# Servolutions — vollständiger Seitentext (llms-full.txt) Site: https://www.servolutions.de Language: de Generated: 2026-10-28 Canonical base URL: https://www.servolutions.de/ Index: https://www.servolutions.de/llms.txt Sitemap: https://www.servolutions.de/sitemap.xml Pages: 215 Diese Datei enthält den Haupttext jeder Seite dieser Website als Klartext (ohne Navigation, Kopf- und Fußzeilen), eine Sektion pro Seite mit der Quell-URL. Produkte: POPcon, POPcon PRO, MultiSendcon, ChangeSender, AddressView, MailSync Hub — E-Mail-Infrastruktur-Software für Microsoft Exchange Server und Outlook von Servolutions IP Corporation. --- ## Servolutions — E-Mail-Infrastruktur für Microsoft Exchange Source: https://www.servolutions.de/ Language: de 25+ Jahre im Produktiv-Einsatz ### E-Mail-Infrastruktur für Exchange, richtig gemacht Produktionsreife Erweiterungen für Microsoft Exchange Server. POP3/IMAP-Abruf, intelligentes SMTP-Routing und Outlook-Tools — im Einsatz bei Zehntausenden IT-Administratoren weltweit. Testversion herunterladen POPcon entdecken 30-Tage-Vollversion Keine Kreditkarte erforderlich Exchange 4.5 – 2019, + Exchange SE unterstützt 25+ Jahre im Einsatz 80,000+ Exchange-Installationen Exchange 4.5 – 2019, + Exchange SE Vollständige Versionsabdeckung Einmalkauf Pro-Server-Lizenz Produkte ### Modulare Werkzeuge für Exchange — und mehr Jedes Produkt löst ein spezifisches Infrastrukturproblem. On-Premise oder Cloud — kaufen Sie nur, was Sie brauchen. Flaggschiff ### POPcon™ Lädt E-Mails aus POP3- und IMAP-Postfächern direkt in Ihren Exchange Server. Verteilt Nachrichten automatisch an die richtigen Postfächer — läuft als Windows-Dienst, 24/7. - POP3- & IMAP-Abruf zu Exchange - TLS 1.2 / 1.3 Verschlüsselung - Windows-Dienst — kein manuelles Eingreifen - Pro-Server-Lizenz, Einmalgebühr Mehr erfahren Testversion Erweitert ### POPcon PRO™ Alles aus POPcon, zusätzlich integrierter Virenschutz, Spam-Filterung und E-Mail-Archivierung. Parallele Download-Threads für Umgebungen mit hohem Mailaufkommen. - Integrierter Virenschutz & Spam-Filter - Parallele Download-Threads - E-Mail-Archivierung & Protokollierung Mehr erfahren Cloud SaaS In Entwicklung ### MailSync Hub Cloud-basierte IMAP-Synchronisation mit OAuth 2.0-Authentifizierung. Synchronisiert Postfächer mit Microsoft 365 — ohne lokale Konnektoren zu verwalten. Abonnement-basiert, gehostet auf Azure. - OAuth 2.0 / Modern Auth - Microsoft 365-kompatibel - Keine lokale Software erforderlich - Monats- oder Jahresabo Kontakt aufnehmen SMTP-Routing ### MultiSendcon™ Leitet ausgehende Exchange-E-Mails über verschiedene SMTP-Smarthosts — basierend auf der Absenderadresse. Separate Mail-Flüsse für verschiedene Domains oder Abteilungen. - Absenderbasiertes SMTP-Routing - Multi-Domain-Unterstützung - Exchange-Sende-Connector Mehr erfahren Outlook Add-in ### ChangeSender™ Wählen Sie pro Nachricht, welche Absenderadresse verwendet wird. Unverzichtbar für Outlook-Nutzer, die mehrere E-Mail-Identitäten verwalten. - Absenderwahl pro Nachricht - Mehrere Identitäten - Native Outlook-Integration Mehr erfahren ### Bewährt im Produktiv-Einsatz Läuft seit dem Jahr 2000 in Exchange-Umgebungen. Jede Version getestet gegen jede unterstützte Exchange-Version — von 4.5 bis 2019. ### Kein Abo-Zwang Einmaliger Kauf pro Server für die On-Premise-Werkzeuge. Keine Gebühren pro Benutzer, keine Zwangs­verlängerungen. Einmal kaufen und so lange einsetzen, wie Ihre Infrastruktur sie braucht. ### Direkter Support vom Entwickler-Team Sie erreichen direkt die Entwickler, die den Code schreiben. Direkter Zugang zu Profis, die Exchange-Architektur verstehen — ohne Ticket-Schlangen. Kompatibilität ### Unterstützt jede Exchange-Version Von Exchange Server 4.5 bis Exchange 2019 und Exchange Server SE, einschließlich aller Small Business Server (SBS)-Editionen. Läuft auf Windows Server 2012–2025 und Windows 7–11. Exchange 4.5 Exchange 5.0 Exchange 5.5 Exchange 2000 Exchange 2003 Exchange 2007 Exchange 2010 Exchange 2013 Exchange 2016 Exchange 2019 Exchange Server SE Alle SBS-Versionen ### Bereit, Exchange mit der Welt zu verbinden? Laden Sie die volle 30-Tage-Testversion herunter. Keine Kreditkarte. Keine Neuinstallation nach Lizenzierung — geben Sie einfach Ihren Lizenzschlüssel ein. Testversion herunterladen Preise ansehen --- ## Über Servolutions — E-Mail-Infrastruktur-Software seit 2000 Source: https://www.servolutions.de/about Language: de Gegründet im Jahr 2000 ### Von Ingenieuren gebaut — für IT-Administratoren Die Servolutions IP Corporation entwickelt E-Mail-Infrastruktur-Software für Microsoft Exchange Server. Wir schreiben Software, die leise im Hintergrund läuft, genau das tut, was sie verspricht — und über Jahre arbeitet, ohne dass jemand eingreifen muss. 25+ Jahre am Markt 2000 Gründungsjahr Exchange 4.5 – 2019 + SE Versionsabdeckung Deutschland Gründungsland Unsere Geschichte ### 25 Jahre Exchange-Infrastruktur Wir starteten im Dezember 2000 als Christensen Software mit einem klaren Ziel: reale Probleme der E-Mail-Infrastruktur für IT-Administratoren auf Microsoft Exchange Server zu lösen. Im Dezember 2025 wurde der Vertrieb an die Servolutions IP Corporation übergeben — dasselbe Team, dieselbe Hingabe, schärferer Fokus. Unser Ansatz ist seit jeher derselbe: Software bauen, die sich in Minuten installiert, minimale Konfiguration erfordert und dann über Jahre zuverlässig läuft. Keine Überlast, keine Cloud-Abhängigkeit, kein Abo-Zwang für On-Premise-Werkzeuge. Wenn etwas nicht funktioniert, erreichen Sie direkt die Entwickler. Heute umfasst unser Produktportfolio POP3-/IMAP-Konnektoren, ausgehendes SMTP-Routing und Outlook-Add-ins für Exchange Server — ergänzt um MailSync Hub, unser neues Cloud-Sync-Produkt für Microsoft 365-Umgebungen. 2000 ### Gründung Christensen Software gegründet im Dezember 2000. Erstes Produkt: POPcon — ein POP3-Konnektor für Exchange Server. 2001–2010 ### Produkterweiterung Erweitert um POPcon PRO, MultiSendcon, ChangeSender und AddressView. Kompatibilität bis Exchange 2010 ausgebaut. 2011–2024 ### Stabiler Dauerbetrieb Mit jedem Exchange-Release Kompatibilität gepflegt und erweitert. Tausende Installationen weltweit. Direkter Support durch die Entwickler etabliert. 2025 ### Vertrieb übergeben an Servolutions IP Der Vertrieb wurde im Dezember 2025 an die Servolutions IP Corporation übergeben. Start von MailSync Hub für Microsoft 365-Umgebungen. Leitung ### Wer Servolutions baut ### Claus Christensen Gründer & CEO Claus entwickelt seit 1980 Software. Er hält einen Informatik-Abschluss der Universität Hamburg und arbeitete in seinen ersten Berufsjahren als Hard- und Softwareentwickler in der wissenschaftlichen Bildverarbeitung sowie als Leiter Elektronik in der Flugtriebwerksfertigung. Im Jahr 2000 gründete er Servolutions und entwickelt seither Erweiterungen für Microsoft Exchange. Wenn Sie den Servolutions-Support kontaktieren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie direkt mit Claus sprechen. Wie wir arbeiten ### Woran wir bei Software glauben ### Zuverlässigkeit vor Funktionsfülle Ein Produkt, das fünf Jahre ohne Zwischenfall läuft, ist mehr wert als eines mit zwanzig Häkchen, das gelegentlich ausfällt. Wir bauen für Verfügbarkeit. ### Direkter Support — ohne Warteschlange Wenn Sie ein Problem haben, sprechen Sie direkt mit jemandem, der es tatsächlich lösen kann. Keine First-Level-Skript-Vorleser — die Ingenieure, die den Code geschrieben haben. ### Faire Lizenzierung On-Premise-Produkte sind einmalige Lizenzen pro Server. Keine Gebühren pro Benutzer, keine Zwangs-Upgrades, keine Abonnements für Software, die auf Ihrer Hardware läuft. ### Fragen? Sprechen Sie uns direkt an. Wir sind ein kleines Unternehmen. Wenn Sie uns schreiben, antwortet Ihnen das Team, das das Produkt gebaut hat. Kontakt aufnehmen Testversion herunterladen --- ## AddressView for Outlook — Empfängeradresse anzeigen Source: https://www.servolutions.de/addressview Language: de ### AddressView for Outlook™ Sehen Sie die Empfängeradresse anstatt nur Ihren Namen in Outlook. Wenn Sie mehrere Emailadressen in Exchange haben, zeigt Outlook nur Ihren Namen als Empfänger an — unabhängig davon, an welche Adresse die Email gesendet wurde. AddressView zeigt Ihnen, unter welcher Adresse jede eingehende Email empfangen wurde. Kostenlos testen Preise & Bestellen ### Funktionen - Zeigt die Empfängeradresse anstatt nur den Namen an - Kompatibel mit allen Windows-Versionen von Microsoft Outlook - Einmaliger Kaufpreis, keine jährlichen Gebühren ### 30-Tage-Testversion Herunterladen, installieren und 30 Tage kostenlos testen. Lizenzcode kaufen, um unbegrenzte Nutzung freizuschalten — keine Neuinstallation notwendig. AddressView herunterladen --- ## AddressView v1.72 für Outlook herunterladen – 30 Tage testen Source: https://www.servolutions.de/addressview/download Language: de ### AddressView herunterladen Aktuelle Version: AddressView v1.72 AddressView v1.72 herunterladen ### Testversion & Lizenzierung 30-Tage-Testversion ohne Einschränkungen. Nach dem Test erwerben Sie einen Lizenzcode, der die Zeitbegrenzung aufhebt — keine Neuinstallation erforderlich. Lizenz bestellen --- ## AddressView Versionshistorie Source: https://www.servolutions.de/addressview/history Language: de ### AddressView Versionshistorie Sollen wir Ihnen eine kurze Info per E-Mail senden, wenn eine neue Version fertiggestellt ist? Tragen Sie sich für unseren Newsletter ein. v1.72 (18.06.2015) — Installiert sich ab sofort in den RoamingProfile-Programme-Ordner des Users anstatt in c:\programme, damit auch mehrere Installationen für verschiedene User auf dem gleichen Computer reibungslos funktionieren. v1.71 (09.08.2014) — Benötigt ab sofort KEINE Administrator-Privilegien mehr zur Installation, sondern kann unter jedem normalen User installiert werden. v1.70 (06.08.2014) — Neu: Unterstützt jetzt auch Sprachversionen — Italienisch, Spanisch, Brasilianisches Portugiesisch und Französisch als Programmdialoge und in der Hilfefunktion. Bugfix: “null reference”-Problem in Outlook-2013-Umgebungen gelöst. v1.60 (31.07.2014) — Wird jetzt auch im Lesebereich von Outlook 2013 angezeigt und nicht nur in den separaten E-Mail-Fenstern. Erlaubt E-Mail-Adressen aus E-Mails direkt zu importieren durch Klicken auf die AddressView-Anzeige. Versionsnummer des Programms wird im Konfigurationsdialog mit angezeigt. v1.50 (29.07.2014) — Erste öffentliche Version. --- ## AddressView Support — Kontakt und Onlinehilfe Source: https://www.servolutions.de/addressview/support Language: de ### AddressView Support Support per E-Mail und Telefon ist bei allen unseren Produkten enthalten. Kontakt: support@servolutions.com ### Onlinehilfe Drücken Sie im Programm F1 für die integrierte Hilfe zum Konfigurationsdialog. Oder direkt öffnen: Konfigurationsdialog-Hilfe . --- ## AddressView Systemvoraussetzungen Source: https://www.servolutions.de/addressview/voraussetzungen Language: de ### AddressView Systemvoraussetzungen ### Betriebssystem Windows 10, 8.1, 8, 7 (x86/x64) sowie Vista, XP, Windows Server 2008, 2003, 2000. ### Outlook Kompatibel mit Outlook 2013, 2010, 2007, 2003. ### Hardware Keine speziellen Anforderungen. Benötigt 10 MB freien Festplattenspeicher. --- ## AttackTracer — Eingestellt Source: https://www.servolutions.de/attacktracer Language: de ### AttackTracer Hinweis: AttackTracer wurde eingestellt und steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. ### Was war AttackTracer? AttackTracer war ein kostenloses Tool, das Windows-Server-Protokolle auf Spuren von Hackerangriffen durchsuchte. Es prüfte auf Bot- und Hackerangriffe gegen Remote Desktop (RDP), FTP und SQL-Server Dienste. ### Features (historisch) - Las Hacking-Ereignisse aus Remote Desktop, SQL-Server, FTP und Filezilla-FTP - Zeigte die Herkunftsländer der angreifenden IPs - Listete alle Angriffe gruppiert nach IP-Adresse auf - Konnte Email-Benachrichtigungen mit Angriffsdetails senden --- ## BotFence — Eingestellt Source: https://www.servolutions.de/botfence Language: de ### BotFence Hinweis: BotFence wurde eingestellt und steht nicht mehr zum Download oder Kauf zur Verfügung. ### Was war BotFence? BotFence sperrte automatisch IP-Adressen, von denen Hackversuche auf Windows-Server-Dienste (Remote Desktop, FTP, SQL-Server) gestartet wurden, in der erweiterten Windows Firewall. Das Programm lief als Hintergrunddienst und blockierte angreifende IP-Adressen ohne manuelles Eingreifen. ### Features (historisch) - Sperrte automatisch IP-Adressen von angreifenden Bots in der Windows-Firewall - Überwachte Remote Desktop, SQL-Server, WordPress, FTP und Filezilla-FTP - Zeigte die Herkunftsländer der Angreifer - Benachrichtigte den Administrator per Email über abgewehrte Bedrohungen - Konnte tägliche oder wöchentliche Zusammenfassungen senden - Erkannte Botnet-Angriffe — koordinierte Attacken von mehreren Rechnern --- ## ChangeSender — Absenderadresse in Outlook ändern Source: https://www.servolutions.de/changesender Language: de Outlook-Add-in ### ChangeSender ™ Exchange Send-As für Outlook Wählen Sie pro Nachricht in Outlook aus, welche Absenderadresse Ihre E-Mail verwendet. Automatische Antwortadressen-Zuordnung, passender Signaturwechsel und Tastenkürzel. Unverzichtbar für alle, die mehrere E-Mail-Identitäten in Exchange verwalten. Testversion herunterladen Preise & Lizenzen 30-Tage-Vollversion — keine Kreditkarte Lizenz pro Arbeitsplatz, Einmalgebühr Exchange 2000 – 2019, + Exchange SE Funktionen ### Alles, was Sie brauchen, um mehrere E-Mail-Identitäten in Outlook zu verwalten ### Absenderwahl pro Nachricht Direkt im Outlook-Mailformular erscheint eine Send-As-Auswahlliste. Wählen Sie vor dem Versand eine beliebige konfigurierte Adresse — ohne Umwege, ohne Menüsuche. ### Automatische Antwortadresse Beim Antworten auf eine E-Mail setzt ChangeSender automatisch die Absenderadresse so, dass sie zur Adresse passt, an die die Ursprungsmail gerichtet war. Keine manuelle Auswahl nötig. ### E-Mail-Signatur-Wechsel Konfigurieren Sie pro Absenderadresse eine eigene Outlook-Signatur. ChangeSender wechselt die Signatur automatisch, sobald Sie die Send-As-Adresse ändern. ### Gesendet-Ordner pro Adresse Optional speichert ChangeSender gesendete E-Mails in unterschiedliche Outlook-Ordner — je nach verwendeter Absenderadresse. So bleibt Ihr Postausgang nach Identität sortiert. ### Tastenkürzel Weisen Sie häufig genutzten Absenderadressen Tastenkürzel zu (STRG+1, STRG+2 usw.) — für schnelles Wechseln, ohne die Hände von der Tastatur zu nehmen. ### Administrationssteuerung Administratoren können einschränken, welche Absenderadressen einzelne Benutzer wählen dürfen, oder Benutzer auf eine feste Absenderadresse fixieren — alles über die Serverkomponente konfigurierbar. ### Gemeinsame Adressen Mehrere Benutzer können von derselben gemeinsam genutzten Adresse senden (sales@, support@, info@), ohne dass die Nachricht als „Im Auftrag von“ markiert wird. Inklusive vollständiger Anzeigenamen-Steuerung. ### Terminal Server / Citrix Verfügbar in einer separaten Terminal-Server-/-Citrix-Edition für Mehrbenutzer-Umgebungen. Mit dem DisableTool steuern Administratoren, welche Benutzer das Add-in sehen. Kompatibilität ### Outlook- & Exchange-Versionen ChangeSender arbeitet mit jeder beliebigen Kombination unterstützter Outlook- und Exchange-Server-Versionen. Sowohl Client-Installer (Outlook-Add-in) als auch Server-Installer (Exchange-Komponente) sind im Paket enthalten. Exchange Server Exchange 2000 Exchange 2003 Exchange 2007 Exchange 2010 Exchange 2013 Exchange 2016 Exchange 2019 Exchange Server SE Outlook Outlook 2007 Outlook 2010 Outlook 2013 Outlook 2016 Outlook 2019 Outlook 2021 Microsoft 365 Apps Support & FAQ ### Häufig gestellte Fragen ### ChangeSender ist installiert, aber die Absenderadresse ändert sich nicht. Was ist falsch? Die häufigste Ursache: Das Outlook-Add-in lädt nicht. Prüfen Sie unter Datei > Optionen > Add-Ins, ob ChangeSender aufgelistet und aktiviert ist. Steht es auf „Inaktiv“ oder „Deaktiviert“, aktivieren Sie es erneut. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Serverkomponente läuft und mit dem Exchange-Server kommunizieren kann. ### Wie schränke ich ein, welche Send-As-Adressen ein Benutzer wählen darf? Installieren Sie die Serverkomponente auf Ihrem Exchange-Server. Mit dem ChangeSender Server Configuration Tool legen Sie erlaubte Absenderadressen pro Benutzer oder Gruppe fest. Der Benutzer sieht in seiner Outlook-Auswahlliste nur die für ihn konfigurierten Adressen. ### Können sich zwei Benutzer eine Send-As-Adresse teilen? Ja. Konfigurieren Sie die gemeinsame Adresse (z. B. sales@firma.de) in der Serverkomponente und weisen Sie sie mehreren Benutzern zu. Jeder Benutzer sieht die Adresse in seinem ChangeSender als Option. Gesendete E-Mails erscheinen mit der gemeinsamen Adresse, nicht als „Im Auftrag von“. Die Unterschiede zwischen Senden als, Senden im Auftrag von und dem Senden vom Alias erklärt der Ratgeber. ### Wie verteile ich ChangeSender an alle Benutzer gleichzeitig? Nutzen Sie den Installer „Für alle Benutzer“ für Terminal-Server-/-Citrix-Umgebungen oder verteilen Sie die Installation per Gruppenrichtlinie bzw. Ihr Software-Deployment-Werkzeug. Anschließend deaktivieren Sie das Add-in standardmäßig mit dem ChangeSenderDisable-Tool und aktivieren es gezielt für die Benutzer, die es brauchen. ### Funktioniert ChangeSender mit Exchange 2019 / Exchange SE? Ja. ChangeSender ist kompatibel mit Exchange 2000 bis 2019 und Exchange Server SE — mit Outlook 2007 bis zu den aktuellen Office-Versionen. ### Die Signatur wechselt nicht automatisch. Wie richte ich das ein? Die Signaturnamen in Outlook müssen exakt dem Namen der Absenderadresse entsprechen (Beispiel: Bei der Adresse john@firma.de muss die Signatur „john@firma.de“ heißen). Sobald die Namen übereinstimmen, wechselt ChangeSender die Signatur automatisch beim Ändern der Send-As-Auswahl. ### Kann ich eine Standard-Absenderadresse für neue E-Mails festlegen? Ja. In der ChangeSender-Konfiguration lässt sich eine eigene Standard-Send-As für neue E-Mails und eine andere für Antworten festlegen. Praktisch, wenn neue E-Mails immer von einer bestimmten Adresse ausgehen sollen, Antworten aber per Automatik-Abgleich versendet werden. Brauchen Sie Hilfe? Schreiben Sie direkt an unseren Support — Sie erreichen die Ingenieure, die die Software geschrieben haben. Installationsanleitung Release-Historie ### Versions-Historie 2016 v3.25 07. November 2016 Bilder in Signaturen werden korrekt aus externen Dateien eingefügt. „Send as“-Label wird beim Drucken gesendeter E-Mails nicht mehr ausgegeben. v3.24 25. Oktober 2016 Von anderen Programmen gesperrte Logdateien blockieren das ChangeSender-Add-in nicht mehr. v3.23 19. August 2016 Geschwindigkeitsverbesserung durch Vermeidung von Ausnahmen beim Header-Scanning leerer Header-Felder. v3.22 09. Mai 2016 Findet den ursprünglichen Empfänger für Antworten auch in schwierigen Fällen mit mehrzeiligen TO:- oder CC:-Headern. 2015 v3.21 21. Oktober 2015 Unterstützt Inline-Antworten und -Weiterleitungen im Lesebereich von Outlook 2013/2016. Bugfix für Postausgangs-Mails, die in den „Bearbeitet“-Modus wechselten. v3.20 16. Oktober 2015 Outlook-2016-Unterstützung. v3.19 08. Juli 2015 Feste Standard-Absenderadresse greift jetzt auch beim Versand aus externen Anwendungen wie Adobe Acrobat. v3.18 02. Juli 2015 Unterstützung des X-Sender-Headers. Stabilitätsverbesserungen, wenn Virenschutz Logdateien blockiert. v3.16 23. März 2015 Bugfix bei Adressänderung in x64-Installationen. Probleme beim Verschieben des Gesendet-Ordners behoben. 2014 v3.11 08. August 2014 Übernimmt Signaturen aus lokalisierten Outlook-Versionen. v3.10 25. Juli 2014 Gesendet-Ordner in öffentlichen oder fremden Benutzerordnern. STRG+1/2/3/4-Ansichtswechsel wiederhergestellt. 2013 v3.00 24. Oktober 2013 Neu: Eigene Gesendet-Ordner pro Absenderadresse. Tastenkürzel STRG+1, STRG+2 usw. Automatischer Signaturwechsel in allen Outlook-2013-Versionen. 2012 v2.96 04. Dezember 2012 Outlook-2013-Unterstützung. v2.95 27. November 2012 Unterstützung der Installation auf Terminal Server/Citrix. v2.94 14. November 2012 Individuelle E-Mail-Signaturen ohne Bearbeitungsrechte wählbar. v2.92 19. April 2012 E-Mail-Signaturen individuell pro Adresse wählbar. v2.90 28. Januar 2012 Konfigurierbare Standard-Send-As für NEUE E-Mails vs. Antworten. Reply-To-Header-Anpassung. Multi-Domain-ActiveDirectory-Unterstützung. 2011 v2.83 09. November 2011 Ändert Reply-To- und Return-Path-Header. Bugfix beim automatischen Signaturwechsel. Terminal-Server-/-Citrix-Variante ergänzt. v2.80 07. Oktober 2011 Adressänderung wechselt jetzt automatisch die E-Mail-Signatur. v2.70 27. September 2011 Konfiguration per .cfg-Datei. Schnellerer Outlook-Start. Unterstützung für Netzlaufwerke. 2010 v2.50 04. Dezember 2010 Unterstützung von Computern, die nicht in derselben ActiveDirectory-Domäne stehen. x64-Outlook unter Windows 7. v2.00 06. August 2010 Outlook-2010-Unterstützung. v1.80 09. Februar 2010 Erste veröffentlichte Version nach der Beta-Phase. --- ## ChangeSender Download v3.25 — Server + Outlook-Add-in Source: https://www.servolutions.de/changesender/download Language: de ### ChangeSender herunterladen Aktuelle Version: ChangeSender v3.25 30-Tage-Testversion kostenlos. Mit einem Lizenzschlüssel lässt sich die Testbeschränkung jederzeit aufheben — ohne Neuinstallation. ### Zwei-Komponenten-Installation ChangeSender benötigt eine Serverkomponente und ein Outlook-Add-in. Installieren Sie zuerst die Serverkomponente. ### Client-Komponente (Outlook-Add-in) - Einzelner Benutzer: SetupChangeSenderEN.exe — als Benutzer installieren (nicht als Administrator) - Für alle Benutzer (Terminal Server/Citrix): SetupChangeSenderEnTS.exe — als Administrator installieren ### Serverkomponente - Exchange 2013/2010/2007: ChangeSenderServerSetup.exe - Exchange 2003/2000: ChangeSenderServer2003Setup.exe Installationsanleitung · Versionshistorie · Lizenz bestellen --- ## ChangeSender installieren: Exchange-Server und Outlook Source: https://www.servolutions.de/changesender/installation Language: de ← ChangeSender ### ChangeSender Installationsanleitung ChangeSender besteht tatsächlich aus zwei Teilen: einer Serverkomponente und dem Outlook-Add-in (Clientkomponente). Das Outlook-Add-in ist der Teil, der die „Senden-als“-Auswahlbox im Outlook-„Neue E-Mail“-Dialog einblendet. Es muss bei jedem Benutzer, der das Senden-als-Feature nutzen soll, installiert werden. Das Add-in fügt die Information über die ausgewählte Adresse als zusätzliches Kennzeichen in die E-Mail ein. Die eigentliche Absenderadresse kann das Add-in aber zu diesem Zeitpunkt wegen der Exchange-Benutzerrechteverwaltung noch nicht ändern – das übernimmt die Serverkomponente, die am SMTP-Ausgang von Exchange sitzt und die eigentliche Änderung an der Absenderadresse erst kurz vor dem Verlassen der E-Mail ins Internet vornimmt. Die Serverkomponente wird nur einmal installiert – direkt auf dem Exchange-Server. Zusätzlich zur Hauptaufgabe, die E-Mails kurz vor dem Aussenden ins Internet zu ändern, hat die Serverkomponente noch die Aufgabe, die von Ihnen als Administrator für die einzelnen Benutzer erlaubten Absenderadressen zu verwalten. Die Serverkomponente beinhaltet dafür eine kleine Utility, mit der Sie für jeden einzelnen Benutzer einstellen, welche Absenderadressen für ihn verfügbar sind. Beide Teile – die Serverkomponente (einmal) und die Clientkomponente (je Benutzer, der das Feature nutzen soll, einmal) – müssen zusammenarbeiten, damit ChangeSender funktioniert. ### 1. Serverkomponente installieren Um die Serverkomponente zu installieren, laden Sie das selbstextrahierende Installationsprogramm und führen es aus. Das Installationsprogramm installiert dann automatisch diese Teile: - Den Exchange-„SMTP-Transport-Agenten“, den eigentlichen Kern von ChangeSender, der die Änderung der Adresse durchführt. - Das Konfigurationstool „Configure ChangeSender and Client Restrictions“, mit dem Sie die Einstellungen für die einzelnen Benutzer vornehmen können. Nach der Installation ist im Normalfall kein Neustart des Servers nötig. Ausnahme: Falls der „Exchange transport“-Dienst während der Installation sehr beschäftigt ist und damit nicht schnell genug heruntergefahren werden konnte. Nach der Installation führen Sie bitte einmal das „Configure ChangeSender Client Restrictions“-Tool aus und erzeugen für die Benutzer, die ChangeSender nutzen sollen, individuelle .CFG-Konfigurationsdateien. Diese Konfigurationsdateien werden dann später von der Clientkomponente benötigt, damit die Einschränkungen für die erlaubten E-Mail-Adressen eingelesen werden können. Das Outlook-Add-in wird nach der Installation nach dieser Konfigurationsdatei fragen. ### 2. Das Outlook-Add-in installieren Sie installieren das Outlook-Add-in direkt auf den einzelnen Arbeitsplätzen. Laden Sie dafür den ChangeSender-Client-Component-Installer herunter und führen das Programm aus. Es ist sinnvoll, Outlook vorher zu beenden. Nach der Installation und dem Neustart von Outlook wird das ChangeSender-Add-in nach dem in Schritt 1 erzeugten Konfigurationsfile fragen. Nachdem Sie diese Datei zur Verfügung gestellt haben (muss nur einmal gemacht werden), startet Outlook dann vollständig durch und die Senden-als-Box erscheint im E-Mail-Formular: Die ausgewählte Adresse erscheint in der Auswahlbox und Sie können die Liste aufklappen und eine andere Adresse wählen oder mit Strg-1, Strg-2, Strg-3 auch per Tastenkürzel die Adresse umschalten. Das „Eigenschaften“-Symbol rechts neben der Senden-als-Box führt Sie zu den Einstellungen von ChangeSender am Client: Hier können Sie die Sortierreihenfolge der Adressen ändern und auch die den einzelnen Adressen zugeordneten E-Mail-Signaturen einstellen. Wenn der Administrator dies im Konfigurationstool freigegeben hat, kann auch der Name (der Teil in „“-Anführungszeichen vor der E-Mail) geändert werden. Nach diesen Konfigurationsschritten kann ChangeSender sofort eingesetzt werden. --- ## ChangeSender Support — Kontakt, Installation, FAQ Source: https://www.servolutions.de/changesender/support Language: de ### ChangeSender Support Support per E-Mail und Telefon ist bei allen unseren Produkten enthalten. Kontakt: support@servolutions.com ### Installation ChangeSender besteht aus zwei Komponenten, die beide installiert sein müssen: einer Serverkomponente auf dem Exchange-Server und einem Outlook Add-in auf jedem Client-PC. ### Häufig gestellte Fragen - ChangeSender installiert, aber die Absenderadresse ändert sich nicht - Emailadressauswahl für Benutzer einschränken - Add-in auf Terminal-/Citrix-Server für alle Benutzer deaktivieren - Dieselbe Absenderadresse für zwei Exchange-Postfächer verwenden Zur vollständigen Knowledge Base → --- ## ChangeSender Systemvoraussetzungen Source: https://www.servolutions.de/changesender/voraussetzungen Language: de ### ChangeSender Systemvoraussetzungen ### Outlook Add-in (Client) Betriebssystem: Windows XP bis Windows 10 (x86/x64), Windows Server 2003–2008. Outlook: Outlook 2007, 2010, 2013, 2016. ### Serverkomponente Betriebssystem: Windows Server 2003, 2008, 2012 (x86/x64). Exchange: Exchange Server 2000 bis 2016, alle Editionen. ### Hardware Keine speziellen Anforderungen an Speicher, CPU oder Grafikkarte. Benötigt 10 MB freien Festplattenspeicher. --- ## Kontakt Servolutions — Direkter Support vom Entwickler-Team Source: https://www.servolutions.de/contact Language: de ### Sprechen Sie mit dem Team, das den Code geschrieben hat Wir sind ein kleines Unternehmen. Wenn Sie uns kontaktieren, sprechen Sie mit den Menschen, die die Software entwickeln und pflegen — nicht mit einer Support-Stufe. ### E-Mail an uns Wählen Sie die passende Adresse — wir antworten zeitnah. Alle Anfragen werden direkt vom Team bearbeitet. Support support@servolutions.com Technische Probleme, Konfigurationshilfe, Fehlerberichte Vertrieb sales@servolutions.com Lizenzfragen, Mengenrabatte, MailSync Hub Allgemein info@servolutions.com Allgemeine Fragen und Anliegen Funktionswünsche wishlist@servolutions.com Welche Funktionen wünschen Sie sich in kommenden Versionen? 🇩🇪 ### Europa +49 40 209338822 Christensen Software GmbH Bei den Mühren 1 20457 Hamburg Deutschland 🇺🇸 ### USA +1 (302) 857-0301 Eastern Time. Bei Nichterreichbarkeit per E-Mail an support@servolutions.com . Servolutions IP Corporation 8 The Green STE R Dover, DE 19901 USA Bevor Sie schreiben ### Häufig gestellte Fragen ### Wo finde ich meinen Lizenzschlüssel? Lizenzschlüssel werden per E-Mail an die beim Kauf angegebene Adresse versandt. Falls Sie Ihren Schlüssel verloren haben, schreiben Sie an support@servolutions.com und geben Sie Ihre Bestelldaten an. ### Wo lade ich die Software herunter? Alle Downloads finden Sie auf der Download-Seite . Die Testversion ist derselbe Installer wie die Vollversion — geben Sie Ihren Lizenzschlüssel ein, um sie freizuschalten. ### Sind Updates in meiner Lizenz enthalten? Major-Version-Upgrades sind in der Regel kostenpflichtig; kleinere Updates innerhalb einer Version sind kostenlos. Schreiben Sie uns mit Ihren Lizenzdaten — wir geben Ihnen die genauen Konditionen. ### Darf ich die Software auf mehreren Servern betreiben? Lizenzen gelten pro Server. Jede Exchange-Server-Installation benötigt eine eigene Lizenz. Für Mengenrabatte wenden Sie sich an sales@servolutions.com . ### Welche Exchange-Versionen werden unterstützt? POPcon und MultiSendcon unterstützen Exchange 4.5 bis Exchange 2019 + SE, einschließlich aller SBS-Editionen. Vollständige Kompatibilitätsdetails finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten. ### Ich nutze Microsoft 365 — welches Produkt passt? Für Microsoft 365 / Exchange Online sehen Sie sich MailSync Hub an — unsere cloudbasierte IMAP-Synchronisation mit OAuth 2.0-Authentifizierung. --- ## Datenschutz — Servolutions Source: https://www.servolutions.de/datenschutz Language: de ### Datenschutzbestimmungen Ihre Datensicherheit ist bei uns ein hohes Gut. Wir halten uns nicht nur an die gesetzlichen Regelungen, sondern vermeiden soweit möglich langfristige personenbezogene Speicherungen. ### Erhobene Daten Kreditkartendaten werden nur für einzelne Transaktionen erfasst und nicht gespeichert. Name und E-Mail-Adresse werden langfristig für Kommunikationszwecke aufbewahrt. Adressinformationen dienen ausschließlich der Rechnungsstellung und Lieferung. Die Daten werden nicht für Werbung, Marktforschung oder an Dritte weitergegeben. ### Sicherheit Die Eingabe der Bestellung und die persönlichen Daten werden durch moderne Sicherheitssysteme unter der Einhaltung der Sicherheitsvorgaben des PCI DSS geschützt. ### Automatische Datenerfassung Der Server erfasst automatisch Browser-Typ, Betriebssystem, Referrer-URL, IP-Adresse und Anfragezeitpunkt. Diese Daten sind nicht personenbezogen und werden nach statistischer Auswertung gelöscht. ### Cookies Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert. Session-Cookies werden automatisch nach Besuchsende gelöscht und enthalten keine Malware. ### Google Analytics Diese Website nutzt Google Analytics 4 (Google Ireland Limited, Dublin). Die IP-Adresse wird anonymisiert, Google-Signale und Werbepersonalisierung sind deaktiviert. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Reichweitenmessung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie können die Erfassung mit dem Browser-Add-on zur Deaktivierung von Google Analytics verhindern. ### Kontakt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO: Servolutions IP Corporation 8 The Green STE R Dover, DE 19901, USA Tel. +1 (302) 857-0301 Kontakt in Europa: Servolutions GmbH Castleyard OfficePods 14, 20-21 St. Patricks Road A96D573 Dalkey, Irland Tel. +49 40 209338822 E-Mail: info@servolutions.de --- ## Disclaimer — Servolutions Source: https://www.servolutions.de/disclaimer Language: de ### Disclaimer ### Inhalt Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. ### Verweise und Links Der Autor ist für die Inhalte verlinkter oder referenzierter Seiten nicht verantwortlich — außer er hat positive Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten. ### Urheberrecht Das Urheberrecht für vom Autor erstellte Materialien bleibt vorbehalten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung von Diagrammen, Tönen oder Texten in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne Zustimmung des Autors nicht gestattet. ### Datenschutz Die Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Email-Adressen, Name, Anschrift) erfolgt freiwillig. ### Rechtswirksamkeit Dieser Disclaimer ist als Teil der Internetpublikation zu betrachten, von der aus auf ihn verwiesen wurde. © 2000–2026 Servolutions IP Corporation --- ## Downloads — Servolutions E-Mail-Infrastruktur Source: https://www.servolutions.de/download Language: de ### Herunterladen & testen — 30 Tage kostenlos Während der Testphase stehen alle Funktionen uneingeschränkt zur Verfügung. Mit Ihrem Lizenzschlüssel schalten Sie die Vollversion dauerhaft frei — eine erneute Installation ist nicht erforderlich. Keine Registrierung erforderlich Keine Kreditkarte 30-Tage-Vollversion Flaggschiff POPcon™ Exchange POP3- / IMAP-Konnektor Bindet externe POP3- und IMAP-Postfächer an Ihren Exchange Server an. Automatische Mailverteilung, Windows-Dienst, TLS 1.2/1.3. Aktuell: v4.10.x Download Produktseite POPcon PRO™ Erweiterter Exchange POP3- / IMAP-Konnektor Alles aus POPcon, zusätzlich integrierter Virenschutz, Spam-Filterung, regelbasierte Verteilung, E-Mail-Archivierung und parallele Download-Threads. Aktuell: v4.10.x Download Produktseite MultiSendcon™ Absenderbasiertes SMTP-Routing für Exchange Leitet ausgehende Exchange-E-Mails über unterschiedliche SMTP-Smarthosts — abhängig von der Absenderadresse. Authentifizierung pro Absender, unbegrenzte Routing-Regeln. Aktuell: v3.3.x Download Produktseite ChangeSender™ Outlook Send-As Add-in Wählen Sie pro Nachricht aus, welche Absenderadresse Ihre Outlook-E-Mails verwenden. Automatische Antwortadressen-Zuordnung und passender Wechsel der E-Mail-Signatur. Aktuell: v3.25 Download Produktseite ### Ein Installer — für Testversion und Vollversion Einmal herunterladen. Mit dem Lizenzschlüssel schalten Sie die unbefristete Vollversion frei. Keine separaten Installer zu verwalten. ### Exchange 4.5 – 2019, + Exchange SE Kompatibel mit jeder Exchange-Server-Version seit 1996, einschließlich aller SBS-Editionen. ### Direkter Support vom Entwickler-Team Brauchen Sie Hilfe bei der Installation? Schreiben Sie an support@servolutions.com — Sie erreichen direkt die Ingenieure, die die Software entwickelt haben. --- ## Exchange POP3-Konnektor — POP3/IMAP-Mail in Exchange holen Source: https://www.servolutions.de/exchange-pop3 Language: de ### Exchange POP3-Konnektor Sie möchten Ihren Microsoft Exchange Server an POP3- oder IMAP-Postfächer anbinden? POPcon lädt E-Mails aus Internet-Postfächern herunter und verteilt sie anhand der Empfängerinformationen in den Mail-Headern an die richtigen Exchange-Postfächer. ### Unsere Produkte ### POPcon Verbindet Microsoft Exchange Server mit POP3- und IMAP-Postfächern. Lädt E-Mails herunter und verteilt sie anhand der Empfängerinformationen an die zuständigen Exchange-Benutzer. Kompatibel mit Exchange 5.5 bis 2019 + SE, einschließlich aller SBS-Editionen. Mehr erfahren ### POPcon PRO Alle Standardfunktionen von POPcon, zusätzlich integrierter Virenscanner, Antispam-Filterung über Blacklist-Server sowie eine programmierbare, regelbasierte E-Mail-Verteilungs-Engine. Virensignaturen werden automatisch aktualisiert. Mehr erfahren ### Aktuelle Support-Themen - Anbindung an Gmail mit Modern Authentication (OAuth 2.0) - Anbindung an Microsoft 365 / Outlook mit OAuth 2.0 - Send-Connector in Exchange manuell anlegen - Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? - POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange: was passt wann? - Exchange-Ratgeber – POP3-Abholung, Sendeconnectoren, Absenderadressen, OAuth2 Testversion herunterladen Preise & Shop --- ## Impressum — Servolutions Source: https://www.servolutions.de/impressum Language: de ### Impressum Anbieter im Sinne des Telemediengesetzes / § 5 DDG: Servolutions IP Corporation 8 The Green STE R Dover, DE 19901 USA Tel. +1 (302) 857-0301 Vertretungsberechtigt: Claus Christensen (CEO) Registrierung: Bundesstaat Delaware, USA (Delaware Division of Corporations) ### Kontakt in Europa Servolutions GmbH Castleyard OfficePods 14 20-21 St. Patricks Road A96D573 Dalkey Irland - Allgemein & Support: Tel. +49 (40) 2093388-22, Fax +49 (40) 2093388-23 - Buchhaltung: Tel. +49 (40) 2093388-20, Fax +49 (40) 2093388-21 - E-Mail: info@servolutions.de © 2000–2026 Servolutions IP Corporation --- ## MultiSendcon — Mehrere Sendeconnectoren für Exchange Source: https://www.servolutions.de/multisendcon Language: de SMTP-Routing · Exchange-Add-on v3.3.1 ### MultiSendcon ™ Mehrere Sende-Connectoren für Exchange — nach Absender Microsoft Exchange leitet alle ausgehenden E-Mails über einen einzigen SMTP-Relay. MultiSendcon hebt diese Beschränkung auf: Jede Absenderadresse läuft automatisch über das passende Relay — mit den richtigen Anmeldedaten. Testversion herunterladen Preise & Lizenzen 30-Tage-Vollversion Pro-Server-Lizenz, Einmalgebühr Exchange 4.5 – 2019 + SE unterstützt Wann Sie es brauchen ### Typische Szenarien ### Mehrere Firmen, ein Server Sie betreiben Firma A und Firma B auf demselben Exchange-Server. Jede Firma nutzt einen anderen Mail-Provider. MultiSendcon routet jede Domäne automatisch über das richtige Relay. ### Mix aus Unternehmensadressen und Google Workspace Mitarbeiter nutzen sowohl @firma.de (Exchange) als auch @gmail.com (Google Workspace). MultiSendcon versendet die Google-Adressen über das Gmail-SMTP-Relay, damit die Authentifizierung sauber funktioniert. ### IP-Reputation steuern Massen- und Bulk-Mails über eine dedizierte IP oder einen Spezial-Provider verschicken — während die transaktionalen E-Mails über das Haupt-Relay laufen. So bleibt die Reputation Ihrer Primär-IP geschützt. Ratgeber zum ersten Szenario: Mehrere Firmen oder Domains auf einem Exchange Server – die Exchange-Einstellungen je Firma und das Relay-Konto je Absenderdomäne. Funktionsumfang ### Was MultiSendcon leistet 01 Absenderbasiertes SMTP-Routing Leitet jede ausgehende Nachricht über einen passenden SMTP-Relay-Server — abhängig vom Absender. Beliebig viele Routing-Regeln nach E-Mail-Adresse, Domäne oder Wildcard-Muster. 02 Anmeldedaten pro Absender Jede Routing-Regel besitzt eigene SMTP-Relay-Anmeldedaten. Ein Absender authentifiziert sich an Microsoft 365, ein anderer beim Provider, ein dritter an einem dedizierten Transaktions-Mail-Dienst — alles vom selben Exchange-Server. 03 TLS-1.2-/-1.3-Verschlüsselung Alle Relay-Verbindungen werden per TLS verschlüsselt. Unterstützt STARTTLS und implizites TLS (Port 465/587) für jede konfigurierte ausgehende Route. 04 Wahl der lokalen IP-Adresse Ausgehende Verbindungen lassen sich pro Absender an eine bestimmte lokale IP-Adresse binden. Wichtig, wenn aus Zustellbarkeits- oder Compliance-Gründen unterschiedliche Quell-IPs erforderlich sind. 05 Multi-Domain- & Multi-Mandanten-Unterstützung Betreiben Sie mehrere Firmen oder Domänen auf einem einzigen Exchange-Server und routen Sie die ausgehende Mail jeder Domäne über das passende Relay — anderer Anbieter, andere Anmeldedaten, vollständig getrennt. 06 Empfängerabhängige Kontoauswahl Zusätzlich zur Absenderadresse können Sie nach Empfängerdomäne routen. Sinnvoll, wenn ein bestimmtes Ziel ein dediziertes Relay oder eine besondere Authentifizierung erfordert. 07 Exchange 4.5 – 2019 + SE kompatibel Funktioniert mit jeder jemals veröffentlichten Exchange-Server-Version — bis hin zu Exchange Server SE (Subscription Edition) — einschließlich aller Small Business Server-Editionen. Keine Exchange-Online-Voraussetzung. 08 MultiSendcon LITE-Edition Die LITE-Edition (ein Relay-Konto, kein absenderbasiertes Routing) ist als eigene, günstigere Lizenz erhältlich. Praktisch für Exchange 2003 und älter, wenn SSL-Unterstützung für ausgehendes SMTP benötigt wird — ohne den vollen Multi-Konto-Funktionsumfang. Editionen ### MultiSendcon im Vergleich zu MultiSendcon LITE Wählen Sie die Edition, die zu Ihrer Umgebung passt. MultiSendcon Vollversion Empfohlen - Unbegrenzte Routing-Regeln nach Absender - SMTP-Anmeldedaten pro Absender - TLS-1.2-/-1.3-Unterstützung - Wahl der lokalen IP-Adresse pro Absender - Empfängerabhängiges Routing - Multi-Domain- / Multi-Mandanten-Unterstützung - 30 Tage kostenlos testen Testversion herunterladen Preise ansehen → MultiSendcon LITE Edition mit einem Relay Günstiger - Ein einzelnes Relay-Konto - SSL- / TLS-Unterstützung für ausgehendes SMTP - Praktisch für Exchange 2003 und älter - Mehrere Routing-Regeln - Anmeldedaten pro Absender - Wahl der IP-Adresse LITE-Testversion herunterladen Support & FAQ ### Häufig gestellte Fragen ### Wie entscheidet MultiSendcon, welches Relay verwendet wird? MultiSendcon fängt ausgehende Exchange-E-Mails ab, bevor sie den Server verlassen, und gleicht die Absenderadresse mit Ihren konfigurierten Routing-Regeln ab. Die erste passende Regel bestimmt, welches SMTP-Relay und welche Anmeldedaten verwendet werden. Regeln können nach exakter Adresse, Domäne oder Wildcard-Muster greifen. ### Kann ich E-Mails aus unterschiedlichen Abteilungen über verschiedene SMTP-Konten leiten? Ja. Legen Sie eine Regel pro Abteilung an — gestützt auf die Absenderdomäne oder ein Adressmuster. Beispiel: sales@firma.de → Microsoft-365-SMTP, info@andere-domaene.de → Gmail-SMTP. Jede Regel hat ihre eigenen Anmeldedaten, TLS-Einstellungen und Relay-Adresse. ### Funktioniert MultiSendcon mit Microsoft 365 oder Google Workspace? Ja. Richten Sie ein SMTP-Konto auf smtp.office365.com (Port 587, STARTTLS) oder smtp.gmail.com (Port 587) mit den entsprechenden Anmeldedaten ein. Über die absenderbasierten Regeln wird dann jede E-Mail über das passende Provider-Relay versandt. Tritt mit Microsoft 365 die Meldung „504 5.7.4 Unrecognized authentication type“ auf, finden Sie die Connector-Konfiguration zur Behebung in unserem Knowledge-Base-Artikel . ### Was passiert mit E-Mails, die zu keiner Regel passen? E-Mails ohne passende Regel laufen über die „Master Relay“-Konfiguration — ein Standard-SMTP-Relay für alle nicht zugeordneten Absender. Alternativ lässt sich MultiSendcon so einstellen, dass nicht zugeordnete E-Mails direkt an die in Exchange eingebauten Sende-Connectoren übergeben werden. ### Wie installiere ich den Exchange-Sende-Connector? Der MultiSendcon-Installer kann den Exchange-Sende-Connector automatisch erstellen, der die ausgehende Mail an MultiSendcon übergibt. Ist in Ihrer Umgebung eine manuelle Einrichtung erforderlich (z. B. weil PowerShell-Remoting deaktiviert ist), folgen Sie unserem Knowledge-Base-Artikel „Sendekonnektoren manuell in Exchange erstellen“ . Warum Exchange einen Sendeconnector nicht selbst nach Absender auswählen kann, erklärt der Ratgeber Exchange-Sendeconnectoren routen nach Empfängerdomäne, nicht nach Absender . ### Welche Exchange-Versionen werden unterstützt? Exchange 2003 bis Exchange 2019 und Exchange Server SE. MultiSendcon installiert sich als Windows-Dienst und nutzt das Sende-Connector-Framework von Exchange — es werden keine Exchange-Agents oder Transport-Pipeline-Plugins benötigt. ### Der Dienst startet nach dem Upgrade von einer älteren Version nicht Startet der Dienst nicht und meldet die internals.log „ChilkatDotNet47.dll oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden“, fehlt auf dem Server die von der aktuellen Version benötigte Microsoft Visual C++ 2015–2022 (x64)-Laufzeitumgebung. Die Lösung in einem Schritt finden Sie unter Dienst startet nach dem Upgrade nicht . Fragen? Schreiben Sie an support@servolutions.com — Sie erreichen die Entwickler direkt. Alle FAQ-Artikel Installationsanleitung Release-Historie ### Versions-Historie 2026 v3.3.1 23. Juni 2026 Behebt einen Dienst-Startfehler nach dem Upgrade auf Servern ohne die Microsoft Visual C++ 2015–2022 (x64)-Laufzeitumgebung (Chilkat 11 / ChilkatDotNet47.dll). Der Installer installiert die Laufzeitumgebung jetzt als Voraussetzung, bevor der Dienst startet. Keine Konfigurationsänderungen; vorhandene Einstellungen bleiben erhalten. v3.3.0 23. Mai 2026 Neu: Subject-basiertes Routing pro Sende-Account. Für jeden SMTP-Relay-Account können ein oder mehrere Stichworte konfiguriert werden; Nachrichten, deren Betreff ein passendes Stichwort enthält, werden über diesen Account zugestellt. Standardmäßig Teilstring-Suche (Groß-/Kleinschreibung egal), Mehrfach-Stichworte werden ODER-verknüpft. v3.2.4 17. März 2026 Bei Abwesenheitsnachrichten, die Exchange mit leerem SMTP-Envelope-Sender versendet, ersetzt MultiSendcon den leeren Absender jetzt durch das MAIL-FROM-Header-Feld. v3.2.3 25. Februar 2026 Erkennung von VC++-Library v14+ funktioniert korrekt. Die Installation des Sende-Connectors funktioniert jetzt auch bei deaktiviertem PowerShell-Remoting. 2025 v3.2.2 12. Dezember 2025 VC++-Library-Erkennung verbessert für neuere Windows-Server-Installationen. Admin- und Service-Kommunikation nicht mehr auf fester Adresse, um Konflikte zu vermeiden. v3.2.1 30. Juli 2025 Neue SMTP-Komponente für verbesserte TLS-Kompatibilität. Neue interne Administrator-Logdatei mit mehr Diagnose-Informationen. 2024 v3.2.0 18. Dezember 2024 Zeigt alle Empfänger einer Nachricht mit mehreren Empfängern an — nicht nur den ersten. v3.1.9 07. Dezember 2024 Bessere Fehlermeldungen bei mehrzeiligen SMTP-Server-Antworten. v3.1.7 24. Juli 2024 Bugfix: Mit FIPS-konformen Servern nicht kompatible Passwortverschlüsselung durch AES-Verschlüsselung ersetzt. v3.1.1 12. Juni 2024 Neueste SMTP-Komponenten — beheben den Fehler „220 2.0.0 SMTP server ready“ mit Microsoft 365. 2021 v2.98 23. Mai 2021 Unterstützung für TLS 1.2 und TLS 1.3. 2015–2016 v2.93 27. September 2016 Zeigt die erste Zeile mehrzeiliger SMTP-Fehlermeldungen korrekt an. v2.83 15. Juni 2015 Neu: SMTP-Envelope-Sender (MAIL FROM) durch eine feste Absenderadresse ersetzen. v2.82 29. Mai 2015 Passwörter werden in der Konfigurationsdatei verschlüsselt (AES) gespeichert. v2.80 21. Mai 2015 E-Mails an mehrere Empfänger werden nicht mehr in einzelne Nachrichten aufgeteilt. 2013–2014 v2.60 18. April 2014 Neu: Multithreading für mehrere gleichzeitig ausgehende E-Mails. v2.00 07. Juni 2013 Entfernt temporäre X-MultiSendcon-Header-Felder vor dem Versand automatisch. v1.90 12. Januar 2013 Erste öffentliche Version. Vollständige Versions-Historie ansehen → ### Starten Sie heute Ihre 30-Tage-Testversion Voller Funktionsumfang. Keine Kreditkarte. Beim Kauf einer Lizenz geben Sie einfach Ihren Schlüssel ein — keine Neuinstallation erforderlich. MultiSendcon herunterladen Preise ansehen Frage stellen --- ## MultiSendcon Download v3.3.1 — Voll- und Lite-Version Source: https://www.servolutions.de/multisendcon/download Language: de ### Download MultiSendcon Aktuelle Version: MultiSendcon v3.3.1 ### Vollversion MultiSendcon v3.3.1 herunterladen Alle Funktionen, beliebig viele Relay-Server konfigurierbar. ### Lite-Version MultiSendcon Lite herunterladen Die günstigere Edition — ein Relay-Server, alle anderen Funktionen enthalten. ### Testversion & Lizenzierung Vollversion und Lite-Version können 30 Tage kostenlos getestet werden. Nach dem Test erwerben Sie einen Lizenzcode, um die Zeitbegrenzung aufzuheben — keine Neuinstallation oder -Konfiguration erforderlich. Lizenz bestellen Versionshistorie ansehen --- ## MultiSendcon Versionshistorie – Release-Notes Source: https://www.servolutions.de/multisendcon/history Language: de ### MultiSendcon Versionshistorie | Datum | Version | Änderungen | | --- | --- | --- | | 23.06.2026 | v3.3.1 | Behebt einen Dienst-Startfehler nach dem Upgrade auf Servern ohne die Microsoft Visual C++ 2015–2022 (x64)-Laufzeitumgebung (Chilkat 11 / ChilkatDotNet47.dll ). Der Installer installiert die Laufzeitumgebung jetzt als Voraussetzung, bevor der Dienst startet. Keine Konfigurationsänderungen; vorhandene Einstellungen bleiben erhalten. | | 23.05.2026 | v3.3.0 | Neu: Routing nach Betreff-Stichwort. Für jedes SMTP-Relaykonto können jetzt ein oder mehrere Stichwörter konfiguriert werden — Emails, deren Betreff eines dieser Stichwörter enthält, werden über dieses Konto verschickt. Standard ist Teilstring-Suche (das Stichwort Rechnung findet jeden Betreff der ‘Rechnung’ enthält); explizite Wildcards *foo* sind ebenfalls möglich. Mehrere Stichwörter werden mit ODER verknüpft. | | 17.03.2026 | v3.2.4 | Verbessert: Out-of-Office Nachrichten die ohne Absenderangabe im SMTP-Protokoll ankommen werden jetzt korrekt erkannt. Verhindert Zustellprobleme mit IONOS und anderen Providerservern die mit “554 Transaction failed Unauthorized sender address” antworten. | | 25.02.2026 | v3.2.3 | Verbessert: Erkennung der installierten VC++ Bibliotheken funktioniert jetzt einwandfrei auch mit V14 und neueren VC++ Redist Versionen. Verbessert: Die Installationsroutine kann jetzt den Sendekonnektor auch bei Exchange Installationen anlegen die kein PowerShell Remoting erlauben. | | 12.12.2025 | v3.2.2 | Verbessert: Erkennung der installierten VC++ Bibliotheken auch auf neuesten Windows Server Versionen. Verbessert: Kommunikation zwischen MultiSendconAdmin und dem Dienst läuft nicht mehr auf einer festen Adresse — keine Konflikte mehr mit anderen Programmen. | | 30.07.2025 | v3.2.1 | Verbessert: Neue Version der SMTP-Komponente für bessere Kompatibilität mit neuen TLS Anforderungen. Verbessert: Administrator legt Debug-Logfile an mit zusätzlichen Informationen bei Fehlern im SMTP-Test. | | 18.12.2024 | v3.2.0 | Verbessert: Log zeigt alle Empfänger an, nicht nur den Ersten und danach “…”. | | 07.12.2024 | v3.1.9 | Verbessert: Mehrzeilige SMTP-Fehlermeldungen werden jetzt korrekt angezeigt. | | 12.08.2024 | v3.1.8 | Verbessert: Forcierte Installation VC++ Bibliotheken aus dem Setup entfernt und stattdessen eine Warnung im Admin eingebaut falls die Bibliotheken fehlen. | | 24.07.2024 | v3.1.7 | Bugfix: Frühere Versionen nutzten einen veralteten Verschlüsselungsalgorithmus für Passwörter — führte zu Code-Exceptions bei FIPS-Compliance. Korrigiert mit neuem AES-Algorithmus. | | 17.07.2024 | v3.1.6 | Verbessert: Sendekonnektor-Installation besser abgesichert. | | 15.07.2024 | v3.1.5 | Verbessert: Jetzt mit Installer für die VC++ Redistributables und UI dafür. | | 12.07.2024 | v3.1.4 | Verbessert: Erweitertes Logfile für die Installationsroutinen des Exchange Sendekonnektors. | | 12.07.2024 | v3.1.3 | Installiert jetzt standardmäßig die oft fehlende VC++ Redistributals Installdatei. | | 12.06.2024 | v3.1.1 | Enthält neueste Version der SMTP-Komponenten. Löst Fehler “220 2.0.0 SMTP server ready” bei Verbindung zu Office365 SMTP. | | 23.05.2021 | v2.98 | Unterstützt jetzt auch TLS1.2 und TLS1.3 Verbindungen vollautomatisch. | | 27.09.2016 | v2.93 | Verbessert: Zeigt jetzt korrekte erste Zeile von mehrzeiligen SMTP-Fehlermeldungen. | | 12.07.2016 | v2.92 | Verbessert: Die eigenen IP Adressen werden jetzt mit neuer Methode sicherer erkannt. | | 19.04.2016 | v2.91 | Verbessert: Exception-handling verhindert Absturz bei extrem großen Emails. | | 14.12.2015 | v2.90 | Verbessert: Erlaubt jetzt auch Emailadressen deren Namensteil auf Minuszeichen endet. | | 22.09.2015 | v2.89 | Bugfix: Applikations-Exception bei zu großen Emails und zu tief geschachtelten Unzustellbarkeitsnachrichten verhindert. | | 08.09.2015 | v2.88 | Verbessert: Erlaubt jetzt auch nicht RFC-konforme Emailadressen mit _ (Unterstrich) als letztes Zeichen vor dem @. | | 11.08.2015 | v2.87 | Verbessert: Akzeptiert jetzt auch etwas seltsam formatierte MAIL FROM Kommandos ohne spitze Klammern. | | 18.07.2015 | v2.86 | Verbessert: Betreffzeile in Unzustellbarkeitsnachrichten zeigt jetzt auch den Grund warum die Email nicht zugestellt worden konnte. | | 08.07.2015 | v2.85 | Verbessert: Admin-Tool versucht automatisch mehrfach sich neu mit dem Hintergrunddienst zu verbinden. | | 03.07.2015 | v2.84 | Bugfix: Verschobene Eingabefelder im Dialogfeld für Relayserver korrigiert. | | 15.06.2015 | v2.83 | Neu: Erlaubt jetzt auch für bestimmte Konten nur den SMTP Absender im MAIL FROM Envelope durch einen festen Absender zu ersetzen. | | 29.05.2015 | v2.82 | Neu: Passwörter werden ab dieser Version im .cfg Konfigurationsfile verschlüsselt (AES Standard) abgelegt. | | 27.05.2015 | v2.81 | Bugfix: Formatierung der Unzustellbarkeitsnachrichten korrigiert. Neu: Protokollmeldungen jetzt in Deutscher Sprache! | | 21.05.2015 | v2.80 | Neu: Emails an mehrere Empfänger werden jetzt bei Übertragung via SMTP-Relayserver nicht mehr aufgeteilt. | | 13.03.2015 | v2.76 | Neu: SMTP Timeout kann jetzt für jedes Konto konfiguriert werden. | | 10.03.2015 | v2.75 | Verbessert: Endlose Versuche behoben wenn temporäre Emaildateien durch z.B. Virenscanner blockiert werden. | | 25.02.2015 | v2.74 | Neu: Logdatei kann jetzt in der Größe eingestellt oder auf tägliche Logdateien umgestellt werden. Neu: Disposition-Notification-To Headerfeld wird jetzt mit <> Klammern versehen. Bugfix: 45x temporäre Serverfehler hingen nicht mehr ewig in der Warteschlange. Verbessert: Bessere Filterung von SMTP-Fehlermeldungen mit HTML-Code. | | 14.01.2015 | v2.71 | Neu: Limit für Anzahl gleichzeitiger Threads zum Senden einstellbar. Löst “421 4.7.0 Error: too many connections”. | | 09.01.2015 | v2.70 | Verbessert: Multithreading-Probleme bei Emails mit sehr vielen Empfängern gelöst. | | 17.12.2014 | v2.69 | Neu: Behandelt “421 invalid sender domain” als final. Verbessert: “explicit SSL” Verbindungen auf Port 465. Neu: “421 Too much load” — kein Wiederholungslimit. Verbessert: Wiederholt automatisch Dateizugriffe wenn interne Dateien von Virenscannern blockiert werden. | | 06.11.2014 | v2.68 | Bugfix: Zugriffskonflikte auf Emaildateien bei großer Anzahl von Wiederholversuchen oder NDR-Erstellungen gelöst. | | 10.09.2014 | v2.67 | Verbessert: Ersetzt jetzt auch den Mailheader Disposition-Notification-To bei Aktivierung der Absender-Ersetzungs-Funktion. | | 29.08.2014 | v2.66 | Verbessert: Verhindert Probleme bei gleichzeitiger Änderung an der Konfiguration und Anlieferung neuer Emails. Mehr Informationen in spezieller Protokolldatei für TLS/SSL Verbindungen. | | 21.08.2014 | v2.65 | Verbesserte Fehlerbehandlung bei Antivirus-Eingriffen. Neu: Französisch, Portugiesisch (Brasilien) und Italienisch als Menüsprache hinzugefügt. | | 14.08.2014 | v2.64 | Neu: Absenderadresse für Emails ohne Absender <> kann jetzt separat festgelegt werden. Verbessert: Fine-Tuning der Parallelität bei Massenemails. | | 08.05.2014 | v2.62 | Verbessert: 8-Bit encoding für Email text jetzt erlaubt. Verbessert: Verhindert exzessive Nutzung der Parallelität bei Massenemails. | | 06.05.2014 | v2.61 | Verbessert: Größenbeschränkung in der Kommunikation zwischen MultiSendconAdmin und dem Dienst hochgesetzt — jetzt mehrere tausend Konten möglich. | | 18.04.2014 | v2.60 | Neu: Multithreading — gleichzeitig mehrere Emails versenden. Neu: Mindestwartezeit zwischen zwei Emails über das gleiche Konto einstellbar. | | 03.04.2014 | v2.53 | Neu: Absender-Ersetzung kann für Emails mit “Privat” Kennzeichen abgeschaltet werden. Neu: Zeit bis Wiederholungsversuch nach temporärem SMTP-Fehler konfigurierbar. | | 28.03.2014 | v2.52 | Neu: Die Absenderadresse für Unzustellbarkeitsnachrichten kann jetzt auf der NDR-Seite festgelegt werden. | | 05.03.2014 | v2.50 | Neues Feature: Absenderadressen durch feste Absenderadresse für alle ausgehenden Emails ersetzen. Neu: Die Kontenauswahl kann zusätzlich zu pro-Absender auch pro Empfängeradresse eingeschränkt werden. | | 11.02.2014 | v2.22 | Bugfix: Automatische Wiederholung des Sendeversuchs bei 451-Code (Temporärer Fehler) erweitert. | | 01.02.2014 | v2.21 | Verbessert: Freie Wahl des IP-Ports für SSL-Verbindungen. Bugfix: Test-Email Funktion hat nicht immer die ausgehende IP-Adresse geändert. | | 13.01.2014 | v2.19 | Bugfix: Handling von Fehlern bei einzelnen Adressen in Emails an mehrere Adressen. | | 13.11.2013 | v2.18 | Verbessert: Ausführliche Fehlermeldungen bei fehlschlagenden Test-Emails aus der Admin-Oberfläche. | | 08.10.2013 | v2.17 | Neu: Absenderadresse für Emails ohne Envelope-FROM konfigurierbar. Verbessert: Benutzt automatisch FROM Adresse wenn Envelope-FROM leer. Bugfix: Race condition bei hohen Durchsätzen. | | 22.08.2013 | v2.16 | Verbessert: Striktere Bindung des Master-SMTP Relays an den konfigurierten IP Port. | | 30.07.2013 | v2.15 | Bugfix: Option “FROM-Adresse benutzen anstatt SMTP-Envelope” wurde unter bestimmten Umständen nicht gespeichert. | | 07.07.2013 | v2.14 | Verbessert: Jetzt auch mit Bedienungsoberfläche in Deutscher Sprache. | | 05.07.2013 | v2.13 | Bugfix: Verhindert dass speziell formatierte Emailheader (z.B. von MFP Scannern) zu Problemen in der Weiterleitung der Anhänge führt. | | 20.06.2013 | v2.10 | Verbessert: Unterstützt jetzt auch SMTP Relay Server die SSL/TLS explizit angesprochen haben müssen, wie z.B. Office 365. | | 07.06.2013 | v2.00 | Verbessert: Entfernt nun automatisch die temporären X-MultiSendcon Header aus den Emails vor Versand. | | 04.03.2013 | v1.99 | Bugfix: Probleme mit nicht gespeicherten Konfigurationsdaten bei gleichzeitigem Auftreten der 5-Tage-bis-Trial-Ende-Warnung behoben. Verbessertes Handling von Exchange-Verbindungen im Timeout. | | 20.02.2013 | v1.98 | Neu: Erlaubt jetzt auch das Setzen von individuellen HELO/EHLO Domains für jedes Konto. | | 18.02.2013 | v1.97 | Verbessert: Unterstützt auch im DNS fehlerhaft konfigurierte Zielserver ohne MX-Einträge — versucht dann die IP-Adresse der Domäne direkt. | | 29.01.2013 | v1.96 | Verbessert: SMTP timeout verlängert auf 90 Sekunden. | | 23.01.2013 | v1.95 | Bugfix: Kommunikationsprobleme zwischen Admin und MultiSendcon Dienst gelöst. Verbessert: Scroll und copy Funktion im Log Fenster. | | 21.01.2013 | v1.94 | Verbessert: Findet aktiven Mailserver auch bei Hosts mit vielen MX-Einträgen. Kommunikation läuft jetzt über IP Port 7890. | | 17.01.2013 | v1.93 | Bugfix: Timingproblem bei SMTP Sitzungen mit vielen Emails — Adressproblem gelöst. | | 16.01.2013 | v1.92 | Erweitert: Weitere SMTP-Fehlercodes lösen jetzt nochmalige Sendeversuche aus. | | 15.01.2013 | v1.91 | Neu: Automatische Sendewiederholung für temporär abgelehnte Emails (Greylisting). Passwörter werden in der Konfiguration nicht mehr im Klartext angezeigt. | | 12.01.2013 | v1.90 | Erste öffentliche Version. | | 07.09.2012 | v1.00 | Beta-Version — nie außerhalb interner Tests veröffentlicht. | --- ## Installationsanleitung für MultiSendcon Source: https://www.servolutions.de/multisendcon/installationsanleitung Language: de ← MultiSendcon ### Installationsanleitung für MultiSendcon MultiSendcon installiert sich als ein Windows-Dienst, der automatisch beim Start von Windows mit gestartet wird und dann im Hintergrund läuft. Wir haben MultiSendcon als einen SMTP-Relay-Server konzipiert, der E-Mails von Exchange via SMTP auf einem alternativen IP-Port annimmt und dann an die konfigurierten SMTP-Konten und weitere Relay-Server verteilt. Für Exchange sieht MultiSendcon einfach nur wie ein ganz normaler „Smarthost“ aus. Dies sind die nötigen Schritte für die Einrichtung von MultiSendcon: - SetupMultiSendcon-Installationsprogramm von unserer Webseite laden und ausführen - MultiSendcon-Optionen und SMTP-Konten konfigurieren - Den MultiSendcon-Sendekonnektor im Exchange einrichten ### 1. SetupMultiSendcon-Installationsprogramm von unserer Webseite laden und ausführen Sie finden das Installationsprogramm auf unserer Downloadseite . Die Installationsroutine installiert und startet automatisch den MultiSendcon-Hintergrunddienst, das „MultiSendconAdmin“-Administrationsprogramm und richtet auch gleich noch einen Sendekonnektor in Exchange mit ein. Der Sendekonnektor wird aber vom Installationsprogramm zunächst als deaktiviert eingerichtet, damit Sie in Ruhe in Schritt 2 die Konten bei MultiSendcon einrichten können, bevor die Konfiguration „live geht“. Achtung: Falls die Installationsroutine es nicht schafft, den Sendekonnektor zu Exchange hinzuzufügen, können Sie dies auch mit diesem Kommando manuell machen. ### 2. MultiSendcon-Optionen und SMTP-Konten konfigurieren MultiSendcon installiert sich mit einem eigenen Administrationsprogramm. Starten Sie jetzt bitte den MultiSendcon Administrator (Start – Programme – Servolutions – MultiSendcon), um in Echtzeit mitzuverfolgen, was MultiSendcon gerade tut, und um den Dienst zu konfigurieren: Klicken Sie auf Configure, um die Konfiguration zu öffnen. Es gibt nur 4 Konfigurationsseiten in MultiSendcon: - Master relay – um die IP und den Port einzustellen, auf dem der MultiSendcon-SMTP-Relay arbeitet. - Relay servers – hier werden die SMTP-Konten und Relay-Server eingestellt, an die MultiSendcon weiterleiten soll. - NDR handling – für Optionen bezüglich der Unzustellbarkeitsnachrichten. - License – für die Eingabe des Lizenzcodes nach erfolgreichem Test und Einkauf bei Servolutions. Auf der „Master relay“-Konfigurationsseite müssen Sie nur eine der verfügbaren IP-Adressen auswählen. Auf dieser IP wird der MultiSendcon-Dienst dann als Relay-Server aktiv sein. Bitte lassen Sie zunächst die Port-Nummer auf 2500 stehen. (Sollten Sie die Portnummer wirklich ändern müssen, denken Sie bitte auch daran, mit einem PowerShell-Kommando den Port auch im „MultiSendcon“-Sendekonnektor von Exchange zu ändern.) Auf dieser Seite können Sie außerdem die IP-Adressen einschränken, von denen MultiSendcon Verbindungen akzeptiert, um Missbrauch durch Spammer zu verhindern. Auf der nächsten Seite, „Relay servers“, fügen Sie jetzt die einzelnen SMTP-Relay-Server und Konten hinzu: In unserem Beispielserver haben wir nur zwei Absenderdomänen unterstützt – Servolutions.com und godotandco.com mit jeweils einem eigenen SMTP-Relay. Sie müssten natürlich Ihre eigenen SMTP-Konten und Relay-Server („Smarthost“ ist übrigens nur der Microsoft/Exchange-Begriff für SMTP-Relay-Server) hinzufügen. Als letzten Schritt konfigurieren Sie noch auf der Seite „Unzustellbar“ die Vorgehensweise für E-Mails, die nicht zugestellt werden können: Sie können hier auswählen, ob die Unzustellbarkeits-E-Mail zurück an den Absender geht oder stattdessen an den Postmaster (oder beide). Der einzig wichtige Punkt auf dieser Seite ist aber die Einstellung SMTP Server für die IP-Adresse oder den DNS-Namen Ihres Exchange-Servers, an den die zurückgeschickten E-Mails gehen sollen. Auf der License -Seite schließlich müssen Sie zunächst gar nichts eintragen – jede MultiSendcon-Installation läuft 30 Tage ohne Lizenz als Testversion und kann danach einfach per Codeeingabe freigeschaltet werden. ### 3. Den MultiSendcon-Sendekonnektor im Exchange einrichten Während der Installation von MultiSendcon wird bei Exchange-Versionen ab 2007 auch gleich ein weiterer Exchange-Sendekonnektor eingerichtet. Dieser neue (aber noch deaktivierte) Sendekonnektor ist bereits korrekt auf den IP-Port 2500 gelegt und muss jetzt nur auf die ausgewählte IP-Adresse geändert und dann aktiviert werden. Achtung: Für Exchange 2003 und früher müssen Sie den Sendekonnektor so manuell anlegen . Bei neueren Versionen gehen Sie so vor: Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungs-Konsole und dort die Organisationskonfiguration > Hub Transport > Send Connectors. Sie können den neuen Sendekonnektor MultiSendcon dort sehen: Bitte öffnen Sie die Eigenschaften (Rechtsklick, Eigenschaften) des neuen Sendekonnektors und gehen dann auf den Reiter „Address Space“: Dort ist bereits ein Adressbereich SMTP „*“ eingerichtet mit einem Cost-Faktor von 100 (praktisch deaktiviert). Bitte ändern Sie den Cost-Wert auf 1, um den Konnektor als aktiven und bevorzugten Konnektor einzuschalten. Als Nächstes gehen Sie bitte weiter zum „Netzwerk“-Reiter: Hier ist als IP erst einmal 127.0.0.1 gewählt. Hier muss aber die korrekte IP eingetragen werden, die Sie auch in Ihrer MultiSendcon-Konfiguration ausgewählt haben. In unserem Beispiel ist es die IP 216.18.195.203, wie sie auch im MultiSendcon Administrator sichtbar ist: und auch in der Konfiguration ausgewählt wurde: Für Ihre eigene Konfiguration müssen Sie natürlich Ihre eigene gewählte IP verwenden. Editieren Sie also die 127.0.0.1-Adresse und ändern Sie diese in Ihre eigene IP: Und das war auch schon alles. Der Sendekonnektor von Exchange wird jetzt alle E-Mails direkt an den MultiSendcon-Dienst weiterreichen, und von dort werden sie dann an die richtigen SMTP-Relay-Konten und -Server verteilt. Sie können jetzt einige Test-E-Mails senden und im MultiSendcon Administrator mitverfolgen, wie diese dann verteilt werden. Hintergrund: Wie Exchange unter mehreren Sendeconnectoren auswählt und wann die eigenen Connectoren je Empfängerdomäne genügen, erklärt der Ratgeber Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019 . --- ## MultiSendcon Support — Kontakt, Installation, Hilfe Source: https://www.servolutions.de/multisendcon/support Language: de ### MultiSendcon Support Support per E-Mail und Telefon ist bei allen unseren Produkten enthalten. Kontakt: support@servolutions.com ### Installationsanleitung Installationsanleitung für MultiSendcon → Integration mit Tobit David → ### Onlinehilfe (Administrationsprogramm, englisch) - Administrationsprogramm - Master Relay Konfiguration - Relay Server Konfiguration - Unzustellbarkeitsnachrichten (NDR) - Lizenz - Spezial-Einstellungen - SMTP-Konto (Relay) - SMTP-Konto (Direktsenden) - SMTP-Konto testen ### Häufig gestellte Fragen - „504 5.7.4 Unrecognized authentication type“ bei Office 365 SMTP-Relay - Exchange-SMTP-Fehlercodes erklärt – 504 5.7.4 und die Antworten, die Exchange selbst zurückgibt, mit Ursache und Lösung - IONOS blockiert Unzustellbarkeitsnachrichten und Abwesenheitsnotizen - Sendekonnektoren manuell in Exchange erstellen - Dienst startet nach dem Upgrade nicht — „ChilkatDotNet47.dll oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden“ --- ## MultiSendcon mit Tobit David Source: https://www.servolutions.de/multisendcon/tobit-david Language: de ### MultiSendcon mit Tobit David installieren Diese Anleitung beschreibt die Integration von MultiSendcon mit dem Tobit David Mailserver. ### Besonderheit bei Tobit David Tobit David hört auf mehreren Ports gleichzeitig. Daher benötigt MultiSendcon eine separate IP-Adresse am Netzwerkadapter, damit kein Portkonflikt entsteht. MultiSendcon bindet sich dann ausschließlich an diese zusätzliche IP. ### Schritt 1: Installation Das SetupMultiSendcon-Installationsprogramm von der Downloadseite herunterladen und ausführen. Der Installer installiert automatisch den Hintergrunddienst und das Administrationsprogramm. ### Schritt 2: Zusätzliche IP-Adresse am Netzwerkadapter hinzufügen - Netzwerkadaptereinstellungen öffnen. - Eine zweite IP-Adresse für denselben Adapter hinzufügen (z. B. 192.168.1.101 zusätzlich zur bestehenden 192.168.1.100 ). ### Schritt 3: MultiSendcon konfigurieren - Master Relay : Die zusätzliche IP-Adresse auswählen (nicht die primäre). Port 2500 verwenden. - Relay Servers : SMTP-Konten und Absenderdomänen hinzufügen. - NDR Handling : Einstellungen für Unzustellbarkeitsnachrichten konfigurieren. ### Schritt 4: Tobit David (Postman) konfigurieren - In Postman (dem Tobit David E-Mail-Router) MultiSendcon als Smarthost eintragen: die zusätzliche IP-Adresse und Port 2500. - In der Datei postman.ini die primäre IP-Adresse manuell festlegen, damit Tobit David nicht an der falschen Adresse hört. Nach der Konfiguration eine Test-E-Mail senden und im MultiSendcon-Protokoll die korrekte Weiterleitung bestätigen. --- ## MultiSendcon Systemvoraussetzungen: Windows und Exchange Source: https://www.servolutions.de/multisendcon/voraussetzungen Language: de ### MultiSendcon Systemvoraussetzungen ### Betriebssystem Windows Server 2025, 2022, 2019, 2016, 2012 sowie Windows 10, 8, 7, Vista, XP — jeweils x86 und x64. ### Mailserver Kompatibel mit Exchange Server 2019, 2016, 2013, 2010, 2007, 2003, 2000 und 5.5 sowie allen SBS-Versionen. Die MultiSendcon-Produktseite führt außerdem Exchange Server SE (Subscription Edition) als unterstützt. Was ein Upgrade auf SE für den MultiSendcon-Sendeconnector bedeutet, steht im Ratgeber Exchange Server SE: was sich ändert – und was nicht . ### Hardware Keine speziellen Anforderungen an Speicher, CPU oder Grafikkarte. Benötigt 10 MB freien Festplattenspeicher. Eine Netzwerkkarte genügt; mehrere werden unterstützt. --- ## POPcon — Exchange POP3-/IMAP-Konnektor | Servolutions Source: https://www.servolutions.de/popcon Language: de POP3- / IMAP-Konnektor Aktuell: v4.10.x ### POPcon ™ Exchange POP3- & IMAP-Konnektor Holt E-Mails aus externen POP3- und IMAP-Postfächern direkt in Ihren Microsoft Exchange Server. Automatische Verteilung an die richtigen Exchange-Postfächer — läuft als Windows-Dienst, rund um die Uhr. Testversion herunterladen Preise & Lizenzen 30-Tage-Vollversion — keine Kreditkarte Pro-Server-Lizenz, keine Gebühren pro Benutzer Keine Neuinstallation nach Lizenzierung Funktionsumfang ### Was POPcon leistet 01 POP3- und IMAP-Abruf Verbindet sich mit beliebig vielen externen POP3- oder IMAP-Postfächern nach konfigurierbarem Zeitplan. Lädt Nachrichten herunter und stellt sie direkt per SMTP oder MAPI in Ihren Exchange Server ein. 02 Automatische Mailverteilung Analysiert Nachrichten-Header (To:, CC:, X-Envelope-To, Delivered-To u. a.), um jede E-Mail automatisch an das richtige Exchange-Postfach weiterzuleiten. Keine manuelle Sortierung erforderlich. 03 TLS 1.2 / 1.3 Verschlüsselung Alle Verbindungen zu externen Mailservern werden per TLS verschlüsselt. Unterstützt STARTTLS und implizites TLS auf POP3 (Port 995) und IMAP (Port 993) — Anmeldedaten und Nachrichten bleiben im Transit sicher. 04 Windows-Dienst — läuft 24/7 Installiert sich als nativer Windows-Dienst. Startet automatisch mit dem Server, läuft dauerhaft im Hintergrund ohne angemeldeten Benutzer und übersteht Neustarts ohne manuelles Eingreifen. 05 Flexible Zeitplanung Abrufintervalle pro Postfach von 1 Minute bis 24 Stunden konfigurierbar. Sofort-Abruf jederzeit über die Management-Konsole auslösbar. Pro Konto anpassbar an Ihr Mailaufkommen. 06 Multi-Postfach-Verwaltung Verwalten Sie Dutzende oder Hunderte von POP3/IMAP-Konten über eine zentrale Konsole. Massenimport von Kontenlisten, Klonen von Konfigurationen, Überwachung aller Verbindungen an einem Ort. 07 Bounce- und NDR-Behandlung Leitet unzustellbare Nachrichten (NDRs) an ein definiertes Catch-All-Postfach um, statt sie zu verwerfen. Hält eine vollständige Aufzeichnung von Zustellfehlern zur späteren Auswertung bereit. 08 Ausführliche Protokollierung Führt ein laufendes Protokoll über alle Abrufvorgänge: Verbindungsversuche, Nachrichtenzahlen, Zustellbestätigungen und Fehler. Unverzichtbar, um Zustellungsprobleme gezielt zu diagnostizieren statt zu raten. Editionen ### POPcon gegenüber POPcon PRO Wählen Sie die Edition, die zu Ihrer Umgebung passt. POPcon Standard-Edition Am beliebtesten - POP3- & IMAP-Abruf zu Exchange - TLS 1.2 / 1.3 Verschlüsselung - Automatische Header-basierte Mailverteilung - Windows-Dienst — 24/7-Betrieb - Konfigurierbare Abrufintervalle - Konsole für Multi-Postfach-Verwaltung - NDR- / Bounce-Behandlung - Ausführliche Aktivitätsprotokolle - Integrierter Virenschutz - Integrierte Spam-Filterung - Parallele Download-Threads - E-Mail-Archivierung Testversion herunterladen Preise ansehen → POPcon PRO Erweiterte Edition Hohe Mailvolumen - Alles aus POPcon Standard - TLS 1.2 / 1.3 Verschlüsselung - Automatische Header-basierte Mailverteilung - Windows-Dienst — 24/7-Betrieb - Konfigurierbare Abrufintervalle - Konsole für Multi-Postfach-Verwaltung - NDR- / Bounce-Behandlung - Ausführliche Aktivitätsprotokolle - Integrierter Virenschutz - Integrierte Spam-Filterung - Parallele Download-Threads - E-Mail-Archivierung POPcon PRO entdecken → Kompatibilität ### Läuft auf jeder Exchange-Version ### Exchange Server Exchange 4.5 Exchange 5.0 Exchange 5.5 Exchange 2000 Exchange 2003 Exchange 2007 Exchange 2010 Exchange 2013 Exchange 2016 Exchange 2019 Exchange SE Alle SBS-Versionen ### Betriebssystem Windows Server 2012 Windows Server 2016 Windows Server 2019 Windows Server 2022 Windows Server 2025 Windows 7–11 Exchange-Konfiguration ### Exchange Server für POPcon einrichten Schritt-für-Schritt-Anleitungen für jede unterstützte Exchange-Version — vom neuen Exchange Server SE bis zum noch laufenden Exchange 5.5. Wählen Sie unten Ihre Version aus. Exchange 2013 / 2016 Akzeptierte Domänen, Send-Connector zum SMTP-Relay des Providers, anonymer Receive-Connector, Adressrichtlinie, POPcon-Setup. Anleitung lesen → Exchange 2010 inkl. SBS 2011 Hub-Transport-Konfiguration, akzeptierte Domänen, anonyme SMTP-Übermittlung für POPcon, Smart-Host-Send-Connector. Anleitung lesen → Exchange 2007 inkl. SBS 2008 Receive-Connector für anonyme Übermittlung, Smart-Host-Setup, Nachrichtengrößen-Limits, Empfängerauflösung. Anleitung lesen → Exchange 2003 SMTP-Virtual-Server, Empfängerrichtlinie, Smart-Host-Relay, Ablösung des Internet Mail Service. Anleitung lesen → Exchange 2000 Empfängerrichtlinie, SMTP-Virtual-Server, Ablösung des Internet Mail Connector, Postfachadressierung. Anleitung lesen → Exchange 5.5 Internet Mail Service, Empfängerpostfächer, klassische SMTP-Übermittlungsoptionen. Anleitung lesen → ### Häufige Exchange + POPcon-Probleme - „530 5.7.1 Client was not authenticated“ von Exchange - „550 5.7.1 Unable to relay“ von Exchange - Exchange akzeptiert keine E-Mails über 10 MB - „452 4.3.1 Insufficient system resources“ - „451 4.7.0 Temporary server error“ bei Exchange 2013 - „421 4.4.1 Connection timed out“ - „Must issue a STARTTLS command first“ - Warum POPcon die „akzeptierten Domänen“ kennen muss - POPcon-Konfiguration auf einen neuen Server übertragen - Microsoft 365 / Outlook online mit OAuth2 Vollständige Knowledge Base → Support & FAQ ### Häufig gestellte Fragen ### Wie verteilt POPcon E-Mails an die richtigen Exchange-Postfächer? POPcon wertet die Nachrichten-Header aus — To:, CC:, X-Envelope-To, Delivered-To und weitere — um den gewünschten Empfänger zu erkennen, und liefert jede Nachricht direkt in das passende Exchange-Postfach. Für Nachrichten ohne eindeutige Adresszuordnung lassen sich Catch-All-Regeln konfigurieren. ### Kann POPcon Gmail oder Microsoft 365 per OAuth anbinden? Ja. POPcon v4.8.1+ unterstützt OAuth 2.0 (Modern Authentication) für Google- und Microsoft-Konten. Der OAuth-Einrichtungsassistent in POPconAdmin führt Sie durch den Autorisierungsprozess. Eine Passwortspeicherung ist nicht erforderlich. Hintergrund und die sieben Schritte für Microsoft 365: Ohne Basic Authentication: Microsoft 365 per IMAP mit OAuth2 . ### Wie konfiguriere ich Exchange so, dass Verbindungen von POPcon akzeptiert werden? Sie müssen einen Exchange-Empfangs-Connector einrichten, der SMTP-Verbindungen von der IP-Adresse des POPcon-Servers akzeptiert. Unsere Knowledge Base enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen für jede Exchange-Version von 5.5 bis 2019 sowie für Exchange Server SE. Der Ratgeber POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange 2016, 2019 und SE abholen führt in vier Schritten durch Empfangsconnector und POPcon-Einrichtung. ### Exchange weist POPcon-E-Mails mit „530 5.7.1 Client was not authenticated“ ab Dies bedeutet, dass der Exchange-Empfangsconnector nur authentifizierte Verbindungen annimmt. POPcon übergibt E-Mails so an Exchange, wie sie aus dem Internet eintreffen: per SMTP ohne Authentifizierung. Umgehen Sie den Fehler nicht mit SMTP-Authentifizierung – Exchange würde dann jede abgeholte E-Mail als vom angemeldeten Konto gesendet anzeigen. Öffnen Sie stattdessen den Empfangsconnector „Default Frontend“ (ab Exchange 2013; bei 2007/2010 den Standard-Empfangsconnector) und aktivieren Sie unter Sicherheit bzw. Berechtigungsgruppen Anonyme Benutzer , wie in der Exchange-Konfigurationsanleitung und im Knowledge-Base-Artikel gezeigt. ### Kann ich aus mehreren POP3-/IMAP-Konten abrufen? Ja, POPcon verwaltet beliebig viele Konten aus einer einzigen Installation. Jedes Konto kann mit eigenem Abrufintervall, Protokoll (POP3 oder IMAP), Zugangsdaten und Verteilungsregeln konfiguriert werden. Die Verwaltung erfolgt komplett über die POPconAdmin-Konsole. ### Wie übertrage ich meine POPcon-Installation auf einen neuen Server? Sichern Sie die Konfiguration über „Datei > Konfiguration exportieren“ in POPconAdmin. Installieren Sie POPcon auf dem neuen Server und nutzen Sie „Datei > Konfiguration importieren“. Alle Kontoeinstellungen werden übertragen. Die Exchange-Empfangs-Connector-Einstellungen müssen gegebenenfalls angepasst werden, damit sie die IP-Adresse des neuen Servers enthalten. ### E-Mails bleiben in der Warteschlange hängen oder erreichen Exchange nicht Prüfen Sie zuerst die POPcon-Logdatei — sie protokolliert jeden Verbindungsversuch und jede SMTP-Antwort. Typische Ursachen: Port 25 auf dem Exchange-Server blockiert, Empfangs-Connector nicht für die POPcon-IP konfiguriert oder Exchange-Größenlimits für Nachrichten. Konkrete Fehlercodes finden Sie in unserer Knowledge Base . ### Welche Exchange-Versionen werden unterstützt? Exchange 4.5 bis Exchange 2019, Exchange Server SE sowie alle SBS (Small Business Server)-Editionen. Kompatibel mit Lotus Notes Domino für Legacy-Umgebungen. Läuft auf Windows Server 2012–2025 und Windows 7–11. Weitere Antworten finden Sie in der vollständigen Knowledge Base (60+ Artikel). Support direkt per E-Mail Release-Historie ### Versions-Historie 2026 v4.10.4 7. Juni 2026 Stabilitäts-Update. Behebt einen Dienst-Startfehler nach der 4.10-OAuth-Umstellung (leerer Token-Ablaufwert) und schützt die Konfiguration davor, durch einen fehlgeschlagenen Ladevorgang überschrieben zu werden. Keine neuen Funktionen. v4.10.0 19. Mai 2026 Microsoft-OAuth modernisiert: neue Public-Client-App-Registrierung, kein client_secret mehr im Installer, nur PKCE. Einmalige Neuauthentifizierung für bestehende Microsoft-Konten erforderlich. v4.9.11 09. März 2026 Installiert zusätzliche Bibliotheken für die neue Virenschutz-Update-Engine. v4.9.9 03. März 2026 Bereinigt automatisch die Antispam-Blacklist-Serverliste. Diagnoseprotokolle für fehlgeschlagene Virenschutz-Updates. v4.9.8 02. März 2026 Bugfix: Abstürze beim Laden von Konfigurationen mit OAuth-Verweisen. Validierung der POPconAdmin-Fensterposition. [SPAM]-Tag-Markierung repariert. v4.9.5 07. Januar 2026 Behoben: Falscher Visual-C++-Library-Erkennungsfehler. Neue E-Mail-Verarbeitungs-Bibliotheken integriert. 2025 v4.9.4 31. Oktober 2025 Neuer Virenschutz-Update-Prozess zur Unterstützung des neuen ClamAV-Updaters (PRO). v4.9.2 26. Juli 2025 OAuth mit Microsoft-Servern: Problem mit Port-Vergabe behoben. v4.9.1 17. Juli 2025 Behoben: Digitale S/MIME-Signaturen wurden durch X-Header-Änderungen ungültig. 2024 v4.8.12 07. Dezember 2024 Virenschutz-Update korrigiert. Bessere Fehlermeldungen bei mehrfachen SMTP-Fehlerantworten. v4.8.10 21. November 2024 Neu: Absenderadresse für Postmaster-Benachrichtigungen ist jetzt konfigurierbar. v4.8.1 23. September 2024 Neu: OAuth 2.0 / Modern Authentication für Google- und Microsoft-Konten. 2023 v4.7.9 19. Mai 2023 Installation des VC++ Redistributable Package. Debug-Infos zu .NET und VC++ Redist in internals.log. v4.7.7 01. Mai 2023 Bugfix: Unicode-Abstürze in Betreffzeilen. SPAM-Tag-Optionen für Archivierung. Erweiterte AV-Kompatibilität. 2021 v4.5.1 03. Juli 2021 Mehrere Verbesserungen: Ausnahmebehandlung in der Archivierung, Sortierung der Antispam-Listen, in der Größe veränderbare Konfigurationsdialoge. v4.0 11. April 2021 Neu: Paralleler Download mehrerer POP3-/IMAP-Postfächer (PRO). Verbesserte Download-Geschwindigkeit. TLS-1.2-Unterstützung. Früher v3.94 17. November 2016 Lange Dateinamen in MIME-Headern werden für REGELN korrekt erkannt. v3.80 August 2013 Unterstützung für X-Orig-To-Header. ESET-Antivirus-Greylisting mit automatischen Wiederholungen. v3.70 08. September 2008 Windows-2008-Unterstützung. Erweiterte Unterstützung für Exchange 2007. Archivfunktion. v3.20 19. September 2005 Unterstützung für IMAP- und IMAP-SSL-Postfächer. Neue Antivirus-Engine. v3.00 22. April 2005 Catch-All-Funktion. POP3 über SSL. Unterstützung regulärer Ausdrücke. Vollständige Versions-Historie ansehen → ### Starten Sie heute Ihre 30-Tage-Testversion Voller Funktionsumfang. Keine Kreditkarte. Beim Kauf einer Lizenz geben Sie einfach Ihren Schlüssel ein — keine Neuinstallation erforderlich. POPcon herunterladen Preise ansehen Frage stellen --- ## POPcon NOTES — Domino POP3 Connector Source: https://www.servolutions.de/popcon-notes Language: de ### POPcon NOTES — Domino POP3 Connector Hinweis: POPcon NOTES wurde eingestellt. Die Lotus Notes / Domino Server Unterstützung ist jetzt vollständig in POPcon und POPcon PRO integriert. Beide Versionen funktionieren einwandfrei mit Domino Servern — tragen Sie einfach Ihren NOTES Servernamen im Exchange-Server-Feld ein. ### Empfohlene Produkte - POPcon — POP3/IMAP Connector für Exchange und Domino Server - POPcon PRO — mit Virenscanner, Antispam und regelbasierter Verteilung --- ## POPcon PRO — Exchange POP3/IMAP-Konnektor mit Virenschutz Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro Language: de POP3- / IMAP-Konnektor PRO ### POPcon PRO ™ Erweiterter Exchange POP3- & IMAP-Konnektor Alles aus POPcon, zusätzlich integrierter Virenschutz, Antispam-Filterung, regelbasierte Verteilung und E-Mail-Archivierung. Entwickelt für Exchange-Umgebungen mit hohem Mailaufkommen und erhöhten Sicherheitsanforderungen. Testversion herunterladen Preise & Lizenzen 30-Tage-Vollversion — keine Kreditkarte Pro-Server-Lizenz, Einmalgebühr Exchange 4.5 – 2019, + Exchange SE PRO-Funktionen ### Alles aus POPcon — und mehr POPcon PRO ergänzt die zentrale POP3-/IMAP-Engine um Sicherheits- und Filterfunktionen. Ein separates Antivirus-Gateway ist nicht erforderlich. ### Integrierter Virenschutz Jede eingehende Nachricht wird automatisch geprüft. Infizierte E-Mails werden in eine Warnmeldung verpackt und an den Postmaster umgeleitet. Die Virensignaturen werden täglich ohne manuelles Eingreifen aktualisiert. ### Antispam-Filterung Prüft Absender-IPs gegen RBL-Server (Real-Time Blackhole Lists). Konfigurierbare SPAM-Tag-Markierung und Auto-Löschregeln. Die Blacklist-Serverliste wird automatisch bereinigt und aktualisiert. ### Regelbasierte Verteilung Definieren Sie Regeln nach Absenderadresse, Empfängername, Betreff oder Dateinamen von Anhängen. Aktionen: weiterleiten, kopieren, löschen oder umleiten. Unbegrenzte Anzahl Regeln, ausgewertet nach Priorität. ### E-Mail-Archivierung Optionale Archivierung jeder eingehenden Nachricht in frei wählbaren Tages- oder Monatsordnern. Liefert eine vollständige Spur, unabhängig vom Exchange-Postfach-Speicher. ### Parallele Download-Threads Mehrere POP3-/IMAP-Konten werden gleichzeitig in parallelen Threads abgerufen. Deutlich schnellere Abholung bei hohem Volumen oder vielen Konten. ### Excel-fähige Nachrichten-Logs Detaillierte Logs pro Nachricht als CSV exportierbar — ideal für die Auswertung in Excel. Zustellzahlen, Fehlerraten, SPAM-Markierungen und Vireninfektionen über die Zeit nachverfolgen. Enthaltene Funktionen ### Der vollständige POPcon-Funktionsumfang POPcon PRO enthält den kompletten POPcon-Funktionsumfang. Alle Standardfunktionen für Abruf, Verteilung und Kompatibilität sind Teil des Grundprodukts. POPcon-Funktionen im Detail - POP3- und IMAP-Abruf in Ihren Exchange Server - Automatische Mailverteilung an die richtigen Exchange-Postfächer - TLS-1.2-/-1.3-Verschlüsselung für alle Verbindungen - Läuft als Windows-Dienst — 24/7-Betrieb ohne Eingriff - Pro Postfach konfigurierbare Abrufintervalle (1 Min. – 24 Std.) - Multi-Postfach-Verwaltung über eine zentrale Konsole - Bounce- und NDR-Behandlung an ein Catch-All-Postfach - OAuth 2.0 / Modern Authentication (Gmail, Microsoft 365) - Exchange 4.5 – 2019, + Exchange SE kompatibel Exchange-Konfiguration ### Exchange Server für POPcon PRO einrichten POPcon PRO nutzt dieselbe Exchange-seitige Konfiguration wie POPcon. Folgen Sie der Anleitung für Ihre Exchange-Version und geben Sie beim ersten Start Ihren PRO-Lizenzschlüssel ein, um Antivirus, Antispam, Regeln und Archivierung zu aktivieren. Exchange 2013 / 2016 Akzeptierte Domänen, Send-Connector zum SMTP-Relay des Providers, anonymer Receive-Connector, Adressrichtlinie, POPcon-PRO-Setup. Anleitung lesen → Exchange 2010 inkl. SBS 2011 Hub-Transport-Konfiguration, akzeptierte Domänen, anonyme SMTP-Übermittlung für POPcon PRO, Smart-Host-Send-Connector. Anleitung lesen → Exchange 2007 inkl. SBS 2008 Receive-Connector für anonyme Übermittlung, Smart-Host-Setup, Nachrichtengrößen-Limits, Empfängerauflösung. Anleitung lesen → Exchange 2003 SMTP-Virtual-Server, Empfängerrichtlinie, Smart-Host-Relay, Ablösung des Internet Mail Service. Anleitung lesen → Exchange 2000 Empfängerrichtlinie, SMTP-Virtual-Server, Ablösung des Internet Mail Connector, Postfachadressierung. Anleitung lesen → Exchange 5.5 Internet Mail Service, Empfängerpostfächer, klassische SMTP-Übermittlungsoptionen. Anleitung lesen → ### Häufige Exchange + POPcon PRO-Probleme - „530 5.7.1 Client was not authenticated“ von Exchange - „550 5.7.1 Unable to relay“ von Exchange - Exchange akzeptiert keine E-Mails über 10 MB - „452 4.3.1 Insufficient system resources“ - „451 4.7.0 Temporary server error“ bei Exchange 2013 - „421 4.4.1 Connection timed out“ - „Must issue a STARTTLS command first“ - Warum POPcon die „akzeptierten Domänen“ kennen muss - POPcon-Konfiguration auf einen neuen Server übertragen - Microsoft 365 / Outlook online mit OAuth2 Vollständige Knowledge Base → Support & FAQ ### Häufig gestellte Fragen ### Worin unterscheidet sich POPcon PRO von POPcon? POPcon PRO enthält den vollen Funktionsumfang von POPcon und ergänzt ihn um integrierten Virenschutz, Antispam-Filterung (RBL-Prüfungen), regelbasierte Nachrichten-Verteilung, E-Mail-Archivierung sowie parallele Download-Threads. Wenn Sie Virenschutz oder erweitertes Filtering ohne separates Gateway benötigen, ist PRO die richtige Wahl. ### Kann ich von POPcon auf POPcon PRO upgraden? Ja. Wenden Sie sich an sales@servolutions.com und geben Sie Ihre bestehenden POPcon-Lizenzdaten an. Sie erhalten ein Upgrade-Angebot und einen einzigen PRO-Installer — eine erneute Konfiguration auf der Exchange-Seite ist nicht erforderlich. ### Wie funktioniert die Virenschutz-Engine? POPcon PRO enthält einen eingebetteten Virenscanner mit täglichen, automatischen Signatur-Updates. Erkannte Viren-E-Mails werden in eine Warnmeldung verpackt und optional an die Postmaster-Adresse umgeleitet, statt an den Empfänger zugestellt zu werden. ### Der Antispam markiert legitime E-Mails als Spam. Was kann ich tun? Der Antispam nutzt RBL-Server (Real-Time Blackhole Lists). Fehlalarme treten auf, wenn die IP eines sendenden Servers auf einer Blacklist steht. Prüfen Sie im POPconAdmin-Log, welche Blacklist die Markierung ausgelöst hat, und nehmen Sie den Server in Ihre Whitelist auf oder deaktivieren Sie diese spezifische RBL. ### Wie richte ich Gmail oder Microsoft 365 mit OAuth ein? POPcon PRO v4.8.1+ unterstützt OAuth 2.0 für Google- und Microsoft-Konten. Der Einrichtungsassistent in POPconAdmin führt Sie durch den Autorisierungsprozess. Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie in unseren Knowledge-Base-Artikeln für Gmail und Microsoft 365 . ### Wo werden archivierte E-Mails gespeichert? Archivierte E-Mails werden in einem frei konfigurierbaren Ordner auf dem POPcon-PRO-Server abgelegt, organisiert in Tages- oder Monats-Unterordnern. Das Archiv ist unabhängig von Exchange — es speichert rohe .eml-Dateien für Compliance- oder Backup-Zwecke. ### Wie übertrage ich meine Konfiguration auf einen neuen Server? Exportieren Sie die Konfiguration in POPconAdmin auf dem alten Server (Datei > Konfiguration exportieren). Installieren Sie POPcon PRO auf dem neuen Server und nutzen Sie Datei > Konfiguration importieren. Alle Postfachkonten, Regeln und Einstellungen werden übernommen. Eine ausführliche Migrationsanleitung finden Sie in der Knowledge Base . ### Welche Windows-Versionen werden unterstützt? Windows Server 2012, 2016, 2019, 2022, 2025 — sowie Windows 7 bis 11 für Nicht-Server-Installationen. Benötigt .NET 4.7.2 oder neuer. Weitere Antworten finden Sie in der vollständigen Knowledge Base (60+ Artikel). Support direkt per E-Mail Release-Historie ### Versions-Historie POPcon PRO teilt die Versions-Historie mit POPcon. Hier sehen Sie die aktuellsten Releases. Vollständige Historie ansehen → 2026 v4.10.4 7. Juni 2026 Stabilitäts-Update. Behebt einen Dienst-Startfehler nach der 4.10-OAuth-Umstellung (leerer Token-Ablaufwert) und schützt die Konfiguration davor, durch einen fehlgeschlagenen Ladevorgang überschrieben zu werden. Keine neuen Funktionen. v4.10.0 19. Mai 2026 Microsoft-OAuth modernisiert: neue Public-Client-App-Registrierung unter Servolutions IP Corporation, kein client_secret mehr im Installer, nur PKCE. Einmalige Neuauthentifizierung für bestehende Microsoft-Konten erforderlich. v4.9.11 09. März 2026 Installiert zusätzliche Bibliotheken für die neue Virenschutz-Update-Engine. v4.9.9 03. März 2026 Bereinigt automatisch die Antispam-Blacklist-Serverliste — entfernt nicht mehr verfügbare Server und aktualisiert Namen. Diagnose-Logging bei fehlgeschlagenen Virenschutz-Updates. v4.9.8 02. März 2026 Bugfix: Abstürze beim Laden einer Konfigurationsdatei von einem anderen Server mit OAuth-Einträgen. Validierung der POPconAdmin-Fensterposition. [SPAM]-Tag-Markierung repariert. v4.9.7 27. Februar 2026 Zusätzliche Diagnose-Informationen beim Antispam-Check. v4.9.6 26. Februar 2026 Erkennung der Visual-C++-Bibliothek für v14+ Redistributables korrigiert. v4.9.5 07. Januar 2026 Falscher Visual-C++-Library-Erkennungsfehler korrigiert. Neue Version der E-Mail-Verarbeitungs-Bibliotheken integriert. 2025 v4.9.4 31. Oktober 2025 Neuer Virenschutz-Update-Prozess zur Unterstützung des neuen ClamAV-Updaters. v4.9.2 26. Juli 2025 OAuth mit Microsoft-Servern: Problem mit Port-Vergabe behoben — Ports 8080–8084 werden gezielt verwendet. v4.9.1 17. Juli 2025 Behoben: Digitale S/MIME-Signaturen wurden durch X-Header-Änderungen ungültig. 2024 v4.8.12 07. Dezember 2024 Virenschutz-Update korrigiert. Bessere Fehlermeldungen bei mehrzeiligen SMTP-Antworten. v4.8.11 21. November 2024 Bugfix: Auflösung von Exchange-E-Mail-Adressen unter Windows Server 2022. v4.8.10 21. November 2024 Neu: Absenderadresse für Postmaster-Benachrichtigungen ist jetzt konfigurierbar. v4.8.9–4.8.7 Oktober–November 2024 Mehrere Verbesserungen in der Archivierung. Aktualisierte AV-Core-Engine. Verschlüsselter AV-Update-Pfad. v4.8.1 23. September 2024 Neu: OAuth 2.0 / Modern Authentication für Google- und Microsoft-Konten. 2023 v4.7.9 19. Mai 2023 Installation des VC++ Redistributable Package. Debug-Infos zu .NET und VC++ Redist in internals.log. v4.7.7 01. Mai 2023 Bugfix: Unicode-Abstürze in Betreffzeilen. Archivierung mit/ohne SPAM-Tags. Erweiterte AV-Systemkompatibilität. 2022 v4.6.9 30. Juni 2022 Verlängertes Timeout für POP3-Server-Verbindungen. Deaktivierter Antivirus-Status wird jetzt korrekt gemeldet. v4.6.2 26. Januar 2022 Neu: Unterstützung für den X-FORWARDED-FOR-Header bei der Catch-All-Postfach-Verteilung. 2021 v4.5.1 03. Juli 2021 Mehrere Verbesserungen: Ausnahmebehandlung in der Archivierung, Sortierung der Antispam-Listen, in der Größe veränderbare Konfigurationsdialoge. v4.0 11. April 2021 Neu: Paralleler Download mehrerer POP3-/IMAP-Postfächer. Verbesserte Download-Geschwindigkeit. TLS-1.2-Unterstützung. --- ## POPcon PRO Antispam: Blacklist-Server (DNSBL) Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/blacklists Language: de ### POPcon PRO Antispam-Blacklist-Server Wir setzen aktuell folgende Spam-Listen-Server in unserer eigenen Konfiguration mit sehr gutem Ergebnis ein (hohe Spam-Erkennungsrate bei wenigen Fehlalarmen): - blackholes.mail-abuse.org (Listenname: „MAPS RBL“) - bl.spamcop.net (Listenname: „Spamcop“) - sbl.spamhaus.org (Listenname: „Spamhaus SBL“) - cbl.abuseat.org (Listenname: „Composite blocking list“) - ix.dnsbl.manitu.net - dnsbl-1.uceprotect.net - dnsbl-2.uceprotect.net ### Tipps zur Konfiguration Wenn Sie Blacklist-/Spam-Listen-Server hinzufügen oder ändern, empfiehlt es sich grundsätzlich, POPcon PRO die Spam-Nachrichten zunächst nur im Betreff markieren zu lassen — statt sie direkt zu löschen. So können Sie über einen gewissen Zeitraum mitverfolgen, welche Nachrichten als Spam markiert werden, ohne wichtige E-Mails zu verlieren. ### So haben wir unser eigenes System konfiguriert Wir haben alle oben genannten Spam-Listen-Server eingebunden und lassen POPcon PRO die betreffenden E-Mails im Betreff mit „[SPAM]“ markieren. Eine einfache Outlook-Regel verschiebt anschließend alle so markierten E-Mails in einen eigenen Ordner. Einmal pro Woche schauen wir diesen Ordner durch und filtern fälschlich markierte Nachrichten heraus. Das dauert wöchentlich nur wenige Minuten. Meistens ist nichts zu tun — gelegentlich erreicht uns eine Support-Anfrage von einem legitimen Unternehmen, dessen E-Mails leider über einen stark mit Spam belasteten Server geroutet werden. --- ## POPcon PRO Download — v4.10.4 für Exchange 2007–2019, Test Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/download Language: de ### POPcon PRO herunterladen Aktuelle Version: POPcon PRO v4.10.4 POPcon PRO v4.10.4 herunterladen Für 64-Bit Exchange 2019, 2016, 2013, 2010 oder 2007. SHA-256: 75a16a7b2277c2f84296a6c48e4213e2b2d38fa27b1d37103adf8591eb388a68 ### Neu in v4.10.4 POPcon 4.10.4 ist ein Stabilitäts-Update für die 4.10-Reihe. Es gibt keine neuen Funktionen und keine Konfigurationsänderungen. - Der Dienst startet nach dem Update wieder zuverlässig. Bei einigen Konten konnte die OAuth-Umstellung in 4.10 dazu führen, dass der gespeicherte Wert für den Token-Ablauf leer blieb — das brachte den Dienst in 4.10.3 zum Abbruch. POPcon toleriert nun einen leeren oder fehlenden Wert und aktualisiert das Microsoft-365-Token einfach beim nächsten Abruf. - Ein fehlgeschlagener Konfigurations-Ladevorgang kann Ihre funktionierende Konfiguration nicht mehr löschen. Der Dienst schreibt seine Konfiguration jetzt atomar (mit einer .bak -Kopie). Eine Konfigurationsdatei, die sich nicht einlesen lässt, wird als fehlgeschlagener Ladevorgang behandelt — die vorhandene Datei wird nicht überschrieben. Ihre Konten bleiben erhalten. Empfohlen für alle, die eine 4.10.x-Version einsetzen — insbesondere für Installationen, die im Zuge des 4.10-Updates die Microsoft-365-/OAuth-Neuzustimmung durchlaufen haben. Es handelt sich um ein Update über die bestehende Installation: Ihre Konten und Einstellungen bleiben erhalten, eine erneute Autorisierung ist nicht erforderlich. ### Testversion & Lizenzierung - Testen Sie das vollständige Produkt 30 Tage lang ohne Einschränkungen. - Sobald Sie einen Lizenzschlüssel eingeben, wird die Testversion automatisch zur unbegrenzt nutzbaren Vollversion. - Das Upgrade von v3.x auf v4.x ist nur für Lizenzen kostenlos, die in den letzten 12 Monaten erworben wurden. ### Upgrade-Anleitung - Deinstallieren Sie die alte Version. Alle Konfigurationseinstellungen bleiben in der Registry erhalten. - Führen Sie den neuen Installer aus. Konfigurationseinstellungen werden automatisch übernommen. ### Zusätzliche Utilities - POPconTrigger — startet den Mail-Abruf von der Kommandozeile - POPconView — Überwachungstool ohne Konfigurationszugriff Vollständige Versionshistorie ansehen · Lizenz bestellen --- ## POPcon PRO Features — Antivirus, Antispam, Archiv, Regeln Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features Language: de ### POPcon PRO Features ### POPcon PRO Exklusiv-Features - Antispam Funktion: Überprüft die IP-Adressen in den Headern eingehender Emails anhand von Internet Spam Blacklist Servern und sortiert bekannte Spam-Absender aus. - Archiv Funktion: Archiviert eingehende Emails in *.eml Textdateien auf dem Server. - Integrierte Antivirus Engine: Überprüft jede eingehende Email vor Weiterleitung auf Viren. Die Antivirus-Signaturen werden automatisch stündlich oder täglich aus dem Internet aktualisiert. - Regelbasierendes Verteilungssystem: Erlaubt die Umleitung, Kopie oder Löschung von Emails je nach Empfängern, Absendern, Worten im Betreff oder Namen von Dateianlagen. - Message-Log: Excel-importierbares detailliertes Message-Log (*.csv). ### Alle POPcon Standard Features - Holt Mail von privaten POP3 oder IMAP Mailboxen ab und sendet sie an vorher konfigurierte einzelne MS Exchange Server™ Mailbox oder verteilt die abgeholte Mail je nach den in den Mail-Headern gefundenen Empfängern. - Unterstützt auch die neuesten TLS 1.2 und 1.3 Versionen die jetzt bei vielen Providern vorausgesetzt werden. - Kann beliebig viele POP3 und IMAP Mailboxen abfragen. - Unterstützt sowohl Sammelpostfächer (*@ihredomain.de) als auch Einzelbenutzer-Postfächer. - POPcon Administrator ermöglicht die Überwachung von jedem System in Ihrem Netzwerk. - Kann auf dem gleichen System installiert werden, auf dem auch MS Exchange Server™ läuft. - Downloadfrequenz einstellbar bis herunter auf 1x pro Minute. Auch Einstellung alle 0 Minuten (dauernd) verfügbar. - Nutzt ein konfigurierbares DFÜ-Netzwerk Konto um das Internet anzuwählen und nach dem Abholen der Mails wieder zu trennen. ### Mailfluss eingehender Emails mit POPcon Eingehende Emails werden vom Absender per SMTP-Protokoll direkt (oder über einen zwischengeschalteten SMTP Proxy/Relay-Server) an die POP3 oder IMAP Mailboxen bei Ihrem Provider gesendet. POPcon verbindet sich regelmäßig mit Ihren Mailservern, lädt die Emails von dort per POP3 oder IMAP Protokoll und speichert sie in temporären Dateien. Nach Abruf aller Server stellt POPcon die Verbindung mit Ihrem Exchange Server her und sendet die abgerufenen Emails per SMTP-Protokoll an Ihren Exchange Server weiter. ### Mailfluss ausgehender Emails POPcon wird nur für eingehende Emails benötigt. Ausgehende Emails werden wie immer direkt vom Exchange Server versandt. ### Die Einstellmöglichkeiten von POPcon PRO Dies sind die einzelnen Konfigurationsseiten von POPcon PRO: - Allgemeine Einstellungen - POP3/IMAP Konten - Exchange Server / SMTP Konfiguration - Zeitplanung - Antivirus Interface - Antispam Funktion - Regelbasiertes Verteilsystem - Erweiterte Einstellungen ### Fehlt noch ein Feature? Lassen Sie es uns wissen wenn Ihnen noch ein Feature in POPcon PRO fehlt. Wir sind immer auf der Suche nach guten Ideen für die Erweiterung und Verbesserung unserer Produkte! Download --- ## POPcon PRO – Erweiterte Einstellungen Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/advanced Language: de ### Erweiterte Einstellungen Auf dieser Seite haben wir einige spezielle Einstellungen zusammengefasst. Bitte ändern Sie diese nur, wenn Sie die Auswirkungen verstehen. ### Eventlog-Einträge erlauben Kann abgeschaltet werden wenn Einträge im Ereignislog durch POPcon nicht gewünscht werden. ### String vom Beginn der Empfängeradresse entfernen Diese Option ermöglicht es konstant falsche Teile der Empfängeradressen wieder zu entfernen. Es gibt im Internet einige (POP3-) Mailserver die in speziellen Headern (z.B. Delivered-TO) die Mailadressen mit einem Prefix versehen. Aus ihrname@ihrefirma.de wird dann z.B. superserver-ihrname@ihrefirma.de. Mit dieser Funktion können Sie z.B. „superserver-“ vom Beginn der erkannten Empfängeradressen entfernen lassen und damit das Problem beheben. In dieser Funktion können anstatt fester Zeichenketten auch sogenannte Regular Expressions angegeben werden. Die Syntax der POPcon Regulären Ausdrücke entspricht der Syntax der Regular Expressions von PERL. Wenn der betreffende Text nicht in einer Adresse auftaucht wird nichts entfernt. ### String vom Ende der Empfängeradresse entfernen Analog zur eben beschriebenen Funktion können Sie hiermit am Ende verunstaltete Empfängeradressen wieder säubern. ### Lesebestätigungs-Anforderungen entfernen Entfernt die Anforderungen für Lesebestätigungen aus eingehenden Internet-Emails. So können Sie die Lesebestätigungen generell im Exchange Server eingeschaltet lassen um firmeninterne Lesebestätigungen nicht zu behindern, ohne gleichzeitig auch die Lesebestätigungen von Spammern und Externen zu erlauben. ### Ausgewertete Mailheader Zusätzlich zu den immer ausgewerteten Headerfeldern TO:, CC: und BCC: können hier einzelne Headerfelder aktiviert oder deaktiviert werden. Im Normalfall werden alle Headerfelder bis auf die „Delivered-TO“ Header ausgewertet. ### „Received..for“ Ist per Default eingeschaltet. Die Received..for Headerzeilen enthalten häufig Informationen über den wahren Empfänger einer Email, die in den offensichtlichen TO: und CC: Zeilen nicht vorhanden sind. Dazu gehören z.B. BCC-Empfänger von Nachrichten. Sie sollten diese Option abschalten wenn Sie wiederholt falsch zugestellte Nachrichten erhalten und die Falschzustellung sich direkt auf den falschen Inhalt einer Received..for Headerzeile zurückverfolgen lässt. ### „Delivered-TO“ Ist per Default abgeschaltet. Die Delivered-TO Headerzeilen enthalten häufig Informationen über den wahren Empfänger einer Email. Allerdings finden sich in den Delivered-TO Zeilen häufiger falsch zusammengesetzte Adressen die dann störend bei der Mailverteilung wirken. Diese Option sollte nur eingeschaltet sein wenn BCC-Empfänger z.B. nicht erkannt werden obwohl ihre Adressen in den Delivered-TO Headern vorhanden sind. ### Ersetzung von Domainnamen Bei Verwendung dieses Features kann POPcon Domainnamen in Mailadressen vor der Zustellung an Exchange durch einen anderen Domainnamen ersetzen. Dabei bleibt die Mailboxadresse (der Teil vor dem „@“) bestehen. Benutzen Sie dieses Feature um z.B.: - Mehrere externe Internetdomains auf eine einzige interne Domain zu mappen. Dadurch müssen Sie in der Active Directory nur einmal info@..., mitarbeiter1@..., mitarbeiter2@... eintragen und haben diese Adressen automatisch in allen Domains gleich. - Eine externe Internetdomain auf eine lokale interne Domain zu mappen und so ohne den Eintrag der externen Domain in der Default Policy auszukommen. ### Lokale IP für externe/internet Zugriffe Wenn Sie mehrere Netzwerkkarten in Ihrem System haben können Sie hier die lokale Netzwerkadresse auswählen über die POPcon Verbindungen ins Internet, z.B. zu den POP3-Servern herstellt. Diese Einstellung ist vor allem dann wichtig wenn Firewalls oder Router nur Verbindungen von einer der eingebauten Netzwerkkarten ins Internet erlauben. ### Lokale IP für interne Zugriffe Wenn Sie mehrere Netzwerkkarten in Ihrem System haben können Sie hier die lokale Netzwerkadresse auswählen über die POPcon lokale Verbindungen, z.B. zum Exchange Server herstellt. Diese Einstellung ist vor allem dann wichtig wenn Firewalls oder Router nur Verbindungen von einer der eingebauten Netzwerkkarten erlauben. ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO – Anti-Spam Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/antispam Language: de ### Anti-Spam Das Antispam-System von POPcon basiert auf sogenannten DNS Blacklists. Diese Server können über das DNS System des Internets abgefragt werden und enthalten die IP-Adressen von bekannten offenen Mailrelais und Domains die den Versand von Spammails ermöglichen. POPcon PRO durchsucht die Header-Informationen der eingehenden Emails nach IP-Adressen z.B. in den „received...from“ Headerzeilen. Die gefundenen IPs werden dann mit den eingetragenen Blacklist Servern abgeglichen. ### Reaktion auf erkannten Spam Wenn eine der gefundenen IPs in den Blacklists bekannt ist, kennzeichnet POPcon PRO die Mail als Spam und reagiert entsprechend Ihren Vorgaben: - Email an einen selbstgewählten Spam-Operator weiterleiten - Email nur mit „[SPAM]“ im Betreff kennzeichnen - Email ganz löschen ### Empfohlene Blacklist Server Wir empfehlen als Startkonfiguration folgende Spamblock Server einzurichten: - blackholes.mail-abuse.org - bl.spamcop.net - sbl.spamhaus.org - bl.csma.biz - psbl.surriel.com - cbl.abuseat.org Eine ständig aktualisierte Liste mit möglichen Blacklist Servern führen wir auf unserer Seite Antispamserver . ### Eigene Blacklists und Whitelists Zusätzlich zu den automatisierten Blacklists können Sie eigene Blacklists und Whitelists anlegen, mit deren Hilfe Sie bestimmte Empfänger/IPs/Worte im Subject oder Mailtext immer als SPAM oder immer als Nicht-Spam kennzeichnen lassen. - Eigene Whitelist: Wenn eine eingehende Email mit einem hier eingegebenen Kriterium übereinstimmt, wird diese Email als NICHT-Spam behandelt, auch wenn die IP auf einem Blacklist Server gelistet ist oder von der eigenen Blacklist gemeldet würde. - Eigene Blacklist: Hier können Sie Absender, Empfänger oder Wortlisten spezifizieren die immer zur Kennzeichnung der Email als Spam führen, unabhängig von den Blacklist Servern. Achtung: Die eigene Whitelist wird mit höherer Priorität behandelt! ### Hinweis zur Erkennung Die in POPcon implementierte Methode den Absender und die zwischengeschalteten Server zu ermitteln hängt stark von der Konfiguration der übermittelnden Internet-Mailserver ab. Leider lässt sich deshalb keine 100%ige Erkennung garantieren. Die Praxis hat aber bisher gezeigt, dass das Verfahren sehr wohl den Anteil von empfangenen Spam-Emails stark reduzieren kann und mit den meisten Konfigurationen problemlos funktioniert. ### Wie wir selbst die Antispam Funktion nutzen Wir haben bei uns alle der auf unserer Liste veröffentlichten Server eingetragen, lassen POPcon aber die Emails dem Empfänger mit „[SPAM]“ im Betreff zustellen. Zusätzlich haben wir eine einfache Outlook-Verteilregel definiert, die alle mit [SPAM] gekennzeichneten Emails in einem speziellen Folder ablegt. Diesen Folder gehen wir von Zeit zu Zeit durch und suchen nach fälschlicherweise als Spam gekennzeichneten Emails. ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO – Antivirus Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/antivirus Language: de ### Antivirus Das Antivirus Subsystem von POPcon PRO kann die Dateianhänge aller eingehenden Emails auf Viren überprüfen. Meldet der Virenscanner einen Virus, so kann mit der infizierten Email je nach Wahl so verfahren werden: ### Optionen bei Virusfund - Umleiten an den Postmaster: Der Postmaster erhält die Email mit einem Vermerk und kann die Email dann nach eingehender Prüfung an den ursprünglichen Empfänger weiterleiten. - Empfänger mit einer Warnung verpackt zustellen: Der ursprüngliche Empfänger erhält die eventuell infizierte Email in einer Warnung verpackt zugestellt und muss selbst entscheiden, wie er sie handhaben will. - Empfänger und Kopie an Postmaster: Vereint die beiden oberen Optionen – sowohl der ursprüngliche Empfänger als auch der Postmaster erhalten die infizierte Email in einer Warnung verpackt zugestellt. - Nur löschen: Löscht Virusmail ohne sie an den Exchange-Server weiterzuleiten. ### Automatische Signatur-Updates Der integrierte Scanner lädt aus dem Internet regelmäßig die neuesten Antivirus-Signaturen und bleibt so immer auf dem neuesten Stand. Die Überprüfung auf neue Signaturen geschieht wahlweise einmal täglich oder einmal stündlich . Dabei werden die Signaturen in der Regel aber nur einmal täglich vom Antivirus-Supplier aktualisiert. ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO – Allgemeine Einstellungen Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/general Language: de ### Allgemeine Einstellungen Hier können Sie zwei allgemeine Einstellungen vornehmen: ### Postmaster Diese Einstellung ist sehr wichtig! Der Postmaster erhält alle Email, die keinem Empfänger Ihrer Domäne zugeordnet werden konnte. Existiert diese Postmaster Adresse nicht oder ist falsch formatiert kann es zu Email-Verlusten in solchen Fällen kommen! Zusätzlich werden Statusmeldungen von POPcon an diese Adresse versendet. Achtung: Email an unbekannte Empfänger in Ihrer bekannten Domain geht nicht automatisch an den Postmaster. POPcon kann leider die internen Datenbanken von Exchange nicht lesen und kennt deshalb die eingetragenen Empfänger nicht. Konsequent werden also alle Mails für die akzeptierten Domänen weitergeleitet. Exchange selbst antwortet im Normalfall mit einem Unzustellbarkeits-Bericht, wenn Email an unbekannte Empfänger gesendet wird. Sie können aber auch einstellen, dass dem Exchange-Administrator eine Kopie der Unzustellbarkeitsnachricht (beinhaltet die ankommende Email) gesendet wird. ### Logfile Länge Hier können sie die maximale Länge des Logfiles (POPconSrv.log) in kBytes festlegen. Wenn das Logfile diese Länge überschreitet werden einmal täglich die ältesten Einträge aus dem Log entfernt, bis dieser Wert wieder erreicht ist. Oder Sie lassen POPcon jeden Tag ein neues Logfile ohne Größenbeschränkung anlegen und archivieren und löschen diese selbst nach Bedarf. ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO – POP3/IMAP Einstellungen Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/pop3 Language: de ### POP3/IMAP Einstellungen POPcon fragt während eines Mailzyklus alle hier eingetragenen POP3 und IMAP Mail Server ab. Klicken Sie auf „Hinzufügen“ um weitere Server zu konfigurieren. Für jeden Server können Sie die Einstellungen im POP3/IMAP Server Einstellungen Dialog vornehmen. ### Akzeptierte Empfängerdomänen Tragen Sie hier die Domänen ein, für die POPcon Emails an Ihren Exchange Server weiterleiten soll, also Ihre „lokale“ Domäne(n). POPcon muss ankommende Emails filtern und darf Mails nur für die von Ihrem Exchange Server verarbeiteten Domänen weiterleiten, sonst kommt es zu unerwünschten Unzustellbarkeitsnachrichten für die Empfänger der fremden Domänen. ### Maximale Anzahl Emails pro Durchgang Hier können Sie eintragen wie viele Emails POPcon in einem Durchgang maximal abholen soll. Wenn die Serververbindung eine Zeitlang ausfällt und nach längerer Zeit POPcon erstmals Emails abholen kann, bewirkt ein relativ kleiner Wert hier, dass die User schnell die ersten Nachrichten erhalten und nicht warten müssen bis tausende Emails heruntergeladen wurden. ### POP3/IMAP Server Kontodetails ### Servertyp - POP3: Der meistverbreitete Standard für Mailserver – Default. - POP3-SSL: Bestimmte POP3 Server müssen über eine SSL-verschlüsselte Verbindung angesprochen werden. - IMAP: Wählen Sie diese Option um einen IMAP-Server anstatt des Standard-POP3 Typs anzusprechen. - IMAP-SSL: IMAP Server die nur über SSL-verschlüsselte Verbindungen angesprochen werden können. ### Zugriff - Server: Im Normalfall der Servername – z.B. pop.kundenserver.de. Es kann hier aber auch direkt die IP-Adresse eingetragen werden. - Benutzername: Der Benutzer- oder Kontoname für das Postfach. - Passwort: Das Passwort für das Postfach. - IP-Portnummer: Praktisch immer ist der TCP/IP Port für POP3 auf 110 und bei POP3-SSL auf 995 zu setzen. Bei IMAP ist der Standardport 143, bei IMAP-SSL 993. - Timeout: Timeout in Sekunden, bevor der Mailabruf von nicht reagierenden Hosts abgebrochen wird. ### Postfachtyp / Verteilung auf dem Server - Sammelpostfach: Im Normalfall sollte diese Einstellung gewählt werden. POPcon wird dann die ankommende Mail an die gewünschten Benutzer automatisch verteilen, je nachdem was in der Email als Empfänger in den Header-Feldern vermerkt ist. Achtung: Wenn diese Option gewählt ist, müssen Sie die akzeptierten Empfängerdomänen bei den POPcon POP3/IMAP Einstellungen konfigurieren! - Sammelpostfach – Mails an unbekannte Empfänger umleiten an…: POPcon prüft vor Weiterleitung an Exchange ob der Empfänger auch tatsächlich existiert. Wenn nicht wird die betreffende Email an den angegebenen Postmaster oder Administrator weitergeleitet. - Einzelpostfach: Diese Option erlaubt die Abfrage privater POP3 Postfächer, deren Inhalt immer nur an einen bestimmten Empfänger weitergeleitet werden soll. ### Löschen/Halten geladener Mail - Löschen (Standard): Emails werden sofort nach dem Herunterladen vom POP3 oder IMAP Server gelöscht. - Kopie der Mail auf dem Server belassen (unbegrenzt): Die Emails auf dem Server werden nie gelöscht. Wählen Sie diese Option nur wenn die Mails von anderer Seite gelöscht werden. - Kopie der Mail n Tage auf dem Server belassen: Emails werden für eine definierte Anzahl Tage als Kopie auf dem Server belassen bevor sie gelöscht werden. ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO – Verteilungsregeln Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/rules Language: de ### Verteilungsregeln Mit der regelbasierenden Verteilung von Emails können Sie POPcon veranlassen, Emails umzuleiten, zu kopieren oder ganz zu verwerfen, wenn von Ihnen definierte Bedingungen auf die Email zutreffen. ACHTUNG: Dieses Feature benötigen Sie NICHT, um die Verteilung generell zu organisieren, auch dann nicht wenn Sie intern bei Exchange zunächst eine andere (interne, z.B. lokal.server) Domäne eingerichtet haben als Sie extern im Internet verwenden (ihrefirma.de). Sinnvoll ist es, Ihre externe Internet-Domain zu Exchange hinzuzufügen. Dies können Sie bei Exchange 2000/2003 unter Empfänger > Empfängerrichtlinien > Default Policy > Eigenschaften > Email-Adressen > Neu > SMTP-Adresse tun. Danach können Sie allen Usern eine externe Adresse in der Active Directory zuweisen. ### Regeln verwalten Fügen Sie mit „Hinzufügen“ Regeln hinzu, entfernen Sie Regeln mit „Entfernen“ und bestimmen Sie die Reihenfolge der Regelanwendung mit „nach oben“ und „nach unten“. ### Regel konfigurieren ### Regelname Ein Name für diese Regel, damit die Regeln auf der Übersichtsseite identifiziert werden kann. ### Bedingungen Hier können Sie die Bedingungen hinzufügen, die auf eine Email zutreffen müssen um diese Regel zu aktivieren. Sie können entweder: - „Alle Bedingungen müssen erfüllt sein“ – die Regel wird nur aktiviert wenn alle Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind (UND-Verknüpfung) - „Mindestens eine Bedingung muss erfüllt sein“ – die Regel wird schon dann aktiviert wenn nur mindestens eine Bedingung erfüllt ist (ODER-Verknüpfung) ### Aktion Hier können Sie die Aktion der Regel im Falle zutreffender Bedingung(en) einstellen. Die Email kann entweder: - Umgeleitet werden - Als Kopie weitergeleitet werden - Gelöscht werden ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO – Zeitplanung Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/schedule Language: de ### Zeitplanung POPcon holt Ihre Mail periodisch von allen konfigurierten POP3 und IMAP Servern ab. Sie können zwischen zwei grundsätzlichen Arten der Zeitplanung wählen: ### Planungsarten - Einfache Planung: Wartet die angegebene Zahl von Minuten zwischen zwei Mailabrufen. - Komplexe Planung: Spezifizieren Sie exakt zu welchen Zeiten an welchen Wochentagen die Abholung automatisch starten soll. ### Schaltflächen für die komplexe Planung - Hinzufügen: Fügt einen Zeitpunkt der Planung hinzu. Sie können den Wochentag und Zeitpunkt bestimmen. - Multi-Hinzuf.: Fügt mehrere Abholzeitpunkte gleichzeitig hinzu. Sie können Wochentage, Abholintervall, Start- sowie End-Zeit einstellen. - Entfernen: Entfernt einen Zeitpunkt aus der Planung. Hinweis: Doppel-klicken Sie einfach auf die zu löschende Zeit um den gleichen Effekt zu haben. - Alle Entfernen: Löscht die ganze Planungsliste. ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO – Exchange/SMTP Einstellungen Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/features/smtp Language: de ### POPcon PRO Exchange/SMTP Einstellungen Hier können Sie den Exchange/SMTP-Server, an den die Mails weitergeleitet werden sollen, konfigurieren. Im Normalfall wird dies der Netzwerkname Ihres Exchange Servers sein. Sie müssen folgende Angaben machen: ### Grundeinstellungen - Exchange Server: Ihr SMTP Mail Server, im Normalfall der Netzwerkname des Rechners auf dem MS Exchange installiert wurde. - SMTP Port: Praktisch immer muss hier für den SMTP TCP/IP Port 25 eingetragen sein. Ändern Sie diese Einstellung nur, wenn Sie genau wissen warum. - SMTP Timeout: Zeit, nach der bei nicht reagierendem Exchange Server die Übertragung der Emails zum Server abgebrochen wird. ### Erweiterte Einstellungen Hier können Sie einstellen wie POPcon PRO auf von Exchange abgewiesene Emails reagieren soll. Je nach vom Exchange Server ausgegebener Fehlermeldung können Sie einstellen ob POPcon die Email noch einmal versucht zuzustellen, in einen BADMAIL Ordner umleitet oder löscht. ← Zurück zur Feature-Übersicht --- ## POPcon PRO Versionshistorie Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/history Language: de ### POPcon PRO Versionshistorie POPcon PRO teilt die gleiche Versionshistorie mit POPcon. Vollständige Versionshistorie ansehen → --- ## POPcon PRO Support — Exchange-Anleitungen, Antispam-FAQ Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/support Language: de ### POPcon PRO Support Support per E-Mail und Telefon ist bei allen unseren Produkten enthalten. Wir antworten kurzfristig. Kontakt: support@servolutions.com ### Exchange-Server-Konfigurationsanleitungen - Konfiguration von Exchange 2013 oder 2016 Server - Konfiguration von Exchange 2010 Server (inkl. SBS 2011) - Konfiguration von Exchange 2007 Server (inkl. SBS 2008) - Konfiguration von Exchange 2003 Server - Konfiguration von Exchange 2000 Server - Konfiguration von Exchange Server 5.5 ### Häufig gestellte Fragen Die Knowledge Base deckt 60+ FAQ-Artikel ab — einschließlich POPcon-PRO-Themen zu Antispam und Virenschutz. Häufig referenzierte Themen: ### Konfiguration & Authentifizierung - Gmail mit OAuth 2.0 (Modern Authentication) - Microsoft 365 / Outlook online mit OAuth 2.0 - POPcon-PRO-Konfiguration auf einen neuen Server übertragen ### Antispam & Virenschutz - Funktionsweise der Antispam-Funktion und warum sie nicht 100 % genau ist - Kann ich Platzhalter wie `*@spammer.com` in der Antispam-Blacklist verwenden? - Antispam-Prüfung dauert 30 Sekunden pro Nachricht - Defekte Antispam-Blacklist-Server diagnostizieren - Plötzlich werden alle E-Mails als SPAM markiert - „[blacklist] could not be tested and will not be used“ - Windows-DEP bringt die Virenschutz-Engine zum Absturz - Virenscanner löscht .msg-Dateien — POPcon hängt ### Zustellprobleme - „530 5.7.1 Client was not authenticated“ von Exchange - „550 5.7.1 Unable to relay“ von Exchange - Exchange akzeptiert keine E-Mails über 10 MB - IONOS blockiert Unzustellbarkeitsnachrichten und Abwesenheitsnotizen Vollständige Knowledge Base ansehen → --- ## POPcon PRO Systemvoraussetzungen — Windows und Exchange Source: https://www.servolutions.de/popcon-pro/voraussetzungen Language: de ### POPcon PRO Systemvoraussetzungen ### Betriebssystem Windows Server 2025, 2022, 2019, 2016, 2012 sowie Windows 11, 10, 8, 7 — jeweils x86 und x64. ### Mailserver Kompatibel mit Exchange Server SE, Exchange 2019, 2016, 2013, 2010, 2007, 2003, 2000 und 5.5 sowie allen SBS-Versionen. Ebenfalls unterstützt: Lotus Domino/Notes, Tobit David, Apple Mac OS Lion Mail Server. ### Hardware Keine speziellen Anforderungen an Speicher, CPU oder Grafikkarte. Benötigt 10 MB freien Festplattenspeicher zuzüglich Platz für heruntergeladene E-Mails. ### Internetverbindung Alle Verbindungsarten geeignet. POPcon PRO nutzt ausschließlich passive Verbindungen über POP3-, IMAP- und SMTP-Ports. --- ## POPcon herunterladen — 30 Tage kostenlos testen Source: https://www.servolutions.de/popcon/download Language: de ### POPcon herunterladen Aktuelle Version: POPcon v4.10.4 POPcon v4.10.4 herunterladen Für 64-Bit Exchange 2019, 2016, 2013, 2010 oder 2007. SHA-256: 75a16a7b2277c2f84296a6c48e4213e2b2d38fa27b1d37103adf8591eb388a68 ### Neu in v4.10.4 POPcon 4.10.4 ist ein Stabilitäts-Update für die 4.10-Reihe. Es gibt keine neuen Funktionen und keine Konfigurationsänderungen. - Der Dienst startet nach dem Update wieder zuverlässig. Bei einigen Konten konnte die OAuth-Umstellung in 4.10 dazu führen, dass der gespeicherte Wert für den Token-Ablauf leer blieb — das brachte den Dienst in 4.10.3 zum Abbruch. POPcon toleriert nun einen leeren oder fehlenden Wert und aktualisiert das Microsoft-365-Token einfach beim nächsten Abruf. - Ein fehlgeschlagener Konfigurations-Ladevorgang kann Ihre funktionierende Konfiguration nicht mehr löschen. Der Dienst schreibt seine Konfiguration jetzt atomar (mit einer .bak -Kopie). Eine Konfigurationsdatei, die sich nicht einlesen lässt, wird als fehlgeschlagener Ladevorgang behandelt — die vorhandene Datei wird nicht überschrieben. Ihre Konten bleiben erhalten. Empfohlen für alle, die eine 4.10.x-Version einsetzen — insbesondere für Installationen, die im Zuge des 4.10-Updates die Microsoft-365-/OAuth-Neuzustimmung durchlaufen haben. Es handelt sich um ein Update über die bestehende Installation: Ihre Konten und Einstellungen bleiben erhalten, eine erneute Autorisierung ist nicht erforderlich. ### Testversion & Lizenzierung - Testen Sie das vollständige Produkt 30 Tage lang ohne Einschränkungen. - Sobald Sie einen Lizenzschlüssel eingeben, wird die Testversion automatisch zur unbegrenzt nutzbaren Vollversion. - Das Upgrade von v3.x auf v4.x ist nur für Lizenzen kostenlos, die in den letzten 12 Monaten erworben wurden. ### Upgrade-Anleitung - Deinstallieren Sie die alte Version. Alle Konfigurationseinstellungen bleiben in der Registry erhalten. - Führen Sie den neuen Installer aus. Vorhandene Konfigurationseinstellungen werden automatisch übernommen. ### Zusätzliche Utilities (POPcon PRO) - POPconTrigger — startet den Mail-Abruf von der Kommandozeile - POPconView — Überwachungstool ohne Konfigurationszugriff Vollständige Versionshistorie ansehen · Lizenz bestellen --- ## POPcon Spezial-Konfiguration Source: https://www.servolutions.de/popcon/features/advanced Language: de ### POPcon Spezial-Konfiguration ### Eventlog-Einträge POPcon kann Status- und Fehlerinformationen in das Windows-Ereignisprotokoll schreiben. Über diese Option lassen sich die Eventlog-Einträge nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren. Ist die Option aktiv, protokolliert POPcon jeden Abrufzyklus, Fehler und wichtige Verarbeitungs­ereignisse im Anwendungs-Eventlog. ### Empfängeradresse anpassen POPcon kann eine frei konfigurierbare Zeichenfolge am Anfang oder Ende der Empfängeradresse entfernen, bevor die Nachricht zugestellt wird. Hilfreich, wenn Ihr Mailprovider Adressen mit Präfixen oder Suffixen versieht, die nicht zu den Adressen Ihres internen Exchange- oder SMTP-Servers passen. - Zeichenfolge am Anfang der Empfängeradresse entfernen — entfernt ein festes Präfix von jeder Empfängeradresse. - Zeichenfolge am Ende der Empfängeradresse entfernen — entfernt ein festes Suffix von jeder Empfängeradresse. - Unterstützung regulärer Ausdrücke — beide Felder akzeptieren reguläre Ausdrücke im PERL-Stil für komplexe Muster. So sind flexible Umformungen möglich — etwa das Entfernen variabler Teilstrings oder das Umschreiben ganzer Adressmuster. ### Lesebestätigungen entfernen Bei aktivierter Option entfernt POPcon Anforderungen für Lesebestätigungen ( Disposition-Notification-To ) aus eingehenden Nachrichten, bevor sie zugestellt werden. So senden interne Benutzer nicht unbeabsichtigt Lesebestätigungen an externe Absender. ### Ausgewertete Header-Felder POPcon analysiert bestimmte Mail-Header, um den gewünschten Empfänger jeder Nachricht zu ermitteln. Folgende Header-Felder lassen sich einzeln aktivieren oder deaktivieren: - Received…for — wertet die „for“-Klausel im Received -Header aus, um die Envelope-Empfängeradresse zu ermitteln. - Delivered-To — nutzt das Header-Feld Delivered-To , das z. B. von Gmail und anderen großen Mail-Hostern gesetzt wird. Jede Option lässt sich über die zugehörige Checkbox aktivieren oder deaktivieren. In den meisten Konfigurationen sollten beide Optionen aktiv bleiben, damit Empfänger zuverlässig erkannt werden. ### Ersetzung von Domänennamen Die Domänen-Ersetzung bildet externe Domänennamen auf interne ab. Sie ist erforderlich, wenn Ihre nach außen genutzte Mail-Domäne von der auf Ihrem internen Exchange- oder SMTP-Server verwendeten Domäne abweicht. Beispiel: Liefert Ihr Provider Mails an user@example.com aus, Ihr interner Server erwartet aber user@intern.local , dann legen Sie eine Zuordnung von example.com nach intern.local an. POPcon schreibt die Empfängerdomäne dann um, bevor die Nachricht per SMTP weitergeleitet wird. - Mehrere Domänen-Zuordnungen können gleichzeitig konfiguriert werden. - Die Zuordnungen gelten für alle aus den Mail-Headern extrahierten Empfängeradressen. --- ## POPcon Allgemeine Optionen Source: https://www.servolutions.de/popcon/features/general Language: de ### POPcon Allgemeine Optionen ### Postmaster-Adresse Mit der Postmaster-Adresse legen Sie fest, an welches Postfach Nachrichten weitergeleitet werden, die POPcon keinem gültigen Empfänger zuordnen kann. Findet POPcon beim Verarbeiten einer Nachricht keinen passenden Empfänger auf dem internen Mailserver, wird die Nachricht an die Postmaster-Adresse umgeleitet — statt verworfen zu werden. Wichtig: Die Postmaster-Adresse erhält nicht alle E-Mails an unbekannte Benutzer. E-Mails an unbekannte Empfänger eines bestimmten POP3-/IMAP-Kontos werden über die jeweilige Einstellung „Umleitung“ dieses Kontos behandelt. Die Postmaster-Adresse greift nur als letzte Rückfallebene, wenn keine andere Regel zutrifft. ### Logdatei-Konfiguration POPcon protokolliert jede Abruftätigkeit, Fehler und Verarbeitungs­ereignisse. Es stehen zwei Logging-Modi zur Verfügung: - Einzelne Logdatei mit Größenbeschränkung — POPcon schreibt alle Einträge in eine einzige Datei. Erreicht die Datei die konfigurierte Maximalgröße, wird sie gekürzt oder rotiert, um den Plattenverbrauch zu begrenzen. Geeignet für Umgebungen, in denen ein einfaches, kompaktes Log ausreicht. - Tageweise Logdateien — POPcon legt für jeden Tag eine neue Logdatei an und verwendet das Datum als Bestandteil des Dateinamens. Erleichtert die Auswertung und Archivierung, da jede Datei genau einen Tag abdeckt. Alte Tagesdateien lassen sich unabhängig löschen oder archivieren. --- ## POP3-/IMAP-Konfiguration Source: https://www.servolutions.de/popcon/features/pop3 Language: de ### POP3-/IMAP-Konfiguration ### POP3-/IMAP-Konten anlegen Jedes externe Postfach, aus dem POPcon E-Mails abholen soll, wird als eigenes POP3- oder IMAP-Konto konfiguriert. Legen Sie beliebig viele Konten an — POPcon arbeitet sie in jedem Abrufzyklus sequentiell ab. ### Akzeptierte Empfängerdomänen Bei Catch-All-Postfächern konfigurieren Sie eine oder mehrere akzeptierte Empfängerdomänen . POPcon filtert eingehende Nachrichten anhand dieser Liste: Nur E-Mails an Empfänger in den aufgeführten Domänen werden an Ihren internen Mailserver weitergeleitet. So wird verhindert, dass fremde Nachrichten zugestellt werden, wenn das externe Postfach Mails für mehrere Domänen sammelt. ### Maximale Anzahl E-Mails pro Abrufzyklus Legen Sie fest, wie viele E-Mails POPcon je Konto in einem einzigen Abrufzyklus maximal abruft. Dieses Limit hilft, Bandbreite und Laufzeit zu steuern — insbesondere bei Konten, in denen sich zwischen zwei Zyklen viele Nachrichten ansammeln. ### Servertypen und Portnummern POPcon unterstützt folgende Servertypen für die Anbindung an externe Mailprovider (welcher je Provider passt und wie Verschlüsselungseinstellung und Port zusammengehören, erklärt der Ratgeber POP3 oder IMAP für die Abholung nach Exchange? ): - POP3 — Standard-POP3-Verbindung (Standardport 110). - POP3-SSL — POP3 über SSL/TLS (Standardport 995). - IMAP — Standard-IMAP-Verbindung (Standardport 143). - IMAP-SSL — IMAP über SSL/TLS (Standardport 993). Die SSL-Ports 995 und 993 erwarten eine Verbindung, die vor dem ersten Befehl verschlüsselt ist (implizites TLS); auf 110 und 143 beginnt die Verbindung im Klartext und kann per STARTTLS angehoben werden. Welcher Verschlüsselungswert zu welchem Port gehört und welchen Fehler ein falsches Paar erzeugt, erklärt der Ratgeber POP3/IMAP über TLS bei der Mailabholung: Ports 995 und 993, STARTTLS oder implizites TLS . ### Zugangsdaten Jedes Konto benötigt folgende Zugangsparameter: - Servername — Hostname oder IP-Adresse des externen Mailservers. - Benutzername — Anmeldename für den Mailserver. - Passwort — das zugehörige Passwort. - Port — TCP-Portnummer (Standardwert hängt vom gewählten Servertyp ab). - Timeout — Sekunden, die POPcon auf eine Server-Antwort wartet, bevor die Verbindung als gescheitert gilt. ### Postfachtypen POPcon unterscheidet zwei Postfacharten: - Catch-All-Postfach — sammelt Nachrichten für mehrere Empfänger. POPcon wertet die Nachrichten-Header aus, um den gewünschten Empfänger zu erkennen, und liefert jede Nachricht ins passende interne Postfach. Mit einer Umleitungsadresse lassen sich Nachrichten auffangen, deren Empfänger nicht aufgelöst werden können. - Einzelpostfach — alle aus diesem Konto abgeholten E-Mails gehen an einen festen internen Empfänger — unabhängig von den Adressen in den Nachrichten-Headern. Welcher Typ zu Ihrem Provider und Ihren Benutzern passt, einschließlich der BCC- und Mailinglisten-Fälle, vergleicht der Ratgeber Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer? . ### Optionen zum Löschen / Behalten der E-Mails Nach dem Abruf kann POPcon mit den Nachrichten auf dem Remote-Server auf folgende Weise umgehen: - E-Mails vom Server löschen — Nachrichten werden direkt nach erfolgreichem Abruf entfernt. - E-Mails dauerhaft auf dem Server belassen — Nachrichten bleiben auf dem Remote-Server liegen und werden von POPcon nicht gelöscht. - E-Mails N Tage auf dem Server belassen — Nachrichten bleiben für die angegebene Anzahl Tage liegen und werden anschließend gelöscht. Praktisch, wenn andere Clients dieselben Nachrichten ebenfalls abrufen sollen. --- ## POPcon Abruf-Zeitplanung Source: https://www.servolutions.de/popcon/features/schedule Language: de ### POPcon Abruf-Zeitplanung ### Einfache Zeitplanung Bei der einfachen Zeitplanung wartet POPcon zwischen zwei Abrufzyklen eine feste Anzahl Minuten. Nach Abschluss eines Zyklus pausiert POPcon das konfigurierte Intervall, bevor der nächste Zyklus startet. - Das Mindestintervall beträgt 1 Minute . Mit dem Wert 0 aktivieren Sie kontinuierliches Abrufen — POPcon startet den nächsten Zyklus sofort nach Abschluss des vorherigen, ganz ohne Pause. Die einfache Zeitplanung passt zu den meisten Umgebungen, in denen E-Mails über den Tag verteilt in gleichmäßigen Abständen abgeholt werden sollen. ### Erweiterte Zeitplanung Die erweiterte Zeitplanung erlaubt eine feingranulare Steuerung — Sie definieren exakte Abrufzeiten je Wochentag. Für jeden Wochentag lassen sich beliebig viele Zeitpunkte festlegen, zu denen POPcon einen Abrufzyklus startet. Folgende Schaltflächen steuern den Zeitplan: - Hinzufügen — fügt einen einzelnen Abrufzeitpunkt für den ausgewählten Wochentag hinzu. - Mehrere hinzufügen — fügt mehrere Abrufzeitpunkte auf einmal hinzu (z. B. alle 30 Minuten innerhalb eines Zeitfensters). - Entfernen — entfernt den ausgewählten Abrufzeitpunkt aus dem Zeitplan. - Alle entfernen — löscht alle Abrufzeitpunkte für den ausgewählten Wochentag. Die erweiterte Zeitplanung eignet sich besonders, wenn E-Mails während der Geschäftszeiten häufig abgerufen werden sollen, in Nächten und am Wochenende jedoch seltener oder gar nicht. --- ## POPcon SMTP-/Exchange-Server-Einstellungen Source: https://www.servolutions.de/popcon/features/smtp Language: de ### POPcon SMTP-/Exchange-Server-Einstellungen ### Exchange-Servername Tragen Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des internen Exchange- oder SMTP-Servers ein, an den POPcon die abgeholten E-Mails übergibt. Das ist der Server, der die Nachrichten per SMTP entgegennimmt und an die einzelnen Benutzerpostfächer verteilt. ### SMTP-Port Geben Sie den TCP-Port an, auf dem der Ziel-SMTP-Server eingehende Verbindungen entgegennimmt. Standardwert ist 25 — der übliche SMTP-Port. Ändern Sie ihn nur, wenn Ihr Server eine abweichende Port-Konfiguration verwendet. ### SMTP-Timeout Legen Sie fest, wie viele Sekunden POPcon auf eine Antwort des SMTP-Servers wartet, bevor die Verbindung als gescheitert gilt. Erhöhen Sie den Wert, wenn Ihr Server unter Last langsam reagiert; verringern Sie ihn, um nicht reagierende Server schneller zu erkennen. ### Erweiterte Fehlerbehandlung POPcon erlaubt konfigurierbare Reaktionen auf bestimmte SMTP-Fehler, die bei der Zustellung auftreten können. Folgende Fehlertypen lassen sich einzeln konfigurieren: - User unknown — der SMTP-Server hat die Empfängeradresse abgelehnt, weil kein passendes Postfach existiert. Legen Sie fest, ob POPcon die Nachricht an den Postmaster umleitet, verwirft oder zur erneuten Auslieferung auf dem Remote-Server belässt. - IP blocked — der SMTP-Server hat die Verbindung abgelehnt, weil die sendende IP-Adresse blockiert oder nicht autorisiert ist. Typische Ursache sind Relay-Restriktionen oder Firewall-Regeln. Legen Sie fest, wie POPcon auf diesen Fehler reagieren soll. - Action not taken — ein allgemeiner SMTP-Fehler, bei dem der Server die angeforderte Aktion nicht ausführen konnte (z. B. Postfach voll, temporärer Serverfehler). Legen Sie fest, ob POPcon erneut zustellen, die Nachricht überspringen oder an den Postmaster eskalieren soll. --- ## POPcon Kontodetails — POP3/IMAP-Server, OAuth 2.0, TLS Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/account-details Language: de ### Kontodetails ### Server - Servertyp: Wählen Sie POP3 oder IMAP — je nach dem, welches Protokoll Ihr Mailprovider unterstützt. - Servername: Hostname oder IP-Adresse des Mailservers (z. B. mail.example.com ). - Portnummer: - POP3: 110 (Standard) oder 995 (SSL/TLS) - IMAP: 143 (Standard) oder 993 (SSL/TLS) - Authentifizierung: - Standard — Benutzername-/Passwort-Authentifizierung - OAuth 2.0 Microsoft — Modern Authentication für Microsoft 365 und Outlook.com - OAuth 2.0 Google — Modern Authentication für Google Workspace und Gmail - Benutzername: Anmeldename für das Mailkonto. - Passwort: Passwort für die Standard-Authentifizierung. Bei OAuth 2.0 nicht erforderlich. - OAuth-Status: Zeigt den aktuellen OAuth-2.0-Autorisierungsstatus, wenn OAuth 2.0 ausgewählt ist. - Verschlüsselung: - TLS — Transport Layer Security (implizit, verbindet sich auf dem SSL-Port) - SSL — Secure Sockets Layer (Legacy, verbindet sich auf dem SSL-Port) - SPA — Secure Password Authentication - STLS — STARTTLS (hebt eine unverschlüsselte Verbindung auf eine verschlüsselte an) - Timeout: Maximale Wartezeit auf eine Server-Antwort in Sekunden. Standard: 180 Sekunden. - Max. E-Mails pro Abruf: Maximale Anzahl an E-Mails, die in einem einzelnen Abrufzyklus heruntergeladen werden. Standard: 200 . - Zugriff testen: Mit dieser Schaltfläche prüfen Sie die Serververbindung, Authentifizierung und den Postfachzugriff. ### Kontoart / Verteilung - Einzelbenutzer: Alle E-Mails aus diesem Konto werden an ein einzelnes Exchange-Postfach zugestellt. - Catch-All: E-Mails werden anhand der Empfängeradresse auf mehrere Exchange-Postfächer verteilt. - Unbekannte umleiten: Bei Catch-All-Verteilung werden E-Mails an unbekannte Empfänger an ein festgelegtes Standard-Postfach umgeleitet — statt sie abzuweisen. ### Optionen zum Löschen / Behalten - E-Mails nach Download löschen: Entfernt Nachrichten vom Remote-Server, sobald sie erfolgreich an Exchange zugestellt wurden. - E-Mails auf dem Server belassen: Lässt die Nachrichten nach dem Download auf dem Remote-Server liegen. POPcon merkt sich, welche Nachrichten bereits verarbeitet wurden, um Doppel-Downloads zu vermeiden. ### Zeitplan - Alle N Minuten abrufen: Legt das Abrufintervall für dieses Konto fest. Minimum: 1 Minute; mit dem Wert 0 aktivieren Sie kontinuierlichen Abruf. - Deaktiviert: Schaltet den automatischen Abruf für dieses Konto ab. Manuell ausgelöste Abrufe sind weiterhin möglich. - Auf Arbeitszeit beschränken: Beschränkt den automatischen Abruf auf die konfigurierten Arbeitszeiten — reduziert Verbindungen außerhalb der Geschäftszeiten. --- ## POPcon Hilfe: POP3-/IMAP-Konten verwalten Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/accounts Language: de ### POP3-/IMAP-Konten Auf der Konten-Seite sehen Sie alle konfigurierten POP3- und IMAP-Konten und finden die Schaltflächen zu deren Verwaltung. ### Kontenliste Listet alle konfigurierten Konten mit Servername, Benutzername, Kontoart, Zeitplan-Status und letztem Abrufzeitpunkt. ### Schaltflächen - Hinzufügen: Öffnet den Dialog „Kontodetails“, um ein neues POP3- oder IMAP-Konto anzulegen. - Bearbeiten: Öffnet die Kontodetails des ausgewählten Kontos zur Änderung der Einstellungen. - Kopieren + Bearbeiten: Dupliziert das ausgewählte Konto und öffnet die Kopie in den Kontodetails. Praktisch, um mehrere Konten mit ähnlichen Einstellungen anzulegen. - Entfernen: Löscht das ausgewählte Konto. Bereits zugestellte E-Mails in Exchange oder noch auf dem Remote-Server liegende Nachrichten sind davon nicht betroffen. - Nachrichten anzeigen: Zeigt die aktuell auf dem Remote-Server verfügbaren Nachrichten des ausgewählten Kontos an — ohne sie herunterzuladen. - Jetzt herunterladen: Löst sofort einen Abruf für das ausgewählte Konto aus — unabhängig vom Zeitplan. - Aktivieren / Deaktivieren: Schaltet den aktiven Zustand des ausgewählten Kontos um. Deaktivierte Konten werden bei geplanten Abrufen übersprungen. - Abruf-Zeitplan: Öffnet die Zeitplan-Konfiguration, um Abrufintervalle und Zeitfenster für das ausgewählte Konto festzulegen. --- ## POPcon Hilfe – POPcon Administrator Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/admin Language: de ### POPcon Administrator Der POPcon Administrator ist ein Verwaltungsprogramm zum Überwachen und Steuern des POPcon-Dienstes. Es kann auf jedem Rechner im Netzwerk laufen, der Zugriff auf den POPcon-Dienst hat. ### Log-Fenster Zeigt ein Echtzeit-Protokoll des POPcon-Betriebs: Konten-Abfragen, E-Mail-Downloads, Zustellversuche, Fehler sowie Antispam- und Virenschutz-Aktivitäten. Das Fenster scrollt automatisch, sobald neue Einträge erscheinen. ### Log-Aktualisierung anzeigen Aktivieren Sie diese Option, um das Live-Scrolling des Logfensters einzuschalten. Deaktivieren Sie sie, um die Anzeige an der aktuellen Position einzufrieren — so können Sie ältere Einträge in Ruhe durchsehen. ### Schaltflächen - Konfigurieren: Öffnet den Konfigurationsdialog von POPcon — für Konten, Exchange-Server-Einstellungen, Antispam, Virenschutz und alle weiteren Optionen. - Jetzt herunterladen: Löst sofort einen Abrufzyklus für alle aktivierten Konten aus — unabhängig von deren Zeitplan. - Beenden: Schließt das POPcon-Administrator-Fenster. Hinweis: Das Schließen des POPcon Administrators stoppt nicht den POPcon-Dienst. Der Dienst läuft weiter im Hintergrund und arbeitet die geplanten Abrufe ab. Um den Dienst zu stoppen, nutzen Sie die Windows-Dienste-Konsole. --- ## POPcon Hilfe: Spezial-Einstellungen Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/advanced Language: de ### Spezial-Einstellungen ### Protokollierung und Thread-Verwaltung - Eventlog: Aktiviert oder deaktiviert das Schreiben von Betriebsereignissen in das Windows-Eventlog — praktisch für externe Monitoring-Tools. - Gleichzeitige Threads: Legt fest, wie viele Download-Threads gleichzeitig laufen, um mehrere Konten parallel abzuarbeiten. Nur PRO-Version. ### Header-Felder für Empfängeradressen Wählen Sie, welche E-Mail-Header POPcon zur Empfängerermittlung bei Catch-All-Konten auswertet. Aktivieren oder deaktivieren Sie jedes Feld nach Bedarf: - received-for - Delivered-To - RESENT-TO - X-RESENT-TO - RCPT-TO - To - CC - Envelope-To - X-Envelope-To - X-Original-To - X-Apparently-To Die Reihenfolge der Felder in der Liste bestimmt die Auswertungs­priorität — höher gelistete Felder haben Vorrang. ### E-Mail-Anpassungen - Lesebestätigungen entfernen: Entfernt Anforderungen für Lesebestätigungen (z. B. Disposition-Notification-To ) aus eingehenden E-Mails vor der Zustellung. - Vertraulichkeits-Tags entfernen: Entfernt Vertraulichkeits-Header (z. B. Sensitivity: Private ) aus eingehenden E-Mails vor der Zustellung. - Zeichenfolge am Anfang der Adresse entfernen: Geben Sie ein Präfix an, das vom Anfang der Empfängeradressen entfernt werden soll. Praktisch, um vom Provider modifizierte Adressen zu bereinigen. ### Empfängeradressen-Behandlung - Adressen still verwerfen: Definieren Sie Empfängeradressen, die ohne Unzustellbarkeitsnachricht oder Benachrichtigung still verworfen werden. - Domänen automatisch ersetzen: Ersetzt den Domänenteil der Empfängeradressen automatisch. Sinnvoll, wenn die externe Domäne von der internen Exchange-Domäne abweicht. ### Netzwerk-Konfiguration - Netzwerkkarte für externe Verbindungen: Wählen Sie die Netzwerkschnittstelle, über die POPcon ausgehende Verbindungen zu Remote-POP3-/-IMAP-Servern aufbaut. - Netzwerkkarte für interne Verbindungen: Wählen Sie die Netzwerkschnittstelle, über die POPcon mit dem lokalen Exchange Server kommuniziert. --- ## POPcon Hilfe: Antispam-Einstellungen (PRO) Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/antispam Language: de ### Antispam Einstellungen (PRO) In diesem Dialog können Sie die Antispam-Funktion von POPcon konfigurieren, um E-Mails basierend auf DNS-Blacklist-Servern und benutzerdefinierten Whitelists und Blacklists zu filtern. Es gibt auch Optionen zur Verwaltung der Aktionen, die bei als Spam markierten E-Mails durchgeführt werden. ### Enable antispam function - Enable antispam function: Aktiviert die Antispam-Funktion von POPcon, wenn diese Option ausgewählt ist. ### Use these DNS blacklist servers Hier können Sie konfigurieren, welche DNS-basierte Blacklists (DNSBL) POPcon verwenden soll, um Spam-E-Mails zu identifizieren. Die Liste enthält gängige DNSBL-Server wie: - blackholes.mail-abuse.org - sbl.spamhaus.org - bl.spamcop.net - bl.csma.biz - cbl.abuseat.org - ix.dnsbl.manitu.net - dnsbl-1.uceprotect.net - Add: Fügt einen neuen DNSBL-Server zur Liste hinzu. - Edit: Bearbeitet den ausgewählten DNSBL-Server in der Liste. - Remove: Entfernt den ausgewählten DNSBL-Server aus der Liste. ### User-defined Whitelist Ermöglicht es Benutzern, bestimmte E-Mail-Adressen, Empfänger, Betreffzeilen, Anhänge, Header oder E-Mail-Inhalte festzulegen, die immer als sicher betrachtet werden und nicht als Spam markiert werden. Sie können spezifische Regeln für folgende Bereiche festlegen: - Sender - Recipient - Subject - Attachment - Header - Mail text ### User-defined Blacklist Ermöglicht es Benutzern, bestimmte E-Mail-Adressen, Empfänger, Betreffzeilen, Anhänge, Header oder E-Mail-Inhalte festzulegen, die immer als Spam betrachtet werden. Sie können spezifische Regeln für folgende Bereiche festlegen: - Sender - Recipient - Subject - Attachment - Header - Mail text ### Action Taken for Spam Emails - Divert to this email: Leitet Spam-E-Mails an die angegebene E-Mail-Adresse weiter, anstatt sie an den ursprünglichen Empfänger zu senden. - Send to original recipient but tag subject with [SPAM]: Sendet Spam-E-Mails weiterhin an den ursprünglichen Empfänger, versieht die Betreffzeile jedoch mit dem Zusatz „[SPAM]“ zur Kennzeichnung, dass es sich um vermuteten Spam handelt. --- ## POPcon Antivirus Einstellungen (PRO) Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/antivirus Language: de ### Antivirus Einstellungen (PRO) In diesem Dialog können Sie die integrierten Antivirus-Einstellungen von POPcon konfigurieren. Es bietet Optionen zur Behandlung von infizierten E-Mails und zur Verwaltung der Antivirus-Lizenz. ### Enable POPcon antivirus - Enable POPcon antivirus: Aktiviert die integrierte Antivirus-Funktion von POPcon, um E-Mails auf Viren zu scannen. ### What to do with infected emails - Move to badmail folder: Verschiebt alle infizierten E-Mails in einen speziellen „badmail“ Ordner zur Überprüfung. - Divert to this email (wrapped in warning message): Leitet infizierte E-Mails an eine angegebene E-Mail-Adresse weiter und fügt eine Warnmeldung hinzu. - Just delete: Infizierte E-Mails werden sofort gelöscht, ohne eine Benachrichtigung zu senden. ### Antivirus License - Subscription valid until: Zeigt das Ablaufdatum der aktuellen Antivirus-Lizenz an. - Order extension online: Ermöglicht es, die Antivirus-Lizenz online zu verlängern. - Currently used antivirus signatures: Zeigt das Datum der aktuell verwendeten Antivirus-Signaturen an, was auf den letzten Update-Zeitpunkt der Antivirus-Datenbank hinweist. --- ## POPcon Archivierung (PRO) Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/archive Language: de ### Archivierung (PRO) In diesem Dialog können Sie konfigurieren, wie POPcon eingehende E-Mails auf die lokale Festplatte archiviert. Sie haben die Möglichkeit, das Archivierungsverhalten anzupassen und Spam-E-Mails vom Archiv auszuschließen. ### Enable Archiving - Enable archiving: Aktiviert die Archivierungsfunktion für alle eingehenden E-Mails, die auf der Festplatte gespeichert werden. ### Archive Incoming Emails Into... - All into one folder: Archiviert alle E-Mails in einem einzigen Ordner, unabhängig von Datum oder E-Mail-Konto. - Into separate folders for each day: Organisiert archivierte E-Mails in separate Ordner, basierend auf dem Tag, an dem sie empfangen wurden. - Into separate folders for each month: Organisiert archivierte E-Mails in separate Ordner, basierend auf dem Monat, in dem sie empfangen wurden. - Into separate folders for each email account: Organisiert archivierte E-Mails in separate Ordner, basierend auf dem E-Mail-Konto, von dem sie abgerufen wurden. ### Archive Root Folder - Archive root folder: Gibt den Speicherort auf der Festplatte an, wo die archivierten E-Mails gespeichert werden. ### Spam-E-Mail-Ausschluss - But do NOT archive emails tagged as [SPAM] by the POPcon antispam function: Wenn diese Option aktiviert ist, werden E-Mails, die von der POPcon-Antispam-Funktion als Spam markiert wurden, nicht archiviert. --- ## POPcon Exchange-Server-Einstellungen — Adresse, Port, TLS Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/exchange Language: de ### Exchange-Server-Konfiguration ### Exchange-Server-Adresse Hostname oder IP-Adresse des Microsoft Exchange Servers, an den POPcon E-Mails per SMTP übergibt (z. B. exchange.local oder 127.0.0.1 ). ### IP-Port SMTP-Port des Exchange Servers. Standard: 25 . Ändern Sie den Wert, wenn Ihr Exchange Server für den Empfangs-Connector einen abweichenden Port nutzt. ### STARTTLS erlauben Bei aktivierter Option versucht POPcon, die SMTP-Verbindung zu Exchange per STARTTLS auf eine verschlüsselte Verbindung anzuheben. Voraussetzung: Der Exchange Server hat ein gültiges Zertifikat und unterstützt das STARTTLS-Kommando. ### Timeout Maximale Wartezeit in Sekunden auf eine Antwort des Exchange Servers bei der SMTP-Zustellung. Erhöhen Sie den Wert, wenn es bei großen E-Mails oder langsamen Netzwerkverbindungen zu Timeouts kommt. ### Wiederholungsintervall Wartezeit in Sekunden vor einem erneuten Zustellversuch zum Exchange Server nach einem fehlgeschlagenen Versuch. ### HELO-Domäne Domänenname, den POPcon im SMTP-HELO/EHLO-Kommando an den Exchange Server sendet. Sollte zu einer in Ihrer Exchange-Konfiguration anerkannten Domäne passen. ### Postmaster-Adresse E-Mail-Adresse, die als Envelope-Absender (MAIL FROM) gesetzt wird, wenn POPcon E-Mails an Exchange übergibt. An diese Adresse gehen Unzustellbarkeitsnachrichten und Bounce-Mitteilungen. ### Benachrichtigungs-Optionen - Spam abgewiesen: Benachrichtigt den Postmaster, wenn eine E-Mail vom Antispam-Filter abgewiesen wird. - Unbekannte Adresse abgewiesen: Benachrichtigt den Postmaster, wenn eine E-Mail nicht zugestellt werden konnte, weil die Empfängeradresse zu keinem Exchange-Postfach passt. - In BADMAIL verschoben: Benachrichtigt den Postmaster, wenn eine E-Mail wegen eines Vireneintrags oder wiederholter Zustellfehler in den BADMAIL-Ordner verschoben wird. ### Einstellungen testen Mit dieser Schaltfläche prüfen Sie die SMTP-Verbindung zum Exchange Server. POPcon stellt eine Verbindung her, authentifiziert sich und sendet ein Test-HELO/EHLO-Kommando, um die Zustellbarkeit zu bestätigen. --- ## POPcon Hilfe: Generelle Einstellungen und Logdateien Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/general Language: de ### Generelle Einstellungen ### License - License state: Zeigt den aktuellen Lizenzstatus von POPcon an. In diesem Fall ist eine gültige, unbefristete Lizenz aktiviert. - Enter license: Öffnet ein Fenster, um einen neuen Lizenzschlüssel einzugeben oder eine bestehende Lizenz zu aktualisieren. - Notify this email address when trial version is about to expire: Wenn diese Option aktiviert ist, sendet POPcon eine Benachrichtigung an die angegebene E-Mail-Adresse, bevor die Testversion abläuft. ### Log file configuration - Single log file that is limited to [n] lines: Beschränkt die Größe der Protokolldatei auf die angegebene Anzahl von Zeilen. Ältere Einträge werden durch neue überschrieben, sobald das Limit erreicht ist. - Daily log files (POPConSRV-DATE.log) without size limit each: Erstellt für jeden Tag eine separate Protokolldatei ohne Größenbeschränkung. - but delete log files more than [n] days old: Löscht Protokolldateien automatisch, die älter als die angegebene Anzahl von Tagen sind. --- ## POPcon Hilfe: Verteilerregeln (PRO) Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/rules Language: de ### Verteilerregeln (PRO) In diesem Dialog können Sie Verteilungsregeln definieren und verwalten, die steuern, wie POPcon E-Mails verarbeitet und weiterleitet. Diese Regeln legen fest, unter welchen Bedingungen E-Mails kopiert oder weitergeleitet werden. ### Regelliste Dieser Bereich zeigt die Liste der konfigurierten Verteilungsregeln an. Die Liste zeigt alle aktiven Regeln in der Reihenfolge an, in der sie angewendet werden. ### Steuerelemente - Add: Öffnet ein Fenster zum Erstellen einer neuen Verteilungsregel. Benutzer können Kriterien und Aktionen für die neue Regel festlegen, wie z.B. welche E-Mails weitergeleitet werden und an wen. - Edit: Ermöglicht dem Benutzer, die ausgewählte Verteilungsregel zu ändern. - Remove: Löscht die ausgewählte Regel aus der Liste, sodass sie nicht mehr angewendet wird. - Move up: Verschiebt die ausgewählte Regel in der Ausführungsreihenfolge nach oben, wodurch sie eine höhere Priorität erhält. - Move down: Verschiebt die ausgewählte Regel in der Ausführungsreihenfolge nach unten, wodurch sie eine niedrigere Priorität erhält. --- ## POPcon Hilfe – Regel-Details Source: https://www.servolutions.de/popcon/help/rules-details Language: de ### Regel-Details ### Regelname Ein sprechender Name für die Regel — er erscheint in der Regelliste. Wählen Sie einen Namen, der den Zweck deutlich macht (z. B. „Routing Vertriebs-Team“ oder „Bekannten Spam-Absender blockieren“). ### WENN-Bedingungen Legen Sie eine oder mehrere Bedingungen fest, die eine eingehende E-Mail erfüllen muss, damit die Regel greift. ### Kriterien Jede Bedingung prüft eine der folgenden E-Mail-Eigenschaften: - Absender: Adresse im From:-Header der E-Mail - Empfänger: Adresse im To:- oder CC:-Header der E-Mail - Betreff: Text im Subject:-Header ### Schaltflächen - Hinzufügen: Fügt der Regel eine neue Bedingung hinzu. - Bearbeiten: Ändert eine vorhandene Bedingung. - Entfernen: Löscht eine Bedingung aus der Regel. ### Bedingungs-Logik - UND: Alle Bedingungen müssen zutreffen, damit die Regel greift. - ODER: Es muss mindestens eine Bedingung zutreffen. ### DANN-Aktionen Legen Sie fest, was geschehen soll, wenn die WENN-Bedingungen zutreffen: - Weiterleiten an: Stellt die E-Mail an die angegebene Exchange-Postfachadresse zu und überschreibt damit die normale Empfängerauflösung. - Kopie senden an: Stellt die E-Mail an den ursprünglichen Empfänger zu und sendet zusätzlich eine Kopie an die angegebene Adresse. - Ohne Benachrichtigung löschen: Verwirft die E-Mail still — ohne Zustellung und ohne Unzustellbarkeitsnachricht. ### Verarbeitung stoppen Bei aktivierter Option werden nach einer zutreffenden Regel keine weiteren Regeln mehr ausgewertet. Ist die Option deaktiviert, werden nachfolgende Regeln aus der Liste ebenfalls geprüft — so können mehrere Regeln auf dieselbe E-Mail wirken. Standardmäßig ist die Verarbeitungs­stopp-Option aktiv. --- ## POPcon Versionshistorie — Release Notes 2021–2026 Source: https://www.servolutions.de/popcon/history Language: de ### POPcon / POPcon PRO Versionshistorie Diese Versionshistorie gilt sowohl für POPcon als auch für POPcon PRO. ### 2026 v4.10.4 (7. Juni 2026) — Stabilitäts-Update. Behebt einen Dienst-Startfehler, der nach der 4.10-OAuth-Umstellung auftreten konnte, wenn der gespeicherte Token-Ablaufwert leer blieb (das Token wird nun beim nächsten Abruf erneuert, statt abzubrechen). Ergänzt einen Konfigurationsschutz: Die Konfiguration wird atomar mit einer .bak -Kopie geschrieben, und eine Konfigurationsdatei, die sich nicht einlesen lässt, kann eine funktionierende nicht mehr überschreiben. Keine neuen Funktionen oder Konfigurationsänderungen. v4.10.3 (24. Mai 2026) — Verbesserte OAuth-Diagnose. Schlägt die Microsoft-Anmeldung beim Token-Austausch fehl, zeigt POPcon Admin den AADSTS-Fehlercode, die Trace-ID und die Korrelations-ID jetzt direkt im Fehlerdialog an — ein einzelner Screenshot reicht dem Support für die Diagnose, ohne weitere Rückfragen. Keine funktionalen Änderungen für Installationen, die bereits laufen. v4.10.0 (19. Mai 2026) — Microsoft-OAuth modernisiert: neue Public-Client-Anwendungsregistrierung unter Servolutions IP Corporation, kein client_secret mehr im Installer, nur noch PKCE. Einmalige Neuauthentifizierung für bestehende Microsoft-OAuth-Konten beim Upgrade erforderlich. UX: prompt=select_account für Tenants mit mehreren Postfächern. Proaktive Token-Erneuerung 5 Minuten vor Ablauf. v4.9.14 (12. April 2026) — Bugfix: OAuth-Token-Erneuerung funktioniert jetzt auch nach einem Neustart. Verbessert: Erweitertes Logging in internals.log für OAuth-Verbindungen. v4.9.12 (27. März 2026) — Verbessert: POPcon ist jetzt mehrsprachig und unterstützt auch Französisch, Portugiesisch, Chinesisch und Italienisch. Bugfix: Unterstützt jetzt auch Domänen mit Umlauten und anderen internationalen Zeichensätzen. v4.9.11 (9. März 2026) — Installiert zusätzliche Bibliotheken für die neue Version der Antivirus-Update-Engine. v4.9.9 (3. März 2026) — Bereinigt automatisch die Liste der Antispam-Blacklist-Server, entfernt nicht mehr verfügbare Server. Diagnose-Logging bei fehlschlagenden Antivirus-Updates. v4.9.8 (2. März 2026) — Bugfix: Abstürze beim Laden einer Konfigdatei mit OAuth-Einträgen. POPconAdmin-Fensterposition validiert. [SPAM]-Tag-Funktion repariert. v4.9.7 (27. Februar 2026) — Zusätzliche Diagnose-Informationen beim Antispam-Check. v4.9.6 (26. Februar 2026) — Erkennung der Visual-C++-Bibliothek für v14+ Redistributables korrigiert. v4.9.5 (7. Januar 2026) — Falscher Visual-C++-Library-Erkennungsfehler korrigiert. Neue Version der Email-Handling-Bibliotheken integriert. ### 2025 v4.9.4 (31. Oktober 2025) — Neuer Antivirus-Update-Prozess für den neuen ClamAV-Updater (PRO). v4.9.2 (26. Juli 2025) — OAuth mit Microsoft-Servern: Port-Allokationsproblem mit Ports 8080–8084 korrigiert. v4.9.1 (17. Juli 2025) — Problem mit ungültigen S/MIME-Signaturen durch X-Header-Modifikation behoben. ### 2024 v4.8.12 (7. Dezember 2024) — AV-Update korrigiert. Bessere Fehlermeldungen bei mehrzeiligen SMTP-Antworten. v4.8.11 (21. November 2024) — Bugfix: Auflösung von Exchange-Emailadressen unter Windows Server 2022. Fensterposition POPconAdmin korrigiert. v4.8.10 (21. November 2024) — Neu: Absenderadresse für Postmaster-Benachrichtigungen konfigurierbar. v4.8.9 (20. November 2024) — Mehrere kleine Verbesserungen in der Archivfunktion. v4.8.8 (19. November 2024) — AV-Core-Engine aktualisiert. v4.8.7 (1. November 2024) — Verschlüsselter AV-Update-Pfad für bessere Konnektivität. v4.8.6 (31. Oktober 2024) — Bugfix: Antispam-Blacklist-Server wurden auch dann verwendet, wenn sie als nicht funktionsfähig erkannt wurden. v4.8.5 (21. Oktober 2024) — POPcon-Administrator nutzt Roaming-Profile-Ordner für Dialogposition und -größe. v4.8.4 (17. Oktober 2024) — Roaming-Profile-Implementierung. Robusterer Import alter POPcon-v3-Registry-Einträge. v4.8.3 (2. Oktober 2024) — POPcon-Administrator merkt sich Dialoggrößen und -positionen zwischen Sitzungen. v4.8.2 (2. Oktober 2024) — Neu: X-cloud-security-recipient-Header unterstützt. Antivirus-Probleme im Retry-Ordner behoben. v4.8.1 (23. September 2024) — Neu: OAuth2 Modern Authentication für Google- und Microsoft-Konten. v4.7.18 (21. August 2024) — Bugfix: Archivordner-Erstellung und Email-Kopierfunktion. v4.7.17 (12. August 2024) — Erzwungene VC++-Redist-Installation entfernt; stattdessen Warnung im Admin. v4.7.16 (24. Juli 2024) — Besserer Schutz gegen Doppel-Downloads von Emails, die auf POP3-Servern verbleiben. v4.7.15 (16. Juli 2024) — Auto-Installation fehlender VC++-Redist. Ressourcenschonendere AV-Implementierung. v4.7.14 (12. Juli 2024) — Auto-Installation fehlender VC++-Redist. v4.7.11 (14. Juni 2024) — Neue POP3/SMTP-Bibliotheksversion mit erweiterter Header-Kompatibilität. v4.7.10 (10. Juni 2024) — Korrekte Fehlermeldung bei IMAP-Mail-Download-Fehlern. ### 2023 v4.7.9 (19. Mai 2023) — VC++-Redistributable-Installation. Debug-Info für .NET und VC++-Redist in internals.log. v4.7.8 (3. Mai 2023) — Bugfix: Funktion zum stillen Verwerfen bestimmter Empfänger. v4.7.7 (1. Mai 2023) — Bugfix: Unicode-Zeichen-Abstürze in Betreffzeilen. Archivierung mit/ohne SPAM-Tags. Erhöhte AV-Systemkompatibilität. v4.7.6 (16. April 2023) — Bugfix: Fehlende x64-Antivirus-Dateien. v4.7.4 (13. April 2023) — Bugfix: Fehlende x64-Visual-C++-Redistributable. v4.7.3 (11. April 2023) — Bugfix: Chilkat-Bibliotheksstart mit x64-Version. v4.7.2 (7. April 2023) — Bugfix: Erhaltung der Benachrichtigungs-Email-Vorlage für nicht zustellbare Emails. v4.7.1 (3. April 2023) — Zusätzliche Log-Details für internals.log. v4.7.0 (2. April 2023) — Kleinere Änderungen am Fehlerbehandlungscode. ### 2022 v4.6.9 (30. Juni 2022) — Timeout für POP3-Server-Verbindungen verlängert. PRO: Antivirus-Status wird korrekt gemeldet. v4.6.8 (5. Juni 2022) — Bugfix: Antivirus-Updates. v4.6.2 (26. Januar 2022) — Neu: X-FORWARDED-FOR-Header-Unterstützung für Catch-All-Mailbox-Verteilung. v4.6.1 (20. Januar 2022) — Bugfix: Antivirus-Daten-Updates funktionierten nicht auf einigen Client-Installationen. ### 2021 v4.5.1 (3. Juli 2021) — Mehrere Bugfixes: Archive-Exception-Handling, Antispam-Listen-Sortierung, größenänderbare Konfigurationsformulare, CTRL+A-Kontoauswahl, Regelsortierung. v4.0 (11. April 2021) — Neu: Parallel-Download mehrerer POP3/IMAP-Mailboxen (PRO). Verbesserte Download-Geschwindigkeit. TLS-1.2-Unterstützung. ### Ältere Versionen v3.94 (17. November 2016) — Lange Dateinamen in MIME-Headern werden für REGELN korrekt erkannt. v3.93 (16. Oktober 2015) — Timeout-Probleme bei Email-Übertragung an Exchange 2013 gelöst. v3.92 (20. April 2015) — Bugfix: Ineffizientes Speichermanagement für Listen von auf POP3-Servern verbleibenden Emails. v3.91 (17. April 2015) — OpenSSL v1.02a-Bibliothek für verbesserte SSL-Geschwindigkeit und -Stabilität. v3.84 (11. April 2014) — OpenSSL v1.0.1g mit ‘Heartbleed’-Fix. v3.81 (13. Juni 2013) — X-Orig-To-Header-Unterstützung. ESET-Antivirus-Greylisting mit automatischen Wiederholungen. v3.77 (20. April 2012) — Mehrere neue Funktionen: 0-Byte-Email-Entfernung, Scanner/Fax-Geräte-Unterstützung, Per-Account-Archivierung, 554-Fehlerbehandlung. v3.74 (30. September 2011) — Kontinuierliches Herunterladen mit 0-Minuten-Zykluszeit. v3.70 (8. September 2008) — Windows-2008-Unterstützung. Erweiterte Exchange-2007-Unterstützung. Archivfunktion. v3.60 (7. Dezember 2006) — Pro-Mailbox-Anzeigenamen. Separate Antivirus-Prüfung. X-POPCON-SPAMCHECK-Header. v3.50 (28. Juli 2006) — Lotus-Notes-Domino-Variante. Blacklist/Whitelist-Import/-Export. Lesebestätigungs-Entfernung. v3.20 (19. September 2005) — IMAP- und IMAP-SSL-Mailbox-Unterstützung. Neue Antivirus-Engine. v3.00 (22. April 2005) — Catch-All-Funktion. POP3 über SSL. Reguläre-Ausdrücke-Unterstützung. v2.91 (9. Februar 2004) — Benutzerdefinierte Blacklists/Whitelists. Phrasensuche im Regel-Editor. v2.80 (1. August 2002) — Antispam über Blacklist-DNS-Server (PRO). v1.90 (9. Februar 2010) — Erste veröffentlichte Version nach der Beta-Phase. --- ## POPcon Support — Exchange-Anleitungen, FAQ, Kontakt Source: https://www.servolutions.de/popcon/support Language: de ### POPcon Support Support per E-Mail und Telefon ist bei allen unseren Produkten enthalten. Wir antworten kurzfristig. Kontakt: support@servolutions.com ### Exchange-Server-Konfigurationsanleitungen - Konfiguration von Exchange 2013 oder 2016 Server - Konfiguration von Exchange 2010 Server (inkl. SBS 2011) - Konfiguration von Exchange 2007 Server (inkl. SBS 2008) - Konfiguration von Exchange 2003 Server - Konfiguration von Exchange 2000 Server - Konfiguration von Exchange Server 5.5 ### Häufig gestellte Fragen Die Knowledge Base deckt 60+ FAQ-Artikel ab. Häufig referenzierte Themen: ### Konfiguration & Authentifizierung - POPcon-Konfiguration auf einen neuen Server übertragen - Gmail mit OAuth 2.0 (Modern Authentication) - Microsoft 365 / Outlook online mit OAuth 2.0 - Warum POPcon die „akzeptierten Domänen“ kennen muss - ISA-Server (Proxy) konfigurieren ### Zustellprobleme - „530 5.7.1 Client was not authenticated“ von Exchange - „550 5.7.1 Unable to relay“ von Exchange - Exchange akzeptiert keine E-Mails über 10 MB - E-Mails an unbekannte Empfänger bleiben in der Warteschlange hängen - BCC-Empfänger erhalten die E-Mail nicht - Verteilergruppe lehnt externe E-Mails ab - IONOS blockiert Unzustellbarkeitsnachrichten und Abwesenheitsnotizen ### Fehlerbehebung - Alle Exchange-SMTP-Fehlercodes, die ein Connector sieht, auf einer Seite – 421, 451, 452, 503, 530, 550, 552, 554 mit Ursache und Lösung - „452 4.3.1 Insufficient system resources“ - „451 4.7.0 Temporary server error“ (Exchange 2013) - „421 4.4.1 Connection timed out“ - Verbindung unerwartet beendet - STARTTLS-Kommando-Fehler - Port 25 blockiert / Exchange nicht erreichbar ### Weiterführende Themen - Funktionsweise der Antispam-Funktion - Platzhalter in der Antispam-Blacklist (`*@spammer.com`) - Spam-Prüfung ist sehr langsam - E-Mail erreicht mailfähige öffentliche Ordner nicht - Unzustellbarkeitsnachrichten (NDRs) in Exchange 2003 aktivieren - Virenscanner löscht .msg-Dateien — POPcon hängt - Mail-Abruf von der Kommandozeile auslösen - Wo finde ich die POPcon-Logdatei? Vollständige Knowledge Base ansehen → --- ## POPcon Systemvoraussetzungen — Windows und Exchange Source: https://www.servolutions.de/popcon/voraussetzungen Language: de ### POPcon Systemvoraussetzungen ### Betriebssystem Windows Server 2025, 2022, 2019, 2016, 2012 sowie Windows 11, 10, 8, 7 — jeweils x86 und x64. ### Mailserver Kompatibel mit Exchange Server SE, Exchange 2019, 2016, 2013, 2010, 2007, 2003, 2000 und 5.5 sowie allen SBS-Versionen. Ebenfalls unterstützt: Lotus Domino/Notes, Tobit David, Apple Mac OS Lion Mail Server. Umstieg auf Exchange Server SE? Was Microsoft geändert hat, was für POPcon gleich bleibt und was Sie nach einem direkten Upgrade oder auf einem neuen Server prüfen, steht im Ratgeber Exchange Server SE und POP3-/IMAP-Abholung . ### Hardware Keine speziellen Anforderungen an Speicher, CPU oder Grafikkarte. Benötigt 10 MB freien Festplattenspeicher zuzüglich Platz für heruntergeladene E-Mails. ### Internetverbindung Alle Verbindungsarten geeignet — DFÜ, DSL, Router oder Netzwerk. POPcon nutzt ausschließlich passive Verbindungen über POP3-, IMAP- und SMTP-Ports. ### Installationsort POPcon kann auf dem Exchange-Server selbst, auf einem anderen Windows Server oder auf einem Rechner mit Windows 10/11 laufen. Was jeder Standort braucht — Empfangsconnector-Bereich, Weg für Port 25, Virenscanner-Ausnahmen — steht im Ratgeber Wo installiert man einen POP3-/IMAP-Connector? --- ## Exchange-Ratgeber: POP3-Abholung, Sendeconnectoren, OAuth2 Source: https://www.servolutions.de/ratgeber Language: de ### Exchange-Ratgeber Diese Ratgeber beantworten die Fragen, die Exchange-Administratoren zum Mailfluss in und aus einem lokalen Exchange Server stellen: POP3/IMAP-Abholung, Sendeconnectoren und Smarthosts, Absenderadressen in Outlook sowie OAuth2 für Microsoft 365 und Gmail. Jeder Ratgeber beginnt mit der direkten Antwort, verweist auf Microsoft Learn, wo wir uns auf dokumentiertes Microsoft-Verhalten stützen, und nennt ein Produkt nur dort, wo es Teil der Antwort ist. Die Ratgeber erscheinen nacheinander. Solange es zu einer Frage noch keinen Ratgeber gibt, führen die Listen unten zu den Seiten, die sie bereits beantworten. Aktualisiert am 2026-09-12 ### Eingang: POP3- und IMAP-Abholung nach Exchange Mail, die in Provider-Postfächern (IONOS, Strato, GMX, Gmail, Microsoft 365) ankommt, in lokale Exchange-Postfächer holen – und die Fragen, die danach kommen. - Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? – POP3-Dienst vs. POP3-Connector, warum nur SBS 2008/2011 einen hatten und was ihn auf Exchange 2013 bis SE ersetzt. - Der SBS-POP3-Connector: Funktionen, Grenzen und der Nachfolger – Vergleich mit einem aktuellen Connector Funktion für Funktion und die Schritte beim Abschied vom SBS. - POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen – die vier Schritte: akzeptierte Domäne, Empfangsconnector, Connector-Konten, erster Test, dazu die typischen Fehler einer neuen Installation. - Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer? – welche Variante korrekt zustellt, wo BCC und Mailinglisten scheitern, was mit unbekannten Empfängern passiert und wie sich beides mischen lässt. - POP3 oder IMAP für die Abholung von Provider-Postfächern nach Exchange? Ports, TLS, Belassen auf dem Server und OAuth2 – die beiden Protokolle, wie ein Connector sie nutzt, warum die Verschlüsselungseinstellung zum Port passen muss (TLS auf 995/993, STARTTLS auf 110/143), die Optionen Löschen / Belassen und wo Microsoft 365 und Gmail IMAP vorgeben. - POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange: wann ein Connector richtig ist – und wann nicht – was die direkte SMTP-Zustellung voraussetzt (öffentliches DNS, eingehender Port 25, eigener Spamfilter), was in beiden Fällen mit der Mail geschieht, solange Exchange nicht erreichbar ist, und in welcher Reihenfolge Sie von der Abholung auf den MX-Eintrag umstellen. - Wo installiert man einen POP3-/IMAP-Connector: auf dem Exchange-Server, einem Mitgliedsserver oder einem Arbeitsplatz-PC? – was der Connector an jedem Standort braucht (ausgehend POP3/IMAP, SMTP zu einem Empfangsconnector), wie sich die drei Standorte in Firewall-Weg, Empfangsconnector-Bereich und Virenscanner-Ausnahmen unterscheiden, und die Prüfschritte, wenn er abholt, Exchange aber nicht erreicht. - Exchange Server SE (Subscription Edition) und POP3-/IMAP-Abholung: was sich ändert – und was nicht – SE RTM entspricht im Code Exchange 2019 CU15 und hat weiterhin keinen eingebauten POP3-Connector; was Sie nach einem direkten Upgrade am Connector prüfen und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, wenn Exchange 2016 oder 2013 einen neuen Server bedeutet. - POP3/IMAP über TLS bei der Mailabholung: Ports 995 und 993, STARTTLS oder implizites TLS und „-ERR Command is not valid in this state“ – implizites TLS auf 995/993 gegen STARTTLS auf 110/143, wie Microsoft es für Exchange Server und Exchange Online dokumentiert, was Microsoft 365 und Gmail erwarten, warum STLS auf Port 995 abgewiesen wird, die vier Verschlüsselungswerte im Connector, TLS-Versionen und die SMTP-Zwillinge 504 5.7.4 und 530 5.7.0. - Spam- und Virenfilter für per POP3/IMAP abgeholte Mail, bevor sie Exchange erreicht: RBL-Prüfung, Markierung, Quarantäne – warum die Verbindungsfilterung von Exchange den ursprünglichen Absender von Connector-Mail nie sieht, wie DNS-Blacklist-Prüfungen funktionieren und warum sie bei kaputtem DNS langsam werden, Markieren gegen Umleiten gegen Löschen, die Whitelist und der Virenpfad vor und nach der SMTP-Übergabe. - Exchange POP3-Konnektor – was ein POP3/IMAP-Connector tut und welche Exchange-Versionen er bedient. - Exchange 2013 / 2016 für den Mailempfang von POPcon einrichten – die Empfangsconnector-Konfiguration; daneben die Anleitungen für Exchange 2010 , 2007 und 2003 . - Mit welchen Exchange-Versionen arbeitet POPcon? - Den SBS-POP-Konnektor durch POPcon ersetzen . - Warum muss ein Connector die akzeptierten Domänen kennen? – die Catch-all-Frage. - Mail an Mailinglisten kommt nicht beim richtigen Empfänger an und BCC-Empfänger erhalten die Mail nicht – die beiden klassischen Catch-all-Folgefragen. - Es kommen nur E-Mails unter 10 MB durch und wie Sie das Größenlimit in Exchange erhöhen . - Unzustellbarkeitsnachrichten für nicht existierende Adressen hinter einem POP3-Connector. - Could not reach Exchange SMTP server – Port 25 blockiert . ### Ausgang: Sendeconnectoren und Smarthosts Ausgehende Mail aus Exchange über Provider-Relays leiten, auch über mehrere Smarthosts und mit Authentifizierung je Absender. - Exchange-Sendeconnectoren routen nach Empfängerdomäne, nicht nach Absender – so routen Sie trotzdem nach Absenderadresse – wie die Connector-Auswahl funktioniert, warum zwei * -Connectoren nichts bringen, und die drei Wege, die funktionieren. - Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019: je Empfängerdomäne (Bordmittel) und je Absender (mit Relay) – beide Einrichtungen Schritt für Schritt, die Befehle zur Kontrolle und eine Vergleichstabelle. - IONOS, Strato oder GMX als Smarthost für Exchange: warum der Absender zum Login passen muss – was IONOS seit Januar 2024 verlangt (Absenderdomain = Login-Postfach, kein leerer Absender), die Symptomtabelle und eine Relay-Sitzung je Absenderdomäne. - Exchange: „A matching connector cannot be found to route the external recipient“ – Ursachen und Lösung – warum Mail in der Warteschlange Unreachable landet, die fünf Connector-Einstellungen dahinter und die Befehle zum Prüfen und erneuten Übermitteln. - Mehrere Firmen oder Domains auf einem Exchange Server – akzeptierte Domänen und E-Mail-Adressrichtlinien je Firma im Eingang, ein Provider-Relay und Login je Absenderdomäne im Ausgang, ein Beispiel mit zwei Providern und was gemeinsam bleibt. - Mehrere Sendeconnectoren für Exchange – Routing nach Absenderadresse auf verschiedene Smarthosts. - Exchange 2010: mehrere Smarthosts anlegen . - Den Sendeconnector in Exchange manuell anlegen . - 504 5.7.4 Unrecognized authentication type – wenn der Versand über die Office-365-SMTP-Server scheitert. - IONOS blockiert Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnachrichten – die Leer-Absender-Regel am IONOS-Relay. ### Absenderadresse in Outlook Outlook-Benutzern die Wahl der Absenderadresse je Nachricht auf Exchange on-premises ermöglichen – und diese Wahl unter Kontrolle halten. - Absenderadresse in Outlook wählen mit Exchange on-premises – Senden als, Senden im Auftrag von, freigegebenes Postfach oder Add-in im Vergleich. - Senden als, Senden im Auftrag von oder von einem Alias senden – die drei Begriffe definiert, was der Empfänger sieht, wo Antworten landen und warum das Senden vom Alias nur in Exchange Online existiert. - Absenderadresse in Outlook ändern – Absenderwahl je Nachricht für Exchange-Benutzer. - Dieselbe Absenderadresse für zwei Exchange-Postfächer verwenden . - Die Auswahl der Send-As-Adressen für Benutzer einschränken . ### Authentifizierung und SMTP-Fehler Moderne Authentifizierung für die Postfächer, die ein Connector abholt, und die SMTP-Antworten, die Exchange bei der Einlieferung zurückgibt. - Ohne Basic Authentication: Microsoft-365-Postfächer per IMAP oder POP3 mit OAuth2 nach Exchange holen – was Microsoft abgeschaltet hat, wie ein Dienst ohne Kennwort ein Token am Leben hält, die sieben Einrichtungsschritte und die Symptome hinter „das Kennwort stimmt, aber er fragt immer wieder“. - Gmail und Google Workspace per IMAP mit OAuth2 nach Exchange abholen – was Google für Workspace- und private Konten abgeschaltet hat, warum ein App-Passwort nicht die Antwort ist, die acht Einrichtungsschritte auf imap.gmail.com Port 993 und IMAP oder POP3 bei Google. - Exchange-SMTP-Fehlercodes erklärt: 421 4.4.1, 421 4.4.2, 451 4.7.0, 452 4.3.1, 530 5.7.1, 550 5.7.1 und weitere – jede Antwort, die ein Connector bei der Einlieferung an Exchange zu sehen bekommt, in einer Tabelle je Klasse: Bedeutung, übliche Ursache, Lösung und der Knowledge-Base-Artikel mit den Befehlen. - „550 5.7.1 Unable to relay“ bei der Übergabe an Exchange — was Exchange prüft, bevor es einen Empfänger abweist, warum meist die akzeptierte Domäne fehlt, welcher Empfangsconnector antwortet, und der eigene Relay-Connector nach Microsoft für Hosts, die an externe Empfänger senden müssen. - Nachrichten über 10 MB kommen nicht an: Größenlimits zwischen POP3-Connector und Exchange – die Grenzwerte von Organisation, Empfangsconnector und Postfach mit Microsofts Standardwerten, welcher davon Connector-Mail aufhält und ob der Absender es erfährt, und wie Sie die Limits anheben und die im Ordner TOOLARGE wartenden Nachrichten erneut zustellen. - Unzustellbarkeitsberichte für externe Absender hinter einem POP3-Connector – unbekannte Empfänger, zu große Mails und Abwesenheitsnotizen: wann Exchange den Bericht erzeugt, wann die Nachricht stattdessen beim Postmaster oder in der Warteschlange landet und warum ein Provider, der leere Absender abweist, den Bericht auf dem Rückweg aufhält. - OAuth2 / moderne Authentifizierung für Microsoft 365 und Outlook – die Anleitung mit Screenshots. - Gmail mit moderner Authentifizierung (OAuth2) . - 530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first . - 530 SMTP authentication is required . - 550 5.7.1 Unable to relay . - 421 4.4.2 Message submission rate exceeded . - 421 4.4.1 Connection timed out . - 452 4.3.1 Insufficient system resources . - 451 4.7.0 Temporary server error (PRX) . Alles Weitere steht in der Knowledge Base . Fehlt Ihre Frage, fragen Sie den Support – unbeantwortete Fragen entscheiden, welcher Ratgeber als Nächstes erscheint. --- ## Spam- und Virenfilter für POP3-abgeholte Mail vor Exchange Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/antispam-antivirus-pop3-abgeholte-mail Language: de Exchange-Mailfluss-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung nach Exchange ### Spam- und Virenfilter für per POP3/IMAP abgeholte Mail, bevor sie Exchange erreicht: RBL-Prüfung, Markierung, Quarantäne Mail, die ein Connector aus einem Provider-Postfach abholt, durchläuft nie die Filter, die vor dem eigenen MX-Eintrag stehen – einen Edge-Transport-Server, ein Filter-Gateway oder die Verbindungsfilterung von Exchange –, denn der Connector übergibt sie per SMTP von seiner eigenen Adresse an Exchange. Was der Provider in das Postfach durchgelassen hat, kommt bei Exchange als Nachricht von einem vertrauenswürdigen internen Host an. Der Connector ist deshalb die letzte Stelle, an der die IP-Adresse des ursprünglichen Absenders gegen Echtzeit-Blacklists geprüft, Spam markiert, umgeleitet oder verworfen und Anhänge gescannt werden können, bevor die Nachricht an Exchange geht. Aktualisiert am 2026-10-08 Was Exchange selbst filtert und wo, stammt aus Microsoft Learn für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition. Die Connector-Seite stammt von den POPcon PRO -Produkt- und Hilfeseiten und aus der Knowledge Base. Zeigt Ihr MX-Eintrag bereits auf einen filternden Provider oder einen Edge-Transport-Server und holt der Connector nur ein paar Altpostfächer ab, trifft das meiste auf dieser Seite nicht zu – siehe den vorletzten Abschnitt. ### Wo ein Filter sitzen kann | Stufe | Was sie sieht | Was sie tun kann | Wer sie steuert | | --- | --- | --- | --- | | Provider, vor dem Postfach | IP des einliefernden Servers, Envelope und Inhalt jeder Nachricht an das Postfach | Was der Spamfilter des Providers tut – abweisen, in einen Spam-Ordner sortieren, markieren | Der Provider; Sie konfigurieren ihn, wenn überhaupt, in dessen Weboberfläche | | Connector, nach dem Download und vor der SMTP-Übergabe | Die vollständige Nachricht einschließlich der Received -Header mit den IP-Adressen der beteiligten Server | IPs gegen DNS-Blacklists prüfen, eigene White- und Blacklists anwenden, Betreff markieren, in ein Prüfpostfach umleiten, löschen; Anhänge auf Viren prüfen; Kopie archivieren | Sie, auf dem Connector-Host | | Exchange-Transport | Die Nachricht, wie der Connector sie übergibt; die verbindende IP ist der Connector-Host | Malware-Agent: auf Postfachservern standardmäßig aktiv. Antispam-Agents: auf Edge-Transport-Servern standardmäßig aktiv, auf Postfachservern aktivierbar. Verbindungsfilterung (RBL-Prüfung): nur Edge Transport, und sie beurteilt die IP des Connectors | Sie, mit Microsofts Cmdlets und Skripten | | Postfach und Mailprogramm | Die zugestellte Nachricht, einschließlich einer [SPAM] -Markierung des Connectors | Junk-Filter des Mailprogramms; eine Regel, die markierte Mail in einen Prüfordner verschiebt | Der Benutzer oder eine von Ihnen verteilte Regel | ### Warum die RBL-Prüfung von Exchange den Absender nicht sieht Microsofts Übersicht hält fest, dass die Antispam-Transport-Agents auf Edge-Transport-Servern standardmäßig aktiviert sind und viele davon auf Exchange-Postfachservern aktiviert werden können, und dass der Malware-Agent auf Postfachservern verfügbar und standardmäßig aktiviert ist ( Antispam- und Antischadsoftwareschutz in Exchange Server ). Der Agent, der das tut, was eine Echtzeit-Blacklist-Prüfung tut, ist der Verbindungsfilter-Agent, und Microsoft dokumentiert für ihn zwei Grenzen: Er ist nur auf Edge-Transport-Servern verfügbar, und er stützt sich auf die IP-Adresse des verbindenden Mailservers, um zu entscheiden, was mit einer eingehenden Nachricht geschieht ( Verbindungsfilterung auf Edge-Transport-Servern ). Dieselbe Seite erklärt, dass IP-Sperrlistenanbieter häufig als Echtzeit-Sperrlisten oder RBLs bezeichnet werden und dass der Agent die IP-Adresse des verbindenden Mailservers mit der Liste des Anbieters vergleicht. Bei Mail aus einem Connector ist der verbindende Mailserver der Rechner, auf dem der Connector läuft. Dessen Adresse steht auf keiner Blacklist, also antwortet eine RBL-Prüfung auf dem Exchange für jede Nachricht aus dem Connector mit „sauber“, Spam eingeschlossen. Die Adressen, die sich zu prüfen lohnten – der Server, der die Nachricht beim Provider eingeliefert hat –, stehen nur in den Received -Headern der Nachricht, und ein Transport-Agent, der die Verbindung beurteilt, liest sie nicht. Genau diese Lücke füllt der Connector: Er hat die ganze Nachricht in der Hand, bevor er die SMTP-Sitzung öffnet, und kann die Header-Adressen selbst nachschlagen. Die inhaltsbasierten Agents sind ein anderer Fall: Wenn Sie die Antispam-Agents auf einem Postfachserver aktivieren , sehen der Inhaltsfilter-Agent und seine Spam-Quarantäne Connector-Mail wie jede andere, und der Malware-Agent tut das ohne jede Änderung. ### Wie eine RBL-Prüfung funktioniert – und warum sie keine 100 % erreicht Eine DNS-Blacklist listet IP-Adressen, keine E-Mail-Adressen, und der Inhalt der Nachricht ist für die Prüfung ohne Bedeutung. Der Knowledge-Base-Artikel zur Antispam-Funktion beschreibt den Mechanismus: Die Listenbetreiber unterhalten „Spamtraps“, Adressen, die nie für echte Post benutzt werden; was dort ankommt, ist per Definition Spam, und die einliefernde IP wird in Echtzeit gelistet. Der Connector nimmt die Adressen aus den Received…from -Headerzeilen jeder abgeholten Nachricht, bildet aus der umgekehrten Adresse und dem Listennamen einen DNS-Namen und löst ihn auf. Eine Antwort heißt gelistet; keine Antwort heißt nicht gelistet. Daraus folgen zwei Dinge. Fehlalarme entstehen, weil es in den Listen um Adressen geht, nicht um Absender: DSL- und Kabelprovider vergeben Adressen aus gemeinsamen Pools, ein Pool, den ein missbrauchter Rechner auf eine Liste gebracht hat, bleibt dort eine Weile, und der nächste legitime Nutzer dieser Adresse wird wie der Spammer behandelt. Falsch-negative Ergebnisse entstehen, weil die Listen auf vergangenen Missbrauch reagieren; ein frisch kompromittierter Server ist noch nicht gelistet, und mancher Spam verlässt seriöse Server über gekaperte Konten. In der Praxis reduziert das Verfahren den Spamanteil deutlich, aber „gelistet“ ist ein Indiz, kein Beweis – weshalb die gewählte Aktion wichtiger ist als die Zahl der Listen. POPcon PRO bringt eine Liste von DNS-Blacklists mit und hält sie in Ordnung: Seit Version 4.9.9 (März 2026) wird die Blacklist-Serverliste automatisch bereinigt, nicht mehr existierende Server werden entfernt und Namen aktualisiert. Die Listen, die Servolutions in der eigenen Konfiguration einsetzt, stehen auf der Seite Antispam-Blacklist-Server , und bevor eine Liste überhaupt benutzt wird, prüft der Connector, dass sie die private Adresse 192.168.1.1 nicht listet; eine Liste, die für diese Adresse antwortet, ist defekt und wird übersprungen ( Blacklist-Abfragen diagnostizieren ). ### Warum die Prüfung langsam sein kann: Es ist DNS Mit acht oder neun aktiven Listen dauert die Prüfung normalerweise weniger als zwei oder drei Sekunden pro Nachricht. Dauert sie 30 Sekunden, oder wird nach Monaten ohne Probleme plötzlich jede Nachricht als Spam markiert, ist die Ursache fast immer eine von zweien ( Spamprüfung dauert über eine Minute , alle E-Mails werden plötzlich als SPAM markiert ): - Eine Blacklist, die es nicht mehr gibt oder die langsam antwortet. Jede Abfrage an sie wartet auf einen Timeout. Entfernen Sie die Liste, oder überlassen Sie das der automatischen Bereinigung. - Ein toter DNS-Server in der Liste des Routers oder der Firewall. Normale Namensauflösung zeigt das Problem nicht, weil der erste funktionierende Server antwortet. Eine Blacklist-Abfrage für einen legitimen Absender soll aber fehlschlagen – und eine fehlgeschlagene Abfrage wird bei jedem DNS-Server der Liste wiederholt, auch beim toten, der in den Timeout läuft. Da die meisten Abfragen für saubere Mail fehlschlagen müssen, kriecht die Prüfung. Kürzen Sie die Liste auf einen funktionierenden DNS-Server. Die Knowledge Base nennt einen Test, der nur eine Eingabeaufforderung braucht. Drehen Sie die Oktette einer Adresse um und stellen Sie sie dem Listennamen voran: ping 1.1.168.192.bl.spamcop.net darf sich nicht auflösen (eine private Adresse ist nie gelistet), während ping 2.0.0.127.bl.spamcop.net normalerweise 127.0.0.2 liefert, den Testeintrag, den die meisten Listen führen. Liefert der erste Befehl eine Adresse, stimmt die DNS-Konfiguration nicht, und jede Abfrage sieht aus wie ein Treffer – das ist das Symptom „alles ist Spam“. ### Markieren, umleiten oder löschen – und die Whitelist Wird eine Nachricht als Spam erkannt, wendet POPcon PRO eine von drei Aktionen an ( Anti-Spam , Antispam-Einstellungen ): Umleitung an einen selbst gewählten Spam-Operator, normale Zustellung mit [SPAM] vor dem Betreff, oder Löschen. Die Blacklist-Seite empfiehlt, beim Hinzufügen oder Ändern von Listen mit der Markierung zu beginnen, damit man eine Zeit lang beobachten kann, welche Nachrichten markiert werden, ohne eine zu verlieren. Servolutions betreibt die eigene Post genau so: alle gelisteten Server aktiv, [SPAM] im Betreff, eine Outlook-Regel, die markierte Mail in einen Ordner verschiebt, und einmal pro Woche ein Blick in diesen Ordner, der wenige Minuten dauert und meist nichts findet. Löschen im Connector ist endgültig; die Umleitung in ein Prüfpostfach ist der Mittelweg für Firmen, bei denen die Markierung nicht bis zu den Benutzern gelangen soll. Neben den DNS-Listen gibt es zwei eigene Listen. Die eigene Whitelist lässt eine Nachricht immer durch, auch wenn eine IP gelistet ist; die eigene Blacklist markiert eine Nachricht immer als Spam, was die Listen auch sagen; und die Whitelist hat von beiden die höhere Priorität. Beide prüfen Absenderadresse, Empfängeradresse, Betreff, Anhangsname, ein beliebiges Headerfeld oder Text im Nachrichtentext. Verglichen wird als Teilzeichenkette ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung, nicht als Muster: *@spammer.com bewirkt nichts Sinnvolles, während @spammer.com jeden Absender dieser Domain sperrt, ohne notspammer.com mitzunehmen ( Platzhalter in der Blacklist ). Ein Leerzeichen am Ende aus einem Copy-and-paste verhindert jeden Treffer, und wer eingefügte Name -Einträge zu einer @domain -Zeile zusammenfasst, verkleinert eine lange Liste um eine Größenordnung, ohne Abdeckung zu verlieren. ### Der Virenpfad Die integrierte Antivirus-Engine von POPcon PRO prüft jede eingehende Nachricht samt Anhängen, bevor etwas an Exchange weitergegeben wird; im Nachrichtenfluss kommt zuerst die Virenprüfung, dann die Spamprüfung, dann die Regeln, dann die SMTP-Übergabe. Für eine infizierte Nachricht gilt eine von drei Aktionen ( Antivirus , Antivirus-Einstellungen ): Verschieben in den Badmail-Ordner zur Prüfung durch einen Administrator, Umleitung an eine Adresse in eine Warnmeldung verpackt, oder Löschen; die Feature-Seite beschreibt dazu die Varianten Umleitung an den Postmaster, verpackte Zustellung an den Empfänger und beides zugleich. Die Signaturen werden automatisch aktualisiert; die Prüfung auf neue Signaturen läuft wahlweise täglich oder stündlich, während der Antivirus-Lieferant die Signaturen in der Regel einmal täglich erneuert. Die Versionshistorie hält die Engine-Seite fest: ein neuer Antivirus-Update-Prozess für den ClamAV-Updater im Oktober 2025 und zusätzliche Bibliotheken dafür im März 2026. Signatur-Updates brauchen HTTP-Zugriff vom Connector-Host; ein Proxy lässt sich auf der Konfigurationsseite „Verbindung“ eintragen ( Update der Antivirussignaturen funktioniert nicht ). Das ersetzt die Exchange-eigene Prüfung nicht, und das muss es auch nicht. Microsofts Malware-Agent prüft Nachrichten auf dem Weg durch den Transportdienst eines Postfachservers, fragt stündlich über TCP-Port 80 nach Engine- und Definitionsupdates und löscht eine infizierte Nachricht standardmäßig ( Antischadsoftwareschutz in Exchange Server ). Eine Nachricht aus dem Connector wird dort ein zweites Mal geprüft. Zwei Engines mit verschiedenen Signaturquellen fangen mehr als eine, und die Prüfung im Connector hat einen Vorteil, den die Transportprüfung nicht hat: Sie kann die Nachricht verpackt für einen Menschen zurückhalten, statt sie zu löschen. Eine Wechselwirkung sollte man kennen: Ein Virenscanner eines Drittherstellers auf dem Connector-Host, der temporäre .msg -Dateien aus dem Programmordner des Connectors löscht oder den Dienstprozess beim Schreiben einer infizierten Datei anhält, stört den Download. Seit Version 2.8 meldet der Connector eine verschwundene Datei an den Postmaster, statt es immer wieder zu versuchen; hält der Scanner den Prozess selbst an, nehmen Sie den POPcon-Programmordner von der Echtzeitprüfung aus ( POPcon hängt, wenn der Virenscanner .msg-Dateien löscht ). Die integrierte Engine soll die Mail prüfen; der Host-Scanner soll die Arbeitsdateien des Connectors in Ruhe lassen. ### Regeln, Archivierung und die Nachvollziehbarkeit Drei weitere PRO-Funktionen sitzen an derselben Stelle im Fluss. Regeln greifen auf Absenderadresse, Empfängername, Betreff oder Anhangsdateiname und leiten die Nachricht weiter, kopieren, löschen oder lenken sie um; sie werden nach der Spamprüfung in Prioritätsreihenfolge ausgewertet, sodass eine Regel [SPAM] -markierte Mail ohne Beteiligung des Mailprogramms in ein Prüfpostfach lenken kann. Die Archivierung legt eine Kopie jeder empfangenen Nachricht in Tages- oder Monatsordnern als rohe .eml -Dateien ab, unabhängig von Exchange, sodass eine Nachricht, die eine spätere Stufe als Spam oder Virus löscht, noch auf der Platte liegt. Und das Log pro Nachricht lässt sich als CSV mit SPAM-Markierung und Virenfund je Nachricht exportieren – so stellt man nach einem Monat fest, ob die Listen Spam oder legitime Absender fangen. ### Wann diese Seite nicht zutrifft Zeigt Ihr MX-Eintrag auf einen filternden Provider oder auf einen Edge-Transport-Server und erreicht Mail Exchange auf diesem Weg, ist die Spam-Entscheidung gefallen, bevor etwas in einem Postfach liegt, und die RBL-Prüfung des Connectors bringt wenig. Dasselbe gilt, wenn der Filter des Providers Spam in einen Ordner sortiert, den der Connector nicht abholt. Die Filterung im Connector verdient ihren Platz dort, wo das Provider-Postfach die einzige Verteidigungslinie ist – die typische Konstellation kleiner Firmen, bei der der MX der Domain beim Hoster bleibt und Exchange die Welt nur durch den Connector sieht. In welcher der beiden Konstellationen Sie sind und warum sich die eine nicht beiläufig mit der anderen mischen lässt, behandelt POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange . ### Einrichtung in POPcon PRO - Antispam: Funktion aktivieren, die mitgelieferten DNS-Blacklists behalten oder die von der Blacklist-Seite ergänzen, und als Aktion zunächst die [SPAM] -Markierung wählen ( Hilfe ). - Die wenigen Absender, die nie gefiltert werden sollen, als @domain -Einträge in die eigene Whitelist aufnehmen; bekannte Spam-Domains auf dieselbe Weise in die Blacklist. - Antivirus: Engine aktivieren, für infizierte Mail den Badmail-Ordner oder eine Adresse für die verpackte Umleitung wählen und auf demselben Reiter Signaturdatum und Abonnementlaufzeit prüfen ( Hilfe ). - Eine Regel im Mailprogramm oder im Connector für markierte Mail einrichten; nach einigen Wochen das CSV-Log lesen und entscheiden, ob aus Markieren Umleiten werden soll. - Den POPcon-Programmordner von jedem Echtzeit-Scanner auf dem Host ausnehmen. Auf der Exchange-Seite braucht es dafür nichts Zusätzliches: Der Empfangsconnector, der die SMTP-Sitzung des Connectors annimmt, ist der aus POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange abholen . Ob ein Catch-all-Postfach oder ein Postfach je Benutzer abgeholt wird, macht für die Filterung keinen Unterschied – siehe Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer . ### Symptome und was sie bedeuten | Symptom | Ursache | Abhilfe | | --- | --- | --- | | Spamprüfung dauert 30 Sekunden pro Nachricht | Eine nicht mehr existierende Blacklist oder ein toter DNS-Server in der Routerliste; fehlgeschlagene Abfragen laufen in Timeouts | Liste entfernen; nur einen funktionierenden DNS-Server im Router ( Knowledge Base ) | | Seit gestern ist jede Nachricht mit [SPAM] markiert | DNS antwortet auf Namen, die sich nicht auflösen dürfen; jede Abfrage sieht aus wie ein Treffer | Ping-Test mit umgekehrter IP; DNS-Konfiguration korrigieren ( Knowledge Base ) | | Eine Blacklist wird als fehlerhaft gemeldet und nicht benutzt | Die Liste hat für 192.168.1.1 geantwortet, oder ihr DNS-Name löst sich nicht auf, obwohl ihre Website erreichbar ist | Mit Ping testen; Liste ersetzen ( Knowledge Base ) | | Ein legitimer Kunde wird als Spam markiert | Die IP des sendenden Servers oder der Pool seines Providers steht auf einer Liste | @kundendomain in die Whitelist; das Log zeigt, welche Liste ausgelöst hat | | *@spammer.com in der Blacklist fängt nichts | Einträge sind Teilzeichenketten, keine Muster | @spammer.com verwenden ( Knowledge Base ) | | Spam kommt an, obwohl Exchange Verbindungsfilterung hat | Die Verbindungsfilterung beurteilt die IP des Connector-Hosts und existiert nur auf Edge Transport | Header-IPs im Connector prüfen; bei Bedarf inhaltsbasierte Agents auf dem Postfachserver aktivieren | | Download hängt; der Postmaster erhält Meldungen über verschwundene Dateien | Ein Virenscanner auf dem Host entfernt die temporären Dateien des Connectors | Programmordner von der Echtzeitprüfung ausnehmen ( Knowledge Base ) | | Antivirus-Signaturen werden nicht mehr aktualisiert | Kein HTTP-Zugriff vom Host, oder Proxy nicht eingetragen | HTTP für den Dienst zulassen; Proxy auf der Seite „Verbindung“ eintragen ( Knowledge Base ) | ### Häufige Fragen ### Filtert der Exchange-eigene Spamschutz Mail, die ein POP3-Connector zustellt? Nur zum Teil. Microsofts Verbindungsfilter-Agent, die Komponente, die IP-Sperrlistenanbieter (RBLs) abfragt, gibt es nur auf Edge-Transport-Servern, und er entscheidet anhand der IP-Adresse des verbindenden Mailservers. Bei Mail aus einem Connector ist das der Connector-Host, nicht der ursprüngliche Absender; eine RBL-Prüfung auf dem Exchange sieht die Spamquelle also nicht. Die inhaltsbasierten Agents lassen sich auf Postfachservern aktivieren; der Malware-Agent ist dort standardmäßig aktiv und prüft Connector-Mail wie jede andere. ### Wie funktioniert eine RBL-Prüfung im Connector? Der Connector liest die IP-Adressen aus den Received-Headern der abgeholten Nachricht und fragt bei jeder konfigurierten DNS-Blacklist nach, ob eine Adresse gelistet ist. Die Abfrage ist eine DNS-Auflösung eines Namens aus der umgekehrten IP-Adresse und dem Listennamen; eine Antwort heißt gelistet, keine Antwort heißt nicht gelistet. Der Inhalt der Nachricht spielt bei dieser Prüfung keine Rolle. Ist eine Adresse gelistet, wird die Nachricht je nach eingestellter Aktion markiert, umgeleitet oder gelöscht. ### Warum dauert die Spamprüfung plötzlich 30 Sekunden oder markiert alles als Spam? Beide Symptome zeigen auf DNS, nicht auf die Mail. Eine Blacklist, die es nicht mehr gibt, oder ein toter DNS-Server in der Liste des Routers macht aus jeder Abfrage, die eigentlich fehlschlagen soll, einen Timeout; weil die meisten Abfragen für legitime Mail fehlschlagen müssen, wird die Prüfung langsam. Die Knowledge Base nennt einen Ping-Test mit umgekehrter IP gegen bl.spamcop.net, der in Sekunden zeigt, ob die Abfragen sich richtig verhalten. Die Lösung: defekte Listen entfernen und die DNS-Liste im Router auf einen funktionierenden Server kürzen. ### Markieren, umleiten oder löschen: womit fange ich an? Markieren. Die Blacklist-Seite von POPcon PRO empfiehlt, vermuteten Spam zunächst nur mit [SPAM] im Betreff zu kennzeichnen, normal zuzustellen und mit einer Regel im Mailprogramm in einen Ordner zu verschieben, den man von Zeit zu Zeit durchsieht. Löschen im Connector ist endgültig, und Echtzeit-Blacklists erzeugen Fehlalarme, etwa wenn ein gemeinsam genutzter IP-Pool eines Providers missbraucht wurde. Die Umleitung in ein Prüfpostfach ist der Mittelweg. ### Was passiert mit einer Nachricht, die einen Virus enthält? POPcon PRO prüft jede Nachricht samt Anhängen, bevor etwas an Exchange übergeben wird. Für eine infizierte Nachricht gilt die eingestellte Aktion: in den Badmail-Ordner verschieben, in eine Warnmeldung verpackt an eine Adresse umleiten oder löschen. Die Signaturen werden automatisch aktualisiert; die Prüfung auf neue Signaturen läuft täglich oder stündlich. Der Malware-Agent von Exchange prüft die Nachricht im Transport ein zweites Mal; das kostet nichts und fängt, was eine Engine übersieht. Mehr im Exchange-Mailfluss-Ratgeber , auf der POPcon PRO -Produktseite, der POPcon PRO Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: Antispam and antivirus for POP3/IMAP-collected mail before it reaches Exchange . --- ## Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer? Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/catch-all-postfach-oder-einzelpostfaecher Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung ### Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer – was funktioniert mit Exchange besser? Ein Catch-all-Postfach (Multidrop) sammelt alle Nachrichten einer Domäne in einem POP3-Konto; der Connector muss die Empfänger aus den Kopfzeilen lesen, um jede Nachricht dem richtigen Exchange-Postfach zuzustellen. Einzelpostfächer machen die Zustellung exakt, kosten aber ein Konto pro Benutzer. In der Praxis entscheiden zwei Dinge: ob Ihr Provider den ursprünglichen Empfänger in den Kopfzeilen erhält, und wie viele Benutzer und Mailinglisten Sie haben. Dieser Ratgeber vergleicht beide Varianten und zeigt, wie POPcon mit jeder umgeht. Aktualisiert am 2026-09-15 Beide Modelle enden an derselben Stelle: Ein Connector-Dienst holt das Provider-Postfach nach Zeitplan ab und übergibt jede Nachricht per SMTP an Exchange (die Einrichtung steht im Ratgeber POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen ). Der Unterschied liegt darin, woher der Connector erfährt, für wen die Nachricht bestimmt ist. ### Begriffe Catch-all-Postfach. Der Provider liefert Mail für beliebig@ihrefirma.de in ein einziges POP3- oder IMAP-Konto. Der Connector wertet die Kopfzeilen jeder abgeholten Nachricht aus (To:, CC: und eine Reihe nicht genormter Felder, die Provider hinzufügen), um die gemeinten Empfänger zu ermitteln, und liefert jede Nachricht ins passende Exchange-Postfach. Manche Provider nennen das Sammelpostfach, Multidrop-, Domain- oder Wildcard-Postfach. Einzelpostfach. Der Provider führt ein POP3- oder IMAP-Konto je Adresse. Der Connector liefert alles aus diesem Konto an einen festen Exchange-Empfänger, den Sie festlegen, unabhängig von den Adressen in den Kopfzeilen. ### Catch-all oder Einzelpostfächer: der Vergleich | Kriterium | Catch-all-Postfach (Multidrop) | Ein Postfach pro Benutzer | | --- | --- | --- | | Zustellgenauigkeit | Hängt von den Kopfzeilen ab, die der Provider erhält; korrekt bei normaler To:/CC:-Mail, unsicher bei BCC und Listen | Exakt: jede Nachricht geht an den festgelegten Empfänger | | BCC-Empfänger | Nur zustellbar, wenn der Provider den ursprünglichen Empfänger in einer Kopfzeile wie X-Original-To oder Delivered-To vermerkt; sonst nicht zuzuordnen | Immer zugestellt | | Mailinglisten | Der Listenserver entfernt häufig die Abonnentenadresse; solche Mail landet beim Postmaster | Immer zugestellt; das Listenabonnement kann ein eigenes Postfach bekommen | | Mail an mehrere Ihrer Benutzer | Der Provider legt unter Umständen eine Kopie je Empfänger ab; der Connector muss die Kopien erkennen und nur einmal zustellen | Jedes Postfach enthält seine eigene Kopie | | Fremde Empfänger in derselben Nachricht | Müssen über die akzeptierten Empfängerdomänen herausgefiltert werden, sonst weist Exchange sie ab | Kein Thema: der Empfänger steht fest | | Unbekannte Empfänger in Ihrer Domäne | Der Connector muss entscheiden: an den Postmaster umleiten oder Exchange einen Unzustellbarkeitsbericht senden lassen | Kommt nicht vor: der Provider nimmt nur Mail für existierende Adressen an | | Zu verwaltende Konten | Ein Konto, keine Änderung bei Ein- und Austritten | Ein Konto je Benutzer, beim Provider und im Connector anzulegen | | Kosten beim Provider | Ein Postfach | Ein Postfach je Benutzer, je nach Tarif des Providers | | Konfiguration im Connector | Ein Konto mit den akzeptierten Empfängerdomänen und optional einer Umleitungsadresse | Ein Konto je Benutzer mit der Exchange-Zieladresse | ### Warum die Catch-all-Verteilung scheitern kann: BCC, Mailinglisten und entfernte Kopfzeilen Ein Catch-all-Postfach funktioniert nur so gut wie die Kopfzeilen, die der Provider durchreicht. Zwei Fälle machen regelmäßig Probleme, und keiner davon ist die Eigenheit eines bestimmten Connectors: - BCC. Aus offensichtlichen Gründen steht der BCC-Empfänger nicht in den normalen Kopfzeilen. Die meisten Provider-Mailserver fügen für ihn eine zusätzliche, nicht genormte Kopfzeile hinzu, und ein Connector, der dieses Feld kennt, stellt korrekt zu. Diese Zusatzfelder sind aber von Server zu Server verschieden, und unter Umständen (Mailserver dazwischen und deren Konfiguration) wird die BCC-Information vollständig entfernt, bevor die Nachricht den Connector erreicht. Dann kann kein POP3-Connector sie verteilen ( Knowledge Base: Mail an BCC-Empfänger wird nicht zugestellt ). - Mailinglisten. Bei Mailinglisten steht der eigentliche Empfänger häufig nicht im To:-Feld, und die Abonnentenadresse kann unterwegs verloren gehen. Enthält keine Kopfzeile einen Empfänger in Ihrer Domäne, hat die Nachricht keinen lokalen Empfänger und geht an den Postmaster ( Knowledge Base: Mail an Mailinglisten kommt nicht beim richtigen Empfänger an ). Der praktische Test: Öffnen Sie die Kopfzeilen einer fehlgeleiteten Nachricht (in Outlook: Datei › Eigenschaften, Feld Internetkopfzeilen) und suchen Sie ein Feld, das den gemeinten Empfänger noch nennt. Gibt es eines, lässt sich der Connector meist darauf einstellen; gibt es keines, hilft nur ein eigenes Postfach für diesen Benutzer oder diese Liste. ### Was mit Nachrichten geschieht, die der Connector nicht zuordnen kann Bei einem Catch-all-Postfach muss der Connector zusätzlich zwei Situationen behandeln, die ein Einzelpostfach nie sieht. Die erste ist eine Nachricht an mehrere Personen, von denen einige außerhalb Ihrer Domäne sitzen: Die SMTP-Übergabe braucht jeden Empfänger einzeln, und Exchange würde für jede fremde Adresse den Postmaster benachrichtigen oder dem Absender eine automatische Unzustellbarkeitsnachricht schicken. Genau dafür gibt es die Liste der akzeptierten Empfängerdomänen : Der Connector übergibt Exchange nur die Empfänger in Domänen, die Sie als Ihre eigenen eintragen ( warum die akzeptierten Domänen wichtig sind ). Eine Nachricht ohne jeden Empfänger in einer akzeptierten Domäne geht mit dem Protokolleintrag, dass sie keine lokalen Empfänger hat, an den Postmaster ( Knowledge-Base-Artikel ). Die zweite ist eine Nachricht an eine Adresse Ihrer Domäne, die es in Exchange nicht gibt, etwa ein ausgeschiedener Mitarbeiter oder ein Tippfehler. Exchange antwortet im Normalfall mit einem Unzustellbarkeitsbericht. Ein Connector kann solche Mail stattdessen an ein Postfach Ihrer Wahl umleiten, zum Beispiel an den Postmaster oder einen Administrator ( Knowledge-Base-Artikel ). Was Sie bevorzugen, ist eine Frage der Richtlinie: Der Unzustellbarkeitsbericht informiert den Absender sofort, die Umleitung lässt erst einen Menschen auf die Nachricht schauen. ### Empfehlung - Einzelpostfächer, wenn der Provider sie zu vertretbaren Kosten anbietet. Die Zustellung ist exakt, BCC und Mailinglisten funktionieren, und es gibt nichts zu filtern. Der Preis ist ein Konto je Benutzer und etwas mehr Verwaltung bei Personalwechseln. - Catch-all nur bei einem Provider, der eine Zustellkopfzeile hinzufügt. Vermerkt der Provider den ursprünglichen Empfänger in einer Kopfzeile wie X-Original-To, Delivered-To oder X-RCPT-TO, verteilt ein Catch-all-Postfach fast alle Mail korrekt und ist deutlich weniger Pflegeaufwand. Testen Sie es mit einer BCC-Nachricht, bevor Sie sich darauf verlassen. - Beides mischen, wo nötig. Ein Catch-all-Konto für die Domäne plus Einzelpostfächer für ein Mailinglisten-Abonnement oder für den einen Benutzer, dessen Mail immer wieder ohne Empfängerkopfzeilen ankommt, ist eine ganz normale Konfiguration. Spam- und Virenfilterung ist in beiden Konstellationen dieselbe Aufgabe: Der Connector sieht die vollständige Nachricht mit ihren Received -Headern, bevor er etwas an Exchange übergibt – dort gehören Echtzeit-Blacklist-Prüfung, Markierung und Anhangsscan hin, siehe Spam- und Virenfilter für per POP3/IMAP abgeholte Mail, bevor sie Exchange erreicht . ### So behandelt POPcon die beiden Postfachtypen In POPcon hat jedes POP3- oder IMAP-Konto einen Postfachtyp . Ein Einzelpostfach liefert alle aus diesem Konto abgeholten E-Mails an einen festen internen Empfänger, unabhängig von den Adressen in den Kopfzeilen. Ein Catch-all-Postfach wird Nachricht für Nachricht ausgewertet: POPcon liest nicht nur To: und CC:, weil diese Felder den eigentlichen Empfänger häufig nicht enthalten, sondern eine längere Liste von Kopfzeilen, darunter X-Original-To, Delivered-To, X-RCPT-TO, X-Envelope-To und Received; die vollständige Liste steht auf der Konfigurationsseite Erweitert. POPcon PRO hat in Version 4.6.2 X-FORWARDED-FOR in diese Liste aufgenommen ( Versionsgeschichte ). Für Catch-all-Konten tragen Sie Ihre Domäne ohne @ in das Feld Akzeptierte Empfängerdomänen ein; nur Empfänger in diesen Domänen werden an Exchange weitergeleitet. Eine Umleitungsadresse auf derselben Seite erhält Nachrichten, deren Empfänger in Exchange nicht aufgelöst werden können, während der Postmaster von der Registerkarte Allgemein die Nachrichten bekommt, die in keiner akzeptierten Domäne einen Empfänger haben. Kommt eine Nachricht in mehreren Kopien an, weil sie an mehrere Ihrer Benutzer ging, stellt POPcon sie aus der ersten Kopie an alle Empfänger zu und verwirft die weiteren Kopien mit derselben Message-ID ( Knowledge-Base-Artikel ). Ein Catch-all-Detail aus der Knowledge Base: Die Catch-all-Adresse selbst ( catchall@ihrefirma.de ) taucht meist ebenfalls in den Kopfzeilen auf und ist eine gültige Adresse Ihrer Domäne, sodass jede Nachricht zusätzlich in dieses Postfach zugestellt würde. Die Knowledge Base (englisch) beschreibt die Option auf der Seite Erweitert, die diese Adresse aus den gefundenen Empfängern entfernt. Wenn Sie das zum ersten Mal einrichten: Die vier Schritte, einschließlich der akzeptierten Domänen und des Empfangsconnectors auf der Exchange-Seite, stehen im Ratgeber POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen ; die Testversion gibt es auf der POPcon-Downloadseite . ### Häufige Fragen ### Warum bekommen BCC-Empfänger ihre Kopie aus einem Catch-all-Postfach nicht? Ein BCC-Empfänger steht absichtlich nicht in den sichtbaren Kopfzeilen To: und CC:. Ob ein Connector die Nachricht trotzdem zustellen kann, hängt vom Provider ab: Viele Mailserver vermerken den ursprünglichen Empfänger in einer nicht genormten Kopfzeile wie X-Original-To, Delivered-To oder X-RCPT-TO, und POPcon wertet diese Felder aus. Hat ein Server dazwischen diese Information entfernt, kann kein POP3-Connector den BCC-Empfänger ermitteln; die einzige zuverlässige Abhilfe ist dann ein eigenes Postfach für den betroffenen Benutzer. ### Warum landet Mail von einer Mailingliste beim Postmaster? Listenserver tragen im Feld To: meist die Listenadresse ein und entfernen die Adresse des Abonnenten oft, bevor die Nachricht im Provider-Postfach ankommt. Enthält keine Kopfzeile einen Empfänger in einer Ihrer akzeptierten Domänen, leitet POPcon die Nachricht an den Postmaster weiter und protokolliert, dass sie keine lokalen Empfänger hat. Prüfen Sie die Kopfzeilen einer solchen Nachricht auf ein erhaltenes Empfängerfeld; gibt es keines, abonnieren Sie die Liste über ein eigenes POP3- oder IMAP-Postfach und richten Sie dieses Konto als Einzelpostfach ein. ### Wozu dient das Feld für die akzeptierten Empfängerdomänen? Eine Nachricht an mehrere Personen, etwa an Ihren Kollegen und an einen Ansprechpartner in einer anderen Firma, trägt alle Adressen in ihren Kopfzeilen. Exchange würde die fremden Adressen abweisen oder Unzustellbarkeitsberichte erzeugen. Die Liste der akzeptierten Empfängerdomänen, eingetragen ohne das @-Zeichen, sagt dem Connector, welche Domänen Ihre eigenen sind; nur diese Empfänger werden an Exchange übergeben. Die Liste gilt nur für Catch-all-Postfächer; ein Einzelpostfach liefert immer an den einen Empfänger, den Sie festlegen. ### Kann ich beide Postfachtypen in einer Installation mischen? Ja. Jedes POP3- oder IMAP-Konto in POPcon hat seinen eigenen Postfachtyp. Eine typische Einrichtung verwendet ein Catch-all-Konto für die Firmendomäne und Einzelpostfächer für ein Mailinglisten-Abonnement oder für einen Benutzer, bei dessen Provider die Empfängerkopfzeilen fehlen. Alle Konten werden nach demselben Zeitplan abgeholt und über denselben Empfangsconnector an Exchange übergeben. Mehr zum eingehenden Mailfluss in den Exchange-Ratgebern oder in der Knowledge Base . In English: Catch-all (multidrop) mailbox vs one POP3 mailbox per user . --- ## Exchange-Größenlimits: Mails über 10 MB kommen nicht an Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-groessenlimit-pop3-connector Language: de Exchange-Ratgeber › Authentifizierung und SMTP-Fehler ### Nachrichten über 10 MB kommen nicht an: Größenlimits zwischen POP3-Connector und Exchange Wenn große Nachrichten zwischen dem Provider-Postfach und Exchange verschwinden, liegt die Grenze fast immer in Exchange selbst – am Empfangsconnector, in den Transporteinstellungen der Organisation oder am Postfach – und nicht am Connector. Exchange setzt das restriktivste dieser Limits durch. Ein POP3-/IMAP-Connector wie POPcon hat keine eigene Größengrenze; eine Nachricht, die Exchange wegen ihrer Größe ablehnt, bleibt im Ordner TOOLARGE des Connectors liegen und kann erneut zugestellt werden, sobald das Limit angehoben ist. Aktualisiert am 2026-10-02 Das Verhalten von Exchange auf dieser Seite stammt aus Microsoft Learn und ist dort für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition dokumentiert; die Connector-Seite stammt aus der Knowledge Base zu POPcon , deren Artikel zu diesem Thema für Exchange 2003 bis 2016 geschrieben wurden, und aus unseren Exchange-Konfigurationsanleitungen. Wo beide Quellen unterschiedliche Standardwerte nennen, stehen beide da. ### Wo Exchange die Größe einer Nachricht begrenzt Microsofts Referenz ist der Artikel Grenzwerte für Nachrichtengröße und -empfänger in Exchange Server . Er führt Grenzwerte auf vier Ebenen auf – Organisation, Connector, Server und Postfach. Für Mail, die ein Connector per SMTP an Exchange übergibt, zählen drei davon und zusätzlich das Limit für den Nachrichtenkopf: | Grenzwert | Standardwert laut Microsoft (2016, 2019, SE) | Exchange Admin Center | Exchange-Verwaltungsshell | | --- | --- | --- | --- | | Organisation: maximale Größe einer empfangenen Nachricht | 10 MB | Nachrichtenfluss › Empfangsconnectors › Weitere Optionen › Einstellungen für Organisationstransport › Registerkarte Grenzwerte › Maximale Größe für empfangene Nachricht | Set-TransportConfig , Parameter MaxReceiveSize | | Organisation: maximale Größe einer gesendeten Nachricht | 10 MB | Dieselbe Registerkarte, maximale Größe für gesendete Nachrichten | Set-TransportConfig , Parameter MaxSendSize | | Empfangsconnector: maximale Größe einer Nachricht | 36 MB | Nachrichtenfluss › Empfangsconnectors › Bearbeiten › Allgemein › maximale Größe für empfangene Nachrichten (MB) | Set-ReceiveConnector , Parameter MaxMessageSize | | Empfangsconnector: maximale Größe aller Kopfzeilenfelder | 256 KB | Nicht verfügbar | Set-ReceiveConnector , Parameter MaxHeaderSize | | Empfänger: maximale Größe einer Nachricht an ein Postfach | Unbegrenzt | Empfänger › Postfächer › Bearbeiten › Postfachfeatures › Einschränkungen der Nachrichtengröße › Empfangene Nachrichten | Set-Mailbox , Parameter MaxReceiveSize | | Nachrichtenflussregel: Größe der Nachricht oder eines Anhangs | Nicht konfiguriert | Nachrichtenfluss › Regeln , Bedingung auf die Nachrichtengröße oder die Größe einer Anlage | Set-TransportRule , Parameter MessageSizeOver , AttachmentSizeOver | Den Pfad zu den Organisationseinstellungen nennt unsere Knowledge Base so für Exchange 2013 und 2016; Microsofts deutsche Seite ist maschinell übersetzt und schreibt die Beschriftungen etwas anders. Die Cmdlets und Parameter sind in allen Sprachen gleich. Zwei Einzelheiten der Organisationsgrenzwerte werden leicht übersehen, und beide betreffen Mail von außen. Erstens gelten sie für anonyme, nicht authentifizierte Absender – und genau so liefert ein Connector ein: POPcon übergibt die Nachrichten per unauthentifiziertem Standard-SMTP an Exchange, wie es ein Mailserver aus dem Internet täte. Zweitens wendet Exchange laut Microsoft bei eingehenden Nachrichten externer Absender den Organisationsgrenzwert für die maximale Größe gesendeter Nachrichten an, während die maximale Empfangsgröße beim internen Empfänger geprüft wird; die Größe einer Nachricht muss innerhalb der Grenzwerte sowohl für den Absender als auch für den Empfänger liegen. Wer nur einen der beiden Organisationswerte anhebt, hat den anderen womöglich weiter im Weg. ### Woher die 10 MB kommen Die Zahl taucht an drei Stellen auf – deshalb fällt das Problem meist genau bei dieser Größe auf: - Die Grenzwerte der Organisation. Microsoft nennt für Exchange 2016, 2019 und SE 10 MB als Standardwert sowohl für die maximale Empfangsgröße als auch für die maximale Sendegröße der Organisation. - Der Empfangsconnector älterer Versionen. Der Knowledge-Base-Artikel Mein Exchange 2007/2010 akzeptiert keine Mails größer 10 MB nennt 10240 KB als Voreinstellung der maximalen Nachrichtengröße am Empfangsconnector, und die Konfigurationsanleitung für Exchange 2013 ändert denselben Wert beim Einrichten des Connectors auf 100 MB. Für Exchange 2016 und neuer steht in Microsofts Tabelle 36 MB. Verlassen Sie sich bei einem Server, der seit Jahren läuft, auf keine der beiden Zahlen, sondern lesen Sie den Wert aus (Schritt 1 unten). - Der POP3-Connector des SBS. Für Windows SBS 2008 hat Microsoft dokumentiert, dass SMTP dort höchstens 10 MB große Nachrichten verarbeitet und der POP3-Connector größere Nachrichten deshalb gar nicht erst abholt; er protokolliert ein Ereignis mit dem Rat, die Nachricht von Hand herunterzuladen oder zu löschen oder die von Exchange akzeptierte Größe zu erhöhen ( archivierte SBS-2008-Dokumentation , englisch). Mehr zu diesem Connector unter Der SBS-POP3-Connector und sein Nachfolger . Erreicht ist das Limit außerdem früher, als sein Name vermuten lässt. Microsoft: Durch die Base64-Codierung wird die Nachricht um ca. 33 % größer, der angegebene Wert sollte daher ca. 33 % über der Nachrichtengröße liegen, die tatsächlich gelten soll. Das Beispiel dort ist ein Limit von 64 MB, das eine realistische maximale Nachrichtengröße von etwa 48 MB ergibt. Im selben Verhältnis ist ein Limit von 10 MB bei rund 7,5 MB Anhängen erreicht. ### Welches Limit gewinnt – und wo die Nachricht hängen bleibt Microsofts Regel ist kurz: Durchgesetzt wird die restriktivste Beschränkung; die einzige Frage ist, wo sie durchgesetzt wird. Für Mail, die ein Connector zustellt, entscheidet dieser zweite Halbsatz über das Schicksal der Nachricht, denn sie kann an zwei Stellen scheitern, und die verhalten sich verschieden: | Wo die Nachricht abgelehnt wird | Was geschieht | Wer es merkt | Wo die Nachricht danach ist | | --- | --- | --- | --- | | Am Empfangsconnector, während der SMTP-Sitzung | Exchange lehnt die Nachricht ab, während der Connector sie übergibt. POPcon legt sie im Unterordner TOOLARGE ab ( Knowledge Base ) | Niemand, solange keiner in den Ordner oder ins Logfile schaut: Der Absender erfährt nichts, denn POPcon kann selbst keine Unzustellbarkeitsnachrichten ins Internet schicken | Als Datei in TOOLARGE, bereit für eine erneute Übertragung | | Nach der Annahme durch den Empfangsconnector: Grenzwert der Organisation oder des Postfachs | Exchange nimmt die Nachricht an, bestätigt den Empfang und prüft danach die Größe. Wird das Limit überschritten, sendet Exchange selbst eine Unzustellbarkeitsnachricht an den Absender ( Artikel ) | Der Absender, durch die Unzustellbarkeitsnachricht | Von Exchange abgewiesen; der Absender muss sie nach dem Anheben des Limits noch einmal schicken | Mit den Standardwerten, die Microsoft für 2016 und neuer nennt – 36 MB am Empfangsconnector, 10 MB für die Organisation –, passiert eine Nachricht zwischen diesen beiden Werten den Connector und wird danach abgewiesen. Microsoft beschreibt genau diese Anordnung für einen Server, der direkt aus dem Internet empfängt, als Verschwendung von Systemressourcen und empfiehlt, die Limits überall gleich zu halten oder dort restriktiver zu setzen, wo Nachrichten in die Organisation gelangen. Hinter einem POP3-Connector gibt es einen Grund, es umgekehrt zu lassen; er steht unten unter Wenn der Absender es erfahren soll . Das Postfachlimit hat noch eine Eigenschaft, die für Verwirrung sorgt. Limits zwischen authentifizierten Absendern und Empfängern – in der Regel internen – sind von den Größenbeschränkungen der Organisation ausgenommen; ein Postfach kann also größere Nachrichten erlauben als die Organisation. Diese Ausnahme gilt aber nur für Nachrichten zwischen authentifizierten Absendern und Empfängern. In Microsofts Beispiel liegt das Organisationslimit bei 10 MB und die Marketingabteilung ist auf 50 MB eingestellt: Diese Benutzer können untereinander große Nachrichten austauschen, nicht aber mit Absendern und Empfängern im Internet. Mail von einem Connector kommt anonym an und fällt unter den zweiten Teil dieses Satzes. ### Limits anheben und wartende Nachrichten zustellen - Geltende Limits auslesen. Microsoft gibt je Ebene einen Befehl an. Organisation: Get-TransportConfig | Format-List MaxReceiveSize,MaxSendSize,MaxRecipientEnvelopeLimit . Connectoren: Get-ReceiveConnector | Format-Table Name,Max*Size,MaxRecipientsPerMessage . Ein Postfach: Get-Mailbox | Format-List MaxReceiveSize,MaxSendSize,RecipientLimits . Der niedrigste Wert, den Sie finden, hält die Mail auf. - Neuen Wert festlegen. Rechnen Sie die Codierung ein: etwa 33 Prozent über der größten Nachricht, die Sie annehmen wollen. Die Konfigurationsanleitungen und die Knowledge Base setzen den Empfangsconnector auf 100 MB (102400 KB). - Limit des Empfangsconnectors anheben. Bearbeiten Sie im Exchange Admin Center den Empfangsconnector, der die Sitzungen des Connectors annimmt, und ändern Sie auf der Registerkarte Allgemein die maximale Größe für empfangene Nachrichten; die Konfigurationsanleitung für Exchange 2013 zeigt den Dialog. In der Shell ist es das Cmdlet Set-ReceiveConnector mit dem Parameter MaxMessageSize , zum Beispiel Set-ReceiveConnector "Default Frontend " -MaxMessageSize 100MB . Für Exchange 2007 und 2010 nennt die Knowledge Base get-receiveconnector | select identity,maxmessagesize zum Anzeigen und set-receiveconnector "Connector Name" -maxmessagesize 50MB zum Ändern; in der Konsole steht der Wert auf der Seite Allgemein des Connectors unter Serverkonfiguration › Hub-Transport . Der Artikel rät, die Änderung an allen Empfangsconnectoren außer dem Client-Connector vorzunehmen – auch an einem SBS-Fax-Connector, falls vorhanden, weil dann dieser und nicht der Default-Connector für Mail vom selben Rechner zuständig ist. Wie Exchange den zuständigen Connector auswählt, steht unter Welcher Empfangsconnector antwortet? - Grenzwerte der Organisation anheben. Im Exchange Admin Center: Nachrichtenfluss › Empfangsconnectors › Weitere Optionen › Einstellungen für Organisationstransport › Grenzwerte . In der Shell: Set-TransportConfig mit MaxReceiveSize und MaxSendSize . Ändern Sie beide, aus dem oben genannten Grund. Bei Exchange 2007 und 2010 liegt die Einstellung unter Organisationskonfiguration › Hub-Transport › Globale Einstellungen › Transporteinstellungen , Feld Maximale Empfangsgröße . - Postfach prüfen, wenn nur ein Empfänger betroffen ist. Der Standard ist unbegrenzt; ein Wert, den jemand vor Jahren gesetzt hat, zeigt sich im Get-Mailbox -Befehl aus Schritt 1 und wird mit Set-Mailbox , Parameter MaxReceiveSize , oder in den Postfacheigenschaften unter den Einschränkungen der Nachrichtengröße geändert. - Wartende Nachrichten zustellen. Verschieben Sie die Maildateien aus dem POPcon-Ordner TOOLARGE in den Ordner PICKUP (alle Ordner liegen im POPcon-Programmverzeichnis). POPcon übernimmt sie zu Beginn des nächsten Mailzyklus und überträgt sie zusammen mit den neu heruntergeladenen E-Mails ( Anleitung ). Nachrichten, die Exchange erst nach der Annahme abgewiesen hat, liegen nicht in diesem Ordner: Ihre Absender haben eine Unzustellbarkeitsnachricht erhalten und müssen neu senden. Für Exchange 2003 nennt der Knowledge-Base-Artikel Es kommen nur E-Mails kleiner als 10 MB durch die drei Stellen im Exchange System Manager und im Active Directory. ### Wenn der Absender es erfahren soll Eine Nachricht, die in TOOLARGE wartet, ist nicht verloren – aber außerhalb Ihres Hauses weiß niemand, dass sie nicht angekommen ist. Wenn zu große Mails lieber an den Absender zurückgehen sollen, beschreibt die Knowledge Base den Weg ( Wie kann ich dem Absender eine Unzustellbarkeitsnachricht schicken, wenn die E-Mail zu groß ist? ): POPcon selbst kann keine Unzustellbarkeitsnachrichten ins Internet schicken – dafür müsste es die Zugangsdaten zum SMTP-Relayserver Ihres Providers kennen –, Exchange kann es. Setzen Sie das Limit am Empfangsconnector sehr hoch, im Artikel 100 MB, damit zu große Mails nicht schon dort abgelehnt werden; dann gilt das Limit, das Sie in den Transporteinstellungen der Organisation oder am Postfach setzen (nach Microsofts Hinweis oben: maximale Empfangs- und Sendegröße auf denselben Wert). Exchange nimmt die Nachricht vom Connector an und bestätigt den Empfang, stellt danach die Überschreitung fest und sendet selbst die Unzustellbarkeitsnachricht an den Absender. Das ist das Gegenteil von Microsofts allgemeinem Rat, so früh wie möglich abzulehnen, und der Unterschied liegt im Zustellweg. Liefert ein Mailserver aus dem Internet direkt ein, erreicht eine frühe Ablehnung den sendenden Server, und der informiert seinen Benutzer. Holt ein Connector die Mail aus einem Provider-Postfach, hat der sendende Server seine Arbeit längst beendet; eine Ablehnung am Empfangsconnector erreicht nur den Connector. Was Sie vorziehen – die Nachricht ohne Benachrichtigung in TOOLARGE oder eine Unzustellbarkeitsnachricht ohne Nachricht –, entscheiden Sie für Ihre Organisation; mit den Limits lässt sich beides einstellen. Dieselbe Entscheidung für unbekannte Empfänger und Abwesenheitsnotizen und den Rückweg des Berichts zum Absender beschreibt der Ratgeber Unzustellbarkeitsberichte für externe Absender hinter einem POP3-Connector . ### Symptome und das Limit dahinter | Symptom | Limit dahinter | Lösung | | --- | --- | --- | | Große Nachrichten kommen nie an, der Absender erfährt nichts, in TOOLARGE sammeln sich Dateien | Empfangsconnector, MaxMessageSize | Schritte 3 und 6 | | Der Absender erhält eine Unzustellbarkeitsnachricht mit Status 5.3.4, „Message size exceeds fixed maximum message size“ | Ein Größenlimit; laut Microsoft kann dieser Fehler vom Quell- oder vom Zielsystem erzeugt werden ( DSNs und NDRs in Exchange Server ) | Schritt 1, um den niedrigsten Wert zu finden, dann Schritte 3 und 4 | | Der Absender erhält eine Unzustellbarkeitsnachricht mit Status 5.2.3, „RESOLVER.RST.RecipSizeLimit; message too large for this recipient“ | Das Limit des Empfängers | Schritt 5 | | 552 5.3.4 Header size exceeds fixed maximum size , Nachricht in BADMAIL | Nicht die Nachrichtengröße, sondern die Größe des Nachrichtenkopfs, MaxHeaderSize am Empfangsconnector | Knowledge-Base-Artikel ; die Zeile in der Tabelle der Exchange-SMTP-Fehlercodes | | Auf Windows SBS 2008 mit dem eingebauten POP3-Connector: Die Nachricht bleibt im Provider-Postfach, ein Ereignis wird protokolliert | Die 10-MB-Regel des Connectors | Nachricht von Hand herunterladen oder löschen oder das Exchange-Limit erhöhen, wie das Ereignis rät; Vergleich mit einem aktuellen Connector | Die Antwort, die Exchange dem Connector gegeben hat, steht im Logfile, bei POPcon in der Datei POPconSrv.log im Programmverzeichnis. Die vollständige Einrichtung des Empfangsconnectors finden Sie unter POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange abholen . ### Häufige Fragen ### Begrenzt der POP3-Connector selbst die Größe einer Nachricht? POPcon nicht. Laut Knowledge Base hat POPcon keine eingebaute Grenze für die Mailgröße und verarbeitet auch sehr große E-Mails über 100 MB; kommen nur Nachrichten unter 10 MB an, ist ein Grenzwert in Exchange zu niedrig gesetzt. Beim POP3-Connector des SBS 2008 war das anders: Er holte Nachrichten über 10 MB laut Microsoft gar nicht erst ab. ### Welche Größenlimits gelten standardmäßig in Exchange Server 2016, 2019 und SE? Microsoft nennt 10 MB für die maximale Empfangsgröße und 10 MB für die maximale Sendegröße der Organisation, 36 MB für einen Empfangsconnector, 10 MB für einen Sendeconnector und keine Begrenzung am Postfach. Durchgesetzt wird immer das restriktivste Limit. Unsere Knowledge Base und die Konfigurationsanleitungen, geschrieben für Exchange 2007 bis 2013, nennen 10 MB (10240 KB) als Voreinstellung des Empfangsconnectors – lesen Sie deshalb die Werte Ihres eigenen Servers aus, bevor Sie etwas ändern. ### Warum wird ein Anhang abgelehnt, der kleiner ist als das Limit? Anhänge werden Base64-codiert übertragen, und Microsoft beziffert den Zuwachs mit ungefähr 33 Prozent: Ein Limit muss etwa 33 Prozent über der Nachrichtengröße liegen, die tatsächlich durchkommen soll. Microsofts Beispiel ist ein Limit von 64 MB, das eine realistische maximale Nachrichtengröße von etwa 48 MB ergibt. Im selben Verhältnis ist ein Limit von 10 MB bei rund 7,5 MB Anhängen erreicht. ### Sind die Nachrichten im Ordner TOOLARGE verloren? Nein. POPcon legt eine Nachricht, die Exchange während der SMTP-Übertragung wegen ihrer Größe abgelehnt hat, als Datei im Unterordner TOOLARGE ab und bewahrt sie dort auf. Wenn das Limit in Exchange angehoben ist, verschieben Sie die Dateien aus TOOLARGE in den Ordner PICKUP; POPcon übernimmt sie zu Beginn des nächsten Mailzyklus und überträgt sie zusammen mit den neu heruntergeladenen E-Mails. ### Ich habe das Limit an einem Postfach erhöht. Warum werden große Mails aus dem Internet weiter abgelehnt? Weil für sie weiterhin die Grenzwerte der Organisation gelten. Microsoft nimmt Nachrichten zwischen authentifizierten Absendern und Empfängern, in der Regel internen, von den Größenbeschränkungen der Organisation aus; ein höheres Postfachlimit wirkt daher für interne Mail. Für Nachrichten anonymer Absender – so kommen Internet-Mail und die von einem POP3-Connector zugestellte Mail an – gelten die Organisationsgrenzwerte. Heben Sie auch diese an. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der Produktseite POPcon , der POPcon-Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: Messages over 10 MB are not arriving . --- ## Exchange: 'A matching connector cannot be found' beheben Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-kein-passender-sendeconnector Language: de Exchange-Ratgeber › Ausgang: Sendeconnectoren und Smarthosts ### Exchange: „A matching connector cannot be found to route the external recipient“ – Ursachen und Lösung Exchange Server legt eine Nachricht mit dem letzten Fehler „A matching connector cannot be found to route the external recipient“ (sinngemäß: Für den externen Empfänger wurde kein passender Connector gefunden) in die Warteschlange „Unreachable“ (Nicht erreichbar), wenn kein aktivierter Sendeconnector, der vom Active-Directory-Standort des sendenden Servers aus sichtbar ist, mit seinem Adressraum die Domäne des Empfängers abdeckt. Typische Ursachen sind ein Connector ohne den Adressraum * , ein deaktivierter Connector, ein bereichsbezogener Connector an einem anderen Standort oder ein Adressraum, der anders greift als gedacht. Mit der Nachricht und dem Empfänger ist alles in Ordnung; der Routingtabelle fehlt lediglich der Ausgang für diese Domäne. Aktualisiert am 2026-09-19 ### Was die Meldung bedeutet Für jeden externen Empfänger muss Exchange genau einen Sendeconnector auswählen. Microsoft beschreibt das Verfahren in Connectorauswahl beim externen Nachrichtenrouting (gilt für Exchange 2016, 2019 und die Subscription Edition). Zuerst scheiden Connectoren aus, deren Größenbeschränkung kleiner ist als die Nachricht. Übrig bleiben nur Connectoren, die alle drei Bedingungen erfüllen: - Der Connector ist aktiviert. - Der Connector ist nicht bereichsbezogen, oder sein Bereich ist der lokale Active-Directory-Standort. - Der Connector hat einen Adressraum, der zur E-Mail-Adresse des Empfängers passt. Bleibt diese Liste leer, gilt laut Microsoft: „Wenn kein passender Connector für einen SMTP-Adressraum vorhanden ist, wird der Empfänger als nicht erreichbar markiert“, und die Nachricht wandert in die Warteschlange Unreachable. Dort bleibt sie liegen; der Absender erhält zu diesem Zeitpunkt keine Rückmeldung. Die Dokumentation der Warteschlangen beschreibt diese Warteschlange als Ablage für Nachrichten, die nicht an ihr Ziel geroutet werden können, typischerweise nach Konfigurationsänderungen, die den Routingpfad verändert haben. Das deckt sich mit der Praxis: Die Meldung erscheint fast immer, kurz nachdem jemand einen Sendeconnector angelegt, gelöscht, deaktiviert oder auf einen Standort beschränkt hat. ### Die Ursachen – und woran Sie sie erkennen | Ursache | Woran Sie sie erkennen | Lösung | | --- | --- | --- | | Kein Connector mit dem Adressraum * | Mail an wenige Domänen geht hinaus, alles andere hängt. Die Connectoren führen nur einzelne Domänen auf. | Einen Connector mit dem Adressraum * für die übrige Internet-Mail anlegen oder * an einem vorhandenen Connector ergänzen. Für ihre Domänen gewinnen weiterhin die spezifischeren Connectoren. | | Der Connector ist deaktiviert | Enabled steht auf False . Nur aktivierte Connectoren fließen in Routingentscheidungen ein; ein deaktivierter Connector zählt wie keiner. | Set-SendConnector "Name" -Enabled $true oder den Connector im EAC unter Nachrichtenfluss → Sendeconnectors aktivieren. | | Bereichsbezogener Connector an einem anderen AD-Standort | IsScopedConnector ist True , und die Quellserver stehen an einem anderen Standort als der Server, auf dem die Nachricht wartet. Ein bereichsbezogener Connector ist für Exchange-Server anderer Standorte unsichtbar und wird dort nicht berücksichtigt. | Den Bereich aufheben (EAC: Registerkarte zur Bereichsdefinition des Connectors; Shell: -IsScopedConnector $false ) oder einen Connector anlegen, den der betroffene Standort sieht. | | Der Adressraum passt nicht zur Empfängerdomäne | contoso.com deckt genau diese Domäne ohne Subdomänen ab; für user@mail.contoso.com gibt es damit keinen Treffer. Erst *.contoso.com umfasst die Domäne samt allen Subdomänen. Dokumentiert sind die Formen * , Domäne und *. Domäne. Ein Adressraum ist eine Zieldomäne, keine E-Mail-Adresse. | Den Adressraum auf eine der drei dokumentierten Formen korrigieren. | | Kein nutzbarer Quellserver | Microsoft verlangt mindestens einen Postfachserver oder Edge-Transport-Server als Host des Connectors. Nach einer Migration steht dort mitunter nur noch ein Server, den es nicht mehr gibt. | Einen aktuellen Postfachserver am Connector eintragen (EAC oder -SourceTransportServers ). | Schreibweise und Bereichsregel stehen in Sendeconnectors in Exchange Server (Microsofts deutsche Seite trägt den maschinell übersetzten Titel „Senden von Connectors“). Zwei naheliegende Verdächtige sind es dagegen nicht: Eine Größenbeschränkung am Connector führt zu einem Unzustellbarkeitsbericht, wenn die Nachricht für alle Connectoren zu groß ist, nicht zu dieser Meldung. Und die Kosten entscheiden nur zwischen Connectoren, die bereits passen; hohe Kosten machen einen Connector nie unbenutzbar. ### Prüfung in der Exchange-Verwaltungsshell Ein Befehl zeigt alle Einstellungen, die an der Entscheidung beteiligt sind ( Get-SendConnector ): Get-SendConnector | Format-List Name,Enabled,AddressSpaces,IsScopedConnector,SourceTransportServers,MaxMessageSize Lesen Sie die Ausgabe mit der Empfängerdomäne einer hängenden Nachricht im Kopf: Gibt es einen aktivierten Connector, dessen AddressSpaces den Eintrag * oder die Domäne des Empfängers enthält? Ist er nicht bereichsbezogen, oder stehen seine Quellserver am selben Standort wie der Server, auf dem die Nachricht wartet? Danach lohnt der Blick in die Warteschlange selbst: Get-Queue -Identity Mailbox01\Unreachable | Format-List Identity,Status,MessageCount,LastError Get-Message -Queue Mailbox01\Unreachable | Format-Table FromAddress,Subject,LastError Ersetzen Sie Mailbox01 durch den Namen Ihres Servers. Die Empfängerdomänen der wartenden Nachrichten verraten, welcher Adressraum fehlt. Hängt die gesamte externe Mail, suchen Sie den * -Connector; hängt eine einzelne Domäne, suchen Sie einen Connector, der diese Domäne beansprucht und deaktiviert, anderswo bereichsbezogen oder ohne Subdomänen-Platzhalter geschrieben ist. ### Wenn ein zweiter Connector dazwischenfunkt Am meisten Verwirrung stiftet ein Connector, der eigentlich gar nicht beteiligt sein sollte. Exchange bevorzugt den genauesten Adressraum : Für julia@marketing.contoso.com nennt Microsoft die Reihenfolge marketing.contoso.com , dann *.contoso.com , dann * . In diesen Vergleich gelangt ein Connector aber nur, wenn er die drei Bedingungen oben erfüllt. Ein spezifischer Connector, der deaktiviert oder auf einen anderen Standort beschränkt ist, gewinnt also nicht erst und scheitert dann; er wird schlicht übergangen, und die Mail fällt auf den * -Connector zurück, sofern es einen gibt. Gibt es keinen, ist die Domäne nicht erreichbar. Auch der umgekehrte Fall kommt vor: Ein alter Test-Connector mit spezifischem Adressraum, der aktiviert ist, nimmt Ihrem Hauptconnector die Mail für diese Domäne weg und schickt sie an einen Smarthost, der sie längst nicht mehr annimmt. Das ergibt eine Zustellwarteschlange im Status „Wiederholen“, nicht die Warteschlange Unreachable; diesen Unterschied sollten Sie klären, bevor Sie etwas ändern. Sind Sie unsicher, welchen Connector Exchange verwendet, deaktivieren Sie die Verdächtigen nacheinander und beobachten Sie, in welche Warteschlange die nächste Testnachricht läuft. ### Nach der Korrektur: die wartende Mail auf den Weg bringen Exchange übergibt die Warteschlange Unreachable von selbst erneut an das Kategorisierungsmodul, sobald es eine Konfigurationsänderung erkennt, sofern die Warteschlange nicht angehalten wurde. Liegen die Nachrichten einige Minuten nach Ihrer Änderung noch dort, übermitteln Sie sie erneut. Microsofts Verfahren für Warteschlangen halten fest, dass die Warteschlangenanzeige das nicht kann, und nennen für genau diesen Fall den Befehl: Retry-Queue -Identity Mailbox01\Unreachable -Resubmit $true Beim erneuten Übermitteln gehen die Nachrichten zurück in die Übermittlungswarteschlange, und das Kategorisierungsmodul trifft mit den korrigierten Connectoren eine neue Routingentscheidung. Nachrichten im Status „Angehalten“ bleiben dabei liegen; setzen Sie diese zuerst fort. ### Dieselbe Meldung mit einem Relay wie MultiSendcon Wer ausgehende Mail über ein lokales Relay nach Absender routet, betreibt Exchange mit einem einzigen Sendeconnector. Damit ist die Meldung leicht ausgelöst und ebenso leicht behoben. MultiSendcon nimmt die gesamte ausgehende Mail von Exchange auf 127.0.0.1 , Port 2500, über einen Connector mit dem Adressraum SMTP:* entgegen und wählt das Provider-Relay je Absender selbst. Das Installationsprogramm legt diesen Connector deaktiviert und mit den Kosten 100 an, damit die Mail weiter über den bisherigen Connector läuft, während Sie die Relay-Konten eintragen ( Installationsanleitung ). Zwei Fehler führen geradewegs in die Warteschlange Unreachable: - Der alte Connector wird gelöscht oder deaktiviert, bevor der MultiSendcon-Connector aktiviert ist. Dann gibt es keinen aktivierten Connector mehr, und jeder externe Empfänger ist nicht erreichbar. Aktivieren Sie den Connector und setzen Sie die Kosten auf 1. - Der Connector wurde nie angelegt, etwa weil PowerShell-Remoting bei der Installation abgeschaltet war. Legen Sie ihn mit dem Befehl aus dem Knowledge-Base-Artikel MultiSendcon-Sendeconnector manuell anlegen an und setzen Sie danach die Kosten auf 1. Die Kosten 100 allein lösen die Meldung nicht aus: Solange der Connector aktiviert und der einzige mit * ist, verwendet Exchange ihn. Die Kosten zählen erst, wenn daneben noch ein älterer * -Connector aktiviert ist; dann gewinnt der niedrigere Wert, und deshalb verlangt die Anleitung die Änderung von 100 auf 1. Wie mehrere Connectoren und mehrere Smarthosts zusammenspielen, beschreibt der Ratgeber Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019 ; warum Exchange einen Connector nicht nach Absender wählen kann, steht in Exchange-Sendeconnectoren routen nach Empfängerdomäne, nicht nach Absender . MultiSendcon können Sie 30 Tage lang testen: zum Download . ### Häufige Fragen ### Muss ich die Nachrichten nach der Korrektur des Sendeconnectors neu senden? In der Regel nicht. Laut Microsoft Learn übergibt Exchange die Nachrichten der Warteschlange Unreachable automatisch erneut an das Kategorisierungsmodul, sobald eine Konfigurationsänderung erkannt wird, es sei denn, ein Administrator hat die Warteschlange angehalten. Liegen die Nachrichten nach der Änderung weiterhin dort, übermitteln Sie die Warteschlange in der Exchange-Verwaltungsshell erneut: Retry-Queue -Identity \Unreachable -Resubmit $true. Mit der Warteschlangenanzeige geht das nicht; Microsoft dokumentiert das erneute Übermitteln von Warteschlangen ausschließlich für die Shell. ### Kann eine Größenbeschränkung am Sendeconnector diese Meldung auslösen? Diese Meldung nicht. Ein Sendeconnector, dessen maximale Nachrichtengröße kleiner ist als die Nachricht, scheidet zwar aus der Auswahl aus, Microsoft dokumentiert für diesen Fall aber ein anderes Ergebnis: Überschreitet die Nachricht die Größenbeschränkung aller Connectoren, erhält der Absender einen Unzustellbarkeitsbericht. Die Warteschlange Unreachable und die Meldung zum fehlenden Connector sind das Ergebnis, wenn kein aktivierter, sichtbarer Connector einen Adressraum hat, der zum Empfänger passt. ### Warum bleibt nur Mail an eine bestimmte Domäne hängen, während alles andere hinausgeht? Dann arbeitet ein Connector ohne den Adressraum *. Exchange berücksichtigt nur Connectoren, deren Adressraum zur Empfängerdomäne passt. Führen Ihre Connectoren einzelne Domänen auf, etwa partner.example und *.contoso.com, hat jedes andere Ziel schlicht keinen Connector. Die übliche Korrektur ist ein Connector mit dem Adressraum * für die gesamte übrige Internet-Mail neben den spezifischen; für die aufgeführten Domänen gewinnt weiterhin der genauere Treffer. ### Ich setze MultiSendcon ein. Welcher Sendeconnector muss vorhanden sein? Ein Sendeconnector mit dem Adressraum SMTP:*, der an den Smarthost 127.0.0.1 auf Port 2500 zustellt. Das Installationsprogramm von MultiSendcon legt ihn deaktiviert und mit den Kosten 100 an, damit Ihre Mail weiter über den bisherigen Connector läuft, während Sie die Relay-Konten einrichten. Wer den alten Connector entfernt oder deaktiviert, bevor der MultiSendcon-Connector aktiviert ist, hat keinen aktivierten Connector mehr für externe Domänen, und jede ausgehende Nachricht landet mit dieser Meldung in der Warteschlange Unreachable. Aktivieren Sie den Connector und setzen Sie die Kosten auf 1. Mehr zum ausgehenden Mailfluss in den Exchange-Ratgebern oder in der Knowledge Base . In English: Exchange: “A matching connector cannot be found to route the external recipient” . --- ## Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019 einrichten Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-mehrere-smarthosts Language: de Exchange-Ratgeber › Ausgang: Sendeconnectoren und Smarthosts ### Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019: je Empfängerdomäne (Bordmittel) und je Absender (mit Relay) Exchange unterstützt mehrere Smarthosts mit Bordmitteln nur nach Empfängerdomäne: ein Sendeconnector je Ziel-Adressraum mit eigenem Smarthost und Kosten; Routing nach Absender braucht einen zusätzlichen Relay-Hop. Dieser Ratgeber zeigt beide Einrichtungen Schritt für Schritt, die Befehle zur Kontrolle und eine Tabelle, mit der Sie entscheiden, welcher Weg zu Ihrer Situation passt. Aktualisiert am 2026-09-17 ### Zuerst klären: Welches „mehrere“ ist gemeint? „Mehrere Smarthosts“ beschreibt zwei verschiedene Anforderungen, und nur für eine davon hat Exchange eine Einstellung. - Verschiedene Ziele, verschiedene Smarthosts. Mail an einen Partner, die Konzernmutter oder ein bestimmtes Land soll über ein eigenes Gateway hinausgehen, alles Übrige über die normale Route. Entscheidend ist der Empfänger. Das erledigt Exchange mit eigenen Sendeconnectoren (Weg A). - Verschiedene Absender, verschiedene Smarthosts. Mail von firma-a.example soll über Provider A mit Login A hinausgehen, Mail von firma-b.example über Provider B mit Login B, weil jeder Provider nur für die Adressen seiner eigenen Kunden weiterleitet. Entscheidend ist der Absender. Dafür hat Exchange keine Einstellung; es braucht einen zusätzlichen Relay-Hop (Weg B). Warum das so ist, erklärt der Ratgeber Exchange-Sendeconnectoren routen nach Empfängerdomäne, nicht nach Absender . Dieselbe Frage beantwortet die Wissensdatenbank seit Jahren in Kurzform: Exchange 2010: mehrere Smarthosts anlegen . ### Wie Exchange unter mehreren Sendeconnectoren auswählt Microsoft dokumentiert die Auswahl unter Connectorauswahl beim externen Nachrichtenrouting . Für eine Nachricht an einen externen Empfänger verwirft Exchange zuerst alle Connectoren, deren Größenlimit kleiner ist als die Nachricht. Danach bleiben nur Connectoren übrig, die aktiviert sind, vom lokalen Active-Directory-Standort aus sichtbar sind (ohne Bereichsbeschränkung oder auf diesen Standort beschränkt) und einen Adressraum haben, der zur Empfängeradresse passt. Aus dieser Liste gewinnt der Connector mit dem genauesten Adressraum . Microsofts Beispiel: Für julia@marketing.contoso.com lautet die Reihenfolge marketing.contoso.com , dann *.contoso.com , dann * . Erst wenn zwei Connectoren gleich genau passen, entscheiden die Kosten (niedriger ist besser), danach die Anzahl der Hops und zuletzt der Connectorname. Die Schreibweise des Adressraums ist kurz ( Sendeconnectors in Exchange Server ): * steht für alle Domänen, contoso.com für genau diese Domäne ohne Subdomänen, *.contoso.com für die Domäne samt allen Subdomänen. In der Exchange-Verwaltungsshell lautet die vollständige Form Typ:Adressraum;Kosten , zum Beispiel SMTP:*;1 ; die Kosten reichen von 1 bis 100, der niedrigere Wert ist die bessere Route ( New-SendConnector ). Passt überhaupt kein aktivierter, sichtbarer Connector zur Empfängerdomäne, wartet die Nachricht in der Warteschlange Unreachable; Ursachen und Lösung stehen im Ratgeber „A matching connector cannot be found to route the external recipient“ . ### Weg A: ein Smarthost je Empfängerdomäne – nur mit Exchange Grundlage ist Microsofts Anleitung Erstellen eines Sendeconnectors zur Weiterleitung ausgehender E-Mails über einen Smarthost (Exchange 2016, 2019 und Subscription Edition). Der archivierte Artikel Konfigurieren eines dedizierten Sendeconnectors für eine bestimmte Domäne beschreibt dasselbe Prinzip für Exchange 2010. - Standardroute behalten. Sie brauchen einen Sendeconnector mit dem Adressraum * für alle übrige externe Mail, mit DNS-Zustellung oder Ihrem üblichen Smarthost. Auf den meisten Servern gibt es ihn bereits. - Dedizierten Connector anlegen. Im Exchange Admin Center unter Nachrichtenfluss > Sendeconnectors einen neuen Connector hinzufügen. Vergeben Sie einen sprechenden Namen, wählen Sie den Typ Benutzerdefiniert , dann E-Mail über Smarthosts weiterleiten , und tragen Sie den Smarthost als IP-Adresse oder FQDN ein. Wählen Sie die Authentifizierung, die der Smarthost verlangt; bei einem Login nehmen Sie die Standardauthentifizierung mit TLS-Verschlüsselung ( Offer basic authentication only after starting TLS ) statt der einfachen Standardauthentifizierung, die Benutzername und Kennwort im Klartext sendet. - Adressraum festlegen. Tragen Sie die Empfängerdomäne als SMTP-Adressraum ein, zum Beispiel partner.example , oder *.partner.example einschließlich der Subdomänen, mit Kosten 1. Die Option für einen bereichsbezogenen Sendeconnector bleibt aus, sofern der Connector nicht bewusst nur in einem Active-Directory-Standort sichtbar sein soll. Quellserver wählen, fertigstellen. - Wiederholen Sie das für jedes Ziel, das einen eigenen Smarthost braucht. Jeder dedizierte Connector muss eine andere Empfängerdomäne tragen. Dasselbe in der Exchange-Verwaltungsshell, in der von Microsoft dokumentierten Syntax: New-SendConnector -Name "Partner via Gateway" -AddressSpaces "SMTP:partner.example;1" -Custom -DNSRoutingEnabled $false -SmartHosts gateway.partner.example -SmartHostAuthMechanism None New-SendConnector -Name "Smarthost zum Internet" -AddressSpaces * -Custom -DNSRoutingEnabled $false -SmartHosts 192.168.3.2 -SmartHostAuthMechanism None So sehen Sie, woraus Exchange auswählt: Get-SendConnector | Format-List Name,Enabled,AddressSpaces,SmartHosts,Port,IsScopedConnector,SourceTransportServers Senden Sie danach eine Nachricht an die Partnerdomäne und eine an eine beliebige andere Domäne. Microsofts eigene Kontrolle ist dieselbe: Testnachricht senden und bei Bedarf die Protokollierung des Sendeconnectors einschalten, um die Sitzung zu sehen. Weil der genauere Adressraum unabhängig von den Kosten gewinnt, übernimmt der Partner-Connector die Mail an partner.example , obwohl der * -Connector dieselben Kosten von 1 hat. Zwei Details, die Zeit sparen. Ein Sendeconnector darf mehrere Smarthosts enthalten, aber sie sind Alternativen für eine Route und teilen sich eine Authentifizierungseinstellung – das ist Ausfallsicherheit, kein Weg zu zwei Providern. Und zwei Connectoren mit dem Adressraum * teilen Ihre Mail nicht auf; der mit den niedrigeren Kosten wird für alles bevorzugt. ### Weg B: ein Smarthost je Absender – mit einem Relay hinter einem einzigen Connector Wenn der Smarthost vom Absender abhängen soll, behält Exchange genau einen Sendeconnector und übergibt alles an ein lokales Relay, das die Absender kennt. MultiSendcon ist dieses Relay: ein Windows-Dienst, der Mail von Exchange auf einem alternativen Port annimmt (für Exchange ist er ein gewöhnlicher Smarthost) und sie an das SMTP-Konto verteilt, das zum Absender gehört. Die vollständige Anleitung mit Bildern ist die MultiSendcon-Installationsanleitung ; in Kürze: - Installieren. Führen Sie den Installer von der Download-Seite auf dem Exchange-Server aus. Er startet den Dienst und legt in Exchange einen Sendeconnector namens MultiSendcon mit dem Adressraum * , Port 2500 und Kosten von 100 an; bis Sie so weit sind, läuft alle Mail weiter über Ihre bisherigen Connectoren. Kann der Installer den Connector nicht anlegen, genügt ein Befehl ( Wissensdatenbank: den MultiSendcon-Sendekonnektor manuell erstellen ): new-sendconnector -name MultiSendcon -Addressspaces "SMTP:*;100" -port 2500 -SmarthostAuthMechanism none -smarthosts 127.0.0.1 - Master relay. Im MultiSendcon Administrator unter Configure > Master relay wählen Sie die lokale IP-Adresse, auf der der Dienst lauscht, und belassen den Port bei 2500. Beschränken Sie die IP-Adressen, die sich verbinden dürfen, damit das Relay von außen nicht nutzbar ist. - Je Provider ein SMTP-Konto. Auf der Seite Relay servers legen Sie mit Add Relay Server für jeden Smarthost ein Konto an: Servername, Port (üblich 25, 587 oder 465; auf 465 wird SSL automatisch aktiviert), Benutzername und Kennwort sowie den Absenderfilter , der bestimmt, wer das Konto benutzt: *@firma-a.example für eine ganze Domäne oder benutzer@firma-b.example für eine einzelne Adresse. Ein leerer Filter passt auf jeden Absender. Passen mehrere Konten, gewinnt der oberste Eintrag; setzen Sie Einzeladressen deshalb über ihre Domäne. Zwei Konten mit derselben Maske werden in Listenreihenfolge versucht, das ergibt ein primäres und ein Ausweich-Relay. Add Direct DNS legt einen Eintrag an, der per MX-Abfrage direkt beim Mailserver des Empfängers zustellt – nützlich als Rückfall für Adressen, auf die kein Relay-Konto passt. (Die verlinkten Hilfeseiten sind englisch.) - NDR handling. Tragen Sie als SMTP-Server den Namen oder die IP-Adresse Ihres Exchange-Servers ein, damit Unzustellbarkeitsberichte für Mail, die ein Provider ablehnt, zum Absender oder zu einem Postmaster zurückfinden. - Jedes Konto testen mit dem eingebauten SMTP-Kontotest . Verwenden Sie eine Absenderadresse, die zum Absenderfilter des Kontos passt, und verfolgen Sie die Antwort des Providers im Protokoll des Administrators. - Exchange umschalten. Setzen Sie am Sendeconnector MultiSendcon die Adressraumkosten von 100 auf 1 (aktivieren Sie den Connector, falls Exchange ihn als deaktiviert anzeigt) und ersetzen Sie den Smarthost 127.0.0.1 durch die IP-Adresse, die Sie auf der Seite Master relay gewählt haben. In der Shell: Set-SendConnector MultiSendcon -AddressSpaces "SMTP:*;1" -SmartHosts . Senden Sie aus jeder Absenderdomäne eine Nachricht und verfolgen Sie sie im Administrator-Protokoll bis zum richtigen Konto. ### Weg A und Weg B im Vergleich | | A: je Empfängerdomäne (nur Exchange) | B: je Absender (Exchange + Relay) | | --- | --- | --- | | Was den Smarthost bestimmt | Die Domäne des Empfängers, über den Adressraum des Connectors | Adresse oder Domäne des Absenders, über die Absendermaske des Kontos; auf Wunsch zusätzlich der Empfänger | | Sendeconnectoren in Exchange | Einer je Ziel plus der * -Connector | Einer ( * , Port 2500, Kosten 1) | | Zugangsdaten | Eine Authentifizierungseinstellung je Connector | Ein Login je SMTP-Konto, beliebig viele Konten | | Reihenfolge der Auswertung | Genauester Adressraum, dann Kosten, Hops, Connectorname | Listenreihenfolge auf der Seite Relay servers; der oberste Treffer gewinnt | | Ausweichroute | Zweiter Connector mit demselben Adressraum und höheren Kosten | Zweites Konto mit derselben Absendermaske unter dem ersten | | Wo Sie testen | Testnachricht plus Protokoll des Sendeconnectors | Kontotest plus Protokoll im MultiSendcon Administrator | | Zusätzliche Software | Keine | Ein Windows-Dienst auf dem Exchange-Server | | Typischer Einsatz | Partner-Gateway, Filter-Appliance für bestimmte Ziele | Mehrere Firmen oder Domänen auf einem Server, jede mit eigenem Provider-Relay | Beide Wege vertragen sich. Ein dedizierter Connector für partner.example gewinnt für dieses Ziel weiterhin, weil sein Adressraum genauer ist als das * des MultiSendcon-Connectors; alles andere geht an das Relay und wird dort nach Absender sortiert. ### Häufige Fragen ### Können zwei Sendeconnectoren beide den Adressraum * haben? Ja, Exchange lässt das zu, aber es bewirkt nicht, was die meisten Administratoren erwarten. Beide Connectoren passen dann mit derselben Genauigkeit auf jeden externen Empfänger, und Exchange nimmt den mit den niedrigeren Adressraumkosten. Microsoft beschreibt die Kosten als Mittel zur Optimierung des Nachrichtenflusses und zur Fehlertoleranz, wenn derselbe Adressraum auf mehreren Connectoren liegt: Sie erhalten eine bevorzugte Route und eine zweite dahinter, und zwar für alle Mail. Nach Absenderdomäne wird dabei nichts aufgeteilt, denn der Absender gehört nicht zu den Auswahlkriterien. ### Was passiert, wenn ich zwei Smarthosts in einen Sendeconnector eintrage? Ein Sendeconnector kann mehrere Smarthosts enthalten, als IP-Adresse oder FQDN, und Exchange behandelt sie als Alternativen für dieselbe Route. Sie teilen sich die eine Authentifizierungseinstellung des Connectors: Microsoft weist in der Anleitung für dedizierte Sendeconnectoren darauf hin, dass bei mehr als einem Smarthost alle denselben Benutzernamen und dasselbe Kennwort akzeptieren müssen. Zwei Provider mit zwei verschiedenen Logins passen deshalb nicht auf einen Connector; sie brauchen je einen eigenen Connector oder ein Relay, das die Zugangsdaten je Provider hält. ### Muss ich meinen alten Sendeconnector deaktivieren, wenn der MultiSendcon-Connector dazukommt? Nicht zwingend. Der MultiSendcon-Installer legt seinen Connector mit dem Adressraum * und Kosten von 100 an; es ändert sich also nichts, bis Sie die Kosten auf 1 setzen. Ab dann wird er einem vorhandenen *-Connector mit höheren Kosten vorgezogen, und der alte Connector bleibt als zweite Route bestehen. In die Routingentscheidung gehen nur aktivierte Connectoren ein: Wenn Sie sicher sein wollen, dass keine Mail am Relay vorbeigeht, deaktivieren Sie den alten Connector, sobald Ihre Tests sauber sind. Connectoren mit einem genaueren Adressraum, etwa für eine Partnerdomäne, gewinnen weiterhin gegen * und arbeiten wie bisher. ### Funktioniert das auch mit Exchange 2013, Exchange 2010 oder SBS 2011? Der Weg mit Bordmitteln ist ein Sendeconnector je Ziel-Adressraum. Microsofts aktuelle Anleitung gilt für Exchange 2016, 2019 und die Subscription Edition und verwendet das Exchange Admin Center; der archivierte Artikel für Exchange 2010 beschreibt dieselben Schritte in der Exchange-Verwaltungskonsole. Für das Routing je Absender nennen die Systemvoraussetzungen von MultiSendcon Exchange Server 2019, 2016, 2013, 2010, 2007, 2003 und 2000 einschließlich aller Small-Business-Server-Ausgaben, die Produktseite zusätzlich Exchange Server SE. Mehr zum ausgehenden Mailfluss im Exchange-Ratgeber oder in der Wissensdatenbank . In English: Multiple smart hosts in Exchange 2016/2019 . --- ## Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-pop3-connector-eingebaut Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung ### Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? Nein. Exchange Server 2013, 2016, 2019 und Exchange Server SE enthalten einen POP3- Dienst , über den Clients Exchange-Postfächer per POP3 lesen können, aber keinen Connector, der Mail aus externen POP3- oder IMAP-Postfächern nach Exchange holt. Diese Funktion gab es nur im Windows Small Business Server: SBS 2008 und SBS 2011 brachten einen POP3-Connector in der SBS-Konsole mit, SBS 2011 war die letzte Version damit. Auf einem eigenständigen Exchange Server übernimmt ein separater Connector-Dienst diese Aufgabe, der die Provider-Postfächer abholt und die Nachrichten per SMTP an Exchange übergibt. Aktualisiert am 2026-09-12 ### Zwei verschiedene Dinge heißen in Exchange „POP3“ Die Verwirrung entsteht, weil ein Wort zwei entgegengesetzte Richtungen des Mailflusses bezeichnet. Wer nach „Exchange POP3“ sucht, bekommt von Microsoft Learn den POP3-Dienst erklärt. Wer fragt, wie die Mail aus den Provider-Postfächern in Exchange kommt, braucht einen Connector – und den hat Exchange nicht. | | POP3-/IMAP4-Dienst von Exchange | POP3-Connector | | --- | --- | --- | | Richtung | Aus Exchange heraus: ein Client liest ein Exchange-Postfach | In Exchange hinein: Provider-Postfächer werden abgeholt und den Exchange-Benutzern zugestellt | | Wer verbindet sich mit wem | Outlook, ein Smartphone oder ein anderes Mailprogramm verbindet sich mit dem Exchange Server auf Port 110 oder 995 | Der Connector verbindet sich mit dem POP3- oder IMAP-Server des Providers und liefert anschließend per SMTP an Exchange ein | | Wo er konfiguriert wird | Exchange-Dienste Microsoft Exchange POP3 und POP3-Back-End , externer FQDN, Port und TLS-Einstellungen; standardmäßig deaktiviert | In einer eigenen Konsole: ein Eintrag je Provider-Postfach mit Server, Anmeldung, Protokoll, Zeitplan und Exchange-Empfänger(n) | | In Exchange 2013, 2016, 2019, SE enthalten | Ja | Nein | | In Windows SBS 2008 / 2011 enthalten | Ja (Exchange 2007 / 2010 im SBS) | Ja, der SBS-POP3-Connector | ### Was der POP3-Dienst von Exchange tatsächlich tut Microsoft beschreibt POP3 und IMAP4 in Exchange Server als Client-Zugriffsprotokolle: Benutzer erreichen ihre Postfächer normalerweise mit Outlook (MAPI), Outlook im Web oder Exchange ActiveSync, und POP3/IMAP4 bleiben für Clients erhalten, die noch darauf angewiesen sind. Die Dienste sind standardmäßig nicht gestartet. Um sie zu nutzen, starten Sie Microsoft Exchange POP3 und Microsoft Exchange POP3-Back-End , stellen sie auf automatischen Start, konfigurieren externen Servernamen, Port und Verschlüsselung und starten die Dienste neu (Microsoft Learn: POP3 und IMAP4 in Exchange Server sowie Aktivieren und Konfigurieren von POP3 auf einem Exchange-Server ). Exchange lauscht auf Port 995 für TLS-verschlüsselte Verbindungen und auf Port 110 für unverschlüsselte oder STARTTLS-Verbindungen. Microsoft merkt außerdem an, dass die POP3- und IMAP4-Funktionen in Exchange 2016 und 2019 im Wesentlichen unverändert gegenüber Exchange 2013 sind. Nichts an dieser Funktion greift auf einen anderen Server zu. Den POP3-Dienst auf Exchange zu aktivieren hilft deshalb nicht bei Mail, die in einem Postfach beim Internetanbieter liegt; es erlaubt lediglich einem POP3-Client, Mail aus Exchange abzuholen. ### Woher die Erinnerung an den „eingebauten Connector“ kommt: Small Business Server Windows Small Business Server bündelte Exchange mit einer Komponente, die der eigenständige Exchange nie hatte. Microsofts Dokumentation zum POP3-Connector von Windows SBS 2008 (englisch) beschreibt ihn genau: Er holt E-Mail aus einem externen POP3-Postfach ab und stellt sie dem Exchange-Postfach eines bestimmten SBS-Benutzers oder einer Verteilergruppe zu, er kann per SSL verbinden, unterstützt die Authentifizierung mit Basic, SPA und APOP und hat eine Registerkarte für den Abrufzeitplan. Viele kleine Firmen haben ihren gesamten Mailempfang ein Jahrzehnt lang so betrieben: Die Domain blieb beim Provider, je Benutzer ein POP3-Postfach oder ein Sammelpostfach für die ganze Domain, und der SBS-Connector leerte sie nach Exchange. Beim Wechsel von SBS 2011 auf Exchange 2013, 2016 oder 2019 auf einem normalen Windows Server kam der POP3-Connector nicht mit (was er konnte und wie ein aktueller Connector im Vergleich abschneidet: Der SBS-POP3-Connector und sein Nachfolger ). Er war eine Funktion der SBS-Konsole, keine Exchange-Funktion. Eine migrierte Exchange-Organisation hat danach den oben beschriebenen POP3- Dienst und keine Möglichkeit, Provider-Postfächer abzuholen. Genau in diesem Moment wird die Frage aus der Überschrift dieses Ratgebers in ein Suchfeld getippt. ### Was Sie stattdessen auf Exchange 2013 bis SE einsetzen Der Ersatz ist ein POP3/IMAP-Connector, der als Windows-Dienst neben dem Exchange Server (oder direkt darauf) läuft. POPcon ist ein Windows-Dienst, der E-Mails aus POP3- und IMAP-Postfächern in Microsoft Exchange Server holt und an die richtigen Postfächer verteilt. Er arbeitet so, wie der SBS-Connector gearbeitet hat – mit den Teilen, die SBS-Betreibern meist gefehlt haben: - Zustellung per Standard-SMTP. POPcon übergibt jede Nachricht über einen Empfangsconnector per SMTP an Exchange, genau wie jeder andere SMTP-Absender. Er nutzt keine Exchange-spezifischen Schnittstellen; deshalb deckt ein Connector Exchange 5.5 bis 2019 und Exchange Server SE, alle SBS-Versionen und andere SMTP-Server wie Lotus Domino/Notes und Tobit David ab (siehe mit welchen Exchange-Versionen POPcon arbeitet und die Systemvoraussetzungen ). - Sammelpostfächer ebenso wie Einzelpostfächer. Bei einem Sammelpostfach für die Domain liest POPcon die Kopfzeilen To:, CC:, X-Envelope-To, Delivered-To und verwandte Felder, ermittelt den eigentlichen Empfänger und stellt jede Nachricht dem passenden Exchange-Postfach zu; für alles, was nicht zuzuordnen ist, gibt es Catch-all-Regeln. - POP3 und IMAP, mit oder ohne TLS, sowie OAuth 2.0 (moderne Authentifizierung) für Microsoft-365- und Gmail-Postfächer, damit der Connector weiterläuft, wenn Provider die reine Passwortanmeldung abschalten. - Beliebig viele Provider-Konten aus einer Installation, jedes mit eigenem Protokoll, eigenen Zugangsdaten, eigenem Abrufintervall und eigenen Verteilregeln. - Läuft auf Windows Server 2012 bis 2025 und Windows 7 bis 11, auf dem Exchange Server selbst oder auf einer separaten Maschine. Auf der Exchange-Seite ist die einzige Vorbereitung ein Empfangsconnector, der SMTP-Verbindungen von der IP-Adresse des Connectors annimmt; der komplette Ablauf von der akzeptierten Domäne bis zum ersten Test steht in POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange 2016, 2019 und SE abholen , die Exchange-Dialoge unter Exchange 2013 / 2016 für den Mailempfang von POPcon einrichten , ältere Anleitungen für Exchange 2010 und SBS 2011 und Exchange 2007 und SBS 2008 stehen daneben. Was ein Upgrade auf Exchange Server SE für einen solchen Connector ändert und was nicht, steht in Exchange Server SE und POP3-/IMAP-Abholung . Mehr über POPcon oder die kostenlose Testversion herunterladen und auf ein einzelnes Provider-Postfach richten, um den Ablauf einmal von Anfang bis Ende zu sehen. ### Wann Sie keinen Connector brauchen Ein POP3-Connector löst eine ganz bestimmte Situation: Die Mail für Ihre Benutzer kommt in Postfächern beim Provider an, und Exchange muss sie dort abholen. Zeigt der MX-Eintrag Ihrer Domain auf Ihren Exchange Server, auf ein vorgeschaltetes Mailgateway oder auf einen gehosteten Filterdienst, der an Exchange weiterleitet, wird eingehende Mail bereits per SMTP zugestellt, und ein Connector bringt nichts mehr. Üblicherweise holen Firmen für eine Übergangszeit weiter per POP3 ab (die alten Provider-Postfächer empfangen noch eine Weile Mail, oder einzelne Adressen lassen sich noch nicht umziehen) und stellen den MX-Eintrag um, sobald jede Adresse auf Exchange liegt. Beide Wege können gleichzeitig auf demselben Server laufen: SMTP für die Domains, deren MX auf Exchange zeigt, der Connector für die Postfächer, die beim Provider bleiben. Der Ratgeber POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange stellt beide Wege im Einzelnen gegenüber. ### Häufige Fragen ### Ist der POP3-Dienst von Exchange dasselbe wie ein POP3-Connector? Nein. Der POP3-Dienst erlaubt einem Mailprogramm wie Outlook oder einem Smartphone, ein Exchange-Postfach per POP3 zu lesen; die Mail fließt aus Exchange heraus zum Client. Ein POP3-Connector meldet sich an einem externen POP3- oder IMAP-Postfach beim Provider an, lädt die Nachrichten herunter und stellt sie in Exchange zu; die Mail fließt in Exchange hinein. Exchange Server enthält das Erste und hat das Zweite nie enthalten. ### Hatte Exchange 2013 oder Exchange 2016 einen POP3-Connector? Nein. Microsoft dokumentiert POP3 und IMAP4 in Exchange 2013, 2016, 2019 und Exchange Server SE ausschließlich als Client-Zugriffsprotokolle. Der POP3-Connector war ein Bestandteil von Windows Small Business Server, nicht von Exchange Server, und wurde für die eigenständigen Exchange-Editionen nie angeboten. ### Kann ich den SBS-POP3-Connector nach der Migration auf einen neueren Exchange weiterverwenden? Nein. Der POP3-Connector gehört zur SBS-Konsole und läuft nur auf dem SBS-Server. Sobald der SBS außer Betrieb geht, muss ein separater Connector-Dienst diese Aufgabe übernehmen: ein Windows-Dienst, der die Postfächer abholt und die Mail per SMTP an den neuen Exchange Server übergibt. ### Brauche ich überhaupt einen POP3-Connector, wenn mein MX-Eintrag schon auf Exchange zeigt? Nein. Zeigt der MX-Eintrag Ihrer Domain auf Ihren Exchange Server (oder auf ein vorgeschaltetes Gateway), wird eingehende Mail per SMTP zugestellt, und es gibt nichts abzuholen. Ein POP3-Connector wird nur für Mail gebraucht, die zuerst in Provider-Postfächern landet: ein Postfach beim Internetanbieter, eine bei IONOS, Strato oder GMX gehostete Domain, ein Gmail- oder Microsoft-365-Postfach oder Adressen, die Sie noch nicht auf einen eigenen MX-Eintrag umstellen können. Mehr zum eingehenden Mailfluss in den Exchange-Ratgebern oder in der Knowledge Base . In English: Does Exchange Server have a built-in POP3 connector? --- ## Exchange-Sendeconnector nach Absender: so geht es trotzdem Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-sendeconnector-nach-absender Language: de Exchange-Ratgeber › Ausgang: Sendeconnectoren und Smarthosts ### Exchange-Sendeconnectoren routen nach Empfängerdomäne, nicht nach Absender — so routen Sie trotzdem nach Absenderadresse Ein Exchange-Sendeconnector wird über die Empfängerdomäne (den Adressraum) und die Kosten ausgewählt, nie über den Absender; um verschiedene Absenderdomänen lokal über verschiedene Smarthosts zu senden, brauchen Sie getrennte AD-Standorte mit bereichsbezogenen Connectoren, einen Transport-Agenten oder ein SMTP-Relay vor Exchange, das nach Absender routet. Dieser Ratgeber erklärt, wie die Connector-Auswahl funktioniert, warum die naheliegenden Umwege scheitern und was die drei echten Wege an Aufwand kosten. Aktualisiert am 2026-09-16 ### Die Frage und die kurze Antwort Die Ausgangslage ist häufig: Ein Exchange Server beherbergt firma-a.de und firma-b.de , oder eine Firmendomäne plus einige Adressen bei einem Hosting-Provider. Jede Domäne hat ihr eigenes Provider-Relay mit eigenem Login, und jeder Provider nimmt nur Mail von den Adressen an, die zu diesem Login gehören. Also legt der Administrator zwei Sendeconnectoren an, einen je Smarthost, und erwartet, dass Exchange für jeden Absender den richtigen benutzt. Das tut es nicht, und keine Einstellung am Connector ändert daran etwas. Microsofts eigene Dokumentation zählt auf, wonach ein Sendeconnector ausgewählt wird, und der Absender steht nicht auf der Liste. In unserer Knowledge Base steht die Antwort seit Exchange 2010 in einem Satz: „mit Bordmitteln“ geht es nicht ( Exchange 2010: mehrere Smarthosts anlegen ). ### Wie Exchange einen Sendeconnector auswählt Laut Microsoft Learn wird der Sendeconnector, der eine Nachricht zu einem Empfänger routet, in der Phase der Routingauflösung der Kategorisierung ausgewählt, und diese Einstellungen zählen ( Sendeconnectors in Exchange Server , E-Mail-Routing in Exchange Server ): | Einstellung | Wirkung | Hängt vom Absender ab? | | --- | --- | --- | | Adressräume | Die Ziel domänen, für die der Connector zuständig ist, etwa * für alle Domänen oder *.contoso.com . Eine Nachricht wird dem Connector mit dem genauesten Adressraum für ihren Empfänger zugeordnet. | Nein | | Kosten | Entscheiden zwischen Connectoren mit demselben Adressraum: Der Connector mit dem niedrigeren Kostenwert wird bevorzugt. | Nein | | Bereich | Ein bereichsbezogener Connector ist nur für Exchange-Server im eigenen Active-Directory-Standort sichtbar; nicht bereichsbezogene Connectoren sieht die ganze Gesamtstruktur. | Nein (hängt vom Standort des sendenden Servers ab) | | Quellserver | Welche Exchange-Server über den Connector zustellen dürfen. | Nein | | Netzwerkeinstellungen | DNS-Zustellung oder ein oder mehrere Smarthosts, dazu die Authentifizierung am Smarthost. | Nein | | Nachrichtengrößenlimit | Connectoren, deren Limit kleiner als die Nachricht ist, werden übersprungen. | Nein | Jede Eingangsgröße der Entscheidung beschreibt das Ziel, die Topologie oder die Nachrichtengröße. Absenderadresse, Absenderdomäne, Postfachdatenbank oder Abteilung werden nicht ausgewertet. Das ist kein Versehen einer bestimmten Version: Die Logik ist laut Microsoft seit Exchange 2010 im Kern unverändert und gilt für Exchange 2013, 2016, 2019 und Exchange Server SE gleichermaßen. ### Warum die naheliegenden Versuche scheitern - Zwei Connectoren mit dem Adressraum * und verschiedenen Smarthosts. Beide beanspruchen jedes Ziel. Exchange löst den Gleichstand über den Kostenwert auf, und nichts an dieser Entscheidung betrachtet den Absender. Mail aller Absender geht an den Connector, der gewinnt, oder an beide, und der Provider, der nur seine eigenen Domänen erwartet, antwortet mit einem Absender- oder Authentifizierungsfehler wie 530 SMTP authentication is required oder einer Ablehnung der Absenderadresse. - Ein Adressraum je Absenderdomäne. Der Adressraum ist die Empfänger domäne. Ein Eintrag firma-b.de macht den Connector für Mail an firma-b.de zuständig, also für Ihre eigene akzeptierte Domäne, die ohnehin intern zugestellt wird. Ein Feld für die sendende Domäne gibt es nicht. - Eine Nachrichtenfluss- (Transport-)Regel. Regeln können eine Nachricht umleiten, ändern, kopieren oder ablehnen und Empfänger hinzufügen, aber sie laufen in einer anderen Phase und können weder einen Connector noch einen Smarthost benennen. Genau das kann der ausgehende Connector in Exchange Online mit seiner Regelbedingung, und genau das kann das lokale Produkt nicht. - Ein zweiter Exchange-Server je Domäne. Hilft nur, wenn die Server in verschiedenen Active-Directory-Standorten stehen (erste Option unten); zwei Server in einem Standort treffen dieselbe Routingentscheidung. ### Die drei Wege, die wirklich funktionieren | Option | So funktioniert es | Was es Sie kostet | | --- | --- | --- | | Getrennte Active-Directory-Standorte mit bereichsbezogenen Connectoren | Jede Absenderdomäne bekommt einen eigenen AD-Standort mit eigenem Exchange-Server und einem bereichsbezogenen Sendeconnector für diesen Provider. Weil ein bereichsbezogener Connector nur im eigenen Standort sichtbar ist, kann Mail, die auf diesem Server eingeliefert wird, nur über ihn hinaus. | Ein Exchange-Server und eine Postfachdatenbank je Domäne, Standortverknüpfungen zu pflegen, und die Benutzer einer Domäne müssen auf diesem Server liegen. Von Microsoft unterstützt, aber schwer für den Fall mit zwei Domänen. | | Eigener Transport-Agent | Ein Routing-Agent in der Transportpipeline prüft den Absender und überschreibt das Routingziel, bevor die Kategorisierung endet. | Code, den Sie selbst schreiben und pflegen, nach jedem Cumulative Update neu testen, und der in der Transportpipeline läuft, wo ein Fehler den gesamten Mailfluss anhält. | | Absenderrouting-Relay vor Exchange | Exchange behält einen Sendeconnector, der alles an einen lokalen Relay-Dienst übergibt. Das Relay gleicht die Absenderadresse mit seinen Regeln ab und liefert über das Provider-Relay mit den Anmeldedaten, die zu diesem Absender gehören. | Ein Dienst, den Sie installieren und konfigurieren. Exchange selbst bleibt unverändert; die Routingregeln liegen im Relay, und die Exchange-Warteschlangenanzeige zeigt die Mail weiterhin beim Verlassen. | Die ersten beiden Optionen sind Microsoft-Mechanismen und auf den oben verlinkten Microsoft-Learn-Seiten beschrieben. Die dritte setzt MultiSendcon um: Es installiert sich als Windows-Dienst auf dem Exchange-Server, lauscht als lokaler Smarthost (standardmäßig auf Port 2500, weil Exchange selbst Port 25 für seine Empfangsconnectoren belegt), und der Installer legt den Sendeconnector an, der Exchange dorthin zeigt. Kann der Installer den Connector nicht anlegen, etwa weil PowerShell-Remoting deaktiviert ist, erledigt das ein Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell ( Knowledge Base: den MultiSendcon-Sendeconnector manuell anlegen ): new-sendconnector -name MultiSendcon -Addressspaces "SMTP:*;100" -port 2500 -SmarthostAuthMechanism none -smarthosts 127.0.0.1 Der Adressraum * mit Kosten 100 macht ihn zum Connector für alle Internet-Mail; setzen Sie die Kosten auf 1, damit er gegen jeden älteren Connector gewinnt. Von da an trifft Exchange genau eine Routingentscheidung, und der absenderabhängige Teil passiert im Relay. ### Was das Relay je Absender entscheidet In MultiSendcon ist jedes Provider-Relay ein SMTP-Konto mit einer Absendermaske: *@firma-a.de für eine ganze Domäne, benutzer@firma-b.de für eine einzelne Adresse oder ein Wildcard-Muster. Jedes Konto trägt seinen eigenen Relay-Server, Port (25, 587 oder 465), Login und seine TLS-Einstellungen, optional einen Empfängerfilter und eine lokale IP-Adresse, von der gesendet wird. Die erste passende Regel in Listenreihenfolge gewinnt, eine einzelne Adresse kann also über ihrer Domänenregel stehen, und zwei Konten mit derselben Maske bilden ein Primär-/Ausweichpaar. Absender, auf die keine Regel passt, laufen über die Master-Relay-Konfiguration oder können an die eigenen Sendeconnectoren von Exchange zurückgegeben werden. Eine Option für einen festen Absender ersetzt die ausgehende Adresse, wo ein Provider nur die Adresse des angemeldeten Kontos akzeptiert, und sie füllt auch den leeren Envelope-Absender, den Exchange bei Unzustellbarkeitsberichten und Abwesenheitsnotizen verwendet und den manche Provider inzwischen ablehnen ( Knowledge Base: IONOS blockiert Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnachrichten ). Derselbe Mechanismus deckt die verwandten Fälle ab: mehrere Firmen auf einem Server, eine Firmendomäne gemischt mit Google-Workspace-Adressen, Massenmail über eine eigene IP aus Reputationsgründen oder ein Ziel, das ein eigenes Relay braucht (empfängerabhängiges Routing). Exchange 2003 bis 2019 und Exchange Server SE werden unterstützt; der Anschluss ist der normale Sendeconnector, es wird kein Transport-Agent und kein Pipeline-Plug-in installiert. ### Exchange Online ist anders Liegen Ihre Postfächer in Exchange Online, brauchen Sie nichts davon: Ein ausgehender Connector kann dort so eingestellt werden, dass er nur benutzt wird, wenn eine Transportregel Nachrichten an ihn umleitet , und die Regel kann auf den Absender prüfen, also ist „Mail dieser Absender über diesen Smarthost“ eine eingebaute Konfiguration ( Bedingtes E-Mail-Routing in Exchange Online ). Dieser Ratgeber behandelt Exchange Server vor Ort, wo diese Option nicht existiert. ### Nächste Schritte - Schritt für Schritt: Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019 zeigt die Einrichtung mit Bordmitteln je Empfängerdomäne und die Relay-Einrichtung je Absender nebeneinander. - Zwei Domänen, zwei Provider: Installieren Sie die 30-Tage-Testversion von MultiSendcon , lassen Sie den Installer den Sendeconnector anlegen, richten Sie je Provider ein SMTP-Konto mit Absendermaske ein und senden Sie aus jeder Domäne eine Testmail. - Nur ein Provider, aber mehrere Logins: dieselbe Einrichtung mit einem Konto je Login. - Das Gesamtbild für zwei Firmen auf einem Server, Eingang und Ausgang: Mehrere Firmen oder Domains auf einem Exchange Server . - Ein Provider, ein Login, aber die Ablehnungen wegen leerem Absender: Die günstigere LITE-Edition ersetzt den leeren Absender und reicht für diesen Fall. Die Provider-Regeln hinter diesen Ablehnungen stehen im Ratgeber IONOS, Strato oder GMX als Smarthost für Exchange . ### Häufig gestellte Fragen ### Kann eine Transportregel in Exchange 2019 den Smarthost festlegen? Nein. Eine Nachrichtenflussregel auf Exchange Server kann eine Nachricht ändern, umleiten oder ablehnen und Empfänger hinzufügen, aber sie kann keinen Sendeconnector und keinen Smarthost auswählen. Die Connector-Auswahl findet in der Routingauflösung der Kategorisierung statt und richtet sich nach Adressräumen, Kosten und Bereich der Sendeconnectoren. In Exchange Online ist das anders: Ein ausgehender Connector kann dort so eingestellt werden, dass er nur benutzt wird, wenn eine Transportregel Nachrichten an ihn umleitet. Deshalb hat dieselbe Frage in der Cloud eine eingebaute Antwort und lokal keine. ### Warum routet ein zweiter Sendeconnector mit dem Adressraum * nicht nach Absender? Beide Connectoren beanspruchen dasselbe Ziel, nämlich alle Domänen, und Exchange löst den Gleichstand über die Kosten auf; was bei gleichen Kosten entscheidet, betrachtet die Connectoren und die Topologie, nie den Absender. Die Absenderadresse fließt nicht in diese Entscheidung ein. Mail aller Absender landet bei dem Connector, der gewinnt, und der Provider, der nur seine eigenen Domänen erwartet, lehnt den Rest mit einem Authentifizierungs- oder Absenderfehler ab. ### Kann ich stattdessen einen Open-Source-Mailserver vor Exchange setzen? Ja, jedes SMTP-Relay, das absenderabhängigen Transport und Authentifizierung beherrscht, lässt sich zwischen Exchange und die Provider setzen; Exchange braucht dann nur einen Sendeconnector dorthin. Der Preis ist ein zweites Mailsystem mit eigenem Betriebssystem, Patches, Zertifikaten, Warteschlangen und Protokollen. Ein Connector-Dienst erledigt dasselbe Routing als Windows-Dienst auf dem Exchange-Server selbst, und die Exchange-Warteschlangenanzeige bleibt der eine Ort, an dem Sie nachsehen. ### Warum lehnt IONOS Mail von meinen anderen Domänen ab? Provider wie IONOS nehmen über ihr authentifiziertes SMTP-Relay nur Mail von Absenderadressen an, die zum Login gehören, und seit 2024 blockiert IONOS zusätzlich Nachrichten mit leerem Envelope-Absender, so wie Exchange Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnotizen versendet. Jede Domäne über das Relay-Konto zu senden, zu dem sie gehört, löst das erste Problem; den leeren Absender durch eine feste Adresse zu ersetzen, das zweite. Beides ist auf den MultiSendcon-Seiten und in der Knowledge Base beschrieben. Mehr zum ausgehenden Mailfluss im Exchange-Ratgeber oder in der Knowledge Base . In English: Exchange send connectors route by recipient domain, not sender . --- ## Exchange Server SE und POP3-/IMAP-Abholung: was sich ändert Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-server-se-pop3-imap-abholung Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung nach Exchange ### Exchange Server SE (Subscription Edition) und POP3-/IMAP-Abholung: was sich ändert — und was nicht Exchange Server SE behält das Mailfluss-Modell von Exchange 2019 — Empfangsconnectoren, Sendeconnectoren, akzeptierte Domänen. Ein POP3-/IMAP-Connector, der seine Mail per SMTP übergibt, arbeitet deshalb wie bisher, und einen eingebauten POP3-Connector bringt auch SE nicht mit. Microsoft beschreibt die erste Ausgabe, Exchange SE RTM, als im Code gleichwertig mit Exchange Server 2019 CU15, mit drei Ausnahmen: Lizenzvereinbarung, Produktname und Buildnummer. Was sich für einen Betrieb mit Provider-Postfächern tatsächlich ändert, ist der Weg zu SE: Ein direktes Upgrade gibt es nur von Exchange 2019 CU14 oder CU15, jede ältere Version bedeutet einen neuen Server — und ein neuer Server bedeutet einen neuen Empfangsconnector, an den der Connector zustellt. Dieser Ratgeber stellt zusammen, was Microsoft zu SE sagt, was das für den Connector heißt und was Sie auf jedem Upgradepfad prüfen. Aktualisiert am 2026-10-01 ### Was Exchange Server SE ist Exchange Server Subscription Edition (SE) ist die lokale Exchange-Version, die auf Exchange Server 2019 folgt. Microsofts Lifecycle-Seite führt sie unter der Modern-Lifecycle-Richtlinie mit dem Startdatum 1. Juli 2025; nach der Exchange Server-Unterstützbarkeitsmatrix ist der Support für Exchange Server 2016 und Exchange Server 2019 am 14. Oktober 2025 ausgelaufen. Die Seite Neuerungen in Exchange Server SE hält zur ersten Ausgabe fest (sinngemäß, die deutsche Fassung ist maschinell übersetzt): - Exchange Server SE RTM ist im Code gleichwertig mit Exchange Server 2019 CU15 (im Original: „code equivalent“) — mit Ausnahme der Lizenzvereinbarung, des Produktnamens und der Buildnummer. - Neue Funktionen kommen erst ab dem kumulativen Update (CU) 1 für Exchange Server SE. - Von Exchange Server 2019 CU14 oder CU15 ist ein direktes Upgrade auf Exchange Server SE möglich. Die Schwesterseite Einstellung in Exchange Server SE wiederholt die Aussage zur Code-Gleichheit für den Schritt von 2019 auf SE und nennt für Umsteiger von Exchange 2016 oder 2013 eine entfernte Funktion, Unified Messaging. Eine Änderung an Empfangsconnectoren, Sendeconnectoren oder akzeptierten Domänen führt keine der beiden Seiten auf. ### Was sich ändert und was nicht, wenn Sie POP3-/IMAP-Postfächer abholen | Thema | Was Microsoft für Exchange SE angibt | Was das für den Connector bedeutet | | --- | --- | --- | | Abholen aus externen POP3-/IMAP-Postfächern | POP3 und IMAP4 gibt es als Clientzugriffsprotokolle; um Clients zu unterstützen, die sie noch verwenden, müssen die Dienste gestartet werden ( POP3 und IMAP4 in Exchange Server , gilt für 2016, 2019 und SE) | Keine Änderung: Exchange holt weiterhin keine Mail aus Provider-Postfächern ab. Das übernimmt ein eigener Connector-Dienst. | | Empfangsconnectoren | Dieselbe Dokumentationsseite gilt für 2016, 2019 und SE. Der Standardconnector Default Frontend nimmt anonyme Verbindungen von externen SMTP-Servern an ( Empfangsconnectors in Exchange Server ) | Keine Änderung an der Zustellung: SMTP an Port 25, Berechtigungsgruppe Anonyme Benutzer am Empfangsconnector, wie in der Exchange-Konfigurationsanleitung . | | Wo ein Empfangsconnector liegt | Ein Empfangsconnector ist dem Postfachserver zugeordnet, auf dem er erstellt wurde, und wird in Active Directory als untergeordnetes Objekt dieses Servers gespeichert | Direktes Upgrade: derselbe Server, derselbe Connector. Neuer Server: eigene Empfangsconnectoren — die Berechtigung muss dort erneut gesetzt werden. | | Akzeptierte Domänen | Akzeptierte Domänen sind eine globale Einstellung der Exchange-Organisation ( Akzeptierte Domänen in Exchange Server ) | Sie sind bereits vorhanden, wenn ein neuer Server in die Organisation kommt. Prüfen, nicht neu anlegen. | | Sendeconnectoren | Ein Sendeconnector hat Quellserver — die Exchange-Server, auf denen er gehostet wird ( Sendeconnectors in Exchange Server ) | Wichtig für ausgehende Relays wie MultiSendcon, wenn der Server wechselt — siehe unten. | | TLS-Voreinstellungen | Standardmäßig sind nur TLS 1.2 und TLS 1.3 aktiviert; für SMTP wird TLS 1.3 noch nicht unterstützt (Neuerungen, Abschnitt für Upgrades von Exchange 2016) | Nur von Belang, wenn in den Exchange-Einstellungen des Connectors STARTTLS erlauben eingeschaltet ist. POPcon führt TLS 1.2 / 1.3 Verschlüsselung auf; die Versionshistorie nennt die TLS-1.2-Unterstützung mit Version 4.0 — setzen Sie also eine aktuelle Version ein. | | Betriebssystem | Exchange SE läuft auf Windows Server 2025, 2022 und 2019; als Installationsoption empfiehlt Microsoft Server Core (Unterstützbarkeitsmatrix) | Die POPcon-Voraussetzungen nennen dieselben drei Windows-Server-Versionen, erwähnen Server Core aber nicht. Siehe „Auf dem SE-Server oder daneben“ weiter unten. | | Upgradepfad | Direkt nur von 2019 CU14 oder CU15; direkte Upgrades von Versionen vor Exchange Server 2019 werden nicht unterstützt | Von 2016 oder 2013 aus bekommt der Connector ein neues Zustellziel. | ### Warum ein SMTP-basierter Connector nicht von der Exchange-Version abhängt Ein POP3-/IMAP-Connector wie POPcon ist ein Windows-Dienst, der sich an jedem Provider-Postfach anmeldet, die Nachrichten herunterlädt und sie so an Exchange übergibt, wie es jeder andere Mailserver täte: per SMTP, an einen Empfangsconnector. Der Knowledge-Base-Artikel Funktioniert POPcon auch mit Exchange Server 2000, 2003, oder mit Exchange 5.5? sagt es so: POPcon nutzt bei der Übertragung an den Exchange Server „nur das SMTP-Protokoll und greift nicht auf interne Strukturen des Servers zu“ und funktioniert damit mit jedem SMTP-fähigen Mailserver. Die POPcon-Systemvoraussetzungen nennen Exchange Server SE an erster Stelle der kompatiblen Mailserver. Auf der Connector-Seite besteht die gesamte Beschreibung des Exchange Servers aus drei Einstellungen auf der Seite Exchange-Server-Konfiguration : der Exchange-Server-Adresse (Hostname oder IP-Adresse), dem SMTP-Port (Standard 25) und STARTTLS erlauben . Keine davon nennt eine Version. Auf der Exchange-Seite steht dem der Empfangsconnector gegenüber, der auf Port 25 mit der Berechtigungsgruppe Anonyme Benutzer lauscht, dazu die akzeptierte Domäne für Ihre Maildomäne; beides beschreibt Microsoft für Exchange 2016, 2019 und SE auf denselben Seiten, die in der Tabelle oben verlinkt sind. Warum Exchange seit den Small-Business-Server-Ausgaben keinen eigenen Connector mehr hat, behandelt der Ratgeber Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? ### Die Upgradepfade — und was jeweils mit dem Connector zu tun ist Microsofts Seite unterscheidet drei Ausgangslagen. Die Arbeit am Connector ergibt sich daraus, ob der Server derselbe bleibt. | Ausgangslage | Microsofts Weg zu SE | POP3-/IMAP-Connector | | --- | --- | --- | | Exchange 2019 CU14 oder CU15 | Direktes Upgrade auf Exchange SE | Derselbe Server, derselbe Empfangsconnector, dieselbe Adresse im Connector. Nichts umzustellen; die drei Prüfungen unten genügen. | | Exchange 2016 | Kein direktes Upgrade. Legacyupgrade zuerst auf Exchange 2019 CU14 oder CU15 oder gleich auf Exchange SE. Die Koexistenz von 2016 mit einer 2019/SE-Organisation wird mit Exchange 2016 CU23 auf allen 2016-Servern unterstützt ( Systemanforderungen ) | Neuer Server: dessen Empfangsconnector einrichten, dann die Exchange-Server-Adresse im Connector ändern. Läuft der Connector auf dem alten Exchange-Server, ziehen Sie ihn vorher um. | | Exchange 2013 | Zuerst Legacyupgrade auf Exchange Server 2019 CU14 und Exchange 2013 vollständig aus der Organisation entfernen; erst dann das direkte Upgrade auf SE | Der Connector zieht einmal um, beim Schritt auf den 2019-Server; das spätere direkte Upgrade auf SE berührt ihn nicht. | ### Nach einem direkten Upgrade (2019 auf SE): drei Prüfungen - Der Dienst Microsoft Exchange-Transport ist auf dem Server gestartet. - Der Empfangsconnector auf Port 25 trägt weiterhin die Berechtigungsgruppe Anonyme Benutzer (EAC → Nachrichtenfluss → Empfangsconnectors → Default Frontend → Sicherheit). - Einstellungen testen auf der Exchange-Seite von POPcon baut die Verbindung auf und erhält eine Antwort. Ist Exchange während des Setups nicht erreichbar, geht dem Connector nichts verloren: Nach dem Knowledge-Base-Artikel Was passiert mit abgeholten Emails wenn mein Exchange Server ausfällt – gehen sie verloren? speichert POPcon jede abgeholte Nachricht als .msg -Datei und überträgt sie, sobald der Exchange Server wieder erreichbar ist. Halten Sie den POPcon-Dienst für die Dauer des Upgrades stattdessen an, wartet die Mail einfach in den Provider-Postfächern. ### Nach einem Legacyupgrade (neuer Server): die Reihenfolge - Akzeptierte Domänen. Sie sind eine globale Einstellung der Organisation; der neue Server kennt Ihre Maildomäne also bereits. Kontrollieren Sie es unter Nachrichtenfluss → Akzeptierte Domänen. - Empfangsconnector auf dem neuen Server. Empfangsconnectoren gehören zu dem Server, auf dem sie erstellt wurden. Aktivieren Sie Anonyme Benutzer am Connector Default Frontend des neuen Servers, wie in der Konfigurationsanleitung beschrieben; Schritte und Begründung stehen im Ratgeber POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen . POPcon übergibt immer ohne SMTP-Authentifizierung. - Standort des Connectors. Läuft POPcon auf dem alten Exchange-Server, ziehen Sie es um, bevor dieser Server entfernt wird: POPcon auf dem Zielrechner installieren, den Dienst stoppen, popcon.config und alle uids_* -Dateien kopieren, den Dienst starten ( Wie kann ich die Konfiguration von POPcon sichern und/oder auf einen anderen Rechner übertragen? ). Die uids -Dateien enthalten die Liste der bereits heruntergeladenen E-Mails. - Exchange-Server-Adresse. Tragen Sie in POPcon den Namen oder die IP-Adresse des neuen Servers ein und klicken Sie auf Einstellungen testen . - Den ersten Abrufzyklus beobachten. Antwortet Exchange mit einem Fehler, zeigt der Antwortcode, welcher der Schritte oben fehlt: 550 5.7.1 Unable to relay weist auf die akzeptierte Domäne oder die Berechtigungen des Empfangsconnectors, die übrigen Codes erklärt der Ratgeber Exchange SMTP-Fehlercodes erklärt . ### Ausgang: MultiSendcon und der Sendeconnector MultiSendcon sitzt auf der anderen Seite von Exchange: ein SMTP-Relay, das Exchange über einen Sendeconnector namens „MultiSendcon“ auf Port 2500 erreicht und das dann anhand der Absenderadresse den Smarthost des Providers wählt. Die Produktseite führt Exchange Server SE als unterstützt und hält fest, dass „keine Exchange-Agents oder Transport-Pipeline-Plugins benötigt“ werden. Nach einem direkten Upgrade von 2019 ist der Sendeconnector dasselbe Objekt wie zuvor; prüfen Sie mit Get-SendConnector , dass er aktiviert ist und sein Adressraum weiterhin die von Ihnen gesetzten Kosten trägt. Bei einem neuen Server verdienen zwei Eigenschaften dieses Sendeconnectors einen Blick. Seine Quellserver — nach Microsoft die Exchange-Server, auf denen der Sendeconnector gehostet wird — müssen den neuen Server enthalten, bevor der alte entfernt wird. Und seine Smarthost-Adresse muss die IP-Adresse sein, auf der der MultiSendcon-Dienst lauscht: Die Installationsanleitung lässt Sie die voreingestellte 127.0.0.1 durch die Adresse ersetzen, die Sie auf der Konfigurationsseite „Master relay“ gewählt haben, und 127.0.0.1 kann nur funktionieren, solange MultiSendcon auf demselben Rechner läuft wie der Quellserver. Muss der Connector neu angelegt werden, steht der Befehl dazu in der Knowledge Base: Den MultiSendcon-Sendekonnektor manuell in Exchange erstellen . Wie Exchange zwischen Sendeconnectoren auswählt, erklärt der Ratgeber Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019 . ChangeSender , das Outlook-Add-in zur Wahl der Absenderadresse, nennt auf seiner Produktseite Exchange 2000 bis 2019 und Exchange Server SE. ### Auf dem SE-Server oder daneben Exchange SE wird auf Windows Server 2025, 2022 und 2019 unterstützt, und die POPcon-Voraussetzungen nennen alle drei — der Connector kann also auf dem SE-Server selbst laufen. Zwei Punkte sprechen für einen eigenen Rechner, wenn Sie ohnehin einen neuen Server aufsetzen. Erstens kennzeichnet Microsoft Server Core als empfohlene Installationsoption für Exchange SE; die POPcon-Voraussetzungen nennen die Windows-Server-Versionen, sagen aber nichts zu Server Core, sodass sich die Frage bei einer Core-Installation mit dem Betrieb auf einem Mitgliedsserver gar nicht erst stellt. Zweitens läuft ein Connector auf einem eigenen Rechner durch jedes kumulative Exchange-Update hindurch weiter und hält die abgeholten Nachrichten, bis Exchange wieder erreichbar ist. Die Abwägung der drei Standorte steht im Ratgeber Wo installiert man einen POP3-/IMAP-Connector? Ist der Wechsel auf SE zugleich der Anlass, den Aufbau insgesamt zu überdenken — weiter aus Provider-Postfächern abholen oder den MX-Eintrag auf den neuen Server zeigen lassen —, finden Sie den Vergleich im Ratgeber POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange . ### Häufige Fragen ### Hat Exchange Server SE einen eingebauten POP3-Connector? Nein. Microsofts Seite zu POP3 und IMAP4 für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition beschreibt die beiden Protokolle als Zugang für Clients zu Exchange-Postfächern; die Dienste müssen dafür erst gestartet werden. Weder diese Seite noch Microsofts Listen der neuen und der eingestellten Funktionen in Exchange SE nennen eine Komponente, die Mail aus externen POP3- oder IMAP-Postfächern abholt. Dafür betreiben Sie weiterhin einen eigenen Connector-Dienst, der die abgeholte Mail per SMTP an Exchange übergibt. ### Muss ich meinen POP3-Connector nach dem direkten Upgrade von Exchange 2019 auf SE neu einrichten? In der POPcon-Konfiguration steht nichts, was sich auf die Exchange-Version bezieht: Sie enthält die Adresse des Exchange Servers, den SMTP-Port (Standard 25) und die Option STARTTLS. Laut Microsoft entspricht Exchange SE RTM im Code Exchange Server 2019 CU15, abgesehen von Lizenzvereinbarung, Produktname und Buildnummer. Prüfen Sie nach dem Upgrade, ob der Dienst Microsoft Exchange-Transport läuft, ob der Empfangsconnector auf Port 25 weiterhin die Berechtigungsgruppe Anonyme Benutzer trägt, und klicken Sie in POPcon auf der Exchange-Seite auf Einstellungen testen. ### Kann ich von Exchange 2016 oder 2013 direkt auf Exchange Server SE aktualisieren? Nicht auf demselben Server. Microsoft unterstützt direkte (In-Place-)Upgrades nur ab Exchange Server 2019. Von Exchange 2016 führt ein Legacyupgrade, also ein neuer Server, entweder zuerst auf Exchange 2019 CU14 oder CU15 oder gleich auf Exchange SE. Von Exchange 2013 müssen Sie zuerst per Legacyupgrade auf Exchange 2019 CU14 wechseln und Exchange 2013 vollständig entfernen, bevor das direkte Upgrade auf SE möglich ist. In beiden Fällen muss der Connector auf den neuen Server zeigen. ### Werden Exchange Server 2016 und 2019 noch unterstützt? Nein. Nach Microsofts Unterstützbarkeitsmatrix ist der Support für Exchange Server 2016 und Exchange Server 2019 am 14. Oktober 2025 ausgelaufen. Exchange Server Subscription Edition führt Microsoft auf der Lifecycle-Seite unter der Modern-Lifecycle-Richtlinie, mit dem Startdatum 1. Juli 2025 und dem Status aktiver Support. ### Funktionieren POPcon, MultiSendcon und ChangeSender mit Exchange Server SE? Die POPcon-Systemvoraussetzungen nennen Exchange Server SE an erster Stelle der kompatiblen Mailserver; die Produktseiten von MultiSendcon und ChangeSender führen Exchange Server SE als unterstützt. POPcon und MultiSendcon tauschen Mail mit Exchange ausschließlich per SMTP aus: POPcon liefert an einen Empfangsconnector, MultiSendcon nimmt von einem Sendeconnector an. Keines der beiden Programme installiert einen Agenten in der Transportpipeline von Exchange. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der POPcon-Produktseite , der POPcon-Downloadseite , der MultiSendcon-Downloadseite oder in der Knowledge Base . In English: Exchange Server SE (Subscription Edition) and POP3/IMAP mailbox retrieval: what changes, what does not --- ## Exchange-SMTP-Fehlercodes erklärt: 421, 451, 452, 530, 550 Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-smtp-fehlercodes Language: de Exchange-Ratgeber › Authentifizierung und SMTP-Fehler ### Exchange-SMTP-Fehlercodes erklärt: 421 4.4.1, 421 4.4.2, 451 4.7.0, 452 4.3.1, 530 5.7.1, 550 5.7.1 und weitere Exchange beantwortet jede SMTP-Einlieferung mit einem dreistelligen Antwortcode und einem erweiterten Statuscode; 4.x.x heißt „später noch einmal versuchen“, 5.x.x heißt „Nachricht abgelehnt“, und der Text hinter dem Code nennt das Limit, die Berechtigung oder die Ressource in Exchange, die ihn ausgelöst hat. Diese Seite listet die Antworten, die ein Connector zu sehen bekommt, wenn er Mail an einen lokalen Exchange Server übergibt — ein POP3/IMAP-Connector, der nach Exchange einliefert, oder ein Relay, das den Ausgang von Exchange übernimmt — mit der üblichen Ursache, der Lösung und dem Knowledge-Base-Artikel, der die Befehle und Screenshots enthält. Aktualisiert am 2026-09-26 ### Wie eine SMTP-Antwort von Exchange zu lesen ist Eine Antwort wie 550 5.7.1 Unable to relay besteht aus drei Teilen. Der Antwortcode (550) ist der klassische SMTP-Status; der erweiterte Statuscode (5.7.1) ist in RFC 3463 definiert und liest sich, wie Microsoft es für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition beschreibt ( DSNs und NDRs in Exchange Server ), als Klasse.Betreff.Detail : Klasse 4 gibt einen vorübergehenden Übermittlungsfehler an, Klasse 5 einen dauerhaften; der Betreff ordnet die Ursache ein. Der Text hinter dem Code ist das, wonach Sie suchen — er benennt das Limit oder die Berechtigung, die gegriffen hat. | Betreff-Ziffer | Kategorie (nach RFC 3463, wie von Microsoft aufgeführt) | Codes auf dieser Seite | | --- | --- | --- | | x.3.x | E-Mail-System (das Ziel-E-Mail-System) | 452 4.3.1, 552 5.3.4 | | x.4.x | Netzwerk und Routing | 421 4.4.1, 421 4.4.2 | | x.5.x | Mail-Übermittlungsprotokoll | 503 5.5.2, 550 5.5.1, 554 5.5.2 | | x.7.x | Sicherheit oder Richtlinien | 451 4.7.0, 454 5.7.3, 504 5.7.4, 530 5.7.0, 530 5.7.1, 550 5.7.1 | Aus der Klasse folgen zwei Dinge. Eine 4xx-Antwort ist keine Ablehnung: Der Connector behält die Nachricht und versucht es im nächsten Abrufzyklus erneut — ein 4xx, das sich über Stunden wiederholt, ist deshalb ein Konfigurationsproblem, kein vorübergehendes. Eine 5xx-Antwort ist für diesen Versuch endgültig; POPcon verschiebt die Nachricht in seinen BADMAIL-Ordner, und nach der Korrektur wird sie von dort erneut zugestellt (siehe die letzte Frage unten). Zu sehen ist der Code im Protokoll des Connectors — bei POPcon in der Datei POPconSrv.log im Programmordner. ### Vorübergehende Fehler (4xx): Exchange bittet um einen neuen Versuch | Antwort | Bedeutung | Typische Ursache bei der Einlieferung durch einen Connector | Lösung | Artikel | | --- | --- | --- | --- | --- | | 421 4.4.1 Connection timed out | Exchange hat die SMTP-Verbindung geschlossen, bevor die Übertragung abgeschlossen war | Sehr große Nachrichten oder ein langsames Netzwerk zwischen Connector und Exchange | Zeitlimit am Empfangsconnector erhöhen: Set-ReceiveConnector -id "*default*" -ConnectionTimeout 01:00:00 , danach den Dienst „Microsoft Exchange-Transport“ neu starten | 421 4.4.1 Connection timed out | | 421 4.4.2 Message submission rate for this client has exceeded the configured limit | Das MessageRateLimit des Empfangsconnectors — die maximale Zahl von Nachrichten pro Minute aus einer Quelle — ist erreicht; Microsofts Standard auf dem Connector Default Frontend ist „unbegrenzt“ ( Grenzwerte für Nachrichtenraten und Drosselung ) | Der Wert wurde viel zu klein eingestellt, etwa durch ein „Best practice“-Analyseprogramm; Exchange trennt die Verbindung, obwohl der Connector noch nicht fertig ist | Connectoren und Werte auflisten mit Get-ReceiveConnector / ft name,MessageRateLimit , dann den zuständigen erhöhen: Set-ReceiveConnector "*default*" -MessageRateLimit 200 | 421 4.4.2 Message submission rate exceeded | | 451 4.7.0 Temporary server error. Please try again later. PRX | Exchange 2013 weist die Sitzung vorerst ab; der Artikel nennt zwei häufige Ursachen | Zwei Empfangsconnectoren im Konflikt, oder TLS-, DNS- oder Netzwerkprobleme auf dem Exchange-Server | Doppelte Connectoren entfernen und sicherstellen, dass der Connector Default Frontend anonyme Benutzer zulässt; TLS nicht erzwingen (der Connector verwendet einfaches SMTP); nicht genutzte Netzwerkadapter deaktivieren, nur IPv4 verwenden, DNS und Uhrzeit (NTP) prüfen | 451 4.7.0 Temporary server error PRX | | 452 4.3.1 Insufficient system resources | Exchange nimmt vorerst keine Mail an, weil eine überwachte Ressource knapp ist — Microsoft nennt den Mechanismus Gegendruck ( Grundlegendes zu Gegendruck ): bei hohem Druck weist der Transportdienst alle neuen eingehenden MAIL-FROM-Befehle ab | Der freie Festplattenplatz auf dem Exchange-Server ist knapp geworden; der Knowledge-Base-Artikel nennt 4 GB als Grenze, ab der Exchange 2007, 2010 und 2013 keine Mail von außen mehr annehmen — seltener ist es RAM | Festplattenplatz schaffen oder bei RAM-Mangel den Server neu starten; danach die Dateien aus BADMAIL nach PICKUP verschieben, damit der Connector sie erneut zustellt | 452 4.3.1 Insufficient system resources | ### Dauerhafte Fehler (5xx): Exchange hat die Nachricht abgelehnt | Antwort | Bedeutung | Typische Ursache bei der Einlieferung durch einen Connector | Lösung | Artikel | | --- | --- | --- | --- | --- | | 454 5.7.3 Client does not have permission to submit mail — oder die Verbindung wird einfach beendet | Etwas zwischen Connector und Exchange-Transport hat die Sitzung verweigert | Auf Exchange 2007 der Windows-SMTP-Dienst auf Port 25 oder die Antispam-Agents; auf Exchange 2003 Absender-, Empfänger- oder intelligente Nachrichtenfilterung; überall eine Firewall oder ein Virenscanner, der die TCP-Verbindung kappt | Windows-SMTP-Dienst beenden und deaktivieren; IP-Adresse des Connectors in die IP-Zulassungsliste der Antispam-Einstellungen aufnehmen; die Exchange-2003-Filter abschalten; Sicherheitsprodukte so einstellen, dass sie Mail stillschweigend verwerfen, statt die Verbindung zu schließen | Verbindung unerwartet beendet / 454 5.7.3 | | 503 5.5.2 need Rcpt command | Exchange hat jeden Empfänger der Nachricht abgelehnt; der DATA-Befehl kam ohne akzeptiertes RCPT | Die Empfängerfilterung ist eingeschaltet, die Domäne ist keine akzeptierte Domäne, oder die Adresse existiert nicht im Active Directory | Akzeptierte Domänen und die Adressen der Benutzer prüfen; auf Exchange 2003 unter Globale Einstellungen › Nachrichtenübermittlung die Empfängerfilterung abschalten („Empfänger filtern, die nicht im Verzeichnis vorhanden sind“ abwählen) | 503 5.5.2 need Rcpt command / 550 5.5.1 user unknown | | 504 5.7.4 Unrecognized authentication type | Nicht von Ihrem Exchange: Diese Antwort geben die Office-365-SMTP-Server, wenn ein Relay smtp.office365.com ohne das erwartete explizite TLS anspricht | Das SMTP-Konto in MultiSendcon für smtp.office365.com steht nicht auf explizitem TLS | Die SSL-Einstellung des Kontos auf explicit SSL/TLS stellen (ab MultiSendcon v2.10; ältere Versionen kostenlos aktualisieren) | 504 5.7.4 Unrecognized authentication type | | 530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first | Der Empfangsconnector verlangt TLS, bevor er SMTP-Befehle annimmt | TLS wird am Connector erzwungen; der POP3/IMAP-Connector liefert per einfachem SMTP ohne STARTTLS ein | Auf der Registerkarte Sicherheit des Connectors Default Frontend anonyme Benutzer zulassen und prüfen, dass TLS nur angeboten, nicht erzwungen wird | 530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first | | 530 5.7.1 Client was not authenticated | Der Empfangsconnector nimmt nur authentifizierte Sitzungen an | „Anonyme Benutzer“ ist in den Berechtigungsgruppen des Connectors nicht angehakt — auf Exchange 2007 und 2010 der Standard des Hub-Transport-Empfangsconnectors | Den Empfangsconnector (Default bzw. Default Frontend) öffnen und unter Berechtigungsgruppen Anonyme Benutzer anhaken — bei allen Connectoren außer dem Client-Connector, auf einem SBS auch beim Fax-Connector; nicht mit SMTP-Authentifizierung umgehen | 530 5.7.1 Client was not authenticated | | 530 SMTP authentication is required | Gar nicht von Exchange: Ein anderes Mailserver-Programm (hMailServer) antwortet auf Port 25 der Adresse, an die der Connector zustellt | Parallel zu Exchange ist auf demselben Server hMailServer installiert und antwortet auf Port 25 statt Exchange | hMailServer entfernen oder eines der beiden Programme auf einen anderen Port umstellen — bei POPcon auf der Exchange-Konfigurationsseite, bei Exchange am Empfangsconnector | 530 SMTP authentication is required | | 550 5.5.1 user unknown | Exchange kennt keinen Empfänger mit dieser Adresse | Die Adresse fehlt im Active Directory, die Domäne ist nicht akzeptiert, oder die Empfängerfilterung greift | Adresse im Active Directory zuweisen, akzeptierte Domänen prüfen; auf Exchange 2003 Empfänger-, Absender- und Verbindungsfilterung sowie den intelligenten Nachrichtenfilter kontrollieren | 503 5.5.2 need Rcpt command / 550 5.5.1 user unknown | | 550 5.7.1 Unable to relay | Exchange ist für die Empfängerdomäne nicht zuständig und leitet Mail dafür nicht weiter | Ihre Internetdomäne ist nicht als akzeptierte Domäne eingetragen | Die Domäne unter Organisationskonfiguration › Hub-Transport › Akzeptierte Domänen (bzw. Nachrichtenfluss › Akzeptierte Domänen) als autorisierende Domäne hinzufügen | 550 5.7.1 Unable to relay ; Ratgeber: akzeptierte Domänen und Berechtigungen des Empfangsconnectors | | 552 5.3.4 Header size exceeds fixed maximum size | Der Nachrichtenkopf ist größer, als der Empfangsconnector zulässt | E-Mails mit extrem langen Headern, meist wegen sehr langer Empfängerlisten | Werte auflisten mit Get-ReceiveConnector / format-list -property identity,maxheadersize , dann Set-ReceiveConnector -identity Default* -MaxHeaderSize 256kb ; die betroffenen Nachrichten aus BADMAIL nach PICKUP verschieben | 552 5.3.4 Header size exceeds fixed maximum size | | 554 5.5.2 No valid recipients („Host antwortete nicht korrekt auf das DATA Command“) | Exchange hat keinen zustellbaren Empfänger für die Nachricht gefunden | Exchange 2000/2003: Keine der Empfängerdomänen der Nachricht entspricht einer in Exchange definierten Domäne | Im Exchange-System-Manager unter Empfänger › Empfängerrichtlinien in den Eigenschaften der „Default Policy“ die eigene Internetdomäne eintragen | 554 5.5.2 No valid recipients | Zwei weitere 554-Varianten aus der Knowledge Base, die nur auf den älteren Exchange-Versionen vorkommen: 554 5.6.1 Messages of type message/partial are not supported (Exchange lehnt seit 2007 zerstückelte Nachrichten grundsätzlich ab) und 554 5.1.0 Sender denied (Absenderfilterung auf Exchange 2003). ### Drei Einstellungen hinter den meisten dieser Antworten Liest man beide Tabellen quer, kommen dieselben drei Exchange-Einstellungen immer wieder vor. Es sind zugleich die drei Schritte des Einrichtungs-Ratgebers POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen — deshalb produziert eine neue Installation diese Codes meist in genau dieser Reihenfolge. - Akzeptierte Domänen. Exchange nimmt per SMTP nur Mail für Domänen an, die es kennt. Eine fehlende akzeptierte Domäne ergibt 550 5.7.1 Unable to relay , auf den älteren Versionen 554 5.5.2 No valid recipients oder 550 5.5.1 user unknown . Die Knowledge Base erklärt, warum ein Connector die akzeptierten Domänen kennen muss . - Anonyme Benutzer am Empfangsconnector. Der Connector liefert ein wie jeder Mailserver im Internet: einfaches SMTP, ohne Anmeldung, ohne STARTTLS. Verlangt der Empfangsconnector Authentifizierung, erhalten Sie 530 5.7.1 Client was not authenticated ; verlangt er TLS, 530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first ; konkurrieren auf Exchange 2013 zwei Connectoren, 451 4.7.0 PRX . Die Konfigurationsanleitung für Exchange 2013 / 2016 zeigt die Connector-Einstellungen mit Screenshots. - Filter und Limits am Connector. Empfänger- und Absenderfilterung (Exchange 2003) und die Antispam-Agents (Exchange 2007) lehnen Sitzungen ab oder kappen sie, bevor der Empfänger geprüft ist; ConnectionTimeout, MessageRateLimit und MaxHeaderSize des Connectors ergeben 421 4.4.1 , 421 4.4.2 und 552 5.3.4 . Alle drei Limits werden mit Set-ReceiveConnector in der Exchange-Verwaltungsshell geändert. Zwei Antworten in den Tabellen stammen gar nicht von Ihrem Exchange: 530 SMTP authentication is required ist ein anderer SMTP-Server, der auf Port 25 des Connector-Rechners antwortet, und 504 5.7.4 Unrecognized authentication type ist die Office-365-Seite, die einem Relay wie MultiSendcon antwortet. In beiden Fällen ändert eine Änderung an Exchange nichts. ### Parameter des Empfangsconnectors, die in den Lösungen vorkommen | Parameter | Antwort, wenn der Wert zu klein ist | Befehl aus der Knowledge Base | Danach | | --- | --- | --- | --- | | ConnectionTimeout | 421 4.4.1 Connection timed out | Set-ReceiveConnector -id "*default*" -ConnectionTimeout 01:00:00 | Dienst „Microsoft Exchange-Transport“ neu starten | | MessageRateLimit | 421 4.4.2 Message submission rate exceeded | Set-ReceiveConnector "*default*" -MessageRateLimit 200 | Kontrolle mit Get-ReceiveConnector / ft name,MessageRateLimit | | MaxHeaderSize | 552 5.3.4 Header size exceeds fixed maximum size | Set-ReceiveConnector -identity Default* -MaxHeaderSize 256kb | Abgelehnte Nachrichten aus BADMAIL nach PICKUP verschieben | *default* bzw. Default* trifft den Connector Default ; nimmt ein anderer Connector die Sitzungen an — ab Exchange 2013 der Connector Default Frontend, auf einem SBS der Fax-Connector —, wenden Sie den Befehl auf diesen an, im Zweifel auf jeden, den Get-ReceiveConnector auflistet. Das Header-Limit ist nicht das Limit für die Größe der ganzen Nachricht: Dieses gibt es am Empfangsconnector, für die Organisation und am Postfach; der Ratgeber Nachrichten über 10 MB kommen nicht an behandelt es. ### Häufige Fragen ### Was unterscheidet eine 4xx- von einer 5xx-Antwort von Exchange? Die erste Ziffer der Antwort und die erste Ziffer des erweiterten Statuscodes sagen dasselbe: 4 ist ein vorübergehender Übermittlungsfehler, 5 ein dauerhafter. Microsoft dokumentiert die Klassen für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition mit Verweis auf RFC 3463. Ein Connector behandelt eine 4xx-Antwort als „später noch einmal versuchen“ und behält die Nachricht; eine 5xx-Antwort ist eine Ablehnung, und die Nachricht wird für den Administrator beiseitegelegt. ### Wo sehe ich den Fehlercode, den Exchange zurückgegeben hat? Im Protokoll des Connectors. POPcon zeichnet alle Aktionen in der Datei POPconSrv.log im POPcon-Programmordner auf. Die Antwort von Exchange steht in der Protokollzeile des Zustellversuchs, meist direkt unter der Zeile mit dem Empfänger, für den sie abgelehnt wurde. ### Exchange beendet die Verbindung ohne jeden Code. Was dann? Ein abrupter Verbindungsabbruch ist keine SMTP-Antwort, es gibt also nichts nachzuschlagen. Bekannte Ursachen sind der Windows-Dienst „Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)“, der auf Exchange 2007 mit Exchange um Port 25 konkurriert, die Antispam-Agents von Exchange (die IP-Adresse des Connectors in die IP-Zulassungsliste aufnehmen), Absender-, Empfänger- oder intelligente Nachrichtenfilterung auf Exchange 2003 sowie Firewalls oder Virenscanner, die die TCP-Verbindung kappen, statt die Mail stillschweigend zu verwerfen. Der Artikel „Exchange-SMTP-Verbindung unerwartet geschlossen“ geht jede Ursache durch. ### Soll ich SMTP-Authentifizierung einschalten, um 530 5.7.1 Client was not authenticated loszuwerden? Nein. Der Connector liefert per einfachem SMTP ohne Anmeldung ein; die Lösung ist, auf dem Empfangsconnector, der seine Verbindungen annimmt, anonyme Benutzer zuzulassen. Bei authentifizierter Übergabe zeigt Exchange jede so eingelieferte E-Mail als vom angemeldeten Konto gesendet an – für Mail externer Absender ist das nicht gewollt. ### Was passiert mit einer Nachricht, die Exchange abgelehnt hat, und wie stelle ich sie erneut zu? POPcon verschiebt eine von Exchange abgelehnte Nachricht in seinen BADMAIL-Ordner im Programmverzeichnis. Ist die Ursache behoben, verschieben Sie die Dateien aus BADMAIL in den Unterordner PICKUP, und der Connector stellt sie noch einmal zu. Die Artikel zu 452 4.3.1 und 552 5.3.4 beschreiben diesen Schritt. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf den Produktseiten POPcon und MultiSendcon , der POPcon-Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: Exchange SMTP error codes explained . --- ## 550 5.7.1 Unable to relay: Lösung für Exchange-Connectoren Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/exchange-unable-to-relay-empfangsconnector Language: de Exchange-Ratgeber › Authentifizierung und SMTP-Fehler ### „550 5.7.1 Unable to relay“ bei der Übergabe an Exchange: akzeptierte Domänen und Berechtigungen des Empfangsconnectors Exchange antwortet mit 550 5.7.1 Unable to relay , wenn eine SMTP-Sitzung ohne Relay-Berechtigung einen Empfänger nennt, dessen Domäne keine akzeptierte Domäne der Exchange-Organisation ist. Bei einem POP3-/IMAP-Connector, der Provider-Mail an Ihre eigenen Postfächer zustellt, ist die Lösung fast immer die fehlende akzeptierte Domäne — keine Änderung an der Connector-Software und keine Relay-Berechtigung. Die Relay-Berechtigung auf einem Empfangsconnector braucht nur ein Host, der über Exchange an Empfänger außerhalb Ihrer Domänen senden muss. Aktualisiert am 2026-09-28 Das Verhalten von Exchange auf dieser Seite stammt aus Microsoft Learn und ist dort für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition dokumentiert; die Connector-Seite stammt aus der Knowledge Base zu POPcon . Die Meldung ist eine Zeile in unserer Tabelle der Exchange-SMTP-Fehlercodes ; diese Seite ist die ausführliche Fassung dieser Zeile. ### Was Exchange prüft, bevor es „Unable to relay“ antwortet Jede SMTP-Sitzung kommt auf einem Empfangsconnector an, und der Empfangsconnector gibt der Sitzung einen Satz Berechtigungen. Microsoft beschreibt die hier entscheidende so ( Empfangsconnectors in Exchange Server ): ms-Exch-SMTP-Accept-Any-Recipient „erlaubt SMTP-Clients oder -Servern, Nachrichten per Relay über den Empfangsconnector zu übermitteln. Wird diese Berechtigung nicht gewährt, nimmt der Empfangsconnector nur Nachrichten an Empfänger in den für die Exchange-Organisation konfigurierten akzeptierten Domänen an.“ Die Antwort hängt also nur von zwei Dingen ab: welche Berechtigungen die Sitzung hat und ob die Domäne des Empfängers eine akzeptierte Domäne ist. | Sitzung | Berechtigungen der Sitzung (laut Microsoft) | Empfänger in einer akzeptierten Domäne | Empfänger in jeder anderen Domäne | | --- | --- | --- | --- | | Anonym — Berechtigungsgruppe Anonyme Benutzer | ms-Exch-Accept-Headers-Routing, ms-Exch-SMTP-Accept-Any-Sender, ms-Exch-SMTP-Accept-Authoritative-Domain-Sender, ms-Exch-SMTP-Submit — keine Relay-Berechtigung | Wird angenommen | 550 5.7.1 Unable to relay | | Anonym, auf einem eigenen Connector, auf dem die Relay-Berechtigung für NT AUTHORITY\ANONYMOUS LOGON ergänzt wurde | Die vier oben genannten und ms-Exch-SMTP-Accept-Any-Recipient | Wird angenommen | Wird angenommen und weitergeleitet | | Extern gesichert — Berechtigungsgruppe Exchange-Server mit dem Authentifizierungsmechanismus Extern gesichert | Enthält ms-Exch-SMTP-Accept-Any-Recipient, außerdem ms-Exch-Bypass-Anti-Spam und ms-Exch-Bypass-Message-Size-Limit | Wird angenommen | Wird angenommen und weitergeleitet | Der Standardconnector für eingehende Mail, Default Frontend , lauscht auf TCP-Port 25 für alle IPv4- und IPv6-Adressen und hat die Berechtigungsgruppe Anonyme Benutzer von Haus aus; Microsoft beschreibt ihn als den üblichen Eintrittspunkt für Nachrichten in die Exchange-Organisation. Das ist die erste Zeile der Tabelle: Mail für Ihre akzeptierten Domänen wird angenommen, alles andere abgewiesen. Genau so soll sich ein Server verhalten, der auf Port 25 erreichbar ist. ### Fall 1: Der Connector stellt Mail für Ihre eigenen Postfächer zu Ein POP3-/IMAP-Connector wie POPcon lädt die Nachrichten aus den Provider-Postfächern und übergibt sie per Standard-SMTP ohne Anmeldung an Exchange — so, wie es ein Mailserver aus dem Internet täte. Die Empfänger sind Ihre eigenen Benutzer. Weist Exchange sie mit 550 5.7.1 Unable to relay ab, betrachtet Exchange ihre Domäne nicht als seine eigene. Der Knowledge-Base-Artikel zu „550 5.7.1 Unable to relay“ sagt es so: Exchange nimmt per SMTP nur E-Mails für Domänen an, die als autorisierende Domänen konfiguriert sind. Am häufigsten trifft das einen frisch installierten Server. Bei der Installation des ersten Exchange-Postfachservers wird der vollqualifizierte Domänenname der Stammdomäne der Active-Directory-Gesamtstruktur als autorisierende Domäne eingetragen ( Akzeptierte Domänen in Exchange Server ). Heißt die Gesamtstruktur firma.local und lauten die Postfächer beim Provider auf @ihrefirma.de , steht die Internetdomäne schlicht noch nicht in der Liste. - Abgelehnten Empfänger im Protokoll ablesen. Bei POPcon ist es die Datei POPconSrv.log im Programmverzeichnis. Notieren Sie den Domänenteil der Adresse, die Exchange abgewiesen hat. - Mit den akzeptierten Domänen vergleichen. Öffnen Sie im Exchange Admin Center Nachrichtenfluss › Akzeptierte Domänen , oder führen Sie den Befehl aus, den Microsoft für die Kontrolle nennt: Get-AcceptedDomain | Format-Table -Auto Name,DomainName,DomainType,Default,AddressBookEnabled . - Domäne als autorisierende Domäne hinzufügen. Klicken Sie auf Hinzufügen , tragen Sie einen beschreibenden Namen und die Domäne ein und wählen Sie Autorisierend . In der Exchange-Verwaltungsshell: New-AcceptedDomain -Name "Internetdomaene der Firma" -DomainName ihrefirma.de — der Domänentyp ist standardmäßig Authoritative ( Verfahren für akzeptierte Domänen ). Eine akzeptierte Domäne ist entweder eine einzelne Domäne oder eine Domäne mit Unterdomänen ( *.ihrefirma.de ); den Wert können Sie laut Microsoft nachträglich nicht von der einen in die andere Form ändern. - Akzeptierte Domänen im Connector prüfen. POPcon hat in der POP3-/IMAP-Konfiguration ein eigenes Feld für die akzeptierten Empfängerdomänen. Bei einem Catch-all-Postfach entscheidet POPcon mit dieser Liste, welche Empfänger lokal sind; die Knowledge Base erklärt, warum der Connector die akzeptierten Domänen kennen muss . Tragen Sie die Domäne ohne @-Zeichen und ohne Platzhalter ein — ihrefirma.de , nicht @ihrefirma.de ( Einzelheiten ). - Abgelehnte Nachrichten erneut zustellen. POPcon hat sie im Ordner BADMAIL abgelegt. Verschieben Sie die Maildateien in den Ordner PICKUP, dann werden sie im nächsten Mailzyklus zugestellt ( so geht es ). Keiner dieser Schritte ändert die Berechtigungen des Empfangsconnectors, und das ist auch nicht nötig: Die Sitzung ist anonym, der Empfänger liegt jetzt in einer akzeptierten Domäne, und diese Kombination wird angenommen. Die vollständige Einrichtung mit den Einstellungen, die ein Connector am Empfangsconnector tatsächlich braucht (anonyme Benutzer, Nachrichtengröße), steht im Ratgeber POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange abholen und mit Bildschirmfotos in der Konfigurationsanleitung für Exchange 2013 / 2016 . ### Welcher Empfangsconnector antwortet? Steht die Domäne in der Liste und die Meldung bleibt, prüfen Sie, ob die Sitzung auf dem Connector ankommt, den Sie erwarten. Auf Port 25 eines Servers können mehrere Empfangsconnectors lauschen. Exchange wählt den, dessen Remote-IP-Adressbereich am genauesten zur IP-Adresse des verbindenden Hosts passt; im Beispiel von Microsoft gibt es einen Connector für 192.168.1.0-192.168.1.255 und einen für 192.168.1.75 , und die Verbindung von 192.168.1.75 nimmt der zweite an. Ein Connector, der vor Jahren für einen Scanner oder einen Faxdienst mit engem Bereich angelegt wurde und zufällig die Maschine des Connectors einschließt, nimmt dem Connector Default Frontend die Sitzungen weg — mit den Berechtigungsgruppen, die er damals bekommen hat. Eine Übersicht liefert die Shell mit den Eigenschaften, die auch Microsoft für diese Kontrolle verwendet: Get-ReceiveConnector | Format-List Name,Enabled,TransportRole,Bindings,RemoteIPRanges,PermissionGroups . Im Exchange Admin Center stehen die Bereiche auf der Registerkarte Bereichsdefinition des jeweiligen Connectors unter Nachrichtenfluss › Empfangsconnectors , die Berechtigungsgruppen auf der Registerkarte Sicherheit . ### Fall 2: Ein Host muss wirklich an externe Empfänger weiterleiten Eine andere Lage führt zur selben Meldung: Ein Gerät oder eine Anwendung in Ihrem Netz — Microsoft nennt Webserver, Datenbankserver, Überwachungsanwendungen und andere Netzwerkgeräte — liefert Mail bei Exchange ein, die an Empfänger im Internet adressiert ist. Hier helfen die akzeptierten Domänen nicht, denn die Empfängerdomänen gehören nicht Ihnen. Der Host braucht die Relay-Berechtigung, und das Verfahren von Microsoft ( Zulassen vom anonymen Relay auf Exchange-Servern ) legt genau fest, wohin sie gehört: - Legen Sie einen eigenen Empfangsconnector an. Den Standard-Empfangsconnectors, die Exchange erstellt, soll nach Microsoft kein anonymes Relay hinzugefügt werden. - Legen Sie ihn im Front-End-Transport-Dienst an (Rolle Front-End-Transport , Typ Benutzerdefiniert ), gebunden an Port 25. - Entfernen Sie unter Remotenetzwerkeinstellungen den Eintrag 0.0.0.0-255.255.255.255 und tragen Sie nur die IP-Adressen der Hosts ein, die weiterleiten dürfen — lieber zu eng als zu weit. In der Shell entsteht derselbe Connector mit New-ReceiveConnector -Name "Anonymous Relay" -TransportRole FrontendTransport -Custom -Bindings 0.0.0.0:25 -RemoteIpRanges 192.168.5.10,192.168.5.11 . Danach wird die Berechtigung auf einem von zwei Wegen vergeben — auf dem einen oder dem anderen, nicht auf beiden: | Methode | Konfiguration | Als was Exchange den Host behandelt | Folgen, die Microsoft nennt | | --- | --- | --- | --- | | Anonym mit Relay-Berechtigung | Nur in der Exchange-Verwaltungsshell: Set-ReceiveConnector "Anonymous Relay" -PermissionGroups AnonymousUsers , danach Get-ReceiveConnector "Anonymous Relay" / Add-ADPermission -User "NT AUTHORITY\ANONYMOUS LOGON" -ExtendedRights "Ms-Exch-SMTP-Accept-Any-Recipient" | Als anonymen Absender | Vergibt nur die mindestens nötigen Berechtigungen; Nachrichten umgehen weder die Antispam-Prüfung noch die Größenbeschränkung; die Absenderadresse wird nicht in einen Anzeigenamen aus der globalen Adressliste aufgelöst | | Extern gesichert | Exchange Admin Center, Registerkarte Sicherheit : Authentifizierung Extern gesichert , Berechtigungsgruppe Exchange-Server ; oder Set-ReceiveConnector "Anonymous Relay" -AuthMechanism ExternalAuthoritative -PermissionGroups ExchangeServers | Als authentifizierten, vollständig vertrauenswürdigen Absender | Einfacher einzurichten; Nachrichten umgehen Antispam-Prüfung und Größenbeschränkung; der Host kann Nachrichten einliefern, als kämen sie von internen Absendern | Ein POP3-/IMAP-Connector, der nur eingehende Mail zustellt, gehört zu Fall 1 und braucht einen solchen Connector nicht. ### Den Empfangsconnector von Hand testen Der Test, den Microsoft für den Relay-Connector beschreibt, eignet sich auch für Fall 1, und er zeigt die Antwort genau bei dem Befehl, der sie auslöst. Öffnen Sie auf der Maschine, auf der der Connector läuft, eine Eingabeaufforderung (der Telnet-Client muss installiert sein): - telnet , danach OPEN 25 - EHLO - MAIL FROM:absender@example.org - RCPT TO:benutzer@ihrefirma.de Die Antwort auf RCPT TO ist das Ergebnis: 250 2.1.5 Recipient OK heißt, Exchange nimmt diesen Empfänger von diesem Host an; 550 5.7.1 Unable to relay heißt, Exchange nimmt ihn nicht an. Wiederholen Sie den Befehl mit einem Empfänger aus jeder Ihrer Domänen; eine Domäne, die abgewiesen wird, fehlt in den akzeptierten Domänen. QUIT beendet die Sitzung, ohne dass etwas gesendet wird. ### Meldungen, die ähnlich aussehen und etwas anderes bedeuten | Antwort | Was anders ist | Wo die Lösung liegt | | --- | --- | --- | | 550 5.7.1 Unable to relay | Die Domäne des Empfängers ist keine akzeptierte Domäne, und die Sitzung hat keine Relay-Berechtigung | Akzeptierte Domänen (Fall 1) oder ein eigener Relay-Connector (Fall 2) | | 530 5.7.1 Client was not authenticated | Der Empfangsconnector nimmt nur authentifizierte Sitzungen an; der Empfänger wurde noch gar nicht geprüft | Anonyme Benutzer auf dem Empfangsconnector anhaken ( Artikel ) | | 550 5.5.1 user unknown | Die Domäne ist akzeptiert, aber kein Empfänger hat diese Adresse | Adresse im Active Directory zuweisen ( Artikel ) | | 503 5.5.2 need Rcpt command | Alle Empfänger der Nachricht wurden zuvor abgewiesen, sodass beim Ankündigen des Nachrichtentexts kein Empfänger übrig war | Die Antwort auf den Empfänger eine Zeile weiter oben im Protokoll lesen ( Artikel ) | ### Häufige Fragen ### Braucht ein POP3-Connector die Relay-Berechtigung auf dem Empfangsconnector? Für Mail an Ihre eigenen Postfächer nicht. Microsoft beschreibt die Relay-Berechtigung (ms-Exch-SMTP-Accept-Any-Recipient) als diejenige, die einem Host das Relay über den Empfangsconnector erlaubt; ohne sie nimmt Exchange weiterhin Nachrichten an Empfänger in den akzeptierten Domänen der Organisation an. Ein Connector, der Provider-Mail an lokale Postfächer zustellt, braucht deshalb die Domäne in der Liste der akzeptierten Domänen und anonyme Benutzer auf dem Empfangsconnector, mehr nicht. ### Soll ich den Connector auf SMTP-Authentifizierung umstellen, damit Exchange das Relay erlaubt? Nein. POPcon übergibt per Standard-SMTP ohne Anmeldung. Bei authentifizierter Übergabe zeigt Exchange jede so eingelieferte E-Mail als vom angemeldeten Konto gesendet an, und das ist für Mail von externen Absendern falsch. Tragen Sie stattdessen die fehlende akzeptierte Domäne ein. ### Kann ich die Relay-Berechtigung dem Connector Default Frontend geben? Microsoft rät davon ab: Die Standard-Empfangsconnectors, die Exchange anlegt, sollen kein anonymes Relay erhalten. Der Connector Default Frontend nimmt auf Port 25 Verbindungen aus jeder Quelle an; mit Relay-Berechtigung würde der Server zum offenen Relay. Legen Sie einen eigenen Empfangsconnector an, der nur die IP-Adressen der berechtigten Hosts enthält. ### Welcher Empfangsconnector beantwortet die Verbindung meines Connectors? Derjenige, dessen Remote-IP-Adressbereich am genauesten zur IP-Adresse des verbindenden Hosts passt. Das Beispiel von Microsoft: Gibt es einen Connector für 192.168.1.0-192.168.1.255 und einen für 192.168.1.75, nimmt der zweite die Verbindung von 192.168.1.75 an. Ein vergessener Connector mit engem Bereich kann dem Connector Default Frontend also die Sitzungen wegnehmen. ### Was geschieht mit den Nachrichten, die Exchange mit 550 5.7.1 abgelehnt hat? POPcon legt Nachrichten, die Exchange bei der SMTP-Übertragung ablehnt, im Ordner BADMAIL im Programmverzeichnis ab. Nachdem Sie die akzeptierte Domäne eingetragen haben, verschieben Sie die Maildateien aus BADMAIL in den Ordner PICKUP; POPcon stellt sie im nächsten Mailzyklus noch einmal zu. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der Produktseite POPcon , der POPcon-Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: 550 5.7.1 Unable to relay when a connector submits to Exchange . --- ## Gmail per IMAP mit OAuth2 nach Exchange holen Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/gmail-oauth2-imap-nach-exchange Language: de Exchange-Ratgeber › Authentifizierung und SMTP-Fehler ### Gmail und Google Workspace per IMAP mit OAuth2 nach Exchange abholen Google verlangt für den Zugriff von Drittanbieter-Apps auf Gmail- und Google-Workspace-Postfächer OAuth 2.0; ein Connector meldet sich einmal über eine Google-Zustimmungsseite an und holt danach von imap.gmail.com auf Port 993 mit einem Token ab, das er selbst erneuert, statt mit einem gespeicherten Kennwort. Dieser Ratgeber erklärt, was Google wann abgeschaltet hat, was das für einen POP3/IMAP-Connector bedeutet, der einen lokalen Exchange Server versorgt, und die acht Schritte, mit denen ein Gmail- oder Google-Workspace-Postfach per OAuth2 angebunden wird. Aktualisiert am 2026-09-24 ### Was Google abgeschaltet hat Google nennt eine Anwendung, die sich nur mit Nutzername und Passwort an einem Google-Konto anmeldet, eine „weniger sichere App“. Für Google-Workspace -Konten steht es auf der Administrator-Hilfeseite Zugriff weniger sicherer Apps steuern in einem Satz: Ab dem 1. Mai 2025 werden in Workspace-Konten keine weniger sicheren Apps, Drittanbieter-Apps und Geräte mehr unterstützt, die sich nur mit Nutzername und Passwort anmelden; es muss OAuth verwendet werden. Die Begleitseite Umstellung von weniger sicheren Apps auf OAuth nennt den ersten Stichtag — seit dem 14. März 2025 müssen Nutzer für Drittanbieter-Apps OAuth verwenden, um auf Gmail zuzugreifen — und die einzige Ausnahme: App-Passwörter. Googles Rat für alles andere ist kurz: den App-Entwickler bitten, die App auf OAuth 2.0 umzustellen. Für ein privates Google-Konto sind die Regeln weicher, zeigen aber in dieselbe Richtung. Googles Seite Weniger sichere Apps & Ihr Google-Konto fordert Nutzer auf, zu einer Zugriffsart zu wechseln, die keine Passwortdaten weitergibt, und sagt, dass Google Anmeldungen aus einer App blockieren kann, die seine Sicherheitsstandards nicht erfüllt. Die Seite zu App-Passwörtern beschreibt sie als 16-stellige Codes, die es nur mit aktivierter Bestätigung in zwei Schritten gibt, und fügt hinzu, dass sie nicht empfohlen und in den meisten Fällen nicht erforderlich sind. Seit Januar 2025 ist IMAP bei privaten Gmail-Konten immer aktiviert; die alte Option „IMAP aktivieren“ gibt es nicht mehr ( Gmail-Hilfe zu IMAP ). | Anmeldeverfahren | Google-Workspace-Konto | Privates @gmail.com-Konto | Wo Google es dokumentiert | | --- | --- | --- | --- | | Nutzername und Passwort in der App („weniger sichere App“) | Seit dem 1. Mai 2025 nicht mehr unterstützt (Erstverbindungen seit März 2025 abgewiesen) | Abgeraten; Google kann die Anmeldung blockieren | Zugriff weniger sicherer Apps steuern; Weniger sichere Apps & Ihr Google-Konto | | App-Passwort (16 Stellen, Bestätigung in zwei Schritten nötig) | Für Geräte, die nur SMTP/IMAP/POP3 sprechen, weiterhin möglich, nach Entscheidung des Administrators | Möglich, „nicht empfohlen und in den meisten Fällen nicht erforderlich“ | Umstellungsseite; Mit App-Passwörtern anmelden | | OAuth 2.0 („Über Google anmelden“) | Pflicht | Empfohlen | Umstellungsseite; Gmail-Hilfe zu IMAP | | IMAP-Zugriff selbst | Verfügbar | Seit Januar 2025 immer aktiviert | Gmail-Hilfe zu IMAP | ### Was das für einen Connector bedeutet Ein POP3/IMAP-Connector ist genau die Art „Drittanbieter-App“, die Google meint: ein Windows-Dienst, der sich nach Zeitplan am Postfach anmeldet, Neues herunterlädt und es per SMTP an Exchange übergibt. Tut er das mit einem gespeicherten Kennwort, weist ein Workspace-Postfach ihn seit Mai 2025 ab, und ein privates Postfach kann es jederzeit tun. Mit OAuth 2.0 läuft es anders, und der Unterschied macht aus der Einrichtung ein einmaliges Ereignis statt eines wiederkehrenden Support-Tickets: - Die Anmeldung geschieht einmal, im Browser auf dem Rechner des Connectors. Google zeigt seine Zustimmungsseite, nennt die Anwendung, listet auf, was sie mit dem Postfach tun darf — E-Mails lesen, verfassen und löschen — und bittet den Kontoinhaber um Zustimmung. - Der Connector bewahrt ein Token auf, kein Kennwort. Nach der Zustimmung speichert der Connector ein OAuth-Token und erneuert es automatisch. Eine Änderung des Google-Passworts berührt es nicht, und in der Konfiguration des Connectors steht nichts Kennwortähnliches. - Bei der Anmeldung an imap.gmail.com wird das Token statt eines Kennworts vorgelegt. Alles andere an IMAP bleibt gleich: Ordner, Download, das für das Konto eingestellte Löschen nach dem Abholen oder Belassen auf dem Server, der Zeitplan. - Die Exchange-Seite ändert sich gar nicht. Die Zustellung an Exchange läuft per SMTP über den Empfangsconnector, wie bei jedem anderen Konto; siehe POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen . Dasselbe Muster gilt für Microsoft 365 mit einer Microsoft-Anmeldung; wie Token und Zustimmung dort funktionieren, steht in Ohne Basic Authentication: Microsoft-365-Postfächer per IMAP oder POP3 mit OAuth2 nach Exchange holen . ### Schritt für Schritt: ein Gmail- oder Google-Workspace-Postfach in POPcon Die Schritte unten sind die aus dem Knowledge-Base-Artikel Unterstützt POPcon auch OAuth2 / moderne Authentifizierung für Gmail? , der zu jedem Bildschirm einen Screenshot zeigt. POPcon unterstützt OAuth 2.0 für Google- und Microsoft-Konten seit Version 4.8.1 (September 2024). - Postfach als IMAP auf imap.gmail.com, Port 993 anlegen. Legen Sie im Connector ein neues Postfachkonto an, wählen Sie IMAP als Servertyp, tragen Sie imap.gmail.com als Server und 993 als Port ein. Der Port für Gmail-IMAP mit OAuth2 ist 993, nicht der IMAP-Standardport 143. - Als Authentifizierung „OAuth2 Google“ wählen und auf „Connect OAuth2“ klicken. Das Kennwortfeld bleibt leer. Der Connector öffnet ein Browserfenster auf diesem Rechner. - Mit dem Google-Konto anmelden. Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, dem das abzuholende Postfach gehört: eine private @gmail.com-Adresse oder ein Google-Workspace-Benutzer. - Dem Connector die Berechtigung für das Postfach erteilen. Google zeigt, was die Anwendung mit dem Postfach tun darf: E-Mails lesen, verfassen und löschen. Die Anwendung heißt dort „POPcon email forwarding“. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen und klicken Sie auf Continue. - Bei der Warnung „App nicht verifiziert“ auf Advanced klicken und fortfahren. Die Knowledge-Base-Anleitung weist darauf hin, dass Google diese Warnung anzeigen kann, solange die Verifizierung der Anwendung läuft. Klicken Sie auf Advanced und dann auf „Go to POPcon email forwarding (unsafe)“. - Die Anmeldung abschließen. Google zeigt die angeforderten Berechtigungen noch einmal; bestätigen Sie. Eine Bestätigungsseite erscheint, das Browserfenster kann geschlossen werden. - Status „Authenticated“ prüfen. Zurück im Connector wechselt der Kontostatus auf Authenticated. Das OAuth-Token wird ab jetzt gespeichert und automatisch erneuert. - „Test access“ ausführen. Der Test meldet sich mit dem Token bei Gmail an. Besteht er, ist das Konto fertig eingerichtet und der Zeitplan übernimmt. Zu keinem Zeitpunkt wird ein Kennwort eingegeben; das OAuth-Token wird sicher gespeichert und automatisch erneuert. Die Anleitung enthält keinen Schritt, in dem Sie etwas in Ihrem Google-Konto oder in der Google-Workspace-Admin-Konsole registrieren: Die Anmeldung stimmt der registrierten Anwendung des Connectors zu, weshalb Googles Zustimmungsseite „POPcon email forwarding“ nennt und nicht den Namen Ihres Unternehmens. ### IMAP oder POP3 bei Google? Google bietet beides. Die POPcon-Anleitung mit OAuth2 verwendet IMAP; der ältere Knowledge-Base-Artikel Wie muss ich POPcon einstellen, um E-Mail von Gmail zu laden? beschreibt die frühere POP3-SSL-Einrichtung mit Kennwort. | | IMAP mit OAuth2 (empfohlen) | POP3 mit Kennwort oder App-Passwort (Altweg) | | --- | --- | --- | | Server und Port | imap.gmail.com, 993, IMAP-SSL | pop.gmail.com, 995, POP3-SSL ( Googles POP-Einstellungen ) | | Authentifizierung | OAuth2 Google — eine Anmeldung, Token vom Connector erneuert | Gmail-Passwort oder 16-stelliges App-Passwort (Bestätigung in zwei Schritten nötig) | | Google Workspace | Funktioniert | Passwort seit dem 1. Mai 2025 abgewiesen; App-Passwort nur, wo der Administrator es zulässt | | Was mit der Kopie bei Google geschieht | Je Konto im Connector eingestellt: nach dem Abholen löschen oder auf dem Server belassen | Googles POP-Einstellungen entscheiden: Gmail-Kopie im Posteingang behalten, als gelesen markieren, archivieren oder löschen; der „Recent-Modus“ ( recent: vor dem Nutzernamen) zeigt die letzten 30 Tage | | Verfügbarkeit des Protokolls | Bei privaten Konten seit Januar 2025 immer aktiviert | In den Gmail-Einstellungen unter Weiterleitung und POP/IMAP aktiviert | ### Symptome, und was dahintersteckt | Was Sie sehen | Ursache | Was zu tun ist | | --- | --- | --- | | Die Anmeldung an einem Google-Workspace-Postfach scheitert, obwohl das Kennwort stimmt | Google nimmt von einer Drittanbieter-App keinen Nutzernamen mit Passwort mehr an (seit dem 1. Mai 2025) | Konto auf IMAP, imap.gmail.com, 993 stellen, auf Connect OAuth2 klicken und einmal anmelden. | | Google zeigt bei der Anmeldung „Diese App wurde nicht verifiziert“ | Googles Verifizierung der Anwendung läuft noch, wie die Anleitung anmerkt | Auf Advanced klicken, dann auf Go to POPcon email forwarding (unsafe) , und die Zustimmung abschließen. | | Im Google-Konto lässt sich kein App-Passwort erstellen | App-Passwörter gibt es nur für Konten mit aktivierter Bestätigung in zwei Schritten | Diesen Weg nicht gehen: Connect OAuth2 verwenden; ein App-Passwort ist nicht nötig. | | Die Anmeldung war erfolgreich, der Status zeigt aber nicht Authenticated | Der Browser-Ablauf wurde nicht zu Ende geführt, oder das falsche Google-Konto wurde gewählt | Erneut auf Connect OAuth2 klicken, das Konto wählen, dem das Postfach gehört, jede Zustimmungsseite abschließen, dann Test access ausführen. | | Mail kommt in Exchange an, bleibt aber auch im Gmail-Posteingang | Das Konto ist auf Belassen auf dem Server eingestellt | Während einer Migration gewollt; sonst die Einstellung Löschen / auf dem Server belassen für das Konto im Connector ändern. | ### Häufige Fragen ### Brauche ich ein Google-App-Passwort für den Connector? Nein. Mit OAuth2 sendet der Connector nie ein Kennwort an Google; er meldet sich einmal über Googles Zustimmungsseite an und arbeitet danach mit einem Token. Google selbst schreibt, dass App-Passwörter nicht empfohlen und in den meisten Fällen nicht erforderlich sind; es sind 16-stellige Codes, die es nur für Konten mit aktivierter Bestätigung in zwei Schritten gibt, und Googles Anweisung an App-Entwickler lautet, die App auf OAuth 2.0 umzustellen. Der ältere POPcon-Artikel für Gmail per POP3 mit Kennwort existiert noch, der empfohlene Weg ist aber die OAuth2-Anleitung. ### Welchen Server und welchen Port verwendet der Connector für Gmail? IMAP auf imap.gmail.com, Port 993 (IMAP über SSL/TLS), mit der Authentifizierung OAuth2 Google. Googles POP3-Endpunkt ist pop.gmail.com auf Port 995 mit SSL; die POPcon-Anleitung mit OAuth2 verwendet IMAP. ### Funktioniert das für Google Workspace genauso wie für ein privates Gmail-Konto? Ja, die Anmeldung ist dieselbe. Für Google Workspace ist es der einzige Weg: Googles Administratorhilfe hält fest, dass Workspace-Konten seit dem 1. Mai 2025 keine Apps mehr unterstützen, die sich nur mit Nutzername und Passwort anmelden, und dass OAuth verwendet werden muss. Bei einem privaten Google-Konto führt Google auf dieselbe Weise zu „Über Google anmelden“ und kann Anmeldungen aus einer App blockieren, die seine Sicherheitsstandards nicht erfüllt. ### Fragt der Connector später erneut nach der Anmeldung? Im normalen Betrieb nicht. Die Knowledge-Base-Anleitung hält fest, dass das OAuth-Token sicher gespeichert und automatisch erneuert wird und zu keinem Zeitpunkt ein Kennwort eingegeben wird. Eine neue Anmeldung ist nur nötig, wenn die Zustimmung nicht mehr besteht, etwa nachdem der Kontoinhaber den Zugriff der Anwendung in den Google-Kontoeinstellungen entfernt hat, oder wenn das Postfach in ein anderes Google-Konto umzieht. ### Kann ich bei Gmail statt IMAP weiter POP3 verwenden? Google dokumentiert POP weiterhin auf pop.gmail.com, Port 995 mit SSL, einschließlich des „Recent-Modus“ (Nutzername mit vorangestelltem recent:), der die Mails der letzten 30 Tage zeigt. Die POPcon-Anleitung mit OAuth2 ist jedoch für IMAP auf imap.gmail.com, Port 993 geschrieben; der ältere POP3-SSL-Artikel für Gmail setzt ein Kennwort oder App-Passwort voraus. Für eine neue Einrichtung nehmen Sie IMAP mit OAuth2. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der POPcon-Produktseite , der Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: Fetching Gmail and Google Workspace mail into Exchange over IMAP with OAuth2 . --- ## IONOS, Strato oder GMX als Exchange-Smarthost: Absenderregel Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/ionos-strato-gmx-smarthost-exchange Language: de Exchange-Ratgeber › Ausgang: Sendeconnectoren und Smarthosts ### IONOS, Strato oder GMX als Smarthost für Exchange: warum der Absender zum Login passen muss — und wie Sie trotzdem mehrere Domains versenden Ein Provider-Postfach als Smarthost für Exchange ist ein authentifiziertes SMTP-Konto, und IONOS dokumentiert, dass seine Postausgangsserver seit Januar 2024 eine Nachricht nur noch annehmen, wenn die Absenderadresse in derselben Domain liegt wie das Postfach, mit dem die Anmeldung erfolgt; eine Nachricht mit anderem Absender oder ganz ohne Absender wird mit Sender address is not allowed abgewiesen. Ein Exchange Server, der mehrere Domains über ein Provider-Login versendet, bekommt deshalb jede weitere Domain abgelehnt, und seine Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnotizen gleich mit. Die Lösung ist eine authentifizierte Relay-Sitzung je Absenderdomäne, und genau das kann Exchange allein nicht: Ein Sendeconnector meldet sich mit einem Login für alle Absender an. Aktualisiert am 2026-09-18 ### Die Konstellation, die scheitert Viele kleine Exchange-Installationen stellen ausgehende Mail nicht selbst zu. Der Sendeconnector zeigt auf den Postausgangsserver des Providers als Smarthost, meldet sich mit den Zugangsdaten eines Postfachs dort an, und der Provider kümmert sich um DNS, Reputation und TLS zur Außenwelt. Das funktioniert, solange jeder Absender in Exchange aus der Domain dieses einen Postfachs schreibt. Es endet in dem Moment, in dem eine zweite Domain in Exchange dazukommt, ein Benutzer mit einem Alias aus einer anderen Domain antwortet oder Exchange selbst eine Nachricht mit leerem Absender verschickt. Der Provider sieht hinter dem angemeldeten Login einen Absender, der ihm nicht gehört, und weist die Nachricht beim MAIL FROM der SMTP-Sitzung ab. Exchange behält sie mit dem Fehlertext des Providers in der Warteschlange, und der Absender erfährt davon aus einer Verzögerungsmeldung, wenn überhaupt. ### Was IONOS verlangt, in eigenen Worten IONOS beschreibt die Änderung auf der Hilfeseite Wichtige Änderung für das Versenden von E-Mails mit abweichender Absenderadresse ; die Auswirkung auf Exchange steht in unserer Knowledge Base unter Abwesenheitsnotizen und Unzustellbarkeitsnachrichten gehen bei IONOS SMTP Relay nicht raus : | Regel | Was sie für Exchange bedeutet | Quelle | | --- | --- | --- | | Absenderdomain muss der Domain des Login-Postfachs entsprechen | Seit dem 29. Januar 2024 lehnen die Postausgangsserver für Mail Basic und Mail Business alternative Absenderadressen ab. Der Teil vor dem @ darf abweichen, die Domain dahinter nicht. Jede Exchange-Domain braucht ein Login in dieser Domain. | IONOS-Hilfeseite | | Leere Absenderadressen werden abgewiesen | Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnotizen verlassen Exchange mit leerem Envelope-Absender und werden mit Sender address is not allowed abgelehnt. In Exchange nicht konfigurierbar. | IONOS-Hilfeseite, Knowledge Base | | Gilt für Mailserver und Relays, nicht nur für Mailprogramme | IONOS nennt Outlook, Mobil-Apps und Serveranwendungen wie Microsoft 365/Exchange und Open-Xchange gleichermaßen und stellt fest, dass alternative Absenderadressen auch bei IONOS Microsoft Exchange nicht möglich sind. | IONOS-Hilfeseite | | Ein Relay braucht ein Postfach plus SPF-Eintrag in derselben Domain | Der Abschnitt für SMTP-Relay-Server und Smarthosts verlangt eine Relay-Postfachadresse und einen IONOS-SPF-Eintrag für diese Domain. | IONOS-Hilfeseite | ### Und Strato, GMX und die anderen? Wir dokumentieren, was wir prüfen können. Zu Strato hält die Knowledge Base einen Fakt fest: Die Strato-Postausgangsserver verlangen seit September 2008 SMTP-Authentifizierung ( Knowledge Base ), ein Sendeconnector ohne Anmeldung scheitert dort also mit 530 SMTP authentication is required . Welche Absenderadressen Strato, GMX oder web.de hinter einem Login akzeptieren, steht auf deren eigenen Hilfeseiten und wird hier nicht wiedergegeben; lesen Sie die Seite zu Ihrem Produkt, bevor Sie sich darauf verlassen. Die Symptomklasse ist bei jeder Formulierung dieselbe: ein permanenter Fehler beim MAIL FROM , der die Absenderadresse nennt, und zwar genau bei den Nachrichten, deren Absender nicht das Login ist. Die Relay-Einrichtung unten behebt diese Klasse, weil jede Sitzung das Login verwendet, dem der Absender gehört. ### Symptom, Ursache, Lösung | Was Sie sehen | Ursache | Lösung | | --- | --- | --- | | Sender address is not allowed in der Exchange-Warteschlange, nur bei der zweiten Domain | Der Sendeconnector meldet sich für jeden Absender mit dem Postfach der ersten Domain an | Ein Relay-Konto je Absenderdomäne, jedes mit dem Login dieser Domain | | Externe Absender erhalten Ihre Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen nie | Leerer Envelope-Absender, vom Provider abgewiesen | Ein Relay, das den leeren Absender ersetzt; die LITE-Edition genügt | | Der Versand klappt aus Outlook mit dem Provider-Konto, aber nicht aus Exchange | Outlook meldet sich als das Postfach an, dem die Adresse gehört; Exchange nutzt ein Connector-Login für alle | Wie in der ersten Zeile: Das Login muss dem Absender folgen | | 530 SMTP authentication is required | Der Connector sendet ohne Zugangsdaten an einen Server, der sie verlangt | Login im Connector oder im Relay-Konto eintragen ( Knowledge Base ) | ### Lösung A: bei einer Domain bleiben Versendet Exchange wirklich nur eine Domain, lassen Sie den Sendeconnector, wie er ist, melden ihn mit einem Postfach dieser Domain an und stellen sicher, dass kein Benutzer eine Antwortadresse in einer anderen Domain hat. Übrig bleibt der Fall des leeren Absenders: Exchange bietet keine Einstellung, die einem Unzustellbarkeitsbericht oder einer Abwesenheitsnotiz eine Adresse in den Envelope schreibt, externe Absender bekommen sie über IONOS also nur, wenn etwas zwischen Exchange und Provider den Absender einsetzt. Das ist die Ein-Konto-Aufgabe, die die günstigere Edition MultiSendcon LITE erledigt. Wann Exchange hinter einem POP3-Connector einen solchen Bericht überhaupt erzeugt, steht im Ratgeber Unzustellbarkeitsberichte für externe Absender hinter einem POP3-Connector . ### Lösung B: eine Relay-Sitzung je Absenderdomäne Exchange wählt einen Sendeconnector nach Empfängerdomäne und Kosten, nie nach Absender (siehe warum Sendeconnectoren nicht nach Absender routen können ); die Entscheidung je Absender muss also vor dem Provider fallen. MultiSendcon läuft als Windows-Dienst auf dem Exchange Server, nimmt alles über einen Sendeconnector entgegen und gleicht die Absenderadresse mit seinen Relay-Konten ab: - Installieren. Laden Sie MultiSendcon herunter und starten Sie den Installer auf dem Exchange Server. Er legt den Sendeconnector an, der ausgehende Mail an den Dienst übergibt; ist PowerShell-Remoting deaktiviert, erledigt das ein Befehl von Hand ( Knowledge Base ). - Ein SMTP-Konto je Domain. Legen Sie unter Relay servers für jedes Provider-Login ein SMTP-Konto an: Server, Port (25, 587 oder 465; bei 465 wird SSL automatisch aktiviert), Benutzername und Passwort sowie den Absenderfilter *@firma-a.de . Wiederholen Sie das für *@firma-b.de mit dem Login, dem diese Domain gehört, auch wenn beide beim selben Provider liegen. - Leeren Absender füllen. Aktivieren Sie in jedem Konto die feste Ersatz-Absenderadresse, damit Nachrichten ohne Absender mit einer Adresse hinausgehen, die der Provider akzeptiert; nennt der Nachrichtenkopf einen Absender, wird dieser statt der festen Adresse verwendet. - Testen. Führen Sie den Kontotest mit einer Absenderadresse aus, die zum jeweiligen Absenderfilter passt, und lesen Sie die Antwort im Administrator-Protokoll. - Exchange umschalten. Senken Sie die Kosten des MultiSendcon-Sendeconnectors von 100 auf 1, damit er den alten Provider-Connector schlägt, und deaktivieren Sie den alten. Ab jetzt erreicht jede Domain den Provider über ihr eigenes Login, und Absender ohne passendes Konto laufen über das Master Relay. Konten werden von oben nach unten abgeglichen, eine einzelne Adresse kann also über ihrer Domain-Regel stehen, und zwei Konten mit demselben Filter bilden Primär- und Ausweichkonto. Der Schritt-für-Schritt-Ratgeber zu mehreren Smarthosts zeigt dieselbe Einrichtung neben der Bordmittel-Konfiguration je Empfängerdomäne. ### Nächste Schritte - Zwei Domains bei IONOS: Legen Sie das zweite Postfach an, installieren Sie die Testversion und richten Sie zwei Konten mit den beiden Logins und Absenderfiltern ein. - Eine Domain, aber fehlende Unzustellbarkeitsberichte: Die günstigere LITE-Edition genügt; ein Konto mit festem Absender. - Unklar, was der Provider ablehnt: Kontotest ausführen und die genaue Serverantwort im Protokoll lesen, bevor Sie Exchange ändern. - Zwei Firmen bei zwei verschiedenen Providern auf einem Server: Der Ratgeber Mehrere Firmen oder Domains auf einem Exchange Server behandelt akzeptierte Domänen, Adressrichtlinien und das Relay-Konto je Firma. ### Häufige Fragen ### Kann ich über mein IONOS-Login weiter mit einer Adresse aus einer anderen Domain senden? Über IONOS Mail Basic oder Mail Business nicht: Seit Januar 2024 muss der Teil der Absenderadresse nach dem @ dieselbe Domain sein wie die des Postfachs, mit dem Sie sich am SMTP-Server anmelden, und laut IONOS sind alternative Absenderadressen auch bei IONOS Microsoft Exchange nicht möglich. Der Teil vor dem @ bleibt frei wählbar. Für jede weitere Domain brauchen Sie ein Login in dieser Domain und etwas vor dem Provider, das je Absender das richtige Login wählt. ### Warum kommen meine Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnotizen bei externen Absendern nie an? Exchange sendet beide mit leerem Envelope-Absender (leeres MAIL FROM), genau wie es der SMTP-Standard verlangt, und IONOS weist Nachrichten ohne Absender seit Januar 2024 zurück. In Exchange lässt sich dieses Verhalten nicht ändern. Ein Relay zwischen Exchange und dem Provider kann den leeren Absender mit der Adresse aus dem Nachrichtenkopf füllen oder mit einer festen Adresse aus der Kontokonfiguration; danach nimmt der Provider die Nachricht an. ### Reicht die günstigere Edition MultiSendcon LITE? Für ein einzelnes Provider-Login ja: LITE bedient ein Relay-Konto und ersetzt den leeren Absender, und das ist die ganze Lösung für den Fall der Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnotizen. Absenderbasiertes Routing hat LITE nicht; sobald zwei Domänen über zwei verschiedene Logins hinaus müssen, brauchen Sie die Vollversion mit einem SMTP-Konto je Absenderdomäne. ### Welchen Port und welche Verschlüsselung soll das Relay-Konto verwenden? Die Kontoeinstellungen akzeptieren Port 25, 587 oder 465; bei Port 465 wird die verschlüsselte Verbindung automatisch aktiviert. Verwenden Sie Port und Login, die Ihr Provider für seinen Postausgangsserver veröffentlicht, und führen Sie den eingebauten Kontotest mit einer Absenderadresse aus, die zum Absenderfilter des Kontos passt, bevor Sie den Exchange-Sendeconnector umstellen. Mehr zum ausgehenden Mailfluss im Exchange-Ratgeber oder in der Knowledge Base . In English: Using IONOS, Strato or GMX as the smart host for Exchange . --- ## Mehrere Domains auf einem Exchange Server: Ein- und Ausgang Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/mehrere-domains-ein-exchange-server Language: de Exchange-Ratgeber › Ausgang: Sendeconnectoren und Smarthosts ### Mehrere Firmen oder Domains auf einem Exchange Server: getrennte Postfächer im Eingang und getrennte Relays im Ausgang Ein Exchange Server kann mehrere Domains bedienen. Im Eingang ist jede Domain eine akzeptierte Domäne mit eigenen Provider-Postfächern oder eigenem MX-Eintrag; im Ausgang muss jede Domain über das Relay hinaus, das für sie senden darf – und genau dort reicht Exchange allein nicht aus, weil es den Sendeconnector nach der Domäne des Empfängers wählt und nie nach dem Absender. Den Eingang erledigen Sie mit Bordmitteln; für den Ausgang brauchen Sie ein Relay, das nach Absender routet, etwa MultiSendcon. Aktualisiert am 2026-10-05 Das Verhalten von Exchange auf dieser Seite stammt aus Microsoft Learn und ist dort für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition dokumentiert; die Connector- und Relay-Seite stammt von den Seiten, der Hilfe und der Knowledge Base zu POPcon und MultiSendcon . ### Was „mehrere Domains“ für Exchange bedeutet Exchange kennt keine Firmen. Es kennt eine Organisation, eine Liste akzeptierter Domänen und Empfänger mit E-Mail-Adressen. Microsoft fasst das auf der Seite Akzeptierte Domänen in Exchange Server so: Akzeptierte Domänen sind eine globale Einstellung für die Exchange-Organisation, und es kann mehrere akzeptierte Domänen desselben oder eines unterschiedlichen Typs geben. Für den üblichen Fall heißt es dort, dass für eine Organisation mehrere autoritative Domänen konfiguriert werden können. Zwei Firmen auf einem Server sind technisch also zwei akzeptierte Domänen und zwei Gruppen von Postfächern, deren Adressen unterschiedlich enden. Welchen Typ eine Domain bekommt, hängt davon ab, wo ihre Empfänger liegen. Im Exchange Admin Center heißen die drei Typen Autorisierend , Internes Relay und Externes Relay : | Typ der akzeptierten Domäne | Wann Microsoft ihn vorsieht | Unzustellbarkeitsberichte für unbekannte Empfänger | In E-Mail-Adressrichtlinien verwendbar | | --- | --- | --- | --- | | Autorisierend (autoritative Domäne) | Alle Empfänger der Domäne sind in der Exchange-Organisation vorhanden | Exchange ist dafür verantwortlich, sie zu erzeugen | Ja | | Internes Relay | Einige Empfänger sind nicht in der Organisation vorhanden, zum Beispiel wenn die Domäne zwischen Exchange und dem Messagingsystem eines Drittanbieters geteilt wird | Exchange ist nicht verantwortlich; ein Sendeconnector mit dem Adressraum der Domäne leitet den Rest weiter | Ja | | Externes Relay | Keiner der Empfänger ist in der Organisation vorhanden | Exchange ist nicht verantwortlich | Nein | Eine Firma, deren Postfächer vollständig auf Ihrem Server liegen, bekommt eine autorisierende Domäne. Microsofts Verfahrensseite nennt die zwei Wege: im Exchange Admin Center unter Nachrichtenfluss › Akzeptierte Domänen oder in der Exchange-Verwaltungsshell: - New-AcceptedDomain -Name "Firma B" -DomainName firma-b.de – ohne weitere Angabe ist der Typ Authoritative . - Get-AcceptedDomain | Format-Table -Auto Name,DomainName,DomainType,Default,AddressBookEnabled – Microsofts eigene Kontrolle, was konfiguriert ist. Fehlt eine Domain in dieser Liste, ist das die klassische Ursache für 550 5.7.1 Unable to relay , wenn ein Connector Mail für sie übergibt; diesen Fall beschreibt der Ratgeber 550 5.7.1 Unable to relay, wenn ein Connector an Exchange übergibt . ### Jedem Benutzer die Adresse der richtigen Domain: E-Mail-Adressrichtlinien Eine akzeptierte Domäne gibt noch niemandem eine Adresse. Das erledigen E-Mail-Adressrichtlinien, nach Microsoft die Regeln, die E-Mail-Adressen für die Empfänger der Exchange-Organisation erzeugen ( E-Mail-Adressrichtlinien in Exchange Server ). Drei ihrer Eigenschaften sind bei mehreren Firmen wichtig: - Der Empfängerfilter gibt die Empfänger an, deren E-Mail-Adressen durch die Richtlinie konfiguriert werden. Die vorgefertigten Filter können nach Empfängertyp, Unternehmen, Abteilung, Bundesland und den benutzerdefinierten Attributen 1 bis 15 auswählen. Die Werte müssen genau übereinstimmen: Der Unternehmenswert Firma B passt nicht auf Firma B GmbH . - Die primäre Adresse. Eine Vorlage der Richtlinie legt die primäre SMTP-Adresse fest, die Antwortadresse des Empfängers. Mit dieser Adresse sendet der Benutzer – und diese Adresse sieht später das Ausgangsrelay. - Die Priorität. Trifft mehr als eine Richtlinie auf einen Empfänger zu, werden seine Adressen nur von der ersten ausgewerteten Richtlinie konfiguriert; eine niedrigere Zahl wird zuerst ausgewertet, die Standardrichtlinie immer zuletzt. Die Richtlinie für die zweite Firma braucht also eine höhere Priorität als die Standardrichtlinie, sonst behalten deren Benutzer die Adresse der ersten Firma. Praktisch bewährt sich eine Richtlinie je Firma, gefiltert über das Attribut Unternehmen der Benutzerkonten, jeweils mit der eigenen Domain in der Vorlage für die primäre Adresse. ### Eingang: die Mail jeder Domain auf den Server bringen Die Mail einer Domain erreicht Exchange auf einem von zwei Wegen, und je Domain können Sie anders entscheiden. Entweder zeigt der MX-Eintrag der Domain auf Ihren Server und die Mail kommt per SMTP, oder sie bleibt in Postfächern beim Provider und ein Connector holt sie ab. Die Abwägung zwischen beiden steht im Ratgeber POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange ; mit einer zweiten Domain ändert sich daran nichts, außer dass Sie die Entscheidung je Domain einmal treffen. Für die abgeholten Domains ist POPcon ein Windows-Dienst, der Mail aus POP3- und IMAP-Postfächern herunterlädt und per SMTP an Exchange übergibt. Die Kontodetails legen je Konto die Art fest: - Einzelbenutzer: Alle E-Mails aus diesem Konto werden an ein einzelnes Exchange-Postfach zugestellt. Ein Provider-Postfach je Person, in der Domain, zu der es gehört. Hier muss nichts unterschieden werden: Das Konto sagt, wohin die Mail geht. - Catch-All: E-Mails werden anhand der Empfängeradresse auf mehrere Exchange-Postfächer verteilt. Ein Provider-Postfach je Domain sammelt alles für diese Domain. Bei zwei Firmen sind das zwei Catch-All-Konten, eines bei jedem Provider. Catch-All-Konten brauchen eine weitere Einstellung. Ein einzelner Abruf kann Mail für viele Empfänger enthalten, und POPcon muss entscheiden, welche Empfänger lokal sind. Im Feld für die akzeptierten Empfängerdomänen auf der POP3-/IMAP-Konfigurationsseite stehen die Domains, die POPcon verarbeiten soll; der Knowledge-Base-Artikel Warum muss POPcon die „akzeptierten Domänen“ kennen? beschreibt, was ohne sie geschieht: Zustellversuche an unbekannte Adressen, Exchange-Fehler oder die Umleitung aller Mail an den Postmaster. Kommt eine zweite Firma hinzu, gehört ihre Domain in dieses Feld ebenso wie in Exchange. Was Catch-All-Postfächer grundsätzlich können und was nicht, steht im Ratgeber Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer . ### Wenn nur ein Teil einer Domain auf dem Server liegt Eine Zweigstelle oder eine Firma, die einige Postfächer beim Provider belässt, hat nur einen Teil einer Domain auf dem Exchange Server. Eine autorisierende Domäne ist dann nach Microsofts Definition der falsche Typ, weil nicht alle Empfänger in der Organisation vorhanden sind: Exchange beantwortet Mail an die Kollegen beim Provider selbst, statt sie ins Internet zu senden. Microsoft sieht für eine Domäne, von der einige Empfänger nicht in der Organisation liegen, die interne Relaydomäne vor, zusammen mit einem Sendeconnector für den Adressraum dieser Domäne. Unsere Knowledge Base behandelt denselben Fall im Artikel Exchange sendet keine E-Mails an Empfänger der eigenen Internetdomain ins Internet für die älteren Versionen. Für Exchange 2007 und 2010 nennt er die Einstellung „Externe Relay Domäne“ anstelle der autorisierenden Domäne; für Exchange 2000 und 2003 eine zusätzliche lokale Domain ( @ihrefirma.local ) als zweite Adresse der Benutzer, an die POPcon zustellt. Der Artikel enthält außerdem eine Warnung, die unabhängig von der Version gilt: Für eine Domain, die nur zum Teil auf dem Exchange liegt, sollten Sie kein Sammelpostfach abfragen, sondern nur Einzelpostfächer. Auf Exchange 2016, 2019 und SE lesen Sie den Typ der Domäne mit dem oben genannten Get-AcceptedDomain -Befehl ab, bevor Sie etwas ändern. ### Ausgang: warum ein Smarthost nicht genügt Im Eingang kommen sich die Domains nicht in die Quere. Im Ausgang schon, denn alle Mail des Servers verlässt ihn nach denselben Regeln. Exchange wählt den Sendeconnector nach der Domäne des Empfängers, dem Adressraum des Connectors, sowie nach Kosten und Bereich; Microsofts Regeln zur Connectorauswahl enthalten kein Kriterium für den Absender. Ein zweiter Sendeconnector mit dem Smarthost der zweiten Firma versendet deshalb nicht die Mail der zweiten Firma; die Einzelheiten und die Versuche, die scheitern, stehen im Ratgeber Exchange-Sendeconnectoren routen nach Empfängerdomäne, nicht nach Absender . Das wird zum Problem, sobald der Provider prüft, wer sendet. Ein Provider-Relay ist ein authentifiziertes Konto, und die Provider binden die erlaubten Absenderadressen an dieses Konto. IONOS dokumentiert die Regel: Seit Januar 2024 nehmen die Postausgangsserver eine Nachricht nur an, wenn die Absenderadresse in der Domain des Postfachs liegt, mit dem die Anmeldung erfolgt. Mail der Firma B über das Login der Firma A wird mit Sender address is not allowed abgewiesen ( IONOS, Strato oder GMX als Smarthost für Exchange ). MultiSendcon ist ein Windows-Dienst, der alle ausgehende Mail von Exchange über einen Sendeconnector entgegennimmt und jede Nachricht über das SMTP-Relay-Konto weiterleitet, das zu ihrem Absender passt. Was sich je Konto einstellen lässt, steht auf der Hilfeseite SMTP Account Settings (englisch): | Je Relay-Konto | Wozu bei mehreren Firmen | | --- | --- | | SMTP-Server, Port, Benutzername und Passwort | Das Provider-Relay und das Login der jeweiligen Firma; als Ports nennt die Hilfe üblicherweise 25, 587 oder 465 | | Sender Address Filter (Absenderfilter) | *@firma-a.de für alle Absender einer Domain oder benutzer@firma-a.de für eine einzelne Adresse; bleibt das Feld leer, passt das Konto auf alle Absender | | Recipient Address Filter (Empfängerfilter) | Beschränkt ein Konto im selben Format auf bestimmte Empfänger | | Local IP Address (lokale IP-Adresse) | Auf einem System mit mehreren Netzwerkkarten: welche Karte dieses Konto bedient – eine eigene Ausgangsadresse je Firma, wo das verlangt ist | | HELO/EHLO Domain | Der Name, mit dem sich die Relay-Sitzung meldet, je Konto | | Fixed Sender Address Replacement (fester Absender) | Ersetzt den Absender durch eine feste Adresse, wenn ein Provider die Adresse des angemeldeten Kontos verlangt | Passt mehr als ein Konto, entscheidet die Reihenfolge: Der oberste Eintrag der Liste hat Vorrang ( Relay Servers Configuration , englisch). Ein Konto mit leerem Absenderfilter am Ende der Liste fängt daher jeden Absender auf, den kein Firmenkonto beansprucht hat. Auf der Exchange-Seite ist nichts firmenspezifisch: Ein Sendeconnector für alle Domains zeigt auf die Adresse und den Port, an dem MultiSendcon lauscht, standardmäßig Port 2500; der Installer kann ihn anlegen. Die Einrichtung Schritt für Schritt steht im Ratgeber Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019 . Unzustellbarkeitsberichte und automatische Antworten sind ein Sonderfall, weil Exchange sie mit leerem Absender versendet, der zu keiner Firma gehört. Was ein Provider damit macht und wie das Relay einen Absender einträgt, beschreibt der Ratgeber Unzustellbarkeitsberichte für externe Absender hinter einem POP3-Connector . ### Ein durchgerechnetes Beispiel: zwei Firmen, zwei Provider Firma A hat Domain und Postfächer bei IONOS, Firma B bei einem zweiten Provider. Beide arbeiten auf demselben Exchange Server. | Einstellung | Firma A | Firma B | | --- | --- | --- | | Akzeptierte Domäne in Exchange | firma-a.de , autorisierend | firma-b.de , autorisierend | | E-Mail-Adressrichtlinie | Empfängerfilter Unternehmen = Firma A, primäre Adresse in firma-a.de | Empfängerfilter Unternehmen = Firma B, primäre Adresse in firma-b.de | | Abholung im Eingang (POPcon) | Konten bei Provider A, Einzelbenutzer oder Catch-All | Konten bei Provider B, Einzelbenutzer oder Catch-All | | Akzeptierte Empfängerdomänen (POPcon, für Catch-All) | Beide Domains eingetragen | | Sendeconnector in Exchange | Ein Connector für alle Domains, der auf MultiSendcon zeigt | | Relay-Konto (MultiSendcon) | SMTP-Server von Provider A, Login eines Postfachs in firma-a.de , Absenderfilter *@firma-a.de | SMTP-Server von Provider B, Login eines Postfachs in firma-b.de , Absenderfilter *@firma-b.de | Eine sinnvolle Reihenfolge: Legen Sie zuerst die zweite akzeptierte Domäne und die Adressrichtlinie an und prüfen Sie, ob die Benutzer der Firma B die richtige primäre Adresse zeigen. Richten Sie dann die Abholkonten und die Domain in POPcon ein und senden Sie von außen eine Testnachricht an jede Domain. Installieren Sie danach MultiSendcon, legen Sie je Firma ein Relay-Konto an, nutzen Sie den eingebauten Kontotest (englisch) und senden Sie aus jeder Firma eine Nachricht an eine externe Adresse. Die Kopfzeilen der beiden empfangenen Nachrichten zeigen, welcher Provider sie jeweils weitergeleitet hat. ### Was gemeinsam bleibt Zwei Firmen in einer Exchange-Organisation sind keine zwei Mandanten. Drei Dinge bleiben gemeinsam, und Sie sollten sie kennen, bevor Sie einer der Firmen Trennung zusagen: - Die akzeptierten Domänen und die Standarddomäne. Akzeptierte Domänen gelten organisationsweit, und eine akzeptierte Domäne ist immer als Standarddomäne konfiguriert. Microsoft nennt als eine ihrer Verwendungen die externe Postmasteradresse postmaster@ . Es gibt nur eine. - Das Adressbuch. Ohne weitere Einrichtung sieht jeder Benutzer jeden anderen in der globalen Adressliste. Microsofts Adressbuchrichtlinien teilen Benutzer in Gruppen ein, die jeweils eine eigene Ansicht der globalen Adressliste erhalten. Zwei Hinweise stehen auf derselben Seite: Adressbuchrichtlinien trennen Benutzer nur virtuell auf Verzeichnisebene, nicht im rechtlichen Sinn, und ihre Einführung ist ein Prozess mit vielen Schritten, der Planung erfordert. - Der Transportweg. Mail zwischen den beiden Firmen verlässt den Server nicht; sie ist interne Mail. Die organisationsweiten Größenlimits und der Sendeconnector sind für beide dieselben. ### Wenn es nicht funktioniert: wo Sie nachsehen | Was Sie sehen | Ursache | Wo es beschrieben ist | | --- | --- | --- | | Abgeholte Mail für die neue Domain wird mit 550 5.7.1 Unable to relay abgewiesen | Die Domain ist in Exchange keine akzeptierte Domäne | Ratgeber Unable to relay | | Catch-All-Mail für die neue Domain landet beim Postmaster | Die Domain fehlt in POPcon unter den akzeptierten Empfängerdomänen | Knowledge Base | | Benutzer der Firma B senden mit einer Adresse der Firma A | Die E-Mail-Adressrichtlinie für Firma B trifft nicht auf sie zu oder wird nach einer anderen Richtlinie ausgewertet | Abschnitt zu den E-Mail-Adressrichtlinien oben | | Ausgehende Mail der Firma B weist der Provider mit Sender address is not allowed ab | Alle Mail geht über das Provider-Login der Firma A hinaus | Ratgeber Provider-Smarthost | | Mail an einen Kollegen, dessen Postfach noch beim Provider liegt, kommt als unzustellbar zurück | Die Domain ist autorisierend, obwohl nicht alle ihre Empfänger auf dem Server liegen | Abschnitt zur Teildomain oben; Knowledge Base | ### Häufige Fragen ### Kann ein Exchange Server Mail für mehrere Domains empfangen? Ja. Microsoft beschreibt akzeptierte Domänen als globale Einstellung der Exchange-Organisation, von der es mehrere desselben oder unterschiedlichen Typs geben kann; eine Organisation kann mit mehreren autoritativen Domänen konfiguriert werden. Jede Domain, deren Postfächer auf dem Server liegen, wird als autorisierende akzeptierte Domäne eingetragen; E-Mail-Adressrichtlinien geben anschließend jeder Benutzergruppe ihre Adresse in der richtigen Domain. ### Braucht jede Firma einen eigenen Sendeconnector? Ein zweiter Sendeconnector löst das Problem nicht. Exchange wählt den Sendeconnector nach der Domäne des Empfängers, dem Adressraum, und nie nach dem Absender; zwei Connectoren mit zwei Smarthosts teilen die Mail deshalb nicht nach Firma auf. Mit einem Relay, das nach Absender routet, braucht Exchange einen einzigen Sendeconnector, der alle ausgehende Mail an das Relay übergibt; das Relay wählt dann Provider und Login je Absenderdomäne. ### Brauche ich je Domain ein eigenes POP3- oder IMAP-Konto? Sie brauchen je abgeholter Domain mindestens ein Provider-Postfach, denn jedes Provider-Postfach gehört zu einer Domain. In POPcon ist jedes Konto entweder ein Einzelbenutzer-Konto, das an ein Exchange-Postfach zustellt, oder ein Catch-All-Konto, das nach Empfängeradresse verteilt. Für Catch-All-Konten muss jede Domain unter den akzeptierten Empfängerdomänen stehen, sonst kann POPcon nicht entscheiden, welche Empfänger lokal sind. ### Sehen die Benutzer von Firma A die Benutzer von Firma B im Adressbuch? Ohne weitere Einrichtung ja: Beide Firmen teilen sich eine Exchange-Organisation und eine globale Adressliste. Microsoft stellt Adressbuchrichtlinien bereit, die Benutzergruppen eine eigene Sicht auf die Adressliste geben, und weist darauf hin, dass sie Benutzer nur virtuell auf Verzeichnisebene trennen, nicht im rechtlichen Sinn. Die Einführung ist nach Microsofts Worten ein Prozess mit vielen Schritten, der Planung erfordert. ### Welche Domain verwendet Exchange für seine eigene Postmaster-Adresse? Die Standarddomäne. Laut Microsoft ist immer genau eine akzeptierte Domäne als Standarddomäne konfiguriert, und sie wird in der externen Postmasteradresse verwendet: postmaster@. Es gibt eine Standarddomäne je Organisation, nicht je Firma. Legen Sie also fest, welche Firmendomain das sein soll, üblicherweise eine autoritative. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf den Produktseiten MultiSendcon und POPcon , der MultiSendcon-Download-Seite und der POPcon-Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: Hosting several companies or domains on one Exchange Server . --- ## NDRs hinter dem POP3-Connector: Wer informiert den Absender? Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/ndr-externe-absender-pop3-connector Language: de Exchange-Ratgeber › Authentifizierung und SMTP-Fehler ### Unzustellbarkeitsberichte für externe Absender hinter einem POP3-Connector: unbekannte Empfänger, zu große Mails und Provider, die leere Absender blockieren Wird Mail aus einem Provider-Postfach abgeholt, hat der Provider die Nachricht bereits angenommen. Ein externer Absender erfährt von einem unbekannten Empfänger oder einer Größenablehnung deshalb nur, wenn Exchange die Nachricht vom Connector annimmt und anschließend selbst einen Unzustellbarkeitsbericht (NDR) erzeugt – und wenn Ihr Ausgangsrelay das leere MAIL FROM dieses Berichts durchlässt. Eine Ablehnung in der SMTP-Sitzung zwischen Connector und Exchange erreicht den Connector und sonst niemanden. Ein POP3-/IMAP-Connector wie POPcon erzeugt selbst keine Unzustellbarkeitsberichte. Aktualisiert am 2026-10-03 Das Verhalten von Exchange auf dieser Seite stammt aus Microsoft Learn und ist dort für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition dokumentiert; die Connector-Seite stammt aus der Knowledge Base zu POPcon und MultiSendcon , deren Artikel zu diesem Thema für Exchange 2003 bis 2016 geschrieben wurden. Wo beide Quellen voneinander abweichen, stehen beide da. ### Warum ein Unzustellbarkeitsbericht hinter einem Connector anders entsteht Stellt ein Mailserver aus dem Internet direkt an Exchange zu, geht eine Ablehnung in der SMTP-Sitzung an den sendenden Server zurück, und dieser informiert seinen Benutzer. Hinter einem Connector hat der sendende Server seine Arbeit erledigt, als der Provider die Nachricht entgegennahm. Alles Weitere spielt sich zwischen drei Beteiligten ab: dem Connector, der sich am Provider-Postfach anmeldet und jede Nachricht per SMTP an Exchange übergibt; Exchange, das die Nachricht in dieser Sitzung ablehnt oder annimmt; und dem Weg, auf dem Exchange seine eigene Mail nach außen schickt. Einen Bericht für den ursprünglichen Absender gibt es nur, wenn Exchange ihn erzeugt, und er kommt nur an, wenn dieser Ausgangsweg ihn transportiert. Den Bericht selbst beschreibt Microsoft unter DSNs und NDRs in Exchange Server : Tritt bei der Zustellung ein Problem auf, sendet Exchange dem Absender einen NDR mit einem Code, der den Grund nennt. Für einen nicht vorhandenen Empfänger lautet der erweiterte Statuscode 5.1.1, „RESOLVER.ADR.ExRecipNotFound; not found“ oder „User unknown“. ### Die drei Fälle | Fall | Wenn Exchange in der SMTP-Sitzung ablehnt | Wenn Exchange die Nachricht annimmt | Was der Absender standardmäßig erfährt | | --- | --- | --- | --- | | Empfänger existiert nicht | Die Nachricht bleibt in der POPcon-Warteschlange ( Knowledge Base ) – es sei denn, POPcon leitet unbekannte Empfänger an den Postmaster um; dann wird sie dort zugestellt | Exchange erzeugt den Unzustellbarkeitsbericht, Status 5.1.1 | In den ersten beiden Varianten nichts, in der dritten den Bericht | | Nachricht ist zu groß | Am Empfangsconnector abgelehnt; POPcon verschiebt sie in den Ordner TOOLARGE | Am Limit der Organisation oder des Postfachs abgewiesen; Exchange sendet den Unzustellbarkeitsbericht | Nichts, solange die Nachricht in TOOLARGE wartet; sonst den Bericht | | Empfänger ist abwesend | Entfällt: Die Nachricht wird zugestellt | Exchange sendet die automatische Antwort, wenn die Einstellungen der Remotedomäne es erlauben | Die Antwort, sofern sie erlaubt ist und das Ausgangsrelay sie annimmt | ### Unbekannte Empfänger: Postmaster, Warteschlange oder Bericht Dieser Fall hat die meisten Varianten, weil sowohl der Connector als auch Exchange eine Einstellung dafür haben. Am Connector. POPcon kann ab Version 3.00 in den POP3-Einstellungen die Funktion „Mail an unbekannte Empfänger umleiten an...“ aktivieren; dort tragen Sie einen Postmaster oder Administrator als Empfänger für diese Mails ein ( Knowledge Base ). Die Nachricht erreicht einen Menschen, der sie weiterleiten kann; der Absender erfährt nichts. Wie ein Connector die Empfänger von Mail aus einem Catch-all-Postfach überhaupt ermittelt, steht im Ratgeber Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer . In Exchange. Ist die Umleitung ausgeschaltet, versucht POPcon, die Mail an die ursprüngliche (unbekannte) Adresse zuzustellen, und Exchange entscheidet. Nach Microsofts Beschreibung der akzeptierten Domänen nimmt die Exchange-Organisation für eine autoritative Domäne Nachrichten an und ist dafür verantwortlich, Unzustellbarkeitsberichte für nicht vorhandene Empfänger zu erstellen ( Akzeptierte Domänen in Exchange Server ). Ob Exchange so weit kommt, hängt von der Empfängerfilterung ab. Prüft der Empfängerfilter-Agent die Empfänger, wird eine Nachricht an einen nicht gefundenen Empfänger schon in der SMTP-Sitzung beantwortet: Der Exchange-Server sendet dem sendenden Server den Sitzungsfehler 550 5.1.1 User unknown ( Empfängerfilterung auf Edge-Transportservern ). Hinter einem Connector ist der „sendende Server“ der Connector, und die Nachricht bleibt in seiner Warteschlange. Der Knowledge-Base-Artikel Wie kann ich Unzustellbarkeitsnachrichten wegen nicht-existierender Mailadressen versenden lassen? nennt deshalb zwei Schritte: in POPcon die Umleitung an den Postmaster ausschalten und in Exchange die Ablehnung im SMTP-Protokoll abschalten, damit die Nachricht angenommen und mit einem Bericht beantwortet wird. Für die älteren Versionen nennt er die Stellen: - Exchange 2007 und 2010: Exchange-Verwaltungskonsole › Organisationskonfiguration › Antispam › Eigenschaften der Empfängerfilterung , Seite Blockierte Empfänger : den Haken bei „Nachrichten blockieren, die an Empfänger gesendet wurden, die es im Verzeichnis nicht gibt“ entfernen. Laut Artikel lehnt Exchange 2010 Mail an nicht existierende Empfänger standardmäßig im SMTP-Protokoll ab. - Exchange 2003 und 2000: Exchange-System-Manager › Globale Einstellungen › Nachrichtenübermittlung › Eigenschaften, Seite Empfängerfilterung : den Haken bei „Empfänger filtern die nicht im Verzeichnis vorhanden sind“ entfernen. Zusätzlich muss unter Globale Einstellungen › Internetnachrichtenformate auf der Registerkarte Erweitert „Unzustellbarkeitsberichte zulassen“ aktiviert sein ( Artikel mit Bildern ). Exchange 2016, 2019 und SE. Bei diesen Versionen wird die Empfängerfilterung nur in der Exchange-Verwaltungsshell verwaltet, und Microsofts Dokumentation weist in die andere Richtung als die älteren Standardwerte. Der Parameter, mit dem der Agent Nachrichten an Empfänger blockiert, die in der Organisation nicht vorhanden sind, heißt RecipientValidationEnabled am Cmdlet Set-RecipientFilterConfig , und sein Standardwert ist $false . Für Postfachserver warnt Microsoft ausdrücklich: Der Empfängerfilter-Agent ist dort zwar verfügbar, sollte aber nicht konfiguriert werden, denn entdeckt die Empfängerfilterung auf einem Postfachserver einen ungültigen oder gesperrten Empfänger in einer Nachricht, die auch gültige Empfänger enthält, wird die ganze Nachricht zurückgewiesen. Der Agent wird aktiviert, wenn die Antispam-Agents auf einem Postfachserver installiert werden, ist dann aber nicht so konfiguriert, dass er Empfänger blockiert ( Vorgehensweisen zur Empfängerfilterung ). Auf einem Server, an dem das niemand geändert hat, nimmt Exchange die Nachricht an, und der Unzustellbarkeitsbericht folgt. Auf einem Server, der über Jahre migriert oder gehärtet wurde, lesen Sie den Zustand aus, bevor Sie ihn voraussetzen: - Get-RecipientFilterConfig | Format-List Enabled,RecipientValidationEnabled zeigt, ob der Filter eingeschaltet ist und ob er nicht vorhandene Empfänger blockiert (Microsofts eigene Prüfung ist derselbe Befehl nur mit Enabled ). - Get-AcceptedDomain | Format-List Name,AddressBookEnabled zeigt die Einstellung je akzeptierter Domäne: Standardmäßig ist die Empfängerfilterung für autoritative Domänen aktiviert und für interne wie externe Relaydomänen deaktiviert. - Set-RecipientFilterConfig -RecipientValidationEnabled $false schaltet das Blockieren nicht vorhandener Empfänger wieder ab. Microsofts Warnung zu Postfachservern hat hinter einem Connector eine praktische Seite: Eine aus dem Provider-Postfach abgeholte Nachricht kann mehrere Empfänger Ihrer Domäne tragen, und ein Tippfehler in einer dieser Adressen sollte die übrigen nicht um ihre Kopie bringen. ### Zu große Nachrichten Für die Größe gilt dieselbe Zweiteilung. Eine Nachricht, die der Empfangsconnector ablehnt, bleibt bei POPcon im Ordner TOOLARGE, und der Absender hört nichts. Soll er es erfahren, verlegt die Knowledge Base ( Wie kann ich dem Absender eine Unzustellbarkeitsnachricht schicken wenn die Email zu groß ist? ) die Entscheidung hinter den Empfangsconnector: Dessen Limit wird sehr hoch gesetzt, damit zu große Mails nicht schon dort abgelehnt werden, und die gewünschte Obergrenze wird als maximale Empfangsgröße der Organisation eingestellt. Exchange nimmt die Nachricht dann vom Connector an, stellt fest, dass sie zu groß ist, und sendet selbst eine korrekte Unzustellbarkeitsnachricht an den Absender. Die Limits, Microsofts Standardwerte und die Befehle stehen im Ratgeber Nachrichten über 10 MB kommen nicht an . ### Abwesenheitsnotizen Eine automatische Antwort ist kein Unzustellbarkeitsbericht, aber sie ist die dritte Nachricht, die Exchange von sich aus an externe Absender schickt, und sie nimmt denselben Weg. Die Knowledge Base ist bei der Zuständigkeit eindeutig: Abwesenheitsmeldungen zu versenden „ist ein Exchange Feature das von POPcon nicht beeinflusst wird“ ( Artikel ). Bei Exchange 2003 ist der Schalter „Abwesenheitsbenachrichtigungen zulassen“ auf der Registerkarte Erweitert des Standardeintrags unter Globale Einstellungen › Internetnachrichtenformate . Bei späteren Versionen gehört die Einstellung zur Remotedomäne und wird mit Set-RemoteDomain geändert. Microsofts Cmdlet-Referenz führt drei Parameter auf, auf die es hier ankommt: | Parameter | Was er steuert | Standardwert laut Microsoft | | --- | --- | --- | | AllowedOOFType | Den Typ der automatischen Antworten oder Abwesenheitsbenachrichtigungen (OOF), die an Empfänger in der Remotedomäne gesendet werden können; gültige Werte sind External, ExternalLegacy, InternalLegacy und None | External: Nur als extern gekennzeichnete automatische Antworten werden gesendet | | AutoReplyEnabled | Automatische Antworten aus E-Mail-Clientprogrammen in Ihrer Organisation, zum Beispiel Antworten, die Regeln in Outlook erzeugen | $false für die integrierte Remotedomäne Default in lokalem Exchange | | NDREnabled | Ob Unzustellbarkeitsberichte Ihrer Organisation an Empfänger in der Remotedomäne zugelassen sind | $true | Die aktuellen Werte lesen Sie mit Get-RemoteDomain | Format-List Name,DomainName,AllowedOOFType,AutoReplyEnabled,NDREnabled . Ist die externe Antwort eines Benutzers in Outlook eingerichtet und geht trotzdem nicht hinaus, wurde entweder AllowedOOFType irgendwann auf None oder InternalLegacy gestellt, oder die Antwort wird erzeugt und auf dem Weg nach außen aufgehalten – dazu der nächste Abschnitt. ### Der Rückweg: leerer Absender und Ausgangsrelay Unzustellbarkeitsberichte und automatische Antworten haben eines gemeinsam: Exchange schickt sie standardkonform ohne Absender im SMTP-Envelope, also mit leerem MAIL FROM . Sie verlassen Exchange über denselben Sendeconnector und denselben Smarthost wie jede andere Nachricht. Ist dieser Smarthost ein Provider-Postfach, gelten dessen Absenderregeln auch für sie. IONOS ist der dokumentierte Fall. Seit Januar 2024 weisen die IONOS-Postausgangsserver eine Nachricht, deren Absender nicht in der Domain des Login-Postfachs liegt, und ebenso eine Nachricht ganz ohne Absender mit Sender address is not allowed ab; IONOS beschreibt die Änderung auf seiner Hilfeseite . Die Auswirkung auf Exchange steht in unserer Knowledge Base ( Abwesenheitsnotizen und Unzustellbarkeitsnachrichten gehen bei IONOS SMTP Relay nicht raus , IONOS blockiert Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnachrichten ): Berichte und Notizen werden erzeugt und dann vom Provider blockiert, und das Verhalten lässt sich weder in Exchange noch in POPcon konfigurieren. Die Lösung liegt auf der Relay-Seite. MultiSendcon , als ausgehendes Relay zwischen Exchange und Provider geschaltet, füllt den Absender in solchen Fällen automatisch: mit der Adresse aus dem Header der Nachricht, wenn dort eine steht, sonst mit dem in der Konfiguration eingestellten festen Absender. Der Provider nimmt die Nachricht dann an. Für ein einzelnes Provider-Login genügt die günstigere Lite-Version. Den Hintergrund und die Einrichtung für mehrere Domains hinter einem Provider beschreibt der Ratgeber IONOS, Strato oder GMX als Smarthost für Exchange . Ein Relay im Ausgangsweg hat eine eigene Einstellung für Berichte. Die Registerkarte NDR Handling von MultiSendcon (Hilfeseite in englischer Sprache) legt fest, wie Unzustellbarkeitsberichte der Relayserver behandelt werden und wer sie erhält: der ursprüngliche Absender, eine festgelegte Postmaster-Adresse oder beide. ### Postmaster oder Bericht: die Entscheidung je Fall | Anordnung | Was mit der Nachricht geschieht | Wer es erfährt | Einstellungen | | --- | --- | --- | --- | | Unbekannte Empfänger an den Postmaster umleiten | Wird dem Postmaster-Postfach zugestellt | Der Postmaster; der Absender nicht | POPcon: „Mail an unbekannte Empfänger umleiten an...“ ein, Postmaster eingetragen | | Unzustellbarkeitsbericht für unbekannte Empfänger | Von Exchange angenommen und nicht zugestellt | Der Absender, durch den Bericht | POPcon: Umleitung aus. Exchange: kein Blockieren nicht vorhandener Empfänger; NDREnabled auf $true ; das Ausgangsrelay akzeptiert den leeren Absender | | Bericht für den Absender und Kopie für den Administrator | Wie oben | Beide | Wie oben, zusätzlich Microsofts Set-TransportConfig -GenerateCopyOfDSNFor mit den zu überwachenden Statuscodes und ein Postfach, das dem Exchange-Empfänger zugewiesen ist ( Verfahren für DSNs und NDRs ) | | Zu große Mail bleibt für den Administrator liegen | Wartet als .msg -Datei in TOOLARGE | Wer in den Ordner oder ins Log sieht | Limit des Empfangsconnectors nicht höher als das Limit der Organisation | | Zu große Mail geht an den Absender zurück | Von Exchange nach der Annahme abgewiesen | Der Absender, durch den Bericht | Limit des Empfangsconnectors hoch, Limit der Organisation auf der gewünschten Größe | Zur dritten Zeile gehört ein Hinweis von Microsofts Seite: Standardmäßig ist dem Exchange-Empfänger kein Postfach zugewiesen, sodass alle an ihn gesendeten Nachrichten verworfen werden. Ohne dieses Postfach gehen die Kopien ins Leere. ### Wenn der Absender nichts hört: wo Sie nachsehen | Was Sie sehen | Ursache | Wo es beschrieben ist | | --- | --- | --- | | Mail an falsch geschriebene Adressen landet im Postmaster-Postfach | POPcon leitet unbekannte Empfänger um | Knowledge Base | | Mail an unbekannte Adressen bleibt in der POPcon-Warteschlange | Exchange lehnt den Empfänger in der SMTP-Sitzung ab | Knowledge Base , Optionen A und B | | Große Nachrichten sammeln sich in TOOLARGE | Größenlimit des Empfangsconnectors | Ratgeber Größenlimits | | Exchange erzeugt Berichte und Abwesenheitsnotizen, externe Absender erhalten sie nie, der Provider antwortet Sender address is not allowed | Der Provider weist den leeren Absender ab | Ratgeber Provider-Smarthost | | Abwesenheitsnotizen erreichen nur interne Benutzer | Einstellungen der Remotedomäne | Abschnitt oben; Knowledge Base | Die Antwort, die Exchange dem Connector gegeben hat, steht im Log von POPcon, der Datei POPconSrv.log im Programmverzeichnis; die Codes erklärt die Übersicht der Exchange-SMTP-Fehlercodes . ### Häufige Fragen ### Kann der POP3-Connector die Unzustellbarkeitsnachricht selbst verschicken? POPcon kann das nicht. Die Knowledge Base nennt den Grund: Um etwas zurück ins Internet zu senden, müsste POPcon die Zugangsdaten zum SMTP-Relayserver (Smarthost) Ihres Providers kennen. Unzustellbarkeitsnachrichten sind eine Funktion von Exchange. Aufgabe des Connectors ist es, die Nachricht so an Exchange zu übergeben, dass Exchange den Bericht erzeugen kann. ### Warum landet Mail an eine falsch geschriebene Adresse beim Postmaster statt zurückzugehen? Weil in POPcon die Funktion „Mail an unbekannte Empfänger umleiten an...“ eingeschaltet ist. Dann geht Mail für eine Adresse, die in Exchange nicht existiert, an den dort eingetragenen Postmaster oder Administrator. Die Nachricht ist nicht verloren, aber der Absender erfährt nichts. Soll stattdessen eine Unzustellbarkeitsnachricht hinausgehen, schalten Sie die Umleitung aus und lassen Exchange die Nachricht annehmen und beantworten. ### Mail an unbekannte Adressen bleibt in der Warteschlange des Connectors hängen. Woran liegt das? Exchange lehnt den Empfänger schon in der SMTP-Sitzung ab, statt die Nachricht anzunehmen. Microsoft dokumentiert die Antwort des Empfängerfilter-Agents als 550 5.1.1 User unknown. Eine Ablehnung an dieser Stelle erreicht nur den Connector; er kann die Nachricht nicht zustellen und behält sie in der Warteschlange. Entweder schalten Sie in Exchange das Blockieren nicht vorhandener Empfänger ab, damit Exchange die Nachricht annimmt und den Bericht erzeugt, oder Sie lassen POPcon unbekannte Empfänger an den Postmaster umleiten. ### Exchange erzeugt den Bericht, aber der externe Absender bekommt ihn nie. Warum? Eine Unzustellbarkeitsnachricht verlässt Exchange mit leerem Envelope-Absender und nimmt denselben Weg wie alle andere ausgehende Mail. Ist der Smarthost ein IONOS-Postfach, wird sie dort abgewiesen: IONOS lehnt Nachrichten ohne Absender seit Januar 2024 mit „Sender address is not allowed“ ab. In Exchange lässt sich das nicht ändern. Ein Relay zwischen Exchange und Provider, das eine Absenderadresse einsetzt, etwa MultiSendcon, macht den Bericht zustellbar. Prüfen Sie außerdem, ob NDREnabled an der Remotedomäne noch auf $true steht. ### Sind Abwesenheitsnotizen an externe Absender eine Einstellung des Connectors? Nein. Abwesenheitsmeldungen sind eine Exchange-Funktion, die von POPcon nicht beeinflusst wird; eingestellt werden sie an der Remotedomäne. Microsoft nennt External als Standardwert des Parameters AllowedOOFType und für lokales Exchange $false als Standardwert von AutoReplyEnabled an der integrierten Remotedomäne Default, was automatische Antworten aus Outlook-Regeln betrifft. Wie Unzustellbarkeitsnachrichten haben die Notizen einen leeren Envelope-Absender und brauchen ein Relay, das ihn akzeptiert. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf den Produktseiten POPcon und MultiSendcon , der POPcon-Download-Seite und der MultiSendcon-Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: NDRs for external senders behind a POP3 connector . --- ## Microsoft 365 per IMAP mit OAuth2 nach Exchange holen Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/oauth2-pop3-imap-microsoft-365 Language: de Exchange-Ratgeber › Authentifizierung und SMTP-Fehler ### Ohne Basic Authentication: Microsoft-365-Postfächer per IMAP oder POP3 mit OAuth2 nach Exchange holen Exchange Online akzeptiert für POP3 und IMAP keinen Benutzernamen mit Kennwort mehr; ein Connector, der ein Microsoft-365-Postfach liest, muss über eine Microsoft-Anmeldung ein OAuth-2.0-Token beziehen und es automatisch erneuern — deshalb ist „das Kennwort stimmt, aber er fragt immer wieder“ das Symptom, nicht das Problem. Dieser Ratgeber erklärt, was Microsoft abgeschaltet hat, was ein Dienst stattdessen tun muss, und die sieben Schritte, mit denen ein Microsoft-365- oder Outlook.com-Postfach an einen POP3/IMAP-Connector für einen lokalen Exchange Server angebunden wird. Aktualisiert am 2026-09-23 ### Was Microsoft abgeschaltet hat Microsofts Seite Einstellung der Standardauthentifizierung in Exchange Online beginnt mit dem entscheidenden Satz: Die Standardauthentifizierung (Basic Authentication) ist jetzt in allen Mandanten deaktiviert, und niemand — weder der Administrator des Mandanten noch der Microsoft-Support — kann sie erneut aktivieren. Standardauthentifizierung heißt, dass die Anwendung bei jeder Anfrage Benutzername und Kennwort mitschickt. Microsoft hat sie für Exchange ActiveSync, POP, IMAP, Remote PowerShell, Exchange-Webdienste, das Offlineadressbuch, AutoErmittlung sowie Outlook für Windows und Mac entfernt und SMTP AUTH in allen Mandanten deaktiviert, in denen es nicht verwendet wurde. Stichtag für die meisten Cloudumgebungen war der 1. Oktober 2022; seit dem 31. Dezember 2022 lässt sich der Schalter nicht mehr zurückstellen. | Protokoll in Exchange Online | Benutzername und Kennwort (Basic) | OAuth 2.0 (moderne Authentifizierung) | Wo Microsoft es dokumentiert | | --- | --- | --- | --- | | IMAP4 — outlook.office365.com, Port 993, SSL/TLS | In jedem Mandanten abgewiesen | Seit 2020 unterstützt; die Anwendung legt ein Token vor | Seite zur Standardauthentifizierung; POP3 und IMAP4 in Exchange Online | | POP3 — outlook.office365.com, Port 995, SSL/TLS | In jedem Mandanten abgewiesen | Seit 2020 unterstützt | dieselben Seiten | | SMTP AUTH — smtp.office365.com, Port 587, STARTTLS | Deaktiviert, wo es ungenutzt war; Microsoft hat die Abkündigung der Standardauthentifizierung für SMTP AUTH angekündigt | Seit 2020 unterstützt | Seite zur Standardauthentifizierung | | App-Kennwörter | Helfen nicht: die Abschaffung verhindert auch App-Kennwörter bei Apps ohne Bestätigung in zwei Schritten | — | Seite zur Standardauthentifizierung | | Outlook als POP3/IMAP-Client | Abgewiesen | Nicht verfügbar: Microsoft schreibt, es sei nicht geplant, dass Outlook-Clients OAuth für POP und IMAP unterstützen; Outlook verbindet sich stattdessen über MAPI/HTTP oder EWS | Seite zur Standardauthentifizierung; Mit POP/IMAP und moderner Authentifizierung kann keine Verbindung mit Outlook hergestellt werden | Zwei weitere Details von denselben Microsoft-Seiten erklären viele Supportfälle. Sind im Mandanten die Sicherheitsstandards aktiviert, werden POP3 und IMAP4 in Exchange Online automatisch deaktiviert — dann meldet sich auch eine korrekte OAuth2-Einrichtung ins Leere, bis ein Administrator das Protokoll für das Postfach freischaltet. Und Microsofts Begründung für die ganze Änderung lohnt sich für jeden, der nach dem alten Weg fragt: ein gespeichertes Kennwort lässt sich abgreifen und gegen andere Dienste wiederverwenden, ein OAuth-Zugriffstoken hat eine begrenzte Lebensdauer und gilt nur für die Anwendung und die Ressource, für die es ausgestellt wurde. ### Was OAuth 2.0 für einen unbeaufsichtigten Dienst bedeutet Ein Mailprogramm mit einem Menschen davor kann sich anmelden, wann immer Microsoft danach fragt. Ein Connector-Dienst, der ein Postfach jede Minute leert, kann das nicht — der Mechanismus muss also ohne Zuschauer funktionieren. Microsofts Entwicklerseite Authentifizieren einer IMAP-, POP- oder SMTP-Verbindung mithilfe von OAuth beschreibt die Bausteine: - Die Anwendung ist bei Microsoft Entra registriert — vom Hersteller der Anwendung, einmal. Diese Registrierung ist es, die die Zustimmungsseite später beim Namen nennt. POPcon wird als eine solche registrierte Anwendung ausgeliefert; die Versionshistorie zu 4.10.0 beschreibt die aktuelle Form als Public-Client-App-Registrierung mit PKCE und ohne client_secret im Installer. - Der Benutzer meldet sich einmal an und stimmt zu. Die Anwendung fordert einen Berechtigungsbereich an — für IMAP IMAP.AccessAsUser.All , für POP3 POP.AccessAsUser.All — und dazu offline_access . Stimmt der Benutzer zu, stellt Microsofts Tokenendpunkt ein Aktualisierungstoken (Refresh Token) aus. - Aktualisierungstoken sind langlebig. In Microsofts Worten: Die App kann neue Zugriffstoken abrufen, wenn ältere ablaufen. Das ist der Teil, der einen Dienst monatelang ohne weitere Anmeldung laufen lässt. Der Connector speichert das Aktualisierungstoken, kein Kennwort. - Das Token reist im Protokoll mit. Der IMAP-Befehl AUTHENTICATE XOAUTH2 trägt Benutzername und Zugriffstoken im Format SASL XOAUTH2 statt eines Kennworts; POP3 verwendet AUTH XOAUTH2 . Sonst ändert sich an IMAP oder POP3 nichts: Ordner, Download und Löschen nach dem Abholen funktionieren wie bisher. - Freigegebene Postfächer erreicht man mit einem Token, das für einen zugriffsberechtigten Benutzer ausgestellt wurde, und der Adresse des freigegebenen Postfachs als Benutzername in der XOAUTH2-Zeichenfolge — Microsoft dokumentiert diesen Fall auf derselben Seite. Für den Administrator bleibt eine praktische Regel: Die Anmeldung findet in einem Browser auf dem Rechner statt, auf dem der Connector läuft, einmal pro Microsoft-Konto, mit dem Konto, dem das Postfach gehört. Danach kommt der Connector allein zurecht. ### Schritt für Schritt: ein Microsoft-365-Postfach in POPcon Die Schritte stammen aus dem Knowledge-Base-Artikel Moderne Authentifizierung / OAuth2 für Microsoft 365 und Outlook einrichten , der jeden Bildschirm auch als Screenshot zeigt. POPcon unterstützt OAuth 2.0 für Microsoft- und Google-Konten seit Version 4.8.1 (September 2024); der Microsoft-Ablauf wurde in 4.10.0 (Mai 2026) neu aufgebaut. - Konto auf IMAP, outlook.office365.com, Port 993 stellen. Wählen Sie in den Kontoeinstellungen des Connectors IMAP als Servertyp, tragen Sie outlook.office365.com als Server und 993 als Port ein. Microsoft nennt für IMAP4 in Exchange Online genau diese Kombination: outlook.office365.com, Port 993, SSL/TLS. - Als Authentifizierung „OAuth2 Microsoft“ wählen. Das Kennwortfeld bleibt leer. Mit OAuth2 sendet der Connector nie ein Kennwort an Microsoft. - Auf „Connect OAuth2“ klicken. Im Browser dieses Rechners öffnet sich die Microsoft-Anmeldeseite. - Mit dem Postfachkonto anmelden und MFA abschließen. Melden Sie sich als der Microsoft-365-Benutzer an, dessen Postfach abgeholt werden soll, und bestätigen Sie die Identitätsprüfung, die Microsoft verlangt, etwa die Authenticator-Abfrage. - Dem Connector die Berechtigung zum Lesen des Postfachs erteilen. Microsoft zeigt die Berechtigungen, die die Anwendung anfordert; die Zustimmungsseite nennt die Anwendung „POPcon email forwarding“. Klicken Sie auf Accept. - Status „Authenticated“ prüfen. Zurück im Connector wechselt der Kontostatus auf Authenticated. Das Token wird ab jetzt vom Connector gespeichert und erneuert. - „Test access“ ausführen. Der Test meldet sich mit dem Token am Postfach an. Besteht er, ist das Konto fertig eingerichtet und der Zeitplan übernimmt. An keiner Stelle wird ein Kennwort eingegeben. Das OAuth-Token wird von POPcon automatisch verwaltet und erneuert; es überdauert Neustarts des Dienstes und Windows-Updates. Die Anleitung enthält keinen Schritt, in dem Sie im eigenen Mandanten etwas registrieren: Die Anmeldung stimmt der bei Microsoft registrierten Anwendung von POPcon zu — deshalb steht auf der Zustimmungsseite „POPcon email forwarding“ und nicht der Name Ihrer Organisation. ### Symptome, und was sie tatsächlich bedeuten | Was Sie sehen | Ursache | Was zu tun ist | | --- | --- | --- | | Anmeldung scheitert, obwohl das Kennwort gerade zurückgesetzt wurde und stimmt | Die Standardauthentifizierung ist mandantenweit deaktiviert; das Kennwort wird gar nicht geprüft | Konto auf OAuth2 Microsoft stellen und einmal Connect OAuth2 ausführen. Keine App-Kennwörter anlegen. | | OAuth2-Anmeldung gelingt, dann kann der Connector das Postfach nicht öffnen | POP3/IMAP4 für das Postfach oder den Mandanten deaktiviert (Sicherheitsstandards oder die Einstellung pro Benutzer) | Ein Administrator aktiviert IMAP4 (oder POP3) für dieses Postfach in Exchange Online; Microsofts Seite zu POP3 und IMAP4 verlinkt das Vorgehen pro Benutzer. | | Die Microsoft-Zustimmungsseite zeigt einen Fehler statt der Schaltfläche Accept | Der Mandant schränkt die Benutzereinwilligung für Anwendungen ein | Ein Administrator erteilt die Berechtigung oder passt die Einstellungen zur Benutzerzustimmung in Microsoft Entra ID an. | | Konten, die monatelang liefen, verlangen nach einem Connector-Update erneut die Anmeldung | Die App-Registrierung wurde geändert (POPcon 4.10.0) | Einmal pro Microsoft-Konto auf Connect OAuth2 klicken; sonst nichts ändern. | | Outlook selbst lässt sich für dasselbe Postfach nicht als POP3/IMAP-Client einrichten | Outlook hat kein OAuth für POP/IMAP, laut Microsofts eigener Aussage | Kein Connector-Problem. Outlook-Benutzer verbinden sich mit einem Exchange-Profil; der Connector nutzt weiter IMAP mit OAuth2. | ### IMAP oder POP3 für ein Microsoft-365-Postfach? Microsoft bietet beides auf demselben Host an: IMAP4 auf Port 993 und POP3 auf Port 995, jeweils mit SSL/TLS und jeweils mit OAuth 2.0. Die POPcon-Anleitung für Microsoft 365 verwendet IMAP, und der Knowledge-Base-Artikel hält fest, dass POP3 mit OAuth2 dort für Microsoft-Konten nicht verfügbar ist — die Wahl ist also praktisch getroffen: IMAP auf 993 mit OAuth2 Microsoft . IMAP hat außerdem die Eigenschaft, die Microsoft dafür beschreibt — heruntergeladene Nachrichten bleiben standardmäßig auf dem Server —, was zu einem Connector passt, der ein Postfach nach Zeitplan leert und bei einem freigegebenen oder gerade migrierten Postfach eine Weile Kopien zurücklassen soll. Für Gmail und Google Workspace gilt dasselbe OAuth2-Muster mit Googles Anmeldung; die Knowledge Base hat die Gmail-Anleitung , und der Ratgeber Gmail und Google Workspace per IMAP mit OAuth2 nach Exchange abholen erklärt, was Google abgeschaltet hat, und die acht Schritte. Den allgemeinen Vergleich der beiden Protokolle für einen Connector — Ports, implizites TLS gegenüber STARTTLS und die Optionen zum Belassen auf dem Server — bietet POP3 oder IMAP für die Abholung nach Exchange? . Beide Microsoft-365-Ports, 995 und 993, sind Ports mit implizitem TLS („SSL/TLS“ in Microsofts Tabelle): Die Verbindung ist vor dem ersten Befehl verschlüsselt, und ein Client, der dort STLS sendet, wird mit -ERR Command is not valid in this state abgewiesen. Die Paare aus Port und Verschlüsselung, mit diesem Fehler erklärt, stehen in POP3/IMAP über TLS bei der Mailabholung . Liegt das Postfach bei einem Provider, der noch ein Kennwort akzeptiert — IONOS, Strato, GMX und die meisten anderen —, wird das Konto mit Servertyp, Port und Kennwort eingerichtet, wie in POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen beschrieben. Mit OAuth2 ändert sich nur die Providerseite der Verbindung; die Zustellung an Exchange per SMTP über den Empfangsconnector ist für jedes Konto dieselbe. ### Häufige Fragen ### Brauche ich ein App-Kennwort für das Microsoft-365-Postfach? Nein, und es würde auch nicht funktionieren. Microsofts Seite zur Einstellung der Standardauthentifizierung hält fest, dass die Abschaffung auch die Verwendung von App-Kennwörtern mit Apps verhindert, die die Bestätigung in zwei Schritten nicht unterstützen. Ein App-Kennwort ist weiterhin ein Kennwort, das mit jeder Anfrage gesendet wird; Exchange Online nimmt das für IMAP und POP3 nicht mehr an. Der Connector authentifiziert sich stattdessen mit einem OAuth-2.0-Token, das er über die beschriebene Microsoft-Anmeldung erhält. ### Welchen Server und welchen Port verwendet der Connector? IMAP auf outlook.office365.com, Port 993, mit SSL/TLS. Das ist die IMAP4-Zeile in Microsofts Tabelle der Einstellungen für Exchange Online. Microsoft nennt außerdem POP3 auf demselben Host mit Port 995; die POPcon-Anleitung für Microsoft 365 verwendet IMAP. ### Das Kennwort stimmt, aber der Connector fragt immer wieder oder meldet sich nicht an – warum? Weil das Kennwort nicht das Problem ist. Microsoft hat die Standardauthentifizierung für IMAP und POP3 in jedem Mandanten deaktiviert, und niemand kann sie wieder einschalten; Benutzername und Kennwort werden abgewiesen, egal wie richtig sie sind. Stellen Sie das Konto auf OAuth2 Microsoft um und führen Sie die Anmeldung einmal aus. Sind im Mandanten die Sicherheitsstandards aktiviert, deaktiviert Microsoft zusätzlich POP3 und IMAP4 in Exchange Online; dann muss ein Administrator das Protokoll für dieses Postfach zuerst freischalten. ### Was, wenn mein Mandant Benutzern die Zustimmung zu Anwendungen nicht erlaubt? Standardmäßig darf jeder Benutzer eines Microsoft-365-Mandanten einer Anwendung zustimmen, die nur Berechtigungen ohne Administratoreinwilligung anfordert; Microsofts Beispiel für eine solche Berechtigung ist der Zugriff auf das eigene Postfach. Hat Ihre Organisation die Benutzereinwilligung in Microsoft Entra ID eingeschränkt, scheitert der Zustimmungsschritt bei der Anmeldung des Connectors, und ein Administrator muss die Berechtigung erteilen oder die Einstellung unter Enterprise-Apps › Zustimmung und Berechtigungen › Einstellungen zur Benutzerzustimmung lockern. ### Müssen sich bestehende Konten nach einem Connector-Update neu anmelden? Manchmal. POPcon 4.10.0 hat den Microsoft-OAuth-Mechanismus auf eine Public-Client-Anwendung mit PKCE und ohne client_secret im Installer umgestellt, und die Versionshistorie vermerkt, dass bestehende Microsoft-Konten sich einmalig neu authentifizieren mussten. Nach einem solchen Update öffnen Sie jedes Microsoft-Konto und klicken erneut auf Connect OAuth2; die Einstellungen selbst bleiben unverändert. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der POPcon-Produktseite , der Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: Basic authentication is gone: fetching a Microsoft 365 mailbox by IMAP or POP3 with OAuth2 into Exchange . --- ## Absenderadresse in Outlook wählen mit Exchange Server Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/outlook-absenderadresse-waehlen-exchange Language: de Exchange-Ratgeber › Absenderadresse in Outlook ### Absenderadresse in Outlook wählen mit Exchange on-premises: Senden als, Senden im Auftrag von, freigegebenes Postfach, Add-in An einem lokalen Exchange Server sendet Outlook von der primären SMTP-Adresse des Benutzerpostfachs, sofern der Benutzer nicht die Berechtigung „Senden als“ oder „Senden im Auftrag von“ für ein anderes Postfach oder eine Gruppe hat. Eine Einstellung, mit der ein Benutzer von einer seiner eigenen sekundären Adressen senden darf, kennt Exchange Server nicht; die entsprechende Einstellung SendFromAliasEnabled gibt es nur in Exchange Online. Diese Lücke ist der Grund, warum es Outlook-Add-ins wie ChangeSender gibt. Aktualisiert am 2026-09-21 ### Was Exchange ohne weitere Konfiguration tut Ein Postfach kann viele E-Mail-Adressen tragen, aber nur eine davon ist die primäre SMTP-Adresse. Die übrigen empfangen Mail. Schreibt der Benutzer eine Nachricht, bietet Outlook das Postfach selbst als Absender an, und der Empfänger sieht die primäre Adresse. Alles darüber hinaus ist eine Stellvertretung. Microsoft beschreibt die verfügbaren Berechtigungen unter Verwalten von Berechtigungen für Empfänger (gilt für Exchange 2016, 2019 und Subscription Edition): Ein Administrator erlaubt einem Benutzer, der Stellvertretung, Nachrichten zu senden, die scheinbar aus einem anderen Postfach oder von einer Gruppe stammen. Auf das Wort „anderen“ kommt es an. Die Berechtigungen werden an einem eigenen Empfängerobjekt vergeben, nie an einer der zusätzlichen Adressen des Benutzers selbst. Die drei Begriffe sind im Ratgeber Senden als, Senden im Auftrag von oder von einem Alias senden nebeneinander definiert. ### Die vier Wege im Vergleich | Weg | Wer richtet es ein, und wo | Was der Empfänger sieht | Wohin Antworten gehen | | --- | --- | --- | --- | | Senden als | Administrator, am anderen Postfach oder an der Gruppe: EAC → Empfänger → das Postfach → Postfachdelegierung, oder Add-ADPermission . | Das andere Postfach oder die Gruppe. Die Stellvertretung ist nicht erkennbar. | An das andere Postfach oder die Gruppe. | | Senden im Auftrag von | Administrator, an derselben Stelle, oder Set-Mailbox -GrantSendOnBehalfTo . | Beide Namen: „ im Auftrag von “. | An das Postfach oder die Gruppe, nicht an die Stellvertretung. | | Zweites oder freigegebenes Postfach | Administrator legt das Postfach an und vergibt Vollzugriff und „Senden als“. Vollzugriff allein öffnet das Postfach, erlaubt aber nicht, daraus zu senden. | Das freigegebene Postfach. | In das freigegebene Postfach, das alle Beteiligten im Blick behalten müssen. | | Outlook-Add-in, das den Absender setzt | Administrator installiert eine Serverkomponente auf dem Exchange und das Add-in auf den PCs; der Benutzer wählt die Adresse im Mailformular. | Die gewählte Adresse, ohne „im Auftrag von“. | An die gewählte Adresse — zugestellt dorthin, wo diese Adresse liegt: bei einem Alias im eigenen Postfach, bei einer gemeinsamen Adresse über eine Verteilergruppe. | Die ersten drei Wege sind Bordmittel und kosten nur Verwaltungsaufwand. Sie passen, wenn der andere Absender wirklich eine eigene Einheit ist: das Postfach der Geschäftsführung, ein Teampostfach, eine Gruppe. Sie passen schlecht, wenn eine Person schlicht mehrere Adressen hat — eine zweite Domäne nach einer Firmenübernahme, eine Funktionsadresse wie vertrieb@ neben der persönlichen —, denn dann braucht jede Adresse ein eigenes Postfach oder eine eigene Gruppe, und Antworten landen zuerst bei diesem Objekt statt direkt im Postfach des Benutzers. ### „Senden als“ und „Senden im Auftrag von“ vergeben Öffnen Sie im Exchange Admin Center den Bereich Empfänger, wählen Sie das Postfach, als das gesendet werden soll, klicken Sie auf Bearbeiten und wechseln Sie zur Postfachdelegierung. Bei einer Gruppe heißt die Seite Gruppendelegierung. In der Exchange Management Shell lautet Microsofts Beispiel für „Senden als“: Add-ADPermission -Identity "Helpdesk Support Team" -User Helpdesk -ExtendedRights "Send As" „Senden im Auftrag von“ ist eine Eigenschaft des Postfachs oder der Gruppe selbst und wird mit dem Parameter GrantSendOnBehalfTo von Set-Mailbox , Set-DistributionGroup oder Set-DynamicDistributionGroup gesetzt. Wer als ein Postfach oder eine Gruppe senden darf, prüfen Sie so (Namen ersetzen): Get-ADPermission -Identity "Vertrieb" | where {$_.ExtendedRights -like 'Send*'} | Format-Table -Auto User,Deny,ExtendedRights Drei Details von derselben Microsoft-Seite ersparen einen Supportfall. Hat ein Benutzer beide Berechtigungen für dasselbe Objekt, wird immer „Senden als“ verwendet. Aus einem Postfach, das in Adresslisten ausgeblendet ist, kann die Stellvertretung nicht senden. Und „Senden als“ lässt sich auch für Verteilergruppen, dynamische Verteilergruppen und E-Mail-aktivierte Sicherheitsgruppen vergeben — das ist die Bordmittel-Antwort, wenn mehrere Personen als info@ schreiben sollen und niemand dafür ein Postfach braucht. ### Warum ein Benutzer nicht von seinem eigenen Alias senden kann Exchange Online hat genau dafür eine Organisationseinstellung. Microsofts Referenz zu Set-OrganizationConfig beschreibt SendFromAliasEnabled als den Parameter, der „Postfachbenutzern das Senden von Nachrichten mithilfe von Aliasen (Proxyadressen)“ ermöglicht, und vermerkt dazu: nur im cloudbasierten Dienst verfügbar. Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition haben keine entsprechende Einstellung. Lokal bleibt daher die Wahl zwischen einem eigenen Empfängerobjekt mit „Senden als“ für jede zusätzliche Adresse und einem Add-in, das die Absenderadresse der einzelnen Nachricht setzt. ### Eine Adresse für mehrere Personen, mehrere Adressen für eine Person Zwei Situationen kommen im Support immer wieder vor. Die erste: Zwei oder mehr Postfächer sollen von derselben Adresse senden, zum Beispiel vertrieb@firma.de . Exchange teilt eine Absenderadresse nicht zwischen Postfächern. Mit ChangeSender wird die gemeinsame Adresse in die Absenderliste jedes Benutzers aufgenommen; für den Eingang legen Sie eine Verteilergruppe mit dieser Adresse an und nehmen alle auf, die die Antworten erhalten sollen. Die Schritte stehen im Knowledge-Base-Artikel So verwenden Sie dieselbe Absenderadresse für zwei Exchange-Postfächer . Die zweite: Eine Person antwortet für mehrere Adressen und möchte alles in einem Posteingang haben. Dann bleiben die Adressen gewöhnliche sekundäre Adressen des Postfachs, am Eingang ändert sich nichts, und das Add-in ändert nur, was hinausgeht. ### So sieht der Add-in-Weg mit ChangeSender aus ChangeSender ist ein Outlook-Add-in mit einer Serverkomponente für Exchange. Es setzt eine Send-As-Auswahlliste in das Outlook-Mailformular, die Absenderadresse wird also pro Nachricht gewählt. Rund um diese Auswahl erledigt es, was von Hand gern schiefgeht: - Antworten passen. Beim Antworten wird die Absenderadresse auf die Adresse gesetzt, an die die ursprüngliche Nachricht gerichtet war. - Signaturen folgen. Eine Signatur, die genau wie die Absenderadresse heißt, wird beim Wechsel der Adresse automatisch eingesetzt. - Gesendete Elemente lassen sich trennen — in unterschiedliche Outlook-Ordner je nach verwendeter Absenderadresse. - Tastenkürzel (STRG+1, STRG+2 usw.) wählen die am häufigsten genutzten Adressen. - Unterschiedliche Vorgaben für neue Nachrichten und für Antworten sind möglich. Beide Teile müssen installiert sein: die Serverkomponente auf dem Exchange-Server und das Add-in auf jedem PC. Das Add-in allein sieht aus, als funktioniere es, die Absenderadresse ändert sich aber nicht. ChangeSender unterstützt Exchange 2000 bis 2019 und Exchange Server SE mit Outlook 2007 bis zu den aktuellen Microsoft 365 Apps; für Terminalserver und Citrix gibt es eine eigene Edition. Die Installationsanleitung führt durch beide Teile, die Download-Seite enthält beide Installer. ### Die Auswahl unter Kontrolle halten Dass Benutzer einen Absender wählen dürfen, heißt nicht, dass sie jeden wählen dürfen. Mit den Serverkomponenten von ChangeSender wird das Tool „ChangeSender Benutzer-Einschränkungen“ (englisch „Configure ChangeSender Client Restrictions“) installiert; es kennt pro Benutzer drei Einstellungen: | Einstellung | Was der Benutzer wählen kann | | --- | --- | | Standard | Die E-Mail-Adressen, die für den Benutzer im Active Directory eingetragen sind. | | Eine feste Adresse | Genau eine Adresse, ohne Auswahl. | | Uneingeschränkt | Beliebige Adressen, auch gemeinsame Adressen, die der Benutzer hinzufügt. | PCs in der Active-Directory-Domäne lesen diese Einschränkungen direkt aus dem Active Directory. Für PCs außerhalb der Domäne, die Exchange per HTTPS erreichen, exportiert das Tool eine Konfigurationsdatei, die nach der E-Mail-Adresse des Benutzers benannt ist und auf dem PC in das Add-in importiert wird. Einzelheiten: So schränken Sie in ChangeSender die Auswahl der Send-As-Adressen für Benutzer ein . ### Welcher Weg für welchen Fall - Das Sekretariat schreibt für die Geschäftsführung, und das soll sichtbar sein: Senden im Auftrag von . - Ein Team schreibt als support@ und arbeitet aus einem gemeinsamen Posteingang: ein freigegebenes Postfach mit Vollzugriff und „Senden als“. - Mehrere Personen schreiben als info@ , Antworten sollen alle im eigenen Posteingang erreichen: eine Verteilergruppe mit „Senden als“ oder das Add-in mit der gemeinsamen Adresse. - Eine Person hat mehrere Adressen oder Domänen und möchte einen Posteingang, bei jeder Antwort den richtigen Absender und die passende Signatur: das Add-in . ### Häufige Fragen ### Kann ein Benutzer unter Exchange 2016 oder 2019 von einer seiner eigenen Alias-Adressen senden? Mit Exchange allein nicht. Eine sekundäre SMTP-Adresse am Postfach empfängt Mail, gesendet wird aber von der primären SMTP-Adresse. Die Organisationseinstellung, die das Senden von Aliasen erlaubt (SendFromAliasEnabled), ist laut Microsoft nur im cloudbasierten Dienst verfügbar. Am lokalen Exchange Server machen Sie die Adresse entweder zu einem eigenen Postfach oder einer Gruppe und vergeben „Senden als“, oder Sie setzen ein Outlook-Add-in wie ChangeSender ein, das die Absenderadresse pro Nachricht festlegt. ### Was sieht der Empfänger bei „Senden als“, was bei „Senden im Auftrag von“? Bei „Senden als“ scheint die Nachricht direkt vom Postfach oder von der Gruppe zu kommen; der tatsächliche Absender ist nicht erkennbar. Bei „Senden im Auftrag von“ zeigt die Absenderzeile beide Namen, in der Form: Stellvertretung im Auftrag von Postfach oder Gruppe. In beiden Fällen gehen Antworten an das Postfach oder die Gruppe, nicht an die Stellvertretung. Hat ein Benutzer beide Berechtigungen für dasselbe Objekt, wird laut Microsoft immer „Senden als“ verwendet. ### Ein Benutzer hat Vollzugriff auf ein freigegebenes Postfach, kann aber nicht daraus senden. Warum? Weil Vollzugriff das Senden nicht einschließt. Microsoft Learn beschreibt Vollzugriff als die Berechtigung, das Postfach zu öffnen und Inhalte anzuzeigen, hinzuzufügen und zu entfernen, und hält fest, dass die Stellvertretung damit keine Nachrichten aus dem Postfach senden kann. Vergeben Sie zusätzlich „Senden als“ oder „Senden im Auftrag von“. Prüfen Sie außerdem, ob das Postfach in Adresslisten ausgeblendet ist: Aus einem ausgeblendeten Postfach kann die Stellvertretung nicht senden. ### Muss für ChangeSender etwas auf dem Exchange-Server installiert werden? Ja. ChangeSender besteht aus einer Serverkomponente, die auf dem Exchange-Server installiert wird, und dem Outlook-Add-in auf jedem Benutzer-PC; beide müssen installiert sein. Mit dem Add-in allein sieht es so aus, als funktioniere ChangeSender, die Absenderadresse ändert sich aber nicht, weil die Verarbeitung auf der Exchange-Seite fehlt. Beide Installer sind im Download enthalten. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der ChangeSender-Produktseite oder in der Knowledge Base . In English: How Outlook users can choose a different From address on Exchange on-premises . --- ## POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange: was passt wann? Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/pop3-abholung-oder-mx-eintrag-exchange Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung nach Exchange ### POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange: wann ein Connector richtig ist – und wann nicht Den MX-Eintrag auf den eigenen Exchange Server zu legen bringt direkte SMTP-Zustellung und ist die bessere Lösung, wenn der Server aus dem Internet über Port 25 unter einem Namen erreichbar ist, auf den Ihr öffentliches DNS zeigen kann, und wenn Sie Spam bei der Annahme selbst filtern. Ein POP3/IMAP-Connector ist die richtige Wahl, wenn eine dieser Voraussetzungen fehlt oder nicht gewünscht ist, während einer Migration oder wenn die Postfächer beim Provider bleiben müssen. Dieser Ratgeber stellt beide Wege nebeneinander, sagt offen, wann Sie keinen Connector brauchen, und beschreibt die Reihenfolge, in der üblicherweise vom einen auf den anderen Weg umgestellt wird. Aktualisiert am 2026-09-29 ### Die beiden Wege MX-Eintrag auf Exchange. Fremde Mailserver fragen den MX-Eintrag Ihrer Domain ab und stellen an den dort genannten Host zu. Microsoft fasst die Voraussetzung in der Anleitung für die Schritte nach der Installation zusammen ( Konfigurieren von Nachrichtenfluss und Clientzugriff auf Exchange-Servern ): Um E-Mails aus dem Internet für eine Domäne zu empfangen, brauchen Sie einen MX-Eintrag im öffentlichen DNS dieser Domäne, und jeder MX-Eintrag soll auf den aus dem Internet erreichbaren Server auflösen, der die Mail für Ihre Organisation annimmt. Im Beispiel dort steht hinter dem MX-Eintrag ein A-Eintrag mit der öffentlichen IP-Adresse des Servers. Auf dem Server nimmt der Standard-Empfangsconnector „Default Frontend“ anonyme eingehende SMTP-Mail auf Port 25 an; Microsoft führt Port 25/TCP aus dem Internet (alle) zum Postfachserver als den Port auf, der für eingehende E-Mails erforderlich ist ( Netzwerkports für Clients und Nachrichtenfluss in Exchange ). POP3/IMAP-Abholung. Der MX-Eintrag bleibt beim Provider. Dessen Mailserver nimmt die Mail an und legt sie in Postfächern ab; ein Connector-Dienst in Ihrem Netz meldet sich nach Zeitplan an jedem Postfach an, lädt neue Nachrichten herunter und übergibt sie per SMTP an Exchange. POPcon ist ein solcher Connector: ein Windows-Dienst, der E-Mails aus externen POP3- und IMAP-Postfächern in den Microsoft Exchange Server holt und sie an die richtigen Exchange-Postfächer verteilt. Exchange selbst bringt diese Funktion nicht mit; siehe Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? ### Beide Wege im Vergleich | | MX-Eintrag zeigt auf Exchange | POP3/IMAP-Connector | | --- | --- | --- | | Öffentliches DNS | MX-Eintrag der Domain, der auf Ihren aus dem Internet erreichbaren Server auflöst; in Microsofts Beispiel mit einem A-Eintrag und der öffentlichen IP-Adresse dahinter | Unverändert; der MX-Eintrag bleibt beim Provider | | Firewall, eingehend | Port 25/TCP aus dem Internet (alle) zum Postfachserver oder zu einem Edge-Transport-Server im Umkreisnetzwerk | Nichts Eingehendes aus dem Internet | | Wer die Verbindung aufbaut | Die sendenden Server verbinden sich zu Ihnen | Der Connector verbindet sich nach außen zum Provider (POP3 110/995, IMAP 143/993) und im eigenen Netz über Port 25 zu Exchange | | Spamfilter bei der Annahme | Ihre Aufgabe: Edge-Transport-Server, aktivierte Antispam-Agents auf dem Postfachserver oder ein vorgeschalteter Filterdienst | Was der Provider auf seine Postfächer anwendet; POPcon PRO prüft zusätzlich im Connector gegen RBL-Server und scannt auf Viren | | Wenn Exchange ausfällt | Die Mail wartet auf den sendenden Servern, solange diese es jeweils weiter versuchen | Die Mail wartet im Provider-Postfach; bereits abgeholte Nachrichten warten im Connector und werden übertragen, sobald Exchange wieder erreichbar ist | | Verzögerung bis zum Postfach | Keine über die SMTP-Zustellung hinaus | Bis zu ein Abholintervall; das kleinste Intervall ist 1 Minute, 0 bedeutet fortlaufende Abholung | | Empfänger ermitteln | Der SMTP-Envelope nennt den Empfänger | Exakt bei einem Provider-Postfach pro Benutzer; bei einem Sammelpostfach liest der Connector den Empfänger aus den Kopfzeilen | | Akzeptierte Domäne in Exchange | Erforderlich | Erforderlich | ### Wann der MX-Eintrag die bessere Lösung ist Kann Ihr Server Mail aus dem Internet über Port 25 annehmen und haben Sie eine Antwort auf die Spamfrage, ist die direkte Zustellung einfacher: eine Station weniger, kein Abholintervall, und der Empfänger ist immer der, den der sendende Server genannt hat. Ein Connector bringt für diese Domain dann keinen Vorteil, und dieser Ratgeber behauptet nichts anderes. Die Spamfrage sollten Sie vor der Umstellung klären, denn diesen Teil hat bisher der Provider übernommen. Microsoft beschreibt drei Orte dafür ( Antispamschutz in Exchange Server ): - Ein Edge-Transport-Server im Umkreisnetzwerk. Dort sind alle Antispam-Agents standardmäßig installiert und aktiviert, und der Verbindungsfilter-Agent – der mit IP-Sperrlisten und Sperrlistenanbietern arbeitet – ist nur auf Edge-Transport-Servern verfügbar. Microsoft beschreibt die Rolle als Mittel, die interne Exchange-Organisation möglichst wenig den Bedrohungen aus dem Internet auszusetzen. - Antispam-Agents auf dem Postfachserver. Sie müssen erst aktiviert werden; Microsofts Verfahren erledigt das mit dem Skript Install-AntiSpamAgents.ps1 ( Aktivieren der Antispamfunktionen auf Postfachservern ). Nach Microsofts Beschreibung aktiviert man sie in der Regel dann, wenn es keinen Edge-Transport-Server gibt oder eingehende Nachrichten nicht anderweitig gefiltert werden. Der Antischadsoftware-Agent ist dagegen auf Postfachservern standardmäßig installiert und aktiviert. - Filterung, bevor die Mail Exchange erreicht – ein Mailgateway oder ein gehosteter Filterdienst, auf den der MX-Eintrag zeigt und der an Exchange weiterleitet. Für Exchange ist das eine SMTP-Zustellung wie jede andere, ein Connector ist daran nicht beteiligt. ### Wann ein Connector die richtige Wahl ist - Der Server kann oder soll aus dem Internet nicht über Port 25 erreichbar sein. Ein Connector braucht keine eingehende Freigabe: Er verbindet sich nach außen zum Provider und stellt innerhalb des Netzes an Exchange zu. - Die Postfächer müssen beim Provider bleiben. Eine Adresse beim Internetanbieter, ein Gmail- oder Microsoft-365-Postfach oder eine Domain, die gehostet bleibt, weil Webmail oder andere Clients sie weiter nutzen: Hier gibt es keinen eigenen MX-Eintrag zu ändern, oder die Änderung würde die anderen Nutzer abschneiden. Der Connector kann die Nachrichten eine Anzahl von Tagen beim Provider belassen, damit diese Clients sie noch sehen. - Nur ein Teil einer Domain liegt auf Ihrem Exchange Server. In einer Niederlassung, die nur einen Teil der Firmenadressen betreut, gehört der MX-Eintrag der Zentrale; den Aufbau beschreibt der englische Knowledge-Base-Artikel Configuring POPcon for a branch office that handles only part of a domain . - Sie migrieren. Der Connector bringt die Mail bereits in den neuen Exchange Server, während DNS, Firewall und Filterung noch vorbereitet werden; die Umstellung des MX-Eintrags kann später folgen oder ganz unterbleiben. - Der Provider soll der Puffer sein. Ist Exchange wegen Wartung offline, sammelt sich die Mail in den Provider-Postfächern und wird danach abgeholt (siehe die erste Frage unten). Der Preis des Connector-Wegs steht in der Tabelle: ein Abholintervall statt sofortiger Zustellung, Provider-Postfächer, die gepflegt werden müssen, und bei einem Sammelpostfach die Abhängigkeit von den Empfänger-Kopfzeilen, die der Provider schreibt. Den letzten Punkt erklärt Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer ; die Einrichtung selbst steht in POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen . ### Was geschieht, solange Exchange nicht erreichbar ist Mit einem Connector geht nichts verloren. POPcon speichert alle E-Mails nach dem Abholen in einzelnen .msg-Dateien und überträgt sie an den Exchange Server, sobald dieser wieder erreichbar ist; das gilt auch, wenn das System heruntergefahren wird, während die Übertragung noch läuft ( Was passiert mit abgeholten Emails, wenn mein Exchange Server ausfällt? ). Noch nicht abgeholte Mail liegt weiterhin im Provider-Postfach. Zeigt der MX-Eintrag auf Exchange, bleibt die Nachricht beim sendenden Server, der es später erneut versucht. Wie lange er das tut, entscheidet der Absender, nicht Sie. Als Beispiel für eine solche Einstellung: Exchange Server versucht als sendende Seite die Zustellung standardmäßig 2 Tage lang (Timeoutintervall für den Nachrichtenablauf) und schickt dann einen Unzustellbarkeitsbericht an den Absender ( Wiederholungsversuche, erneutes Senden und Ablaufintervalle für Nachrichten in Exchange Server ). Andere Mailsysteme haben eigene Werte. Für ein geplantes Wartungsfenster ist das selten ein Problem; bei einem Server, der tagelang unerreichbar sein kann, spricht es für einen Puffer davor – einen zweiten Edge-Transport-Server, einen Filterdienst oder das Provider-Postfach. ### Von der Abholung zum MX-Eintrag umstellen Wer mit einem Connector beginnt und später den MX-Eintrag umzieht, geht üblicherweise in dieser Reihenfolge vor: - Zuerst den Connector betreiben. Exchange erhält die Mail über den Connector; stellen Sie die Konten so ein, dass Nachrichten einige Tage auf dem Server bleiben, solange die alten Clients noch in Gebrauch sind. - Exchange auf die direkte Zustellung vorbereiten. Die Domain muss eine akzeptierte Domäne sein ( Akzeptierte Domänen in Exchange Server ); das ist sie bereits, wenn der Connector an Adressen dieser Domain zustellt. Öffnen Sie Port 25 aus dem Internet zu dem Server, der die Mail annehmen soll, und legen Sie fest, wo Spam gefiltert wird. - Den MX-Eintrag ändern , im öffentlichen DNS der Domain, sodass er auf diesen Server auflöst, und mit nslookup und set type=mx prüfen, wie es Microsofts Anleitung beschreibt. - Den Connector noch eine Weile weiterlaufen lassen. Was nach der Umstellung noch in den Provider-Postfächern ankommt, wird wie bisher abgeholt. Bleiben die Provider-Postfächer leer, entfernen Sie die Konten aus dem Connector. Der Versand gehört nicht zu dieser Umstellung. Exchange sendet über einen Sendeconnector, der entweder die MX-Einträge der Empfängerdomänen nutzt ( Erstellen eines Sendeconnectors zum Senden von E-Mails an das Internet ) oder alles über einen Smarthost leitet ( Erstellen eines Sendeconnectors zur Weiterleitung ausgehender E-Mails über einen Smarthost ). Senden Sie über Provider-Smarthosts, behandelt der Ratgeber Mehrere Smarthosts in Exchange diese Seite. ### Häufige Fragen ### Gehen E-Mails verloren, wenn Exchange ausfällt? Mit einem Connector nicht: Die Mail bleibt im Provider-Postfach, bis sie abgeholt wird, und bereits heruntergeladene Nachrichten speichert POPcon als einzelne .msg-Dateien und überträgt sie, sobald Exchange wieder erreichbar ist. Zeigt der MX-Eintrag auf Exchange, wartet die Nachricht auf dem sendenden Server; wie lange dieser es weiter versucht, ist dessen eigene Einstellung. Exchange selbst gibt als Absender standardmäßig nach 2 Tagen auf (Timeoutintervall für den Nachrichtenablauf) und schickt einen Unzustellbarkeitsbericht. ### Kann ich beides gleichzeitig nutzen? Ja. Die beiden Wege schließen sich nicht aus, denn jedes Konto im Connector wird für sich konfiguriert. Eine Domain, deren MX-Eintrag auf Exchange zeigt, wird per SMTP zugestellt; Postfächer, die beim Provider bleiben - eine Adresse beim Internetanbieter, ein Gmail- oder Microsoft-365-Postfach, eine zweite Domain, die gehostet bleibt - holt der Connector ab. Beide Wege enden an einem Empfangsconnector desselben Exchange Servers. ### Muss für einen POP3/IMAP-Connector ein eingehender Port an der Firewall geöffnet werden? Nein. Der Connector baut ausgehende Verbindungen zum Provider auf (POP3 über 110 oder 995, IMAP über 143 oder 993) und übergibt die Mail innerhalb Ihres Netzes per SMTP über Port 25 an Exchange. Bei der direkten Zustellung per MX-Eintrag ist es umgekehrt: Microsoft nennt Port 25/TCP aus dem Internet (alle) zum Postfachserver als erforderlich für eingehende E-Mails. ### Wie prüfe ich, wohin der MX-Eintrag meiner Domain zeigt? Microsoft beschreibt die Prüfung mit nslookup: Eingabeaufforderung öffnen, nslookup.exe starten, zu einem DNS-Server wechseln, der Ihre öffentliche DNS-Zone abfragen kann, set type=mx eingeben und die Domain abfragen. Der zurückgegebene Wert ist der Host, der Mail für die Domain annimmt - der Mailserver Ihres Providers, ein Filterdienst oder Ihr eigener Server. ### Ändert sich durch den MX-Eintrag auch der Versand? Nein. Der MX-Eintrag legt fest, wohin andere Server Mail für Ihre Domain zustellen. Ausgehende Mail verlässt Exchange über einen Sendeconnector, der entweder nach den MX-Einträgen der Empfängerdomänen routet oder alles an einen Smarthost übergibt. Beide Richtungen werden getrennt eingerichtet und lassen sich unabhängig voneinander ändern. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der POPcon-Produktseite , der Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: POP3 retrieval or MX record to Exchange: when a connector is the right choice and when it is not . --- ## POP3-/IMAP-Postfächer nach Exchange 2016 bis SE abholen Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/pop3-imap-postfaecher-in-exchange-abholen Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung ### POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen – Schritt für Schritt Um Provider-Postfächer per POP3 oder IMAP in einen lokalen Exchange Server zu holen, betreiben Sie einen Connector-Dienst, der sich nach Zeitplan an jedem Postfach anmeldet, die Nachrichten herunterlädt und sie per SMTP über einen Empfangsconnector an Exchange übergibt, der das Relay von der Connector-IP erlaubt. Exchange selbst hat keinen solchen Connector (siehe Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? ). Die Arbeit teilt sich deshalb in zwei Hälften: eine kurze Vorbereitung auf der Exchange-Seite und die Einrichtung der Konten im Connector. Dieser Ratgeber verwendet für die Connector-Hälfte POPcon . Aktualisiert am 2026-09-14 Die Exchange-Schritte folgen unserer Anleitung für Exchange 2013 / 2016 . Exchange 2016 und 2019 verwalten Empfangsconnectoren an derselben Stelle, im Exchange Admin Center unter Nachrichtenfluss › Empfangsconnectors , wie Microsoft Learn unter Empfangsconnectors in Exchange Server beschreibt; POPcon unterstützt auch Exchange Server SE ( Systemvoraussetzungen ). Noch nicht sicher, ob Sie die Mail abholen oder stattdessen den MX-Eintrag auf den Server legen sollen? POP3-Abholung oder MX-Eintrag auf Exchange stellt beide Wege gegenüber. ### Was Sie vorher brauchen | Punkt | Wo | Warum | | --- | --- | --- | | Ihre Internetdomäne als akzeptierte Domäne | Exchange Admin Center › Nachrichtenfluss › Akzeptierte Domänen | Exchange lehnt die Zustellung für eine fremde Domäne mit 550 5.7.1 Unable to relay ab | | Postfächer mit den Provider-Adressen | E-Mail-Adressrichtlinie oder der einzelne Empfänger | Der Connector übergibt jede Nachricht an eine Empfängeradresse; Exchange muss diese Adresse kennen | | Servername, Protokoll und Port des Providers | Hilfeseiten Ihres Providers | POP3 110, POP3-SSL 995, IMAP 143, IMAP-SSL 993 sind die Standardwerte | | Zugangsdaten, bei Microsoft 365 und Gmail OAuth 2.0 | Anleitung Microsoft 365 , Anleitung Gmail | Diese beiden Provider werden über eine Microsoft- bzw. Google-Anmeldung statt mit gespeichertem Passwort verbunden — warum, und was ein Dienst mit dem Token macht, steht in Ohne Basic Authentication: Microsoft 365 per IMAP mit OAuth2 | | Ein Windows-Rechner für den Connector | Der Exchange-Server oder ein anderer Rechner mit Windows Server oder Windows 7 bis 11 ( wo Sie ihn installieren ) | Der Dienst braucht etwa 10 MB plus Platz für Nachrichten, die auf die Weiterleitung warten | | TCP-Port 25 von diesem Rechner zu Exchange | Windows-Firewall und jede Firewall dazwischen | Die Übergabe an Exchange ist normales SMTP auf Port 25 | | Ein Postmaster-Postfach in Exchange | Ein echtes Postfach, zum Beispiel der Administrator | Erhält jede Nachricht ohne auflösbaren Empfänger sowie Statusmeldungen | ### Schritt 1: Internetdomäne zu den akzeptierten Domänen hinzufügen Öffnen Sie das Exchange Admin Center ( https:///ecp ), gehen Sie zu Nachrichtenfluss und wählen Sie Akzeptierte Domänen . Der vorhandene Eintrag ist meist die interne Active-Directory-Domäne; lassen Sie ihn stehen und legen Sie mit dem + -Symbol einen neuen an. Tragen Sie einen beschreibenden Namen und die Internetdomäne ein, zu der die Provider-Postfächer gehören, und wählen Sie Autorisierende Domäne ; damit weiß Exchange, dass dieser Server alle Postfächer dieser Domäne hält. Speichern. Fehlt dieser Schritt, weist Exchange jede vom Connector übergebene Nachricht mit 550 5.7.1 Unable to relay ab, dem häufigsten Fehler einer neuen Installation ( Knowledge-Base-Artikel ). Prüfen Sie bei der Gelegenheit, dass die Benutzer SMTP-Adressen in dieser Domäne haben. Die E-Mail-Adressrichtlinie unter Nachrichtenfluss › E-Mail-Adressrichtlinien vergibt sie in einem einheitlichen Format an alle heutigen und künftigen Benutzer; die Anleitung zeigt den Dialog, zusammen mit dem Sendeconnector für ausgehende Mail. ### Schritt 2: Empfangsconnector für den Connector öffnen POPcon liefert per SMTP ohne Authentifizierung an Exchange. Der Empfangsconnector, der auf Port 25 antwortet, muss deshalb anonyme Verbindungen von der IP-Adresse des Connectors annehmen. Wählen Sie unter Nachrichtenfluss › Empfangsconnectors den Connector Default Frontend und bearbeiten Sie ihn: - Allgemein: erhöhen Sie die maximale Größe für empfangene Nachrichten von den voreingestellten 10 MB auf 100 MB, damit größere Nachrichten nicht zwischen Connector und Exchange hängen bleiben. Sie können die Größe später in den Organisationseinstellungen oder je Postfach wieder begrenzen; Exchange erzeugt dann für zu große Mails einen Unzustellbarkeitsbericht. - Sicherheit: markieren Sie bei den Berechtigungsgruppen Anonyme Benutzer . Ohne diesen Haken antwortet Exchange mit 530 5.7.1 Client was not authenticated ( Knowledge-Base-Artikel ). - Bereich: prüfen Sie, dass die Remote-IP-Bereiche den Rechner enthalten, auf dem der Connector laufen wird, und dass die Netzwerkadapterbindungen die IP-Adresse des Servers oder Alle verfügbaren IPv4 auf Port 25 zeigen. Das FQDN-Feld spielt für POPcon keine Rolle. Zwei Hinweise. Erstens: Installieren Sie auf dem Exchange-Server nicht das Windows-Feature Simple Mail Transfer Protocol ; es würde mit dem Exchange-Transport um Port 25 konkurrieren. Zweitens: Das ist kein offenes Relay. Die anonyme Berechtigung erlaubt dem Connector nur die Zustellung an Ihre eigenen akzeptierten Domänen. Ein separater Relay-Connector, wie ihn Microsoft unter Zulassen des anonymen Relays auf Exchange-Servern beschreibt, ist nur nötig, wenn ein Gerät oder eine Anwendung über Exchange an externe Empfänger senden soll; ein POP3-Connector tut das nie. ### Schritt 3: Connector installieren und Provider-Postfächer eintragen Laden Sie POPcon herunter , starten Sie den Installer auf dem gewählten Rechner und öffnen Sie den POPcon Administrator. Installiert werden der POPcon-Dienst, der die Arbeit im Hintergrund erledigt, und das Administrator-Programm, mit dem Sie ihn konfigurieren. Klicken Sie auf Konfigurieren und gehen Sie drei Registerkarten durch: - Allgemein: tragen Sie die Postmaster-Adresse ein. Verwenden Sie ein echtes Postfach in Exchange; Nachrichten ohne gültigen Empfänger werden dorthin weitergeleitet, und ein nicht existierender Postmaster bedeutet, dass sie verloren gehen. Die Protokolloptionen können auf den Standardwerten bleiben. - POP3/IMAP: klicken Sie für jedes Provider-Postfach auf Hinzufügen . Wählen Sie den Servertyp (POP3, POP3-SSL, IMAP oder IMAP-SSL), tragen Sie Servername, Benutzername und Passwort ein sowie den Port, falls er vom Standard des Typs abweicht (welches Protokoll und welcher Port, und warum die Verschlüsselungseinstellung zum Port passen muss: POP3 oder IMAP für die Abholung nach Exchange? ). Legen Sie dann den Postfachtyp fest: Ein Einzelpostfach liefert alles an einen Exchange-Empfänger, den Sie hier angeben; ein Sammelpostfach (Catch-all) empfängt Mail für die ganze Domäne und wird anhand der Empfänger-Kopfzeilen aufgeteilt (welche Variante passt: Catch-all-Postfach oder ein Postfach pro Benutzer ). Für Sammelpostfächer tragen Sie Ihre Domäne, ohne @ , in das Feld Akzeptierte Empfängerdomänen ein; daran erkennt POPcon lokale Empfänger ( warum die akzeptierten Domänen wichtig sind ). Zum Schluss entscheiden Sie, ob heruntergeladene Mail beim Provider gelöscht wird, dauerhaft dort bleibt oder für eine Anzahl Tage liegen bleibt. Microsoft-365- und Gmail-Konten werden über die OAuth2 -Schaltfläche statt mit Passwort verbunden; die Anleitungen stehen in der Knowledge Base ( Microsoft 365 , Gmail ). - Exchange: tragen Sie den Netzwerknamen des Exchange-Servers ein, zum Beispiel MAILSERVER , nicht Ihre Internetdomäne. Alles Weitere kann auf den Standardwerten bleiben. Die einzelnen Einstellungen sind auf der Seite POP3/IMAP-Konfiguration beschrieben, der Zeitplan auf der Seite Zeitplanung . ### Schritt 4: Ersten Abholzyklus testen Bestätigen Sie die Konfiguration mit OK und lösen Sie im Hauptfenster die Mailabholung sofort aus. Das laufende Protokoll zeigt die Anmeldung am Provider-Postfach, jede heruntergeladene Nachricht und die SMTP-Übergabe an Exchange; derselbe Text landet in POPconSrv.log im POPcon-Programmordner. Ein sauberer Zyklus endet damit, dass die Nachrichten in den Exchange-Postfächern liegen. Stellen Sie dann den Zeitplan ein: Der einfache Modus wartet eine feste Anzahl Minuten zwischen den Zyklen, bis hinunter zu 1 Minute, und 0 bedeutet kontinuierliche Abholung; der komplexe Modus läuft zu exakten Zeiten je Wochentag. Ab jetzt arbeitet der Dienst, ohne dass das Administrator-Programm geöffnet ist. ### Wenn es nicht funktioniert Fast jede fehlgeschlagene Ersteinrichtung landet in einer dieser Zeilen. Die Protokollzeile sagt Ihnen, in welcher. | Symptom | Übliche Ursache | Lösung | | --- | --- | --- | | Nachrichten werden heruntergeladen, nichts kommt in Exchange an | Falscher Servername auf der Registerkarte Exchange, Transportdienst läuft nicht, Port 25 blockiert | POPcon holt Mail ab, leitet sie aber nicht weiter : Ping, telnet server 25 , Dienste, Firewall, Empfangsconnector | | „Could not reach Exchange SMTP server — check that IP port 25 is not blocked“ | Firewall zwischen den Rechnern, oder die IP des Connectors fehlt in den Remote-IP-Bereichen des Empfangsconnectors | Knowledge-Base-Artikel ; Schritt 2, Bereich | | 550 5.7.1 Unable to relay | Die Empfängerdomäne ist keine akzeptierte Domäne | Schritt 1; Knowledge-Base-Artikel ; Ratgeber 550 5.7.1 Unable to relay | | 530 5.7.1 Client was not authenticated | Anonyme Benutzer am Empfangsconnector nicht markiert | Schritt 2; Knowledge-Base-Artikel | | Jede Nachricht geht an den Postmaster: „hat keine lokalen Empfänger“ | Akzeptierte Empfängerdomänen fehlen oder wurden mit @ eingetragen | Knowledge-Base-Artikel ; Schritt 3, Registerkarte POP3/IMAP | | Große Nachrichten kommen nie an | Ein Größenlimit in Exchange: am Empfangsconnector oder in der Organisation | Schritt 2, Allgemein: Limit anheben; die wartenden Nachrichten danach aus dem Ordner TOOLARGE erneut übertragen . Alle Limits und ihre Standardwerte: Nachrichten über 10 MB kommen nicht an | ### Häufige Fragen ### Muss der Connector auf dem Exchange-Server selbst laufen? Nein. POPcon läuft als Windows-Dienst unter Windows Server 2012 bis 2025 oder Windows 7 bis 11, wahlweise auf dem Exchange-Server oder auf einem beliebigen anderen Rechner im Netz. Von einem separaten Rechner aus muss er Exchange auf TCP-Port 25 erreichen, und die Remote-IP-Bereiche des Empfangsconnectors müssen dessen Adresse enthalten; sonst meldet das Protokoll, dass der Exchange-SMTP-Server nicht erreichbar ist. ### POP3 oder IMAP – was soll ich für das Provider-Postfach wählen? Beide liefern dieselben Nachrichten nach Exchange. POPcon unterstützt POP3, POP3-SSL, IMAP und IMAP-SSL mit den Standardports 110, 995, 143 und 993; nehmen Sie das Protokoll und den Port, die Ihr Provider dokumentiert, und bevorzugen Sie die verschlüsselte Variante. Für Microsoft-365- und Gmail-Postfächer verwenden die OAuth-2.0-Anleitungen in der Knowledge Base IMAP. Liest ein weiterer Client dasselbe Postfach, stellen Sie das Konto so ein, dass Nachrichten einige Tage auf dem Server bleiben. ### Kann ein Sammelpostfach für die ganze Domäne alle Exchange-Benutzer versorgen? Ja. Richten Sie es als Catch-all-Postfach ein und tragen Sie Ihre Domäne in die Liste der akzeptierten Empfängerdomänen ein. POPcon liest die Kopfzeilen To:, CC:, X-Envelope-To, Delivered-To und weitere und stellt jede Nachricht dem passenden Exchange-Postfach zu. Nachrichten ohne Empfänger in einer der akzeptierten Domänen gehen an den Postmaster oder an eine Umleitungsadresse, die Sie für das Konto festlegen. ### Wie oft wird die Mail abgeholt? Bei der einfachen Zeitplanung wartet POPcon eine feste Anzahl Minuten zwischen zwei Abholzyklen, mindestens 1 Minute; der Wert 0 startet den nächsten Zyklus sofort nach dem vorherigen. Die komplexe Zeitplanung legt stattdessen exakte Abholzeiten je Wochentag fest, etwa alle 30 Minuten nur während der Geschäftszeiten. Die Schaltfläche zum sofortigen Abholen im POPcon Administrator startet einen Zyklus auf Knopfdruck. Mehr zum eingehenden Mailfluss in den Exchange-Ratgebern oder in der Knowledge Base . In English: How to download POP3 and IMAP mailboxes into Exchange Server 2016, 2019 and SE . --- ## POP3/IMAP über TLS: Ports 995 und 993, STARTTLS, STLS-Fehler Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/pop3-imap-tls-ports-starttls Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung nach Exchange ### POP3/IMAP über TLS bei der Mailabholung: Ports 995 und 993, STARTTLS oder implizites TLS und „-ERR Command is not valid in this state“ POP3 und IMAP kennen jeweils zwei Wege, eine Verbindung zu verschlüsseln: implizites TLS auf einem eigenen Port — 995 für POP3, 993 für IMAP —, bei dem die Verbindung verschlüsselt ist, bevor der erste Befehl gesendet wird, und STARTTLS (der POP3-Befehl heißt STLS ) auf dem Standardport — 110 für POP3, 143 für IMAP —, bei dem der Client im Klartext verbindet und den Server dann auffordert, auf Verschlüsselung umzuschalten. Beides darf nicht vermischt werden: STLS auf Port 995 scheitert, weil der Server dort TLS bereits voraussetzt, und ein TLS-Handshake auf Port 110 trifft auf einen Server, der auf Klartext wartet. Aktualisiert am 2026-10-06 Die Port- und Verschlüsselungsangaben auf dieser Seite stammen aus Microsoft Learn, wo sie für Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition sowie für Exchange Online dokumentiert sind; die Connector-Seite stammt aus der Hilfe und der Knowledge Base zu POPcon . Nichts hier hängt von einem bestimmten Provider ab, außer wo dessen dokumentierte Einstellungen wiedergegeben werden. ### Zwei Wege, dasselbe Protokoll zu verschlüsseln Microsoft beschreibt das Paar für Exchange Server in je einem Satz: Für POP3 gilt Port 995 für immer SSL/TLS-verschlüsselte Verbindungen und Port 110 für unverschlüsselte Verbindungen oder für opportunistisches TLS (STARTTLS), das nach dem anfänglichen Klartext-Handshake zu einer verschlüsselten Verbindung führt; für IMAP4 dasselbe mit 993 und 143 ( POP3 und IMAP4 in Exchange Server , sinngemäß wiedergegeben). „Immer SSL/TLS“ nennt diese Seite implizites TLS, „opportunistisches TLS“ ist STARTTLS. Die SMTP-Seite, über die ein Connector oder ein Relay Mail einliefert, hat dieselben zwei Formen — deshalb steht sie mit in der Tabelle. | Protokoll | Standardport | Port mit implizitem TLS (verschlüsselt vor dem ersten Befehl) | Anhebungsbefehl auf dem Standardport | Von Microsoft dokumentiert | | --- | --- | --- | --- | --- | | POP3 | 110 | 995 | STLS | Exchange Server: 995 immer verschlüsselt, 110 Klartext oder STARTTLS; Exchange Online: outlook.office365.com 995, SSL/TLS | | IMAP | 143 | 993 | STARTTLS | Exchange Server: 993 immer verschlüsselt, 143 Klartext oder STARTTLS; Exchange Online: outlook.office365.com 993, SSL/TLS | | SMTP-Einlieferung (die sendende Seite eines Mailprogramms oder Relays) | 25 / 587 | 465 | STARTTLS | Exchange Online: smtp.office365.com 587, STARTTLS | Die Werte für Exchange Online sind Microsofts Tabelle der Einstellungen in POP3 und IMAP4 in Exchange Online : Verschlüsselungsmethode „SSL/TLS“ für 995 und 993, „STARTTLS“ für 587. Dieselbe Seite hält fest, dass die Sicherheitsstandards POP3 und IMAP4 im Mandanten abschalten und dass das Deaktivieren der Standardauthentifizierung beide Protokolle blockiert — weshalb ein Microsoft-365-Postfach mit OAuth 2.0 abgeholt wird, beschrieben in Ohne Basic Authentication: Microsoft-365-Postfächer mit OAuth2 holen . ### Was die gängigen Server erwarten | Postfach bei | POP3 | IMAP | Quelle | | --- | --- | --- | --- | | Microsoft 365 / Exchange Online | outlook.office365.com, 995, SSL/TLS (implizit) | outlook.office365.com, 993, SSL/TLS (implizit); die POPcon-Anleitung verwendet IMAP, 993, OAuth2 Microsoft | Microsoft Learn (oben); Knowledge Base | | Gmail / Google Workspace | pop.gmail.com, 995, Servertyp POP3-SSL | imap.gmail.com, 993, OAuth2 Google | Knowledge Base: Gmail per POP3 , Gmail mit OAuth2 ; Ratgeber Gmail mit OAuth2 nach Exchange | | Ein weiterer Exchange Server 2016, 2019 oder SE (wenn Sie aus einem Postfach auf einem zweiten Exchange abholen) | 995 immer verschlüsselt; 110 Klartext oder mit STARTTLS | 993 immer verschlüsselt; 143 Klartext oder mit STARTTLS | Microsoft Learn, POP3 und IMAP4 in Exchange Server | | 1&1 und andere Provider | Das, was die Einstellungsseite des Providers für Mailprogramme nennt. „SSL/TLS“ oder „SSL“ neben 995/993 bedeutet implizites TLS, „STARTTLS“ neben 110/143 die Anhebung. Die Knowledge Base hält fest, dass etwa 1&1 die Abholung nur noch über eine SSL-verschlüsselte Verbindung zulässt — in POPcon die Umstellung von POP3 auf POP3-SSL. | Knowledge Base | Für einen Connector folgt daraus zweierlei. Erstens entscheidet der Provider die TLS-Frage, nicht der Administrator: Verwenden Sie den Port, den der Provider dokumentiert, und die Verschlüsselungsart, die zu ihm gehört. Zweitens ist für die beiden Anbieter, bei denen heute die meisten Postfächer liegen, die dokumentierte Kombination IMAP auf 993 mit implizitem TLS und OAuth 2.0 — die Wahl zwischen POP3 und IMAP selbst behandelt POP3 oder IMAP für die Abholung von Provider-Postfächern nach Exchange? . ### Der klassische Fehler: STLS auf Port 995 Ein Thread auf Microsoft Q&A zeigt den Fehler genau so, wie er entsteht ( Unable to connect to POP email , eine Community-Frage, keine Microsoft-Dokumentation). Das Protokoll des Clients liest sich der Reihe nach so: Er öffnet eine TLS-Verbindung zu outlook.office365.com:995 ; der Server antwortet +OK Microsoft Exchange POP3 server ready ; der Client sendet dann STLS ; der Server antwortet -ERR Command is not valid in this state. ; der Client gibt auf mit „Could not connect to POP3 server outlook.office365.com on port 995“. Bis zur Zeile STLS war alles richtig. Auf Port 995 findet der TLS-Handshake vor dem ersten POP3-Befehl statt — das meint Microsoft mit „immer SSL/TLS-verschlüsselt“ —, und wenn der Client STLS senden könnte, ist die Sitzung also bereits verschlüsselt. Es gibt nichts mehr anzuheben, und der Server weist den Befehl als unpassend ab; „not valid in this state“ ist die POP3-Formulierung für „nicht jetzt“. Der Server ist nicht defekt, und das Kennwort wurde nie geprüft. Die Korrektur liegt beim Client: implizites TLS für Port 995 (oder 993) wählen — oder, wenn der Client STLS verwenden soll, ihn auf Port 110 (oder 143) richten, wo der Provider STARTTLS anbietet. Der umgekehrte Fehler sieht anders aus. Ein Client mit implizitem TLS, der sich mit Port 110 verbindet, beginnt mit einem TLS-Handshake; der Server wartet auf POP3 im Klartext und antwortet nicht so, dass der Client es versteht. Es gibt keine lesbare Fehlerzeile — die Anmeldung scheitert oder die Verbindung läuft in die Zeitüberschreitung, bevor eine Mail gelesen ist. Das Symptom „Timeout bei korrektem Kennwort“ zeigt deshalb zuerst auf das Paar aus Port und Verschlüsselung und erst danach auf den Provider. ### Die Einstellung im Connector In POPcon besteht das Paar aus zwei Feldern des Kontos. Der Servertyp trägt den Standardport — POP3 110, POP3-SSL 995, IMAP 143, IMAP-SSL 993 ( POP3/IMAP-Einstellungen ) —, und das Feld Verschlüsselung kennt vier Werte ( Kontodetails ): | Wert | Was er tut | Gehört zu | | --- | --- | --- | | TLS | Transport Layer Security, implizit — verbindet sich auf dem SSL-Port und verschlüsselt vor dem ersten Befehl | POP3-SSL / 995, IMAP-SSL / 993 | | SSL | Secure Sockets Layer, der Legacy-Vorgänger, ebenfalls auf dem SSL-Port | 995 / 993 (Legacy) | | STLS | STARTTLS — verbindet sich im Klartext auf dem Standardport und hebt die Verbindung auf eine verschlüsselte an | POP3 / 110, IMAP / 143 | | SPA | Secure Password Authentication — eine Authentifizierungsoption, keine Transportverschlüsselung | Kein eigenes Port-Paar | Die funktionierenden Kombinationen sind TLS mit 995 oder 993 und STLS mit 110 oder 143. Die Schaltfläche Zugriff testen prüft Serververbindung, Authentifizierung und Postfachzugriff in einem Schritt und ist der schnellste Weg, das Paar zu bestätigen; die Wartezeit auf eine Serverantwort beträgt standardmäßig 180 Sekunden, sodass ein falsches Paar eher als langes Warten erscheint als als sofortiger Fehler. POPcon unterstützt TLS 1.2 und 1.3 und beide Varianten, STARTTLS und implizites TLS, auf POP3 (995) und IMAP (993). ### TLS-Versionen Das Zweite, was an einer verschlüsselten Verbindung falsch sein kann, ist die Protokollversion. Die Versionshistorie von POPcon nennt die Unterstützung von TLS 1.2 mit Version 4.0 (April 2021), die Produktseite TLS 1.2 und 1.3 für die aktuelle Version. Der Knowledge-Base-Artikel zur Wartezeitüberschreitung bei Strato-Konten beschreibt das Symptom des alten Zustands: Die 3.9x-Versionen nutzten eine SSL/TLS-Bibliothek, die seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurde und TLS 1.2 nicht unterstützte; die Meldung „Wartezeitüberschreitung bei Warten auf Antwort vom Host“ bei Strato führt der Artikel auf die langsame TLS-Entschlüsselung dieser Versionen zurück. Erreicht ein Connector vor Version 4.0 einen Provider auf 995 oder 993 plötzlich nicht mehr, ist die TLS-Version der erste Verdächtige und das Update die Lösung. Zeitüberschreitungen haben allerdings noch eine zweite Ursache, die nichts mit TLS zu tun hat: Hardware-Firewalls, die den Download blockieren ( Knowledge Base ). ### Die SMTP-Seite, der Vollständigkeit halber Ein Connector holt nur über POP3 oder IMAP ab; an Exchange übergibt er die Mail per SMTP, und ein Relay wie MultiSendcon sendet ausgehende Mail per SMTP an einen Provider. SMTP hat dieselben zwei Formen: STARTTLS auf Port 587 (und 25) und implizites TLS auf Port 465. MultiSendcon unterstützt beides für jede konfigurierte Route; Microsoft dokumentiert smtp.office365.com auf 587 mit STARTTLS, und die Hilfe zum SMTP-Konto (englisch) hält fest, dass SSL bei Port 465 automatisch aktiviert wird. Zwei Knowledge-Base-Artikel sind die SMTP-Zwillinge dieser Seite: „504 5.7.4 Unrecognized authentication type“ erscheint, wenn ein Server explizites TLS verlangt und die SSL-Einstellung des Kontos nicht auf „explicit SSL/TLS“ steht, und „530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first“ ist die SMTP-Seite von Exchange selbst, die TLS verlangt, bevor sie Mail vom Connector annimmt. Die vollständige Liste der Antworten steht in Exchange-SMTP-Fehlercodes erklärt . ### Symptome und was sie bedeuten | Symptom | Ursache | Lösung | | --- | --- | --- | | Protokoll zeigt STLS , gefolgt von -ERR Command is not valid in this state | STLS auf einem Port mit implizitem TLS (995/993) gesendet; die Sitzung war bereits verschlüsselt | Verschlüsselung auf TLS (implizit) für 995/993 stellen oder STLS auf 110/143 verwenden | | Anmeldung auf 995 oder 993 scheitert oder läuft in die Zeitüberschreitung, obwohl das Kennwort stimmt; keine lesbare Serverantwort | Klartext- oder STLS-Client auf einem Port mit implizitem TLS, oder implizites TLS auf einem Standardport gewählt | TLS mit 995/993 und STLS mit 110/143 paaren; Zugriff testen ausführen | | Verbindung auf 110 oder 143 scheitert mit gewähltem TLS | Der Server erwartet zuerst Klartext | STLS wählen oder auf den SSL-Port mit TLS wechseln | | Microsoft-365-Postfach weist ein korrektes Kennwort ab | Standardauthentifizierung für POP und IMAP ist in Exchange Online abgeschaltet; kein TLS-Problem | IMAP, outlook.office365.com, 993, OAuth2 Microsoft — Ratgeber | | Google-Workspace-Postfach weist ein korrektes Kennwort ab | Google nimmt von einer Drittanbieter-App keinen Benutzernamen mit Kennwort mehr an | IMAP, imap.gmail.com, 993, OAuth2 Google — Ratgeber | | Zeitüberschreitungen auf einem verschlüsselten Port mit einer POPcon-Version 3.9x | Alte TLS-Bibliothek ohne TLS 1.2 | Auf die aktuelle Version aktualisieren ( Download ) | | 504 5.7.4 Unrecognized authentication type , wenn MultiSendcon an Microsoft 365 sendet | Der Server verlangt explizites TLS, das Konto ist nicht darauf eingestellt | SSL-Option des Kontos auf „explicit SSL/TLS“ stellen ( Knowledge Base ) | | 530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first von Exchange bei der Übergabe | Die SMTP-Seite von Exchange verlangt TLS, bevor sie Mail annimmt | Knowledge-Base-Artikel ; die Zeile in der Tabelle der SMTP-Fehlercodes | Das Verbindungsprotokoll mit dem Befehlswechsel ist bei POPcon die Datei POPconSrv.log im Programmverzeichnis. Wie die abgeholte Mail dann Exchange erreicht — Empfangsconnector, akzeptierte Domäne, erster Test — steht in POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange abholen . ### Häufige Fragen ### Welchen Port verwende ich für POP3 oder IMAP über TLS? 995 für POP3 und 993 für IMAP, wenn die Verbindung von Anfang an verschlüsselt ist (implizites TLS, bei Microsoft „SSL/TLS“). Die unverschlüsselten Standardports sind 110 und 143; dort kann ein Client die Verbindung mit dem Befehl STLS (POP3) oder STARTTLS (IMAP) auf Verschlüsselung anheben, sofern der Server das anbietet. Microsoft dokumentiert genau diese Paare für Exchange Server 2016, 2019 und SE und für Exchange Online 995 und 993 mit SSL/TLS auf outlook.office365.com. ### Kann ich STLS auf Port 995 senden? Nein. Auf Port 995 findet der TLS-Handshake vor dem ersten POP3-Befehl statt; wenn der Client STLS senden könnte, ist die Sitzung also bereits verschlüsselt. Es gibt nichts mehr anzuheben, und der Server weist den Befehl ab – im auf dieser Seite zitierten Fall aus Microsoft Q&A mit -ERR Command is not valid in this state. Wählen Sie für 995 und 993 implizites TLS oder verwenden Sie STLS auf Port 110. ### Was bedeutet „-ERR Command is not valid in this state“? Es ist die Antwort eines POP3-Servers auf einen Befehl, der an dieser Stelle der Sitzung nicht erlaubt ist. Nach STLS heißt das: Der Server handelt jetzt keine Anhebung aus, in der Regel weil die Verbindung schon verschlüsselt ist (Port 995). Die Lösung liegt in der Verschlüsselungseinstellung des Clients, nicht auf dem Server. ### Welche Einstellung wähle ich in POPcon für ein Microsoft-365- oder Gmail-Postfach? Die POPcon-Knowledge-Base verwendet für Microsoft 365 IMAP auf outlook.office365.com mit Port 993 und OAuth2 Microsoft, für Gmail IMAP auf imap.gmail.com mit Port 993 und OAuth2 Google. Beides sind Ports mit implizitem TLS; der Servertyp IMAP-SSL trägt 993 als Standardport. ### Welche TLS-Versionen unterstützt POPcon? POPcon unterstützt TLS 1.2 und TLS 1.3 und beide Varianten, STARTTLS und implizites TLS, auf POP3 (995) und IMAP (993). Die Unterstützung von TLS 1.2 kam laut Versionshistorie mit Version 4.0 im April 2021; die Knowledge Base führt Zeitüberschreitungen bei Strato-Konten auf die alte SSL/TLS-Bibliothek der 3.9x-Versionen zurück, die TLS 1.2 nicht unterstützte. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der Produktseite POPcon , der POPcon-Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: POP3/IMAP over TLS for mail retrieval . --- ## POP3 oder IMAP für die Abholung nach Exchange? Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/pop3-oder-imap-fuer-exchange-abholung Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung nach Exchange ### POP3 oder IMAP für die Abholung von Provider-Postfächern nach Exchange? Ports, TLS, Belassen auf dem Server und OAuth2 Für einen Connector, der ein Provider-Postfach nach Exchange leert, liefern POP3 und IMAP dieselben Nachrichten; die Wahl richtet sich danach, was der Provider zulässt (Microsoft 365 und Gmail verlangen für die moderne Authentifizierung IMAP mit OAuth2), ob weitere Clients dasselbe Postfach lesen, und nach den TLS-Portkonventionen — 995 für POP3 über TLS, 993 für IMAP über TLS. Dieser Ratgeber stellt die beiden Protokolle so nebeneinander, wie ein Connector sie nutzt, erklärt, wie Verschlüsselungseinstellung und Port zusammengehören, was mit der Kopie beim Provider geschieht und welches Protokoll die beiden großen Cloud-Anbieter faktisch für Sie entscheiden. Aktualisiert am 2026-09-25 ### Was die beiden Protokolle unterscheidet – und was ein Connector davon braucht Microsofts eigene Gegenüberstellung, geschrieben für Mailprogramme, ist ein brauchbarer Ausgangspunkt ( POP3 und IMAP4 in Exchange Online ): POP3-Clients entfernen heruntergeladene Nachrichten standardmäßig vom Server, lassen sich aber in der Regel so einstellen, dass Kopien dort bleiben; POP3 lädt in einen einzigen Ordner und kann mehrere Serverordner nicht synchronisieren; IMAP4-Clients belassen heruntergeladene Nachrichten standardmäßig auf dem Server, können dort mehrere Ordner anlegen und lesen und zeigen meist Absender und Betreff an, bevor eine Nachricht ganz geladen wird. Ein Connector, der einen lokalen Exchange Server versorgt, nutzt davon sehr wenig. Er meldet sich nach Zeitplan am Provider-Postfach an, holt, was neu ist, übergibt jede Nachricht per SMTP an Exchange und löscht die Kopie beim Provider anschließend oder lässt sie liegen. Er baut keinen Ordnerbaum, und die Outlook-Benutzer sehen das Provider-Postfach nie — sie sehen ihr Exchange-Postfach. Die Ordnerfunktionen, die IMAP für ein Mailprogramm attraktiv machen, spielen für einen Connector also kaum eine Rolle; drei andere Dinge zählen mehr: - Womit der Provider eine Anmeldung noch zulässt. Microsoft 365 und Google nehmen von einer Anwendung für den Postfachzugriff keinen Benutzernamen mit Kennwort mehr an; beide verlangen OAuth 2.0, und die beiden POPcon-Anleitungen dafür verwenden IMAP auf Port 993. Das entscheidet das Protokoll vor jeder anderen Überlegung. - Ob das Postfach weitere Leser hat. Liest ein Smartphone oder ein Webmail-Benutzer dasselbe Provider-Postfach, müssen die Nachrichten dort noch eine Weile bleiben, nachdem der Connector seine Kopie geholt hat. Beide Protokolle erlauben das im Connector; das Standardverhalten von IMAP, wie Microsoft es beschreibt, entspricht dieser Erwartung bereits. - Die Kombination aus Port und Verschlüsselung, die der Provider erwartet. Daher stammen die meisten Fehlschläge beim ersten Verbindungsversuch, und die Frage stellt sich bei beiden Protokollen gleich. | | POP3 | IMAP | | --- | --- | --- | | Standardport (unverschlüsselt) | 110 | 143 | | Port über TLS | 995 (Servertyp POP3-SSL) | 993 (Servertyp IMAP-SSL) | | Verschlüsselung auf dem Standardport | STLS (STARTTLS), hebt die Verbindung an | STLS (STARTTLS), hebt die Verbindung an | | Kopie beim Provider nach dem Abruf (Microsofts Client-Standard) | Entfernt | Bleibt auf dem Server | | Kopie beim Provider nach dem Abruf (im Connector) | Je Konto: löschen, dauerhaft belassen oder N Tage belassen | Je Konto: löschen, dauerhaft belassen oder N Tage belassen | | Ordner auf dem Server | Ein Ordner | Mehrere; ein Connector liest den Posteingang | | OAuth 2.0 bei Microsoft 365 in der POPcon-Anleitung | Laut Anleitung für Microsoft-Konten nicht verfügbar | outlook.office365.com, 993, OAuth 2.0 Microsoft | | OAuth 2.0 bei Gmail / Google Workspace in der POPcon-Anleitung | Nur der ältere Artikel (pop.gmail.com, 995, Kennwort oder App-Passwort) | imap.gmail.com, 993, OAuth 2.0 Google | | Catch-all- oder Einzelpostfach-Verteilung, Zeitplan, Größe eines Abrufs | Dieselben Kontoeinstellungen | Dieselben Kontoeinstellungen | ### Ports und Verschlüsselung: die Einstellung muss zum Port passen Die vier Servertypen im Connector tragen die vier Standardports: POP3 auf 110, POP3-SSL auf 995, IMAP auf 143 und IMAP-SSL auf 993 ( POP3/IMAP-Einstellungen ). Das Feld Verschlüsselung des Kontos kennt vier Werte, und zwei davon gehören zu einer bestimmten Art von Port ( Kontodetails ): - TLS — Transport Layer Security, implizit: Die Verbindung ist vom ersten Byte an verschlüsselt und wird auf dem SSL-Port aufgebaut, 995 oder 993. - SSL — der Vorgänger (Legacy), ebenfalls auf dem SSL-Port. - STLS — STARTTLS: Die Verbindung beginnt unverschlüsselt auf dem Standardport, 110 oder 143, und wird auf eine verschlüsselte angehoben. - SPA — Secure Password Authentication, eine Option der Authentifizierung, keine Transportverschlüsselung. Die Kombinationen, die funktionieren, sind also TLS mit 995 oder 993 und STLS mit 110 oder 143 . Ein Server, der auf 995 einen impliziten TLS-Handshake erwartet, versteht keinen Client, der die Verbindung im Klartext öffnet und dann um eine Anhebung bittet; ein Server, der auf 110 Klartext erwartet, versteht keinen Client, der mit einem TLS-Handshake beginnt. In beiden Fällen scheitert die Anmeldung oder die Verbindung läuft in den Timeout, bevor eine Nachricht gelesen wird. Schlägt eine erste Verbindung zu einem Provider fehl, prüfen Sie diese Paarung vor allem anderen. POPcon unterstützt TLS 1.2 und 1.3 und beide Varianten, STARTTLS und implizites TLS. Was bei einem falschen Paar auf der Leitung passiert — einschließlich der Antwort -ERR Command is not valid in this state nach einem STLS auf Port 995 — und was Microsoft für jeden Port dokumentiert, steht in POP3/IMAP über TLS bei der Mailabholung: Ports 995 und 993, STARTTLS oder implizites TLS . | Servertyp | Port | Verschlüsselung | | --- | --- | --- | | POP3-SSL | 995 | TLS (implizit) | | IMAP-SSL | 993 | TLS (implizit) | | POP3 | 110 | STLS (STARTTLS), sofern der Provider es anbietet | | IMAP | 143 | STLS (STARTTLS), sofern der Provider es anbietet | Die Schaltfläche Zugriff testen am Konto prüft Serververbindung, Authentifizierung und Postfachzugriff in einem Durchgang; sie ist der schnellste Weg, die Paarung zu bestätigen. Die Wartezeit auf eine Server-Antwort beträgt standardmäßig 180 Sekunden. ### Auf dem Server belassen oder löschen? Microsoft beschreibt die Client-Standards — POP3 entfernt, IMAP4 belässt —, im Connector wird das Verhalten jedoch je Konto gewählt und ist für beide Servertypen gleich ( Optionen zum Löschen / Behalten ): - E-Mails vom Server löschen — Nachrichten werden direkt nach erfolgreichem Abruf entfernt. Das Provider-Postfach bleibt leer; Exchange hält die einzige Kopie. - E-Mails dauerhaft auf dem Server belassen — der Connector löscht nie. Er merkt sich, welche Nachrichten bereits verarbeitet wurden, sodass nichts doppelt an Exchange zugestellt wird. - E-Mails N Tage auf dem Server belassen — Nachrichten bleiben für die angegebene Anzahl Tage liegen und werden anschließend gelöscht. Das ist das Zeitfenster für andere Clients, die dieselben Nachrichten ebenfalls abrufen, und die übliche Einstellung während einer Migration, solange der alte Client noch einige Tage in Gebrauch ist. Welche Option Sie wählen, hat mit dem Protokoll nichts zu tun: Ist der Connector der einzige Leser des Postfachs, hält das Löschen nach dem Abruf das Provider-Postfach leer; liest ein Smartphone oder ein Webmail-Zugang noch mit, belassen Sie die Nachrichten so viele Tage, wie dieser Leser braucht. Bei einem Catch-all-Postfach für die ganze Domäne gilt dieselbe Einstellung für die Mail aller Empfänger in diesem Postfach; diese Entscheidung behandelt der Ratgeber Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer? . ### Was der Provider entscheidet | Provider | Protokoll, Server, Port | Authentifizierung | Quelle | | --- | --- | --- | --- | | Microsoft 365 / Exchange Online | IMAP, outlook.office365.com, 993. Microsoft dokumentiert auch POP3 auf 995; die POPcon-Anleitung verwendet IMAP und hält fest, dass POP3 mit OAuth2 dort für Microsoft-Konten nicht verfügbar ist. | OAuth 2.0 Microsoft (die Standardauthentifizierung für POP und IMAP ist abgeschaltet) | Microsoft Learn ; KB-Anleitung ; Ratgeber Ohne Basic Authentication | | Gmail / Google Workspace | IMAP, imap.gmail.com, 993. Google dokumentiert weiterhin POP auf pop.gmail.com, 995; die POPcon-Anleitung mit OAuth2 ist für IMAP geschrieben. | OAuth 2.0 Google (Workspace weist Benutzername und Kennwort aus einer App seit dem 1. Mai 2025 ab) | KB-Anleitung ; Ratgeber Gmail per IMAP mit OAuth2 nach Exchange | | IONOS, Strato, GMX und andere Provider, die ein Kennwort akzeptieren | POP3-SSL auf 995 oder IMAP-SSL auf 993 — das, was die Hilfeseite des Providers für Mailprogramme nennt; die genauen Hostnamen und providerspezifische Regeln werden hier nicht wiedergegeben. | Benutzername und Kennwort ( Standard ) | Die Einstellungsseite des Providers; Einrichtung in POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange abholen | Aus der Tabelle folgen zwei Regeln. Verlangt der Provider OAuth 2.0, entscheidet die Anleitung das Protokoll, und es ist IMAP über TLS auf 993. Nimmt der Provider noch ein Kennwort an, funktionieren beide Servertypen, und die Entscheidung läuft auf die Frage nach dem Belassen auf dem Server hinaus: POP3-SSL auf 995 ist die übliche Wahl für ein Postfach, das allein der Connector leert, IMAP-SSL auf 993 für ein Postfach, das andere Clients weiter lesen. In beiden Fällen ist der verschlüsselte Port der richtige — die Standardports gibt es für STARTTLS, nicht für unverschlüsselte Anmeldungen über das Internet. ### Symptome – und was sie wirklich bedeuten | Was Sie sehen | Ursache | Was zu tun ist | | --- | --- | --- | | Die Anmeldung auf Port 995 oder 993 scheitert oder läuft in den Timeout, obwohl das Kennwort stimmt | Verschlüsselungseinstellung und Port passen nicht zusammen: STLS auf einem SSL-Port oder TLS auf einem Standardport | TLS mit 995/993 oder STLS mit 110/143 einstellen und Zugriff testen ausführen. | | Ein Microsoft-365-Postfach weist die Anmeldung mit korrektem Kennwort ab | Die Standardauthentifizierung für POP und IMAP ist in Exchange Online abgeschaltet | Konto auf IMAP, outlook.office365.com, 993, Authentifizierung OAuth 2.0 Microsoft umstellen; siehe den Microsoft-365-Ratgeber . | | Ein Google-Workspace-Postfach weist die Anmeldung mit korrektem Kennwort ab | Google nimmt von einer Drittanbieter-App keinen Benutzernamen mit Kennwort mehr an | Konto auf IMAP, imap.gmail.com, 993, Authentifizierung OAuth 2.0 Google umstellen; siehe den Gmail-Ratgeber . | | Mail kommt in Exchange an, bleibt aber auch im Provider-Postfach | Das Konto ist auf Belassen auf dem Server eingestellt | Beabsichtigt, solange andere Clients das Postfach lesen; andernfalls das Konto auf Löschen nach dem Abruf umstellen. | | Mail wird korrekt abgeholt, erreicht Exchange aber nie | Keine POP3/IMAP-Frage: Die SMTP-Zustellung an Exchange scheitert | Empfangsconnector prüfen wie im Einrichtungs-Ratgeber beschrieben. | ### Häufige Fragen ### Welchen Port verwende ich für POP3 oder IMAP über TLS? 995 für POP3 über TLS und 993 für IMAP über TLS; die unverschlüsselten Standardports sind 110 und 143. Im Connector tragen die Servertypen POP3-SSL und IMAP-SSL die Standardports 995 und 993. Die Verschlüsselungseinstellung muss zum Port passen: TLS (implizit) verbindet sich auf dem SSL-Port, STLS (STARTTLS) beginnt auf dem Standardport und hebt die Verbindung auf eine verschlüsselte an. ### Ändert die Wahl zwischen POP3 und IMAP etwas auf der Exchange-Seite? Nein. Das Protokoll ist ausschließlich eine Einstellung des Provider-Kontos. Die Zustellung an Exchange läuft für jedes Konto per SMTP über den Empfangsconnector, gleich welches Protokoll das Konto verwendet; akzeptierte Domäne, Empfangsconnector und Verteilungsregeln sind dieselben. Die Exchange-Seite beschreibt der Ratgeber POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen. ### Kann ich POP3- und IMAP-Konten in einem Connector mischen? Ja. Jedes Konto wird mit eigenem Abrufintervall, eigenem Protokoll (POP3 oder IMAP), eigenen Zugangsdaten und eigenen Verteilungsregeln eingerichtet. Ein Microsoft-365-Postfach per IMAP mit OAuth2 und ein Provider-Postfach per POP3-SSL mit Kennwort laufen in derselben Installation nebeneinander. ### Erlaubt Microsoft 365 noch POP3? Microsoft dokumentiert für Exchange Online beides: POP3 auf outlook.office365.com, Port 995, und IMAP4 auf Port 993, jeweils mit SSL/TLS – und hält fest, dass die Sicherheitsstandards beide abschalten und dass das Deaktivieren der Standardauthentifizierung POP und IMAP blockiert. Die POPcon-Anleitung für Microsoft 365 verwendet IMAP auf 993 mit OAuth2 und hält fest, dass POP3 mit OAuth2 dort für Microsoft-Konten nicht verfügbar ist. Für ein Microsoft-365-Postfach ist die praktische Wahl daher IMAP. ### Bleiben abgeholte Nachrichten im Provider-Postfach? Das ist eine Einstellung je Konto im Connector, keine Eigenschaft des Protokolls: nach dem Abruf löschen, dauerhaft auf dem Server belassen oder N Tage belassen und dann löschen. Bleiben Nachrichten auf dem Server, merkt sich der Connector, welche er bereits verarbeitet hat, damit nichts doppelt zugestellt wird. Microsoft beschreibt als Client-Standard, dass POP3 heruntergeladene Nachrichten entfernt und IMAP4 sie belässt; im Connector entscheidet in beiden Fällen die Einstellung. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der POPcon-Produktseite , der Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: POP3 or IMAP for retrieving provider mailboxes into Exchange? Ports, TLS, leave-on-server and OAuth2 . --- ## SBS-POP3-Connector: Funktionen, Grenzen, Nachfolger Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/sbs-pop3-connector-nachfolger Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung ### Der SBS-POP3-Connector: Funktionen, Grenzen und der Nachfolger für Exchange 2016 bis SE Der POP3-Connector von Windows SBS 2008 und 2011 holte Mail aus externen POP3-Postfächern ab und stellte sie einem Exchange-Benutzer oder einer Verteilergruppe zu; für den eigenständigen Exchange Server hat Microsoft ihn nie ausgeliefert. Wer den SBS verlässt, braucht deshalb einen separaten Connector-Dienst. Dieser Ratgeber beschreibt, was der SBS-Connector konnte, wo seine Grenzen lagen, wie ein aktueller POP3/IMAP-Connector im Vergleich abschneidet und wie der Wechsel gelingt, ohne eine Nachricht zu verlieren. Aktualisiert am 2026-09-12 ### Was der SBS-POP3-Connector konnte Microsofts Dokumentation zum POP3-Connector von Windows SBS 2008 (englisch) beschreibt eine kleine, aber vollständige Funktion. Jedes externe POP3-Postfach wurde auf der Registerkarte Konten der Connector-Eigenschaften in der Windows-SBS-Konsole eingetragen und einem SBS-Benutzerkonto oder einer Verteilergruppe zugeordnet. Die Registerkarte Zeitplanung legte fest, wie oft Mail abgeholt wurde, mit der Möglichkeit, den Abruf sofort zu starten. Der Connector konnte per SSL verbinden und sich mit Basic, SPA oder APOP anmelden. Jede heruntergeladene Nachricht übergab er per SMTP an Exchange, sodass der Antispam-Agent von Exchange sie prüfte und Spam in einen badmail -Ordner im SBS-Datenverzeichnis verschob. Fehler landeten im Ereignisprotokoll des Windows SBS. Zwei Entwurfsentscheidungen prägten ein Jahrzehnt Mail im kleinen Unternehmen: Antworten auf eine per POP3 abgeholte Nachricht gingen über den lokalen Exchange Server hinaus, nie zurück über den POP3-Server des Providers; und Nachrichten über 10 MB wurden gar nicht erst abgeholt, weil der SMTP-Weg in Exchange auf 10 MB begrenzt war. Der Connector schrieb ein Ereignis ins Protokoll und ließ die Nachricht beim Provider liegen, damit Sie sie von Hand herunterladen oder löschen. ### SBS-POP3-Connector und ein aktueller POP3/IMAP-Connector im Vergleich Die rechte Spalte beschreibt POPcon , den Connector-Dienst, zu dem die meisten SBS-Installationen wechseln; die Details stehen auf den Seiten zu POP3/IMAP-Konten und Zeitplanung . | | SBS 2008 / 2011 POP3-Connector | POPcon auf Exchange 2013 bis SE | | --- | --- | --- | | Zuordnung der Postfächer | Ein POP3-Postfach wird einem SBS-Benutzer oder einer Verteilergruppe zugestellt | Einzelpostfach an einen Empfänger, oder Catch-all-Postfach, das anhand der Empfänger-Header aufgeteilt wird, mit akzeptierten Empfängerdomänen und einer Umleitungsadresse für nicht auflösbare Empfänger | | Protokolle | POP3 | POP3, POP3-SSL, IMAP und IMAP-SSL (Standardports 110, 995, 143, 993) | | Verschlüsselung | SSL zum POP3-Server, sofern der Provider es unterstützt | TLS 1.2 / 1.3 auf POP3- und IMAP-Verbindungen | | Anmeldung | Basic, SPA, APOP | Passwort, zusätzlich OAuth 2.0 (moderne Authentifizierung) für Microsoft-365-IMAP-Postfächer und Gmail | | Nachrichten über dem Exchange-Größenlimit | Werden nicht heruntergeladen; ein Ereignis bittet Sie, die Nachricht manuell herunterzuladen oder zu löschen oder das Exchange-Limit zu erhöhen | Werden heruntergeladen; lehnt Exchange die Nachricht ab, wartet sie im TOOLARGE-Ordner und wird nach dem Anheben des Limits erneut übergeben (siehe Es kommen nur E-Mails unter 10 MB durch ) | | Abrufintervall | Intervall auf der Registerkarte Zeitplanung, oder sofortiger Abruf | Festes Intervall bis hinunter zu 1 Minute, 0 für kontinuierliches Abholen, oder feste Uhrzeiten je Wochentag | | Spam und Viren | Antispam-Agent von Exchange nach der SMTP-Übergabe; Spam in den badmail-Ordner | Exchange prüft weiterhin beim Empfang; POPcon PRO ergänzt RBL-Blacklist-Prüfungen und einen Virenscan, bevor die Nachricht Exchange erreicht | | Wo er läuft | Nur auf dem SBS-Server, verwaltet in der Windows-SBS-Konsole | Als Windows-Dienst auf Windows Server 2012 bis 2025 oder Windows 7 bis 11, auf dem Exchange Server oder auf einem separaten Rechner ( Systemvoraussetzungen ) | | Bediente Exchange-Versionen | Der Exchange 2007 (SBS 2008) bzw. Exchange 2010 (SBS 2011) derselben SBS-Installation | Exchange 5.5 bis 2019 und Exchange Server SE, alle SBS-Editionen sowie andere SMTP-Server ( Versionsliste ) | | Mail beim Provider belassen | Auf der Microsoft-Seite nicht dokumentiert | Nach dem Abruf löschen, unbegrenzt belassen oder N Tage belassen, damit ein weiterer Client dieselbe Mail abholen kann | ### Wer noch auf SBS 2011 ist: Der Connector ist nicht das Problem Ehrlich gelesen sagt die Tabelle: Der SBS-Connector war für seine Zeit angemessen: POP3 mit SSL, ein Zeitplan und die Zustellung nach Exchange. Läuft Ihr SBS 2011 noch und kommen die Postfächer an, gibt es heute keinen Grund, den Connector anzufassen. Ersetzt wird er, weil der Small Business Server selbst ausläuft: Der nächste Server ist ein normaler Windows Server mit Exchange 2016, 2019 oder Exchange Server SE, und dieser Exchange hat einen POP3- Dienst für Clients, aber keinen Connector, wie der Ratgeber Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? erklärt. Der richtige Zeitpunkt, den Ersatz zu planen, ist der Zeitpunkt, an dem Sie die Migration weg vom SBS planen, damit der neue Server vom ersten Tag an Mail abholt. Die Grenzen, die in der Praxis tatsächlich störten, stehen in der Tabelle: nur POP3, kein IMAP; kein OAuth 2.0, das Microsoft 365 und Gmail heute statt eines reinen Passworts erwarten; Nachrichten über 10 MB, die beim Provider hängen blieben; und die Zustellung an genau einen Benutzer oder eine Gruppe je Postfach, die überall dort eine Verteilergruppe erzwang, wo ein Provider-Postfach mehrere Personen versorgte. Ein Catch-all-Postfach für die ganze Domain, wie es die meisten kleinen Firmen beim Provider tatsächlich haben, braucht die Verteilung anhand der Header, die der SBS-Connector nicht hatte. ### Den Connector beim Abschied vom SBS ersetzen - Den neuen Exchange Server vorbereiten. Legen Sie einen Empfangsconnector an, der anonyme SMTP-Verbindungen von der IP-Adresse des Connectors annimmt, und heben Sie dessen Standardlimit von 10 MB an; die Schritte stehen in Exchange 2013 / 2016 für den Mailempfang von POPcon einrichten . Dieselbe Vorbereitung braucht jede SMTP-Quelle. - Den Connector installieren. Laden Sie POPcon herunter und installieren Sie es auf dem neuen Exchange Server oder auf einem beliebigen anderen Windows-Rechner im Netz. POPcon läuft als Windows-Dienst und wird mit dem Programm POPcon Administrator konfiguriert. - Die Postfächer neu eintragen. Übernehmen Sie jeden Eintrag der SBS-Registerkarte Konten als POP3- oder IMAP-Konto in POPcon: Servername, Benutzername, Passwort, Port und bei einem Einzelpostfach den Exchange-Empfänger. Ein Provider-Postfach, das die Mail der ganzen Domain sammelt, wird ein Catch-all-Konto mit Ihrer Domain in der Liste der akzeptierten Empfängerdomänen. Tragen Sie auf der Registerkarte Exchange den Servernamen und auf der Registerkarte Allgemein eine Postmaster-Adresse ein. - Einen Sicherheitsabstand einbauen. Lassen Sie jedes Konto in den ersten Tagen die Mail einige Tage auf dem Server belassen. Muss etwas zurückgenommen werden, liegen die Nachrichten noch beim Provider. - Übergeben. Beenden und deaktivieren Sie den SBS-POP3-Connector und starten Sie den POPcon-Dienst. Zwei Connectoren, die dasselbe Postfach abfragen, würden sich die Mail teilen; der Wechsel ist also ein Stopp auf der einen und ein Start auf der anderen Seite, kein Parallelbetrieb. Starten Sie in POPcon Administrator die Abfrage der Mail und verfolgen Sie den ersten Zyklus im Protokollfenster. - Spätere Umzüge sind eine Dateikopie. Muss POPcon später auf einen anderen Server, besteht die Konfiguration aus einer Datei, popcon.config , plus den UIDS_*.dat -Listen der bereits heruntergeladenen Nachrichten; siehe POPcon-Konfiguration auf einen anderen Rechner übertragen . Für die Benutzer ändert sich nach dem Wechsel nichts: Die Mail kommt weiter in denselben Exchange-Postfächern an, und Antworten verlassen das Haus weiterhin über den Sendeconnector von Exchange, wie schon unter SBS. Wer noch vom SBS 2003 kommt, findet die ältere Anleitung unter Den SBS-2003-POP-Konnektor durch POPcon ersetzen . ### Häufige Fragen ### Gibt es den SBS-POP3-Connector für Exchange 2016, 2019 oder Exchange Server SE? Nein. Der POP3-Connector war ein Bestandteil der Windows-Small-Business-Server-Konsole, und Microsoft hat ihn für den eigenständigen Exchange Server nie ausgeliefert. Sobald der SBS außer Betrieb geht, übernimmt ein separater Connector-Dienst: Er holt die Provider-Postfächer ab und übergibt die Nachrichten per SMTP an Exchange, genau so, wie auch der SBS-Connector die Mail an Exchange übergeben hat. ### Kann ich beim Wechsel die bisherigen Provider-Postfächer behalten? Ja. Beim Provider ändert sich nichts. Der neue Connector meldet sich an denselben POP3- oder IMAP-Postfächern mit demselben Servernamen, Benutzernamen und Passwort an; nur der Rechner, der die Mail abholt, ist ein anderer. Wer beim Umstieg ein Sicherheitsnetz möchte, lässt den neuen Connector die Nachrichten einige Tage auf dem Server belassen, damit ein Rückschritt auf den alten Connector sie noch vorfindet. ### Warum hat der SBS-POP3-Connector keine Nachrichten über 10 MB heruntergeladen? Weil er die Mail per SMTP an Exchange übergab und der SMTP-Weg im SBS auf 10 MB begrenzt war. Statt eine Nachricht herunterzuladen, die Exchange ablehnen würde, ließ der Connector sie beim Provider liegen und schrieb ein Ereignis ins Protokoll mit der Bitte, sie manuell herunterzuladen oder zu löschen oder das Exchange-Limit zu erhöhen. Ein aktueller Connector lädt die Nachricht herunter und legt sie, falls Exchange sie ablehnt, in einem TOOLARGE-Ordner ab, aus dem sie nach dem Anheben des Limits erneut übergeben wird. ### Brauche ich weiterhin eine Verteilergruppe, wenn ein Provider-Postfach mehrere Personen versorgt? Nicht zwingend. Der SBS-Connector stellte jedes POP3-Postfach einem Benutzer oder einer Verteilergruppe zu. Bei POPcon geht ein Einzelpostfach an einen Empfänger, und ein Catch-all-Postfach wird anhand der Empfänger-Header jeder Nachricht aufgeteilt, sodass ein Provider-Postfach für die ganze Domain jeden Exchange-Benutzer direkt erreicht. Regeln, die nach Absender, Empfänger, Betreff oder Anhangsnamen weiterleiten, kopieren oder umleiten, gehören zu POPcon PRO. Mehr zum eingehenden Mailfluss im Exchange-Ratgeber oder in der Knowledge Base . In English: The SBS 2008/2011 POP3 Connector: what it did, its limits, and the replacement . --- ## Senden als, Senden im Auftrag von oder vom Alias senden Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/senden-als-senden-im-auftrag-alias Language: de Exchange-Ratgeber › Absenderadresse in Outlook ### Senden als, Senden im Auftrag von oder von einem Alias senden — die Unterschiede in Exchange und Outlook „Senden als“ lässt eine Nachricht so erscheinen, als käme sie von einem anderen Postfach oder einer Gruppe; „Senden im Auftrag von“ zeigt „A im Auftrag von B“; das Senden von einem Alias verwendet eine der sekundären Adressen desselben Postfachs — eine Möglichkeit, die Exchange Online als Mandanteneinstellung bietet und Exchange on-premises nicht. Die drei Begriffe werden in Supportanfragen ständig vermischt, weil alle drei verändern, was in der Absenderzeile steht. Sie unterscheiden sich darin, wer sie vergibt, was der Empfänger sieht und wo die Antwort landet. Aktualisiert am 2026-09-22 ### Die drei Begriffe, definiert Senden als und Senden im Auftrag von sind Berechtigungen. Ein Administrator vergibt sie an einem Postfach oder einer Gruppe für einen anderen Benutzer, den Microsoft als Stellvertretung bezeichnet. Die Definitionen folgen Microsoft Learn, Verwalten von Berechtigungen für Empfänger (Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition); die Seite für Exchange Online beschreibt dieselben beiden Berechtigungen. - Senden als erlaubt der Stellvertretung, Nachrichten zu senden, die scheinbar direkt vom Postfach oder von der Gruppe stammen. Die Stellvertretung ist für den Empfänger nicht erkennbar. Die Berechtigung erlaubt nicht, das Postfach zu lesen. - Senden im Auftrag von erlaubt der Stellvertretung, Nachrichten vom Postfach oder von der Gruppe zu senden, wobei die Absenderzeile deutlich zeigt, dass die Stellvertretung gesendet hat: „ im Auftrag von “. Antworten gehen an das Postfach oder die Gruppe, nicht an die Stellvertretung. Auch diese Berechtigung erlaubt nicht, das Postfach zu lesen. - Senden von einem Alias ist gar keine Berechtigung. Ein Postfach hat eine primäre SMTP-Adresse und kann weitere Adressen tragen, die Aliase oder Proxyadressen. Vom Alias senden heißt: In der Absenderzeile steht eine dieser sekundären Adressen des eigenen Postfachs. Ein vierter Begriff gehört in denselben Satz, weil er mit den ersten beiden verwechselt wird: Vollzugriff erlaubt der Stellvertretung, das Postfach zu öffnen und Inhalte anzuzeigen, hinzuzufügen und zu entfernen. Microsoft ergänzt, dass die Stellvertretung damit keine Nachrichten aus dem Postfach senden kann. Ein freigegebenes Postfach braucht deshalb Vollzugriff und „Senden als“, bevor jemand daraus schreiben kann. ### Im Vergleich | | Senden als | Senden im Auftrag von | Senden vom Alias | | --- | --- | --- | --- | | Was der Empfänger sieht | Das andere Postfach oder die Gruppe. Kein Hinweis auf die Stellvertretung. | Beide: „ im Auftrag von “. | Die Alias-Adresse des eigenen Postfachs. | | Wo es vergeben wird | Vom Administrator am anderen Postfach oder an der Gruppe (EAC: Postfach- bzw. Gruppendelegierung, oder Add-ADPermission ). | Vom Administrator am anderen Postfach oder an der Gruppe ( GrantSendOnBehalfTo ). | Nirgends pro Benutzer. In Exchange Online ist es die Organisationseinstellung SendFromAliasEnabled ; der Benutzer wählt den Alias danach in den Outlook-Einstellungen. | | Wo Antworten landen | Im anderen Postfach oder bei der Gruppe. | Im anderen Postfach oder bei der Gruppe, nicht bei der Stellvertretung. | Im eigenen Postfach — der Alias ist eine seiner Adressen. | | Exchange Server 2016, 2019, SE | Ja. | Ja. | Nein. Ausgehende Mail trägt die primäre SMTP-Adresse; eine entsprechende Einstellung gibt es nicht. | | Exchange Online | Ja. | Ja. | Ja, nachdem der Administrator SendFromAliasEnabled aktiviert hat. Microsoft dokumentiert die Von-Auswahl für Outlook im Web; kompatible Outlook-Clients können von Aliasen senden und auf Aliase antworten. | | Liest das andere Postfach? | Nein. | Nein. | Entfällt — dasselbe Postfach. | Zwei Regeln von derselben Microsoft-Seite klären die meisten Grenzfälle. Hat ein Benutzer für dasselbe Postfach oder dieselbe Gruppe sowohl „Senden als“ als auch „Senden im Auftrag von“, wird immer „Senden als“ verwendet. Und ist das Postfach in Adresslisten ausgeblendet, kann die Stellvertretung mit keiner der beiden Berechtigungen daraus senden. ### Was ein Alias ist, und warum er keine Berechtigung ist Microsofts Administratorseite Hinzufügen eines weiteren E-Mail-Alias für einen Benutzer sagt es schlicht: Die primäre E-Mail-Adresse ist die, die beim Senden in der Regel im Feld „Von“ erscheint; die zusätzlichen Adressen desselben Kontos heißen Aliase, und sie empfangen Mail. Vergeben werden muss nichts, denn die Adressen gehören dem Benutzer bereits. Die Frage ist nur, ob der Server eine davon als Absender zulässt. In Exchange Online entscheidet das eine Einstellung. Die Referenz zu Set-OrganizationConfig beschreibt SendFromAliasEnabled als den Parameter, der Postfachbenutzern das Senden von Nachrichten mithilfe von Aliasen (Proxyadressen) ermöglicht, und vermerkt: nur im cloudbasierten Dienst verfügbar. Der Standardwert ist $false : Aliase auf gesendeten oder empfangenen Nachrichten werden in die primäre E-Mail-Adresse umgeschrieben. Mit $true endet das Umschreiben, und kompatible Outlook-Clients ermöglichen das Senden von Aliasen und das Antworten auf Aliase. Die Microsoft-365-Seite beschreibt die Benutzerseite für Outlook im Web: Nach dem Aktivieren erscheint jeder Alias als Kontrollkästchen in den Outlook-Einstellungen des Benutzers, und ein ausgewählter Alias taucht in der Dropdownliste „Von“ des Formulars auf. Exchange Server 2016, 2019 und Subscription Edition haben keine entsprechende Einstellung. Lokal empfängt ein Alias Mail, mehr nicht. Genau deshalb hat die Frage „Wie können meine Benutzer von ihrer zweiten Adresse senden?“ on-premises eine andere Antwort als in der Cloud. ### Die Antwort-Falle Selbst dort, wo Aliase als Absender erlaubt sind, geht die Absenderzeile bei der Antwort schief. Microsofts Alias-Seite beschreibt es für Microsoft 365: Antwortet ein Benutzer auf eine Nachricht, die an einem Alias angekommen ist, hängt die Von-Adresse vom Client ab — Outlook im Web verwendet den Alias, unter dem die E-Mail empfangen wurde, Outlook Desktop die primäre Adresse. Der Empfänger dieser Antwort sieht dann eine andere Adresse als die, an die er geschrieben hat, und ein Filter oder Kontakteintrag auf seiner Seite greift nicht mehr. Am Exchange Server passiert dasselbe mit jedem Alias, weil es dort gar kein Senden vom Alias gibt: An welche Adresse der Kunde auch geschrieben hat, die Antwort verlässt das Haus mit der primären Adresse. Ein Outlook-Add-in, das den Absender pro Nachricht setzt, repariert genau diesen Schritt. ChangeSender wählt die Absenderadresse einer Antwort automatisch, und zwar die Adresse, an die die Originalnachricht ging, damit die Konversation die Adresse behält, die der Kunde kennt. ### Am Exchange Server: „Senden als“ oder ein Add-in Hat eine Person on-premises mehrere Adressen, bleiben zwei Wege. Der erste ist Bordmittel: Jede zusätzliche Adresse wird zu einem eigenen Empfängerobjekt, einem Postfach oder einer Verteilergruppe, und der Benutzer bekommt daran „Senden als“. Der Empfänger sieht diese Adresse, aber Antworten landen im zusätzlichen Objekt, nicht im Posteingang des Benutzers. Der zweite ist ein Add-in, das die Absenderadresse der einzelnen Nachricht setzt, während die Adresse ein gewöhnlicher Alias des Postfachs bleibt — Antworten kommen also an wie immer. Wie sich die Bordmittel mit einem freigegebenen Postfach und mit einem Add-in vergleichen, samt den Befehlen zum Vergeben und Prüfen der Berechtigungen, steht im Ratgeber Absenderadresse in Outlook wählen mit Exchange on-premises . ### Wann Sie ein Add-in brauchen, und was es tut ChangeSender ist ein Outlook-Add-in mit einer Serverkomponente für Exchange. Es fügt dem Outlook-Mailformular eine Absenderauswahl hinzu, sodass die Von-Adresse pro Nachricht aus den Adressen gewählt wird, die der Benutzer verwenden darf. Im Vergleich zu den beiden Berechtigungen oben: - Die Nachricht erscheint nicht als „im Auftrag von“; die gewählte Adresse wird mit frei einstellbarem Anzeigenamen gesendet. - Mehrere Benutzer können von derselben Adresse senden, etwa vertrieb@firma.de , ohne dass dafür ein Postfach oder eine Gruppe angelegt wird. Für die Antworten sammelt eine Verteilergruppe mit dieser Adresse die Mail für alle Beteiligten — die Schritte stehen im englischen KB-Artikel How to use the same sender address for two Exchange mailboxes . - Signaturen wechseln mit der gewählten Absenderadresse, gesendete Elemente können je Adresse in einen eigenen Ordner abgelegt werden, und Tastenkürzel (STRG-1, STRG-2 usw.) wählen die häufigen Adressen. - Der Administrator legt fest, was jeder Benutzer wählen darf: die Adressen aus dem Active Directory (Standard), eine feste Adresse oder beliebige Adressen. Das Werkzeug ist im KB-Artikel Wie kann ich bei meinen Usern die Auswahl von Emailadressen in ChangeSender einschränken? beschrieben. Beide Teile müssen installiert sein — die Serverkomponente auf dem Exchange-Server und das Add-in auf jedem PC; mit dem Add-in allein ändert sich die Absenderadresse nicht. ChangeSender arbeitet mit Exchange 2000 bis 2019 und Exchange Server SE sowie mit Outlook 2007 bis zu den aktuellen Microsoft 365 Apps. Die Installationsanleitung behandelt beide Teile, die Download-Seite enthält beide Installer. ### Welcher Begriff der richtige ist - Der Empfänger soll sehen, dass jemand für eine andere Person geschrieben hat: Senden im Auftrag von . - Die Nachricht soll aussehen, als käme sie von einem Teampostfach oder einer Gruppe, und Antworten sollen dort landen: Senden als . - Eine Person, mehrere eigene Adressen, Antworten im eigenen Posteingang, bei jeder Antwort der passende Absender: Senden vom Alias — in Exchange Online eine Mandanteneinstellung, am Exchange Server ein Add-in. ### Häufige Fragen ### Ist ein Alias dasselbe wie „Senden als“? Nein. „Senden als“ ist eine Berechtigung, die an einem anderen Postfach oder einer Gruppe vergeben wird; die Stellvertretung sendet Nachrichten, die scheinbar direkt von diesem Objekt stammen. Ein Alias ist eine der zusätzlichen E-Mail-Adressen des eigenen Postfachs. Exchange Server kennt keine Berechtigung für das Senden von einem Alias: Ausgehende Mail trägt die primäre SMTP-Adresse. Nur Exchange Online hat die Organisationseinstellung SendFromAliasEnabled, und auch dort ist sie standardmäßig aus. ### Bei welcher Variante sieht der Empfänger den tatsächlichen Absender? Nur bei „Senden im Auftrag von“. Microsoft dokumentiert die Absenderzeile als „Stellvertretung im Auftrag von Postfach oder Gruppe“, der Empfänger sieht also beide Namen. Bei „Senden als“ ist die Stellvertretung nicht erkennbar. Eine vom Alias gesendete Nachricht zeigt diesen Alias, weil er zum selben Postfach gehört. ### Wo landen die Antworten? Bei „Senden als“ und „Senden im Auftrag von“ gehen Antworten an das Postfach oder die Gruppe, nicht an die Stellvertretung; Microsoft hält das für beide Berechtigungen ausdrücklich fest. Die Antwort auf eine vom Alias gesendete Nachricht kommt im eigenen Postfach an, weil der Alias eine seiner Adressen ist. Was die nächste Antwort des Benutzers dann als Absender zeigt, hängt vom Client ab: Laut Microsoft verwendet Outlook im Web den Alias, unter dem die Nachricht empfangen wurde, Outlook Desktop die primäre Adresse. ### Wie wählen Benutzer am Exchange Server die Absenderadresse pro Nachricht? Entweder macht der Administrator jede zusätzliche Adresse zu einem eigenen Postfach oder einer Gruppe und vergibt „Senden als“, oder ein Outlook-Add-in setzt die Absenderadresse der einzelnen Nachricht. ChangeSender tut Letzteres: eine Absenderauswahl im Outlook-Mailformular, bei Antworten automatisch die Adresse, an die das Original ging, und kein „im Auftrag von“ im Ergebnis. Es braucht die Serverkomponente auf dem Exchange-Server und das Add-in auf jedem PC. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der ChangeSender-Produktseite oder in der Knowledge Base . In English: Send As vs Send on Behalf vs sending from an alias . --- ## Wo installiert man einen POP3-/IMAP-Connector für Exchange? Source: https://www.servolutions.de/ratgeber/wo-pop3-connector-installieren Language: de Exchange-Ratgeber › Eingang: POP3- und IMAP-Abholung nach Exchange ### Wo installiert man einen POP3-/IMAP-Connector: auf dem Exchange-Server, einem Mitgliedsserver oder einem Arbeitsplatz-PC? Ein POP3-/IMAP-Connector braucht vom Netz zwei Dinge: ausgehenden Zugang zu den POP3- oder IMAP-Ports des Providers und SMTP-Zugang zu einem Empfangsconnector Ihres Exchange Servers. Aus dem Internet muss ihn nichts erreichen. Deshalb kann er auf dem Exchange-Server selbst laufen, auf jedem anderen Windows Server oder auf einem Rechner mit Windows 10/11 — POPcon ist ein Windows-Dienst, und seine Systemvoraussetzungen nennen Windows Server 2012 bis 2025 sowie Windows 7 bis 11. Der Standort entscheidet, welchen Empfangsconnector und welchen Remote-IP-Bereich Sie konfigurieren, welche Firewall die SMTP-Sitzung auf Port 25 passieren muss und welche Ausnahmen der Virenscanner braucht. Dieser Ratgeber stellt die drei Standorte nebeneinander und listet die Prüfschritte für das eine Symptom, das der Standort verursacht: Der Connector holt die Mail problemlos ab, erreicht Exchange aber nicht. Aktualisiert am 2026-09-30 ### Was der Connector braucht – an jedem Standort Die Anforderungen sind an jedem Standort dieselben; nur der Weg, sie zu erfüllen, unterscheidet sich. Die Angaben stammen aus den POPcon-Systemvoraussetzungen , den POP3-/IMAP-Einstellungen , den Exchange-Einstellungen und der Knowledge Base. | Bedarf | Details | Wo es eingestellt wird | | --- | --- | --- | | Windows für den Dienst | Windows Server 2025, 2022, 2019, 2016, 2012 oder Windows 11, 10, 8, 7 (jeweils x86 und x64); keine besonderen Anforderungen an CPU oder Speicher | Ihre Wahl des Rechners | | Ausgehend zum Provider | POP3 auf Port 110 oder 995 (TLS), IMAP auf Port 143 oder 993 (TLS) oder der Port, den Ihr Provider nennt; die Verbindung öffnet immer der Connector | Je Konto in POPcon; jede Firewall oder jeder Proxy zwischen dem Rechner und dem Internet | | SMTP zu Exchange | Hostname oder IP-Adresse des Exchange Servers (die Hilfeseite nennt exchange.local oder 127.0.0.1 als Beispiele) und der SMTP-Port, standardmäßig 25 | POPcon, Exchange-Server-Konfiguration; auf der Exchange-Seite der Empfangsconnector | | Festplattenplatz | 10 MB für das Programm zuzüglich Platz für heruntergeladene E-Mails, die zwischengespeichert werden, bis Exchange sie angenommen hat | Das POPcon-Programmverzeichnis auf dem Rechner | | Netzwerkkarten | Eine Karte genügt; bei zwei oder mehr Karten wählen Sie in POPcon die Karte für externe Verbindungen (zum Provider) und die für interne Verbindungen (zu Exchange) | POPcon, Spezial-Einstellungen → Netzwerk-Konfiguration | | Verwaltung | Der POPcon Administrator läuft auf demselben Rechner oder auf jedem anderen Rechner im Netz, der den Dienst erreicht, über die TCP-Ports 22772 bis 22775 | Windows-Firewall auf dem Rechner, auf dem der Dienst läuft | ### Die drei Standorte Auf der Exchange-Seite zählt der Empfangsconnector. Microsoft beschreibt den Standard-Empfangsconnector Default Frontend auf Exchange 2016, 2019 und SE als den Connector, der anonyme Verbindungen von externen SMTP-Servern annimmt – den üblichen Eingangspunkt für Nachrichten in die Exchange-Organisation; er lauscht auf Port 25 auf allen verfügbaren Adressen, und seine Remote-IP-Bereiche umfassen alle IPv4- und IPv6-Adressen ( Empfangsconnectors in Exchange Server ). Dieselbe Seite definiert die Remotenetzwerkeinstellungen eines Empfangsconnectors als die Quell-IP-Adressen, die der Empfangsconnector für Verbindungen abhört. Solange also niemand diese Bereiche eingeschränkt hat, liegt ein Connector auf jedem Rechner im Netz innerhalb dieser Bereiche, und die eine Einstellung, die die Konfigurationsanleitung für Exchange 2013/2016 hinzufügt, ist die Berechtigungsgruppe Anonyme Benutzer auf diesem Connector. Die Unterschiede zwischen den Standorten liegen woanders. | | Auf dem Exchange-Server | Auf einem anderen Windows Server (Mitgliedsserver) | Auf einem Arbeitsplatz-PC mit Windows 10/11 | | --- | --- | --- | --- | | Exchange-Server-Adresse in POPcon | Der eigene Name des Servers oder 127.0.0.1 | Der Netzwerkname des Exchange-Servers, nicht der Internet-Domainname | Wie Mitgliedsserver | | Weg der SMTP-Sitzung auf Port 25 | Bleibt auf dem Rechner; keine Firewall dazwischen | Die Windows-Firewall auf dem Exchange-Server und jede Netzwerk-Firewall zwischen den beiden Rechnern müssen Port 25 von diesem Rechner zulassen | Wie Mitgliedsserver; Arbeitsplätze stehen häufiger in einem Netzsegment, das eine Firewall von den Servern trennt | | Empfangsconnector | Default Frontend auf Port 25 mit aktivierten Anonymen Benutzern ; wurden seine Remote-IP-Bereiche eingeschränkt, muss die Adresse des Rechners, auf dem der Connector läuft, darin enthalten sein (alle drei Standorte) | | Ausnahmen im Virenscanner | Das POPcon-Programmverzeichnis von der Echtzeitprüfung, dazu Microsofts Ausschlussliste für Exchange-Server (siehe unten) | Das POPcon-Programmverzeichnis von der Echtzeitprüfung | Wie Mitgliedsserver; Endpoint-Security-Produkte auf Arbeitsplätzen können zusätzlich ausgehendes SMTP abfangen | | Verfügbarkeit der Abholung | Solange Exchange läuft, läuft der Connector | Solange der Server läuft; Exchange kann neu gestartet werden, ohne die Abholung zu unterbrechen – heruntergeladene Nachrichten warten als Dateien, bis Exchange sie annimmt | Nur solange der PC eingeschaltet ist; die Mail wartet in der Zwischenzeit beim Provider | | POPcon Administrator | Lokal oder von einem anderen Rechner über die Ports 22772 bis 22775 | Ebenso | Ebenso | | Proxy auf dem Weg ins Internet | Verlässt der ausgehende Verkehr das Netz über einen Proxy, trägt POPcon dessen Adresse und Port für seine POP3- und IMAP-Verbindungen ein; ein Microsoft ISA Server braucht zwei Paketfilter, Remoteport 110 für POP3 und Remoteport 25 für SMTP (alle drei Standorte) | Die mittlere Spalte ist die übliche Wahl, wenn der Exchange-Server nichts außer Exchange tragen soll: Der Connector verhält sich dann wie jeder andere Anwendungsserver, der Mail einliefert, und die Exchange-Seite braucht nichts als die anonyme Berechtigung auf dem Empfangsconnector. Die linke Spalte ist am einfachsten einzurichten, weil die SMTP-Sitzung den Rechner nie verlässt; ihr Preis ist, dass der Exchange-Server nun auch die Virenscanner- und Dateifragen des Connectors trägt. Die rechte Spalte funktioniert, und die Systemvoraussetzungen sagen das auch, aber der Abholzeitplan hängt dann davon ab, dass ein PC eingeschaltet ist. ### Virenscanner auf dem Rechner, auf dem der Connector läuft POPcon legt jede heruntergeladene Nachricht als Datei in seinem Programmverzeichnis ab, während sie an Exchange zugestellt wird; Nachrichten, die Exchange ablehnt, landen in den Unterverzeichnissen TOOLARGE oder BADMAIL und können von dort für einen neuen Versuch nach PICKUP verschoben werden ( noch einmal an Exchange übertragen ). Ein Echtzeit-Virenscanner, der eine solche Datei löscht oder unter Quarantäne stellt, während POPcon damit arbeitet, greift in diesen Ablauf ein; der Knowledge-Base-Artikel POPcon hängt, wenn mein Virenscanner infizierte .msg-Dateien löscht beschreibt den Fall – POPcon warnt seit Version 2.8 den Postmaster, wenn eine interne Datei unerklärlich verschwindet, statt hängen zu bleiben. Die Empfehlung aus dem englischen Artikel: das POPcon-Programmverzeichnis (typischerweise C:\Program Files (x86)\POPcon ) von der Echtzeitprüfung ausnehmen und stattdessen eine regelmäßige Prüfung planen. Auf dem Exchange-Server selbst gibt es dieselbe Klasse von Problemen für die Dateien von Exchange, und Microsoft hat dafür eine eigene Seite: Ausführen von Windows-Antivirensoftware auf Exchange-Servern (gilt für 2016, 2019 und SE). Ihre Warnung: Das größte potenzielle Problem besteht darin, dass ein Programm wie eine Antivirensoftware eine geöffnete Protokoll- oder Datenbankdatei, die Exchange ändern muss, sperrt oder unter Quarantäne stellt – mit schwerwiegenden Folgen für den Exchange Server bis hin zum Datenverlust. Die Seite listet die Ordner, Prozesse und Dateinamenerweiterungen auf, die von der Datei- und Speicherprüfung auszunehmen sind, und weist darauf hin, dass auch die Prüfung von einem anderen Rechner aus zu solchen Dateisperren beitragen kann. Wer den Connector auf dem Exchange-Server betreibt, setzt das POPcon-Verzeichnis auf eine Liste, die es dort ohnehin geben sollte. Zwei weitere Hinweise zum selben Thema. Manche Endpoint-Security-Produkte fangen ausgehendes SMTP ab oder blockieren es; die Knowledge Base empfiehlt, sie zum Test vorübergehend abzuschalten, wenn die Zustellung an Exchange scheitert. Und bei POPcon PRO, dessen Antiviren-Engine die heruntergeladenen Nachrichten prüft, kann die Windows-Datenausführungsverhinderung diese Engine beeinträchtigen; die Lösung in Die Windows-Datenausführungsverhinderung (DEP) führt zum Absturz der POPcon-Antiviren-Engine ist, DEP auf dem Rechner, auf dem POPcon läuft, auf „DEP nur für erforderliche Windows-Programme und -Dienste einschalten“ zu setzen. ### „Holt ab, erreicht Exchange aber nicht“: die Prüfschritte Das ist das Symptom, das der Standort verursacht, und es tritt fast nur auf, wenn der Connector auf einem anderen Rechner als Exchange läuft. Der Knowledge-Base-Artikel POPcon holt E-Mails ab, leitet sie aber nicht an den Exchange Server weiter und sein englisches Gegenstück nennen diese Prüfungen: - Die Exchange-Server-Adresse. Tragen Sie den Netzwerknamen des Servers ein (etwa MYSERVER ), nicht den Internet-Domainnamen Ihrer Mail. Die Protokolldatei POPconSrv.log im POPcon-Verzeichnis zeigt, welche IP-Adresse POPcon tatsächlich zu erreichen versucht; prüfen Sie, dass es die des Exchange-Servers ist. - Die Exchange-Dienste. Der Dienst Microsoft Exchange-Transport muss auf dem Exchange-Server laufen. - Netzwerkverbindung. ping EXCHANGE vom POPcon-Rechner aus (mit dem Namen Ihres Servers). - SMTP-Port 25. telnet EXCHANGE 25 vom POPcon-Rechner aus muss nach kurzer Wartezeit das SMTP-Banner des Exchange Servers zeigen (eine Zeile, die mit 220 beginnt). Erscheint es nicht, ist Port 25 blockiert. - Firewalls. Die Windows-Firewall auf dem Exchange-Server und jede Netzwerk-Firewall zwischen den beiden Rechnern müssen Port 25 vom POPcon-Rechner zulassen. - Endpoint Security. Manche Antiviren- oder Antispam-Produkte fangen ausgehendes SMTP ab; zum Test vorübergehend abschalten. - Der Empfangsconnector. Prüfen Sie, dass die IP-Adresse des POPcon-Rechners in den zugelassenen Remote-IP-Bereichen des Empfangsconnectors liegt (Registerkarte Netzwerk ). Meldet das Protokoll „Could not reach Exchange SMTP server — check that IP port 25 is not blocked“, gibt der Artikel mit diesem Titel die kurze Fassung derselben Liste. Was Exchange antwortet, sobald die Verbindung steht, und was jede Antwort bedeutet, steht in Exchange-SMTP-Fehlercodes erklärt ; der komplette Ablauf von der akzeptierten Domäne bis zum ersten Test in POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange Server 2016, 2019 und SE abholen . ### Den Connector auf einen anderen Rechner umziehen Der Standort ist keine Entscheidung für immer. Um POPcon 4.x auf einen anderen Rechner zu bringen, installieren Sie es dort, stoppen den POPcon-Dienst, kopieren popcon.config und alle UIDS_*.dat -Dateien aus dem alten Programmverzeichnis in das neue und starten den Dienst ( Wie kann ich die Konfiguration von POPcon sichern und auf einen anderen Rechner übertragen? ). Die UIDS -Dateien sind die Listen der bereits heruntergeladenen E-Mails je Postfach; ohne sie würde ein Postfach, dessen Mails auf dem Server belassen werden, erneut heruntergeladen. Alternativ bietet der POPcon Administrator Datei → Konfiguration exportieren und Datei → Konfiguration importieren für die Kontoeinstellungen. Prüfen Sie nach dem Umzug die eine Exchange-Einstellung, die der Standort berührt: Waren die Remote-IP-Bereiche des Empfangsconnectors auf den alten Rechner eingeschränkt, müssen sie jetzt den neuen enthalten. Lässt sich der Installer auf dem Zielrechner wegen Berechtigungen oder Gruppenrichtlinien nicht ausführen, beschreibt die englische Knowledge Base eine alternative Installationsmethode (englisch): auf einem Hilfsrechner installieren, das Programmverzeichnis kopieren, dort POPconSrv.exe starten und im Wartungsmenü Install and start service wählen. ### Häufige Fragen ### Muss der Connector auf dem Exchange-Server selbst laufen? Nein. POPcon läuft als Windows-Dienst unter Windows Server 2012 bis 2025 oder Windows 7 bis 11, auf dem Exchange-Server oder auf jedem anderen Windows-Rechner im Netz. Mit dem Standort ändert sich der Weg der SMTP-Zustellung: Von einem anderen Rechner aus muss der Connector Exchange auf TCP-Port 25 erreichen, und der Empfangsconnector, der dort antwortet, muss Verbindungen von der Adresse dieses Rechners annehmen. ### Kann ich ihn auf einem PC mit Windows 10 oder 11 betreiben? Ja. Die POPcon-Systemvoraussetzungen nennen Windows 11 und Windows 10 (x86 und x64) neben den Server-Editionen. Der Dienst läuft, solange der PC läuft; ein PC, der abends ausgeschaltet wird, holt nur tagsüber ab, und die Nachrichten warten in der Zwischenzeit in den Provider-Postfächern. Für die Abholung rund um die Uhr ist ein Server oder ein dauerhaft laufender Rechner der bessere Ort. ### Mit welchem Empfangsconnector spricht der Connector? Mit dem, der auf Port 25 anonyme SMTP-Verbindungen annimmt. Auf Exchange 2016, 2019 und SE ist das der Empfangsconnector „Default Frontend “, den Microsoft als den Connector beschreibt, der anonyme Verbindungen von externen SMTP-Servern auf Port 25 von allen IPv4- und IPv6-Adressen annimmt. Die Exchange-Konfigurationsanleitung aktiviert darauf die Berechtigungsgruppe „Anonyme Benutzer“. Hat jemand seine Remote-IP-Bereiche eingeschränkt, muss die Adresse des Rechners, auf dem der Connector läuft, hinzukommen; der Knowledge-Base-Artikel zu „Could not reach Exchange SMTP server“ beginnt mit genau dieser Prüfung. ### Muss ich etwas vom Virenscanner ausnehmen? Nehmen Sie das POPcon-Programmverzeichnis überall dort von der Echtzeitprüfung aus, wo der Connector läuft: POPcon schreibt jede heruntergeladene Nachricht als Datei und liest sie für die Zustellung wieder ein; ein Echtzeitscanner, der eine solche Datei entfernt, greift in diesen Ablauf ein. Planen Sie stattdessen eine regelmäßige Prüfung des Verzeichnisses. Auf dem Exchange-Server selbst nennt Microsoft zusätzlich die Exchange-Ordner, -Prozesse und -Dateitypen, die ein Windows-Antivirenprogramm nicht prüfen darf, weil eine gesperrte oder unter Quarantäne gestellte Protokoll- oder Datenbankdatei schwerwiegende Probleme bis zum Datenverlust verursachen kann. ### Kann ich den Connector von meinem eigenen Arbeitsplatz aus verwalten? Ja. Der POPcon Administrator ist ein eigenes Programm, das auf demselben Rechner oder auf jedem anderen Rechner im Netz laufen kann, der den POPcon-Dienst erreicht; die Kommunikation läuft über die TCP-Ports 22772 bis 22775 (der englische Knowledge-Base-Artikel nennt 22772 bis 22774). Geben Sie diese Ports in der Windows-Firewall des Rechners frei, auf dem der Dienst läuft, und auf einer Firewall zwischen beiden Rechnern. Das Schließen des Administrators beendet den Dienst nicht. Mehr in den Exchange-Ratgebern , auf der POPcon-Produktseite , der Download-Seite oder in der Knowledge Base . In English: Where to install a POP3/IMAP connector: on the Exchange server, a member server, or a workstation --- ## Seitenindex — Servolutions Source: https://www.servolutions.de/sitemap Language: de ### Seitenindex ### Hauptseiten - Startseite - Über uns - Downloads ### POPcon - POPcon Übersicht - Download - Systemanforderungen - Support ### POPcon PRO - POPcon PRO Übersicht - Download - Systemanforderungen - Support ### ChangeSender - ChangeSender Übersicht - Download - Systemanforderungen - Support ### MultiSendcon - MultiSendcon Übersicht - Download - Installationsanleitung - Systemanforderungen - Versionshistorie - Support ### AddressView - AddressView Übersicht - Download - Systemanforderungen - Support ### Support - Support Übersicht - Exchange 2013/2016 Konfiguration - Exchange 2010 Konfiguration - Exchange 2007 Konfiguration - Exchange 2003 Konfiguration - Exchange 2000 Konfiguration - Exchange 5.5 Konfiguration ### Rechtliches - Datenschutzbestimmungen - Impressum - Disclaimer --- ## Servolutions Support — per E-Mail oder Telefon Source: https://www.servolutions.de/support Language: de Support ### Wir helfen Ihnen weiter Bei Fragen zu Technik, Lizenzierung oder allgemeinen Anliegen erreichen Sie uns direkt. Keine Ticket-Warteschlange, keine Skript-Antworten — Sie sprechen mit dem Team, das die Produkte entwickelt. Support kontaktieren Direkt per E-Mail E-Mail: support@servolutions.com · Telefon: +1 (302) 857-0301 Erst selbst nachlesen? In der Knowledge Base oder in den Exchange-Ratgebern . --- ## Fehler 354 Start mail input bei POPcon: G DATA als Ursache Source: https://www.servolutions.de/support/articles/354Startmailinput Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Fehlermeldung "354 Start mail input; end with . ." Frage an Servolutions: Ich bekomme seit einiger Zeit folgende Fehlermeldung auf dem Small Business Server 2011 mit POPcon Pro Warning: Mail Übertragung an Exchange schlug fehl. Grund:Exchange antwortete mit folgender Fehlermeldung auf die gesendeten Daten / das End-of-Mail Kennzeichen: 354 Start mail input; end with .. Wie kann ich den Fehler beheben? Antwort: Das Problem stammt leider von Ihrem G-Data Antivirus. Wir haben das von mehreren Kunden jetzt bereits gehört. GData scheint Probleme zu haben wenn die Email groß ist oder aber viele Emails auf einmal reinkommen. Da müssten Sie den SMTP oder Posteingangs-Schutz bei GData abschalten. Dafür bitte im G DATA Administrator unter "Client -Einstellungen -> E-Mail -> Port Überwachung -> Ändern" die Überprüfung der drei Ports deaktivieren. Ein Reboot ist danach notwendig. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 530 SMTP authentication is required — Ursache und Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/530SMTPauthenticationisre Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Fehler "530 SMTP authentication is required" von Exchange Diese Fehlermeldung kommt tatsächlich gar nicht von Ihrem Exchange sondern von einem anderen Mailserver-Programm: hMailServer. Bitte die Meldung nicht mit " 530 5.7.1 Client was not authenticated " verwechseln - diese Meldung kommt tatsächlich von Exchange. Wenn es sich also tatsächlich um "530 SMTP authentication is required" handelt dann liegt dies daran das lokal auf Ihrem Server parallel zum Exchange noch ein zusätzliches hMailServer Programm installiert ist und anstelle von Exchange hier auf SMTP / Port 25 Anfragen antwortet. Es kann immer nur ein Server auf einem bestimmten IP-Port aktiv sein, so auch für Port 25 bzw. SMTP. Sie müssen in diesem Fall entweder hMailserver entfernen oder aber eines der beiden Programme von Port 25 auf einen anderen Port für SMTP umstellen. Bei POPcon kann man den Port auf der Exchange Konfigurationsseite einstellen und bei Exchange wäre dies im Empfangskonnektor einstellbar. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Fehler 550 Relaying denied mit GData — Servolutions Support Source: https://www.servolutions.de/support/articles/550Relayingdenied Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Fehler 550 Relaying denied mit GData Diese Fehlermeldung kommt häufig wenn man GData Antivirus neu aufgesetzt hat: Empfänger "jemand@ihrefirma.de" wurde von Exchange als unbekannt abgelehnt! Meldung: 550 Relaying denied Die Meldung "550 Relaying denied" kommt dabei gar nicht von Exchange sondern vom zwischengeschaltetem GData. Der lehnt alle Emails ab die nicht für die im GData konfigurierten erlaubten Domains sind. Sie müssen zur Lösung nur einfach Ihre Domain (in unserem Beispiel "ihrefirma.de") im GData unter "Schutz für Relayin" eintragen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange beendet Mailempfang nach 2xxxx Bytes: Antispam Source: https://www.servolutions.de/support/articles/abbruchnach2xxxxbytes Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Mein Exchange 2007/2010 nimmt einige Emails nicht an mit Fehlermeldung "beendete unerwartet den Mailempfang nach bytes" Wenn Sie sichergestellt haben das der Abbruch nicht durch ein sehr niedriges Größenlimit im Empfangskonnektor erzeugt wird dann ist das Problem vermutlich die Antispam-Funktion in Ihrem Exchange die hier eine Email hart ablehnt. Sie können dies verhindern indem Sie die eigene Server IP Adresse (die IP von der auch POPcon an den Exchange sendet) in der Exchange Verwaltungskonsole unter Serverkonfiguration > Hub Transport > Antispam > IP-Zulassungsliste hinzufügen. Dann nimmt Exchange von POPcon solche Emails wenigstens wieder ab, auch wenn Sie dann eventuell später in Outlook als Spam im Junk-E-Mail Ordner landen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Kürzestes Abrufintervall in POPcon: 1 Minute Source: https://www.servolutions.de/support/articles/abrufinterval Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was ist das kürzeste Abrufinterval das POPcon unterstützt? POPcon unterstützt als kürzestest Abrufinterval 1 Minute, d.h. die Emails werden fast ununterbrochen abgeholt. Es macht dabei nichts wenn der Mailabruf einmal (oder auch dauerhaft) länger als das eingestellte Interval dauert. POPcon fängt dann das nächste Interval einfach zur nächsten vollen Minute nach Ende des aktuellen Intervals an. POPcon kann sich so nie selbst "überholen". Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Abwesenheitsmeldungen nur intern, nicht an externe Absender Source: https://www.servolutions.de/support/articles/abwesenheitsmeldungen Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Abwesenheitsbenachrichtigungen funktionieren nur intern und nicht für externe Emails über POPcon. Was kann ich tun? Abwesenheitsmeldungen zu versenden falls dies im Outlook des Users eingerichtet wurde ist ein Exchange Feature das von POPcon nicht beeinflusst wird. Sie können innerhalb des Exchange System Manager den Versand ein- und ausschalten: Exchange System Manager öffnen. Globale Einstellungen > Internet Nachrichtenformate wählen und dann mit Rechtsklick auf der rechten Fensterseite auf "Standard" die Eigenschaften aufrufen: Hier können Sie auf der Registerkarte "Erweitert" die Abwesenheitsmeldungen unter "Abwesenheitsbenachrichtigungen zulassen" ein- und ausschalten: ### Schritt-für-Schritt-Bilder Exchange System Manager, Internetnachrichtenformat - klicken für größere Ansicht Screenshot Registerkarte Erweitert der Eigenschaften des Standard-Internetnachrichtenformats - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## IONOS blockiert Abwesenheitsnotizen und NDR – die Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/AbwesenheitsnachrichtenIO Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Abwesenheitsnotizen und Unzustellbarkeitsnachrichten gehen bei IONOS SMTP Relay nicht raus IONOS blockiert seit 15.01.2024 Emails ohne Absender oder mit Absendern in alternativen Domänen. Problem: Urlaubsnachrichten (OOF) und Unzustellbarkeitsberichte (NDR) schickt der Exchange standardkonform ohne Absender per SMTP an den Empfänger (= ursprünglichen Absender). IONOS blockiert aber als Antispam-Maßnahme jetzt alle diese Emails mit der Fehlermeldung "Sender address is not allowed". Lösung: Sie können MultiSendcon Lite zwischen Exchange und IONOS SMTP Relay schalten. MultiSendcon füllt den Absender in solchen Fällen automatisch. Wenn in der Email der Absender im Header genannt wird, dann nimmt MultiSendcon diesen als Ersatz im SMTP Envelope, wenn gar kein Empfänger vorhanden ist nimmt MultiSendcon den in der Konfiguration eingestellten festen Absender. Was IONOS seit Januar 2024 genau verlangt und wie Sie mehrere Domains über IONOS versenden: Ratgeber IONOS, Strato oder GMX als Smarthost für Exchange . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPconAdmin zeigt keinen POPcon-Server — Ursachen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/adminonlyexit Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was tun wenn POPconAdmin keine POPcon Server zeigt und nicht bedient, nur beendet werden kann? Wenn POPconAdmin nicht funktioniert, kann es an zwei Ursachen liegen: 1. Der POPcon Dienst wurde nicht gestartet (sollte automatisch geschehen) - bitte überprüfen Sie in der Systemsteuerung - Dienste ob der Dienst gestartet wurde. 2. Die Netzwerkports 22772, 22773, 22774 und 22775 sind durch einen Proxy, oder eine Filtersoftware auf dem Server blockiert. Bitte schalten Sie diese Ports frei, über diese Ports wird die Kommunikation abgewickelt. 3. POPcon versucht die Kommunikation mit dem POPconAdmin über die falsche Netzwerkkarte abzuwickeln. Bitte benutzen Sie die unten angegebene alternative Kommunikationsmöglichkeit um auf der SPEZIAL Konfigurationsseite die lokale IP für INTERNE Verbindungen zu korrigieren. Sie können alternativ für Änderungen an der Konfiguration ein spezielles Administrationspanel des POPcon Dienstes selbst verwenden: 1. Den POPcon Dienst beenden (über Systemsteuerung-Dienste) wichtig - sonst überschreibt der Dienst Ihre Konfigurationsänderungen! 2. ProgrammePOPconPOPconSrv.exe direkt aufrufen (über Start-Ausführen oder Explorer und dann Doppelklick) 3. Im dann erscheinenden Menü die Administration auswählen und die Einstellungen ändern. 4. Den POPcon Dienst wieder neu starten. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Alle E-Mails plötzlich als Spam markiert: DNS als Ursache Source: https://www.servolutions.de/support/articles/allspam Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Alle E-Mails werden plötzlich als SPAM markiert, nachdem es lange einwandfrei funktioniert hat Dies wird in der Regel durch ein DNS-Konfigurationsproblem verursacht, das dafür sorgt, dass jede Antispam-Blacklist-Abfrage ein positives Ergebnis zurückgibt. ### Diagnose Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und testen Sie eine bekanntermaßen saubere IP-Adresse gegen eine Blacklist: ping 2.0.0.127.bl.spamcop.net Dies sollte die IP-Adresse 127.0.0.2 zurückgeben. Gibt es etwas anderes zurück oder ist auch der Test einer bekanntermaßen schlechten IP-Adresse erfolgreich, verhält sich DNS fehlerhaft. ### Lösung Prüfen Sie die TCP/IP-DNS-Einstellungen Ihres Netzwerkadapters. Manche Router- oder Provider-Konfigurationen hängen DNS-Abfragen Domänensuffixe an, wodurch Blacklist-Abfragen fehlschlagen. Entfernen Sie alle zusätzlichen Einträge in der DNS-Suffix-Suchliste. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Antispam in POPcon PRO: RBL-Prüfung und ihre Grenzen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/antispamhowdoesitwork Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie funktioniert die Antispam-Funktion von POPcon PRO, und warum ist sie nicht zu 100 % zuverlässig? Die Antispam-Funktion von POPcon PRO prüft die IP-Adresse des sendenden Mailservers gegen DNS-Blacklists im Internet (RBLs — Real-time Blackhole Lists). Ist die IP-Adresse gelistet, wird die E-Mail als Spam markiert. ### Warum es zu falsch-positiven Ergebnissen kommt DSL- und Kabel-Provider teilen sich häufig IP-Adresspools. Hat ein privater Nutzer im selben IP-Bereich Spam versendet, kann der gesamte Pool auf einer Blacklist landen — und damit auch seriöse Absender bei demselben Provider treffen. ### Warum es zu falsch-negativen Ergebnissen kommt Blacklists reagieren auf vergangenen Missbrauch. Ein neu kompromittierter Server wird nicht sofort gelistet — es gibt immer eine Verzögerung. Außerdem wird mancher Spam von seriösen Servern versendet (über gekaperte Konten). ### Grenzen der Inhaltsfilterung Eine inhaltsbasierte Spam-Erkennung ist grundsätzlich nicht fehlerfrei, da Spammer ihre Techniken ständig anpassen, um Filter zu umgehen. Wo die Prüfung im Mailfluss sitzt, warum die Verbindungsfilterung von Exchange den ursprünglichen Absender von Connector-Mail nicht sehen kann und wie man zwischen Markieren, Umleiten und Löschen wählt, erklärt der Ratgeber Spam- und Virenfilter für per POP3/IMAP abgeholte Mail, bevor sie Exchange erreicht . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## AOL-Postfächer per IMAP mit POPcon abholen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/aol Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Ab Version 3.20 von POPcon soll es auch möglich sein AOL-Postfächer abzuholen. Wie sind die Postfacheinstellungen dafür? Richtig - AOL erlaubt den Zugriff auf die Postfächer der User per IMAP und IMAP-Postfächer können von POPcon ab Version 3.20 ebenfalls geladen werden. Dies ist ein Screenshot der IMAP-Einstellungen für ein AOL-Postfach: Als Server Typ muss "IMAP" gewählt werden und entsprechend 143 als IP-Portnummer. Als Servername wird IMAP.AOL.COM eingetragen und in Benutzername und Passwort der AOL Benutzername und das AOL Passwort. AOL-Postfächer sind im allgemeinen Einzelpostfächer und sollten deshalb an einen bestimmten User (SMTP-Adresse eintragen) in Ihrem Exchange weitergeleitet werden. ### Bildschirmfoto - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## BCC-Empfänger erhalten E-Mails über POPcon nicht: Ursache Source: https://www.servolutions.de/support/articles/bcc Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Mail wird an TO: und CC: Empfänger korrekt zugestellt, aber nicht an BCC-Empfänger. Was kann ich tun? BCC-Empfänger und Mailinglisten sind oft ein Problem für POP3-zu-SMTP Software wie POPcon. Aus offensichtlichen Gründen stehen die BCC Empfänger und die einzelnen Empfänger bei Mailinglisten nicht in den normalen Mailheadern. Die meisten Internet-Mailserver (bei Ihrem ISP) fügen allerdings für die BCC-Empfänger weitere Mailheader (X-ORIGINALLY-TO, etc.) hinzu, die dann von POPcon ausgewertet werden können. Leider sind die Zusatz-Mailheader nicht genormt und von Server zu Server verschieden. POPcon kennt bereits eine große Zahl solcher speziellen Headerfeldern, wir sind aber immer daran interessiert noch weitere Header zu finden. Wenn sie uns die Mailheader (Outlook: Ansicht/Optionen) einer Ihrer fehlgeleiteten Emails zukommen lassen, dann können wir vielleicht eine Konfiguration vorschlagen oder auch POPcon anpassen, so dass die Verteilung auch bei Ihnen klappt. Was ein Catch-all-Postfach von Einzelpostfächern unterscheidet und wann sich welche Variante lohnt, erklärt der Ratgeber Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer? . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Blacklist could not be tested and will not be used: Ursache Source: https://www.servolutions.de/support/articles/blacklistcouldnotbetested Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### „[blacklist] could not be tested and will not be used“ — was bedeutet das? POPcon führt beim Start einen Selbsttest für jeden Blacklist-Server durch. Diese Fehlermeldung bedeutet, dass der Blacklist-Server für eine bekanntermaßen saubere Testadresse ein positives (Spam-)Ergebnis zurückgibt. POPcon deaktiviert die Blacklist, um zu verhindern, dass Ihre gesamte Post als Spam markiert wird. Dies wird fast immer durch eine fehlerhafte DNS-Konfiguration verursacht, bei der Ihr DNS-Server den Abfragen zusätzliche Suffixe anhängt, sodass nicht zusammengehörige IP-Adressen als gelistet erscheinen. ### Lösung Prüfen Sie die erweiterten TCP/IP-DNS-Einstellungen Ihres Netzwerkadapters und entfernen Sie alle zusätzlichen DNS-Suchsuffixe. Starten Sie anschließend POPcon neu, um die Blacklists erneut zu testen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Platzhalter in der POPcon PRO Antispam-Blacklist? Source: https://www.servolutions.de/support/articles/blacklistwildcards Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Kann ich Platzhalter wie `*@spammer.com` in der Antispam-Blacklist verwenden? Kurze Antwort: Nein — die Blacklist unterstützt keine Platzhalter (Wildcards) und keine regulären Ausdrücke. Sie brauchen sie aber gar nicht: Jeder Eintrag wird als groß-/kleinschreibungsunabhängiger Teilstring in der Absenderadresse gesucht. Ein einzelner kurzer Eintrag reicht deshalb, um eine ganze Domain zu blockieren. ### So funktioniert der Abgleich wirklich POPcon PRO nimmt für jede eingehende Nachricht die Absenderadresse, wandelt sie in Kleinbuchstaben um und prüft, ob einer Ihrer Blacklist-Einträge irgendwo darin vorkommt. Es gibt keine Glob-Auflösung, keinen Regex, und Zeichen wie * oder ? haben keine Sonderbedeutung — sie zählen als ganz normale Zeichen. Die gleiche Logik gilt übrigens auch für Empfänger, Betreff, Anhang, Header und die freien Textregeln — überall arbeitet derselbe Substring-Matcher. ### Beispiele - Empfohlen: @spammer.com — blockiert jeden Absender aus dieser Domain. Das führende @ verankert den Treffer an der Adressgrenze, sodass nicht-spammer.com oder info@kein-spammer.com nicht versehentlich erfasst werden. - Funktioniert nicht: *@spammer.com — der Stern wird als ganz normales Zeichen behandelt. Es würde also nur eine Adresse erkannt, die die exakte Zeichenfolge *@spam… enthält (praktisch nie). - Zu unscharf: spammer.com (ohne @ ) — fängt auch seriöser.spammer.com.example.org oder spammer.computers@anderefirma.com . Bitte immer das @ mit angeben. ### Was Sie beachten sollten - Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert — @Spammer.COM und @spammer.com sind gleichwertig. - Leerzeichen werden NICHT entfernt — ein abschließendes Leerzeichen im Eintrag (z. B. durch Kopieren und Einfügen) verhindert jeden Treffer. Achten Sie also auf saubere Einträge. ### Tipp: alte "Klarname "-Einträge bereinigen In gewachsenen Blacklisten finden sich häufig eingefügte komplette From-Zeilen wie Max Mustermann . Solche Einträge greifen nur, solange genau derselbe Klarname wiederkommt — sobald derselbe Spammer auf Marketing-Team wechselt, läuft der Eintrag ins Leere. Wenn Sie alle Varianten dieser Einträge durch eine einzige Zeile @spammer.com ersetzen, beschleunigen Sie nicht nur den Abgleich (ein Eintrag statt vieler), sondern verbessern auch die Erkennungsrate deutlich, weil dann jeder Absender dieser Domain blockiert wird — unabhängig vom Klarnamen. Bei einer Liste mit 3000 Einträgen lässt sich auf diese Weise erfahrungsgemäß die Listenlänge um eine Größenordnung verkürzen, ohne dass Sie an Treffsicherheit verlieren. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## ChangeSender-Add-in auf dem Terminalserver deaktivieren Source: https://www.servolutions.de/support/articles/ChangeSenderdisabletermin Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### So deaktivieren Sie das ChangeSender-Add-in für alle Benutzer in einer Terminalserver-/Citrix-Umgebung Die Client-Installation von ChangeSender enthält ein Hilfsprogramm namens ChangeSenderDisable.exe , das Sie unter C:\Program Files\Servolutions\ChangeSender finden. ### Für alle Benutzer deaktivieren - Starten Sie ChangeSenderDisable.exe . - Deaktivieren Sie „Enable ChangeSender for all users by default“ . Das Add-in bleibt installiert, ist aber für jeden Benutzer des Systems deaktiviert. ### Für bestimmte Benutzer wieder aktivieren - Melden Sie sich als der betreffende Benutzer an und öffnen Sie Outlook. - Gehen Sie zu Optionen > Add-Ins > Add-In-Optionsdialog . - Wählen Sie ChangeSender und klicken Sie auf „Configure ChangeSender“ . - Deaktivieren Sie „Hide/disable Add-In at startup“ . ChangeSender wird nun für diesen Benutzer mit vollem Send-As-Funktionsumfang angezeigt. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## ChangeSender installiert, Absenderadresse ändert sich nicht Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Changesenderinstalledbutn Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### ChangeSender ist installiert, aber die Absenderadresse ändert sich nicht ChangeSender besteht aus zwei Komponenten, die beide installiert sein müssen: - Serverkomponente — auf dem Exchange-Server installiert - Clientkomponente (Outlook-Add-in) — auf dem PC jedes Benutzers installiert Das Outlook-Add-in allein genügt nicht. Ist nur der Client installiert, scheint ChangeSender zu funktionieren, kann die Absenderadresse aber nicht ändern, weil keine Serverkomponente die Verarbeitung auf der Exchange-Seite übernimmt. Installieren Sie die Serverkomponente auf Ihrem Exchange-Server, und das Problem ist behoben. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in der Installationsanleitung . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## ChangeSender in Outlook installiert, aber deaktiviert: Grund Source: https://www.servolutions.de/support/articles/changesenderinstalliertab Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### ChangeSender ist in Outlook installiert, scheint aber deaktiviert - warum? Für die vollständige Funktion muss neben der ChangeSender Outlook-Add-in Komponente auch die Serverkomponente auf dem Server installiert sein. Überprüfen Sie ob die Serverkomponente korrekt auf Ihrem Exchangeserver installiert wurde. Wenn die Outlook-Komponente von ChangeSender bei Start des Outlook Programms keine Kommunikation mit der Serverkomponente hat wird dies auch in einer Fehlermeldung angezeigt! Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## ChangeSender: Absenderadressen pro Benutzer einschränken Source: https://www.servolutions.de/support/articles/changesendersenden-alsaus Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich bei meinen Usern die Auswahl von Emailadressen in ChangeSender einschränken? Für die Einschränkung der Auswahl für Ihre einzelnen Benutzer gibt es extra ein kleines Tool das bei der Installation der ChangeSender Serverkomponenten mit installiert wird. Diese Utility "ChangeSender Benutzer-Einschränkungen" können Sie auf dem Server aufrufen und damit für jeden einzelnen Benutzer die Auswahl von Adressen einschränken oder freigeben. Sie können:. - Dem User die Auswahl nur aus seinen eigenen ActiveDirectory Emailadressen erlauben. Dies ist die Defaulteinstellung. - Den User auf nur eine spezifische Adresse festlegen und gar keine Auswahl erlauben. - Dem User erlauben beliebige Adressen hinzuzufügen. Das ChangeSender Outlook Add-in kann generell in zwei unterschiedlichen Szenarien eingesetzt werden: Outlook direkt mit Exchange verbunden auf einem Computer der Teil derselben ActiveDirectory Domäne wie auch Exchange In diesem Fall kann ChangeSender direkt auf die im ActiveDirectory für den User vergebenen Emailadressen und auch die von diesem Tool dort gespeicherten Einschränkungen zugreifen. Nutzen Sie einfach dieses Tool um für die einzelnen User die Nutzung bestimmter Absenderadressen zu erlauben oder zu verbieten. Das ChangeSender Outlook Add-in des Users lädt diese Einschränkungen automatisch beim Start aus der ActiveDirectory. Outlook mit Exchange via HTTPS verbunden auf einem Computer der nicht Teil derselben ActiveDirectory Domäne ist. In diesem Fall kann das Outlook Add-in nicht auf die in der ActiveDirectory gespeicherten Emailadressen zugreifen und auch nicht die mit diesem Tool definierten Einschränkungen lesen. Für diesen Fall können Sie die "Export Konfig.-Dateien" Funktion dieses Tools nutzen. Die Funktion exportiert alle Einstellungen und auch die Emailadressen aus der ActiveDirectory in individuelle emailadresse.cfg Dateien. Sie können dann einfach die entsprechende Datei für den Benutzer auf dessen Computer kopieren und in das Outlook Add-in importieren wenn dieses danach fragt. Was die eingeschränkte Auswahl in Exchange-Begriffen bedeutet – Senden als, Senden im Auftrag von oder Senden vom Alias – erklärt der Ratgeber Senden als, Senden im Auftrag von oder von einem Alias senden . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## ChangeSender auf dem Terminalserver nur für einige Benutzer Source: https://www.servolutions.de/support/articles/ChangeSenderterminalserve Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich das ChangeSender Add-in standardmässig für alle Benutzer eines Terminalservers bzw. Citrix Servers abschalten und nur für einige Benutzer einschalten? Wir haben in der aktuellen Version der Terminalserver-Edition von ChangeSender ein kleines Tool dafür eingefügt: Das Programm "ChangeSenderDisable.exe" wird bei der Installation in das Installationsverzeichnis (im Normalfall C:\Programme\Servolutions\ChangeSender) mit installiert. Rufen Sie das Programm auf indem Sie C:\Programme\ChangeSender\ChangeSenderDisable.exe starten: Wenn Sie den Haken bei "Enable ChangeSender for all users by default" herausnehmen dann ist das Add-in für alle Benutzer des gleichen Terminalservers zwar installiert, aber zunächst abgeschaltet. Für die Benutzer die das Add-in benutzen sollen müssen Sie dann die Software in den ChangeSender-Konfigurationseinstellungen erst einschalten: Rufen Sie dafür im Outlook des Benutzers unter Datei > Optionen > Add-Ins > den "Add-In Optionen Dialog" auf und dort unter ChangeSender dann "Configure ChangeSender": Löschen Sie hier den Haken bei "Add-in bei Start von Outlook ausschalten". Danach ist für diesen Benutzer das "Senden-als" Feld wieder ganz normal über das neue-Email Formular eingeblendet. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## NDRs für externe Absender in Exchange 2003 aktivieren Source: https://www.servolutions.de/support/articles/config_ndr Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### So aktivieren Sie Unzustellbarkeitsberichte (NDRs) für externe Absender in Exchange 2003 - Öffnen Sie den Exchange-System-Manager. - Gehen Sie zu Globale Einstellungen > Internetnachrichtenformate . - Doppelklicken Sie auf den Standardeintrag. - Aktivieren Sie „Unzustellbarkeitsberichte zulassen“ . - Klicken Sie auf OK. Externe Absender erhalten nun Unzustellbarkeitsnachrichten, wenn eine E-Mail nicht an einen Empfänger auf Ihrem Exchange-Server zugestellt werden kann. ### Screenshots — Schritt für Schritt Exchange-System-Manager „Unzustellbarkeitsberichte zulassen“ aktivieren oder deaktivieren. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange-SMTP-Verbindung geschlossen / 454 5.7.3 Source: https://www.servolutions.de/support/articles/connectionclosed Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange-SMTP-Verbindung unerwartet geschlossen oder „454 5.7.3 Client does not have permission to submit mail“ ### Exchange 2007: Konflikt des SMTP-Dienstes Läuft der Windows-Dienst „Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)“, kommt es zu einem Konflikt mit Exchange auf Port 25. Deaktivieren und beenden Sie diesen Windows-Dienst. ### Exchange 2007: Antispam-Blockierung Fügen Sie die IP-Adresse des POPcon-Servers der IP-Zulassungsliste (IP Allow List) in den Antispam-Einstellungen von Exchange hinzu und deaktivieren Sie den Antispam-Agent zu Testzwecken vorübergehend. ### Exchange 2003: Nachrichtenfilterung Deaktivieren Sie im Exchange-System-Manager die Absenderfilterung, die Empfängerfilterung und die intelligente Nachrichtenfilterung. ### Allgemein: Firewall / Antivirus Konfigurieren Sie Firewalls oder Antivirenprodukte so, dass sie blockierte E-Mails stillschweigend verwerfen, statt die TCP-Verbindung zu schließen — ein abruptes Schließen der Verbindung sieht für POPcon wie ein Fehler aus. ### Screenshots — Schritt für Schritt Exchange 2003: Die häufigste Ursache ist eine aktivierte Absender-, Empfänger- oder intelligente Filterung in Exchange. Prüfen Sie diese Konfigurationsseiten im Exchange-System-Manager. Stellen Sie sicher, dass die Option „Verbindung trennen, wenn Adresse mit Filter übereinstimmt“ deaktiviert ist. Die Konfiguration des Verbindungsfilters sollte leer sein. Und die Empfängerfilterung sollte deaktiviert sein (stellen Sie sicher, dass „Empfänger filtern …“ nicht aktiviert ist). Registerkarte der intelligenten Nachrichtenfilterung • Die Einstellungen für den SMTP-Server finden Sie unter Server/Protokolle/SMTP/Standard-SMTP-Server. Öffnen Sie die Eigenschaften per Rechtsklick auf den Standard-SMTP-Server und Auswahl von „Eigenschaften“. • Die Einstellungen auf der Registerkarte „Allgemein“ können normalerweise auf den Standardwerten belassen werden. • Auf der Registerkarte „Zugriff“ finden Sie einige Konfigurationseinstellungen, die POPcon beeinträchtigen könnten. • POPcon funktioniert nur mit einer standardmäßigen SMTP-Verbindung OHNE Authentifizierung. Erlauben Sie daher im Dialog „Authentifizierung“ den „Anonymen Zugriff“. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 421 4.4.1 Connection timed out von Exchange 2007 beheben Source: https://www.servolutions.de/support/articles/connectiontimedout Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### „421 4.4.1 Connection timed out“ von Exchange 2007 Exchange hat die SMTP-Verbindung geschlossen, bevor POPcon die Übertragung der Nachricht abschließen konnte. Dies tritt in der Regel bei sehr großen Nachrichten oder einem langsamen Netzwerk auf. ### Lösung Erhöhen Sie das Verbindungszeitlimit am Exchange-Empfangskonnektor über die Exchange-Verwaltungsshell (Exchange Management Shell): Set-ReceiveConnector -id "*default*" -ConnectionTimeout 01:00:00 Starten Sie anschließend den Dienst „Microsoft Exchange-Transport“ neu, damit die Änderung wirksam wird. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 421 4.4.1 Connection timed out — Exchange 2007/2010 Source: https://www.servolutions.de/support/articles/connectiontimeout Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "421 4.4.1 Connection timed out" Timeout bei Exchange 2010 oder Exchange 2007 Diese Fehlermeldung bedeutet das der Parameter "ConnectionTimeout" im Exchange Empfangskonnektor auf einen viel zu kleinen Wert eingestellt wurde. Die SMTP-Verbindung von POPcon zu Exchange wird dann getrennt obwohl POPcon die Übertragung der Emails noch gar nicht beendet hat. In Einzelfällen kommt diese Fehlermeldung sogar direkt nach dem Anmelden an Exchange, bevor noch überhaupt Zeit genug war eine einzige Email zu übertragen. Sie können mit diesem Exchange management Shell Kommando ein korrektes längeres Timeout einstellen: Set-ReceiveConnector -id "*default*" -ConnectionTimeout 01:00:00 Anstelle von "*default*" bitte den Namen des Empfangskonnektors ensetzen der für Verbindungen vom gleichen Server zuständig ist. Im Zweifelsfall können Sie das Kommando einfach für alle vorhandenen Empfangskonnektoren wiederholen. Die Empfangskonnektoren finden Sie in der Exchange Verwaltungskonsole unter SERVERkonfiguration > Hub Transport > Empfangskonnektoren. Achtung: Nach Ausführung der Shell-Kommandos sollten Sie am Ende einmal den "Microsoft Exchange Transport" Dienst neu starten. Wir hatten von zwei Kunden die Rückmeldung erhalten das die Timeout-Änderung erst nach Neustart des Transportdienstes aktiv wurde. Den POPcon Dienst müssen Sie niemals neu starten. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Windows DEP lässt die POPcon PRO Antiviren-Engine abstürzen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/data_execution_prevention Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Die Windows-Datenausführungsverhinderung (DEP) führt zum Absturz der POPcon-Antiviren-Engine Die Windows-Datenausführungsverhinderung (DEP) überwacht die Speichernutzung von Programmen und kann die Antiviren-Scan-Engine in POPcon PRO beeinträchtigen. ### Lösung - Öffnen Sie Systemsteuerung > System > Erweitert . - Klicken Sie unter Leistung auf Einstellungen . - Wechseln Sie zur Registerkarte Datenausführungsverhinderung . - Wählen Sie „DEP nur für erforderliche Windows-Programme und -Dienste einschalten“ . - Klicken Sie auf OK und starten Sie den Server neu. ### Screenshots — Schritt für Schritt Öffnen Sie Systemsteuerung > System > Erweitert Wählen Sie die Leistungseinstellungen und wechseln Sie dann zu „Datenausführungsverhinderung“ Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Datenausführungsverhinderung stört POPcon Antiviren-Engine Source: https://www.servolutions.de/support/articles/datenausfuhrungsverhinder Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Die Windows "Datenausführungsverhinderung" behindert die POPcon Antiviren-Engine! Die Windows Datenausführungsverhinderung ist ein relativ neues Feature der verschiedenen Windows Versionen. Sie kann unter Umständen zu Problemen und Abstürzen der Antiviren-Engine (popconscan.exe) von POPcon führen. Bitte schalten Sie in diesen Fällen auf "nur für erforderliche Windows-Programme und -Dienste" um: 1. Unter Systemsteuerung, System bitte auf "Erweitert" schalten und dort auf "Systemleistung" "Einstellungen" klicken. 2. In den Leistungsoptionen dann auf "Datenausführungsverhinderung" gehen und auf "Datenausführungsverhinderung nur für erforderliche Windows-Programme und -Dienste aktivieren" schalten: ### Schritt-für-Schritt-Bilder 1. Unter Systemsteuerung, System bitte auf "Erweitert" schalten und dort auf "Systemleistung" "Einstellungen" klicken. 2. In den Leistungsoptionen dann auf "Datenausführungsverhinderung" gehen und auf "Datenausführungsverhinderung nur für erforderliche Windows-Programme und -Dienste aktivieren" schalten Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Einzelne E-Mail aus der POPcon-Warteschlange entfernen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/deleteamail Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich eine einzelne Email aus POPcon's Warteschlange entfernen? Die Emails werden in einzelnen *.msg Dateien im POPcon-Verzeichnis gespeichert. In diesem Fall können Sie die betreffende Datei einfach löschen und den POPcon Dienst einmal neu starten - POPcon versucht dann nicht mehr diese zu übertragen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Fehlerhafte Antispam-Blacklist-Abfragen diagnostizieren Source: https://www.servolutions.de/support/articles/diagnosespamservers Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### So diagnostizieren Sie fehlerhafte Antispam-Blacklist-Abfragen Blacklist-Abfragen funktionieren, indem eine IP-Adresse umgekehrt und gegen eine DNS-Blacklist abgefragt wird. Sie können dies manuell testen: ### Test in einem CMD-Fenster So testen Sie die SpamCop-Blacklist: ping 1.1.168.192.bl.spamcop.net Dies sollte fehlschlagen (keine Antwort), da 192.168.1.1 eine private Adresse ist, die nicht auf der Blacklist steht. ping 2.0.0.127.bl.spamcop.net Dies sollte erfolgreich sein und 127.0.0.2 zurückgeben, da 127.0.0.2 eine Testadresse ist, die immer gelistet ist. Ist der erste Ping erfolgreich oder schlägt der zweite Ping fehl, liegt ein DNS-Problem vor — typischerweise werden den Abfragen zusätzliche Domänensuffixe angehängt. Korrigieren Sie die DNS-Suffix-Einstellungen Ihres Netzwerkadapters. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange-Verteilergruppe lehnt externe Absender ab — Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/distributiongrouprejectse Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Warum nimmt meine Verteilergruppe keine E-Mails von externen Absendern an? Standardmäßig verlangen Exchange-Verteilergruppen, dass Absender authentifiziert sind (also interne Exchange-Benutzer). Externe Absender — einschließlich der von POPcon weitergeleiteten E-Mails — werden abgelehnt. ### Lösung ### Option A: Exchange-Verwaltungskonsole - Öffnen Sie die Eigenschaften der Verteilergruppe. - Gehen Sie zu Nachrichtenflusseinstellungen > Zustellungseinschränkungen . - Deaktivieren Sie „Authentifizierung aller Absender erforderlich“ . ### Option B: Exchange-Verwaltungsshell Set-DistributionGroup GROUPNAME -RequireSenderAuthenticationEnabled $False ### Screenshots — Schritt für Schritt Verteilergruppe in der Exchange-2010-Verwaltungskonsole Nachrichtenflusseinstellungen der Verteilergruppe in Exchange 2010 Zustellungseinschränkungen der Verteilergruppe in Exchange 2010 Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon holt E-Mails, liefert aber nicht an Exchange — Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/downloadbutnofwd Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon holt Emails ab, leitet sie aber nicht an den Exchange Server weiter - was kann ich tun? Prüfen sie folgendes: - Im POPcon Logfile POPconSrv.log (im POPcon Folder) finden sich häufig Hinweise in Form von Fehlermeldungen, etc. auf die Ursache des Problems. - Überprüfen Sie bitte die Einstellungen von POPcon, SMTP-Konfiguration: Ist bei SMTP-Server auch der Netzwerk-Name der Maschine, auf der Ihr Exchange Server läuft eingetragen? Benutzen sie nicht Domain-Namen (yourdomain.com), sondern Netzwerknamen (MYSERVER). - Versuchen sie Ihren Exchange Server mit dem PING Kommando zu erreichen: In einem DOS/Kommando-Fenster "PING EXCHANGE" (oder wie auch immer Ihr Server heisst) tippen. Wenn der Exchange Server mit PING nicht erreichbar ist, besteht noch ein Problem mit Ihrem Netzwerk und dies muß zuerst gelöst werden. - Versuchen sie mit TELNET den Exchange Server auf Port 25 zu erreichen: Im Kommandofenster "TELNET EXCHANGE 25" (wieder, tragen sie Ihren eigenen Servernamen ein, aber lassen sie die "25" stehen.). Das TELNET Fenster wird geöffnet und nach einer Pause von bis zu 30 Sekunden muß Ihr Exchange Server sich melden. Die Meldung lautet etwa: "220 exchange.YOURDOMAIN.com ESMTP Server (Microsoft Exchange Internet Mail Service 5.5.2650.21) ready". Wenn dies nicht der Fall ist, stimmt etwas mit der Konfiguration des Internet Mail Dienstes innerhalb des Exchange Servers nicht - überprüfen sie dort alle Einstellungen. - Bei Exchange 5.5: Ist der Dienst auch für EINGEHENDE und ausgehende Verbindungen konfiguriert? Sind SMTP-Verbindungen ohne Authentifizierung erlaubt? Überprüfen sie, ob der Exchange Internet Mail Dienst wirklich läuft (Systemsteuerung - Dienste). Wenn nicht, starten sie diesen. Ist vielleicht der Windows 2000 SMTP Dienst fälschlicherweise installiert? Bei Exchange 5.5 darf der Windows SMTP Dienst nicht gleichzeitig laufen! Überprüfen sie die Windows Konfiguration für die SMTP Port-Nummer: Im File winnt\system32\drivers\etc\services (ein Textfile) sollte die SMTP-Zeile ungefähr so aussehen: "smtp 25/tcp mail #Simple Mail Transfer Protocol" Wenn dort eine andere Zahl als 25 für die SMTP-Portnummer definiert ist ändern sie diese zurück auf 25 oder verwenden die konfigurierte Zahl in POPcon's Exchange/SMTP Konfiguration. - Bei Exchange 2000 und 2003: Siehe Konfigurationsbeispiel in unserer FAQ unter "Exchange Einstellungen" - insbesondere die Einstellungen des Virtual Defaultservers für SMTP. Der komplette Ablauf von der akzeptierten Domäne bis zum ersten Test, einschließlich der Empfangsconnector-Einstellungen, auf die dieser Artikel verweist, steht im Ratgeber POP3- und IMAP-Postfächer in Exchange 2016, 2019 und SE abholen . Welche dieser Prüfungen an welchem Standort des Connectors zählen – Exchange-Server, Mitgliedsserver oder Arbeitsplatz-PC – steht in Wo installiert man einen POP3-/IMAP-Connector? Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon mit Exchange 2000, 2003 und Exchange 5.5 Source: https://www.servolutions.de/support/articles/ex2000 Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Funktioniert POPcon auch mit Exchange Server 2000, 2003, oder mit Exchange 5.5? Ja, POPcon nutzt bei der Übertragung der Emails an den Exchange Server nur das SMTP-Protokoll und greift nicht auf interne Strukturen des Servers zu. Damit funktioniert POPcon mit jedem SMTP-fähigen Mailserver, also auch Exchange Server 2000, Exchange Server 2003, Exchange 5.5, Lotus Notes, Tobit David, etc.. POPcon selbst kann unter Windows XP, Windows 2000 und Windows 2003 Server eingesetzt werden. Hintergrund: Hat Exchange Server einen eingebauten POP3-Connector? – warum der SBS-POP3-Connector den Wechsel auf den eigenständigen Exchange nicht mitgemacht hat. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange 2000 mit T-Online-Adressen: POPcon-Domainersetzung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/ex2000tonline Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Konflikt: Exchange 2000 lässt mich nicht an @t-online Adressen emailen wenn ich in Exchange selber meine T-Online Adressen verwalte und t-online.de in der Default Policy eingetragen habe! .. und wenn ich t-online.de nicht in der Default Policy eintrage dann kann POPcon keine Mails an diese Adressen an meinen Exchange Server loswerden. Grundsätzlich ist es ratsamer eine eigene Domain anzumelden und alle Emailadressen auf die neue Domain umzustellen oder aber mit Exchange 2003 zu arbeiten - dort muss der entsprechende Haken bei der Domain nicht mehr gesetzt sein. Aber es gibt mit POPcon auch eine Möglichkeit weiter mit Ihren T-Online, GMX oder WEB.de Adressen zu arbeiten: Sie können zu Ihrem Exchange 2000 Server unter Empfänger, Empfängerrichtlinien, Eigenschaften der Default Policy eine weitere Domain hinzufügen (z.B. "@ihrefirma.local") und den Aktivierungshaken daneben setzen während Sie den Aktivierungshaken neben der @t-online.de Adresse entfernen. Dann geben Sie allen internen Empfängern jeweils zwei Emailaddressen: name@t-online.de und name@ihrefirma.local mit der t-online Adresse als Hauptadresse damit diese auf den Mails als Absender erscheint. Zuletzt sollten Sie in POPcon dann auf der "Spezial" Konfigurationsseite das Feature zur "Ersetzung von Domainnamen" nutzen und POPcon bei empfangenen Emails die Domain "t-online.de" durch "ihrefirma.local" ersetzen lassen. POPcon ändert dann in allen Empfängeradressen selbst die Mailadresse auf die entsprechende lokale Adresse (ohne den Part vor dem "@" zu ändern) und sendet die Mail dannn an die geänderte Adresse auf dem Exchange Server weiter. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Mail an Exchange 5.5 kommt nicht beim Empfänger an Source: https://www.servolutions.de/support/articles/ex55nomail Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Mail wird an Exchange 5.5 weitergeleitet, kommt aber nicht beim Empfänger an. Was muß ich überprüfen? Bei Exchange 5.5 ist wichtig: a) Die Adresse auch wirklich bei einem Empänger als SMTP Mailadresse eingetragen ist. b) Im Internet Mail Dienst unter "Routing" alle genutzten Domainnamen auch an geroutet sind. Überprüfen Sie auch das POPcon Logfile POPconSrv.log - dort sind eventuelle Fehlermeldungen vom Exchange Server SMTP Dienst zu finden. Ein Konfigurationsbeispiel finden Sie unter Exchange 5.5 Installation . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange: 530 5.7.1 Client was not authenticated Source: https://www.servolutions.de/support/articles/exchange2007clientnotauth Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "530 5.7.1 Client was not authenticated" Fehlermeldung von Exchange Das Problem liegt darin begründet das Exchange (2007 und 2010) standardmässig im SMTP Receive Connector des Hub Transports nur authentifizierte Übertragungen akzeptiert, POPcon aber (da als Simulation normal eintreffender internet-emails implementiert) sich nicht authentifizieren kann. Sie können dies aber einfach über die Management GUI ändern: In der Exchange Management Console unter Server Konfiguration, Hub Transport, Empfangskonnektoren, Eigenschaften des Empfangskonnektors, Berechtigungsgruppen den Anonymen User anhaken - fertig! Damit erlauben Sie auch Transfers ohne Authentifizierung und damit funktioniert dann die Übertragung von POPcon an Exchange wieder. Hinweis: Umgehen Sie den Fehler nicht mit SMTP-Authentifizierung. Bei authentifizierter Übergabe zeigt Exchange jede so eingelieferte E-Mail als vom angemeldeten Konto gesendet an. Der Empfangsconnector muss anonyme Verbindungen von der IP-Adresse des POPcon-Servers zulassen, wie in der Exchange-Konfigurationsanleitung beschrieben. Diese Änderungen sollten Sie bei allen Konnektoren ausser dem Client-Konnektor durchführen. Wichtig ist es z.B. auch den SBS Fax-Konnektor zu ändern falls dieser existiert da dann dieser Konnektor und nicht def Defaultkonnektor für eingehende Emails vom gleichen Rechner zuständig ist, also auch für Emails von POPcon. Dafür müssenn wir die Eigenschaften des betreffenden Empfangsconnectors öffnen: Und dann auf der Berechtigungsgruppen-Seite den Haken „Anonyme Benutzer“ setzen: ### Schritt-für-Schritt-Bilder Exchange 2007 Empfangsconnector - klicken für größere Ansicht Exchange 2007 Empfangsconnector Berechtigungsgruppen - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange 2007/2010: E-Mails über 10 MB annehmen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/exchange2007sizelimit Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Mein Exchange 2007/2010 akzeptiert keine Mails größer 10MB. Wass kann ich tun? Für die eingehenden Emails gibt es bereits einen oder mehrere (SMTP-) Empfangskonnectoren unter Server Konfiguration, Hub Transport. Zwei Default-Beschränkungen müssen wir hier aber für die einwandfreie Funktion mit POPcon ändern: Die Begrenzung auf 10MB entfernen und auch nicht authentifizierte Anlieferungen erlauben. Diese Änderungen sollten Sie bei allen Konnektoren ausser dem Client-Konnektor durchführen. Wichtig ist es z.B. auch den SBS Fax-Konnektor zu ändern falls dieser existiert da dann dieser Konnektor und nicht def Defaultkonnektor für eingehende Emails vom gleichen Rechner zuständig ist, also auch für Emails von POPcon. Dafür müssenn wir die Eigenschaften des betreffenden Empfangsconnectors öffnen: Und dort auf der General Seite die Maximale Nachrichtengröße von 10240 auf etwas größeres, z.B. 102400 (100MB) ändern: Dies geht auch mit der folgenden Exchange Management Shell Kommandosequenz: Mit "get-receiveconnector | select identity,maxmessagesize" können Sie sich die Limits in Exchange 2007 anzeigen lassen. Mit "set-receiveconnector "Connector Name" -maxmessagesize 50MB" z.B. auf 50MB hochsetzen. Die Grenzwerte aktueller Exchange-Versionen (2016, 2019, SE) mit Microsofts Standardwerten und was an jedem davon mit einer Nachricht geschieht, erklärt der Ratgeber Nachrichten über 10 MB kommen nicht an: Größenlimits zwischen POP3-Connector und Exchange . ### Schritt-für-Schritt-Bilder Exchange 2007 Empfangsconnector - klicken für größere Ansicht Exchange 2007 Empfangsconnector Eigenschaften - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange 2007: 550 5.7.1 Unable to relay beheben Source: https://www.servolutions.de/support/articles/exchange2007unabletorelay Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Warum lehnt Exchange 2007 POPcon Emails mit "550 5.7.1 Unable to relay" ab? Exchange 2007 nimmt per SMTP nur Emails an für im Hub Transport als Authoritative konfigurierte Domains an. Was Exchange prüft, bevor es so antwortet, und was zu tun ist, wenn ein Host wirklich an externe Empfänger weiterleiten muss, erklärt der Ratgeber 550 5.7.1 Unable to relay bei der Übergabe an Exchange . Sie müssen Ihre eigene Domäne "ihrefirma.de" in die Exchange Konfiguration einfügen: Öffnen Sie die Exchange Management Console und wählen Sie die Organisationskonfiguration, Hub Transport aus. Im mittleren Feld wählen Sie dann bitte die „Akzeptierten Domänen“ aus. Hier wird schon von der Installation eine lokale Domäne hinzugefügt sein. Bitte fügen Sie hier eine neue Domäne hinzu und wählen im Wizard einen passenden (unwichtigen) Anzeigenamen für diese Domäne und natürlich den tatsächlichen Domänennamen Ihrer Internetdomäne (z.B. ihrefirma.de). In unserem Beispiel fügen wir hier die Firma Servolutions mit ihrer Internetdomäne SERVOLUTIONS.COM ein. Wählen Sie „Authorisierende Domäne“ aus. ### Schritt-für-Schritt-Bilder Exchange 2007 Akzeptierte Domänen - klicken für größere Ansicht Exchange 2007 Neue akzeptierte Domäne hinzufügen - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange 2010: mehrere Smarthosts nach Absender Source: https://www.servolutions.de/support/articles/exchange2010mehreresmarth Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange 2010: mehrere Smarthosts anlegen Häufig stehen Microsoft Exchange User vor dieser Frage: Ich habe mehrere Domains, einige meiner User haben Adresssen in Domäne A und andere User senden von Domäne B - wie kann ich Exchange jetzt dazu bringen jeweils über den korrekten Provider SMTP relay Server zu senden? Die Antwort ist schlicht: Das geht bei Exchange "mit Bordmitteln" nicht. Sie können zwar mehrere Sendekonnektoren anlegen, es gibt aber keine Möglichkeit zu spezifizieren für welche Absenderadressen die Konnektoren jeweils zuständig sein sollen. Wir haben zur Lösung des Problems aber ein Produkt entwickelt: MultiSendcon , der Exchange "Sendekonnektoren-Verteiler". Damit können Sie basierend auf dem Absender Email diese an verschiedene SMTP-Relay Server / Smarthosts (beide Bezeichnungen bedeuten das Gleiche) verteilen lassen. Schritt für Schritt – auch für den Fall, dass ein Smarthost je Empfängerdomäne genügt – im Ratgeber Mehrere Smarthosts in Exchange 2016/2019 . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Allgemeine Exchange-Fragen an den POPcon-Support Source: https://www.servolutions.de/support/articles/exchangesupport Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Ich habe da mal eine Exchange Frage (nicht direkt POPcon)... Natürlich erreichen unser Supportteam oft auch Fragen die gar nicht POPcon direkt betreffen sondern eigentlich nur die Installation und Konfiguration von Exchange. Wenn wir können (und wir haben durch die Entwicklung von POPcon einige Erfahrung) antworten wir natürlich trotzdem gern. Es lohnt sich aber immer die Frage an das MSEXCHANGEFORUM.de zu stellen - dort finden sich sehr viele Experten zu allen Themenbereichen zum Exchange und die Antworten kommen häufig extrem schnell. Es lohnt sich auch einfach so dort vorbei zu schauen und zu lernen! Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Ganze Domain in POPcon-Whitelist oder -Blacklist eintragen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/ganzedomaininwhitelistein Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich eine ganze Domain in die Whitelist oder Blacklist eintragen? Tragen Sie einfach " domain.de " ein, ohne Wildcards wie z.B. "*". POPcon versteht in den Black- und Whitelisteinträgen keine Wildcards/Platzhalterzeichen sondern prüft einfach nur auf das Vorhandensein der angegebenen Zeichenkette in der Mail. Mit " domain.de " listen Sie deshalb die gesammte Domain inklusive Subdomains, mit " @domain.de " nur die Domain. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon mit GData AntiVirenKit 12 auf dem Exchange Server Source: https://www.servolutions.de/support/articles/gdata Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann man PopCon mit GData© AntiVirenKit 12 verwenden? PopCon mit GData © AntiVirenKit 12 (Servereinsatz) Anmerkung: Servolutions dankt Herrn Hoffmann von PC-Future GmbH für diese Dokumentation. Die AntiVirenSoftware AntiVirenKit 12 kann man unter https://www.gdata.de/ für einen Preis von derzeit 39,95€ bestellen. Installationsart: POPcon und AVK12 werden direkt auf den Exchange Server installiert. Vorwort: Ich habe mich für AVK12 von Gdata © entschieden, weil es einer der wenigen Virenscanner ist, den man auf Microsoft© Serversystemen installieren kann und er eine hohe Virenerkennungsquote hat. Ein Weiterer Vorteil des AVK 12 ist sein günstiger Preis. Das allerbeste an dem AVK 12 ist, dass er automatisch (ohne Userbestätigung) die Viren von E-Mails entfernt. AVK teilt dem Exchange User mit, dass ein Virus in seiner E-Mail war und dieser entfernt wurde. Ein solches Feature bekommt man sonst nur bei teuren Mail Gateway Lösungen. Voraussetzungen: AVK 12 Pro muss installiert sein. (Wichtig! Der E-Mail Virenblocker (POP3) muss installiert sein. Er ist bei der Standard Installation dabei.) POPCon muss installiert und eingerichtet sein. Einrichtung: Weil der Exchange Server auf dem gleichen Server läuft wie AVK und der POP3 Port 110 bereits vom Exchange Server belegt ist, müssen wir erst den POP3 Port von AVK auf einen anderen Port setzen. Ich setze den Port auf 22000, weil dieser in den meisten Fällen frei ist. Und so wird es gemacht: Starte dazu den Registrierungs-Editor von Windows (Start -- Ausführen – „ regedit “ eingeben -- OK) Anschließend musst Du in folgendes Verzeichnis wechseln: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\G DATA\AVKMail (siehe Bild) Füge dort einen neuen DWORT mit der Bezeichnung „ ListenPORT “ ein .( siehe Bild oben). Wie mache ich das? Gehe dazu im Menü auf „Bearbeiten -- Neu -- DWORD-Wert “. Danach ändere bitte den Wert auf 22000 Dezimal. (siehe Bild unten) Jetzt kannst Du den Editor beenden. Starte danach den Rechner bitte neu damit der Virenscanner den neuen Port annehmen kann. Nun starte bitte das Konfigurations-Programm von AVK 12. Dort gehe bitte in die Optionen. (Start – Programme – GDATA AntiVirenKit 12 – Antivirenkit Professional) Wähle dort die Karteikarte „ eMail-Schutz “ aus und klicke ein Häkchen in "Zeitüberschreitung beim Mail-Programm vermeiden". Danach bitte die Karteikarte „ eMail-Prüfung “ auswählen. Bitte hier bei dem Feld " Engines benutzen:" „Nur klassische Engine ( KAV-Engine )" auswählen. Diese Änderung ist sehr wichtig! Mit dieser Änderung erreichst Du, dass POPCON die Verbindung über den AVK Gateway bei größeren E-Mailanhängen zum Mailserver nicht verliert. Solltest Du nur kleinere E-Mail Anhänge bekommen, dann funktioniert auch die Funktion „Beide Engines verwenden“. Ab ca. 6 MB kann bei dieser Option PopCon die E-Mail aber nicht mehr auf dem Server löschen. Bestätigen Sie jetzt mit OK. Die Einstellungen für den AVK 12 Virenscanner sind jetzt abgeschlossen. Es muss jetzt nur noch POPCon konfiguriert werden. Bei POPCon gibt es nur ein paar Dinge die man beachten muss. Diese Dinge beziehen sich nur auf die von Dir vorkonfigurierten POP3 Konten: Die Einstellungen müssen so aussehen: | Als POP3 Server musst Du localhost eintragen. Bei dem Benutzername trage bitte ExternerMailserver:BenutzernameProvider ein z.B : pop.puretec.de:123456789. Der POP3 Port ist 22000. Die Zeitüberschreitung ist mindestens auf 180 sec zu setzen. Lieber etwas mehr eintragen. | | Wenn Du das alles geändert hast, müsste der E-Mail Download über den AVK Gateway funktionieren. Optimierungseinstellungen vom AVK Wächter Wenn Du den AVK 12 Wächter ohne Wächter-Ausnahmen auf dem Server laufen lässt, wirst Du feststellen, dass der Server sehr langsam ist. Das liegt an dem AVK Wächter. Dieser prüft jede offene Datei, darum solltest Du unbedingt Ausnahmen definieren. Mit dem Tool MonActivity kannst Du feststellen auf welche Dateien der Wächter gerade zugreift. Mit dieser Informationen kannst Du dann die Ausnahmen definieren. Das Tool kannst Du von https://www.pc-future.de/download/Monactivity.exe downloaden. Um Ausnahmen zu definieren, klicke bitte neben der Uhr auf das AVK Wächter Symbol und wähle dort „Konfigurieren“ aus. Danach bitte auf den Button „Ausnahmen“ klicken. Dort trage jetzt die Ausnahmen ein. (Verzeichnisse, Dateien, Laufwerke) Viel Spass wünscht Christian Hofmann ©PC-Future GmbH. Alle Rechte vorbehalten. https://www.pc-future.de/ 27.03.2003 ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht [Image] [Image] [Image] [Image] - klicken für größere Ansicht - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Gmail mit POPcon abrufen: POP3-SSL-Einstellungen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/gmail Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie muss ich POPcon einstellen um Email von GMAIL zu laden? Google Mail erlaubt den Zugriff auf die Postfächer der User nur per SSL-verschlüsselter POP3 Verbindung. Dies ist ein Screenshot der IMAP-Einstellungen für ein GMAIL-Postfach: Als Server Typ muss "POP3-SSL" gewählt werden und entsprechend 995 als IP-Portnummer. Als Servername wird POP.GMAIL.COM eingetragen und in Benutzername und Passwort der Gmail Benutzername und das Gmail Passwort. Gmail-Postfächer sind im allgemeinen Einzelpostfächer und sollten deshalb an einen bestimmten User (SMTP-Adresse eintragen) in Ihrem Exchange weitergeleitet werden. Empfohlen ist heute IMAP mit OAuth2 statt POP3 mit Kennwort: siehe Unterstützt POPcon auch OAuth2 / moderne Authentifizierung für Gmail? und den Ratgeber Gmail und Google Workspace per IMAP mit OAuth2 nach Exchange abholen . ### Bildschirmfoto - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Gmail mit OAuth2 in POPcon einrichten (IMAP, Port 993) Source: https://www.servolutions.de/support/articles/gmailmitoauth Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Unterstützt POPcon auch OAuth2 / moderne Authentifizierung für Gmail? POPcon unterstützt jetzt die OAuth-Authentifizierung für Gmail Konten. Befolgen Sie die nachstehenden Schritte, um ein Gmail IMAP-Konto in POPcon mit OAuth einzurichten. POP3 ist bei Gmail ebenfalls möglich. ### Schritt 1: Konfigurieren des E-Mail-Kontos Öffnen Sie POPcon und navigieren Sie zum Bildschirm "Email account details". Wählen Sie IMAP als Servertyp aus und geben Sie den Servernamen imap.gmail.com ein. Stellen Sie sicher, dass Sie die Option OAuth2 Google für die Authentifizierung auswählen. Hinweis: Die IP-Portnummer für Gmail IMAP mit OAuth ist 993 , wie unten gezeigt. ### Schritt 2: OAuth-Authentifizierung Klicken Sie auf die Schaltfläche Connect OAuth2 , um den OAuth-Authentifizierungsprozess zu starten. Ein Browserfenster öffnet sich, in dem Sie sich mit Ihrem Google-Konto anmelden können. ### Schritt 3: Melden Sie sich bei Ihrem Google-Konto an Wählen Sie das Google-Konto aus, mit dem Sie sich authentifizieren möchten. Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige E-Mail-Konto auswählen. ### Schritt 4: POPcon E-Mail-Weiterleitung Berechtigungen erteilen Gmail wird Sie um Erlaubnis bitten, der POPcon E-Mail-Weiterleitung das Lesen, Verfassen und Löschen von E-Mails aus Ihrem Gmail-Konto zu gestatten. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um diese Berechtigungen zu erteilen, und klicken Sie dann auf Continue . ### Schritt 5: Zugriff bestätigen Google zeigt die angeforderten Berechtigungen erneut an und erklärt, was die POPcon E-Mail-Weiterleitung tun kann. Klicken Sie auf Continue , um fortzufahren.,/p> ### Schritt 6: Warnung zur Google App-Verifizierung Da POPcon derzeit den Verifizierungsprozess von Google durchläuft, wird möglicherweise eine Warnung angezeigt, dass die App nicht verifiziert wurde. Klicken Sie auf Advanced und fahren Sie fort, indem Sie auf Go to POPcon email forwarding (unsafe) klicken, um fortzufahren. ### Schritt 7: Erfolgreiche Authentifizierung Nach Abschluss der OAuth-Authentifizierung sehen Sie eine Bestätigungsmeldung. Sie können das Browserfenster schließen und zu POPcon zurückkehren. ### Schritt 8: Abschluss der POPcon-Konfiguration Nach der Authentifizierung zeigt der Status in POPcon Authenticated an. Sie können nun die E-Mail-Kontoverbindung testen, indem Sie auf die Schaltfläche Test access klicken, um sicherzustellen, dass alles korrekt konfiguriert ist. ### Schritt 9: Verbindungstest POPcon wird die Verbindung zu Gmail testen. Wenn der Test erfolgreich bestanden wird, sind Sie bereit, E-Mails von Gmail mit OAuth-Authentifizierung abzurufen. Wenn Sie während des Prozesses auf Probleme stoßen, stellen Sie sicher, dass Sie die Schritte korrekt befolgt und alle erforderlichen Berechtigungen erteilt haben. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unser Support-Team. Hintergrund – was Google für Google-Workspace- und private Konten abgeschaltet hat, warum ein App-Passwort nicht die Antwort ist und IMAP oder POP3 bei Google – steht im Ratgeber Gmail und Google Workspace per IMAP mit OAuth2 nach Exchange abholen . ### Schritt-für-Schritt-Bilder Hinweis: Die IP-Portnummer für Gmail IMAP mit OAuth ist 993, wie unten gezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Connect OAuth2, um den OAuth-Authentifizierungsprozess zu starten. Ein Browserfenster öffnet sich, in dem Sie sich mit Ihrem Google-Konto anmelden können. Wählen Sie das Google-Konto aus, mit dem Sie sich authentifizieren möchten. Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige E-Mail-Konto auswählen. Gmail wird Sie um Erlaubnis bitten, der POPcon E-Mail-Weiterleitung das Lesen, Verfassen und Löschen von E-Mails aus Ihrem Gmail-Konto zu gestatten. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um diese Berechtigungen zu erteilen, und klicken Sie dann auf Continue. Google zeigt die angeforderten Berechtigungen erneut an und erklärt, was die POPcon E-Mail-Weiterleitung tun kann. Klicken Sie auf Continue, um fortzufahren.,/p> Da POPcon derzeit den Verifizierungsprozess von Google durchläuft, wird möglicherweise eine Warnung angezeigt, dass die App nicht verifiziert wurde. Klicken Sie auf Advanced und fahren Sie fort, indem Sie auf Go to POPcon email forwarding (unsafe) klicken, um fortzufahren. Nach Abschluss der OAuth-Authentifizierung sehen Sie eine Bestätigungsmeldung. Sie können das Browserfenster schließen und zu POPcon zurückkehren. Nach der Authentifizierung zeigt der Status in POPcon Authenticated an. Sie können nun die E-Mail-Kontoverbindung testen, indem Sie auf die Schaltfläche Test access klicken, um sicherzustellen, dass alles korrekt konfiguriert ist. POPcon wird die Verbindung zu Gmail testen. Wenn der Test erfolgreich bestanden wird, sind Sie bereit, E-Mails von Gmail mit OAuth-Authentifizierung abzurufen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Gmail per POP3: POPcon holt alte E-Mails nicht ab Source: https://www.servolutions.de/support/articles/googlemailholtnichtalleem Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon sagt "keine neuen Emails" aber auf meinem Google mail account sind noch 1000 alte Emails Bei Google mail kann man einstellen ob via POP3 (also für POPcon und andere POP3 Clients) entweder ALLE im Postfach liegenden Emails sichtbar sind oder nur neue Emails die ab Aktivierungszeitpunkt der POP3-Funktion eingegangen sind. Der Defaultwert ist das nur neue Emails ab Aktivierungszeitpunkt via POP3 sichtbar sind. Sie können dies aber in den Google Mail Einstellungen ändern: Wenn Sie hier "ALLE Nachrichten" auswählen dann wird auch POPcon wieder alle im Gmail Postfach liegenden Emails sehen. ### Bildschirmfoto Google mail POP3 Einstellungen- klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon hängt, wenn der Virenscanner .msg-Dateien löscht Source: https://www.servolutions.de/support/articles/hangwhenvirusmsgdel Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon hängt wenn mein Virenscanner infizierte *.msg Dateien aus dem POPcon-Verzeichnis löscht. Wir haben dieses Problem erkannt und es in Version v2.8 behoben. POPcon darf aber natürlich solch unerklärliches Verschwinden von internen Dateien nicht einfach ignorieren (es könnte ja auch die Folge eines Systemfehlers sein), also implementierten wir eine entsprechende Warnung an den Postmaster für solche Fälle. Bitte laden sie die neueste POPcon Version (updates für bestehende Kunden kostenlos) von unserer Website. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange: 552 5.3.4 Header size exceeds fixed maximum size Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Headersizeexeceedsfixedma Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "552 5.3.4. Header size execeeds fixed maximum size" Fehlermeldung von Exchange 2010 oder Exchange 2007 Emails mit extrem langen headern (meist wegen sehr langen Empfängerlisten) werden von Exchange mit dieser Fehlermeldung abgelehnt. POPcon kann da leider nicht viel tun und verschiebt diese Emails deshalb in den BADMAIL Ordner (innerhalb c:\Programme (x86)\POPcon ). Wenn Sie Exchange dazu bringen wollen auch solche Emails zu akzeptieren können Sie das mit einem Exchange Management SHELL Kommando tun: Zunächst sollten Sie die Liste der Empfangskonnektoren und deren jeweils eingestellter Maximaler Headergröße aufrufen: get-receiveconnector | format-list -property identity,maxheadersize Auf unserem eigenen Server sieht die Ausgabe des Kommandos dann so aus: Identity : WIN-DKVEC8768RS\Default WIN-DKVEC8768RS MaxHeaderSize : 64 KB (65,536 bytes) Identity : WIN-DKVEC8768RS\Client WIN-DKVEC8768RS MaxHeaderSize : 64 KB (65,536 bytes) Identity : WIN-DKVEC8768RS\local apps relay MaxHeaderSize : 64 KB (65,536 bytes) Nun wählen Sie den Empfangskonnektor aus der auf Ihrem Server für den Mailempfang von POPcon aktiv ist. In den meisten Fällen wird dies der "Default YOURSERVERNAME" Konnektor sein. Um die Maximale Headergröße zu erhöhen können Sie dieses Kommando verwenden: set-receiveconnector -identity Default* -MaxHeaderSize 256kb Sie können den Erfolg durch erneutes Aufrufen von get-receiveconnector wie oben überprüfen. Nun können Sie die von POPcon in den BADMAIL Ordner verschobenen Emails noch einmal zustellen lassen indem Sie die entsprechenden Maildateien *.msg vom BADMAIL Ordner in den PICKUP Ordner verschieben. Im nächsten Mailzyklus von POPcon werden dann diese Emails noch einmal zugestellt und sollten nach Ihrer Änderung im Konnektor jetzt auch durchkommen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## ChangeSender: Send-As-Adressen pro Benutzer einschränken Source: https://www.servolutions.de/support/articles/howtorestrictuserschoices Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### So schränken Sie in ChangeSender die Auswahl der Send-As-Adressen für Benutzer ein Die Server-Installation von ChangeSender enthält ein Hilfsprogramm namens „Configure ChangeSender Client Restrictions“ . Damit steuern Sie, welche Absenderadressen jeder Benutzer in Outlook auswählen kann. ### Konfigurationsoptionen - Standard — Benutzer dürfen aus den im Active Directory konfigurierten E-Mail-Adressen wählen - Einzelne Adresse — Einschränkung auf eine bestimmte Adresse ohne Auswahlmöglichkeit für den Benutzer - Unbeschränkt — Benutzer dürfen von jeder beliebigen Adresse senden ### Für Computer in der AD-Domäne Das Outlook-Add-in liest die Einschränkungseinstellungen direkt aus dem Active Directory. Konfigurieren Sie sie im Hilfsprogramm, und die Einstellungen werden automatisch übernommen. ### Für Computer außerhalb der AD-Domäne (HTTPS-Verbindung) - Legen Sie im Hilfsprogramm die Einschränkungen für den Benutzer fest. - Klicken Sie auf „Export config file“ . Die Datei wird nach der E-Mail-Adresse des Benutzers benannt (z. B. jane@company.com.cfg ). - Übertragen Sie die Datei auf den Computer des Benutzers und importieren Sie sie im ChangeSender-Add-in. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon-Konfiguration sichern und auf neuen Server übertragen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/howtransfer Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich die Konfiguration von POPcon sichern und/oder auf einen anderen Rechner übertragen? ### POPcon v4.x In der Version 4 und höher speichert POPcon die Konfiguration in der Datei popcon.config und die Liste der bereits heruntergeladenen E-Mails (für Postfächer, bei denen die E-Mails auf dem Server belassen werden) wird in den Dateien UIDS_xxxxxxxx.dat gespeichert. Um die Konfiguration auf einen neuen Server zu kopieren, gehen Sie bitte wie folgt vor: - Installieren Sie POPcon auf dem neuen Server. - Stoppen Sie den POPcon-Dienst in der Systemsteuerung unter Dienste (führen Sie services.msc aus) auf dem neuen Server. - Kopieren Sie die Datei popcon.config vom alten Server auf den neuen Server. - Kopieren Sie alle uids_*.* vom alten Server auf den neuen Server. - Starten Sie den POPcon-Dienst auf dem neuen Server. ### Ältere POPcon-Versionen bis einschließlich v3.9x Die Konfiguration von POPcon wird in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\POPcon und \POPconPRO gespeichert. Sie können mit REGEDIT diese Eintragsbäume in ein .reg File exportieren und dieses .reg File später oder auf einem anderen Rechner durch Doppelklick wieder importieren. Achtung: Vor dem Import bitte immer den POPcon Dienst unter Systemsteuerung-Verwaltung-Dienste BEENDEN und nach dem Import wieder starten. Das ist wichtig da POPcon die Einstellungen nur beim Dienststart einliest und sie bei Dienstbeendigung mit dem aktuell im Speicher befindlichen Einstellungen überschreibt! Neu bei Installationen auf 64bit Maschinen: In 64bit Windows Installationen wird die POPcon Konfiguration unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Wow6432Node\POPcon anstatt KEY_LOCAL_MACHINE\Software\POPcon gespeichert. Wenn Sie die Konfiguration von einer 32bit Installation auf eine 64bit Installation überführen wollen müssen Sie die .reg Datei mit einem Texteditor modifizieren und die Strings \Software\POPcon in der ganzen Datei durch \Software\Wow6432Node\POPcon ersetzten bevor Sie die Datei auf der 64bit Maschine importieren. Falls Sie auf dem alten Server eingestellt hatten das POPcon die Emails dort auf den POP3-Servern belassen soll dann müssen Sie auch die Datenbank der bereits heruntergeladenen Emals kopieren um zu verhindern das POPcon alle Emails noch einmal abholt. Dafür kopieren Sie bitte einfach die Datei msguids.tmp aus dem C:\Programme (x86)\POPcon Verzeichnis noch immer bei beendetem POPcon Dienst ebenfalls auf den Zielrechner. Danach öffnen Sie bitte Konfiguration mittels POPconAdmin und ändern ggfs. die Einstellung "lokale IP Adresse" für Zugriff auf Exchange und auf die POP3 Server jeweils auf "Default" falls dort die IP Adressen Ihres alten Servers übernommen wurden. Sie finden diese Einstellung am unteren Ende der SPEZIAL Konfigurationsseite. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 452 4.3.1 Insufficient system resources — Exchange lösen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/insufficientsystemresourc Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "452 4.3.1 Insufficient system resources" Fehlermeldung von Exchange ### Was die Meldung bedeutet: Diese Fehlermeldung bedeutet das Ihr Exchange (ab Exchange 2007) eingehende Emails zur Zeit ablehnt weil zu wenig "Resourcen" frei sind. In den allermeisten Fällen ist dies Festplattenplatz, es kann aber auch RAM sein oder einige andere interne Windows-Parameter die Exchange überwacht. Die Exchange Versionen 2007, 2010 und 2013 verlangen mindestens 4GB freien Festplattenplatz, sonst werden keine neuen Emails mehr von außen angenommen. Dies ist ein MS Technet Artikel zum ensprechenden Thema: Back Pressure . POPcon verschiebt bei Auftreten dieser Fehlermeldung die Emails in den BADMAIL Ordner. ### Was Sie jetzt tun müssen: - Platz auf der Festplatte schaffen oder den Server neu starten falls es zuwenig RAM sein sollte. Wie gesagt: Mindestens 4GB freier Platz ist nötig. - Die im BADMAIL Ordner liegenden Emaildateien in den PICKUP Ordner (beide Ordner im c:\Programme (x86)\POPcon Verzeichnis) verschieben. POPcon wird dann diese Emails noch einmal zustellen. Neu: Wir hatten gerade im Support einen Fall bei dem zwar genug Festplattenplatz und RAM da waren, diese Meldung aber trotzdem immer wieder auftrat. Das eigentliche Problem auf diesem Kundenserver war das der Microsoft POP3-Konnektor (SBS-Version von Exchange) ebenfalls noch lief und zum gleichen Zeitpunkt versucht hat Emails abzuholen und an den Exchange zu übertragen. Lösung hier: Unter Systemsteuerung > Dienste einmal den Microsoft POP3 Konnektor beenden und deaktivieren. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## IONOS blockiert NDRs und Abwesenheitsnachrichten: Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/IONOSblocksNDRsandOOFs Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### IONOS blockiert Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnachrichten Seit Januar 2024 weist IONOS (1&1) E-Mails zurück, bei denen das Absenderadressfeld ( MAIL FROM: ) leer ist. Unzustellbarkeitsberichte (NDRs) und Abwesenheitsnachrichten verwenden gemäß dem SMTP-Standard ein leeres Absenderfeld — IONOS blockiert sie jedoch. ### Lösung Verwenden Sie MultiSendcon (die günstigere Lite-Version genügt) als ausgehendes Relay zwischen Exchange und IONOS. MultiSendcon kann automatisch eine Absenderadresse aus dem Nachrichteninhalt oder einer konfigurierten Standardadresse einsetzen, sodass die Nachrichten von IONOS akzeptiert werden. Dies ist ein Workaround für eine nicht standardkonforme Einschränkung von IONOS. Das Verhalten lässt sich weder in Exchange noch in POPcon konfigurieren. Hintergrund und die Einrichtung für mehrere Domains hinter einem Provider: siehe den Ratgeber IONOS, Strato oder GMX als Smarthost für Exchange . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange SMTP-Server nicht erreichbar — Port 25 blockiert Source: https://www.servolutions.de/support/articles/ipport25blocked Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### „Could not reach Exchange SMTP server — check that IP port 25 is not blocked“ POPcon kann Exchange nicht über Port 25 erreichen. Schritte zur Fehlerbehebung: - Prüfen Sie die POPcon-Protokolldatei — dort wird die IP-Adresse angezeigt, die POPcon zu erreichen versucht. Stellen Sie sicher, dass dies die korrekte Adresse des Exchange-Servers ist. - Prüfen Sie in Exchange, ob die Registerkarte Netzwerk des Empfangskonnektors die IP-Adresse des POPcon-Servers in den zugelassenen Adressen enthält. - Vergewissern Sie sich, dass der Dienst Microsoft Exchange-Transport auf dem Exchange-Server läuft. - Testen Sie die Verbindung: telnet exchangeservername 25 . Sie sollten ein 220 ... -Banner sehen. - Schlägt der Telnet-Test fehl, ist Port 25 blockiert — prüfen Sie die Windows-Firewall und jede Netzwerk-Firewall zwischen den beiden Rechnern. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon hinter ISA Server: Paketfilter für POP3 und SMTP Source: https://www.servolutions.de/support/articles/isaserver Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was muss ich einstellen um POPcon mit einem ISA-Server (proxy) zu betreiben? Sie müssen im ISA-Server die Ports für POP3 und SMTP öffnen. Erstellen Sie zwei Paketfilter: Ein IP-Paketfilter, das POP3 zulässt und mit den folgenden benutzerdefinierten Eigenschaften konfiguriert ist: - IP-Protokoll ist auf TCP eingestellt. - Richtung ist auf Beides eingestellt. - Lokaler Port ist auf Dynamisch eingestellt. - Remoteport ist auf Fester Port eingestellt. - Nummer ist auf 110 eingestellt. - Lokaler Computer ist auf Standardmäßige externe IP-Adresse des ISA Server-Computers eingestellt. - Remotecomputer ist auf Alle Remotecomputer eingestellt. Ein IP-Paketfilter, das SMTP zulässt und mit den folgenden benutzerdefinierten Eigenschaften konfiguriert ist: - IP-Protokoll ist auf TCP eingestellt. - Richtung ist auf Beides eingestellt. - Lokaler Port ist auf Dynamisch eingestellt. - Remoteport ist auf Fester Port eingestellt. - Nummer ist auf 25 eingestellt. - Lokaler Computer ist auf Standardmäßige externe IP-Adresse des ISA Server-Computers eingestellt. - Remotecomputer ist auf Alle Remotecomputer eingestellt. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon: Nur E-Mails unter 10 MB kommen an – Exchange-Limits Source: https://www.servolutions.de/support/articles/langeemails Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Es kommen nur Emails kleiner als 10MB durch. Gibt es in POPcon eine Grenze? POPcon selbst hat keine eingebaute Grenze für die Mailgröße und kann auch extrem große Emails >100MB gut verarbeiten. Vermutlich ist einer der Grenzwerte für Emails in Ihrem Exchange zu niedrig gesetzt und Exchange schickt die Mail zurück an den Absender (der sie eventuell wiederum wegen eigener Postfachbeschränkungen nicht erhält). Es gibt in Exchange mehrere Grenzwerte: - Im Exchange System Manager, SMTP-Protokoll, Eigenschaften des Virtuellen SMTP-Servers - Im Exchange System Manager, Globale Einstellungen > Nachrichtenübermittlung > Eigenschaften - Im Active Directory Eintrag des einzelnen Benutzers Achtung: Anhänge werden durch die MIME-Codierung ca. 1.5 mal länger als der eigentliche uncodierte Anhang! Welches der Limits eine Nachricht aufhält, ob der Absender davon erfährt, und die Befehle für Exchange 2016, 2019 und SE erklärt der Ratgeber Nachrichten über 10 MB kommen nicht an: Größenlimits zwischen POP3-Connector und Exchange . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon-Protokoll: die Logdatei POPconSrv.log Source: https://www.servolutions.de/support/articles/logfile Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Sind die Aktionen von POPcon nur im POPconAdmin verfolgbar? Alle Aktionen werden auch im POPcon Logfile POPconSrv.log im POPcon Folder aufgezeichnet. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon: E-Mails an externe Internet-Adressen weiterleiten Source: https://www.servolutions.de/support/articles/mailaninternet Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich Emails zurück ans Internet weiterleiten anstatt nur an Exchange-Empfänger? POPcon kann Emails generell nur an den Exchange weiterleiten da sonst einiges mehr an Konfigurationseinstellungen erforderlich wäre - SMP Relay Server oder per DNS, Authentifizierung dort, etc. Sie können aber auf dem Exchange Server einen Kontakt mit externer Adresse hinzufügen und POPcon die Email an die interne Exchange-Adresse dieses Kontakts leiten lassen um das Problem zu umgehen: In der Active Directory fügen Sie einen KONTAKT (nicht Benutzer) hinzu: Der Name des Benutzers ist nicht weiter wichtig, so können Sie Ihn aber auch als Weiterleitungsadresse bei anderen Exchange-Benutzern eintragen: Auf der nächsten Seite müssen Sie nun die externe Email Adresse im Internet spezifizieren. Danach erscheint die neu eingegebene Adresse im Kontakt: Die nächste Seite bestätigen Sie einfach: Nun müssen Sie dem neu erstellten Kontakt im Active Directory noch eine Exchange-interne Emailadresse geben damit der Kontakt von POPcon aus erreichbar ist: Wechseln Sie auf den Reiter "E-Mail-Adressen" und fügen eine neue SMTP-Adresse hinzu: Diese Addresse sollte in einer Domain sein für die Ihr Exchange Server unter Empfänger, Empfängerrichtlienien, Eigenschaften der Default Policy auch konfiguriert wurde Emails anzunehmen! So sieht dann der fertige Kontakt aus. Jetzt können Sie den gewählten internen Namen in POPcon als Weiterleitungsadresse verwenden. Die Emails werden jetzt von Ihrem Exchangeserver an das internet unter der oben angegebenen Adresse weitergeleitet. ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht Der Name des Benutzers ist nicht weiter wichtig, so können Sie Ihn aber auch als Weiterleitungsadresse bei anderen Exchange-Benutzern eintragen Auf der nächsten Seite müssen Sie nun die externe Email Adresse im Internet spezifizieren. Auf der nächsten Seite müssen Sie nun die externe Email Adresse im Internet spezifizieren. Danach erscheint die neu eingegebene Adresse im Kontakt Die nächste Seite bestätigen Sie einfach - klicken für größere Ansicht Wechseln Sie auf den Reiter "E-Mail-Adressen" und fügen eine neue SMTP-Adresse hinzu Wechseln Sie auf den Reiter "E-Mail-Adressen" und fügen eine neue SMTP-Adresse hinzu Diese Addresse sollte in einer Domain sein für die Ihr Exchange Server unter Empfänger, Empfängerrichtlienien, Eigenschaften der Default Policy auch konfiguriert wurde Emails anzunehmen! So sieht dann der fertige Kontakt aus. Jetzt können Sie den gewählten internen Namen in POPcon als Weiterleitungsadresse verwenden. Die Emails werden jetzt von Ihrem Exchangeserver an das internet unter der oben angegebenen Adresse weitergeleitet. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Mailinglisten-Mail beim falschen Empfänger: Ursache Source: https://www.servolutions.de/support/articles/mailinglist Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Eingehende Mail an Mailing Lists kommt nicht immer beim richtigen Empfänger an. Woran liegt das? Mailinglisten sind oft ein Problem für POP3-zu-SMTP Software wie POPcon. Bei Mailinglisten steht der eigentliche Empfänger häufig nicht im TO: Feld oder den normalen Mailheadern. Die meisten Internet-Mailserver (bei Ihrem ISP) fügen allerdings für den eigentlichen Empfänger weitere Mailheader (X-ORIGINALLY-TO, etc.) hinzu, die dann von POPcon ausgewertet werden können. Leider sind die Zusatz-Mailheader nicht genormt und von Server zu Server verschieden. POPcon kennt bereits eine große Zahl solcher speziellen Headerfeldern, wir sind aber immer daran interessiert noch weitere Header zu finden. Wenn sie uns die Mailheader (Outlook: Ansicht/Optionen) einer Ihrer fehlgeleiteten Emails zukommen lassen, dann können wir vielleicht eine Konfiguration vorschlagen oder auch POPcon anpassen, so dass die Verteilung auch bei Ihnen klappt. Was ein Catch-all-Postfach von Einzelpostfächern unterscheidet und wann sich welche Variante lohnt, erklärt der Ratgeber Catch-all-Postfach oder ein POP3-Postfach pro Benutzer? . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon: „gleiche Message ID bereits weitergeleitet“ Source: https://www.servolutions.de/support/articles/mailverworfen Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was bedeuten die Meldungen "Mail von xzy... gleiche Message ID bereits an abc weitergeleitet - Mail wird verworfen" ? Diese Meldungen bedeuten das die betroffene Email mehrmals bei Ihnen eingegangen ist und bereits beim ersten Eintreffen von POPcon an alle Empfänger weitergeleitet wurde. Das ist typisch für Emails die an viele Empfänger in Ihrer Domain gleichzeitig gehen (z.B. die beliebten Powerpoint-Witze des externen Kollegen XY) bei Verwendung eines POP3-Sammelpostfachs. Das Absender-System kann nicht wissen das am Ende alle diese Emails im gleichen POP3-Sammelpostfach landen werden und verschickt deshalb für jeden Empfänger identische Kopien der Mail die im TO: Header bereits die vollständigen Adressen aller Empfänger beinhalten. Beim ersten Download einer dieser Kopien erkennt POPcon schon alle Empfänger und leitet die Email entsprechend weiter. Kommen dann die zusätzlichen Kopien an werden diese verworfen damit die Empfänger die Email nicht mehrmals erhalten. Das System der Duplikat-Identifikation über die Message-ID und den Empfänger hat sich in den letzten Jahren bewährt und funktioniert aufgrund der RFQ-Regeln für die Vergabe von Message-IDs problemlos. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## McAfee VirusScan 8 blockiert Port 25: POPcon liefert nicht Source: https://www.servolutions.de/support/articles/mcafee8 Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Seit dem lezten McAfee Virusscan Update kommen keine Mails mehr durch! McAfee Virusscan 8 sperrt per Default den Zugriff auf den SMTP Port 25. Dies verhindert den Transfer der Emails von POPcon an den Exchange Server. Sie können die Einstellung in McAfee entsprechend ändern indem Sie in der VirusScan Konsole unter "Zugriffsschutz" die Ausnahmen konfigurieren für die Zugriff auf den SMTP Server gestattet ist. Fügen Sie hier POPCONSRV.EXE hinzu.Alternativ können Sie auch den SMTP-Kommunikationsport in POPcon ("Exchange" Tab) und Exchange (Exchange System Manager, Protokolle, SMTP, Eigenschaften des Virtuellen Defaultservers für SMTP) von 25 auf einen anderen Port, z.B. 2525 ändern. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange lehnt Mails ab: 550 5.7.1 message refused Source: https://www.servolutions.de/support/articles/messagerejected Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange nimmt Mails nicht an - Fehlermeldung "550 5.7.1 Requested action not taken: message refused" Die Fehlermeldung bedeutet das das der "Intelligente Nachrichtenfilter" im Exchange eingeschaltet ist und die Blockierungsfunktion auf "Ablehnen" steht. Spam-Emails werden deshalb vom Exchange Server abgelehnt anstatt im "Junk E-Mail" Ordner des Endusers zu landen. Sie müssen diese Einstellung ändern damit die Zusammenarbeit zwischen POPcon und Exchange wieder funktioniert. Öffnen Sie den Exchange System Manager und gehen Sie zu Globale Einstellungen, Nachrichtenübermittlung, Eigenschaften (der Nachrichtenübermittlung): Dort wechseln Sie bitte auf den Reiter "Intelligenter Nachrichtenfilter": Unter "Gateway Blockierungskonfiguration, "Beim Blockieren von Nachrichten" bitte "Keine Aktion" auswählen. Sie können auch eine andere Auswahl treffen, aber auf keinen Fall "Ablehnen". 11.09.2005: Ein Kunde meldet das auch Antivirus Produkte diese Fehlermeldung hervorrufen können: "Symantec Mail Security" enthält eine Anti-Spam Funktion die ebenfalls die Emails auf diese Weise ablehnen kann. ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht Dort wechseln Sie bitte auf den Reiter "Intelligenter Nachrichtenfilter" Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 550 5.7.1 Message rejected as spam — Exchange-Inhaltsfilter Source: https://www.servolutions.de/support/articles/MessagerejectedasspambyCo Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "550 5.7.1 Message rejected as spam by Content Filtering" Fehlermeldung von Exchange Diese Fehlermeldung von Exchange bedeutet das die "Inhaltsfilterung" im Antispam von Exchange die Email ablehnt. Das ist leicht zu lösen, indem Sie die IP Adresse auf der POPcon die Emails an Exchange weiterleitet (einfach die lokale IP Adresse des Servers wenn dort POPcon installiert ist) in die "IP Zulassungsliste" eintragen. Öffnen Sie die Exchange Management Console > SERVER Konfiguration > Hub Transport > Anti-spam. Dort können Sie dann die Server-IP (nicht "localhost" oder "127.0.0.1" sonder die wirkliche IP) in die IP-Zulassungsliste eintragen./p> Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 421 4.4.2 Message submission rate exceeded — Exchange lösen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Messagesubmissionrate Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "421 4.4.2 Message submission rate for this client has exceeded the configured limit" Fehler bei Exchange 2010 oder Exchange 2007 Diese Fehlermeldung bedeutet das der Parameter "MessageRateLimit" im Exchange Empfangskonnektor auf einen viel zu kleinen Wert eingestellt wurde - möglicherweise durch Ausführen eines "Best practice" Analyseprogramms oder Äähnlichem. Die SMTP-Verbindung von POPcon zu Exchange wird dann getrennt obwohl POPcon die Übertragung der Emails noch gar nicht beendet hat. Sie können mit diesem Exchange management Shell Kommando den Parameter auf einen korrekten Wert einstellen: Set-ReceiveConnector "*default*" -MessageRateLimit 200 Anstelle von "*default*" bitte den Namen des Empfangskonnektors ensetzen der für Verbindungen vom gleichen Server zuständig ist. Im Zweifelsfall können Sie das Kommando einfach für alle vorhandenen Empfangskonnektoren wiederholen. Die Empfangskonnektoren finden Sie in der Exchange Verwaltungskonsole unter SERVERkonfiguration > Hub Transport > Empfangskonnektoren oder listen Sie diese mit dem Kommando Get-ReceiveConnector | ft name,MessageRateLimit auf. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 554 5.6.1 message/partial not supported: Exchange-Fehler Source: https://www.servolutions.de/support/articles/mimetypemessagepartial Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "554 5.6.1 Messages of type message/partial are not supported" Fehlermeldung von Exchange Das Problem ist hier das Exchange ab Version Exchange 2007 grundsätzlich Emails vom Typ "message/partial" wegen Sicherheitsbedenken ablehnt. Solche Emails sind in mehrere kleine Teile zerhackte größere Emails die eigentlich vom Zielserver wieder zusammengesetzt werden sollen. Diese Technik war in den 80ern zwischen Unix-Rechnern weit verbreitet als man noch mit Modems arbeitete und längere Emails häufig nicht durchkamen. Heutzutage nutzen eigentlich nur noch Viren und Spamversender "message/partial" um an Firewalls und Virenscannern vorbei zu kommen. Daran kann POPcon leider auch nichts ändern. Wenn Sie einen legitimen Absender haben der Ihnen solche Emails schickt sollten Sie ihm sagen das er in seinem Mailprogramm diese Aufteilung größerer Emails in viele kleine Teil-Emails abschalten soll. Nur noch sehr wenige Mailprogramme bieten überhaupt diese Möglichkeit. Ansonsten wird dieser Versender auch bei vielen anderen Empfängern auf Probleme stoßen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Microsoft 365 mit OAuth2 in POPcon verbinden — Anleitung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/modernauthentifierungmicr Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie stelle ich moderne authentifizierung / OAuth2 für Microsoft 365/Outlook Server ein? POPcon unterstützt die OAuth-Authentifizierung für Microsoft Office 365- oder Outlook Online-IMAP-Konten. Beachten Sie, dass Microsoft OAuth nur für IMAP-Konten unterstützt, und POP3 OAuth ist nicht verfügbar. Befolgen Sie die nachstehenden Schritte, um ein Microsoft Office 365- oder Outlook Online-IMAP-Konto mit OAuth in POPcon einzurichten. ### Schritt 1: Konfigurieren des E-Mail-Kontos Öffnen Sie POPcon und navigieren Sie zum Bildschirm "Email account details". Wählen Sie IMAP als Servertyp und geben Sie den Servernamen outlook.office365.com ein. Stellen Sie sicher, dass Sie die Option OAuth2 Microsoft für die Authentifizierung auswählen. Hinweis: Die IP-Portnummer für Microsoft IMAP mit OAuth ist 993 , wie unten gezeigt. ### Schritt 2: OAuth-Authentifizierung Klicken Sie auf die Schaltfläche Connect OAuth2 , um den OAuth-Authentifizierungsprozess zu starten. Ein Browserfenster öffnet sich, in dem Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden können. ### Schritt 3: Anmeldung bei Ihrem Microsoft-Konto Microsoft fordert Sie auf, Ihre Identität zu überprüfen. Sie erhalten eine Benachrichtigung auf Ihr Telefon oder andere Authentifizierungsmethoden, um sich sicher anzumelden. Überprüfen Sie Ihre Identität, um fortzufahren. ### Schritt 4: POPcon E-Mail-Weiterleitungsberechtigungen erteilen Microsoft wird Sie um Erlaubnis bitten, der POPcon E-Mail-Weiterleitung das Lesen, Aktualisieren, Erstellen und Löschen von E-Mails aus Ihrem Outlook-Konto zu gestatten. Überprüfen Sie die Berechtigungen und klicken Sie auf Accept , um den Zugriff zu gewähren. ### Schritt 5: Erfolgreiche Authentifizierung Nach Abschluss der Authentifizierung wird eine Bestätigungsmeldung mit der Aufschrift "Authentication successful" angezeigt. Sie können das Browserfenster schließen und zu POPcon zurückkehren. ### Schritt 6: Abschluss der POPcon-Konfiguration Nach der Authentifizierung zeigt der Status in POPcon Authenticated an. Sie können nun die E-Mail-Kontoverbindung testen, indem Sie auf die Schaltfläche Test access klicken, um sicherzustellen, dass alles korrekt konfiguriert ist. ### Schritt 7: Verbindungstest POPcon wird die Verbindung zu Ihrem Microsoft Office 365- oder Outlook Online-Konto testen. Wenn der Test erfolgreich bestanden wird, sind Sie bereit, E-Mails mit OAuth-Authentifizierung abzurufen. Wenn Sie während des Prozesses auf Probleme stoßen, stellen Sie sicher, dass Sie die Schritte korrekt befolgt und alle erforderlichen Berechtigungen erteilt haben. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unser Support-Team. Warum Microsoft 365 Kennwörter abweist, was das Token für einen unbeaufsichtigten Dienst leistet und welche Symptome hinter einer scheiternden Anmeldung stecken, erklärt der Ratgeber Ohne Basic Authentication: Microsoft-365-Postfächer per IMAP oder POP3 mit OAuth2 nach Exchange holen . ### Schritt-für-Schritt-Bilder Hinweis: Die IP-Portnummer für Microsoft IMAP mit OAuth ist 993, wie unten gezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Connect OAuth2, um den OAuth-Authentifizierungsprozess zu starten. Ein Browserfenster öffnet sich, in dem Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden können. Microsoft fordert Sie auf, Ihre Identität zu überprüfen. Sie erhalten eine Benachrichtigung auf Ihr Telefon oder andere Authentifizierungsmethoden, um sich sicher anzumelden. Überprüfen Sie Ihre Identität, um fortzufahren. Microsoft wird Sie um Erlaubnis bitten, der POPcon E-Mail-Weiterleitung das Lesen, Aktualisieren, Erstellen und Löschen von E-Mails aus Ihrem Outlook-Konto zu gestatten. Überprüfen Sie die Berechtigungen und klicken Sie auf Accept, um den Zugriff zu gewähren. Nach der Authentifizierung zeigt der Status in POPcon Authenticated an. Sie können nun die E-Mail-Kontoverbindung testen, indem Sie auf die Schaltfläche Test access klicken, um sicherzustellen, dass alles korrekt konfiguriert ist. POPcon wird die Verbindung zu Ihrem Microsoft Office 365- oder Outlook Online-Konto testen. Wenn der Test erfolgreich bestanden wird, sind Sie bereit, E-Mails mit OAuth-Authentifizierung abzurufen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon-Installation: Windows Installer (MSI) zu alt Source: https://www.servolutions.de/support/articles/msi Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon lässt sich wegen einer zu alten Microsoft Windows Installer (MSI) nicht installieren. Wo gibt es die neue Version? Die jeweils aktuelle Version des MSI Windows Installers finden sie hier: https://www.microsoft.com/downloads/release.asp?ReleaseID=17344 . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## MultiSendcon Konfiguration auf einen neuen Server übertragen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/MultiSendconKonfiguration Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich die MultiSendcon Konfiguration auf einen neuen Server übertragen? Gehen Sie so vor um die komplette MultiSendcon Konfiguration inklusive aller Relayserver von einer alten MultiSendcon Installation auf einen neuen Server zu übertragen: - MultiSendcon neueste Version auf dem neuen Server installieren. Es spielt keine Rolle welche Version Sie vorher hatten. Alle Versionen sind kompatibel und auch die Lizenzen gelten noch für die jeweils aktuelle Version. - Unter Systemsteuerung, Dienste den MultiSendcon Dienst auf dem neuen Server beenden. Sonst überschreibt sich MultiSendcon eine eventuell neu eingespielte Konfigurationsdatei wieder. - Die Konfigurationseinstellungen liegen alle in einer .cfg Datei: Bitte die Datei multisendcon.cfg vom alten Server in das Installationsverzeichnis von MultiSendcon (normalerweise C:\Programme\Servolutions\MultiSendcon) auf den neuen Server kopieren - Unter Systemsteuerung, Dienste den Multisendcon Dienst starten Die Konfiguration ist jetzt auf dem neuen Server importiert. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first — Exchange Source: https://www.servolutions.de/support/articles/MustissueaSTARTTLS Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange nimmt keine Emails an. Fehler "530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first" Wenn POPcon während der Mailübertragung an Exchange mit der Fehlermeldung "Mail Übertragung an Exchange schlug fehl. Grund:Exchange akzeptierte den Mailabsender nicht und antwortete mit folgender Fehlermeldung auf das smtp MAIL FROM Kommando: 530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first." abbricht dann liegt dies an den Authentifizierungsoptionen des SMTP-Protokolls bei Exchange. Für den reibungslosen Ablauf mit POPcon (oder einem anderen SMTP-Sender) muss der anonyme Zugriff auf das SMTP-Protokoll gewährleistet sein. So konfigurieren Sie die SMTP-Zugriffsoptionen: • Den SMTP-Server finden Sie im Exchange System-Manager unter Hauptebene/Server/Ihr-Servername/SMTP. • Mit Rechtsklick auf den "Virtuellen Standardserver für SMTP" können Sie die Eigenschaften öffnen. • Unter "Zugriff" finden sich einige Einstellungen, die gegen unbefugtes Benutzen des SMTP-Servers schützen können, bei Fehlkonfiguration kann es aber auch zu Problemen mit POPcon kommen. • POPcon benötigt grundsäzlich eine Standard SMTP Verbindung OHNE Authentifizierung, bitte also nicht den entsprechenden Haken setzen: ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht • Mit Rechtsklick auf den "Virtuellen Standardserver für SMTP" können Sie die Eigenschaften öffnen. • Unter "Zugriff" finden sich einige Einstellungen, die gegen unbefugtes Benutzen des SMTP-Servers schützen können, bei Fehlkonfiguration kann es aber auch zu Problemen mit POPcon kommen. • POPcon benötigt grundsäzlich eine Standard SMTP Verbindung OHNE Authentifizierung, bitte also nicht den entsprechenden Haken setzen Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## STARTTLS-Fehler 530 5.7.0 in Exchange 2013/2016 beheben Source: https://www.servolutions.de/support/articles/MustissueaSTARTTLScommand Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### „530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first“ oder ähnlicher STARTTLS-Fehler von Exchange Exchange verlangt eine TLS-Verschlüsselung, bevor SMTP-Befehle akzeptiert werden. POPcon verwendet einfaches SMTP ohne STARTTLS, daher muss der Empfangskonnektor so konfiguriert sein, dass er nicht authentifizierte, unverschlüsselte Verbindungen zulässt. ### Lösung (Exchange 2013 / 2016) - Öffnen Sie das Exchange Admin Center. - Gehen Sie zu Nachrichtenfluss > Empfangskonnektoren . - Öffnen Sie den Konnektor Default Frontend [SERVERNAME] . - Stellen Sie auf der Registerkarte Sicherheit sicher, dass „Anonyme Benutzer“ aktiviert ist. - Prüfen Sie, dass TLS nicht erforderlich ist (es sollte nur angeboten, nicht erzwungen werden). ### Screenshots — Schritt für Schritt Die Einstellungen für den SMTP-Server finden Sie unter Server/Protokolle/SMTP/Standard-SMTP-Server. Öffnen Sie die Eigenschaften per Rechtsklick auf den Standard-SMTP-Server und Auswahl von „Eigenschaften“ Die Einstellungen auf der Registerkarte „Allgemein“ können normalerweise auf den Standardwerten belassen werden. Auf der Registerkarte „Zugriff“ finden Sie einige Konfigurationseinstellungen, die POPcon beeinträchtigen könnten. POPcon funktioniert nur mit einer standardmäßigen SMTP-Verbindung OHNE Authentifizierung. Erlauben Sie daher im Dialog „Authentifizierung“ den „Anonymen Zugriff“. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 503 5.5.2 need Rcpt command / 550 5.5.1 user unknown Source: https://www.servolutions.de/support/articles/needrcpt Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange nimmt Mails nicht an - Fehlermeldung "503.5.5.2 need Rcpt command" oder "550.5.5.1 user unknown" Die Fehlermeldung bedeutet meist das Exchange den von POPcon inder Log-Zeile darüber genannten Empfänger nicht akzeptiert hat. Meist bedeutet dies, das die Empfängerfilterung in Exchange eingeschaltet wurde. Bitte prüfen Sie bei der Gelegenheit aber auch die Absenderfilterung, Verbindungsfilterung und den "Intelligenten Nachrichtenfilter" im Exchange: Öffnen Sie den Exchange System Manager und gehen Sie zu Globale Einstellungen, Nachrichtenübermittlung, Eigenschaften (der Nachrichtenübermittlung): Auf der Seite "Empfängerfilterung" muss der Haken bei "Empfänger filtern die nicht im Verzeichnis vorhanden sind" entfernt werden. Das ist sonst der häufigste Grund für die Fehlermeldung. Auf der Seite "Verbindungsfilterung" sollte sichergestellt sein das entweder keine Filterung stattfindet oder aber der Rechner auf dem POPcon installiert ist keine Beschränkung hat. Auf der Seite "Absenderfileterung" sollte ebenfalls nichts eingetragen sein: Auf der Seite "Intelligenter Nachrichtenfilter" unter "Gateway Blockierungskonfiguration, "Beim Blockieren von Nachrichten" bitte "Keine Aktion" auswählen. Sie können auch eine andere Auswahl treffen, aber auf keinen Fall "Ablehnen". 11.09.2005: Ein Kunde meldet das auch Antivirus Produkte diese Fehlermeldung hervorrufen können: "Symantec Mail Security" enthält eine Anti-Spam Funktion die ebenfalls die Emails auf diese Weise ablehnen kann. ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht Auf der Seite "Empfängerfilterung" muss der Haken bei "Empfänger filtern die nicht im Verzeichnis vorhanden sind" entfernt werden. Das ist sonst der häufigste Grund für die Fehlermeldung. Auf der Seite "Verbindungsfilterung" sollte sichergestellt sein das entweder keine Filterung stattfindet oder aber der Rechner auf dem POPcon installiert ist keine Beschränkung hat. Auf der Seite "Absenderfileterung" sollte ebenfalls nichts eingetragen sein Auf der Seite "Intelligenter Nachrichtenfilter" unter "Gateway Blockierungskonfiguration, "Beim Blockieren von Nachrichten" bitte "Keine Aktion" auswählen. Sie können auch eine andere Auswahl treffen, aber auf keinen Fall "Ablehnen". Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon ohne POPconAdmin konfigurieren (Notfall) Source: https://www.servolutions.de/support/articles/noadmin Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Ich kann mit POPconAdmin den Dienst nicht mehr konfigurieren. Gibt es eine andere Möglichkeit? Ja, Sie können in Notfällen so vorgehen: 1. POPcon Dienst stoppen (Einstellungen, Dienste) 2. Das Programm POPconSrv.exe (im POPcon Folder) direkt ausführen. (Doppelklick) 3. "Konfigurieren" auswählen und das Programm wie gewohnt konfigurieren. 4. POPcon Dienst wieder starten. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon PRO: „Lizenzserver nicht erreichbar“ beim AV-Update Source: https://www.servolutions.de/support/articles/noavlicense Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Kein Antivirus-Update und Meldung "Lizenzserver nicht erreichbar oder Antivirus-Abonnement abgelaufen"? POPcon PRO muss bei unserem Server per HTTP (Port 80) Zugriff die aktuelle FTP-URL für die Antivirensignaturen erfragen, da sich diese gelegentlich ändert. Die Fehlermeldung erscheint wenn dieser HTTP-Zugriff nicht funktionierte. Überprüfen Sie, ob Port 80 Zugriffe nicht vielleicht auf diesem Rechner oder für POPcon gesperrt sind. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon PRO: Antivirus-Signaturen aktualisieren nicht Source: https://www.servolutions.de/support/articles/noavsigupdate Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was tun wenn der Update der Antivirussignaturen nicht mehr funktioniert? Bitte für aktuelle Updates unbedingt auf die Version 3.20 (oder neuer falls verfügbar) von POPcon PRO updaten. Wir haben in dieser Version auf eine neue Antivirus-Engine umgestellt und diese Version unterstützt jetzt auch stündliche Überprüfung des Update-Servers. Wenn Sie einen Proxy-Server nutzen sollten Sie die Proxy-Einstellungen auf der POPcon PRO Konfigurationsseite "Verbindung" überprüfen und eventuell den Proxy-Server dort eintragen. Wenn Sie eine Firewall betreiben bitte unbedingt HTTP-Abfragen von POPcon zu den Adressen www.servolutions.de und www.antivirus-update.net zulassen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## E-Mails vom POP3-Server mit POPcon noch einmal abrufen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/noch_einmal_zustellen Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich auf dem POP3 Server belassene Emails noch einmal herunterladen lassen? Um die Emails die noch auf dem POP3-Server liegen von POPcon noch einmal abrufen und verteilen zu lassen können Sie so vorgehen: - POPcon Dienst beennden (Systemsteuerung - Dienste) - Im Verzeichnis c:\programme\POPcon\ die Dateien msgids.tmp , msgids2.* , msguids.tmp und msguids2.* löschen. In diesen Dateien sind die bereits verteilten Emails gelistet. - POPcon Dienst wieder starten. - Einen neuen Mailabruf starten. POPcon führt in den oben angegebenen Dateien eine Liste aller bereits heruntergeladenen und verteilten Emails für POP3 Accounts die mit "Emails (für x Tage) auf dem Server belassen" konfiguriert sind. Wenn diese Liste gelöscht wird dann werden beim nächsten Abruf die noch auf dem POP3 Server liegenden Emails nicht mehr als bereits geladen erkannt und werden deshalb noch einmal heruntergeladen und verteilt. Achtung: Damit werden die Emails von allen POP3 Servern noch einmal abgerufen. Wenn Sie nur ein einzelnes Konto neu abrufen wollen können Sie so vorgehen: - In der POPcon Konfiguration des betroffenen Postfachs den Servernamen auf etwas Ungültiges ändern. Z.B. den Namen verlängern und einfach ein x dranhängen. - Einen Mailzyklus durchlaufen lassen. Dabei wird POPcon dieses Postfach natürlich nicht abholen können. - Am Ende des Mailzyklus bereinigt POPcon die Datenbank mit den bereits heruntergeladenen Emails und endeckt und löscht alle Einträge die auf den alten Servernamen verweisen da dieser nicht mehr in der Konfiguration existiert. - Den Servernamen in der Konfiguration wieder zurück ändern. Im nächsten Mailzyklus lädt POPcon jetzt alle Emails dieses Postfachs neu und stellt sie zu. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## BADMAIL- und TOOLARGE-Mails erneut an Exchange senden Source: https://www.servolutions.de/support/articles/nocheinmalubertragen Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich im TOOLARGE oder BADMAIL Verzeichnis abgelegte Emails noch einmal an Exchange übertragen? POPcon legt in den Verzeichnissen BADMAIL und TOOLARGE nur Emails ab wenn diese währnd der SMTP-Übertragung an Exchange vom Exchange-Server abgelehnt werden. Wenn Sie das Problem auf der Exchangeseite (Größenbeschränkung, Antispam-Einstellungen, etc) gelöst haben können Sie die Übertragung der Emails von POPcon erneut durchführen lassen: Verschieben Sie die Emaildateien vom BADMAIL oder TOOLARGE Ordner einfach in den PICKUP Ordner (alle Ordner im C:\Programme\POPcon Verzeichnis, bzw. C:\Programme\X86\POPcon bei Windows 2008). POPcon übernimmt Emaildateien aus dem PICKUP-Verzeichnis zu Beginn des nächsten Mailzyklus und überträgt diese zusammen mit den neu heruntergeladenen Emails. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon-Meldung „keine lokalen Empfänger“ beheben Source: https://www.servolutions.de/support/articles/nolocalrecipient Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon meldet bei jeder Email "... hat keine lokalen Empfänger. Weiterleitung an den Postmaster." Diese Meldung besagt, daß eine Email empfangen wurde, aber keiner der Empfänger in der "TO:", "CC:", etc Headerzeilen in einer der in POPcon (POP3-Setup) konfigurierten "akzeptierten Domains" residiert. Wenn sie in den POP3 Einstellungen "Mail je nach Adresse verteilen" gewählt haben, dann muß POPcon die Empfänger filtern und darf nur Empfänger innerhalb der in den SMTP-Einstellungen konfigurierten "akzeptierten Domains" zum Exchange Server durchlassen. (Sonst gäbe es unerklärbare Unzustellbarkeitsnachrichten an den Absender) Sie können jetzt entweder dort Ihre "lokale" Domain hinzufügen (Format: "popcon.de", ohne "@" oder wildcard "*"), oder in den POP3-Einstellungen festlegen, daß alle Emails die in dem konfigurierten POP3-Postfach ankommen an einen festen Exchange-Empfänger weitegeleitet werden sollen. Sehen Sie dazu auch unsere Konfigurationsbeispiele zu Exchange 5.5 , Exchange 200 3 und Exchange 2000 Server. ### Bildschirmfoto [Image] Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon meldet fehlende RASAPI32.DLL Source: https://www.servolutions.de/support/articles/norasapi Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon meldet fehlende RASAPI32.DLL, ich nutze aber gar kein RAS. Was ist das für eine DLL? POPcon nutzt leider Library-Routinen, die das Vorhandensein der RASAPI32.DLL voraussetzen. Sie können entweder die Windows RAS-Komponente installieren (ohne sie zu nutzen), oder nur die DLL auf den Server kopieren. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 454 5.7.3 Client was not authenticated: Exchange 2000/2003 Source: https://www.servolutions.de/support/articles/notauthenticated Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Fehlermeldung "Host antwortete nicht korrekt auf das DATA Command [454 5.7.3 Client was not authenticated]" Diese Meldung besagt, daß Ihr Exchange 2000 oder 2003 Server eine Authentifizierung von POPcon verlangt, bevor Emails akzeptiert werden. Ändern sie die Konfiguration des Standard SMTP-Konnektors in Exchange Server so, daß SMTP-Verbindungen ohne Authentifizierung akzeptiert werden: - In der Administratorkonsole des Exchange Servers folgendes öffnen: Administrative Gruppen / Erste administrative Gruppe / Server / IHRSERVER / Protokolle / SMTP/ Virtueller Standardserver - Den virtuellen Standardserver konfigurieren, unter "Zugriff" bitte der Maschine, auf der POPcon läuft Relay-Erlaubnis erteilen. (Falls sie Internet Adressen mit anderen Domänennamen als Ihre lokale ActiveDirectory Domain benutzen). Dies gilt auch wenn es sich um den gleichen Rechner handelt, dann z.B. einfach 127.0.0.1 eintragen. - Auch unter "Zugriff" bitte anonyme Verbindungen ohne Authentifizierung erlauben. Bei Exchange 5.5 finden Sie diese Einstellungen in der Konfiguration des Internet Mail Dienstes. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange: 554 5.5.2 No valid recipients beheben Source: https://www.servolutions.de/support/articles/novalidrecipients Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Fehlermeldung "Host antwortete nicht korrekt auf das DATA Command [554. 5.5.2 No valid recipients]" Diese Fehlermeldung erscheint wenn Exchange Server die von POPcon weitergeleitete Emails nicht akzeptiert weil keiner der von POPcon genannten Empfängerdomains einer der im Exchange Server definierten Domains entspricht. Überprüfen Sie die im Exchange System Manager unter Empfänger, Empfängerrichtlinien, Eigenschaften der "Default Policy" ob Ihre Internet-Domain dort eingetragen ist: Siehe dazu auch unsere Konfigurationsanleitungen für Exchange 2000 und Exchange 2003 . ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht Überprüfen Sie die im Exchange System Manager unter Empfänger, Empfängerrichtlinien, Eigenschaften der "Default Policy" ob Ihre Internet-Domain dort eingetragen ist Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange: nur ein Teil der Domain auf dem Server Source: https://www.servolutions.de/support/articles/nurteileinerdomain Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange sendet keine Emails an Empfänger unserer eigenen Internetdomain ins Internet. Ein Teil meiner User holt aber die POP3 Postfächer direkt beim ISP ab. Die Lösung des Problems hängt von der verwendeten Exchange Version ab: ### Exchange 2003 und Exchange 2000: Exchange 2003/2000 versendet keine Emails an das Internet für Domains die unter Exchange System Manager > Empfänger > Empfängerrichtlinien > Eigenschaften der Default Policy > E-Mail-Adressen gelistet sind. Andererseits nimmt der SMTP-Teil von Exchange keine Emails für Domains die nicht hier gelistet sind an. Es gibt trotzdem eine Lösung, Sie können so vorgehen: - Zusätzliche lokale Domain "@ihrefirma.local" o.ä. in die Default Policy eintragen. - Allen Empfängern in Ihrer Domain im "Active Directory Benutzer und Computer" Applet zusätzlich zu "@ihredomain.de" auch noch eine "@ihrefirma.local" SMTP Adresse hinzufügen. Als Hauptadresse lassen Sie die ursprüngliche externe Domainadresse stehen damit von Ihren Usern gesendete Emails die richtige Absenderadresse beinhalten. - In POPcon müssen Sie jetzt die Einstellungen so ändern das nicht mehr an user@ihredomain.de sondern an user@ihrefirma.local weitergeleitet wird. Die Einstellung dafür hängt davon ab ob Sie Einzelpostfächer oder ein Sammelpostfach verwenden: Einzelpostfächer: Einfach user@ihrefirma.local anstatt user@ihredomain.de in den einzelnen POP3 Einstellungen der Postfächer eintragen. Sammelpostfach: Nutzen Sie das Feature "Domänenersetzung" auf der "Spezial" Konfigurationsseite um Empfängerdomain "ihredomain.de" auf "ihrefirma.local" umzusetzen. Diese Lösung ist nicht empfohlen da es so leicht zu Mailschleifen bei mehreren Empfängern in einer Email - teilweise intern, teilweise extern - kommen kann. - Jetzt können Sie die externe Domain "@ihredomain.de" aus der Exchange Default Policy entfernen. Nun können Sie wieder Emails an User ausserhalb Ihres Exchange aber innerhalb Ihrer eigenen Internetdomain senden ohne das Exchange gleich selbst antwortet weil der Empfänger lokal nicht existiert. Trotzdem können Sie Emails für Ihre Internetdomain empfangen und auch Ihre Absenderadresse stimmt noch. ### Exchange 2007 und Exchange 2010: Exchange 2007/2010 versendet keine Emails an das Internet für Domains die unter Exchange Management Console > Organisationskonfiguration > Hub Transport > Akzeptierte Domänen als authorisierende Domänen eingetragen sind. Andererseits nimmt der SMTP-Teil von Exchange keine Emails für Domains die nicht hier gelistet sind an. Glücklicherweise bietet Exchange 2007/2010 aber auch die Einstellung "Externe Relay Domäne" anstatt "Authorisierende Domäne" als alternative in den Einstellungen unter "Akzeptierte Domänen" an. Bitte wählen Sie diese Einstellung für Domänen die nur zum Teil in Ihrem Exchange vorhanden sind. Wichtig: Sie sollten in POPcon für diese Domäne kein Sammelpostfach abfragen. Sammelpostfächer die Emails nicht für die gesamte Domäne sondern nur für einen Teil der Domain erhalten funktionieren nicht einwandfrei in dieser Konfiguration. Wenn Sie nur einen Teil der Domain in Ihrem Exchange haben sollten Sie nur Einzel-POP3 Postfächer abrufen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange 2007 nimmt nur wenige E-Mails von POPcon an Source: https://www.servolutions.de/support/articles/nurwenigeemailsanexchange Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange 2007 nimmt nur eine oder wenige Emails von POPcon pro Übertragung an - wie kann ich das Limit erhöhen? Im Exchange 2007 Empfangskonnektor gibt es dafür den parameter MaxRateLimit der die maximale Anzahl Emails die pro Minute angenommen werden limitiert. Sie können das Limit mit diesem Exchange Management Shell Kommando erhöhen: Set-ReceiveConnector "*default*" -MaxRateLimit 200 Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon auf ein anderes Laufwerk verschieben Source: https://www.servolutions.de/support/articles/otherdrive Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich ein installiertes POPcon auf ein anderes Laufwerk verschieben? Sie können so vorgehen: 1. Von einem CMD-Fenster aus "c:\programme\POPconSrv.exe -menu" starten. Im erscheinenden Menü "Dienst stoppen und entfernen" auswählen. 2. Das ganze Verzeichnis auf das neue Laufwerk verschieben. 3. Auf dem neuen Laufwerk dann noch einmal "POPconSrv.exe -menu" per Hand starten. Im erscheinenden Menü "Dienst installieren und starten" auswählen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Kann POPcon auch per SSL abholen? — Servolutions Support Source: https://www.servolutions.de/support/articles/POP3mitSSLabholen Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Kann POPcon auch per SSL abholen? Ja - selbstverständlich kann POPcon die Emails auch per SSL-Verbindung vom POP3- oder IMAP-Server abholen. Dies ist neuerdings z.B. beim häufig verwendeten Provider 1&1 nötig. Sie können das bei POPcon in den Postfach-Einstellungen (POPconAdmin -> Server konfigurieren -> POP3/IMAP -> Konto auswählen -> Ändern) auswählen: Hier müssen Sie nur von POP3 auf POP3-SSL umstellen. ### Bildschirmfoto POPcon SSL Einstellung - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon-Mailabruf per Kommandozeile starten (POPconTrigger) Source: https://www.servolutions.de/support/articles/popcontrigger Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Gibt es eine Möglichkeit den Mailabruf per Kommandozeilen-Befehl (aus Batch, etc.) zu starten? Wir haben dafür eine Utility POPconTrigger geschrieben. POPconTrigger wird von der Kommandozeile wie folgt aufgerufen: popcontrigger SERVER Anstatt "SERVER" setzen sie den Namen Ihres Servers ein, auf dem POPcon läuft. Dieser Parameter kann entfallen wenn sie POPconTrigger auf auf dem gleichen Rechner starten auf dem auch der POPcon Dienst läuft. Nach Aufruf der Utility startet der POPcon Dienst den Mailabruf. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Was trage ich bei "Postmaster" ein? — Servolutions Support Source: https://www.servolutions.de/support/articles/postmaster Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was trage ich bei "Postmaster" ein? An diese Adresse werden alle Emails ohne einen Empfänger in einer der akzeptierten Domänen weitergeleitet. Es muß ein Empfänger innerhalb des lokalen Exchange-Servers sein. Wenn sie statt dessen eine Internet-Adresse außerhalb Ihrer eigenen Domäne verwenden wollen, können sie eine Verteilerliste erstellen und die Emails von dort an beliebige Adressen weiterleiten. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## E-Mail-aktivierte öffentliche Ordner erhalten keine E-Mails Source: https://www.servolutions.de/support/articles/publicfolder Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### E-Mails erreichen keine E-Mail-aktivierten öffentlichen Ordner Dies ist ein Berechtigungsproblem. Damit öffentliche Exchange-Ordner E-Mails aus externen Quellen (einschließlich POPcon) empfangen können, benötigt der Benutzer „Anonym“ mindestens das Recht Mitwirkender (Contributor). ### Lösung - Klicken Sie in Outlook mit der rechten Maustaste auf den öffentlichen Ordner und wählen Sie Eigenschaften . - Wechseln Sie zur Registerkarte Berechtigungen . - Klicken Sie auf Clientberechtigungen . - Wählen Sie den Benutzer Anonym und setzen Sie dessen Rolle auf Mitwirkender . - Klicken Sie auf OK. ### Screenshots — Schritt für Schritt Registerkarte „Berechtigungen“ des öffentlichen Ordners Clientberechtigungen eines E-Mail-aktivierten öffentlichen Ordners. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## E-Mails an öffentliche Ordner als Notiz statt E-Mail: Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Publicfolder Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Emails an öffentliche Ordner werden dort als Notiz und nicht als Email gespeichert. Kann man das ändern? Bei Exchange 2003 kann dies durch einen einfachen Registry-Eintra geändert werden: Unter dem Registry Key HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\Public- müssen Sie nur den Key " Incoming defaults to IPM.Note" als DWORD erstellen Der Inhalt 1 bedeutet dann eingehende E-Mails als IPM.Note (normale Email) darstellen Der Inhalt 0 bedeutet dann eingehende E-Mails als IPM.Post (bereitgestelltes Objekt) darstellen Der Dienst " Microsoft Exchange-Informationsspeicher" muss danach neu gestartet werden. Vielen Dank an Richard Mastny, LogoiX für diesen Hinweis! Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon erreicht Exchange 2010 plötzlich nicht mehr Source: https://www.servolutions.de/support/articles/remoteIPsimEmpfangskonnek Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange 2010 plötzlich nicht mehr erreichbar von POPcon Eine häufige Ursache für Verbindungsprobleme von POPcon zum Exchange, auch wenn Sie plötzlich auftreten ist das der Exchange Empfangskonnektor durch ein Windows-Update oder einen SBS-Assistenten verstellt wurde. Öffnen Sie die Exchange Management Console > SERVER Konfiguration > Hub Transport > Empfangskonnektoren > Eigenschaften des Default Empfangskonnektors. Dort sollten Sie auf der "Netzwerk"-Seite überprüfen ob die eigene Server IP (oben auf der Seite unter "lokale IP-Adressen" sichtbar) auch in den IP-Adressbereichen der "Remoteserver IP-Adressen" unten auf der Seite enthalten ist. Diese IP-Adressbereiche unter "Email von Remoteservern mit folgenden IP-Adressen empfangen" werden von einigen Windows SBS Assistenten (z.B. Einrichtungsassistent zu Faxdiensten und Internetmail-Assistent) verstellt und erlauben eventuell keinen Emailempfang vom Server selbst. Da POPcon meist auf dem Server selbst installiert ist muss die eigene IP-Adresse hier hinterlegt sein: ### Bildschirmfoto Exchange 2010 Empfangsconnector Netzwerk - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Eine Absenderadresse für zwei Exchange-Postfächer nutzen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/samesenderaddressfortwoma Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### So verwenden Sie dieselbe Absenderadresse für zwei Exchange-Postfächer Exchange unterstützt es nicht von Haus aus, eine Absenderadresse von mehreren Postfächern gemeinsam zu nutzen. ChangeSender löst dieses Problem. ### Einrichtung - Installieren Sie die ChangeSender-Serverkomponenten auf Exchange und das Outlook-Add-in auf allen Clientcomputern. - Erlauben Sie den Benutzern im Hilfsprogramm „Configure ChangeSender Client Restrictions“ , von Adressen über ihre eigenen Active-Directory-Einträge hinaus zu senden (wählen Sie „Unbeschränkt“ oder fügen Sie die gemeinsame Adresse explizit hinzu). - Öffnen Sie in Outlook eine neue E-Mail und klicken Sie auf das Eigenschaftensymbol neben dem Absender-Dropdown. - Fügen Sie die gemeinsame Adresse (z. B. sales@company.com ) als verfügbare Option hinzu oder legen Sie sie als Standard fest. ### Eingehende Antworten weiterleiten Um eingehende E-Mails an die gemeinsame Adresse an mehrere Empfänger weiterzuleiten, erstellen Sie eine Exchange-Verteilergruppe mit dieser Adresse und fügen Sie alle relevanten Mitglieder hinzu. Wie sich dieser Weg von den Exchange-Berechtigungen „Senden als“ und „Senden im Auftrag von“ und von einem freigegebenen Postfach unterscheidet, zeigt der Ratgeber Absenderadresse in Outlook wählen mit Exchange on-premises . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## SBS 2003 POP3-Konnektor durch POPcon ersetzen: Anleitung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/SBS2003POPKonnektorersetz Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Den SBS2003 POP Konnektor durch POPcon ersetzen POPcon hat gegenüber dem in SBS2003 eingebauten Microsoft POP3 Konnektor mehrere Vorteile. Unter anderem erlaubt POPcon auch SSL-Verbindungen, lässt sich so einstellen das er nicht nur alle 15 Minuten sondern bis herunter zu alle 1 Minute die Emails holt und hat keinerlei Probleme mit Emails die zu groß sind oder die fehlerhafte Headerfelder haben. Um den eingebauten POP3-Konnektor durch POPcon zu ersetzen gehen Sie am besten so vor: - Sie sollten zuerst den Microsoft POP3-Konnektor Dienst unter Systemsteuerung, Dienste beenden und deaktivieren damit er beim nächsten Systemstart nicht wieder anläuft und den POPcon Dienst stört. - In der Exchange Server Konfiguration sollten Sie einmal kontrollieren ob der virtuelle Standardserver für SMTP (unter Protokolle, SMTP) dort korrekt eingerichtet ist. Dies ist eine Anleitung dafür: https://www.servolutions.de/support/installexchg2003.htm#section2 - Dann POPcon installieren. - Als erstes sollten Sie auf der EXCHANGE Konfigurationsseite in der POPcon Konfiguration den Namen des Exchangeservers konfigurieren oder einfach direkt die IP-Adresse. - Danach sollten Sie erst einmal ein einzelnes POP3-Konto unter POP3/IMAP einrichten. In den meisten Fällen sollten Sie „Einzelkonto“ und NICHT „Sammelkonto“ wählen. Außerdem konfigurieren Sie eine feste Weiterleitungsadresse für alle Emails die von diesem Konto abgeholt werden. Das sollte im Normalfall einfach die externe Emailadresse des Benutzers sein – benutzer@domain.de z.B. - Jetzt können Sie manuell mit dem POPconAdmin einen Mailabruf starten und im Protokollfenster verfolgen wie POPcon die Emails von diesem Konto abholt und Sie danach alle an den Exchangeserver weiterleitet. - Wenn alles funktioniert hat dann richten Sie jetzt die weiteren Konten ein Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## SBS2011 Sendeconnector — Servolutions Support Source: https://www.servolutions.de/support/articles/sbs2011sendeconnector Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### SBS2011 Sendeconnector Hinter SBS2011 versteckt sich ja der Exchange 2010. Der Sendeconnektor wird zum Senden von Emails ans Internet benötigt. Häufigstes Problem hier ist das die korrekten Authentifizierungseinstellungen für den Provider-SMTP-relay-Server nicht eingetragen werden. So geht's richtig: Wählen Sie in der Exchange Verwaltungskonsole unter Organisationskonfiguration, Hub Transport den Reiter Sendeconnektoren aus. Hier fügen wir einen neuen Sendeconnector hinzu. Der Anzeigename ist nicht wichtig für die Funktion. Auf der Folgeseite fügen wir einen neuen Adressbereich hinzu. Der Adressbereich „*“ bedeutet das dieser Sendeconnector an alle Internet-Adressen versendet. Auf der nächsten Seite konfigurieren wir jetzt das alle email die über diesen Connector läuft nicht direkt an den Empfängerserver geht (per DNS) sondern über einen SMTP Relayserver, hier „Smarthost“ genannt versendet werden. Dies ist nötig weil die meisten Empfängerserver mittlerweile keine Emails mehr annehmen wenn Sie nicht die Absender-IP (die bei DSL-Anschlüssen täglich wechselt) in den DNS-Records der Domain finden von der die Email behauptet zu sein. Wir wählen also die Smarthost Option und fügen den SMTP Relay Server Ihres Providers hinzu: Auf der Folgeseite müssen wir dann noch die Authentifizierung für diesen Server angeben. Per Default steht dies auf „Keine“ aber praktisch alle SMTP Relayserver verlangen zur Spamabwehr heute ein Login damit Sie die Durchleitung von Emails erlauben. Falls Sie beim Provider mehrere Postfächer haben können Sie hier die Logindaten irgendeines Users verwenden. Diese Daten haben keinen Einfluss auf die über diesen Relayserver versendeten Emails, sie dienen nur dazu sich gegenüber dem Providerserver als berechtigt auszuweisen. Selbst wenn Sie mehrere Domains und diese eventuell sogar bei mehreen Providern haben benötigen Sie in aller Regel nur einen einzigen Sendeconnektor auf einer der Domains. Keiner der großen Provider und auch sonst fast kein Provider stört sich am tatsächlich verwendeten Absendernamen solange Sie korrekt authentifiziert sind." ### Schritt-für-Schritt-Bilder Exchange 2010 Sendeconnector - klicken für größere Ansicht Exchange 2010 Neuer Sendeconnector 1 - klicken für größere Ansicht Exchange 2010 Neuer Sendeconnector 2 - klicken für größere Ansicht Exchange 2010 Sendeconnector Addressbereich Exchange 2010 Neuer Sendeconnector 3 - klicken für größere Ansicht Exchange 2010 Sendeconnector Smarthost - klicken für größere Ansicht Exchange 2010 Sendeconnector 4 - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## MultiSendcon-Sendekonnektor manuell in Exchange erstellen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Sendconnectormanualcreati Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Den MultiSendcon-Sendekonnektor manuell in Exchange erstellen Der MultiSendcon-Installer erstellt den Sendekonnektor in Exchange normalerweise automatisch. Falls dies fehlschlägt (z. B. aufgrund von Berechtigungen oder Gruppenrichtlinien-Einschränkungen), erstellen Sie ihn manuell über die Exchange-Verwaltungsshell (Exchange Management Shell): new-sendconnector -name MultiSendcon -Addressspaces "SMTP:*;100" -port 2500 -SmarthostAuthMechanism none -smarthosts 127.0.0.1 Damit wird ein Konnektor namens „MultiSendcon“ erstellt, der den gesamten SMTP-Verkehr ( * ) ohne Authentifizierung an 127.0.0.1 auf Port 2500 (den Standard-Empfangsport von MultiSendcon) weiterleitet. Überprüfen Sie nach dem Erstellen des Konnektors, ob er in der Exchange-Verwaltungskonsole unter Organisationskonfiguration > Hub-Transport > Sendekonnektoren erscheint. Ändern Sie die Kosten („cost“) von 100 auf 1, damit diese Route bevorzugt verwendet wird. Hintergrund: Exchange wählt einen Sendeconnector über die Empfängerdomäne und die Kosten aus, nie über den Absender; deshalb ersetzt ein einziger Connector zu MultiSendcon mehrere Connectoren je Provider. Siehe den Ratgeber Exchange-Sendeconnectoren routen nach Empfängerdomäne, nicht nach Absender . Wartet ausgehende Mail mit der Meldung „A matching connector cannot be found to route the external recipient“ in der Warteschlange Unreachable, fehlt der Connector oder er ist noch deaktiviert: Ursachen und Lösung . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## MultiSendcon Sendekonnektor in Exchange manuell anlegen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Sendekonnektorselbsteinri Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich den MultiSendcon Sendekonnektor in Exchange manuell anlegen? MultiSendcon installiert sich als lokaler Smarthost auf dem Exchange Server. Da der Exchange Server selber ja eingehende Emails auf dem SMTP Standard-IP-Port 25 empfängt kann MultiSendcon diesen Port nicht benutzen. Wir haben MultiSendcon deshalb auf Port 2500 konfiguriert (Sie könnnen dies aber in der MultiSendcon Konfiguration auch ändern). Im Normalfall erzeugt die MultiSendcon Installationsroutine automatisch einen passenden Sendekonnektor für den Port 2500. Sollten Sie aber Sie können den Sendekonnektor aber auch manuell einrichten falls es der Installer z.B. wegen User-Rechten nicht schafft: ### Sendekonnektor für Port 2500 in Exchange manuell einrichten Wenn Sie einen Exchange Sendekonnektor für MultiSendcon konfigurieren wollen dann können Sie dies leider nicht einfach über die Exchange Verwaltungskonsole tun da es hierbei keine Möglichkeit gibt den IP Port zu ändern. Benutzen Sie deshalb dieses Kommando in der Exchange Management SHELL: new-sendconnector -name MultiSendcon -Addressspaces "SMTP:*;100" -port 2500 -SmarthostAuthMechanism none -smarthosts 127.0.0.1 Statt 127.0.0.1 am Ende ist es sinnvoll die tatsächliche IP-Adresse einzufügen damit der Konnektor auch funktioniert falls Sie z.B. weitere Netzwerkkarten installieren. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 554 5.1.0 Sender denied: Exchange lehnt POPcon-Mail ab Source: https://www.servolutions.de/support/articles/sender_denied Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "554.5.1.0 Sender denied" Fehlermeldung von Exchange wenn POPcon versucht Emails zu übertragen Die Exchange 2003 Absender-Filterung verhindert hier die Zustellung. Bitte schalten Sie für den Reibungslosen Austausch von Emails über POPcon diese Filterung aus. Schauen Sie im Exchange System-Manager bitte unter globale Einstellungen, Rechts-Klick auf „Nachrichtenübermittlung“, Eigenschaften, dann „Absenderfilterung“. Dort sollte kein Absender stehen und keine Option gewählt sein. Dies sind die korrekten Ansichten: Ab POPcon v3.00 können sie mittels der Catchall-Funktion "Mail an unbekannte Empfänger umleiten an..." in den POP3-Einstellungen Email an in der AD nicht existierende Adressen auch an einen Postmaster oder Administrator umleiten. ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht Dies sind die korrekten Ansichten Dies sind die korrekten Ansichten Dies sind die korrekten Ansichten Dies sind die korrekten Ansichten Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon-Dienst startet nach Antivirus-Update nicht – Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/servicestartednichtehr Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Der POPcon DIENST startet nicht mehr. Dies passiert seit der letzte Antivirus-Update geladen wurde. Vermutlich gab es auf dem Antivirus-Updateserver gestern eine Inkosistenz. Das Problem wurde zwar innerhalb kürzester Zeit behoben, es gibt aber dennoch einige Kunden die in dieser Zeit Updates bezogen haben. Wenn Ihr POPcon Dienst nicht mehr startet können Sie so vorgehen um das Problem zu lösen: 1. Unter Systemsteuerung, Dienste den POPcon Dienst beenden. 2. Im Ordner C:\programme\POPcon den Ordner AV komplett löschen. 3. Den POPcon Dienst wieder starten. Beim nächsten Maildownload legt POPcon den Ordner wieder an und lädt die korrekten Signaturfiles herunter. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## MultiSendcon-Dienst startet nicht: ChilkatDotNet47.dll fehlt Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Servicewontstartafterupgr Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### MultiSendcon-Dienst startet nach dem Upgrade nicht — „ChilkatDotNet47.dll oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden“ Nach dem Upgrade von MultiSendcon von einer älteren Version (z. B. einer Version aus dem Jahr 2021) auf die aktuelle Version startet der Dienst nicht mehr. In der Datei internals.log erscheint ein Eintrag wie dieser: Unhandled Exception: Die Datei oder Assembly "ChilkatDotNet47.dll" oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden. Das angegebene Modul wurde nicht gefunden. bei MultiSendconService.MSCService.UnlockChilkat() bei MultiSendconService.Program.Main() ### Ursache Entscheidend ist der Zusatz „oder eine Abhängigkeit davon“ . Die Datei ChilkatDotNet47.dll selbst ist im MultiSendcon-Programmordner vorhanden — es fehlt eine Abhängigkeit dieser Datei. Aktuelle MultiSendcon-Versionen verwenden eine neuere Chilkat-Komponente, die gegen das Microsoft Visual C++ 2015–2022 Redistributable (x64) kompiliert ist. Ältere Versionen nutzten eine ältere Chilkat-Version, die eine bereits auf dem Server vorhandene, ältere Laufzeitumgebung benötigte. Nach dem Upgrade wird die neuere Laufzeitumgebung benötigt, ist aber noch nicht installiert — der Dienst kann die Chilkat-Bibliothek daher nicht laden und beendet sich wenige Sekunden nach dem Start. ### Lösung - Laden Sie das aktuelle Microsoft Visual C++ Redistributable (x64) direkt von Microsoft herunter. Auf der Microsoft-Downloadseite ist dies der oberste Eintrag, „Latest supported v14 (for Visual Studio 2017–2022)“ → Latest supported Redistributable version . Wählen Sie die X64 -Variante ( vc_redist.x64.exe ) — nicht x86 oder ARM64. - Führen Sie vc_redist.x64.exe aus und schließen Sie die Installation ab. - Starten Sie den MultiSendcon-Dienst erneut, entweder über die Windows- Dienste -Verwaltung oder per Eingabeaufforderung: sc start MultiSendconService Eine Neuinstallation von MultiSendcon ist nicht erforderlich. Sobald die Laufzeitumgebung vorhanden ist, wird die Chilkat-Komponente geladen und der Dienst startet normal. Den Erfolg erkennen Sie in der internals.log — dort sollte statt der Ausnahme die Zeile „Waiting for SMTP connections on …, IP port 2500“ erscheinen. So prüfen Sie, ob die Laufzeitumgebung die Ursache war: Öffnen Sie auf dem betroffenen Server eine Eingabeaufforderung und führen Sie where vcruntime140_1.dll aus. Wird die Datei als nicht gefunden gemeldet, fehlte tatsächlich die Visual-C++-Laufzeitumgebung — ältere Redistributables (2013 und früher) enthalten diese von der aktuellen Chilkat-Komponente benötigte Datei nicht. Zur Einrichtung des Exchange-Sendekonnektors, der E-Mails an MultiSendcon auf Port 2500 weiterleitet, siehe Sendekonnektoren manuell in Exchange erstellen . Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon PRO Spam-Prüfung dauert 30 Sekunden: DNS-Blacklists Source: https://www.servolutions.de/support/articles/slowspamcheck Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Die Spam-Prüfung dauert 30 Sekunden pro Nachricht — warum ist sie so langsam? Die Antispam-Funktion in POPcon PRO arbeitet, indem sie DNS-basierte Blacklists abfragt. Ist ein Blacklist-Server langsam, nicht erreichbar oder existiert nicht mehr, wartet jede Nachricht auf ein DNS-Zeitlimit, bevor sie weiterverarbeitet wird. ### Häufige Ursachen - Die Blacklist list.dsbl.org ist nicht mehr in Betrieb (abgeschaltet). Entfernen Sie sie aus Ihren Blacklist-Einstellungen. - Ihr DNS-Server ist langsam oder falsch konfiguriert — verwenden Sie einen schnelleren DNS-Server. ### Lösung Entfernen Sie in den Antispam-Einstellungen von POPcon PRO alle Blacklist-Server, die nicht mehr antworten, und reduzieren Sie die Liste der DNS-Server auf einen einzigen, schnellen und funktionierenden DNS-Server. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## SMTP-after-POP abgeschaltet: Exchange mit SMTP-Auth senden Source: https://www.servolutions.de/support/articles/SMTP-after-POPwirdabgesch Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Provider deaktiveirt die SMTP-after-POP Methode Frage an Servolutions: Der Provider deaktiveirt ab 01.09 die SMTP-after-POP Methode - was muss ich bei POPcon einstellen? Antwort: POPcon holt die Emails nur per POP3 ab, mit dem Senden per SMTP hat das nichts zu tun. Das Problem ist das Sie bei Exchange noch Benutzernamen und Passwort im SMTP-Konnektor hinterlegen müssen. Sie können hier einfach irgendeinen Ihrer POP3 Benutzer nehmen denn es reicht sich am SMTP Server mit einem beliebigen Bemutzer anzumelden um dann über den SMTP Relay / Smarthost des Providers mit allen Ihren Emailadressen senden zu dürfen. Schauen Sie hier bei Exchange 2003: Konfigurationsanleitung Exchange 2003, Teil 3 (weiterscrollen bis Sie zur Einstellung „Erweitert“ / „Ausgehende Sicherheit“ kommen) oder hier bei Exchange 2007/2010: Konfigurationsanleitung Exchange 2010, Teil 2 (weiterscrollen bis Sie zur Einstellung „Smarthost-Authentifizierungseinstellungen konfigurieren“ kommen). Nach der Eingabe eines Benutzers & Passwortes versendet Ihr Exchange dann die Emails erst nach vorheriger Anmeldung am SMTP Server Ihres Providers. SMTP-after-POP ist damit nicht mehr nötig und es stört nicht wenn diese Funktion beim Provider abgeschaltet wird. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## [SPAM]-Mails von POPcon PRO in den Junk-E-Mail-Ordner Source: https://www.servolutions.de/support/articles/spaminJunk-E-MailOrdnerve Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich von POPcon PRO als [SPAM] gekennzeichnete Emails automatisch für alle User in den Junk-E-Mail Ordner verschieben lassen? Sie können bei Exchange eine Transportregel anlegen die diese Emails (mit "[SPAM]" im Betreff) gleich so vorbereitet das diese im Junk-E-Mail Ordner landet. Dafür müssen Sie nur unter Organisationskonfiguration -> Hub Transport -> Transportregeln eine neue Transportregel anlegen Als Bedingung wählen Sie wenn Betreff das wort "[SPAM]" enthält Und als Aktion die SCL-Bewertung auf 9 setzen Diese Regel gilt dann für alle Benutzer, d.h. Sie müssen nicht mehr für die [SPAM] Emails bei jedem Benutzer Outlook-Regeln anlegen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon PRO Spamprüfung dauert über eine Minute – Ursache Source: https://www.servolutions.de/support/articles/spamprufunglangsam Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Warum dauert die Prüfung auf Spam bei POPcon pro Email mehr als eine Minute? Wenn die Spamprüfung in POPcon PRO länger als ein oder zwei Sekunden dauert kann dies an einem von zwei möglichen Problemen liegen: 1. Einer der Antispam-Server ist nicht mehr oder nur sehr schlecht erreichbar. ACHTUNG 05/2007: Die populäre Liste list.dsbl.org ist z.B. nicht mehr verfügbar, bitte aus Ihrer Konfiguration entfernen! 2. Es gibt in Ihrem System ein Problem mit der Namensauflösung (DNS). Die im Internet verfügbaren Blacklist-Server sind so implementiert, das sie per DNS-Auflösung abgefragt werden. d.h. POPcon muss aus der zu prüfenden IP-Adresse (extrahiert aus dem Emailheader) und dem Blacklist Servernamen einen neuen Namen zusammenfügen und diesen Namen per DNS auflösen. Wenn die Auflösung funktioniert dann bedeutet dies das diese IP Adresse in dem getesteten Blacklist-Server gelistet ist. Wenn die Namensauflösung fehlschlägt dann ist die IP nicht gelistet. Das häufigste Problem zu Zeitverzögerungen im DNS-Setup führende Problem sind falsch im Router, Server, oder Firewall eingetragene DNS-Server des Providers. Wenn hier mehrere DNS-Server eingetragen sind ist meist einer der Server nicht erreichbar oder nicht mehr existent! Solange die Namensauflösungen funktionieren (wie wenn Sie z.B. www.popcon.de im Browser eingeben) gibt das kein Problem da dann Ihr Router nur den ersten funktionierenden DNS-Server fragt. Wenn aber eine Namensauflösung fehlschlägt dann fragt der Router auch die anderen DNS-Server und läuft hier dann in ein Timeout bei nicht funktionierenden oder nicht erreichbaren DNS-Servern. Da die meisten von POPcon angefragten Namensauflösungen (für nicht-Spams) fehlschlagen *müssen* kann dies dann zu sehr langsamen Spamprüfungen führen. Lösung: Router überprüfen und die Liste der DNS-Server kürzen! Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Alle E-Mails plötzlich als [SPAM] markiert: Blacklist-Server Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Spamserver Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Plötzlich werden alle Emails als [SPAM] gekennzeichnet, woran liegt das? Wegen interner Probleme bei einem der von uns empfohlenen Spam/Blacklist-Servern kann das Antispam-Feature von POPcon zur Zeit gestört werden. Folgender Server hat zur Zeit Probleme und sollte aus der POPcon PRO-Konfiguration entfernt werden: 1. Name: ‘SPEWS', Verweis-URL: ‘https://relays.osirusoft.com/’, DNS-Domain: ‘spews.relays.osirusoft.com’ Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Strato SMTP-Authentifizierung: Auswirkung auf POPcon Source: https://www.servolutions.de/support/articles/stratosmtpumstellung Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Strato stellt zum 1.9.2008 den SMTP Dienst auf Authentifizierung um - was muss ich bei POPcon ändern? Diese Umstellung betrifft POPcon gar nicht da POPcon nur die Empfangsrichtung zuständig ist. Wenn Sie bisher den Mailversand durch Exchange noch ohne SMTP Authentifzierung nutzen müssen Sie dies aber jetzt umstellen. Die Einstellungen für die Authentifizierung finden Sie unter Exchange System Manager, Eigenschaften des SMTP Konnektors, Erweitert, Ausgehende Sicherheit. Sie können den Benutzernamen und das Passwort eines beliebigen Accounts verwenden da dies den Inhalt und Absender der über den SMTP Server versandten Emails nicht beeinträchtigt sondern nur zur Authentifizierung verwendet wird. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Strato: Wartezeitüberschreitung beim POP3-Abruf mit POPcon Source: https://www.servolutions.de/support/articles/stratowartezeit Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "POP3 Mail Abfrage nicht erfolgreich. Grund: Wartezeitüberschreitung bei Warten auf Antwort vom Host" Fehlermeldung mit Strato Konten Das Problem wird vermutlich durch eine relativ langsame TLS-Entschlüsselung in der alten POPcon v3.x Version hervorgerufen. Die 3.9x Versionen nutzen noch eine sehr alte SSL/TLS-Bibliothek die schon seit einigen Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird und auch den neuesten TLS 1.2 Standard noch nicht unterstützt. Die gute Nachricht: Die neue POPcon v4 Version ist deutlich schneller, unterstützt die neuesten TLS Protokolle, und erlaubt in der PRO-Version sogar den parallelen Download von mehreren Postfächern gleichzeitig. Plus: Alle in den letzten 12 Monaten gekauften 3.9x Lizenzen können kostenlos auf die aktuelle Version 4.0 upgraden und für alle anderen Lizenzen bieten wir den Upgrade zu 50% Rabatt an. Sie können auf der Seite https://www.servolutions.de/shop/UpgradePOPconV3 prüfen ob Ihre Lizenz upgradeberechtigt ist und auch gleich die alte Lizenz in eine neue umtauschen. Die Upgradepreise im Shop finden Sie unter https://www.servolutions.de/shop/products?cat=v3v4. Der Upgrade selbst ist problemlos: Bitte deinstallieren Sie Ihre alte Version (Konfigurationsdaten verbleiben in der Registry) und installieren dann die aktuelle Version von unserer Website https://www.servolutions.de/download.htm um den Upgrade durchzuführen. Die Einstellungen werden dabei wieder automatisch geladen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 451 4.7.0 Temporary Server error PRX: Exchange 2013/2016 Source: https://www.servolutions.de/support/articles/temporaryservererror2013 Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### 451 4.7.0 Temporary Server error. Please Try Again Later. PRX Das Problem ist ein internes Exchange 2013 und 2016-Problem und leider gibt es dazu keine richtigen Informationen von Microsoft. Nicht einmal was genau diese „PRX?“ Temporärer Fehler Meldung bedeuten soll. A) In den meisten Fällen ist die Ursache ein Konflikt zwischen zwei Empfangskonnektoren in Exchange Prüfen Sie bitte: - Falls vorher ein spezieller Empfangskonnektor für POPcon erstellt wurde löschen Sie diesen bitte wieder. Statt dessen konfigurieren sie bitte den "Default Frontend" Empfangskonnektor so: Anleitung Exchange 2013 - Ansonsten gehen Sie bitte alle Empfangskonnektoren durch und prüfen ob eventuell zwei Konnektoren auf den gleichen REMOTE-IP-Adressen plus der gleichen lokalen IP (oder "allen verfügbaren") plus auf dem gleichen lokalen IP Port konfiguriert sind. So ein Konflikt muss zuerst aufgelöst werden, d.h. die Konnektoren dürfen sich in den Bereichen nicht überschneiden. B) Es kann auch an DNS-Problemen im Server bzw. Exchange hängen. Nach Kundenaussagen helfen folgende Schritte um das Problem zu lösen: - Dieser Fehler kann auftreten wenn Sie nur einen Domänenkontroler haben und einen Router als sekundären DNS Server in allen Konfigurationen eintragen. Bitte entfernen Sie alle Einträge zu sekundären DNS Servern welche nicht auf den internen DNS/Domänenkontroler verweisen. - Stellen Sie sicher das die Option TLS unter "Sicherheit" in den Eigenschaften des "Default Frontend SERVERNAME" Empfangskonnektors in Exchange ABgeschaltet ist, d.h. kein Haken dort gesetzt ist. - Alle nicht verwendeten Netzwerkkarten bitte deaktivieren. - TCP/IP v6 deaktivieren und nur das v4 nutzen. - Bei allen Netzwerkkarten in den Einstellungen kontrollieren ob die DNS-Einstellungen (erweitert) korrekt sind und unbedingt falls vorhanden den DNS-Server „127.0.0.1“ löschen. Statt dessen muss die korrekte IP-Adresse des DNS-Servers (eventuell Hauptserver oder auch Router) eingestellt sein. - Bitte alle IP Adressen einmal in die "hosts" Datei eintragen (C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts) formattiert als "192.168.1.1 SERVERNAME". - Bitte alle IP Adressen einmal in die "hosts" Datei eintragen (C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts) formattiert als "192.168.1.1 fqdn ihres Exchange". - Sicherstellen das alle verwendeten Server synchronisierte Systemzeit per NTP beziehen und in der gleichen Zeitzone sind. - Unbedingt die letzten Exchange 2013 Updates einspielen, insbesondere CU1 falls noch nicht gemacht. - Die DNS-Optionen im Exchange selbst einmal manuell festlegen: https://exchangeserverpro.com/exchange-2013-manually-configure-dns-lookups/ - Sicherstellen das die Uhrzeit auf dem Exchange-Server mit der Uhrzeit auf dem Domänencontroller übereinstimmt - lassen Sie beide mit verfügbaren NTC Servern synchronisieren. Wenn der DC "nachgeht" dann kommt es ebenfalls zu diesem Temporären Serverfehler. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 451 4.7.0 Temporary server error PRX — Exchange 2013 lösen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Temporaryservererror2013 Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Exchange-2013-SMTP-Fehler „451 4.7.0 Temporary server error. Please try again later. PRX“ Dieser Fehler hat zwei häufige Ursachen: ### A) Konflikt zwischen Empfangskonnektoren Wenn mehrere Empfangskonnektoren konfiguriert sind, kann es zu einem Konflikt kommen. Entfernen Sie doppelte oder in Konflikt stehende Konnektoren und stellen Sie sicher, dass der Konnektor „Default Frontend [SERVERNAME]“ korrekt konfiguriert ist und anonyme Benutzer („Anonymous Users“) zugelassen sind. ### B) TLS-, DNS- oder Netzwerkprobleme - Deaktivieren Sie TLS am Empfangskonnektor (POPcon verwendet einfaches SMTP, kein STARTTLS). - Deaktivieren Sie nicht verwendete Netzwerkadapter auf dem Exchange-Server. - Konfigurieren Sie den Server so, dass er ausschließlich IPv4 verwendet. - Prüfen Sie, ob die DNS-Einträge korrekt sind und die Serveruhr synchronisiert ist (verwenden Sie NTP). Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Tobit David: Spamfilter für POPcon richtig einstellen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/TobitDavidTipp1-Spamfilte Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Tobit David Tipp 1: Spam Filter richtig konfigurieren Der Tobit David Spamfilter unterbricht in der Defaulteinstellung gern die Übertragung wenn er ein Spam findet. Das hält den Mailfluß von POPcon auf und sollte so korrigiert werden: In der Tobit David Konfiguration bitte einmal unter Datenbanken den Eintrag "Nicht erlaubte Adressen" auswählen: Und in den Einstellungen davon dann von "Nachricht löschen" auf "Nachricht verschieben" umstellen da David sonst die Emails im SMTP Protokoll mit einem Protokollabbruch bei POPcon hängen lässt. ### Schritt-für-Schritt-Bilder Postman Nicht erlaubte Adressen Postman Nicht erlaubte Adressen Einstellungen Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Tobit David: E-Mails von POPcon nur als Text mit Header Source: https://www.servolutions.de/support/articles/TobitDavidTipp2-ErlaubteD Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Tobit David Tipp 2: Erlaubte Domäne konfigurieren Verschiedene User haben uns mitgeteilt das von POPcon angelieferte Emails bei Tobit alle als Text dargestellt werden ohne Anhänge und das man den Mailheader im Text sehen kann. Dies lässt sich leicht korrigieren: In der Tobit David Konfiguration bitte einmal unter Datenbanken den Eintrag "Erlaubte Domain Namen" auswählen und die eigene Internetdomäne ("ihrefirma.de" o.ä.) hinzufügen: Erklärung die wir dazu in einem Tobit-Forum gefunden haben: "Wird über David eine eMail von einer Aussenstelle versendet, prüft der DvISE PostMan ob es sich bei dieser Domäne um eine interne Domäne handelt oder ob diese nach Extern weitergeleitet werden soll. Der DvISE PostMan prüft bei einer Weiterleitung anhand der Datenbank "Gültiger Domänenname", ob diese Domäne vom DvISE-Server verwaltet wird. Befindet sich diese Domäne in der Datenbank, werden alle weitergeleiteten Nachrichten im Tobit Archive System abgelegt. Befindet sich die Empfängerdomäne nicht in dieser Datenbank, wird die Nachricht um den DvISE-Befehl "DIRECTDATA" ergänzt, wordurch die Nachricht nicht mehr vom DvISE Service Layer aufgeschlüsselt wird. Daher erscheint eine Nachricht, die Sie über den DvISE-Server weiterleiten, im Tobit Archive System mit den Header-Informationen in der Nachricht" ### Bildschirmfoto Postman Erlaubte Domain Namen Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## SMTP-Verbindung geschlossen / 454 5.7.3: Lösung Source: https://www.servolutions.de/support/articles/unerwartetgeschlossen Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### SMTP-Verbindung wird unerwartet geschlossen oder Fehlermeldung "454 5.7.3 Client does not have permission to submit mail to this server." Meist liegt der Fehler darin, das in der Konfiguration des Exchange Virtuellen Defaultserver für SMTP die anonyme Authentifizierung ausgeschaltet ist. Bitte schalten Sie diese ein: Den SMTP-Server finden Sie im Exchange System-Manager unter Hauptebene/Server/Ihr-Servername/SMTP. Mit Rechtsklick auf den "Virtuellen Standardserver für SMTP" können Sie die Eigenschaften öffnen. Unter "Zugriff" finden Sie den Button "Authentifizierung" POPcon benötigt grundsäzlich eine Standard SMTP Verbindung mit OHNE Authentifizierung, bitte also nicht den entsprechenden Haken setzen: Damit diese neue Einstellung wirksam wird muss der Virtuelle Defaultserver für SMTP einmal beendet und wieder gestartet werden! ### Schritt-für-Schritt-Bilder - klicken für größere Ansicht Mit Rechtsklick auf den "Virtuellen Standardserver für SMTP" können Sie die Eigenschaften öffnen. Unter "Zugriff" finden Sie den Button "Authentifizierung" POPcon benötigt grundsäzlich eine Standard SMTP Verbindung mit OHNE Authentifizierung, bitte also nicht den entsprechenden Haken setzen Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Mail an unbekannte Empfänger: Postmaster in POPcon Source: https://www.servolutions.de/support/articles/unknownmailadr Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Warum geht Email an unbekannte Empfänger nicht automatisch an den in POPcon eingestellten Postmaster? Ältere POPcon Versionen vor v3.00 konnten die Emailadressen-Datenbanken von Exchange nicht lesen und kannten deshalb die eingetragenen Empfänger nicht. Exchange selbst antwortet im Normalfall mit einem Unzustellbarkeits-Bericht wenn Email an unbekannte Empfänger gesendet wird. Sie können aber auch einstellen, daß dem Exchange-Administrator eine Kopie der Unzustellbarkeitsnachricht (beinhaltet die ankommende Email) gesendet wird. Bei Exchange 5.5 ist das im Internet Mail Dienst das "Postfach des Administrators" und daneben die "Benachrichtigungen". Bei Exchange 2000 und 2003 finden Sie diese Einstellungen in den Eigenschaften des Virtuellen Standardservers für SMTP unter "Nachrichten". Bei POPcon ab Version v3.00 können Sie in den POP3-Einstellungen die Funktion "Mail an unbekannte Empfänger umleiten an..." aktivieren und dort einen Postmaster oder Administrator als Empfänger für diese Emails eintragen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Unbekannte Exchange-Empfänger: Mails hängen in POPcon fest Source: https://www.servolutions.de/support/articles/unknownrejected Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### E-Mails an unbekannte Exchange-Empfänger bleiben in der POPcon-Warteschlange hängen Wenn Exchange die Zustellung an unbekannte Empfänger (also Benutzer, die nicht im Active Directory vorhanden sind) ablehnt, kann POPcon die E-Mail nicht weiterleiten, und sie bleibt in der Warteschlange. ### Option A: Empfängerfilterung in Exchange deaktivieren Gehen Sie im Exchange-System-Manager zu Globale Einstellungen > Nachrichtenübermittlung > Empfängerfilterung und deaktivieren Sie den Filter. Exchange akzeptiert die Nachricht dann und erzeugt intern einen Unzustellbarkeitsbericht (NDR). ### Option B: POPcon zum Umleiten unbekannter Empfänger konfigurieren Aktivieren Sie in der POP3-/IMAP-Konfiguration von POPcon die Option „E-Mails an unbekannte Empfänger umleiten“ und legen Sie eine Postmaster- oder Catch-All-Adresse fest. Unbekannte Empfänger werden dann dorthin umgeleitet, statt hängen zu bleiben. ### Screenshots — Schritt für Schritt Globale Einstellungen des Exchange-2003-Servers Eigenschaften der Nachrichtenübermittlung in Exchange 2003 Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## 504 5.7.4 Unrecognized authentication type — Office 365 Source: https://www.servolutions.de/support/articles/Unrecognizedauthenticatio Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### 504 5.7.4 Unrecognized authentication type - Fehler beim Ansprechen von Office 365 SMTP servern Diese Fehlermeldung erscheint wenn ein Server explizites TLS benötigt und dies bei MultiSendcon nicht konfiguriert ist. Bitte gehen Sie in die MultiSendcon Konfiguration für dieses Konto und ändern Sie die "SSL" Einstellung auf "explicit SSL/TLS" um dieses Problem zu lösen. Achtung: Diese Option wurde erst in der Version v2.10 von MultiSendcon eingeführt. Wenn Sie eine ältere Version nutzen können Sie kostenlos auf die neue Version updaten indem Sie die neue Version herunterladen und "drüber"-installieren. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Unzustellbarkeitsnachrichten (NDRs) mit POPcon und Exchange Source: https://www.servolutions.de/support/articles/unzustellbarkeitsnachrich Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich Unzustellbarkeitsnachrichten wegen nicht-existierender Mailadressen versenden lassen? Unzustellbarkeitsnachrichten (NDRs, non-delivery reports) zu versenden falls eine Email ankommt die an eine nicht existierende Adresse gerichtet wurde ist ein Exchange Feature. In POPcon selbst müssen Sie nur die Umleitung an einen Postmaster o.ä. bei unbekannten Zieladressen ausschalten damit POPcon versucht die Email an die (unbekannte) ursprüngliche Adresse zuzustellen. Exchange selbst sendet dann die Unzustellbarkeitsnachrichten falls Exchange nicht so konfiguriert ist das die Email schon im SMTP-Protokoll mit POPcon abgelehnt werden bevor Sie von Exchange verarbeitet werden. Sie können dies so in Exchange konfigurieren: - Unzustellbarkeitsnachrichten bei Exchange 2007 und 2010 - Unzustellbarkeitsnachrichten bei Exchange 2003 ### 1. Unzustellbare Emails bei Exchange 2007/2010 nicht ablehnen sondern Unzustellbarkeitsnachrichten (NDRs) versenden Bei Exchange 2010 werden Emails an nicht existierende Empfänger per default im SMTP Protokoll abgelehnt. Diese Ablehnung muss zuerst abgeschaltet werden damit diese Emails von Exchange angenommen und dann Unzustellbarkeitsnachrichten versandt werden: Öffnen Sie die Exchange Management Cosole und gehen Sie zu Organisationskonfiguration, Antispam. Dort öffnen Sie bitte die Eigenschaften der Empfängerfilterung": Auf der Seite "Blockierte Empfänger" muss der Haken bei "Nachrichten blockieren, die an Empfänger gesendet wurden, die es im Verzeichnis nicht gibt" entfernt werden. Danach werden diese unzustellbaren Emails von POPcon im SMTP Protokoll nicht mehr abgelehnt sondern angenommen und Exchange sendet dazu jeweils eine Unzustellbarkeitsnachricht. ### 2. Unzustellbare Emails bei Exchange 2003/2000 nicht ablehnen sondern Unzustellbarkeitsnachrichten (NDRs) versenden Sie können innerhalb des Exchange System Manager die Ablehnung unzustellbarer Emails so abschalten und NDRs ein- und ausschalten: Öffnen Sie den Exchange System Manager und gehen Sie zu Globale Einstellungen, Nachrichtenübermittlung, Eigenschaften (der Nachrichtenübermittlung): Auf der Seite "Empfängerfilterung" muss der Haken bei "Empfänger filtern die nicht im Verzeichnis vorhanden sind" entfernt werden. Das ist sonst der häufigste Grund für die Fehlermeldung. Exchange System Manager öffnen. Globale Einstellungen > Internet Nachrichtenformate wählen und dann mit Rechtsklick auf der rechten Fensterseite auf "Standard" die Eigenschaften aufrufen: Hier können Sie auf der Registerkarte "Erweitert" die Unzustellbarkeitsnachrichten unter "Unzustellbarkeitsberichte zulassen" ein- und ausschalten: Für Exchange 2016, 2019 und SE, für Abwesenheitsnotizen und zu große Mails und für die Frage, warum ein erzeugter Bericht den Absender trotzdem nicht erreicht, siehe den Ratgeber Unzustellbarkeitsberichte für externe Absender hinter einem POP3-Connector . ### Schritt-für-Schritt-Bilder Exchange 2010 Organisationskonfiguration, Antispam - klicken für größere Ansicht Exchange 2010 - blockierte Empfänger - klicken für größere Ansicht Auf der Seite "Empfängerfilterung" muss der Haken bei "Empfänger filtern die nicht im Verzeichnis vorhanden sind" entfernt werden. Das ist sonst der häufigste Grund für die Fehlermeldung. Exchange System Manager, Internetnachrichtenformat - klicken für größere Ansicht Screenshot Registerkarte Erweitert der Eigenschaften des Standard-Internetnachrichtenformats - klicken für größere Ansicht Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Unzustellbarkeitsnachricht bei zu großen E-Mails Source: https://www.servolutions.de/support/articles/unzustellbarkeitsnachrich-2 Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich dem Absender eine Unzustellbarkeitsnachricht schicken wenn die Email zu groß ist? POPcon selbst kann leider keine Unzustellbarkeitsnachrichten bei zu großen Emails zurück ans Internet schicken. Dafür müsste POPcon ja auch die Zugangsdaten zum SMTP Relayserver (Smarthost) Ihres Providers kennen. Aber Exchange selbst kann dies natürlich tun. Sie müssten nur die Konfiguration von Exchange so ändern das zu große Emails nicht schon im Empfangskonnektor abgelehnt werden indem Sie dort das Limit extrem hoch setzen. Dann gilt nämlich das Limit das sie in den Globalen Einstellungen oder in den Einstellungen innerhalb der Benutzermailbox setzen. ### Exchange 2007/2010: Die Standardeinstellung im Exchange Empfangskonnektor ist es nur Emails bis 10MB anzunehmen. Sie müsten diese Einstellung auf eine deutlich größere Zahl ändern: Öffnen Sie die Exchange Management Konsole, dann Server Konfiguration, Hub Transport, Empfangskonnektoren, Eigenschaften des Default Empfangskonnectors (wiederholen Sie diese Prozedur mit allen Empfangskonnektoren): Nomalerweise steht hier ein Maximum von 10240KB (10MB) - ändern Sie dieses auf z.B. 102400 (100MB). Nun können Sie die eigentlich gewünschte Obergrenze in den Globalen Einstellungen setzen: Gehen Sie auf Organisationskonfiguration > Hub Transport > Globale Einstellungen: Dort öffnen Sie bitte die Eigenschaften der Transporteinstellungen: Und hier können Sie jetzt unter "Maximale Empfangsgröße" das gewünschte Limit setzen. Mit diesen neuen Einstellungen wird Exchange auch zu große Emails zunächste normal mittels des Empfangskonnektors von POPcon akzeptieren und den Empfang bestätigen. Dadurch sind diese Emails aus der POPcon-Warteschlange zum Exchange übergeben. Danach prüft dann Exchange aber ob die Email nicht zu groß für das unter Globale Einstellungen gesetzte Limit ist. Wenn diese Größe überschritten wird dann sendet Exchange selbst eine korrekte Unzustellbarkeitsnachricht zurück an den Absender. ### Exchange 2013 oder 2016: Bei Exchange 2013 oder 2016 können Sie diese einstellung unter Nachrichtenfluss > Empfangsconnectors > Weitere OptionenWeitere Optionen (Symbol) > Einstellungen für Organisationstransport > Registerkarte Grenzwerte > Maximale Größe für empfangene Nachricht finden ### Schritt-für-Schritt-Bilder Exchange 2007/2010 Empfangskonnektoren - hier klicken für volle Größe Exchange 2007/2010 Eigenschaften des Empfangskonnektors - hier klicken für volle Größe Exchange 2007/2010 Globale Einstellungen, Transporteinstellungen - hier klicken für volle Größe Exchange 2007/2010 Eigenschaften der Transporteinstellungen - hier klicken für volle Größe Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## "user unknown" bei Mail an eine Exchange-Verteilergruppe Source: https://www.servolutions.de/support/articles/userunknownfehlerexchange Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### "user unknown" Fehler bei Mail an Verteilergruppe in Exchange Bei Exchange 2013, 2010 und 2007 reicht es teilweise nicht eine Verteilergruppe mit einer externen Emailadresse zu versorgen weil per Default Verteilergruppen zwar Emails annehmen aber nur von internen Absendern. In der Exchange Mangement Console können Sie diese Einstellung unter Empfängerkonfiguration > Verteilergruppen > Eigenschaften Ihrer Verteilergruppe > Nachrichtenübermittlungseinstellungen > Einschränkungen für die Nachrichtenzustellung >"Authentifizierung aller Absender anfordern". Den Haken dort bitte entfernen. Oder Sie können die Einstellung der Gruppe auch mit diesem Exchange Management Shell Kommando korrigieren: Set-DistributionGroup GRUPPENNAME -RequireSenderAuthenticationEnabled $False Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Verbindung unerwartet geschlossen: Exchange trennt Port 25 Source: https://www.servolutions.de/support/articles/verbindungunerwartetgesch Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was tun bei Fehlermeldung im Log: "Mail Übertragung an Exchange schlug fehl. Grund:Verbindung wurde unerwartet geschlossen"? Diese Fehlermeldung bedeutet das Exchange während des Verbindungsaufbaus oder während der Übertragung einer Email (siehe dazu die Log-Zeile direkt über diese Fehlermeldung im Log) die SMTP/IP-Port 25 Verbindung einfach getrennt hat ohne das SMTP Protokoll korrekt abzuschliessen. Dafür kann es mehrere Gründe geben: - Ein Virenscanner ist auf dem System installiert und hat einen eingebauten Schutz gegen SPAM aktiviert. Viele Virenscanner haben heutzutage so eine Funktion integriert. Sie darf nicht auf "mail blockieren / Verbindung trennen" geschaltet sein sondern muss die Email annehmen und dann löschen, umleiten oder als SPAM kennzeichnen. - Eine Antispam Software ist installiert, siehe Punkt 1. - Die Antispam Funktion von Exchange (Globale Einstellungen > Eigenschaften von Nachrichtenübermittlung > Intelligenter Nachrichtenfilter) ist aktiviert und auf "ablehenen" konfiguriert. Schalten Sie auf "Keine Aktion" um - dann werden die Emails in den Junk-E-Mail Ordner umgeleitet. - Ihr Exchange ist wegen Fehlkonfiguration oder wegen einer den Port 25 / SMTP blockierenden Software nicht erreichbar. Prüfen Sie dies mit "TELNET ihrexchangeserver 25" - es muss sich der Exchange Server mit "220 ... esmtp ready..." melden. Die Konfiguration können Sie im Exchange System Manager unter Protokolle > SMTP > Eigenschaften des Virtuellen Defaultservers für SMTP > Zugriff überprüfen. Software die Port 25 blockieren kann sind: a) Firewall Software und Hardware-Firewalls b) Antivirusprogramme, z.B. McAfee und Symantec! c) Antispam Software die teils den SMTP-Port umkonfigurieren. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon: Wartezeitüberschreitung beim E-Mail-Download Source: https://www.servolutions.de/support/articles/wartezeituberschreitung Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Email-Download bricht immer wieder ab: "Wartezeitüberschreitung bei Warten auf Antwort vom Host" In letzter Zeit bekommen wir häufiger Meldungen von Problemen die durch Hardware-Firewalls ausgelöst werden. Diese Probleme äußern sich so das POPcon beim Maildownload Fehlermeldungen ausgibt: POP3 Mail Abfrage nicht erfolgreich. Grund: Wartezeitüberschreitung bei Warten auf Antwort vom Host. und diese Fehlermeldung erscheint dann bei jedem einzelnen Mailzyklus. Das Problem liegt aber in der Firewall. Insbesondere Modelle von Astaro und Sonicwall blockieren in letzter Zeit automatisch alle Makro-aktivierten Office Dokumente (besonders Excel) auf diese Art und Weise. Bei Astaro z.B. ist dies die Funktion "IPS" die besonders häufig Probleme bereitet. Januar 2022: Neu, STRATO ändert Timeout Verhalten und ruft dieses Problem ebenfalls hervor Das Problem wird vermutlich durch eine relativ langsame TLS-Entschlüsselung in der alten POPcon v3.x Version hervorgerufen. Die 3.9x Versionen nutzen noch eine sehr alte SSL/TLS-Bibliothek die schon seit einigen Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird und auch den neuesten TLS 1.2 Standard noch nicht unterstützt. Die gute Nachricht: Die neue POPcon v4 Version ist deutlich schneller, unterstützt die neuesten TLS Protokolle, und erlaubt in der PRO-Version sogar den parallelen Download von mehreren Postfächern gleichzeitig. Plus: Alle in den letzten 12 Monaten gekauften 3.9x Lizenzen können kostenlos auf die aktuelle Version 4.0 upgraden und für alle anderen Lizenzen bieten wir den Upgrade zu 50% Rabatt an. Sie können auf der Seite https://www.servolutions.de/shop/UpgradePOPconV3 prüfen ob Ihre Lizenz upgradeberechtigt ist und auch gleich die alte Lizenz in eine neue umtauschen. Die Upgradepreise im Shop finden Sie unter https://www.servolutions.de/shop/products?cat=v3v4. Der Upgrade selbst ist problemlos: Bitte deinstallieren Sie Ihre alte Version (Konfigurationsdaten verbleiben in der Registry) und installieren dann die aktuelle Version von unserer Website https://www.servolutions.de/download.htm um den Upgrade durchzuführen. Die Einstellungen werden dabei wieder automatisch geladen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon leitet E-Mails doppelt an das Sammelpostfach weiter Source: https://www.servolutions.de/support/articles/weiterleitungimmerdoppelt Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon leitet alle Emails immer an zwei Adressen weiter: Den korrekten Empfänger und an meine Sammelpostfach-Adresse. Was kann ich tun? POPcon durchsucht viele Mailheaderfelder der eingehenden Email nach Empfängeradressen. Das ist nötig, da in der TO: und CC: Zeile nicht immer ausreichend Informationen stehen - denken Sie z.B. an BCC Emails und Mailinglisten. Leider kommt es häufig vor das die Adresse des Sammelpostfachs, z.B. "mail@ihrefirma.de" oder "info@ihrefirma.de" in den ausgewerteten Mailheadern auftaucht. Da die Adresse eine syntaktisch korrekte Mailadresse in Ihrer Domain ist nimmt POPcon natürlich an das die Email auch an diese Adresse weitergeleitet werden muss. Lösung: Sehr einfach: Geben sie die Adresse des Sammelpostfachs - an die niemals weitergeleitet werden soll - auf der "Spezial" Konfigurationsseite von POPcon unter "String vom Beginn der Empfängeradresse entfernen" ein und aktivieren Sie das Feature. POPcon löscht dann diese Adresse aus den gesammelten Empfängeradressen falls sie auftritt. Wenn Sie als Namen für das Sammelpostfach bei Ihrem Provider eine tatsächlich existierende Emailadresse (wie z.B. "info@ihrefirma.de") gewählt haben dann müssen Sie es natürlich vorher umbenennen damit Emails zu dieser existierenden Adresse noch durchkommen. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange ausgefallen: gehen abgeholte E-Mails verloren? Source: https://www.servolutions.de/support/articles/whatwhennoserver Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Was passiert mit abgeholten Emails wenn mein Exchange Server ausfällt - gehen sie verloren? Nein, die Emails gehen nicht verloren. Wenn der Exchange Server ausfällt, verbleiben die Emails bei POPcon. POPcon speichert alle Emails nach dem Abholen von POP3 in individuellen *.msg Dateien. Die dort gespeicherten Messages werden zum Exchange Server übertragen, sobald dieser wieder erreichbar ist. Dies gilt auch für den Fall, das das System heruntergefahren wird während z.B. die Übertragung der Emails von POPcon an den Exchange Server noch läuft. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Warum POPcon die akzeptierten Domänen kennen muss Source: https://www.servolutions.de/support/articles/whyaccepteddomains Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Warum muss POPcon die „akzeptierten Domänen“ auf der POP3-/IMAP-Konfigurationsregisterkarte kennen? Bei einem Catch-All- oder Mehrbenutzer-POP3-Postfach kann ein einzelner Abruf E-Mails für viele verschiedene Empfänger enthalten. POPcon muss entscheiden, welche Empfänger lokal sind (also an Exchange zugestellt werden) und welche nicht. Ohne eine Liste akzeptierter Domänen kann POPcon nicht korrekt filtern und versucht möglicherweise, an unbekannte Adressen zuzustellen. Das führt zu Exchange-Fehlern oder dazu, dass alles an den Postmaster umgeleitet wird. Tragen Sie jede Domäne, die POPcon verarbeiten soll (z. B. ihrefirma.de ), im Feld für die akzeptierten Empfängerdomänen ein. Damit teilen Sie POPcon mit: „Stelle nur E-Mails zu, deren Empfängeradresse auf eine dieser Domänen endet.“ Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon PRO Antispam: Funktionsweise und Grenzen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/wiefunktioniertantispamfu Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie funktioniert die POPcon PRO Antispam Funktion/Warum ist die Erkennung nicht 100 prozentig exakt? Die POPcon Antispamfunktion basiert neben von Ihnen selbst definierten Black- und Whitelisten für Absender,Empfänger und Worte im Betreff und Mailtext hauptsächlich auf im Internet verfügbare Blacklist-Servern. Diese Server listen die IP-Adressen (nicht die Emailadressen!) von Spamversendern und POPcon prüft alle eingehenden Emails darauf ob sie von einer dieser IP-Adressen kommen. Der Inhalt der Email wird dabei nicht geprüft! Die Blacklistserver selbst haben im Internet verteilt sogenannte Spamtraps – Emailadressen die nicht normal benutzt werden und nur dem Fangen von Spammails dienen. Alle eingehenden Emails in diesem Spamtraps führen automatisch zum Listen der Absende-IP auf den Blacklist Servern. Leider missbrauchen die Spammer gern DSL Anschlüsse und sogar an DSL hängende Rechner anderer Leute um die Spams zu versenden und so landen die IP-Adressen von DSL Anschlüssen häufig auf den Blacklisten. Bei DSL erhält jeder Kunde aber alle 24 Stunden eine neue IP-Adresse und wer heute die IP-Adresse eines Anschlusses erhält der gestern von einem Spammer missbraucht wurde der ist damit leider auch als Spammer gelistet. Dies kann dann zu fälschlicher Erkennung als Spam führen. Die Telekom und alle anderen DSL-Provider versuchen natürlich mit allen Mitteln den Missbrauch durch Spammer zu verhindern und auch die IP-Adressen immer wieder von den Blacklisten zu entfernen. Im Gegenzug ist die IP-Adresse eines Spammers natürlich die ersten Stunden nachdem ein Spammer anfängt von einer frischen IP-Adresse Spams zu versenden noch nicht bekannt und gelistet, in dieser Zeit können die Spams noch nicht durch IP-Blacklisten erkannt werden. Auch eine Textanalyse wie sie z.B. Outlook durchführt kann niemals 100%ig arbeiten da die Spammer mittlerweile die entsprechenden Worte a la "V1.a-gr+a" verunstalten und sogar Bilder anstatt Text verwenden. Antispam ist und bleibt eine schwierige Aufgabe, wir werden aber weitere Antispam-Verbesserungen in POPcon integrieren und sind immer an Vorschlägen dafür (an whishlist@servolutions.de) interessiert. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Blacklist-Server (RBL) unabhängig von POPcon PRO testen Source: https://www.servolutions.de/support/articles/wietestrbl Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### Wie kann ich die Funktion der Blacklist-Server unabhängig von POPcon PRO testen? Die Blacklist Spamserver werden über DNS-Lookups abgefragt. Die Spamserver sind so eingerichtet, das ein Lookup des Spamservers mit vorangestellter umgedrehter zu testender IP fehlschlägt wenn die IP nicht gelistet ist und die DNS-Abfrage erfolgreich ist wenn die IP gelistet ist. Abhängig von der Konfiguration der Router und Firewalls kann es deshalb bei der Abfrage leicht zu Störungen kommen. Sie können die Funktion der RBL/Spamlisten wie folgt testen: Folgendes Kommando testet ob die IP 192.168.1.1 gelistet ist - sie sollte es niemals sein, d.h. der Lookup muss hier fehlschlagen: C:\> ping 1.1.168.192.bl.spamcop.net Dieses Kommando testet ob die IP 127.0.0.2 gelistet ist - bei bl.spamcop.net und vielen anderen Spamlisten (aber nicht allen) ist diese IP immer gelistet, , d.h. der Lookup hier erfolgreich sein und im Normalfall wird 127.0.0.2 auch als IP für diese Abfrage aufgelöst: C:\> ping 2.0.0.127.bl.spamcop.net Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## POPcon stellt zusätzlich an die Sammelpostfach-Adresse zu Source: https://www.servolutions.de/support/articles/zusatzempfaenger Language: de ← Zurück zur Knowledge Base ### POPcon stellt neuerdings die Emails immer zusätzlich auch an einen nicht vorhanden Empfänger mit der Addresse unseres Sammelpostfachs zu. Das Problem liegt beim Provider der neuerdings das Sammelpostfach zusätzlich im Envelope-TO Header anzeigt. Bitte aktualisieren Sie Ihr POPcon auf v2.93 oder neuer und schalten Sie auf der "Spezial" Konfigurationsseite die Auswertung des "Envelope-TO" Headers ab. Alternativ können Sie die "String am Beginn der Empfängeradresse filtern" Funktion der "Spezial" Seite der POPcon-Konfiguration nutzen. Bitte schalten Sie dieses Feature auf der "Spezial" Seite im POPconAdmin ein und setzen als String die Addresse Ihres Sammelpostfachs. Das wird dafür sorgen das Emails nicht an diese Adresse weitergeleitet werden, alle anderen aber schon. Brauchen Sie weitere Hilfe? Support kontaktieren --- ## Exchange 2000 mit POPcon einrichten Source: https://www.servolutions.de/support/installexchg2000 Language: de ← Knowledge Base ### Exchange 2000 Konfiguration Um den Exchange Server 2000 mit POPcon korrekt einzurichten können Sie sich an diesen Screenshots und Kommentaren orientieren. Es sind im wesentlichen vier Schritte um einen neu eingerichteten Exchange Server für die Internet-Mailkommunikation vorzubereiten: 1. Eigene Internet Domain zu den Empfängerrichtlinien hinzufügen 2. Den SMTP-Server für eingehende Emails (von POPcon) konfigurieren 3. Einen SMTP-Connector für ausgehende Email hinzufügen 4. In der Active Directory den einzelnen Benutzern Emailadressen zuteilen ### 1. Eigene Internet Domain zu den Empfängerrichtlinien hinzufügen • Zunächst öffnen Sie den Exchange System-Manager, dort müsste eine Struktur wie diese erscheinen: Eines der häufigsten Probleme bei der Einrichtung eines Exchange Server 2000 Systems ist die Tatsache, das die Domain, für die wir Emails empfangen wollen (z.B. "firmenname.de") häufig nicht mit der Standard Active Directory Domain (z.B. "servername.internerdomainname.domain.de") übereinstimmt. Der in Exchange 2000 eingebundene virtuelle Standardserver (SMTP) lehnt aber den Empfang von Mails für alle anderen Domains ab, selbst wenn bei den einzelnen Empfängern die korrekte Mailadresse "mitarbeiter@firmenname.de" eingetragen wurde. Um tatsächlich weitere Domains zu unterstützen sollten Sie so vorgehen: • Auf der Hauptebene den Zweig "Empfänger" öffnen und dort "Empfängerrichtlinien" wählen. Rechts erscheinen dann die Zustellregeln (Policy), im allgemeinen nur die "Default Policy". • Mit Doppelklick auf "Default Policy" öffnen sie dann das Eigenschaftsfenster dieses Regelwerks: • Und wählen dort den Tab "E-Mail-Adressen". Hier finden Sie dann die unterstützten Domains. Im Normalfall steht hier nur die interne Serverdomain, die aber nicht (oder nicht allein) als Mailempfangsdomain taugt. • Wählen Sie hier "Neu..." um einen neuen Adressbereich einzurichten. Natürlich wollen wir eine "SMTP-Adresse" einrichten. • Geben Sie nun Ihre Mail-Empfangsdomain mit einem führenden "@" an. Wir wollen z.B. hier Emails für unsere Internetdomain "popcon.de" mit empfangen können: • So sehen dann die Eigenschaften für die Default Policy nach dem Eintrag aus: • Wenn Sie die dann folgende Dialogbox mit "Ja" bestätigen werden alle neu eingetragenen Empfänger ebenfalls eine @firmenname.de (oder was immer Sie gerade neu hinzugefügt haben) Adresse erhalten. Die bereits existierenden Empfänger müssen leider per Hand nachgerüstet werden. Achtung: Diese Einstellungen werden unter Umständen erst nach einem Server-Neustart aktiv! ### 2. Den SMTP-Server für eingehende Emails (von POPcon) konfigurieren Als nächstes richten wir uns den SMTP-Server ein. Dies ist der Teil von Exchange, der die Nachrichten von POPcon in Empfang nimmt. Speziell vom Standard abweichende Einstellungen sind für den Betrieb von POPcon im Allgemeinen nicht nötig, trotzdem hier einmal eine Übersicht über eine funktionierende Konfiguration: • Den SMTP-Server finden Sie im Exchange System-Manager unter Hauptebene/Server/Ihr-Servername/SMTP. • Mit Rechtsklick auf den "Virtuellen Standardserver für SMTP" können Sie die Eigenschaften öffnen. • Unter "Zugriff" finden sich einige Einstellungen, die gegen unbefugtes Benutzen des SMTP-Servers schützen können, bei Fehlkonfiguration kann es aber auch zu Problemen mit POPcon kommen. • POPcon benötigt grundsäzlich eine Standard SMTP Verbiundung OHNE Authentifizierung, bitte also nicht den entsprechenden Haken entfernen: • Unter "Verbindung" können bestimmte Computer für die Kommunikation zugelassen oder von der SMTP Kommunikation ausgeschlossen werden. Stellen Sie sicher, dass der Rechner, auf dem POPcon installiert ist Zugriff auf den SMTP-Server behält. • Relayrechte können bei bestimmten Konfigurationen nötig sein, um POPcon die Zustellung von Emails mit verschiedenen Domains zu ermöglichen. Sie sollten aber nur den Rechner, auf dem POPcon läuft (hier ist es derselbe Rechner, deshalb die IP 127.0.0.1) erteilen. Alle anderen Rechner sollten nur über Ihren SMTP-Server Emails weiterleiten dürfen, wenn Sie sich vorher authentifiziert haben. • Unter "Nachrichten" können Sie Beschränkungen für die Nachtengröße und die Zahl der Nachrichten pro Verbindung einführen. Bitte beachten Sie, das damit POPcon bei der Mailzustellung behindert werden kann, falls die Grenzen zu eng gesetzt werden. • Zusätzlich ist es sinnvoll, eventuell nicht zustellbare Nachrichten an einen bekannten Empfänger, meist der Postmaster, weiterzuleiten, die entsprechende Einstellung findet sich ebenfalls in diesem Dialog. • Unter "Übermittlung" finden sich noch Einstellungen für die ausgehenden Emails: ### 3. Einen SMTP-Connector für ausgehende Email hinzufügen Nun muss noch die Verbindung für ausgehende Emails (von Ihnen ins Internet) eingetragen werden. Es handelt sich dabei um einen neuen "SMTP-Connector" (im Gegensatz zum eben konfigurierten "SMTP-SERVER". • Wählen Sie auf der Hauptebene "Connectors" und füngen Sie mit Rechtsklick, "Neu", "SMTP-Connector..." einen neuen Connector hinzu. • Auf der "Allgemein" Seite können Sie jetzt wählen, ob Exchange ausgende Emails direkt an den Empfängerrechner senden soll (DNS...), oder ob die Email generell über einen Relay-SMTP Server ("Smarthost") geleitet wird. Die Option "DNS" ist unmittelbarer, kann aber mit Dialup-Internetzugängen zu Problemen mit besonders SPAM-gesicherten Empfängern führen, weil die eigene Dialup-IP nicht mit der eigenen Absenderadresse übereinstimmt und deshalb diese Email eventuell vom empfangenden Server abgelehnt wird. Bei Verwendung von T-Online als ISP hat sich der "SMTP-Relay Server" (erfordert kostenlose Online-Freischaltung unter www.t-online.de) bewährt - er erlaubt die Wahl beliebiger Absenderadressen, ohne das T-Online wie beim Standardserver einfach die "FROM" Adresse ändert. • Auf dieser Seite müssen wir auch den "lokalen Bridgehead" hinzufügen: • So sieht es dann mit dem hinzugefügten lokalem Bridgehead aus: • Auf der Karte "Adressraum" müssen wir jetzt noch einen Adressraum für SMTP hinzufügen • Wählen wir also "Hinzufügen..." und dort "SMTP" aus • Wir wollen die Zustellung für alle unterstützten Domänen erlauben, also tragen wir den Wildcard "*" unter Domäne ein: • So sieht die Seite dann mit dem Eintrag aus: ### 4. In der Active Directory den einzelnen Benutzern Emailadressen zuteilen Jetzt müssen Sie noch in der Active Directory den einzelnen Benutzern Ihre SMTP-Emailadressen zuteilen. Meist sind diese nach den Einstellungen unter Punkt 1 schon korrekt. Sie können einzelnen Benutzern aber auch mehrere Adressen zuordnen, z.B. info@ihrefirma.de und webmaster@ihrefirma.de zusätzlich zu hans.mueller@ihrefirma.de. Hier können Sie auch eine Primäradresse festlegen, die von Exchange bei allen ausgehenden Emails dieses Users als Absendeadresse in die Mail eingefügt wird. Und damit sind wir auch schon die relevanten Punkte durchgegangen. Mit diesen Einstellungen ist Exchange Server jetzt bereit, Emails von POPcon zu empfangen und Emails in das Internet zu versenden. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Konfiguration. --- ## Exchange 2003 mit POPcon einrichten — Schritt für Schritt Source: https://www.servolutions.de/support/installexchg2003 Language: de ← Knowledge Base ### Exchange 2003 Konfiguration Um den Exchange Server 2003 mit POPcon korrekt einzurichten können Sie sich an diesen Screenshots und Kommentaren orientieren. Es sind im wesentlichen vier Schritte um einen neu eingerichteten Exchange Server für die Internet-Mailkommunikation vorzubereiten: - Eigene Internet Domain zu den Empfängerrichtlinien hinzufügen - Den SMTP-Server für eingehende Emails (von POPcon) konfigurieren - Einen SMTP-Connector für ausgehende Email hinzufügen - In der Active Directory den einzelnen Benutzern Emailadressen zuteilen - POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen ### 1. Eigene Internet Domain zu den Empfängerrichtlinien hinzufügen Zunächst öffnen Sie den Exchange System-Manager, dort müsste eine Struktur wie diese erscheinen: Eines der häufigsten Probleme bei der Einrichtung eines Exchange Server 2003 Systems ist die Tatsache, das die Domain, für die wir Emails empfangen wollen (z.B. "firmenname.de") häufig nicht mit der Standard Active Directory Domain (z.B. "servername.internerdomainname.domain.de") übereinstimmt. Der in Exchange 2003 eingebundene virtuelle Standardserver (SMTP) lehnt aber den Empfang von Mails für alle anderen Domains ab, selbst wenn bei den einzelnen Empfängern die korrekte Mailadresse "mitarbeiter@firmenname.de" eingetragen wurde. Um tatsächlich weitere Domains zu unterstützen sollten Sie so vorgehen: Auf der Hauptebene den Zweig "Empfänger" öffnen und dort "Empfängerrichtlinien" wählen. Rechts erscheinen dann die Zustellregeln (Policy), im allgemeinen nur die "Default Policy". Mit Doppelklick auf "Default Policy" öffnen sie dann das Eigenschaftsfenster dieses Regelwerks: Und wählen dort den Tab "E-Mail-Adressen". Hier finden Sie dann die unterstützten Domains. Im Normalfall steht hier nur die interne Serverdomain, die aber nicht (oder nicht allein) als Mailempfangsdomain taugt. Wählen Sie hier "Neu..." um einen neuen Adressbereich einzurichten. Natürlich wollen wir eine "SMTP-Adresse" einrichten. Geben Sie nun Ihre Mail-Empfangsdomain mit einem führenden "@" an. Wir wollen z.B. hier Emails für unsere Internetdomain "popcon.de" mit empfangen können: So sehen dann die Eigenschaften für die Default Policy nach dem Eintrag aus: Nun müssen Sie noch den Haken vor dem neu definierten Domain setzen um diese auch zu aktivieren. Wenn Sie die dann folgende Dialogbox mit "Ja" bestätigen werden alle neu eingetragenen Empfänger ebenfalls eine @firmenname.de (oder was immer Sie gerade neu hinzugefügt haben) Adresse erhalten. Die bereits existierenden Empfänger müssen leider per Hand nachgerüstet werden. Achtung: Diese Einstellungen werden unter Umständen erst nach einem Server-Neustart aktiv! ### 2. Den SMTP-Server für eingehende Emails (von POPcon) konfigurieren Als nächstes richten wir uns den SMTP-Server ein. Dies ist der Teil von Exchange, der die Nachrichten von POPcon in Empfang nimmt. Speziell vom Standard abweichende Einstellungen sind für den Betrieb von POPcon im Allgemeinen nicht nötig, trotzdem hier einmal eine Übersicht über eine funktionierende Konfiguration: Den SMTP-Server finden Sie im Exchange System-Manager unter Hauptebene/Server/Ihr-Servername/SMTP. Mit Rechtsklick auf den "Virtuellen Standardserver für SMTP" können Sie die Eigenschaften öffnen. Unter "Zugriff" finden sich einige Einstellungen, die gegen unbefugtes Benutzen des SMTP-Servers schützen können, bei Fehlkonfiguration kann es aber auch zu Problemen mit POPcon kommen. POPcon benötigt grundsäzlich eine Standard SMTP Verbindung OHNE Authentifizierung, bitte also nicht den entsprechenden Haken setzen: Unter "Verbindung" können bestimmte Computer für die Kommunikation zugelassen oder von der SMTP Kommunikation ausgeschlossen werden. Stellen Sie sicher, dass der Rechner, auf dem POPcon installiert ist Zugriff auf den SMTP-Server behält. Relayrechte können bei bestimmten Konfigurationen nötig sein, um POPcon die Zustellung von Emails mit verschiedenen Domains zu ermöglichen. Sie sollten aber nur den Rechner, auf dem POPcon läuft (hier die IP 192.168.16.15) erteilen. Alle anderen Rechner sollten nur über Ihren SMTP-Server Emails weiterleiten dürfen, wenn Sie sich vorher authentifiziert haben. Unter "Nachrichten" können Sie Beschränkungen für die Nachtengröße und die Zahl der Nachrichten pro Verbindung einführen. Bitte beachten Sie, das damit POPcon bei der Mailzustellung behindert werden kann, falls die Grenzen zu eng gesetzt werden. Zusätzlich ist es sinnvoll, eventuell nicht zustellbare Nachrichten an einen bekannten Empfänger, meist der Postmaster, weiterzuleiten, die entsprechende Einstellung findet sich ebenfalls in diesem Dialog. Unter "Übermittlung" finden sich noch Einstellungen für die ausgehenden Emails: ### 3. Einen SMTP-Connector für ausgehende Email hinzufügen Nun muss noch die Verbindung für ausgehende Emails (von Ihnen ins Internet) eingetragen werden. Es handelt sich dabei um einen neuen "SMTP-Connector" (im Gegensatz zum eben konfigurierten "SMTP-SERVER". Wählen Sie auf der Hauptebene "Connectors" und fügen Sie mit Rechtsklick, "Neu", "SMTP-Connector..." einen neuen Connector hinzu. Auf der "Allgemein" Seite können Sie jetzt wählen, ob Exchange ausgende Emails direkt an den Empfängerrechner senden soll (DNS...), oder ob die Email generell über einen Relay-SMTP Server ("Smarthost") geleitet wird. Die Option "DNS" ist unmittelbarer, kann aber mit Dialup-Internetzugängen zu Problemen mit besonders SPAM-gesicherten Empfängern führen, weil die eigene Dialup-IP nicht mit der eigenen Absenderadresse übereinstimmt und deshalb diese Email eventuell vom empfangenden Server abgelehnt wird. Bei Verwendung von T-Online als ISP hat sich der "SMTP-Relay Server" (erfordert kostenlose Online-Freischaltung unter www.t-online.de) bewährt - er erlaubt die Wahl beliebiger Absenderadressen, ohne das T-Online wie beim Standardserver einfach die "FROM" Adresse ändert. Auf dieser Seite müssen wir auch den "lokalen Bridgehead" hinzufügen: So sieht es dann mit dem hinzugefügten lokalem Bridgehead aus: Auf der Karte "Adressraum" müssen wir jetzt noch einen Adressraum für SMTP hinzufügen Wählen wir also "Hinzufügen..." und dort "SMTP" aus Wir wollen die Zustellung für alle unterstützten Domänen erlauben, also tragen wir den Wildcard "*" unter Domäne ein: So sieht die Seite dann mit dem Eintrag aus: Achtung: Den Punkt am unteren Rand dieser Konfiguration nicht aktivieren. Mit "Weitergabe von Nachrichten an diese Domänen per Relay erlauben" schalten Sie das Relaying ohne Authentifizierung für den ganzen Server frei, unabhängig wie sie die Einschränkungen des SMTP-Servers gewählt haben! Wenn Ihr Provider für den Zugriff auf dessen SMTP Relay Server (unter Smarthost eingetragen) Authentifizierung verlangt (wie die meisten Provider wegen der Spam-Versender heute) müssen Sie das unter "Erweitert" einstellen. Die Einstellung finden Sie unter "Ausgehende Sicherheit": Die weiteren Konfigurationsseiten können auf den Standardeinstellungen stehen bleiben: ### 4. In der Active Directory den einzelnen Benutzern Emailadressen zuteilen Jetzt müssen Sie noch in der Active Directory den einzelnen Benutzern Ihre SMTP-Emailadressen zuteilen. Meist sind diese nach den Einstellungen unter Punkt 1 schon korrekt. Sie können einzelnen Benutzern aber auch mehrere Adressen zuordnen, z.B. info@ihrefirma.de und webmaster@ihrefirma.de zusätzlich zu hans.mueller@ihrefirma.de. Hier können Sie auch eine Primäradresse festlegen, die von Exchange bei allen ausgehenden Emails dieses Users als Absendeadresse in die Mail eingefügt wird. Und damit sind wir auch schon die relevanten Punkte durchgegangen. Mit diesen Einstellungen ist Exchange Server jetzt bereit, Emails von POPcon zu empfangen und Emails in das Internet zu versenden. ### 5. POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen Nach der grundsätzlichen Exchange Konfiguration kann Ihr Server jetzt Emails ans Internet senden. Um aber von POP3 oder IMAP Mailboxen die Emails abzuholen benötigen Sie noch einen POP3-Konnektor. Genau dafür haben wir das Produkt POPcon entwickelt.( Die Konfiguration von POPcon ist ganz einfach: a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der "General" Registerkarte b) Fügen Sie ein oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server Name auf dem Exchange-Konfigurationsregisterkarte. Alle weiteren Registerkarten in der POPcon-Konfiguration können Sie einfach auf den Standardwerten belassen Installieren Sie POPcon zunächst indem Sie das Installerprogramm von unserer Download-Seite herunterladen und ausführen. Starten Sie dann den POPcon Administrator von Start> Programme> POPcon Klicken Sie auf "Konfiguration", um die POPcon Konfigurationsfenster zu öffnen. ### a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der General Registerkarte Auf dieser ersten Konfigurationsseite müssen Sie nur die Email-Adresse des Postmasters oder Administrators eingeben. Der Postmaster wird alle Emails ohne gültigen Empfänger sowie allgemeine POPcon Statusmeldungen erhalten. Es ist sehr wichtig, eine echte Email-Adresse aus Ihrem Exchange-Server hier zu definieren, weil Emails unwiederbringlich verloren gehen können, wenn POPcon einige Mails ohne Empfänger Informationen zum Postmaster weiterleitet und dieses Konto nicht in Ihrem Exchange-Server existiert. Sie können hier auch die Optionen für die Protokolldatei einstellen. Die Standardeinstellungen sind aber für die meisten Fälle ausreichend. Gehen Sie jetzt zum POP3/IMAP Registerkarte um die POP3- oder IMAP- Konten zu konfigurieren von denen Sie Emails herunterladen wollen. ### b) Fügen Sie einen oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. POPcon lädt Emails von so vielen POP3 Konten, wie Sie wollen. Klicken Sie auf Hinzufügen um ein weiteres POP3- oder IMAP-Konto hinzuzufügen. Für jedens Konto müssen Sie in den POP3-Server-Einstellungen so ausfüllen: Wenn Sie Sammelpostfächer verwenden (Postfächer, die Emails für eine ganze Domäne erhalten, unabhängig von dem Empfängerteil vor dem "@") müssten Sie auf der POP3/IMAP Seite noch die "akzeptierte Empfängerdomain" konfiguriren - die gleiche Domäne, die Sie zuvor in der Exchange-Standardrichtlinie (policy) konfigurierten. Dies sind die Informationen, die in POPcon für jedes Konto eingestellt werden können: Server-Typ: Hier können Sie auf zwischen vier unterstützten Server-Typen wählen: POP3: Voreinstellung. POP3-Server sind bei weitem die häufigsten Email-Server-Typen auf dem Internet. POP3-SSL: Bei einigen POP3 Server muss die SSL-Verschlüsselung für die Verbindung aktiviert sein, um Kennwörter und vertrauliche Informationen zu schützen. Wählen Sie diesen Typ, um eine SSL-verschlüsselte Verbindung zu einem POP3-Server zu haben. IMAP: IMAP-Server sind auch recht häufig und theoretisch ermöglichen Sie dem User Emails in verschiedenen Ordnern online zu speichern. Exchange nimmt Emails aber nur in den Posteingang ein und nicht in Unterordner. In unserem Fall verwenden wir das Protokoll also einfach um Email aus dem Posteingang des IMAP-Servers auf Ihrem Exchange Server herunterzuladen. IMAP-SSL: Unterstützt SSL-Verbindungen zu IMAP-Server für zusätzlichen Schutz Zugriff: Konfigurieren Sie den Server-Namen, Benutzer (User) namen und Kennwort, um sich mit dem Mail-Server zu verbinden. Servername: Der Name des Providerervers. Sie können auch die IP-Adresse direkt eingeben. Benutzername und Passwort: Zugriffsdaten für dieses Postfach IP Port Nummer: Fast immer der TCP / IP-Port für POP3-Mail ist 110. Unter bestimmten Umständen verändert Internet-Routern oder Firewalls die Port-Nummer. Bitte fragen Sie Ihren Netzwerk-Administrator oder Internet-Provider. Der Standard-Port für POP3-SSL 995 für IMAP ist 143 und für IMAP-SSL sollte dies auf 993 eingestellt werden. Timeout: Lassen Sie diese auf den Standardwert 180 Sekunden. Nur in wenigen Spezialfällen muss hier etwas anderes konfiguriert werden. Bitte fragen Sie Ihren Mailbox Hosting-Provider, wenn Sie nicht die oben genannten Informationen haben. Postfachtyp / Distribution: POPcon PRO unterstützt sowohl Einzelposfächer als auch "Catch all" Sammelpostfächer. Catch-all-Postfach("*@domainname.com"): Bei diesem Typ versucht POPcon die Emails aus dem Sammelkonto wieder an die einzelnen User zu verteilen. Dafür wird die Ziel-Emailadressen aus den Mailheadern (TO, CC, etc.) extrahiert. Einzelpostfach: Dies ist der normale Typ Postfäch in dem nur Emails für einen bestimmten User landen. Wenn Sie diesen Typ wählen müssen Sie auch eine feste Weiterleitungsadresse wählen an die alle Emails die aus diesem Postfach kommen weitergeleitetnw werden. Löschen / Aufbewahren von Emails auf dem Server: Hier können Sie einstellen ob POPcon die Emails nach dem Herunterladen gleich löscht oder auf dem Server belässt. ### c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server auf dem Exchange-Konfigurationskarte Hier geben Sie einfach nur den Namen Ihres Exchangeservers ein. Bitte einfach nur den NETBIOS Namen verwenden "SERVER01" o.ä. oder aber direkt die IP-Adresse des Servers hier eingewben. Alle weiteren Einstellungen lassen Sie einfach auf den Voreinstellungs-Werten. Und damit haben Sie POPcon auch schon vollständig eingerichtet. Bestätigen Sie die Konfiguration mit OK und testen Sie den Ablauf dann indem Sie auf "Abfrage der Mail starten" klicken. Im Protokollfenster können Sie jetzt sehen wir POPcon die Emails aus den Postfächern abholt und weiterleitet. Sollte es bei der Einrichtung von POPcon Fragen geben steht Ihnen unser Support natürlich zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte jederzeit mit allen POPcon betreffenden Fragen, Anregungen und Kritik an uns. Email an Support --- ## Exchange 2007 mit POPcon einrichten — Schritt für Schritt Source: https://www.servolutions.de/support/installexchg2007 Language: de ← Knowledge Base ### Exchange 2007 Konfiguration Um den Exchange Server 2007 mit POPcon korrekt einzurichten können Sie sich an diesen Screenshots und Kommentaren orientieren. Es sind im Wesentlichen vier Schritte um einen neu eingerichteten Exchange 2007 Server für die Internet-Mailkommunikation und den Empfang von Emails via POPcon vorzubereiten: - Eigene Internet Domain zu den Akzeptierten Domänen in Exchange hinzufügen - Einen Sendeconnector für ausgehende Email konfigurieren - Den Empfangsconnector für eingehende Emails (von POPcon) ohne Authentifizierung konfigurieren - Eine Adressrichtlinie einrichten damit die Benutzer die korrekten Emailadressen erhalten - POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen ### 1. Eigene Internet Domain zu den Akzeptierten Domänen hinzufügen Öffnen Sie die Exchange Management Console und wählen Sie die Organisationskonfiguration, Hub Transport aus. Im mittleren Feld wählen Sie dann bitte die „Akzeptierten Domänen“ aus. Hier wird schon von der Installation eine lokale Domäne hinzugefügt sein. Bitte fügen Sie hier eine neue Domäne hinzu und wählen im Wizard einen passenden (unwichtigen) Anzeigenamen für diese Domäne und natürlich den tatsächlichen Domänennamen Ihrer Internetdomäne (z.B. ihrefirma.de). In unserem Beispiel fügen wir hier die Firma Servolutions mit ihrer Internetdomäne SERVOLUTIONS.COM ein. Wählen Sie „Authorisierende Domäne“ aus um dem Exchangeserver mitzuteilen das er für die gesamte Domäne zuständig ist. Anmerkung: Für den seltenen Fall das der Exchange nur für einen Teil der Domäne zuständig sein soll, d.h. das nur einige Emailadressen dieser Domain im Exchange sind während andere Emailadressen der gleichen Domain beim Providerserver verbleiben wählen Sie statt dessen „Externe Relaydomäne“ aus. Damit teilen Sie dem Exchangeserver mit das er Emails an nicht in der ActiveDirectory eingetragene Emailadressen an das Internet weiterleiten soll. ### 2. Einen Sendeconnector für ausgehende Email konfigurieren Wählen Sie ebenfalls unter Organisationskonfiguration, Hub Transport den Reiter Sendeconnektoren aus. Hier fügen wir einen neuen Sendeconnector hinzu. Der Anzeigename ist nicht wichtig für die Funktion. Auf der Folgeseite fügen wir einen neuen Adressbereich hinzu. Der Adressbereich „*“ bedeutet das dieser Sendeconnector an alle Internet-Adressen versendet. Auf der nächsten Seite konfigurieren wir jetzt das alle email die über diesen Connector läuft nicht direkt an den Empfängerserver geht (per DNS) sondern über einen SMTP Relayserver, hier „Smarthost“ genannt versendet werden. Dies ist nötig weil die meisten Empfängerserver mittlerweile keine Emails mehr annehmen wenn Sie nicht die Absender-IP (die bei DSL-Anschlüssen täglich wechselt) in den DNS-Records der Domain finden von der die Email behauptet zu sein. Wir wählen also die Smarthost Option und fügen den SMTP Relay Server Ihres Providers hinzu: Auf der Folgeseite müssen wir dann noch die Authentifizierung für diesen Server angeben. Per Default steht dies auf „Keine“ aber praktisch alle SMTP Relayserver verlangen zur Spamabwehr heute ein Login damit Sie die Durchleitung von Emails erlauben. Falls Sie beim Provider mehrere Postfächer haben können Sie hier die Zugangsdaten irgendeines Users verwenden. Diese Daten haben bei den meisten Providern keinen Einfluss auf die über diesen Relayserver versendeten Emails, sie dienen nur dazu sich gegenüber dem Providerserver als berechtigt auszuweisen. Für die Fälle bei denen mehrere Domains in einem Exchange gehostet werden oder bei Providern die verschiedenen Benutzern nicht erlauben über einen zentralen Login zu versenden haben wir ein Tool das diese Funktion für Exchange nachrüstet: MultiSendcon erlaubt je nach Absender -Adresse über verschiedene SMTP-Relays oder mit verschiedenen Zugangsdaten beim gleichen Smarthost zu versenden. Exchange allein unterstützt dies leider nicht. ### 3. Den Empfangsconnector für eingehende Email konfigurieren Wichtig: Der Windows Dienst "Simple Mail Transport Protocol" darf nicht installiert sein! Dieser Dienst blockiert den Exchange SMTP Dienst indem er sich vor dem Exchange SMTP den IP Port 25 aneignet. Beenden Sie diesen Dienst und stellen Sie ihn im Windows Dienste-Manager auf Inaktiv! Für die eingehenden Emails gibt es bereits einen (SMTP-) Empfangsconnector unter Server Konfiguration, Hub Transport. Zwei Default-Beschränkungen müssen wir hier aber für die einwandfreie Funktion mit POPcon ändern: Die Begrenzung auf 10MB entfernen und auch nicht authentifizierte Anlieferungen erlauben. Dafür müssenn wir die Eigenschaften des DEFAULT Empfangsconnectors öffnen: Und dort auf der General Seite die Maximale Nachrichtengröße von 10240 auf etwas größeres, z.B. 102400 (100MB) ändern: Auf der Berechtigungsgruppen-Seite schliesslich müssen wir noch den Haken „Anonyme Benutzer“ setzen damit POPcon ohne Anmeldung Emails anliefern kann: Zuletzt sollten Sie auf der Netzwerk-Seite noch überprüfen ob die eigene Server IP (oben auf der Seite unter "lokale IP-Adressen" sichtbar) auch in den IP-Adressbereichen der "Remoteserver IP-Adressen" unten auf der Seite enthalten ist. Diese IP-Adressbereiche unter "Email von Remoteservern mit folgenden IP-Adressen empfangen" werden von einigen Windows SBS Assistenten (z.B. Einrichtungsassistent zu Faxdiensten und Internetmail-Assistent) verstellt und erlauben eventuell keinen Emailempfang vom Server selbst. Da POPcon meist auf dem Server selbst installiert ist muss die eigene IP-Adresse hier hinterlegt sein: ### 4. Eine Adressrichtlinie einrichten damit die Benutzer die korrekten Emailadressen erhalten Jetzt müssen Sie noch in der Active Directory den einzelnen Benutzern Ihre SMTP-Emailadressen zuteilen. Meist sind diese nach den Einstellungen unter Punkt 1 schon korrekt. Sie können einzelnen Benutzern aber auch mehrere Adressen zuordnen, z.B. info@ihrefirma.de und webmaster@ihrefirma.de zusätzlich zu hans.mueller@ihrefirma.de. Hier können Sie auch eine Primäradresse festlegen, die von Exchange bei allen ausgehenden Emails dieses Users als Absendeadresse in die Mail eingefügt wird. Wenn Sie allen, auch zukünftigen Usern automatisch die richtigen Email-Adressen zusteilen wollen können Sie das Exchange Feature der Adress-Richtlinien nutzen. Unter Organisationskonfiguration, Hub Transport gibt es einen entsprechenden Reiter: Fügen Sie hier eine neue Richtlinie hinzu: Auf der Folgekarte können Sie jetzt ein E-Mail Adressenformat hinzufügen Hier können Sie dann auswählen wie die Adressen in der neuen Domain aufgebaut sein sollen: Und damit sind wir auch schon die relevanten Punkte durchgegangen. Mit diesen Einstellungen ist Exchange Server jetzt bereit, Emails von POPcon zu empfangen und Emails in das Internet zu versenden. ### 5. POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen Nach der grundsätzlichen Exchange Konfiguration kann Ihr Server jetzt Emails ans Internet senden. Um aber von POP3 oder IMAP Mailboxen die Emails abzuholen benötigen Sie noch einen POP3-Konnektor. Genau dafür haben wir das Produkt POPcon entwickelt.( Die Konfiguration von POPcon ist ganz einfach: a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der "General" Registerkarte b) Fügen Sie ein oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server Name auf dem Exchange-Konfigurationsregisterkarte. Alle weiteren Registerkarten in der POPcon-Konfiguration können Sie einfach auf den Standardwerten belassen Installieren Sie POPcon zunächst indem Sie das Installerprogramm von unserer Download-Seite herunterladen und ausführen. Starten Sie dann den POPcon Administrator von Start> Programme> POPcon Klicken Sie auf "Konfiguration", um die POPcon Konfigurationsfenster zu öffnen. ### a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der General Registerkarte Auf dieser ersten Konfigurationsseite müssen Sie nur die Email-Adresse des Postmasters oder Administrators eingeben. Der Postmaster wird alle Emails ohne gültigen Empfänger sowie allgemeine POPcon Statusmeldungen erhalten. Es ist sehr wichtig, eine echte Email-Adresse aus Ihrem Exchange-Server hier zu definieren, weil Emails unwiederbringlich verloren gehen können, wenn POPcon einige Mails ohne Empfänger Informationen zum Postmaster weiterleitet und dieses Konto nicht in Ihrem Exchange-Server existiert. Sie können hier auch die Optionen für die Protokolldatei einstellen. Die Standardeinstellungen sind aber für die meisten Fälle ausreichend. Gehen Sie jetzt zum POP3/IMAP Registerkarte um die POP3- oder IMAP- Konten zu konfigurieren von denen Sie Emails herunterladen wollen. ### b) Fügen Sie einen oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. POPcon lädt Emails von so vielen POP3 Konten, wie Sie wollen. Klicken Sie auf Hinzufügen um ein weiteres POP3- oder IMAP-Konto hinzuzufügen. Für jedens Konto müssen Sie in den POP3-Server-Einstellungen so ausfüllen: Wenn Sie Sammelpostfächer verwenden (Postfächer, die Emails für eine ganze Domäne erhalten, unabhängig von dem Empfängerteil vor dem "@") müssten Sie auf der POP3/IMAP Seite noch die "akzeptierte Empfängerdomain" konfiguriren - die gleiche Domäne, die Sie zuvor in der Exchange-Standardrichtlinie (policy) konfigurierten. Dies sind die Informationen, die in POPcon für jedes Konto eingestellt werden können: Server-Typ: Hier können Sie auf zwischen vier unterstützten Server-Typen wählen: POP3: Voreinstellung. POP3-Server sind bei weitem die häufigsten Email-Server-Typen auf dem Internet. POP3-SSL: Bei einigen POP3 Server muss die SSL-Verschlüsselung für die Verbindung aktiviert sein, um Kennwörter und vertrauliche Informationen zu schützen. Wählen Sie diesen Typ, um eine SSL-verschlüsselte Verbindung zu einem POP3-Server zu haben. IMAP: IMAP-Server sind auch recht häufig und theoretisch ermöglichen Sie dem User Emails in verschiedenen Ordnern online zu speichern. Exchange nimmt Emails aber nur in den Posteingang ein und nicht in Unterordner. In unserem Fall verwenden wir das Protokoll also einfach um Email aus dem Posteingang des IMAP-Servers auf Ihrem Exchange Server herunterzuladen. IMAP-SSL: Unterstützt SSL-Verbindungen zu IMAP-Server für zusätzlichen Schutz Zugriff: Konfigurieren Sie den Server-Namen, Benutzer (User) namen und Kennwort, um sich mit dem Mail-Server zu verbinden. Servername: Der Name des Providerervers. Sie können auch die IP-Adresse direkt eingeben. Benutzername und Passwort: Zugriffsdaten für dieses Postfach IP Port Nummer: Fast immer der TCP / IP-Port für POP3-Mail ist 110. Unter bestimmten Umständen verändert Internet-Routern oder Firewalls die Port-Nummer. Bitte fragen Sie Ihren Netzwerk-Administrator oder Internet-Provider. Der Standard-Port für POP3-SSL 995 für IMAP ist 143 und für IMAP-SSL sollte dies auf 993 eingestellt werden. Timeout: Lassen Sie diese auf den Standardwert 180 Sekunden. Nur in wenigen Spezialfällen muss hier etwas anderes konfiguriert werden. Bitte fragen Sie Ihren Mailbox Hosting-Provider, wenn Sie nicht die oben genannten Informationen haben. Postfachtyp / Distribution: POPcon PRO unterstützt sowohl Einzelposfächer als auch "Catch all" Sammelpostfächer. Catch-all-Postfach("*@domainname.com"): Bei diesem Typ versucht POPcon die Emails aus dem Sammelkonto wieder an die einzelnen User zu verteilen. Dafür wird die Ziel-Emailadressen aus den Mailheadern (TO, CC, etc.) extrahiert. Einzelpostfach: Dies ist der normale Typ Postfäch in dem nur Emails für einen bestimmten User landen. Wenn Sie diesen Typ wählen müssen Sie auch eine feste Weiterleitungsadresse wählen an die alle Emails die aus diesem Postfach kommen weitergeleitetnw werden. Löschen / Aufbewahren von Emails auf dem Server: Hier können Sie einstellen ob POPcon die Emails nach dem Herunterladen gleich löscht oder auf dem Server belässt. ### c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server auf dem Exchange-Konfigurationskarte Hier geben Sie einfach nur den Namen Ihres Exchangeservers ein. Bitte einfach nur den NETBIOS Namen verwenden "SERVER01" o.ä. oder aber direkt die IP-Adresse des Servers hier eingewben. Alle weiteren Einstellungen lassen Sie einfach auf den Voreinstellungs-Werten. Und damit haben Sie POPcon auch schon vollständig eingerichtet. Bestätigen Sie die Konfiguration mit OK und testen Sie den Ablauf dann indem Sie auf "Abfrage der Mail starten" klicken. Im Protokollfenster können Sie jetzt sehen wir POPcon die Emails aus den Postfächern abholt und weiterleitet. Sollte es bei der Einrichtung von POPcon Fragen geben steht Ihnen unser Support natürlich zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte jederzeit mit allen POPcon betreffenden Fragen, Anregungen und Kritik an uns. Email an Support --- ## Exchange 2010 mit POPcon einrichten — Schritt für Schritt Source: https://www.servolutions.de/support/installexchg2010 Language: de ← Knowledge Base ### Exchange 2010 Konfiguration Um den Exchange Server 2010 mit POPcon korrekt einzurichten können Sie sich an diesen Screenshots und Kommentaren orientieren. Es sind im Wesentlichen vier Schritte um einen neu eingerichteten Exchange 2010 Server für die Internet-Mailkommunikation und den Empfang von Emails via POPcon vorzubereiten: - Eigene Internet Domain zu den Akzeptierten Domänen in Exchange hinzufügen - Einen Sendeconnector für ausgehende Email konfigurieren - Den Empfangsconnector für eingehende Emails (von POPcon) ohne Authentifizierung konfigurieren - Eine Adressrichtlinie einrichten damit die Benutzer die korrekten Emailadressen erhalten - POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen ### 1. Eigene Internet Domain zu den Akzeptierten Domänen hinzufügen Öffnen Sie die Exchange Management Console und wählen Sie die Organisationskonfiguration, Hub Transport aus. Im mittleren Feld wählen Sie dann bitte die „Akzeptierten Domänen“ aus. Hier wird schon von der Installation eine lokale Domäne hinzugefügt sein. Bitte fügen Sie hier eine neue Domäne hinzu und wählen im Wizard einen passenden (unwichtigen) Anzeigenamen für diese Domäne und natürlich den tatsächlichen Domänennamen Ihrer Internetdomäne (z.B. ihrefirma.de). In unserem Beispiel fügen wir hier die Firma Servolutions mit ihrer Internetdomäne SERVOLUTIONS.COM ein. Wählen Sie „Authorisierende Domäne“ aus um dem Exchangeserver mitzuteilen das er für die gesamte Domäne zuständig ist. Anmerkung: Für den seltenen Fall das der Exchange nur für einen Teil der Domäne zuständig sein soll, d.h. das nur einige Emailadressen dieser Domain im Exchange sind während andere Emailadressen der gleichen Domain beim Providerserver verbleiben wählen Sie statt dessen „Externe Relaydomäne“ aus. Damit teilen Sie dem Exchangeserver mit das er Emails an nicht in der ActiveDirectory eingetragene Emailadressen an das Internet weiterleiten soll. ### 2. Einen Sendeconnector für ausgehende Email konfigurieren Wählen Sie ebenfalls unter Organisationskonfiguration, Hub Transport den Reiter Sendeconnektoren aus. Hier fügen wir einen neuen Sendeconnector hinzu. Der Anzeigename ist nicht wichtig für die Funktion. Auf der Folgeseite fügen wir einen neuen Adressbereich hinzu. Der Adressbereich "*" bedeutet das dieser Sendeconnector an alle Internet-Adressen versendet. Auf der nächsten Seite konfigurieren wir jetzt das alle email die über diesen Connector läuft nicht direkt an den Empfängerserver geht (per DNS) sondern über einen SMTP Relayserver, hier „Smarthost“ genannt versendet werden. Dies ist nötig weil die meisten Empfängerserver mittlerweile keine Emails mehr annehmen wenn Sie nicht die Absender-IP (die bei DSL-Anschlüssen täglich wechselt) in den DNS-Records der Domain finden von der die Email behauptet zu sein. Wir wählen also die Smarthost Option und fügen den SMTP Relay Server Ihres Providers hinzu: Auf der Folgeseite müssen wir dann noch die Authentifizierung für diesen Server angeben. Per Default steht dies auf „Keine“ aber praktisch alle SMTP Relayserver verlangen zur Spamabwehr heute ein Login damit Sie die Durchleitung von Emails erlauben. Falls Sie beim Provider mehrere Postfächer haben können Sie hier die Logindaten irgendeines Users verwenden. Diese Daten haben bei den meisten Providern gar keinen Einfluss auf die über diesen Relayserver versendeten Emails, sie dienen nur dazu sich gegenüber dem Providerserver als berechtigt auszuweisen. Sie können hier also irgendein login verwenden falls Sie mehrere User und Passwörter haben. Für die Fälle bei denen mehrere Domains in einem Exchange gehostet werden oder bei Providern die verschiedenen Benutzern nicht erlauben über einen zentralen Login zu versenden haben wir ein Tool das diese Funktion für Exchange nachrüstet: MultiSendcon erlaubt je nach Absender -Adresse über verschiedene SMTP-Relays oder mit verschiedenen Zugangsdaten beim gleichen Smarthost zu versenden. Exchange allein unterstützt dies leider nicht. ### 3. Den Empfangsconnector für eingehende Email konfigurieren Wichtig: Der Windows Dienst "Simple Mail Transport Protocol" darf nicht installiert sein! Dieser Dienst blockiert den Exchange SMTP Dienst indem er sich vor dem Exchange SMTP den IP Port 25 aneignet. Beenden Sie diesen Dienst und stellen Sie ihn im Windows Dienste-Manager auf Inaktiv! Für die eingehenden Emails gibt es bereits einen (SMTP-) Empfangsconnector unter Server Konfiguration, Hub Transport. Zwei Default-Beschränkungen müssen wir hier aber für die einwandfreie Funktion mit POPcon ändern: Die Begrenzung auf 10MB entfernen und auch nicht authentifizierte Anlieferungen erlauben. Dafür müssenn wir die Eigenschaften des DEFAULT Empfangsconnectors öffnen: Und dort auf der General Seite die Maximale Nachrichtengröße von 10240 auf etwas größeres, z.B. 102400 (100MB) ändern: Auf der Berechtigungsgruppen-Seite schliesslich müssen wir noch den Haken „Anonyme Benutzer“ setzen damit POPcon ohne Anmeldung Emails anliefern kann: Zuletzt sollten Sie auf der Netzwerk-Seite noch überprüfen ob die eigene Server IP (oben auf der Seite unter "lokale IP-Adressen" sichtbar) auch in den IP-Adressbereichen der "Remoteserver IP-Adressen" unten auf der Seite enthalten ist. Diese IP-Adressbereiche unter "Email von Remoteservern mit folgenden IP-Adressen empfangen" werden von einigen Windows SBS Assistenten (z.B. Einrichtungsassistent zu Faxdiensten und Internetmail-Assistent) verstellt und erlauben eventuell keinen Emailempfang vom Server selbst. Da POPcon meist auf dem Server selbst installiert ist muss die eigene IP-Adresse hier hinterlegt sein: ### 4. Eine Adressrichtlinie einrichten damit die Benutzer die korrekten Emailadressen erhalten Jetzt müssen Sie noch in der Active Directory den einzelnen Benutzern Ihre SMTP-Emailadressen zuteilen. Meist sind diese nach den Einstellungen unter Punkt 1 schon korrekt. Sie können einzelnen Benutzern aber auch mehrere Adressen zuordnen, z.B. info@ihrefirma.de und webmaster@ihrefirma.de zusätzlich zu hans.mueller@ihrefirma.de. Hier können Sie auch eine Primäradresse festlegen, die von Exchange bei allen ausgehenden Emails dieses Users als Absendeadresse in die Mail eingefügt wird. Wenn Sie allen, auch zukünftigen Usern automatisch die richtigen Email-Adressen zusteilen wollen können Sie das Exchange Feature der Adress-Richtlinien nutzen. Unter Organisationskonfiguration, Hub Transport gibt es einen entsprechenden Reiter: Fügen Sie hier eine neue Richtlinie hinzu: Auf der Folgekarte können Sie jetzt ein E-Mail Adressenformat hinzufügen Hier können Sie dann auswählen wie die Adressen in der neuen Domain aufgebaut sein sollen: Und damit sind wir auch schon die relevanten Punkte durchgegangen. Mit diesen Einstellungen ist Exchange Server jetzt bereit, Emails von POPcon zu empfangen und Emails in das Internet zu versenden. ### 5. POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen Nach der grundsätzlichen Exchange Konfiguration kann Ihr Server jetzt Emails ans Internet senden. Um aber von POP3 oder IMAP Mailboxen die Emails abzuholen benötigen Sie noch einen POP3-Konnektor. Genau dafür haben wir das Produkt POPcon entwickelt.( Die Konfiguration von POPcon ist ganz einfach: a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der "General" Registerkarte b) Fügen Sie ein oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server Name auf dem Exchange-Konfigurationsregisterkarte. Alle weiteren Registerkarten in der POPcon-Konfiguration können Sie einfach auf den Standardwerten belassen Installieren Sie POPcon zunächst indem Sie das Installerprogramm von unserer Download-Seite herunterladen und ausführen. Starten Sie dann den POPcon Administrator von Start> Programme> POPcon Klicken Sie auf "Konfiguration", um die POPcon Konfigurationsfenster zu öffnen. ### a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der General Registerkarte Auf dieser ersten Konfigurationsseite müssen Sie nur die Email-Adresse des Postmasters oder Administrators eingeben. Der Postmaster wird alle Emails ohne gültigen Empfänger sowie allgemeine POPcon Statusmeldungen erhalten. Es ist sehr wichtig, eine echte Email-Adresse aus Ihrem Exchange-Server hier zu definieren, weil Emails unwiederbringlich verloren gehen können, wenn POPcon einige Mails ohne Empfänger Informationen zum Postmaster weiterleitet und dieses Konto nicht in Ihrem Exchange-Server existiert. Sie können hier auch die Optionen für die Protokolldatei einstellen. Die Standardeinstellungen sind aber für die meisten Fälle ausreichend. Gehen Sie jetzt zum POP3/IMAP Registerkarte um die POP3- oder IMAP- Konten zu konfigurieren von denen Sie Emails herunterladen wollen. ### b) Fügen Sie einen oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. POPcon lädt Emails von so vielen POP3 Konten, wie Sie wollen. Klicken Sie auf Hinzufügen um ein weiteres POP3- oder IMAP-Konto hinzuzufügen. Für jedens Konto müssen Sie in den POP3-Server-Einstellungen so ausfüllen: Wenn Sie Sammelpostfächer verwenden (Postfächer, die Emails für eine ganze Domäne erhalten, unabhängig von dem Empfängerteil vor dem "@") müssten Sie auf der POP3/IMAP Seite noch die "akzeptierte Empfängerdomain" konfiguriren - die gleiche Domäne, die Sie zuvor in der Exchange-Standardrichtlinie (policy) konfigurierten. Dies sind die Informationen, die in POPcon für jedes Konto eingestellt werden können: Server-Typ: Hier können Sie auf zwischen vier unterstützten Server-Typen wählen: POP3: Voreinstellung. POP3-Server sind bei weitem die häufigsten Email-Server-Typen auf dem Internet. POP3-SSL: Bei einigen POP3 Server muss die SSL-Verschlüsselung für die Verbindung aktiviert sein, um Kennwörter und vertrauliche Informationen zu schützen. Wählen Sie diesen Typ, um eine SSL-verschlüsselte Verbindung zu einem POP3-Server zu haben. IMAP: IMAP-Server sind auch recht häufig und theoretisch ermöglichen Sie dem User Emails in verschiedenen Ordnern online zu speichern. Exchange nimmt Emails aber nur in den Posteingang ein und nicht in Unterordner. In unserem Fall verwenden wir das Protokoll also einfach um Email aus dem Posteingang des IMAP-Servers auf Ihrem Exchange Server herunterzuladen. IMAP-SSL: Unterstützt SSL-Verbindungen zu IMAP-Server für zusätzlichen Schutz Zugriff: Konfigurieren Sie den Server-Namen, Benutzer (User) namen und Kennwort, um sich mit dem Mail-Server zu verbinden. Servername: Der Name des Providerervers. Sie können auch die IP-Adresse direkt eingeben. Benutzername und Passwort: Zugriffsdaten für dieses Postfach IP Port Nummer: Fast immer der TCP / IP-Port für POP3-Mail ist 110. Unter bestimmten Umständen verändert Internet-Routern oder Firewalls die Port-Nummer. Bitte fragen Sie Ihren Netzwerk-Administrator oder Internet-Provider. Der Standard-Port für POP3-SSL 995 für IMAP ist 143 und für IMAP-SSL sollte dies auf 993 eingestellt werden. Timeout: Lassen Sie diese auf den Standardwert 180 Sekunden. Nur in wenigen Spezialfällen muss hier etwas anderes konfiguriert werden. Bitte fragen Sie Ihren Mailbox Hosting-Provider, wenn Sie nicht die oben genannten Informationen haben. Postfachtyp / Distribution: POPcon PRO unterstützt sowohl Einzelposfächer als auch "Catch all" Sammelpostfächer. Catch-all-Postfach("*@domainname.com"): Bei diesem Typ versucht POPcon die Emails aus dem Sammelkonto wieder an die einzelnen User zu verteilen. Dafür wird die Ziel-Emailadressen aus den Mailheadern (TO, CC, etc.) extrahiert. Einzelpostfach: Dies ist der normale Typ Postfäch in dem nur Emails für einen bestimmten User landen. Wenn Sie diesen Typ wählen müssen Sie auch eine feste Weiterleitungsadresse wählen an die alle Emails die aus diesem Postfach kommen weitergeleitetnw werden. Löschen / Aufbewahren von Emails auf dem Server: Hier können Sie einstellen ob POPcon die Emails nach dem Herunterladen gleich löscht oder auf dem Server belässt. ### c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server auf dem Exchange-Konfigurationskarte Hier geben Sie einfach nur den Namen Ihres Exchangeservers ein. Bitte einfach nur den NETBIOS Namen verwenden "SERVER01" o.ä. oder aber direkt die IP-Adresse des Servers hier eingewben. Alle weiteren Einstellungen lassen Sie einfach auf den Voreinstellungs-Werten. Und damit haben Sie POPcon auch schon vollständig eingerichtet. Bestätigen Sie die Konfiguration mit OK und testen Sie den Ablauf dann indem Sie auf "Abfrage der Mail starten" klicken. Im Protokollfenster können Sie jetzt sehen wir POPcon die Emails aus den Postfächern abholt und weiterleitet. Sollte es bei der Einrichtung von POPcon Fragen geben steht Ihnen unser Support natürlich zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte jederzeit mit allen POPcon betreffenden Fragen, Anregungen und Kritik an uns. Email an Support Sie kommen vom Windows SBS 2011, dessen Konsole einen eigenen POP3-Connector hatte? Der Ratgeber Der SBS-POP3-Connector: Funktionen, Grenzen und der Nachfolger vergleicht ihn Funktion für Funktion mit POPcon und nennt die Schritte für den Umstieg. --- ## Exchange 2013/2016 mit POPcon einrichten — Anleitung Source: https://www.servolutions.de/support/installexchg2013 Language: de ← Knowledge Base ### Exchange 2013 oder 2016 Konfiguration Um den Exchange Server 2013 oder 2016 mit POPcon korrekt einzurichten können Sie sich an diesen Screenshots und Kommentaren orientieren. Es sind im Wesentlichen vier Schritte um einen neu installierten Exchange 2013/2016 Server für die Internet-Mailkommunikation und den Empfang von Emails via POPcon vorzubereiten: - Eigene Internet Domain zu den Akzeptierten Domänen in Exchange hinzufügen - Einen Sendeconnector für ausgehende Email konfigurieren - Den Default Frontend Empfangsconnector für eingehende Emails (von POPcon) einrichten - Email-Adressen den Benutzern hinzufügen - POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen ### 1. Eigene Internet Domain zu den Akzeptierten Domänen hinzufügen Im Gegensatz zu früheren Versionen von Exchange (2010, 2007, 2003), es ist nicht mehr die MMC-Anwendung zum Verwalten des Servers vorhanden. Alles wird mit der neuen Exchange-Systemsteuerung (ECP) und der Exchange Management Shell (EMS) durchgeführt. Öffnen Sie den Internet-Browser und gehen Sie zu folgender Adresse: https://exchange.your-domain/ecp Die wird uns zum Anmeldebildschirm umleiten um uns vor dem Zugriff auf den ECP zu authentifizieren. Nachdem Sie Ihre Anmeldeinformationen eingegeben haben, erscheint das ECP-Fenster: Wie wir bereits erwähnt haben geschehen alle Management-Operationen hier Der erste Schritt, um unseren Server zu konfigurieren ist es, unsere Internet-Domain zu den "Akzeptierten Domänen"-Liste hinzufügen. Um dies zu tun, gehen Sie zu der Nachrichtenübermittlung-Option (auf der linken Seite) und wählen Sie "Akzeptierte Domänen" in der Menüleiste oben. Es sollte eine Voreinstellung da sein, üblicherweise das interne Domänenname (hier servolutions.dom), die Sie lassen können, wie es ist. Fügen Sie nun eine neue akzeptierte Domäne, indem Sie auf das "+"-Symbol klicken: Nun öffnet sich ein Pop-up-Fenster. Fügen Sie die Internetdomäne hinzu, die Sie wollen, dass unser Server akzeptiert. Im Feld "Name" geben Sie einen beschreibenden Namen für unsere Rolle „Rule“ (In diesem Fall, "Domäne Name für das Internet" ist der Name, dass ich gewählt habe). In der akzeptierten Domäne Feld geben den Namen Ihres Internet-Domänenname (in diesem Fall servolutions.com). Wählen Sie „Autorisierende Domäne“ Option aus und wenn Sie das einmal getan haben, klicken Sie auf Speichern im unteren Teil des Fensters. Diese Einstellung zeigt, dass dieser Exchange-Server, die Emails, die an die "servolutions.com" Domäne weitergeleitet werden, akzeptiert. Natürlich müssen Sie hier anstatt "servolutions.com" Ihre eigene Domäne eintragen. Die autorisierende Domäne Option zeigt, dass dieser Server derjenige ist, der alle Emails für diese Domäne verarbeitet. Wenn ein Teil der Benutzer noch Postfächer direkt beim POP3 Provider abfragt müssen Sie statt dessen "externe relay Domäne" wählen damit Emails die von innen an einen dieser intern nicht existierenden User gesendet wird auch nach aussen an das Internet weitergeleitet wird. ### 2. Einen Sendeconnector für ausgehende Email konfigurieren Der Sendeconnector wird ausgehende Emails aus Exchange über Ihren SMTP-Relay-Server Provider ans Internet weiterleiten. In Exchange 2013 wird die "Hub-Transport-Rolle", die in Exchange 2010 und 2007 existierte, jetzt mit dem Postfachserverrolle integriert. Alles was Sie jetzt tun müssen, ist auf den Sendeconnector auf Menüpunkt klicken. Hier fügen wir einen neuen Sendeconnector, indem Sie auf das "+"-Symbol klicken. Ein neues Fenster öffnet sich. Im Feld "Name" geben Sie einen beschreibenden Namen für den Connector (ich gab den Namen "Sende einen Internet- Email "), wählen Sie die Option Internet und klicken Sie auf Weiter. In den meisten Fällen wird Ihr Exchange-Server auf einer normalen Internet-Verbindung mit einer dynamischen IP-Adresse sein, und Sie sollten die Webspace-Providers SMTP-Relay-Server zum Senden von Internet durch verwenden. Dadurch wird sichergestellt, dass unsere Emails nicht als Spam markiert werden, da Sie von einer öffentlichen IP-Adresse stammen. In Exchange Regeln verwenden wir ein Relayserver "Smarthost" um Email zu senden. Für diese Option wählen Sie bitte "Email über Smarthosts leiten" und im nächsten Feld fügen Sie die Smarthost-Adresse (FQDN) hinzu. Sobald Sie fertig sind, klicken Sie auf Speichern. Die Konfiguration wird wie das Bild unten aussehen. Klicken Sie auf Weiter. Im nächsten Fenster werden wir die Authentifizierungsdaten für den SMTP-Relay-Server / smart Host angeben. Jeder kommerzieller Relay-Server erfordert Authentifizierung, um Spammer davon abzuhalten, Sie zu missbrauchen. Wählen Sie "Standardauthentifizierung" und geben Sie den Benutzer (User)name und Passwort von Ihrem SMTP-Server Provider ein. Falls Sie mehrere Logins für den Server haben es nicht wichtig ist, welches Sie verwenden. Es wird nicht die Email-Absender-Name beeinflussen, dieses einloggen verwendet man nur damit Sie Emails über den Relay-Server senden können. Klicken Sie auf Weiter. Der nächste Bildschirm fragt über die Sendeconnector Email-Routing-Regeln. Hier können wir unseren Exchange-Server auf einen anderen Email-Server (Smarthost) verweisen, um Emails abhängig von der Ziel -Domain schicken zu können. Dies ist selten sinnvoll und erlaubt nicht unterschiedliche Smarthosts abhängig von der Absender -Domain. Wenn Sie unterschiedliche Smarthost für unterschiedliche Absenderdomänen benötigen, dann sehen Sie sich unser Tool MultiSendcon an, den Mehfach-Sendekonnektor für Exchange. In unserem Fall ist nur ein Server erforderlich, so dass wir in im nächsten Fenster ein Sternchen "*" in der "Domain" Feld stellen sollten. Das Sternchen bedeutet, dass ein Email an jede andere Domäne außerhalb von unserer Organisation durch diese externen Smarthost weitergeleitet wird. Klicken Sie auf Weiter. Ein weiteres Fenster erscheint. In diesem Fenster können wir angeben, in welchem Exchange-Server diese Regel angewendet wird. In diesem Fall gilt es für einen unseren Exchange-Server. Um diese Regel festzulegen, klicken Sie auf das "+"-Taste und das nächste Fenster (Siehe unten) erscheint. Hier wählen wir den Server, für den diese Regel gelten soll. Da wir nur einen Exchange-Server haben, haben wir es hier ausgewählt und dann auf "Add->" geklickt, so sollte es aussehen: Sobald Sie fertig sind einfach auf OK klicken und es wird zum vorherigen Fenster mit den Änderungen zurückgehen. Sobald Sie mit den Änderungen zufrieden sind, klicken Sie auf Fertigstellen. Und jetzt sind wir mit unserer ausgehenden Email-Regel fertig. Aber eine weitere Änderung sollte angewandt werden um es vollständig zu machen: Die maximale Größe für ausgehende Nachrichten sollte auf 10MB eingestellt sein. So können wir es ändern: Bitte klicken Sie auf das Bleistift-Symbol, um unsere Änderungen zu überprüfen und bearbeiten: Ändern Sie die maximale Größe von Nachrichten für ausgehende Emails auf einen Wert, der hier praktischer und speichern Sie die Änderungen do dass Sie auf Speichern klicken. Wenn wir das getan haben, sind wir es mit der ausgehende Email-Konfiguration fertig. Jetzt sind wir bereit um einen Blick auf die Email-Empfangs-Konfiguration zu werfen. ### 3. Konfigurieren Sie den Default Frontend Empfangsconnector für eingehende Emails POPcon verwendet SMTP, um Emails auf Exchange weiterzuleiten. Damit dies funktioniert, müssen wir einen Empfangsconnector auf dem Exchange 2013-Seite konfigurieren und sicherstellen, dass die Konfigurationseinstellungen des neuen Empfangsconnector korrekt sind, insbesondere die maximale Email-Größe (die mit 10MB voreingestellt und kann viele Probleme verursachen) und wir müssen den anonymen Benutzer (User) auf die Erlaubnis Gruppe hinzufügen, damit wir POPcon erlauben, Email in den Exchange-Server zu übertragen. Um die eingehenden Email-Regeln zu konfigurieren, öffnen Sie die Exchange-Systemsteuerung, gehen Sie zum "Mail Flow"-Option auf der linken Seite und auf der rechten Seite befindet sich der Empfangsconnector - klicken Sie darauf. Der Bildschirm wird wie auf dem Bild unten aussehen. Wählen Sie den "Default Frontend" Konnektor aus und klicken auf das Bleistift/Ändern Symbol. In der General (Allgemeine) Option müssen wir die " Maximale Empfangsnachricht Größe " ändern, aus dem Standarden 10 MB auf 100 MB, so dass größere Emails nicht zwischen POPcon und dem Exchange-Server stecken bleiben. Wenn Sie möchten, können Sie später die maximale Größe der Nachricht in den Exchange in General (Allgemeine) Option ändern oder sogar für einen einzelnen Benutzer (User) in seiner Mailbox-Optionen und führt dazu das Exchange die unzustellbare Nachrichten zurück schickt, wenn die Email zu groß ist. Sehen Sie das Bild unten: Sobald Sie fertig sind, klicken Sie auf Speichern. Gehen Sie jetzt an die Sicherheit Option. Achten Sie darauf, das Ankreuzfeld (checkbox), das "Anonyme Benutzer (User)" markiert ist (im roten Quadrat auf dem Bild unten). Anonyme Benutzer (User) sind alle Email-Absendern von außerhalb Ihrer Organisation, so dass dieser Haken Email-Absendern von außerhalb ermöglicht Email in Exchange zu liefern. Überprüfen Sie die "Anonyme Benutzer (User)" Ankreuzfeld (checkbox) und klicken Sie auf Speichern. Nun, gehen wir zum Scoping Option. Fügen Sie die echte IP-Adresse des Servers hinzu. Achten Sie außerdem darauf, dass die "Netzwerkadapter Bindungen"-Option die IP-Adresse des Servers oder "alle verfügbaren" und Port 25 zeigt. Das FQDN Feld ist für POPcon nicht wichtig. Klicken Sie auf Speichern. Damit sind wir mit dem Einrichten unserer Empfangsconnector fertig. ### 4. Email-Adressen den Benutzern hinzufügen Alles, was Sie jetzt tun müssen, ist die SMTP-Email-Adressenden den Benutzer (User)n im aktiven Verzeichnis hinzufügen. Benutzer (User) können mehr als eine SMTP-Adresse haben, zum Beispiel können Sie info@ihrefirma.com zusätzlich zur jeff.smith @ ihrefirma.com haben. Exchange bietet praktische Email-Adresse Richtlinie (policy), mit der Sie gleich formatierte Email-Adressen für alle (auch zukünftigen) Benutzer (User)n zuweisen können. Wir bearbeiten die Standard-Email-Adressen Richtlinie (policy)n wie folgt: Öffnen Sie die Exchange-Systemsteuerung und wählen Sie die Mail Flow Option auf der linken Seite, und wählen Sie dann Email-Adresse Richtlinie (policy)n Menüpunkt auf der rechten Seite. Wählen Sie die Standardrichtlinie (policy) und klicken Sie auf den Edit / Bleistift-Symbol. Das öffnet das Email-Adresse-Format Fenster. Gehen Sie direkt zu "Email Adresse Format" und klicken Sie die Bearbeitungsschaltfläche (wieder, das Bleistift-Symbol). Wählen Sie die Domäne in der wir die neue Regel (in diesem Beispiel servolutions.com) anwenden wollen und unten können wir das Format wählen, dass wir für alle unsere Email-Adressen (in diesem Fall John.Smith @ Servolutions. Com) verwenden. Schließlich markieren wir das Kästchen mit dem Namen "Machen Sie dieses Format zum Email-Adresse Antwort ", um Benutzer (User) zu zwingen, diese Namenskonvention Regel zu verwenden. Sobald Sie fertig sind, klicken Sie auf Speichern. Nachdem die Änderungen gespeichert sind, wird der Standardrichtlinie (policy)- Fenster aktualisiert. Und das ist wirklich alles. Nun ist der Server korrekt eingerichtet um Email ins Internet zu schicken, Internet vom Internet zu empfangen (via POPcon - Siehe unten) und wir haben den Benutzer (User)n die entsprechende Email-Adressen gegeben. ### 5. POPcon installieren und konfigurieren um von POP3 Emails herunterzuladen Nach der grundsätzlichen Exchange Konfiguration kann Ihr Server jetzt Emails ans Internet senden. Um aber von POP3 oder IMAP Mailboxen die Emails abzuholen benötigen Sie noch einen POP3-Konnektor. Genau dafür haben wir das Produkt POPcon entwickelt.( Die Konfiguration von POPcon ist ganz einfach: a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der "General" Registerkarte b) Fügen Sie ein oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server Name auf dem Exchange-Konfigurationsregisterkarte. Alle weiteren Registerkarten in der POPcon-Konfiguration können Sie einfach auf den Standardwerten belassen Installieren Sie POPcon zunächst indem Sie das Installerprogramm von unserer Download-Seite herunterladen und ausführen. Starten Sie dann den POPcon Administrator von Start> Programme> POPcon Klicken Sie auf "Konfiguration", um die POPcon Konfigurationsfenster zu öffnen. ### a) Konfigurieren Sie die Postmaster Email-Adresse auf der General Registerkarte Auf dieser ersten Konfigurationsseite müssen Sie nur die Email-Adresse des Postmasters oder Administrators eingeben. Der Postmaster wird alle Emails ohne gültigen Empfänger sowie allgemeine POPcon Statusmeldungen erhalten. Es ist sehr wichtig, eine echte Email-Adresse aus Ihrem Exchange-Server hier zu definieren, weil Emails unwiederbringlich verloren gehen können, wenn POPcon einige Mails ohne Empfänger Informationen zum Postmaster weiterleitet und dieses Konto nicht in Ihrem Exchange-Server existiert. Sie können hier auch die Optionen für die Protokolldatei einstellen. Die Standardeinstellungen sind aber für die meisten Fälle ausreichend. Gehen Sie jetzt zum POP3/IMAP Registerkarte um die POP3- oder IMAP- Konten zu konfigurieren von denen Sie Emails herunterladen wollen. ### b) Fügen Sie einen oder mehrere POP3-Postfächer auf dem POP3/IMAP Registerkarte hinzu. POPcon lädt Emails von so vielen POP3 Konten, wie Sie wollen. Klicken Sie auf Hinzufügen um ein weiteres POP3- oder IMAP-Konto hinzuzufügen. Für jedens Konto müssen Sie in den POP3-Server-Einstellungen so ausfüllen: Wenn Sie Sammelpostfächer verwenden (Postfächer, die Emails für eine ganze Domäne erhalten, unabhängig von dem Empfängerteil vor dem "@") müssten Sie auf der POP3/IMAP Seite noch die "akzeptierte Empfängerdomain" konfiguriren - die gleiche Domäne, die Sie zuvor in der Exchange-Standardrichtlinie (policy) konfigurierten. Dies sind die Informationen, die in POPcon für jedes Konto eingestellt werden können: Server-Typ: Hier können Sie auf zwischen vier unterstützten Server-Typen wählen: POP3: Voreinstellung. POP3-Server sind bei weitem die häufigsten Email-Server-Typen auf dem Internet. POP3-SSL: Bei einigen POP3 Server muss die SSL-Verschlüsselung für die Verbindung aktiviert sein, um Kennwörter und vertrauliche Informationen zu schützen. Wählen Sie diesen Typ, um eine SSL-verschlüsselte Verbindung zu einem POP3-Server zu haben. IMAP: IMAP-Server sind auch recht häufig und theoretisch ermöglichen Sie dem User Emails in verschiedenen Ordnern online zu speichern. Exchange nimmt Emails aber nur in den Posteingang ein und nicht in Unterordner. In unserem Fall verwenden wir das Protokoll also einfach um Email aus dem Posteingang des IMAP-Servers auf Ihrem Exchange Server herunterzuladen. IMAP-SSL: Unterstützt SSL-Verbindungen zu IMAP-Server für zusätzlichen Schutz Zugriff: Konfigurieren Sie den Server-Namen, Benutzer (User) namen und Kennwort, um sich mit dem Mail-Server zu verbinden. Servername: Der Name des Providerervers. Sie können auch die IP-Adresse direkt eingeben. Benutzername und Passwort: Zugriffsdaten für dieses Postfach IP Port Nummer: Fast immer der TCP / IP-Port für POP3-Mail ist 110. Unter bestimmten Umständen verändert Internet-Routern oder Firewalls die Port-Nummer. Bitte fragen Sie Ihren Netzwerk-Administrator oder Internet-Provider. Der Standard-Port für POP3-SSL 995 für IMAP ist 143 und für IMAP-SSL sollte dies auf 993 eingestellt werden. Timeout: Lassen Sie diese auf den Standardwert 180 Sekunden. Nur in wenigen Spezialfällen muss hier etwas anderes konfiguriert werden. Bitte fragen Sie Ihren Mailbox Hosting-Provider, wenn Sie nicht die oben genannten Informationen haben. Postfachtyp / Distribution: POPcon PRO unterstützt sowohl Einzelposfächer als auch "Catch all" Sammelpostfächer. Catch-all-Postfach("*@domainname.com"): Bei diesem Typ versucht POPcon die Emails aus dem Sammelkonto wieder an die einzelnen User zu verteilen. Dafür wird die Ziel-Emailadressen aus den Mailheadern (TO, CC, etc.) extrahiert. Einzelpostfach: Dies ist der normale Typ Postfäch in dem nur Emails für einen bestimmten User landen. Wenn Sie diesen Typ wählen müssen Sie auch eine feste Weiterleitungsadresse wählen an die alle Emails die aus diesem Postfach kommen weitergeleitetnw werden. Löschen / Aufbewahren von Emails auf dem Server: Hier können Sie einstellen ob POPcon die Emails nach dem Herunterladen gleich löscht oder auf dem Server belässt. ### c) Konfigurieren Sie den Exchange-Server auf dem Exchange-Konfigurationskarte Hier geben Sie einfach nur den Namen Ihres Exchangeservers ein. Bitte einfach nur den NETBIOS Namen verwenden "SERVER01" o.ä. oder aber direkt die IP-Adresse des Servers hier eingewben. Alle weiteren Einstellungen lassen Sie einfach auf den Voreinstellungs-Werten. Und damit haben Sie POPcon auch schon vollständig eingerichtet. Bestätigen Sie die Konfiguration mit OK und testen Sie den Ablauf dann indem Sie auf "Abfrage der Mail starten" klicken. Im Protokollfenster können Sie jetzt sehen wir POPcon die Emails aus den Postfächern abholt und weiterleitet. Sollte es bei der Einrichtung von POPcon Fragen geben steht Ihnen unser Support natürlich zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte jederzeit mit allen POPcon betreffenden Fragen, Anregungen und Kritik an uns. Email an Support --- ## Exchange 5.5 mit POPcon einrichten Source: https://www.servolutions.de/support/installexchg55 Language: de ← Knowledge Base ### Einrichten von Exchange Server 5.5 Um den Exchange Server 5.5 mit POPcon korrekt einzurichten können Sie sich an diesen Screenshots und Kommentaren orientieren. Zunächst muss der Exchange Internet Mail Dienst nachinstalliert und gestartet werden. Achtung: Häufige Fehlerursache ist, das der Dienst zwar installiert und konfiguriert wird, dann aber nicht als Dienst (Systemsteuerung - Dienste) gestartet wird. Der Internet Mail Dienst sorgt ist sowohl für den Empfang als auch den Versand der Mails verantwortlich. POPcon sorgt dafür, das von POP3 Konten abgeholte Emails zum Internet Mail Dienst per SMTP-Protokoll übertragen werden. Sie finden die Konfiguration des Internet Mail Dienstes im Exchange Server Administrator unter "Verbindungen". Dies sind die verschiedenen Konfigurationsseiten: Achtung - hier bitte die Nachrichtengröße beachten. Wenn sie beschränkt ist, dann kann es zu Problemen mit der Weiterleitung von diese Größe überschreitenden Mails kommen. Unter "Adressraum" muss ein SMTP-Adressraum für alle Adressen (*) eingetragen werden. Unter Empfangsbeschränkungen bitte zunächst keine Einschränkungen vornehmen. Hier solte ein Postfach für den Exchange Administrator eingetragen sein. Sie können unter "Benachrichtungen" auch einstellen, dass unzustellbare Nachrichten für nichtexistierende Empfänger als Kopie an diesen Postmaster gehen. Unter Einwählverbindungen können sie eine DFÜ-Netzwerkverbindung eintragen, mit der Exchange sich dann periodisch ins Netz einwählt. Wir verwenden einen Router, so daß hier keine Verbindung angewählt ist. Auf dieser Seite ist sehr wichtig, dass der Übertragungsmodus "Eingehend & ausgehend" gewählt wird, damit sowohl ausgehende Emails wirlich versandt werden können, als auch Exchange als SMTP-Server bereitsteht um POPcon-Mails tatsächlich zu empfangen. Für die ausgehenden Mails sollten sie entweder "DNS" auswählen oder einen SMTP Relay Server (wie in diesem Beispiel) Achtung: Der hier eingetragene T-Online SMTP-Relay server ist nur für T-Online Kunden und nur nach vorheriger Onlineanmeldung verfügbar, hat aber den Vorteil, das anders als bei vielen anderen SMTP-Servern beliebige Absenderadressen bei Emails verwendet werden. Viele andere Relay-Server ändern selbst während der Mailübertragung die Absenderadresse in die Adresse bei Ihrem Provider um, so dass es zu Problemen kommt wenn Sie Absendeadressen in mehreren Domains verwenden. Ebenfalls wichtig für den Betrieb mit POPcon ist, dass sie ungesicherte Verbindungen akzeptieren, also SMTP-Eingänge ohne Authentifizierung. Auf der Karte "Routing" müssen sie die oben gezeigte Einstellung wählen und alle von Ihnen in Empfangsadressen verwendeten Domains als "inbound" eintragen. Andernfalls wird der Exchange Server den Empfang für Mails an eine nicht eingetragene Domain verweigern. Auf der Karte "Sicherheit" sollte nur die Domaine "Standard" ohne Sicherheitseinstellungen eingerichtet sein. *** Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Beispielkonfiguration behilflich sein konnten. Servolutions Support --- ## POPcon Knowledge Base & Exchange-Fehler — Servolutions Source: https://www.servolutions.de/support/knowledgebase Language: de ### Knowledge Base Häufig gestellte Fragen und Lösungen zu unseren Produkten. Die grundsätzlichen Fragen – POP3-Abholung nach Exchange, Sendeconnectoren und Smarthosts, Absenderadressen in Outlook, OAuth2 – beantworten die Exchange-Ratgeber . Die SMTP-Antworten, die Exchange einem Connector zurückgibt – 421 4.4.1, 421 4.4.2, 451 4.7.0, 452 4.3.1, 530 5.7.1, 550 5.7.1 und die übrigen – sind auf einer Seite gesammelt: Exchange-SMTP-Fehlercodes erklärt . ### POPcon und POPcon PRO ### Exchange Server Konfigurationsanleitungen - Konfiguration von Exchange 2013 oder 2016 Server - Konfiguration von Exchange 2010 Server - Konfiguration von Exchange 2007 Server - Konfiguration von Exchange 2003 Server - Konfiguration von Exchange 2000 Server - Konfiguration von Exchange Server 5.5 ### Häufig gestellte Fragen - Fehlermeldung "354 Start mail input; end with . ." - Fehler "530 SMTP authentication is required" von Exchange - Fehler 550 Relaying denied mit GData - Abwesenheitsnotizen und Unzustellbarkeitsnachrichten gehen bei IONOS SMTP Relay nicht raus - "552 5.3.4. Header size execeeds fixed maximum size" Fehlermeldung von Exchange 2010 oder Exchange 2007 - "550 5.7.1 Message rejected as spam by Content Filtering" Fehlermeldung von Exchange - "421 4.4.2 Message submission rate for this client has exceeded the configured limit" Fehler bei Exchange 2010 oder Exchange 2007 - Exchange nimmt keine Emails an. Fehler "530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first" - Kann POPcon auch per SSL abholen? - Emails an öffentliche Ordner werden dort als Notiz und nicht als Email gespeichert. Kann man das ändern? - Den SBS2003 POP Konnektor durch POPcon ersetzen - Provider deaktiveirt die SMTP-after-POP Methode - Plötzlich werden alle Emails als [SPAM] gekennzeichnet, woran liegt das? - Tobit David Tipp 1: Spam Filter richtig konfigurieren - Tobit David Tipp 2: Erlaubte Domäne konfigurieren - 504 5.7.4 Unrecognized authentication type - Fehler beim Ansprechen von Office 365 SMTP servern - Mein Exchange 2007/2010 nimmt einige Emails nicht an mit Fehlermeldung "beendete unerwartet den Mailempfang nach bytes" - Was ist das kürzeste Abrufinterval das POPcon unterstützt? - Abwesenheitsbenachrichtigungen funktionieren nur intern und nicht für externe Emails über POPcon. Was kann ich tun? - Was tun wenn POPconAdmin keine POPcon Server zeigt und nicht bedient, nur beendet werden kann? - Ab Version 3.20 von POPcon soll es auch möglich sein AOL-Postfächer abzuholen. Wie sind die Postfacheinstellungen dafür? - Mail wird an TO: und CC: Empfänger korrekt zugestellt, aber nicht an BCC-Empfänger. Was kann ich tun? - "421 4.4.1 Connection timed out" Timeout bei Exchange 2010 oder Exchange 2007 - Die Windows "Datenausführungsverhinderung" behindert die POPcon Antiviren-Engine! - Wie kann ich eine einzelne Email aus POPcon's Warteschlange entfernen? - POPcon holt Emails ab, leitet sie aber nicht an den Exchange Server weiter - was kann ich tun? - Funktioniert POPcon auch mit Exchange Server 2000, 2003, oder mit Exchange 5.5? - Konflikt: Exchange 2000 lässt mich nicht an @t-online Adressen emailen wenn ich in Exchange selber meine T-Online Adressen verwalte und t-online.de in der Default Policy eingetragen habe! - Mail wird an Exchange 5.5 weitergeleitet, kommt aber nicht beim Empfänger an. Was muß ich überprüfen? - "530 5.7.1 Client was not authenticated" Fehlermeldung von Exchange - Mein Exchange 2007/2010 akzeptiert keine Mails größer 10MB. Wass kann ich tun? - Warum lehnt Exchange 2007 POPcon Emails mit "550 5.7.1 Unable to relay" ab? - Exchange 2010: mehrere Smarthosts anlegen - Ich habe da mal eine Exchange Frage (nicht direkt POPcon)... - Wie kann ich eine ganze Domain in die Whitelist oder Blacklist eintragen? - Wie kann man PopCon mit GData© AntiVirenKit 12 verwenden? - Wie muss ich POPcon einstellen um Email von GMAIL zu laden? - Unterstützt POPcon auch OAuth2 / moderne Authentifizierung für Gmail? - POPcon sagt "keine neuen Emails" aber auf meinem Google mail account sind noch 1000 alte Emails - POPcon hängt wenn mein Virenscanner infizierte *.msg Dateien aus dem POPcon-Verzeichnis löscht. - Wie kann ich die Konfiguration von POPcon sichern und/oder auf einen anderen Rechner übertragen? - "452 4.3.1 Insufficient system resources" Fehlermeldung von Exchange - Was muss ich einstellen um POPcon mit einem ISA-Server (proxy) zu betreiben? - Es kommen nur Emails kleiner als 10MB durch. Gibt es in POPcon eine Grenze? - Sind die Aktionen von POPcon nur im POPconAdmin verfolgbar? - Wie kann ich Emails zurück ans Internet weiterleiten anstatt nur an Exchange-Empfänger? - Eingehende Mail an Mailing Lists kommt nicht immer beim richtigen Empfänger an. Woran liegt das? - Was bedeuten die Meldungen "Mail von xzy... gleiche Message ID bereits an abc weitergeleitet - Mail wird verworfen" ? - Seit dem lezten McAfee Virusscan Update kommen keine Mails mehr durch! - Exchange nimmt Mails nicht an - Fehlermeldung "550 5.7.1 Requested action not taken: message refused" - "554 5.6.1 Messages of type message/partial are not supported" Fehlermeldung von Exchange - Wie stelle ich moderne authentifizierung / OAuth2 für Microsoft 365/Outlook Server ein? - POPcon lässt sich wegen einer zu alten Microsoft Windows Installer (MSI) nicht installieren. Wo gibt es die neue Version? - Exchange nimmt Mails nicht an - Fehlermeldung "503.5.5.2 need Rcpt command" oder "550.5.5.1 user unknown" - Ich kann mit POPconAdmin den Dienst nicht mehr konfigurieren. Gibt es eine andere Möglichkeit? - Kein Antivirus-Update und Meldung "Lizenzserver nicht erreichbar oder Antivirus-Abonnement abgelaufen"? - Was tun wenn der Update der Antivirussignaturen nicht mehr funktioniert? - Wie kann ich auf dem POP3 Server belassene Emails noch einmal herunterladen lassen? - Wie kann ich im TOOLARGE oder BADMAIL Verzeichnis abgelegte Emails noch einmal an Exchange übertragen? - POPcon meldet bei jeder Email "... hat keine lokalen Empfänger. Weiterleitung an den Postmaster." - POPcon meldet fehlende RASAPI32.DLL, ich nutze aber gar kein RAS. Was ist das für eine DLL? - Fehlermeldung "Host antwortete nicht korrekt auf das DATA Command [454 5.7.3 Client was not authenticated]" - Fehlermeldung "Host antwortete nicht korrekt auf das DATA Command [554. 5.5.2 No valid recipients]" - Exchange sendet keine Emails an Empfänger unserer eigenen Internetdomain ins Internet. Ein Teil meiner User holt aber die POP3 Postfächer direkt beim ISP ab. - Exchange 2007 nimmt nur eine oder wenige Emails von POPcon pro Übertragung an - wie kann ich das Limit erhöhen? - Wie kann ich ein installiertes POPcon auf ein anderes Laufwerk verschieben? - Gibt es eine Möglichkeit den Mailabruf per Kommandozeilen-Befehl (aus Batch, etc.) zu starten? - Was trage ich bei "Postmaster" ein? - Exchange 2010 plötzlich nicht mehr erreichbar von POPcon - SBS2011 Sendeconnector - "554.5.1.0 Sender denied" Fehlermeldung von Exchange wenn POPcon versucht Emails zu übertragen - Der POPcon DIENST startet nicht mehr. Dies passiert seit der letzte Antivirus-Update geladen wurde. - Wie kann ich von POPcon PRO als [SPAM] gekennzeichnete Emails automatisch für alle User in den Junk-E-Mail Ordner verschieben lassen? - Warum dauert die Prüfung auf Spam bei POPcon pro Email mehr als eine Minute? - Strato stellt zum 1.9.2008 den SMTP Dienst auf Authentifizierung um - was muss ich bei POPcon ändern? - "POP3 Mail Abfrage nicht erfolgreich. Grund: Wartezeitüberschreitung bei Warten auf Antwort vom Host" Fehlermeldung mit Strato Konten - 451 4.7.0 Temporary Server error. Please Try Again Later. PRX - SMTP-Verbindung wird unerwartet geschlossen oder Fehlermeldung "454 5.7.3 Client does not have permission to submit mail to this server." - Warum geht Email an unbekannte Empfänger nicht automatisch an den in POPcon eingestellten Postmaster? - Wie kann ich dem Absender eine Unzustellbarkeitsnachricht schicken wenn die Email zu groß ist? - Wie kann ich Unzustellbarkeitsnachrichten wegen nicht-existierender Mailadressen versenden lassen? - "user unknown" Fehler bei Mail an Verteilergruppe in Exchange - Was tun bei Fehlermeldung im Log: "Mail Übertragung an Exchange schlug fehl. Grund:Verbindung wurde unerwartet geschlossen"? - Email-Download bricht immer wieder ab: "Wartezeitüberschreitung bei Warten auf Antwort vom Host" - POPcon leitet alle Emails immer an zwei Adressen weiter: Den korrekten Empfänger und an meine Sammelpostfach-Adresse. Was kann ich tun? - Was passiert mit abgeholten Emails wenn mein Exchange Server ausfällt - gehen sie verloren? - Wie funktioniert die POPcon PRO Antispam Funktion/Warum ist die Erkennung nicht 100 prozentig exakt? - Kann ich Platzhalter wie `*@spammer.com` in der Antispam-Blacklist verwenden? - Wie kann ich die Funktion der Blacklist-Server unabhängig von POPcon PRO testen? - POPcon stellt neuerdings die Emails immer zusätzlich auch an einen nicht vorhanden Empfänger mit der Addresse unseres Sammelpostfachs zu. - MultiSendcon-Dienst startet nach dem Upgrade nicht — „ChilkatDotNet47.dll oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden“ - Den MultiSendcon-Sendekonnektor manuell in Exchange erstellen - Exchange-2013-SMTP-Fehler „451 4.7.0 Temporary server error. Please try again later. PRX“ - „421 4.4.1 Connection timed out“ von Exchange 2007 - „530 5.7.0 Must issue a STARTTLS command first“ oder ähnlicher STARTTLS-Fehler von Exchange - Warum muss POPcon die „akzeptierten Domänen“ auf der POP3-/IMAP-Konfigurationsregisterkarte kennen? - Wie funktioniert die Antispam-Funktion von POPcon PRO, und warum ist sie nicht zu 100 % zuverlässig? - Die Spam-Prüfung dauert 30 Sekunden pro Nachricht — warum ist sie so langsam? - So diagnostizieren Sie fehlerhafte Antispam-Blacklist-Abfragen - Alle E-Mails werden plötzlich als SPAM markiert, nachdem es lange einwandfrei funktioniert hat - „[blacklist] could not be tested and will not be used“ — was bedeutet das? - Die Windows-Datenausführungsverhinderung (DEP) führt zum Absturz der POPcon-Antiviren-Engine - IONOS blockiert Unzustellbarkeitsberichte und Abwesenheitsnachrichten - E-Mails an unbekannte Exchange-Empfänger bleiben in der POPcon-Warteschlange hängen - Warum nimmt meine Verteilergruppe keine E-Mails von externen Absendern an? - Exchange-SMTP-Verbindung unerwartet geschlossen oder „454 5.7.3 Client does not have permission to submit mail“ - „Could not reach Exchange SMTP server — check that IP port 25 is not blocked“ - E-Mails erreichen keine E-Mail-aktivierten öffentlichen Ordner - So aktivieren Sie Unzustellbarkeitsberichte (NDRs) für externe Absender in Exchange 2003 - ChangeSender ist installiert, aber die Absenderadresse ändert sich nicht - So schränken Sie in ChangeSender die Auswahl der Send-As-Adressen für Benutzer ein - So deaktivieren Sie das ChangeSender-Add-in für alle Benutzer in einer Terminalserver-/Citrix-Umgebung - So verwenden Sie dieselbe Absenderadresse für zwei Exchange-Postfächer ### ChangeSender - Wie kann ich das ChangeSender Add-in standardmässig für alle Benutzer eines Terminalservers bzw. Citrix Servers abschalten und nur für einige Benutzer einschalten? - ChangeSender ist in Outlook installiert, scheint aber deaktiviert - warum? - Wie kann ich bei meinen Usern die Auswahl von Emailadressen in ChangeSender einschränken? ### MultiSendcon - Wie kann ich die MultiSendcon Konfiguration auf einen neuen Server übertragen? - Wie kann ich den MultiSendcon Sendekonnektor in Exchange manuell anlegen? Antwort nicht gefunden? Support kontaktieren — wir antworten schnell.